Polizei untersagt die Weiterfahrt: Gleich neun Fahrzeuge mussten stehen bleiben!

Die Dortmunder Polizei hat heute (28. Februar) im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs gleich neun Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt!

Die Kontrolle fand im Zeitraum von 8-14 Uhr auf dem Parkplatz Kolberg, an der A 2 in Fahrtrichtung Hannover statt. Das was die Polizei und die Bezirksregierung Arnsberg dann an Verstößen entdeckten, erschreckt alleine beim Lesen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn…..

Von arktischen Temperaturen ließen sich die Polizeibeamten und die Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg heute nicht abschrecken: Unermüdlich kontrollierten sie Lkw und Busse. Neun Fahrzeugführer mussten sich eine Alternative zur Weiterfahrt überlegen, ihre Fahrzeuge durften in diesen Zuständen nicht mehr weiterrollen.

Hier einige Beispiele:

Ein Sattelzug mit Auflieger eines 45-jährigen deutschen Fahrers, war mit acht sogenannten BigBags auf Palletten beladen. Nach vorne und hinten fehlte die Ladungssicherung und Rutschmatten, so dass sie Ladung von 9,6 Tonnen bei einer Notbremsung mit Sicherheit verrutscht wäre. Der Auflieger verfügte über keinerlei Zurrpunkte und war ungeeignet für den Transport auf Palletten. Die Beamten schrieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Owi) und untersagten die Weiterfahrt

Ein Lkw (3,5 Tonnen) eines 52-jährigen deutschen Fahrzeugführers brachte auf der Waage ein Gewicht von über 5t zustande. Deutlich zu schwer um weiterfahren zu dürfen. Auch hier erfolgte eine Owi und Untersagung der Weiterfahrt.

Bei einem rumänischen Sattelzug eines 48-jährigen rumänischen Fahrers war das ABS am Auflieger defekt. Bei einer Notbremsung wäre der Auflieger nicht mehr zu kontrollieren gewesen: Owi und Untersagung der Weiterfahrt.

Ein besonderes Erlebnis hatten die Polizeibeamten mit einem Fernbus: Der Streifenwagen musste dem Bus zunächst ausweichen, da der Busfahrer den Wagen übersehen hatte und beinah durch einen Fehler beim Fahrstreifenwechsel gerammt hätte. Der 61-jährige Deutsche, weitere Fahrer und das Unternehmen müssen jetzt mit diversen Anzeigen rechnen: Im digitalen Kontrollgerät fanden die Polizeibeamten eine fremde Fahrerkarte. In sieben Fällen wurde der Bus sogar ohne Fahrerkarte gefahren.

Doch damit nicht genug: Die Ladung eines polnischen Sattelzuges, mit einem 41-jährigen polnischen Fahrzeugführer, war absolut unzureichend gesichert. Schwerer Metallschrott lag teilweise völlig ungesichert auf der Ladefläche. Bei einer Gefahrenbremsung wäre sie durch die Gegend und vermutlich auf die Fahrbahn oder in den Verkehr auf der Autobahn geschleudert. Nach Einschätzung der Bezirksregierung besteht der Verdacht eines ungenehmigten, internationalen Abfalltransportes. Ergo auch hier: Strafanzeige und Untersagung der Weiterfahrt, bis eine Ladungssicherung erfolgt ist und eine Genehmigung durch das Bundesumweltamt vorliegt.

Insgesamt überprüfte die Polizei 69 Personen und 56 Fahrzeuge. Es wurden folgende Maßnahmen getroffen: 38 Owi-Anzeigen, 10 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld, 1 Strafanzeige, 4 Sicherheitsleistungen und 9 Untersagungen der Weiterfahrt.

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Ein Wegbegleiter der Hagener Kinder verabschiedet sich Chefarztwechsel im AKH

 

Hagen. Ein langjähriger Wegbegleiter vieler Hagener Kinder verabschiedet sich: Dr. med. Gerhard Koch, Chefarzt der Kinderklinik am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN, geht nach fast 25-jähriger Tätigkeit in der Stadt an der Volme in den Ruhestand. Ihm folgt Dr. med. Jan-Claudius Becker nach, der ebenfalls schon auf eine langjährige Erfahrung als pädiatrischer Chefarzt zurückgreifen kann.

Dr. med. Gerhard Koch blickt auf eine berufliche Laufbahn mit vielen Höhepunkten zurück. Wichtiger als dies war ihm aber immer eines: seine kleinen Patienten, von denen er nicht wenige bis ins Erwachsenenalter begleiten konnte. Geboren in der Nähe von Göttingen, zog es den heute 66-Jährigen nach dem Medizinstudium zunächst nach Hildesheim, wo er seine Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin absolvierte. Darmstadt und St.Augustin waren weitere Stationen seines Berufsweges, bevor er sich in Hagen niederließ. Sich immer vehement für die Belange der Kindergesundheit einsetzend, trägt seitdem die Kinder- und Jugendmedizin am AKH seine Handschrift. „Seiner Zähigkeit und Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass gemeinsam mit den Kollegen der Geburtshilfe das Perinatalzentrum Level I in der Neonatologie zur Versorgung der Kleinsten der Kleinen aufgebaut und anerkannt wurde“, betont auch Dr. med. Marc Schüssler, Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe mit Blick auf die gute fachübergreifende Zusammenarbeit. Aber Dr. Koch baute nicht nur die Kinderintensivmedizin aus, sondern sorgte auch mit vielen zunehmend spezialisierten Angeboten dafür, dass die Kinderklinik am AKH sehr vielen kleinen Patienten auch mit speziellen medizinischen Fragestellungen helfen konnte. „Man darf nicht stehenbleiben. Deshalb habe ich mich ständig fortgebildet und diverse Zusatzbezeichnungen erworben“, betont Dr. Koch im Rückblick. So gehört heute eine zertifizierte Diabetesambulanz genauso wie ein zertifiziertes Schlaflabor und ist ernährungsmedizinische Schwerpunktpraxis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zum AKH. Außerdem zählen die Behandlung von Asthma, Neurodermitis und Kinderrheumatologie zu den weiteren etablierten Schwerpunkten. Um „seine“ Klinik stets weiterzuentwickeln, gründete Dr. Koch bereits 1999 den „Förderverein der Kinderklinik des Allgemeinen Krankenhauses Hagen“ mit, mit dessen Hilfe verschiedene Projekte wie die Unterstützung der Babyklappe, die Ausstattung des Spielzimmers oder auch Unterhaltung für die kleinen Patienten durch Clowns und Zauberer realisiert werden konnten.

Auch wurde die Klinik mehrfach mit dem Zertifikat der GKind, der „Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V.“ ausgezeichnet – zuletzt erst vor wenigen Tagen in Düsseldorf, wo Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Dr. Koch das Zertifikat persönlich überreichte. „Wir verlieren mit Dr. Koch eines der Gesichter der Hagener Kinder- und Jugendmedizin, wünschen ihm und seiner Familie gleichzeitig nun von Herzen alles Gute für die tolle Zeit nach einem erfolgreichen, aber sicherlich auch oft anstrengendem Berufsleben“, verabschiedete Geschäftsführer Georg Schmidt Dr. Koch heute (28. Februar 2018) in den wohlverdienten Ruhestand.

Als Nachfolger übernimmt nun Dr. med. Jan-Claudius Becker die Chefarztposition. Der 52-Jährige, selbst Vater von drei Kindern, wollte nach eigenem Bekunden „schon mit sechs Jahren Kinderarzt werden“. So studierte der gebürtige Arnsberger in Bochum Medizin und absolvierte seine Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Datteln an Deutschlands zweitgrößter Kinderklinik. Seine Spezialgebiete sind dabei unter anderem die sehr Frühgeborenen und deren Entwicklungsförderung, aber auch Ernährung und Infektionsvorbeugung. Wie seinem Vorgänger auch, liegt ihm zudem auch die Ausbildung junger Ärzte, Schwestern und Hebammen am Herzen. Dr. Becker war zehn Jahre lang Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Marien-Hospital in Witten und hatte diese Position zuletzt am Westküstenklinikum in Heide inne.

Privat sammelt der „BVB-Dauerkartenbesitzer“, wie er sich selbst nennt, sogenannte Bartmann-Krüge (Tongefäße des späten Mittelalters) und liest gerne. Am liebsten jedoch verbringt er seine freie Zeit mit der Familie. Das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN freut sich daher, „mit Dr. Becker einen so erfahrenen und renommierten, in der Region bereits gut verankerten Nachfolger gefunden zu haben, der die Kinderklinik in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird“, wie Geschäftsführer Georg Schmidt zum Chefarztwechsel betont.

Und Dr. Koch? Der lacht auf die Frage, was seinen Tag denn in Zukunft anfüllen wird: „Am besten kaufe ich mir einen Fallschirm, damit ich nicht in ein schwarzes Loch falle“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Dafür, dass das erst gar nicht passiere, sorgten aber schon die Enkelkinder. Und reisen möchte Dr. Koch nun, am liebsten mit dem Fahrrad. Die Donau von der Quelle bis zur Mündung zur erfahren, ist ein langgehegter Traum des Wahlhageners, der der Stadt aber auch im Ruhestand treu bleiben will.

Beschäftigte in Hagen können Betriebsrat wählen

Aufruf für die Mitbestimmung: Wer die Entscheidung darüber, wie der eigene Arbeitsplatz aussieht, nicht allein dem Chef überlassen will, der soll jetzt bei der Betriebsratswahl mitmachen. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Beschäftigte in Hagen auf. „Ob Pausenzeiten, Lohnzuschläge oder Unfallprävention – Betriebsräte gestalten den Berufsalltag in fast allen Bereichen mit“, sagt Isabell Mura. Die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen ist überzeugt: „Jede Stimme im Betrieb zählt.“ Die Betriebsratswahl ist neben der Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl eine der größten Abstimmungen überhaupt. Nach Schätzung der NGG werden zwischen Anfang März bis Ende Mai bundesweit gut 180.000 Arbeitnehmervertreter gewählt – nahezu so viele, wie es Kommunalpolitiker gibt. Mura: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat auch in Hagen Folgen für viele Branchen. Damit Jobs gesichert und für die Zukunft fit gemacht werden, sind Betriebsräte unverzichtbar.“

Gestohlenes Fahrrad aufgetaucht – Eigentümer gesucht

Hagen. Am 17.02.18 wurde von einem aufmerksamen Nachbarn in einem Wehringhauser Mehrfamilienwohnhaus eine verdächtige männliche Person festgestellt. Der Mann konnte jedoch fliehen und ließ das abgebildete Fahrrad zurück. Die Kripo ermittelte, dass es vermutlich aus einer Straftat stammt. Es handelt sich um ein schwarzes Mountainbike der Marke McKenzie Hill 500, welches mit einem Zahlenschloss ausgestattet ist. Die Polizei sucht jetzt nach dem Eigentümer des Rades. Er oder sie kann sich bei der Leitstelle unter der Rufnummer 02331 986 2066 melden. Idealerweise sollten Kaufbelege mit Individualnummern vorhanden sein.

Frau nach mutmaßlicher Trunkenheitsfahrt mit Unfall Blutprobe entnommen

 

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem Unfall auf
der Friedensstraße. Gegen 06:00 Uhr rief ein Anwohner die Polizei und
meldete einen Unfall. Eine Frau stieg, offenbar betrunken, in ein
Auto und rammte kurz darauf einen geparkten Mazda. Wenige Meter
weiter stellte sie ihren Ford ab und flüchtete zu Fuß. Die
eingesetzten Beamten konnten eine 32-Jährige aufgreifen, auf die die
Beschreibung zutraf. Sie war betrunken (knapp 1,6 Promille) und
stritt die Tat ab. Im Ford fanden die Ermittler kurz darauf ein
Portemonnaie mit den Ausweisdokumenten der Frau. Der mutmaßlichen
Fahrerin wurden zwei Blutproben entnommen. Ihren Führerschein
beschlagnahmten die Beamten. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe
von zirka 4.000 Euro.

Vier Jungs klauen 50 Euro

 

Hagen. Am Dienstag betraten vier Jungs gegen 11.30 Uhr eine
Begegnungsstätte am Hüttenplatz. Einer der Jugendlichen fragte, ob er
seine Sozialstunden dort ableisten könne. Nachdem die Jungs das
Gebäude wieder verlassen hatten, waren 50 Euro von einem Tisch
verschwunden. Unmittelbar danach begaben sich die vier Jugendlichen
zu einem in der Nähe gelegenen Altenwohnheim und fragten auch hier,
ob sie Sozialstunden ableisten könnten. Nachdem man dies verneinte,
verschwanden die Jungs in unbekannte Richtung. Die Jugendlichen sind
ca. 12 bis 15 Jahre alt. Einer wird als auffallend klein beschrieben.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Einbrecher flüchtet auf Fahrrad

 

Hagen. Am Dienstag begab sich ein 56-jähriger Hagener gegen
18.00 Uhr zu seinem Keller in einem Mehrfamilienhaus in der
Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Hier traf er auf einen Mann, der sich in
einem anderen Keller befand. Beim Anblick des 56-Jährigen rannte der
Mann aus dem Haus und flüchtete auf einem Fahrrad in unbekannte
Richtung. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der flüchtige
Mann drei Keller aufgebrochen hatte. Ob etwas entwendet wurde, stand
zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Der Verdächtige
konnte leider nicht näher beschrieben werden. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Diakonie Mark-Ruhr übernimmt Vorsitz der Verbände

Hagen. Turnusmäßig wechselte zu Beginn dieses Jahres der Vorsitz der
Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Hagen
von Mechthild Weickenmeier (Geschäftsführerin „Der Paritätische“) an
Pfr. Martin Wehn (Geschäftsführer Diakonie Mark-Ruhr). Die Zusammenarbeit
mit dem Jobcenter Hagen und den Fachkräftemangel in den
Pflegeberufen sind beispielsweise Themen, die Pfr. Martin Wehn in diesem
Jahr ganz oben auf die Agenda setzen möchte.
Doch dabei bleibt es nicht. Im Fokus stehe auch die konkrete Umsetzung
des Bundesteilhabegesetzes vor Ort. „Das ist ein relevanter Baustein in
der Sozialpolitik“, so Pfr. Martin Wehn. „Die Arbeitsgemeinschaft bündelt
die Kompetenzen der Freien Wohlfahrtspflege in Hagen, wir sehen uns
als Partner der Politik für die Bewältigung der genannten Herausforderungen
und beziehen zugleich Position für die Menschen, die Unterstützung
und Förderung benötigen.“ In diesem Zusammenhang lobt er die
konstruktive Zusammenarbeit der Wohlfahrtsverbände.
Zu den weiteren Mitgliedern der AG gehören neben Diakonie Mark-Ruhr
und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband auch die Arbeiterwohlfahrt
Unterbezirk Hagen (AWO), der Caritasverband Hagen sowie das Deutsche
Rote Kreuz Hagen (DRK).

Schlagernachmittag auf dem Hüttenplatz

 

Hagen. Am Dienstag, 6. März 2018, dreht sich in der AWO-Begegnungsstätte Haspe alles um die Welt der Schlager. Wer Spaß an der beliebten Musik hat, für den heißt es dann von 14 bis 17 Uhr tanzen und mitsingen. Selbstgebackene Torten und andere Leckereien stehen – neben Musik und Tanz – ebenso auf dem Programm den geselligen Nachmittages.

Infos gibt es in der AWO-Begegnungsstätte Haspe, Hüttenplatz 44, 58135 Hagen sowie unter Telefon 02331/41477. Das Team der Begegnungsstätte freut sich auf seine Gäste.

Elternnachmittag: „Kindern Grenzen setzen“

Hagen. Zu einem Elternnachmittag zum Thema „Jetzt hört der Spaß aber auf – selbstbewusst und sicher Grenzen setzen“ lädt das Familienzentrum Hagen- Mitte, Konkordiastraße 19-21, am Mittwoch, 14. März, von 13.30 bis 15 Uhr ein.

Erziehung lebt davon, dass Eltern flexibel und situationsgerecht handeln können. So gibt es im Alltag immer wieder Situationen, in denen man gemeinsam mit den Kindern Spaß hat, sie toben und sich ausprobieren lässt. Aber es gibt auch Momente, in denen es wichtig ist, dem Nachwuchs Grenzen aufzuzeigen und „Nein“ zu sagen. An dem Nachmittag vermittelt Martin Steinkamp, Diplom-Psychologe und Leiter der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Hagen, Ideen, wie Eltern situativ handeln können und eine Balance zwischen „Grenzen setzen und Freiraum geben“ finden.

Interessierte können sich unter Telefon 02331/207-3740 bis Dienstag, 13. März, verbindlich anmelden.