Dortmunder Polizei verbietet kurdische Versammlung

Dortmund. Der Dortmunder Polizei liegt für den morgigen Samstag (24. Februar) die Anmeldung eines kurdischen Veranstalters für einen
geplanten Aufzug in der nördlichen Innenstadt vor. Nach Angaben des
Veranstalters rechnet dieser ab 14 Uhr mit etwa 1000 Teilnehmern.

Nach sorgfältiger Prüfung hat der Dortmunder Polizeipräsident am
heutigen Freitag (23. Februar) die Versammlung wegen konkreter
Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung untersagt.

„Das Versammlungsrecht ist in unserem demokratischen Rechtsstaat
ein hohes Gut“, so Gregor Lange. „Es ist die Aufgabe der Polizei,
friedliche Versammlungen möglich zu machen – und Aufgabe des
Anmelders, unsere Rechtsordnung einzuhalten. Versammlungen, mit denen
die verbotene PKK unterstützt wird, werden von der Dortmunder Polizei
verboten.“

Behelfsbrücke über die A1 soll Ende des Jahres stehen

Gruppe A1 Gevelsberg
Gemeinsam für eine bessere Lösung an der A1: (v.li.) Bürgermeister Frank Hasenberg, Markus Beule, Ludger Siebert (beide Straßen NRW), Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi, Christoph Brünger (SIHK) und Landtagsabgeordneter Bodo Middeldorf. Foto: Stadt Gevelsberg

Ein Schulterschluss sorgt für gute Nachrichten: Dank des gemeinsamen Engagements der Städte Gevelsberg und Wetter, der Politik und des Landessbetriebes Straßen-NRW wird ab Ende des Jahres 2018 an der Anschlussstelle der A1 bei Gevelsberg der Neubau der Autobahnbrücke durch eine Behelfsbrücke begleitet.

Das bringt eine große Erleichterung für diejenigen Auto- und LKW-Fahrer, die dann aufgrund der Sperrung der A1-Auffahrt in Fahrtrichtung Hagen/Bremen nicht mehr bis zum Kreuz Wuppertal fahren müssen, um dort auf die Fahrtrichtung Hagen/Bremen zu gelangen, sondern dann bereits die A1-Auffahrt in Gevelsberg nutzen können.

Möglich wurde der Bau der Behelfsbrücke durch erfolgreiche Verhandlungen mit den Anwohnern, deren Grundstücke während der Arbeiten genutzt werden. „Nun kann die Umleitungsstrecke massiv verkürzt werden“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Bis diese Strecke allerdings von den Fahrern genutzt werden kann, wird es noch etwas dauern. Straßen.NRW rechnet mit der Fertigstellung der Behelfsbrücke gegen Ende des Jahres.

Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte sich in zahlreichen Schreiben an die Bezirksregierung, das NRW-Verkehrsministerium sowie die heimischen Landtags-und Bundestagsabgeordneten mit dem Appell und der Bitte gewendet, sich für positive Veränderungen bei den langwierigen Verkehrseinschränkungen einzusetzen. Unterstützt wurde die städtische Verwaltung dabei durch die Initiative eines Bürgers, der über 1.000 Unterschriften gegen die Sperrung der Autobahnauffahrt Volmarstein sammelte.

Auch der Verkehrsminister des Landes NRW, Hendrik Wüst, zeigte sich vom Engagement der Stadt und der Bürger beeindruckt. In einem Schreiben an Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte er sich herzlichst für den Einsatz: „Ihr persönliches Engagement hat maßgeblich zu dieser Lösung beigetragen.“

 

Polizei sucht nach couragierten Zeuginnen

 

Hagen. Am Donnerstag kam es gegen 13:20 Uhr zu einem
Vorfall in Hagen-Haspe. Dort ging ein 19-jähriger Schüler in
Begleitung einer 18-jährigen Mitschülerin die Kölner Straße entlang.
Plötzlich und grundlos wurde der junge Mann von einigen Jugendlichen
angegangen. Das couragierte Eingreifen von zwei unbekannten Frauen
hielt die Jugendlichen von weiteren Attacken ab, sodass der Schüler
sich nur leicht verletzte. Die Polizei sucht nun nach den zwei
unbekannten Zeuginnen, die dieses Geschehen beobachtet haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02331/986-2066 entgegen.

Der Arbeitswelt auf den Zahn gefühlt

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Praktikant Philipp Kofler im Gespräch mit der Leitenden Helferin Maritta Bevilacqua

Ein Betreuer bringt einen Menschen mit Behinderung zum Arzt. Dort angekommen, trifft der Patient auf einen freundlichen Helfer aus der Praxis. Der hat ebenfalls eine Behinderung.

Dieses besondere Szenario gehört am Lehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin der Uni Witten/Herdecke zum Alltag. Denn neuerdings beschäftigt der Lehrstuhl regelmäßig einen Praktikanten mit Behinderung aus dem Berufsbildungswerk (BBW) Volmarstein. Die BBW-Azubis werden in die Abläufe der Zahnarzt-Praxis des Lehrstuhls eingebunden. Dort lernen Studenten, auf spezielle Belange von Patienten mit Behinderung einzugehen.

Philipp Kofler gehörte für neun Monate als Praktikant zum Praxis-Team. Er ist aufgrund einer angeborenen Spastik in seinen Bewegungen eingeschränkt. Das Praktikum war Teil seiner Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen, die er im BBW Volmarstein absolviert. „Philipp war eine echte Hilfe“, sagt Lehrstuhl-Inhaber Prof. Dr. Andreas Schulte.

Patienten empfangen und verabschieden, am Telefon Termine für Patienten oder Studenten vergeben, Rezepte vorbereiten, Patienten-Statistiken erstellen – bei Philipp Koflers Aufgaben war Freundlichkeit und Sorgfalt gefragt. Klasse seien seine Kenntnisse bei Office-Programmen, hieß es mehrfach anerkennend. „Ich bin total nett aufgenommen worden“, berichtet der junge Mann. In der Cafeteria bot man ihm zum Beispiel an, sein Tablett zu tragen. „Aufgrund meiner Spastik bin halt ich ein wenig tollpatschig“, erklärt er.

Philipp Kofler hat viel über die Besonderheit der Behindertenorientierten Zahnmedizin erfahren: Bei seiner Gründung 2015 war der Lehrstuhl bundesweit der erste dieser Art. Grundpfeiler sind Lehre, Forschung und Patientenversorgung. Der Lehrstuhl betreut 220 Studenten. In der Zahnarztpraxis des Lehrstuhls arbeiten vier Zahnärzte.

„Man lernt, dass hinter der Zahnmedizin Menschen stehen“, sagt Philipp Kofler zu einer Erkenntnis seines Praktikums. Die Patienten mit Behinderung, die teilweise aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, reagieren höchst unterschiedlich: Die einen benötigen im Zahnarztstuhl angesichts eines total mulmigen Gefühls Zuspruch, andere haben überhaupt keine Angst. Wenn Patienten nicht vom Rollstuhl in den Zahnarztstuhl gehoben werden können, werden sie direkt im Rolli  behandelt – etwa bei starken Rückgratverkrümmungen. Montags und freitags sind sogenannte „Narkosetage“. Dann kommen Patienten, bei denen eine Behandlung im wachen Zustand nicht möglich – z.B., weil sie aufgrund ihrer Behinderung nicht ausreichend „mitmachen“ können.

Die Entscheidung, die Praktikumsstelle auf Dauer mit einem jungen Menschen mit Behinderung zu besetzen, wurde bewusst getroffen. „Das ist mit Blick auf unseren Patienten-Kreis absolut authentisch“, so Prof. Dr. Andreas Schulte. Engagierte junge Leute wie Philipp Kofler bekommen so die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Externe  Praktika helfen unseren Auszubildenden, den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen“, berichtet Eugen Baginski. Er bildet in Volmarstein Kaufleute im Gesundheitswesen aus.

Mittlerweile gibt es einen Nachfolger von Philipp Kofler. Der „Neue“ kommt auch aus dem Volmarsteiner BBW. Philipp Kofler hat ihn selbst ein wenig eingewiesen – Fortsetzung einer inklusiven Erfolgsgeschichte.

Bus kollidiert mit PKW: Zwei Verletzte

 

Altena. Heute, gegen 7.50 Uhr, ereignete sich ein
Verkehrsunfall auf der Nettenscheider Straße. Vermutlich aufgrund der
tiefstehenden Sonne geriet ein 57-jähriger Iserlohner in seinem
Linienbus in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er mit dem VW Golf
einer 51-jährigen Altenaerin. Der 57-Jährige wurde leicht verletzt
ins Elisabeth Krankenhaus Iserlohn verbracht. Seine Unfallgegnerin
schwer – jedoch nicht lebensgefährlich – verletzt in das Klinikum
Hellersen. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme etwa
zwei Stunden teils voll gesperrt. Es entstanden etwa 30.000 Euro
Sachschaden.

Betrunkener Autofahrer missachtet Vorfahrt

 

Hagen. Am Donnerstag befuhr ein 48-jähriger Autofahrer die
Sauerlandstraße in Richtung Berchumer Straße. Gegen 18.45 Uhr wollte
er nach rechts in die Straße Im Alten Holz abbiegen. Hier wäre es
fast zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrer eines Dacia gekommen. Der
48-Jährige sprach den anderen Autofahrer an und bemerkte hierbei
Alkoholgeruch in dessen Atemluft. Die zwischenzeitlich informierte
Polizei führte einen Alkoholtest bei dem 72-jährigen Dacia-Fahrer
durch. Der Test ergab, dass der 72-Jährige erheblich unter dem
Einfluss alkoholischer Getränke stand. Er musste die Beamten zur
Entnahme einer Blutprobe begleiten. Sein Führerschein wurde
sichergestellt.

IKEA ruft GODIS PÅSKKYCKLING Schaumkonfekt zurück

IKEA ruft vorsorglich das Produkt GODIS PÅSKKYCKLING Schaumkonfekt, 100g, wegen Kontamination der Produktion durch Mäuse zurück. Lebensmittelsicherheit hat für IKEA höchste Priorität. Aus diesem Grund möchten wir unsere Kunden darüber informieren, dass GODIS PÅSKKYCKLING Schaumkonfekt-Verpackungen mit Mindesthaltbarkeitsdatum im Zeitraum zwischen dem 23. Oktober 2018 und dem 26. Januar 2019 von diesem Rückruf betroffen sind. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Rückseite der Verpackung.

Wir haben erfahren, dass während der Herstellung der betroffenen Produkte Mäuse in die Produktionseinheit eingedrungen sind und es zu einer Kontamination der Produkte gekommen sein könnte. IKEA bittet alle Kunden, die GODIS PÅSKKYCKLING Packungen mit Mindesthaltbarkeitsdatum im Zeitraum zwischen dem 23. Oktober 2018 und dem 26. Januar 2019 gekauft haben, das Produkt gegen Erstattung des vollen Kaufpreises beim nächsten IKEA Einrichtungshaus zurückzugeben. Ein Kassenbon muss nicht vorgelegt werden. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Lebensmittelsicherheit und Produktqualität sind für IKEA von größter Wichtigkeit. Wir sehen diesen Produktrückruf als notwendigen Schritt an, um unseren hohen Standards gerecht zu werden. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen erteilt der IKEA Kundenservice unter 0800-5893391.

Ladendieb kann abhauen

 

Hagen. Am Donnerstag bemerkte der 43-jährige Ladendetektiv
eines Kaufhauses auf der Mittelstraße einen Mann, der sich in
verdächtiger Weise im Bereich der Parfüms aufhielt. Gegen 11.05 Uhr
griff der Verdächtige plötzlich acht Parfümflaschen im Wert von 320
Euro und steckte sie in eine Tasche. Dann verließ der Mann das
Kaufhaus und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Ladendetektiv kann
den Dieb wie folgt beschreiben: Der Täter ist ca. 170 bis 180 cm groß
und 20 bis 30 Jahre alt. Er trug zur Tatzeit eine beigefarbene Hose,
eine schwarze Jacke, einen dunklen Schal sowie eine dunkle
Wintermütze und führte eine orangefarbene Tasche mit sich. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Studienkundliche Inforeihe „Abi – und dann?“ – Wirtschafts-wissenschaften

Am Donnerstag, 1. März 2018, wird das Studium der Wirtschaftswissenschaften
um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ), Körnerstraße 98-100
in Hagen, ausführlich beleuchtet.
Die Wirtschaftswissenschaften gehören zu den beliebtesten Studiengängen. Unter
dem Motto „Wirtschaft bestimmt unser Leben – Von Management bis Ökonomie“
informiert Studienberaterin Michèle Lorraine Teufel von der Ruhr-Uni Bochum
über alle Fragen zu Studienvoraussetzungen, Inhalt, Ablauf und Organisation sowie
beruflichen Perspektiven.
Fragen zum Arbeitsmarkt für Wirtschaftswissenschaftler beantwortet Berufsberaterin
Bettina Wirtz.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Reihe wird am 22. März 2018 fortgesetzt. Dann stehen das Lehramtsstudium
sowie die Karrieremöglichkeiten bei der Polizei auf dem Programm.

Wichtige Infos für den beruflichen Wiedereinstieg

Frauen und Männer, die nach einer familiären Unterbrechung wieder zurück ins
Berufsleben wollen, sollten sich Donnerstag, 1. März 2018, vormerken.
Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Regine Bleckmann,
bietet in der Agentur für Arbeit Hagen, Körnerstr. 98-100, im Gruppenraum des
Berufsinformationszentrums (BiZ) in der Zeit von 9 bis 11.30 Uhr vielfältige
Informationen für den Wiedereinstieg an.
In ihren Veranstaltungen gibt es aktuelle Informationen über den örtlichen Arbeitsmarkt,
über die Hilfen der Agentur für Arbeit, Tipps für die Arbeitsplatzsuche und
Existenzgründung, Infos über Möglichkeiten der Teilzeit-Berufsausbildung und nicht
zuletzt über die Online-Stellenbörsen und -Datenbanken. Außerdem gibt es auch
viele praktische Hinweise für eine erfolgreiche Rückkehr in den Beruf.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle interessierten
Frauen und Männer sind herzlich eingeladen. Nähere Informationen gibt es
unter Tel. 02331 / 202-237.