MIT Hagen: Keine Schnellschüsse bei Fahrverboten

 

(CDU Hagen) >>Zum Urteil des Bundesverwaltungsgericht zu möglichen Verboten von Diesel-Fahrzeugen erklärt der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Hagen, Christoph Purps im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung der Hagener MIT:

„Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge sind als Maßnahme zur Reduzierung der Schadstoffbelastung nur als allerletztes Mittel in Erwägung zu ziehen. Sämtliche weiteren Schadstoffe reduzierenden Maßnahmen müssen zuvor vollumfassend ausgeschöpft werden. Zukunftsweisende und tragfähige Lösungsbeispiele sind:

– Intelligente Verkehrssteuerung

– Park & Ride Parkplätze

– Car-sharing

– Stickoxydhemmende Baustoffe

– Ausbau der Infrakstruktur für E-Mobilität

Wir sprechen uns aus für ein Bündnis der kommunalen Akteure, der Wirtschaftsverbände, der Hagener Straßenbahn sowie aller Akteure, die auf Fahrzeugverkehr angewiesen sind aus.  Auch eine gemeinsame Lösung mit den betroffenen Nachbarkommunen, ein Bündnis für Mobilität, soll angestrebt werden. Insellösungen und Schnellschüsse helfen bei diesem so wichtigen Thema Schadstoffreduzierung nicht weiter.“<<

 

Röspel sieht Autoindustrie in der Pflicht: Fahrverbote verhindern

(René Röspel) >>„Für die SPD ist klar: Wir stehen an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Unser Ziel ist weiterhin, Fahrverbote mit allen Mitteln zu verhindern“, versichert der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel angesichts der am Dienstag  getroffenen Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht zu Fahrverboten für Dieselautos. „Wer ein Dieselfahrzeug gekauft hat, der hat das in dem berechtigten Glauben getan, dieses Fahrzeug auch über Jahre oder Jahrzehnte fahren zu dürfen“, meint Röspel. Das gelte für Privatpersonen genauso wie für Handwerker und andere Dienstleister.
Klar sei aber auch: Die massive Überschreitung der Stickoxidgrenzwerte in vielen Städten muss schnell abgestellt werden. Das mit jährlich einer Milliarde Euro ausgestattete Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ sei eine wichtige Unterstützung der Kommunen. „Ich erwarte darüber hinaus von den Herstellern, dass sie Diesel-PKW nachrüsten, sofern das technisch möglich ist“, fordert Röspel: „Hier gilt das Verursacherprinzip, und wir werden die Autoindustrie nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Die Hersteller stehen nach Meinung des Abgeordneten aber nicht nur finanziell in der Pflicht: „Sie müssen auch dafür sorgen, dass die Hardware-Nachrüstung in das System der Fahrzeuge integriert werden kann, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.“ Laut ADAC sei eine Reduzierung der Stickoxide bis zu 90 Prozent ohne Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch möglich.
Außerdem müssten Kaufprämien für Neufahrzeuge von den Unternehmen erhöht werden, da sich Besitzer älterer Fahrzeuge ansonsten keinen Neuwagen leisten können. Die Automobilindustrie stehe mehr denn je in der Pflicht, ihrer Verantwortung für die Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden. Unabhängig davon könne es ökologisch sinnvoller sein, ein nachgerüstetes altes Auto weiter zu fahren statt es zu verschrotten und durch ein neu produziertes zu ersetzen. Deshalb setze er sich für ein Regelung ein, die Anwohner von Fahrverboten ausnimmt.“
Hintergrund:
Nach EU-Recht liegt der zulässige Grenzwert für die Stickoxidbelastung bei 40 Mikrogramm/m³. In der Stadt Hagen wurde 2016 ein Jahresmittelwert von 50 Mikrogramm/m³ gemessen. Mittlerweile ist klar, dass die von den Herstellern angekündigten Software-Nachrüstungen nicht ausreichen, um die Stickoxidbelastung merklich zu senken.<<

Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen

 

Hagen. Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen. Am Dienstag besetzten 76 Beamtinnen und Beamte bei einem Großeinsatz mehrere
Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

In der dunklen Jahreszeit steigen erfahrungsgemäß die
Einbruchszahlen. Obwohl die Fallzahlen erfreulicherweise erheblich
gesunken sind, bleibt die Hagener Polizei am Ball. Erster
Kriminalhauptkommissar Peter Carl leitet das Kommissariat 13 und hat
sich intensiv mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. „Wir wollen
das Übel bei der Wurzel packen“, so Carl. „Wir erhöhen den
Fahndungsdruck. Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu
einem Einbruch haben.“

Daher besetzten 76 Polizistinnen und Polizisten heute (27.02.2018)
bis in die Abendstunden mehrere Autobahnabfahrten und durchstreiften
verschiedene Stadtteile. Peter Carl: „Einbrecher müssen das Gefühl
haben, hier in Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können.
Wir wollen Einbrecher erkennen und festnehmen.“

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei können Einbrechern das
Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in
seinem Wohnumfeld sofort die 110 anrufen. Alle Hinweise können
wertvoll sein.

„Darüber hinaus“, betont Peter Carl, „kann jeder zur Reduzierung
der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus
gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“
Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten
Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter
der Rufnummer 02331/986-1535.

Auch wenn den Polizistinnen und Polizisten kein dicker Fisch ins
Netz ging, bewertet Einsatzleiter Carl die Großkontrolle als vollen
Erfolg. Die Polizei erhielt wertvolle Hinweise, die nun noch
ausgewertet werden müssen.

Infoveranstaltung zum GWG-Wohnblock in Wehringhausen

Stadt Hagen und GWG laden am Donnerstag gemeinsam ein.

Infoveranstaltung zur Zukunft des Wohnblocks der GWG zwischen Ewald- und Gustavstraße.

Hagen. Die Stadt Hagen und die Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Hagen e.G. (GWG) weisen noch einmal auf die gemeinsame Informationsveranstaltung zur Zukunft des GWG-Wohlblocks zwischen der Ewald- und der Gustavstraße in Wehringhausen hin, die am kommenden Donnerstag, 1. März, stattfindet. Um 18 Uhr sind dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in das Gemeindezentrum der Pauluskirche, Borsigstraße 11, eingeladen.
Während die GWG im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Planungen vorstellen wird, wird die Stadtverwaltung die städtebaulichen Rahmenbedingungen sowie die planungsrechtlichen Grundlagen darlegen. Einen wesentlichen Raum wird die Beantwortung von Fragen zu dem geplanten Vorhaben der GWG einnehmen, die zuvor aus den Reihen des Lenkungskreises der „Sozialen Stadt Wehringhausen“ eingereicht worden sind. Daneben werden Vertreter der GWG sowie der Stadt (u.a. Stadtbaurat Thomas Grothe) für weitere Rückfragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.
In einer Sondersitzung des Lenkungskreises am 13. März wird dann die Möglichkeit bestehen, die Pläne der GWG zu bewerten und Empfehlungen zum weiteren Verfahren an den Stadtentwicklungsausschuss weiterzureichen, der am 20. März tagen wird.

Hagen plant 2035: Hagens Zukunft diskutieren und aktiv mitgestalten

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Hagens Zukunft geht jeden in dieser Stadt an – und um dies deutlich zu machen, wird der sperrige Begriff Stadtentwicklungskonzept (ISEK) durch den neuen Titel „HAGENplant 2035“ ergänzt. Durch den Titel wird deutlich, dass sich alle bei den im Rahmen des Konzeptes vorgesehenen Veranstaltungen und Prozessen aktiv beteiligen können, um die Zukunft ihrer Stadt vorzuzeichnen. Der erste Schritt, mit dem dies geschieht, sind die so genannten Fachforen. Das Fachforum „Arbeit, Wirtschaft und Tourismus“ bildet morgen (28. Februar) den Auftakt.

Insgesamt sind fünf Foren im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Das Fachforum „Bildung, Soziales, Sport und Kultur“ findet am Mittwoch, 7. März, und das Fachforum „Freizeit, Freiraum und Umwelt“ am Donnerstag, 8. März, statt. Am Mittwoch, 14. März, schließt sich das Fachforum „Verkehr und Mobilität“ an. Das fünfte Fachforum „Wohnen und Städtebau“ wird zeitlich etwas nach hinten geschoben, da der ISEK-Prozess eng mit dem Aufstellungsprozess des Handlungskonzeptes Wohnen verwoben ist und besonders mit den dort entwickelten wohnungspolitischen Ziele in Einklang stehen muss. Im zweiten Halbjahr dieses Jahres ist vorgesehen, dass die Teilnehmer der ersten Runde sich noch einmal im Rahmen eines integrierten, gemeinsamen Forums zusammen finden.

In der ersten Runde der Fachforen sollen gemeinsam mit den geladenen Fachexperten Ideen entwickelt und eine umfassende Diskussion über strategische Ziele der Hagener Stadtentwicklung geführt werden. Die Entwurfsfassung der strategischen Ziele basiert ausschließlich auf gutachterlichen Annahmen der beauftragten Planungsbüros plan-lokal, grünplan und Stadtverkehr und soll durch die Fachforen um die Fachperspektive ergänzt und durch diese weiterentwickelt werden. Der Entwurf ist offen für Kritik und weitere Impulse und wird kontinuierlich fortgeschrieben. Im nächsten Beteiligungsschritt soll auch durch die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit eine Weiterqualifizierung der Entwurfsfassung erfolgen.

Auf der Internetseite www.plan-portal.de/hagen werden alle neuen Entwicklungen veröffentlicht. Die Veranstaltungstermine für das erste Halbjahr 2018 sind hier angegeben. Der interessierte Leser kann bereits einen Blick in den Entwurf der Bestandsanalyse, also der gesamtstädtischen Situation in den einzelnen Themenfeldern werfen. Sie bildet den ersten textlichen Bestandteil des ISEK. Diese wird durch die Analyse der fünf Hagener Bezirke, in Form von Stadtbezirksprofilen, ergänzt. Sie untersuchen die Situation vor Ort und nehmen sowohl die individuellen Stärken, wie auch Schwächen auf. Auf Basis dieser Status-Quo-Erhebung wurden erste gutachterliche strategische Ziele für die zukünftige Entwicklung der Stadt abgeleitet. Diese gilt es nun zu diskutieren.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher schon einmal den Termin des HagenForums am 17. April vormerken. Das Forum wird zwischen 18 und 21 Uhr im Ratssaal des Rathauses an der Volme stattfinden und Antworten auf die Frage „Wie wollen wir zukünftig in Hagen leben und arbeiten?“ suchen. Ziel ist es, an diesem Tag und im weiteren Prozess ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln. Ein Bild, das den wünschenswerten Zustand Hagens für die kommenden 15 bis 20 Jahre zeigt.

Parallel zum HagenForum beginnt eine Onlinebeteiligung. Im Juni geht es dann in die Stadtbezirke, um mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Für diese öffentlichen Veranstaltungen werden noch separate Einladungen erfolgen.

Der Polizeibericht

Frau schläft nach Drogenfahrt ein – Führerschein sichergestellt

Hagen. Am Montag, 26.02.2018, kam es zu einer Autofahrt
unter Drogeneinfluss. Gegen 16:30 Uhr teilten mehrere Zeugen der
Polizei mit, dass sich ein Renault über die Tückingschulstraße und
den Wolfskuhler Weg bis auf die Weststraße bewegt. Dabei fuhr der
Kangoo offenbar mehrfach auf die Gegenfahrbahn und bremste und
beschleunigte währenddessen grundlos. In einem Imbiss trafen die
Beamten die mutmaßliche Fahrerin nach Zeugenhinweisen an. Nach
einigen Reaktionstests bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Dies
bestätigte wenig später ein Urintest. Die Polizisten brachten die
42-Jährige für eine Blutprobe in ein Krankenhaus. Auf der Fahrt
schlief die Frau für kurze Zeit im Streifenwagen ein. Den
Führerschein der Frau stellte die Polizei sicher. Das
Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

LKW verursacht Verkehrsunfall und haut ab

Hagen. Am Montag vernahm ein 73-jähriger Zeuge gegen 13.10
Uhr auf der Tulpenstraße einen lauten Knall. Er schaute von seinem
Balkon und sah, dass ein großer LKW mit Auflieger gegen einen
geparkten Mercedes Benz A 180 gestoßen war. Durch den Zusammenstoß
war der Mercedes von seiner ursprünglichen Parksituation etwas nach
hinten verschoben worden. Der LKW bog nach links in die Erikastraße
ab und verschwand unerlaubt vom Unfallort. Der Mercedes wurde an der
rechten Seite stark beschädigt. An dem Auto entstand ein Schaden von
rund 7.000,00 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mehrere Einsätze in Ennepetal

Ennepetal. Am Montag, den 26.02.2017 wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Um 07:42
Uhr fuhr der Gerätewagen Gefahrgut mit zwei Einsatzkräften zu einer
Ölspur zur Breckerfelderstraße. Die Ölspur zog sich durch das ganze
Stadtgebiet bis Hagen, wo die Hagener Wehr den weiteren Einsatz
übernahm. Dieser Einsatz endete um 10:40 Uhr. Am Nachmittag um 17:18
Uhr fuhr das Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einer Tragehilfe in die
Loher Straße. Der Einsatz endete für die Feuerwehr um 17:46 Uhr. Eine
First Responder Alarmierung In den Beuken erfolgte um 20:33 Uhr. Die
Feuerwehr fuhr mit einem Hilfleistungslöschfahrzeug und vier
Einsatzkräften zur Versorgung des Patienten zur Einsatzstelle, bis
der Patient dem Rettungsdienstpersonal übergeben werden konnte. Um
21:08 Uhr war der Einsatz beendet. Um 22:25 Uhr, fuhr die Feuerwehr
Ennepetal mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und vier
Einsatzkräften zu einem Verkehrsunfall in die Hagener Straße. Die
Einsatzstelle wurde abgesichert, auslaufende Betriebsmittel
abgestreut und die Batterien der verunfallten Fahrzeuge abgeklemmt.
Der Einsatz endete um 23:08 Uhr.

Unfall mit verletzter Frau nach Fahrt über vereisten Fahrbahnteil

Hagen. Am Montag kam es zu einem Alleinunfall in der Straße Hückinghauser Weg. Diese fuhr eine 27-Jährige mit ihrem Toyota gegen 17:30 Uhr in Richtung Osemundstraße. Nach bisherigen Ermittlungen geriet die Frau bei Minustemperaturen und eisglatter Straße ins Rutschen. Um nicht nach links in Richtung des Gefälles zu gleiten, lenkte die Hagenerin nach rechts auf die Steigung zu. Dabei überschlug sich der Toyota und blieb auf dem Dach liegen. Die Frau konnte sich nach kurzer Orientierung abgurten und selbst befreien. Ein 38-jähriger Autofahrer beobachtete das Geschehen und konnte erste Hilfe leisten, sowie die Rettungskräfte verständigen. Die Feuerwehr brachte die Leichtverletzte in ein Krankenhaus. An dem Toyota entstand Totalschaden. Er musste geborgen und abgeschleppt werden.

„Dankeschön“-Empfang für engagierte Hagener

 

Hagen. Zum 13. Mal laden Oberbürgermeister Erik O. Schulz, die Sparkasse HagenHerdecke und die Freiwilligenzentrale Hagen alle engagierten Hagenerinnen und Hagener zum „Dankeschön“-Empfang am Dienstag, 6. März, um 18 Uhr in das Forum der Sparkasse in der Hagener Innenstadt ein. In diesem Jahr werden die Themen Umwelt- und Naturschutz eine besondere Würdigung erfahren. Die TeleBigBand sorgt für ein musikalisches Programm, nette Gespräche und ein Buffet der Arbeiterwohlfahrt (AWO) runden den Abend ab.

Einsatz für Rettungshubschrauber in Breckerfeld

Breckerfeld. (cs) Am Dienstagmittag wurden die Kameraden der Löschgruppe
Zurstraße zur Landeplatzsicherung für einen Hubschrauber alarmiert.
In einem ländlich gelegenen Ortsteil von Zurstraße war es zu einem
Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Für den eingesetzten
Rettungshubschrauber wurde die Feuerwehr zur Landeplatzsicherung mit
alarmiert.
Nach einer Stunde endete der Einsatz mit Eintreffen der Einsatzkräfte
am Gerätehaus.

Frost bremst Straßenbau aus

 

(straßen.nrw). Zweistellige Minustemperaturen in der Nacht lassen nicht nur die Menschen bibbern, sie bremsen auch den Straßen- und Brückenbau aus. Denn um Asphalt und Beton zu verarbeiten, darf es nicht zu kalt sein. Und wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, kann es zu gefährlichem Blitzeis kommen, warnt Straßen.NRW.

Asphalt kühlt schnell aus

Beispiel Straßenbau: Asphalt besteht aus einem Gemisch aus Bitumen und Splitt. Für eine gute Tragfähigkeit und Langlebigkeit, muss das Gemisch bei der Verarbeitung verdichtet werden. Um dabei das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, darf der Asphalt nicht zu schnell abkühlen.

Je kälter die Außentemperatur, desto schneller kühlen die Asphaltschichten aus. Dementsprechend verkürzt sich die zur Verfügung stehende Zeit für das Verdichten des Materials. Je dicker eine Asphaltschicht, desto höher die Wärmekapazität (Speichervermögen). Deshalb können dicke Schichten zum Beispiel für den Straßenunterbau bei niedrigeren Temperaturen – bis zu -3 Grad – noch eingebaut und verdichtet werden.

Für dünne Schichten und Offenporigen Asphalt sind die Anforderungen dagegen besonders hoch, weil diese Schichten sehr schnell auskühlen können. Es muss also nicht nur die Lufttemperatur über 0 Grad liegen, auch der Boden muss entsprechende Temperaturen vorweisen. Hier sind mindestens 5 Grad nötig. Das heißt: Selbst wenn es wieder milder wird, kann nicht sofort asphaltiert werden, weil sich der Frost im Boden länger hält.

Straßen.NRW schreibt für die ausführenden Firmen die Bedingungen zum Einbau von Asphalt genau vor, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Beton braucht Wärme

Beispiel Brückenbau: Beim Brückenbau kommt häufig Beton zum Einsatz. Auch hier bremst Frost die Arbeiten aus. Beton ist ein Gemisch aus Zement, Wasser und so genanntem Zuschlag, das heißt Sand und Kies. Beton trocknet nicht nur, sondern es findet auch ein chemischer Prozess statt, bei dem das Gemisch aushärtet. Zwar wird der Beton vom Werk mit einer bestimmten Temperatur angeliefert und entwickelt beim Aushärten eine eigene Wärme, Frost stört diesen Prozess aber. Beim Betonieren unter +5° Celsius sind daher besondere Maßnahmen zu treffen, damit der (Frisch-) Beton nicht zu stark auskühlt.

Warme Kleidung für Mitarbeiter

Und die Mitarbeiter von Straßen.NRW? Die müssen auch bei Minus-Temperaturen raus, können sich aber durch entsprechende Kleidung schützen. Straßen.NRW hat die relativ dünne Warnbekleidung aufgerüstet, in dem es warme Unterbekleidung gibt. „Wir stellen zum Beispiel Stepphosen und Fleecejacken“, sagt Michael Höhne, Leitender Sicherheitsingenieur bei Straßen.NRW. „Für lange Standzeiten, zum Beispiel in den Fahrzeugen zur Baustellenabsicherung, gibt es zudem Standheizungen.“

Steigende Temperaturen können zu Blitzeis führen

Ab Donnerstag sind wieder steigende Temperaturen und in den folgenden Tagen auch Niederschläge angekündigt. Damit kann es auf den Straßen gefährlich glatt werden. Wenn Niederschläge auf den gefrorenen Boden treffen, kann sich Blitzeis bilden. Hierdurch entsteht eine sehr homogene und glatte Eisschicht. Der Straßen.NRW-Winterdienst ist in dieser Situation besonders gefordert. Die Mitarbeiter der Winterdienstzentrale stehen bei ihrer Arbeit im engen Kontakt mit der Autobahnpolizei und dem Deutschen Wetterdienst. Ständig werden Informationen ausgetauscht. Zusätzlich gibt es rund 220 Straßenwetterstationen im Autobahnnetz und rund 60 im Zuge von Bundes- und Landesstraßen. Hiermit wird der Straßenzustand überwacht. Die Straßenwetterstationen erfassen punktuell auf Brücken und in kritischen Streckenabschnitten meteorologische Daten (Lufttemperatur, relative Luftfeuchte und Niederschlag) und Straßenzustands-Daten (Oberflächentemperatur, Fahrbahn trocken oder feucht und Eisbildung).

Pfarrer Michael Dahme – 30 Jahre bei den Menschen und für die Menschen in Eilpe

Hagen. Im März 2018 gilt es ein besonderes Jubiläum zu feiern. Dann wird Michael Dahme 30 Jahre Pfarrer der Christus-Kirchengemeinde in Hagen-Eilpe sein. Eine lange Zeit, in der Pfarrer Dahme unzähligen Menschen helfen konnte – sei es in theologischen
und seelsorgerischen Fragen, bei der Gestaltung des sehr aktiven Gemeindelebens
oder auch bei Hilfestellungen für die vielen kleinen und großen Sorgen und
Gesprächsbedarfe von Gemeindemitgliedern.
Aus Anlass des 30jährigen Ortsjubiläums von Pfarrer Dahme findet am Sonntag, 4.
März 2018, um 11:00 Uhr ein Festgottesdienst in der Christuskirche in der Hohle
Straße statt. Begleitet wird dieser Gottesdienst von verschiedenen Musikgruppen der
Gemeinde. Michael Dahme und das Presbyterium der Christus-Kirchengemeinde
würden sich über einen zahlreichen Besuch freuen. Insbesondere sind alle
ehemaligen Brautpaare, Konfirmandinnen und Konfirmanden von Pfarrer Dahme
herzlich eingeladen. Und das waren in den letzten 30 Jahren zahlreiche Menschen.

Schwedischer Frühling auf dem Wetteraner Wochenmarkt

Wetter (Ruhr). Wie bereits in den letzten Monaten findet auch am ersten Samstag im März wieder eine besondere Aktion auf dem Wetteraner Wochenmarkt statt. Am Samstag, dem 03. März 2018 hält der Frühling Einzug auf dem Wetteraner Wochenmarkt. Dieses Mal bietet Kerstins svensk restaurang aus Wengern ein besonderes kulinarisches Highlight und zwar im Form von verschiedenen schwedischen Spezialitäten. Die Wochenmarktbesucher dürfen sich u.a. auf Lachstatar, Matjes oder Elchsalami in kleinen Probier- oder der großen Sattmacherportion mit Bratkartoffeln freuen. Darüber hinaus bietet die A – Z Ideenkiste aus der Königstraße verschiedene
Bastelangebote für Kinder an. Alle Kinder sind herzlich eingeladen Frühlingsmobiles,
Hasenmasken, Osterkörbchen, Frühlingsgirlanden oder Vogelhäuschen auf dem
Wochenmarkt zu basteln. Das Bastelangebot ist kostenlos, die Organisatoren freuen
sich aber über eine kleine Spende.
Nach der tollen Beteiligung der Wetteranerinnen und Wetteraner zur Einreichung der
schönsten Winterrezepte, startet nun die Sammlung der Lieblingsfrühlingsrezepte.
Ziel ist die Erstellung eines Wetteraner Wochenmarktkochbuchs mit tollen regionalen
und vor allem saisonalen Rezepten, die die Besucher des Wochenmarktes einladen,
diese nachzukochen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen ab Samstag, dem
24.02.2018 an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und
Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsfrühlingsrezepte aufzuschreiben
und bis Ende Mai an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen
Teilnehmern werden Gutscheine für den nächsten Wochenmarkteinkauf verlost.
Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für
die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten
auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele
Bürgerinnen und Bürger in Geschäften zunehmend vermissen. Um den
Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und
zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen
Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf
dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der
Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.
Kontakt
Citymanagement Wetter
Martin Pricken
Kaiserstraße 104
58300 Wetter
Telefon: 02335/ 6827146
E-Mail: citymanagement-wetter@stadtbuero.com

News für Wetter (Ruhr)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße

Wetter. Am 26.02.2018 fuhr ein 64-jähriger Gevelsberger mit
seinem Ford Transit, um 15:50 Uhr, auf der Schwelmer Straße in
Richtung Gevelsberg. Ein Fußgängern, ein 51-jähriger Gevelsberger,
ging auf dem rechten Gehweg neben der der Schwelmer Straße. In Höhe
der Hausnummer 78 trat der 51-Jährige plötzlich auf die Fahrbahn und
wurde von dem Transitfahrer erfasst. Der 51-jährige erlitt durch den
Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Transit wurde
sichergestellt. Warum der 51-jährige plötzlich auf die Fahrbahn trat,
muss noch ermittelt werden.

Jugendzentrum Wengern: Anmelden für kreatives Osterferienangebot

In Wengern ist der Hase los: In der ersten Osterferienwoche, 26. Bis 29. März, von 8 bis 16 Uhr, sind noch Plätze in der Hasenwerkstatt frei. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren können sich kreativ austoben, wenn es heißt Pompon-Schafe oder kleine Blumengefäße zu gestalten. Auf dem Programm steht neben Basteln und Spielen ein gemeinsames Mittagessen sowie eine Überraschung am letzten Tag! Alle, die teilnehmen möchten, sollten sich im städtischen Kinder- und Jugendtreff Wengern bis zum 16. März telefonisch oder vor Ort anmelden. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 12 Euro.

Anmeldung und Infos: Sandro Chisari und Damian Klaproth, Telefon: 02335 72917, Jugendtreff Wengern, Elbscheweg 2.

 

Nächste Sammelaktion für Geflüchtete am 3. März

Die nächste Sammelaktion für Geflüchtete findet statt am Samstag, 3. März, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradschlösser, Staubsauger nebst Zubehör, Werkzeuge wie z. B. Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine, Badetücher, Kinderspielzeug, Leuchtmittel, Küchenutensilien (wie z.B. Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Töpfe und Pfannen, Wasserkocher, Verlängerungskabel, Kleinmöbel (z.B. kleine Kommoden), Küchenunterschränke, Küchenhängeschränke, Spülen und Armaturen, große und kleine Teppiche, Kinderwagen und Kinder-Sportwagen, Spannbettlaken.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997.

Ein wichtiger Hinweis: Es ist am Samstag nicht möglich, Kleiderspenden abzugeben. Hier besteht die Möglichkeit zu spenden beim Roten Kreuz in der Wilhelmstraße (mittwochs von 15 bis 16 Uhr).

Neuer Stadtplan erhältlich

Die Stadt Wetter (Ruhr) hat in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr einen neuen Stadtplan im Maßstab 1:15.000 herausgegeben. Wer die Harkortstadt „en detail“ erkunden will, ist mit dem neuen Stadtplan bestens aufgehoben. Neben einem Straßenverzeichnis und einer Liste der Behörden und öffentlichen Einrichtungen zeigt die Auflage 2018 des Stadtplans in bewährter Weise u.a. auch Sportplätze, Waldwege, Parkplätze, Denkmäler und den RuhrtalRadweg an. Das Titelfoto von der Fotogilde Wengern zeigt das Rathaus in Alt-Wetter mit der Statue des Reichsfreiherrn vom und zum Stein. Interessierte erhalten den Stadtplan gegen eine Gebühr von 2,50 Euro im Büro des Stadtmarketing, Kaiserstraße78.

Baustellen in Wetter (Ruhr)

Sonnenfeld 4 (Neubaugebiet), 6.3. bis 9.3.2018, Neubau eines Einfamilienhauses, Fahrbahneinengung

Otto-Hue-Straße 13, bis zum 23.3.2018, Tief- und Rohrbauarbeiten an Versorgungsleitungen, Fahrbahneinengung

Verlängert bis zum 29.3.2018:

Jageplatz und Markstraße: entlang der Straße Jageplatz ab dem Grundstück Magellanstr. 2 bis zur Einmündung Markstraße mit Überquerung der Amundsenstraße und Südstraße und Markstraße bis Markstr. 35, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (abschnittsweise), Gesamtsperrung des Gehweges; Notweg für die Fußgänger auf der Fahrbahn;

halbseitige Sperrung der Fahrbahn; Der Verkehr wird bei Bedarf mit einer Ampel geregelt.

 

Esborner Straße ab Einmündung Albringhauser Straße bis zur Schmiedestr. 86, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (Baugruben je 20 m Baulänge in Abständen von 100 m), Fahrbahneinengung und halbseitige Sperrung der Fahrbahn; Der Verkehr wird bei Bedarf mit einer Ampel geregelt.

 

Verlängert bis zum 30.4.2018:

 

Vor den Grundstücken Osterfeldstr. 98, Varneystr. 30, Schmiedestr. 2, neben den Grundstücken Trienendorfer Str. 123 in der Straße Bommerholzer Weg und Markstr. 35 und gegenüber dem Grundstück Humboldtstr. 1, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (je eine Baugrube), Teilweise Sperrung der Gehwege bzw. Gesamtsperrung der Gehwege mit jeweils einem Notweg für die Fußgänger auf der Fahrbahn

 

 

 

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche am 1. März 2018

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 1. März Pater Dr. Moses Hamm OCist in die Marienkirche in der Hagener City. Pater Moses gehört zum Konvent der Zisterzienser in Bochum-Stiepel.

Das Thema lautet: „Leite mich auf dem Weg, der zum ewigen Leben führt.“

Die Messfeier mit der Predigt von Pater Moses beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm stehen gregorianische Gesänge.