Sophie Wolf gewinnt Stadtentscheid beim Vorlesewettbewerb 2018

Hagen. Beim diesjährigen Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels sind elf Sechstklässler am Samstag (24. Februar) in der Stadtbücherei auf der Springe im Vorlesen gegeneinander angetreten. Nachdem die Jury lange beraten hat, stand Sophie Wolf vom Albrecht-Dürer-Gymnasium als Stadtsiegerin fest.

Rund 50 Angehörige, Freunde und Zuschauer lauschten den Vorlesekünsten der elf Schulsieger in der Stadtbücherei. Die hohe Qualität des Vorgelesenen hat der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Immerhin sitzen hier nur Gewinner, die sich gegen ihre Mitschüler schon einmal durchgesetzt haben“, sagt Laura Visel, stellvertretende Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei. „Aber Sophie Wolf hat uns durch ihre Lebendigkeit im Vortrag überzeugt“, sagt Dorothee Krug, Jurymitglied und Inhaberin der Buchhandlung am Rathaus. Die Siegerin tritt zunächst im März im Bezirksentscheid gegen die Gewinner anderer Städte an. Schafft sie es dort zu siegen, folgen später der Landes- und Bundeswettbewerb.

Seit 1959 richtet der Deutsche Buchhandel zusammen mit Schulen, Buchhandlungen und Büchereien den Wettbewerb aus, um die Lesekompetenz und -begeisterung junger Menschen zu fördern. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter hagen-medien.de.

Hagen nicht mehr mit Europe Direct Informationszentrum vertreten

Europa in Hagen – thematische Arbeit wird neu ausgerichtet

Hagen. Der Rat der Stadt Hagen vertrat schon in den 1990er Jahren die Überzeugung, dass die Zukunft der Städte und Regionen in Europa liegt. So wurde es folgerichtig als sinnvoll erachtet, Netzwerke aufzubauen, um die Möglichkeiten, die Europa bietet, zu nutzen. Seit 1997 gibt es bei der Stadtverwaltung Hagen eine Koordinierungsstelle Europa, die im Jahr 2007 durch den Betrieb eines Europe-Direct-Informationsbüros ergänzt wurde. Die laufende Förderperiode für die Europe Direct Informationszentren ist zum 31. Dezember 2017 abgelaufen.

Die Stadt Hagen wird in der neuen Förderperiode von 2018 bis 2020, finanziert durch die Europäische Kommission, nach zehn Jahren Zugehörigkeit nicht mehr mit einem Europe Direct Informationszentrum vertreten sein. Ausgezeichnet als Europa-aktive Kommune wird die thematische Arbeit in der Stadt Hagen aber auch zukünftig fortgeführt. Im Rahmen der europäischen Bildungsarbeit richtet sich der Fokus nun vermehrt auf Schulen und die Identifizierung von Förderprogrammen der EU.

Im Bereich der EU-Fördermittel wird die neue Ausrichtung der Europaarbeit in enger Abstimmung mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) erfolgen. So ist angedacht, eine spezifische Aufbereitung der Kerndaten über EU-Fördermittel für Hagen bereitzustellen. Auf diesem Wege sollen Anreize zur stärkeren Nutzung von EU-Fördermitteln gesetzt werden.
Die nächste Schulveranstaltung des Europabüros Hagen findet am Donnerstag, 1. März 2018, statt. 55 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs CUNO II und der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule werden mit der EU-Abgeordneten, Dr. Renate Sommer, im EU-Parlament in Brüssel vor Ort die Zukunft Europas diskutieren. Ebenfalls auf dem Programm stehen die Besichtigung des Parlaments und eine Führung im Parlamentarium. Eine kurze Besichtigung der Brüsseler Innenstadt mit dem „Grote Markt“ und anderen Sehenswürdigkeiten wird zudem möglich sein.

Weitere Angebote für Schulen sind kostenlose Planspiele und Informationsveranstaltungen rund um Europa. Als Ansprechpartnerin steht weiterhin die Leiterin des Europa-Büros, Sabine Krink, unter Telefon 02331/207-3186 oder E-Mail sabine.krink@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Cyberangriff auf Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Ein Cyberangriff hat am Donnerstag und Freitag die Server der
Diakonie Mark-Ruhr blockiert. „Bereits am Wochenende waren die meisten
Arbeitsbereiche aber wieder voll arbeitsfähig. Dritte konnten nach
unserer Kenntnis zu keiner Zeit Einblick in personenbezogene Daten
nehmen“, berichtet Geschäftsführer Pfr. Martin Wehn.
Trotz eines schnellen und kompetenten Eingreifens aller Fachleute ist es
zu leichten Beeinträchtigungen in diakonischen Arbeitsfeldern gekommen.
„In Teilbereichen der häuslichen Pflege konnten wir für einen kurzen
Zeitraum nicht sicherstellen, dass alle Pflegekunden zur vereinbarten
Uhrzeit aufgesucht werden konnten. In der Verwaltung kam es zu Verzö-
gerungen in den Arbeitsabläufen“, erläutert Pfr. Martin Wehn. „Große
Sachkenntnis unseres IT-Tochterunternehmens Dia-Systems und eine
schnelle Reaktion der Führungskräfte haben dazu geführt, dass der Diakonie
Mark-Ruhr insgesamt kein größerer Schaden entstanden ist.“
Obwohl die Diakonie Mark-Ruhr umfangreiche Sicherheitsprogramme
vorhält, ist es Kriminellen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelungen,
den Zugriff auf die unternehmenseigenen Server bis Freitagnacht
zu unterbrechen.
„Unmittelbar nach dem Hackerangriff haben wir die Polizei eingeschaltet
und Strafanzeige erstattet.“ Das Landeskriminalamt (LKA) und das Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden eingeschaltet.
Dabei wurde deutlich, dass es sich um eine neue Form von Cyberkriminalität
handelt, zu der bislang auch auf Bundesebene kaum Erfahrungswerte
vorliegen. Die Diakonie Mark-Ruhr hat sofort weitere Sicherheitsmaßnahmen
eingeleitet, um in der Zukunft angesichts zunehmender
Cyberkriminalität handlungsfähig zu bleiben.
„Die Nacharbeiten werden hier und da noch zu Verzögerungen führen,
für die wir uns entschuldigen möchten und um Verständnis bitten.“

Wissenschafts-ministerin Pfeiffer-Poensgen besucht die FernUniversität in Hagen

 

 

Mit rund 76.000 Studierenden ist die FernUniversität in Hagen Deutschlands größte Universität und zugleich seit mehr als 40 Jahren eine Pionierin in der Entwicklung der orts- und zeitunabhängigen Lehre. Damit erreicht sie eine Studierendenschaft, die so vielfältig ist wie an keiner anderen Hochschule. Innovative Studienmodelle und medienbasierte Lehr- und Lernkonzepten öffnen Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen individuelle Wege in die Hochschulbildung. „Die FernUniversität in Hagen hat auf den Gebieten der digital gestützen Lehre und des lebenslangen Lernens einen Wissensvorsprung. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich hier besonders engagiert. Davon kann die gesamte nordrhein-westfälische Hochschullandschaft profitieren“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen bei ihrem Antrittsbesuch an der FernUniversität. „Meine Hoffnungen ruhen dabei auch auf dem Verbund Digitale Hochschule NRW, der die vielfältigen Initiativen auf diesem Gebiet bündeln kann.“

 

Die Rektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ada Pellert, die auch Vorstandsvorsitzende der Digitalen Hochschule NRW ist, sicherte der Ministerin ihre Unterstützung zu. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst und wollen diese gerne erfüllen.“ Mit Bezug auf den Koalitionsvertrag der NRW-Landesregierung erklärte Pellert: „Die NRW-Landesregierung möchte die FernUniversität in Hagen mit einer internationalen Perspektive weiter ausbauen und dabei vor allem die Forschung stärken. Diesen Auftrag übernehmen wir gerne“, so die Rektorin. „Um unsere Forschungsaktivitäten steigern, neue Studienstrukturen schaffen und unser Lehrangebot ausbauen zu können, brauchen wir aber dringend mehr Stellen für Professorinnen, Professoren und wissenschaftlich Beschäftigte – gerade weil bei uns der hohen Zahl von 76.000 Studierenden eine vergleichsweise geringe Zahl an Lehrenden gegenübersteht.“ Die Ministerin sagte zu, sich in den nächsten Monaten dafür einzusetzen, dass die konkrete Umsetzung der strategischen Ausbauziele der FernUniversität gelingt.

 

In dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen – Konsequenzen für die Hochschulbildung“ entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität Antworten auf die drängenden Fragen, mit denen sich Hochschulen angesichts des gesellschaftlichen und technologischen Wandels heute beschäftigten. Die FernUniversität arbeitet auch an einer Weiterentwicklung der Studienstrukturen mit dem Ziel, fließende Übergänge zwischen den grundständigen Bachelor-/Master-Studiengängen und modularen Weiterbildungsangeboten zu schaffen. Um möglichst viele Menschen zu ihren individuellen Bildungszielen zu führen, sollen eine eigenständige Studieneingangsphase eingerichtet und den Studierenden mediendidaktisch geschulte Lernbegleiter an die Seite gestellt werden.

 

Gemeinsam mit den Prorektoren Prof. Dr. Theo J. Bastiaens, Prof. Dr. Andreas Kleine und Prof. Dr. Sebastian Kubis sowie Kanzlerin Regina Zdebel stellte die Rektorin der NRW-Wissenschaftsministerin aktuelle Aktivitäten und Planungen der FernUniversität vor. Bei einem abschließenden Spaziergang machte sich Pfeiffer-Poensgen selbst ein Bild vom Hochschulleben auf dem Campus der einzigen staatlichen Fernuniversität in Deutschland.

 

Bildunterschrift:
Die Rektorin der FernUniversität Ada Pellert (li.) zeigte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen den Hagener Universitäts-Campus.

 

Mit „Speed Coaching“ in den Job

Bei einem „Speed Coaching“, organisiert von der Freiwilligenzentrale Hagen, trafen die Sprachschüler von Karin Thoma-Zimmermann und Mitgliedern der Initiative „Freiwillige Hände“ unter der Federführung von Ahmed Alali auf u. a. auf professionelle Coaches. Im Zehn-Minuten-Takt wurden die bisher selbst verfassten Lebensläufe und Bewerbungen durchgesprochen, korrigiert und kurze individuelle Tipps für die jeweiligen Bewerbungsgespräche gegeben. Der Vorteil bei einem „Speed Coaching“ ist, dass es ein kleines Format ist. Das führt dazu, dass sowohl die Teilnehmer als auch die Coaches bei den Lösungsansätzen automatisch in kleineren Schritten denken. Es werden nicht die großen Lösungsansätze erwartet. „Das ist meistens zielführender, da kleine Schritte einfacher umsetzbar sind!“, so Melanie Purps von der Hagener Freiwilligenzentrale. Beate Vennebörger, Inhaberin der VB-Personalberatung fügte hinzu: “Als Business Coach unterstütze ich meine Klienten generell dabei, ihre eigenen Ressourcen und Potentiale zu erkennen und zur Erreichung ihrer Ziele zu nutzen. Bei diesen Fällen muss man erst einmal die Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmer selektieren. Es ist unglaublich, welche extrem gut ausgebildeten jungen Ingenieure, Juristen und Abiturienten sich in dieser Flüchtlingsgruppe befinden!“. Klare Hinweise kamen auch von Margit Cornelie Baron, die auf das wichtige Einhalten von Formaten und Inhalten, gerade bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst hinwies. „Entsprechen die Bewerbungen nicht den formalen Voraussetzungen, können und dürfen diese nicht berücksichtigt werden. Das wäre bei diesen Teilnehmern hier sehr schade’“. Karin Thoma-Zimmermann, die sehr engagierte ehrenamtliche Sprachlehrerin, freute sich sehr über die Unterstützung ihrer Schützlinge: “Es freut mich, fast täglich sehen zu können, wie gut hier die Verbesserungen der Deutschkenntnisse eines jeden Einzelnen zu beobachten sind. Ich glaube, dass das der Grundbaustein für die erfolgreiche Arbeit zur Vermittlung von Praktikumsplätzen über private Kontakte ist, die Melanie Purps und ich gemeinsam erreichen!“.

„Eiserner Schmied“ verlässt als letztes Exponat das Stadtmuseum

Umzug Eiserner Schmied01_Foto Stadt Hagen Clara Berwe
Vorsichtig hebt Hermann Bauschulte von der Firma Nockemann mithilfe eines Kranfahrzeugs den „Eisernen Schmied“ aus der Fensteröffnung. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen. Als mahnender Türöffner für Hagens Geschichte begrüßte der „Eiserne Schmied von Hagen“ mehr als zwei Jahrzehnte lang die Besucher im Eingangsbereich des Stadtmuseums in Hagen-Eilpe. Nun musste der imposante Riese mit Umzug des Museums als letztes Exponat seinen angestammten Standort in der Wippermann-Passage verlassen.

„Unter den wenigen noch bekannten Nagelfiguren aus der Zeit des Ersten Weltkriegs nimmt der ‚Eiserne Schmied‘ des Dortmunder Bildhauers Friedrich Bagdons eine besondere Stellung ein. Er ist eine der wenigen noch erhaltenen Statuen aus dieser Zeit und somit ein wichtiges Zeugnis für Propaganda- und Finanzierungsmittel Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Hagen“, sagte Dr. Ralf Blank, Fachdienstleiter für Geschichte der Stadt Hagen. Sechs Meter misst der Koloss und bringt eine knappe Tonne auf die Waage – von innen ist die Figur hohl. Trotzdem war der Umzug im wahrsten Sinne des Wortes ein schweres Unterfangen: „Für die Verladung haben wir ein spezielles Gerüst angefertigt, welches das Gewicht der Statue beim Anheben verteilt. Außerdem wird der Schmied mit Schaumstoff und Passhölzern geschützt“, erklärte Hermann Bauschulte von der beauftragten Industrie- und Montagefirma Nockemann. Sechs Mitarbeiter waren mit dem Umzug des Schmiedes betraut, welcher durch ein zuvor ausgebautes Fenster aus dem Gebäude gehoben wurde.

Schmied finanziert den Ersten Weltkrieg
Am 28. November 1915 wurde der Eiserne Schmied vor dem Rathaus eingeweiht. Die Hagenerinnen und Hagener konnten gegen eine Spende einen Nagel in das Holz schlagen – und die Figur so sinnbildlich stärken. Firmen, Institutionen und Vereine verewigten sich mit einer Plakette am Sockel des Schmieds. Der Holzriese wurde somit innerhalb kürzester Zeit „eisern“ und füllte – hingegen der offiziellen Behauptung, die Spenden verwende man für soziale Zwecke wie die Unterstützung von Kriegswitwen und Waisen – die Kriegskasse beachtlich.

Ab 2021 im „neuen“ Stadtmuseum ausgestellt
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verschwand der „Eiserne Schmied“ zunächst von der Bildfläche. Im Dritten Reich instrumentalisierten die Nationalsozialisten die unbesiegbar und heldenhaft anmutende Statue für ihre Politik und Ideologie. Am 29. Januar 1934 stellten sie ihn in der Säulenhalle des Hagener Rathauses auf. Nach Kriegsende wurde er ab 1959 eingelagert. Ab 1984 präsentierte das Stadtmuseum den „Eisernen Schmied“ als Ausstellungsstück und würdigte ihn kritisch. „Nach dem Abtransport aus der Wippermann-Passage lagern wir den Schmied zunächst an sicherer Stelle wieder ein“, sagte Blank. „Ab 2021 wird er am neuen Standort des Stadtmuseums im Hagener Kunstquartier wieder von einem gebührenden Platz aus die Besucher des Museums als bedeutendes Mahnmal und historisches Zeugnis begrüßen.“

 

Eigener Internetauftritt des Kommunalen Integrationszentrums

Mehrsprachige Materialien, aktuelle Veranstaltungshinweise und Informationen rund um Integration in Hagen: Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen ist jetzt unter www.hagen.de/KI-Hagen erreichbar. Interessierte können sich online über die Aufgaben, Leistungen und Programme informieren und passende Ansprechpartner finden. Güler Kahraman, Leiterin des KI, sieht im eigenen Internetauftritt einen wichtigen Schritt: „Wir können jetzt unser gesamtes Aufgabenspektrum vorstellen und interaktive Serviceangebote für Eltern, Pädagogen und Ehrenamtliche integrieren.“

In den Arbeitsbereichen „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“ bietet das KI Informationsveranstaltungen, Fortbildungen, Netzwerke und Weiterbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte, Elternbegleiter, Migrantenselbstorganisationen sowie Ehrenamtler an.

Der Themenbereich „Integration als Querschnittsaufgabe“ fördert schwerpunktmäßig die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung durch mehrere Weiterbildungsangebote. Weiterhin wird die Gendersensibilisierung in allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes und Organisationen und auch in Migrantenselbstorganisationen und allen Bereichen des Öffentlichen Lebens vorangetrieben. Daneben initiiert das KI den Arbeitskreis „Südosteuropazuwanderung“, der eine optimierte Integration von südosteuropäischen Menschen fördert, und das Netzwerk „Hagen – Wir sind Vielfalt“, das Beratung, Qualifizierung und Vernetzung ermöglicht. Auch die Geschäftsstelle des Integrationsrates ist Teil des Integrationszentrums.

Ein derzeit noch im Aufbau befindlicher Sprachmittlerpool wird zukünftig dem formellen und informellen Bildungsbereich eine kostenlose und qualifizierte Sprachmittlung in mehreren Sprachen anbieten. Eine Beratung zum Thema Südosteuropazuwanderung kann ebenso angefragt werden.

In dem zweiten Handlungsfeld „Integration durch Bildung“ gehört zu den Hauptaufgaben des KI die Seiteneinsteigerberatung für neu nach Deutschland eingereiste Familien sowie die Qualifizierung der Elternbegleiterinnen und -begleiter aus den Elternbildungsprogrammen „Griffbereit“, „Rucksack Kita“ und „Rucksack Schule“. Mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert sich das KI an dreizehn Hagener Schulen. Zudem stellt das KI Material, den sogenannten MIKA-Koffer, für eine vorurteilsbewusste Pädagogik einer Hagener Grundschule und zwei Jugendeinrichtungen, zur Verfügung.

Zudem ist im KI die Stelle zur „Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ eingerichtet. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufgrund der besonderen Lage in Hagen konzentriert sich das Projekt auf die Situation von zugewanderten Menschen aus Südosteuropa.

Gefördert wird das KI vom Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration und vom Ministerium für Bildung des Landes NRW.

Schwerer Verkehrsunfall mit sechs Verletzten Personen

Wetter (Ruhr). Zu einem Verkehrsunfall auf der Oberwengerner Straße musste die Feuerwehr Wetter (Ruhr) heute Morgen um 08:57 Uhr ausrücken. Aus noch ungeklärter Ursache verlor eine Autofahrerin, in Richtung Wetter fahrend, die Kontrolle über ihren Pkw und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb mit ihrem Fahrzeug im Graben liegen. Im zweiten Auto saßen die Fahrerin und vier Kinder, jeweils im Alter von 11 Jahren. Alle sechs Personen wurden verletzt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten alle beteiligten Personen bereits aus eigener Kraft die Autos verlassen können. Eine Autofahrerin, die mit ihrem Kleinbus zufällig an der Unfallstelle vorbei kam, verhielt sich vorbildlichst. Sie hatte die beiden Fahrerinnen sowie die vier Kinder in ihrem Bus versammelt und betreute sie alle dort.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und betreute die verletzten Personen dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zeitgleich wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und abgestreut und die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt. Zudem wurde der Brandschutz vor Ort sichergestellt. Nachdem der Notarzt die sechs Personen untersucht hatte, wurden sie mit drei Rettungs- und einem Krankentransportwagen in zwei Krankenhäuser nach Herdecke und Witten gefahren. Die Feuerwehr sicherte anschließend noch die Bergung der beiden Unfallfahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen. Die Polizei war mit einem Streifenwagen ebenfalls vor Ort.

Durch die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Oberwengerner Straße knapp zwei Stunden gesperrt.

A 46: Feuerwehr rettet 22-Jährige aus Fahrzeug

Auch auf der A 46 verletzte sich eine junge Frau bei einem
witterungsbedingten Verkehrsunfall in Richtung Hagen. Ersten Aussagen
zufolge verlor die 22-Jährige gegen 7.50 Uhr auf winterglatter
Fahrbahn die Kontrolle über ihren Kleinwagen. Etwa 100 m vor der
Anschlussstelle Iserlohn-Letmathe rutschte sie über die Fahrbahn und
anschließend eine Böschung hinunter. Der Smart der Iserlohnerin
überschlug sich und landete auf dem Dach. Die junge Frau musste durch
die Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie kam mit leichten
Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden
auf rund 6.000 Euro.

Der Polizeibericht

Zwei Personen am Kopf verletzt – Polizei sucht Zeugen

Hagen. Am Samstag befanden sich drei junge Männer im Alter
von 17, 19 und 34 Jahren gegen 22.10 Uhr in der Grünstraße. Alle
standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Der 34-jährige Mann stürzte
seinen Angaben zufolge zu Boden und verletzte sich am Kopf. Der
19-Jährige wollte ihm nach eigenem Bekunden zur Hilfe eilen und
stürzte ebenfalls. Auch er verletzte sich hierbei am Kopf. Beide
Männer wurden in einer nahegelegenen Klinik behandelt. Der 17-Jährige
verhielt sich während des Einsatzes aggressiv und schlug gegen eine
Schranke. Er wurde zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen.
Die Polizei ermittelt nun, ob die Darstellung der Beteiligten den
Tatsachen entspricht. Zeugenhinweise werden unter der 02331/986-2066
erbeten.

Auto am Buschey geklaut

Hagen. Am Samstag bemerkte ein 46-jähriger Autofahrer, dass
sein in der Buscheystraße geparkter Audi verschwunden war. Der
Geschädigte hatte den grauen Audi A 6 Kombi am Freitag gegen 13.00
Uhr dort abgestellt und war am Samstag um 10.00 Uhr zurückgekehrt.
Das Auto hat einen Wert von rund 15.000,00 Euro. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Anhänger steht in Flammen

Hagen. Am Sonntag bemerkte ein 22-jähriger Hagener gegen
17.10 Uhr, dass die Ladefläche eines Anhängers auf der Enneper Straße
brannte. Der Zeuge zog den Hänger auf eine freie Parkfläche.
Hierdurch wollte er eine mögliche Ausdehnung des Feuers auf andere
Gegenstände verhindern. Dann rief er die Feuerwehr. Die Ermittlungen
ergaben, dass Laub und anderer Abfall auf der Ladefläche des
Anhängers aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten waren. Es
entstand ein Schaden von ca. 300 Euro. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mann ohne Führerschein und alkoholisiert mit Auto unterwegs

Hagen. Am Sonntag meldete sich ein unbekannter Zeuge gegen
15.20 Uhr bei der Leitstelle der Polizei und teilte mit, dass seit
einiger Zeit ein grauer VW Passat auf der Wehringhauser Straße vor
einer Ampel stehe und nicht weiterfahre. Als die Polizei am
Einsatzort eintraf, versuchte der 32-jährige Fahrer des VW, sein
Fahrzeug zu wenden. Die Überprüfung des Mannes ergab, dass er
erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Außerdem
war der 32-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er musste die
Beamten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten.

Wetter – Mann kommt Aufforderung nicht nach

Wetter. In der Zeit vom 24.02.2018, 23.30 Uhr bis
25.02.2018, 00.30 Uhr hielt sich ein 31-jähriger Wetteraner in einer
Gaststätte an der Bahnhofstraße auf. Er bedrohte die Angestellte und
forderte lautstark nach alkoholischen Getränken. Einem
ausgesprochenen Hausverbot kam der Gast nicht nach, so dass die
Angestellte die Polizei verständigte. Am Einsatzort trafen die
Beamten den Beschuldigten an. Sie sprachen einen Platzverweis aus,
wobei der 31-jährige androhte, gleich mit weiteren
Familienangehörigen zurückzukehren. Aufgrund seines aggressiven
Verhaltens nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam und brachten ihn zur
Polizeiwache.

Drei Einbrüche, eine Schlägerei und ein Mülltonnenbrand

Iserlohn. Samstag, um 1.32 Uhr, löste die Alarmanlage eines
Warenhauses in der Straße „Zur Helle“ aus. Unbekannte Täter hatten
das Schutzgitter eines Fensters aus der Verankerung gerissen und
anschließend selbiges eingeworfen. Nach bisherigen Erkenntnissen
nahmen der oder die Täter eine noch unbekannte Anzahl
Zigarettenstangen an sich und flüchteten vom Tatort.
Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Tätern verliefen bisher erfolglos.
Es entstanden mehrere tausend Euro Sachschaden.

Am Amselweg brannte am Sonntag, gegen 20.30 Uhr, ein
Papiercontainer. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Es entstanden etwa
200 Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Sonntag, gegen 2 Uhr, gerieten an einer Diskothek an der
Hans-Böckler-Straße mehrere Personen aneinander. Im Zuge dessen
schlug ein Unbekannter einem 22-jährigen Dortmunder auf die Nase. Das
Opfer wurde leicht verletzt. Der Täter konnte flüchten und nicht
näher beschrieben werden.

Zwischen Samstag, 21 Uhr und Sonntag, 10 Uhr, brachen Unbekannte
die Tür einer Wohnung in der Elisabethstraße auf. Ob sie Beute
machten steht noch nicht fest. Es entstanden etwa 200 Euro
Sachschaden.

Ein unbekannter Täter schlug Sonntag, gegen 4.23 Uhr, die
Schaufensterscheibe eines Warenhauses am Schillerplatz ein. Ob etwas
entwendet wurde, konnte bisher nicht festgestellt werden. Es
entstanden mehrere hundert Euro Sachschaden. Der Täter wurde
beobachtet und von Zeugen wie folgt beschrieben: männlich, etwa 180
cm groß, schlank, schwarze Kappe, dunkle Jacke, dunkle Sporttasche.
Er flüchtete und konnte auch im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen bisher
nicht angetroffen werden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Taschendiebe erbeuten Bargeld

Menden. Eine 55-jährige Mendenerin erledigte
Freitagnachmittag, gegen 17.15 Uhr, ihre Einkäufe in einem Supermarkt
an der Walramstraße. Während des Einkaufs wurde sie leicht
angerempelt, dachte sich jedoch nichts dabei. Kurz darauf bemerkte
sie den Diebstahl ihrer Geldbörse. Selbige fand sie nach kurzer Suche
in der Obstauslage wieder. Ohne Bargeld.

Taschendiebe nutzen viele Tricks, um an die Wertgegenstände ihrer
Opfer zu gelangen. Führen Sie an Bargeld und Zahlungskarten nur das
Notwendigste mit sich. Verteilen sie alles am Körper, möglichst in
Brustbeuteln oder Gürteltaschen. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen
immer mit der Verschlussseite zum Körper. Halten Sie diese stets
geschlossen und lassen sie niemals unbeaufsichtigt. Achten Sie bei
Gedränge oder unübersichtlichen Situationen noch stärker auf ihre
Wertsachen.

Viele weitere nützliche Tipps finden Sie im Internet auf
www.polizeiberatung.de.

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

 

Wetter. Am Montag, gegen 15:50 Uhr, befuhr ein
64-jähriger Gevelsberger mit seinem Ford Transit die Schwelmer Str.
von Gevelsberg in Richtung Wetter. In Höhe der Unfallörtlichkeit trat
plötzlich eine zur Zeit noch nicht bekannte männliche Person auf die
Fahrbahn, wurde von dem Bus erfasst und zu Boden geschleudert. Die
Person wurde schwer verletzt dem HELIOS-Klinikum in Barmen zugeführt.
Es besteht Lebensgefahr. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme
einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet Der Ford Transit wurde
sichergestellt. Der Sachschaden liegt bei ca. 3000 Euro.

Rettungsgasse einhalten, ja – aber so nicht!

Dortmund. Ein Lob an alle, die die Rettungsgasse einhalten und vertreten –
aber so nicht!:

Eigentlich waren der 35-jährige Dortmunder und seine 36-jährige
hochschwangere Frau ohnehin schon sehr aufgeregt mit ihrem Auto am
späten Samstagabend (24.02) auf der B 236 unterwegs. Die 36-Jährige
hatte nämlich starke Wehen und das Krankenhaus war nicht wirklich in
Sichtweite.

Gegen 23.30 Uhr geriet das Ehepaar dann auf der Bundesstraße
Richtung Dortmund in einen Stau, der sich durch einen Verkehrsunfall
ergeben hatte.

In ihrer Not riefen die beiden „Baldeltern“ den Polizeinotruf 110.
Die Polizeibeamten halfen dem Ehepaar sofort und lotsten sie per
Telefon durch die Rettungsgasse, die zum Glück frei war.

Nach einem ersten Aufatmen blieb den beiden Dortmundern dann aber
doch die Luft im Halse stecken. Kurz vor der Ausfahrt zum Borsigplatz
sprang ein Mann aus seinem Auto und blockierte die Rettungsgasse für
das Paar in Not, so dass diese anhalten mussten.

Mit unzähligen Schimpfwörtern und drohenden Gebärden verteidigte
der Fremde die Rettungsgasse. Aus Sorge der Mann würde seine „Fäuste
sprechen lassen“, blieb das Ehepaar im Wagen und schloss sich ein.
Der Unbekannte setzte noch einen drauf: Er vertrat nicht nur die
Rettungsgasse, sondern trat gegen die Stoßstange und urinierte dem
Pärchen auf die Front des Autos.

Unberührt von den Hilferufen – insbesondere die der Frau, die ihr
Kind erwartete – blockierte der Fremde geschätzte 10 Minuten lang die
freie Fahrt für das Paar in Not.

Nun ermittelt die Polizei gegen ihn. Zu seiner Person gibt es
Hinweise, sodass er der Kripo sicher bald mit Namen bekannt sein
wird.

Tolles Miteinander beim RollstuhlBasketballturnier

Wetter (Ruhr) Viele präzise Würfe gab es beim Rollstuhl-Basketballturnier in der Georg-Müller-Gesamtschule zu sehen. „Alle Sportler hatten großen Spaß, das Miteinander stand an erster Stelle“, betonten Volker Dresel und Benjamin Laes, Mitarbeiter im Freizeitbereich des Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Das BBW war Ausrichter dieses inklusiven Turniers, bei dem neun Teams mit über 60 Sportlern am Start waren.
In einigen Mannschaften spielten auch Sportler ohne Behinderung. Teilweise saßen sie zum ersten Mal überhaupt im Rollstuhl. Dort erkannten sie schnell, wie koordinativ anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist: Schließlich geht es darum, den Rollstuhl zu steuern, dabei den Ball zu dribbeln und gleichzeitig das Spielgeschehen im Auge zu behalten.
Die Pokale hatte der Deutsche Rollstuhl-Sportverband gestiftet. Einen besonderen Dank richtete Ausrichter BBW Volmarstein an die Georg-Müller-Gesamtschule, die die Räume zur Verfügung stellte.
Die Platzierungen im Überblick: 1. Auf geht‘ Unna; 2. BBW Volmarstein I; 3. Lehrer WernerRichard-Berufskolleg; 4. BBW Volmarstein II und Handicap-Sport Wuppertal I; 6. Sitting Bulls Herdecke und Chance Zukunft; 8. SuS Volmarstein; 9. Handicap-Sport Wuppertal II.

Tagesmütter- und Väter bildeten sich fort

Fachdienst Jugend in Wetter (Ruhr) sucht neue Tagespflegepersonen

Am Samstag bildeten sich 21 Tagesmütter und Tagesväter bei einem Kurs der Stadt Wetter (Ruhr) zum Thema „Unfälle in der Kindertagespflege“ fort. Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs, den Tagespflegepersonen alle zwei Jahre neu auffrischen müssen, wurden in dieser Fortbildung nicht nur Unfall- und Handlungsmöglichkeiten besprochen, sondern gleichfalls die gesetzlichen Gegebenheiten in Form von Rechten und Pflichten für Tagespflegepersonen und Eltern aufgezeigt. Ziel war es, Tagespflegepersonen in diesen Situationen Sicherheit in Handlungs- und Verfahrenswege zu geben. In einem zweiten Teil wurden verschiedene Fallbeispiele aus der Ersten Hilfe in Gruppen erarbeitet.

Der Fachdienst Jugend – Kindertagespflege sucht neue Tagespflegepersonen. Sollten Sie Interesse haben, die spannende und verantwortungsvolle Aufgabe einer Tagesmutter oder eines Tagesvaters übernehmen zu wollen, können Sie sich über die Tätigkeit am Mittwoch, den 7. März ab 10 Uhr im Verwaltungsgebäude Bornstraße 2 informieren. Um Anmeldung wird beim Fachdienst Jugend – Sabrina Donner, Tel.: 02335 840 353 oder per E-Mail: Sabrina.Donner@stadt-wetter.de – gebeten.

Brandeinsatz „Essen auf Herd“

 

Gevelsberg. Am Monag um 13:25 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg zu einem „Zimmerbrand“ alarmiert. Die 26 Einsatzkräfte
bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften rückten kurze
Zeit nach dem Sirenenalarm zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen an
der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr bereits von der Bewohnerin der
betroffenen Wohnung empfangen. Diese hatte Essen auf dem Herd
vergessen. Dadurch wurde die Wohnung stark verraucht. Dennoch konnte
die Bewohnerin vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Herd ausschalten.
Dabei erlitt sie eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Wohnung wurde
durch die Feuerwehr querbelüftet. Die leicht verletzte Bewohnerin
wurde von einem RTW behandelt und zur weiteren Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht. Der Einsatz konnte um 14:00 Uhr beendet werden.

 

Vortrag zu Stalking: Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen

Stalking führt zu erheblichen körperlichen, vor allem aber psychischen Leiden. Im Rahmen des Hagener Gesundheitsforums findet am Mittwoch, 28. Februar, im Sparkassen-Karree von 16 bis 18 Uhr ein Vortrag von Dr. med. Nikolaus Grünherz zu Ursachen und Gegenmaßnahmen statt.

Stalking ist definiert als ein Verhaltensmuster, bei dem der Stalker einen anderen Menschen verfolgt und belästigt, häufig auch bedroht, unter Umständen auch körperlich attackiert und in seltenen Fällen sogar tötet. In 80 Prozent aller Fälle werden Frauen durch Männer gestalkt, am häufigsten durch einen verlassenen Partner. In einer repräsentativen Stichprobe gaben zehn Prozent aller Befragten an, schon einmal Stalking am eigenen Leibe erfahren zu haben. Nicht selten ist das gesamte Leben des Opfers massiv beeinträchtigt.

Dr. Grünherz ist Arzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und wird in seinem Vortrag die verschiedenen Formen des Stalkings und deren Ursachen darstellen. Insbesondere geht er aber darauf ein, wie sich ein Opfer schützen und das Stalking beenden kann. Veranstalter ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

Neuer Stadtplan für Wetter (Ruhr) erhältlich

Die Stadt Wetter (Ruhr) hat in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr einen neuen Stadtplan im Maßstab 1:15.000 herausgegeben. Wer die Harkortstadt „en detail“ erkunden will, ist mit dem neuen Stadtplan bestens aufgehoben. Neben einem Straßenverzeichnis und einer Liste der Behörden und öffentlichen Einrichtungen zeigt die Auflage 2018 des Stadtplans in bewährter Weise u.a. auch Sportplätze, Waldwege, Parkplätze, Denkmäler und den RuhrtalRadweg an. Das Titelfoto von der Fotogilde Wengern zeigt das Rathaus in Alt-Wetter mit der Statue des Reichsfreiherrn vom und zum Stein. Interessierte erhalten den Stadtplan gegen eine Gebühr von 2,50 Euro im Büro des Stadtmarketing, Kaiserstraße 86.

Erlebnisführung mit Blide im Museum Wasserschloss Werdringen

Ein mittelalterliches Katapult können Klein und Groß bei einer Erlebnisführung am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Aktion erleben. Das Museum bringt eine verkleinerte, aber voll funktionsfähige Blide in Stellung und führt diese vor.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre Geschichte beginnt bei den ältesten Fossilien Westfalens wie den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Die Besucher können die Nachbildungen von Dinosaurier, Mammut, Wollnashorn und Rentier aus der Kreidezeit bestaunen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Anschließend wird ein Stopp bei den Bauern der Jungsteinzeit eingelegt. Von dort aus geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern.

Im Mittelalter angekommen, folgt der Höhepunkt der Führung: Die Blide, ein mittelalterliches Katapult, wird in Stellung gebracht und vorgeführt. Das Museum Wasserschloss Werdringen verfügt über einen detailgetreuen Nachbau. Bliden haben im Mittelalter schwere Steine verschossen, zerstörten Burgmauern und kamen auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein zum Einsatz. Der Rundgang endet bei einer imposanten Ritterfigur. Während der Führung können Kinder und Erwachsene an Arbeitsstationen selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Leckeres Frühstück im Schultenhof

 

Sich gemeinsam an den gedeckten Frühstückstisch setzen – das ist für viele der perfekte Start in den Tag. Wer schlemmend in die Woche starten möchte, ist in der AWO-Begegnungsstätte Schultenhof genau richtig. Hier stehen am Montag, 5. März 2018, ab 10 Uhr wieder viele Köstlichkeiten auf dem Frühstückstisch.

Das Frühstück findet in der AWO-Begegnungsstätte Schultenhof, Selbecker Straße 16, 58091 Hagen, statt. Um eine Anmeldung bis Freitag, 2. März 2018, wird gebeten unter Telefon 02331/72053. Das Frühstück kostet 5 Euro pro Person.

Bogenbau-Workshop für Kinder im Museum Wasserschloss Werdringen

Einen eigenen Bogen können alle Kinder ab sieben Jahren mit Unterstützung der Eltern in einem Workshop im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 18. März, von 11 bis 18 Uhr herstellen.

Die Teilnehmer basteln einen Bogen, der aus hochwertigem Hickoryholz besteht, sowie zwei Pfeile. Schon in der Steinzeit benutzten die Menschen Pfeil und Bogen, um zu jagen. Diese verfügten bereits damals über eine ausgefeilte Technik. Wie man einen Bogen aus der Jungsteinzeit mit gedrehter Sehne herstellt, lernen die Kinder unter Anleitung des Prähistorikers Dr. Johann Tinnes.

Damit der Bogen möglichst gut wird, ist die Unterstützung durch einen Erwachsenen notwendig. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 7. März, unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Da die Bogenrohlinge entsprechend der Körpergröße angepasst werden, ist die Größe mitanzugeben. Für Kinder bis zu einer Größe von 1,70 Meter kostet die Teilnahme am Workshop inklusive des Bogenrohlings 99 Euro. Jugendliche ab 1,70 Meter benötigen einen Erwachsenenbogen und zahlen 139 Euro.