Kaminbrand am Ruhrblick

Herdecke. Am Freitag wurde die Feuerwehr Herdecke gegen
16:26 Uhr zu einem Kaminbrand in den Ruhrblick gerufen. Aus dem Kamin
eines Mehrfamilienhauses kam eine massive Rauchentwicklung.

Die Herdecker Feuerwehrleute brachten die große Drehleiter in
Stellung und kontrollierten den Kaminzug. Dabei stellten sie einen
Kaminbrand im unteren Viertel des Kamins fest. Während unten am Kamin
ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit einem Strahlrohr in
Stellung ging, wurde der Kamin von oben mit einem speziellen
Kaminkehrwerkzeug gereinigt und die brennenden Teile wurden
abgelöscht.

Die ehrenamtlichen Blauröcke der Feuerwehr Herdecke waren mit vier
Fahrzeugen über eineinhalb Stunden im Einsatz.

Junger Mann nach Alleinunfall lebensgefährlich verletzt

Dortmund. Ein junger Mann aus Castrop-Rauxel verletzte sich gestern Abend bei einem Alleinunfall auf der B 236 in Fahrtrichtung Schwerte lebensgefährlich.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Spuren an der Unfallstelle
auf der B 236 zwischen den Anschlussstellen Derne und Scharnhorst
deuten darauf hin, dass der 33-Jährige mit seinem Ford Focus nach
rechts von der Fahrbahn abkam. Anschließend schleuderte er mit dem
Auto nach links, gegen die Mittelschutzplanken und von dort wieder
nach rechts gegen die dortigen Schutzplanken. Entgegen der
Fahrtrichtung kam der Wagen dann zum Stillstand.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Auto eingeklemmt.

Mehrere Ersthelfer reagierten sofort und umsichtig: Der Fahrer
eines Baustellenfahrzeuges sicherte die Unfallstelle ab und schaltete
gelbes Blinklicht ein. Andere kümmerten sich um den Verletzten und
alarmierten die Rettungskräfte. Diese befreiten den Mann aus dem Auto
und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Catrop-Rauxeler derzeit nicht
im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das Auto wurde zur
Beweissicherung sichergestellt. Die Ermittlungen auch gegen den
Halter des Autos wurden aufgenommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme
war die Unfallstelle gänzlich blockiert. Es bildete sich geringer
Rückstau. Trümmerteile wurden auch auf die Gegenfahrbahn
geschleudert.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5000,- Euro.

Aufgrund dieses Unfalls bremste der nachfolgende Verkehr auf allen
Fahrstreifen. Auf dem linken Fahrstreifen ereignete sich ein weiterer
Unfall, bei dem sich drei Menschen leicht verletzten.

Hier stellt sich der Unfallhergang so dar, dass der nachfolgende
Verkehr wegen des ersten Unfalls und der auf der Fahrbahn
befindlichen Trümmerteile bis zum Stillstand abbremsen musste. Eine
20-jährige Frau aus Holzwickede auf dem linken Fahrstreifen erkannte
dies und bremste, um nach eigenen Angaben ihrem Vordermann nicht
aufzufahren. Ein nachfolgender 31-jähriger Mann aus Ennigerloh
bemerkte die Situation nicht rechtzeitig und prallte mit seinem
Peugeot auf das Heck des Daimlers. Neben den beiden Fahrern verletzte
sich im Peugeot auch ein 31-jähriger Mitfahrer aus Ennigerloh leicht.

Den Schaden schätzt die Polizei auf ca. 12.000 Euro.

Fußgänger prallt mit Streifenwagen der Polizei zusammen – Lebensgefahr

 

Dortmund. Ein 21-jähriger Fußgänger prallte gestern Abend mit
einem Streifenwagen im Einsatz zusammen und zog sich dabei
lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein weiteres Auto wurde in den
Unfall mit verwickelt.

Etwa um 21 Uhr fuhr der Einsatzwagen der Dortmunder Polizei auf
der Aplerbecker Straße in Fahrtrichtung Süden. Nach Zeugenangaben
trat dann plötzlich an der Kreuzung Asselner Straße/ Aplerbecker
Straße / Westfälische Straße ein Fußgänger auf die Fahrbahn. Der
21-jährige Dortmunder wurde von dem noch ausweichenden Streifenwagen
erfasst, in die Luft und dann zu Boden geschleudert.

Anschließend stieß der Streifenwagen auf der Gegenfahrbahn mit
einem entgegenkommenden VW Tiguan zusammen.

Bei dem Unfall zog sich der 21-jährige Dortmunder
lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Fahrerin in dem VW, eine
46-jährige Dortmunderin und ihre 8-jährige Tochter wurden zur
Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus transportiert. Der
38-jährige Polizeibeamte und seine 26-jährige Kollegin erlitten einen
Schock und leichte Verletzungen. Auch sie wurden in Krankenhäuser
transportiert.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Aplerbecker Straße
gesperrt.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 40.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern an.

Der Polizeibericht

Unter Drogeneinfluss in der Innenstadt unterwegs

Hagen. Am noch jungen Samstag Morgen, 24.02.2018, fiel
einer Polizeistreife ein grüner Audi aus dem Märkischen Kreis in der
Düppenbeckerstraße auf. Im Rahmen der Überprüfung des 33 jährigen
Mannes aus Iserlohn stellte sich bei einem Drogenvortest heraus, dass
der junge Mann unter Drogeneinfluss stand. Er musste mit zur
Polizeiwache und eine Blutprobe abgeben. Nun kommt ein
Ermittlungsverfahren auf den Iserlohner zu. Das Verkehrskommissariat
übernimmt die weiteren Ermittlungen. (tr)

Festnahme nach Ladendiebstahl

Hagen. Am Samstag Abend, 24.02.2018, wurde ein 37 jähriger
Mann aus Rumänien von Ladendetektiven bei einem Diebstahl in einem
Kaufhaus in der Hagener Innenstadt beobachtet. Der Mann ohne festen
Wohnsitz in Deutschland hatte Parfum im Wert von über 500 Euro in
einer präparierten Tasche deponiert und versucht die
Warensicherungsanlage zu umgehen. Er wurde vorläufig festgenommen.
Die Hagener Kriminalpolizei hat den Fall bereits übernommen. Die
Ermittlungen dauern noch an. (tr)

Kellereinbrüche im Hagener Stadtgebiet

Hagen. In der Zeit von Freitag, 23.02.2018, bis Samstag,
24.02.2018, kam es zu mehreren Kellereinbrüchen im Hagener
Stadtgebiet. 2 Keller wurden in einem Mehrfamilienhaus auf der
Bahnhofstraße aufgebrochen und es wurden Werkzeuge entwendet. In
einem weiteren Fall blieb es jedoch bei einem Versuch. Aus dem Keller
eines Mehrfamilienhauses in der Mittelstraße wurde eine Kettensäge
entwendet. Ein weiterer Versuch scheiterte an der Kellertür eines
Mehrfamilienhauses in der Eugen-Richter-Straße. Spirituosen im Wert
von rund 500 Euro waren hingegen die Tatbeute bei einem
Kellereinbruch in der Friedensstraße. Die Kriminalpolzei hat die
Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet: Eine wachsame
Nachbarschaft kann helfen solche Taten zu verhüten. Melden Sie der
Polizei verdächtige Personen oder Umstände in Ihrem Wohnumfeld.
Hierzu können Sie auch die Notrufnummer 110 nutzen. (tr)