Phoenix trifft auf gestärkte Ehingener

Die ProA-Saison biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein und für Phoenix Hagen geht es am 24. Spieltag zum jungen TEAM EHINGEN URSPRING. Die Magdowski-Schützlinge machen sich bereits am heutigen Freitag auf den Weg gen Süden, Sprungball ist am Samstag, 24. Februar, um 19 Uhr in der Sporthalle beim Johann-Vanotti-Gymnasium in Ehingen. Das Hinspiel im Oktober gewannen die Hagener vor heimischer Kulisse souverän 90:68.

 

Die Feuervögel starten ihren Flug von Tabellenplatz sechs aus. Dort stehen sie im eng umkämpften Verfolgerfeld der Spitzenreiter und kämpfen um die Playoff-Plätze. Das TEAM EHINGEN URSPRING bekleidet aktuell Platz 14 der ProA-Tabelle. Damit stehen die Ehingener zwar kurz vor den Abstiegsplätzen, konnten sich durch die Siegesserie der letzten drei Spieltage jedoch mit zwei Siegen Vorsprung vom Tabellenkeller distanzieren. „Noch ist, was die Playoffs betrifft, wirklich alles möglich, die Teams liegen alle eng beieinander. Da werden die nächsten zehn Tage wegweisend sein. Ehingen hat sich durch die letzten drei Siege ein gutes Polster verschafft“, kommentiert Headcoach Kevin Magdowski die Tabelle vor dem 24. Spieltag.

Das TEAM EHINGEN URPSRING hat sich noch im Januar mit Achmadschah Zazai verstärkt und seither keine Partie mehr verloren. Der 31-jährige Point Guard hat in drei Spielen durchschnittlich 13,7 Punkte, 2,3 Rebounds und 9,3 Assists geliefert. Unangefochtener Topscorer des Teams und der Liga ist jedoch weiterhin der US-Guard Davonte Lacy mit durchschnittlich 17,9 Punkten an den vergangenen 23 Spieltagen.

Die Feuervögel müssen krankheitsbedingt weiterhin auf Youngster Marco Hollersbacher verzichten. Ansonsten schätzt Headcoach Kevin Magdowski die Stimmung im Team als sehr gut ein und blickt auf eine reibungslose Trainingswoche zurück: „Wir müssen am Samstag auf der Hut sein. Wenn Ehingen schon die ganze Saison so fit gewesen wäre, wie in den letzten drei Partien, würden sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht so weit unten in der Tabelle stehen. Die Verpflichtung von Zazai macht sie zu einer gefährlichen Mannschaft. Neben Topscorer Lacy sind Yebo und Hayes wirklich stark unter dem Korb und auch Bonifat halte ich für einen guten Werfer. Wir möchten natürlich die Punkte holen, um uns in der Tabelle zu positionieren und etwas abzusetzen.“

Fraktion die Linke im Hagener Rat lehnt den Haushaltsentwurf ab

Die Fraktion die Linke im Hagener Rat lehnt den Hagener Haushaltsentwurf ab. In einer Presseerklärung schreibt die Fraktion:

>Die Fraktionsvorsitzende Elke Hentschel prangerte diesen Entwurf als „ Technokraten Haushalt ohne Innovation “ an. Sie nahm in ihrer Rede auch deutlich Stellung zu dem Verhalten der Allianz mit den Worten: „Sie führen sich auf, als wenn Ihnen die Stadt gehört“.<<

Nachfolgend die Haushaltsrede von Elke Hentschel, Fraktion Die Linke, Hagen:

>>Doppelhaushalt 2018/2019 Haushaltsrede DIELINKE

Es gilt das gesprochene Wort!

Herr Oberbürgermeister,

meine Damen und Herren,

es war nicht anders zu erwarten, wir werden auch diesen Haushalt nach dem Gesetz zu spät beschließen. Es hätte durchaus fristgerecht passieren können, denn letztlich weiß man ja nicht erst seit einer Woche, dass ein Haushalt eingebracht und verabschiedet werden muss. Obwohl nun wirklich Zeit genug war steht im Haushaltsplanentwurf bei den Maßnahmen oft der Vermerk:

Die Daten konnten von den Fachbereichen nicht geliefert werden …

Die Begründungen der Verwaltung sind für uns nicht nachvollziehbar und entbehren jeder Grundlage!

Dennoch drücken Sie, meine Damen und Herren der Allianz diesen Haushaltsplanentwurf durch die Gremien der Stadt, als wenn es kein Morgen mehr gäbe und tun so, als wäre dieser Entwurf in Stein gemeißelt. Sie wischen alle Änderungsanträge und Gedanken der Ratsvertreterinnen und Vertreter, die nicht zur Allianz gehören einfach vom Tisch. Frei nach dem Motto: Was ihr denkt interessiert uns nicht, wir ziehen unser Ding hier durch und BASTA!

Wir halten das Verhalten in keiner Weise für nachvollziehbar, denn sie führen sich auf als wenn ihnen die Stadt Hagen gehört.

Vorschläge auf Zusammenarbeit und das Einbringen von Ideen und Vorschläge zu dem Haushaltsplan werden seitens der Allianz teilweise arrogant zurück gewiesen.

Meine Damen und Herren der Allianz, das Schöne an einer Demokratie ist, dass es Wahlen gibt und dass das Mandat, das sie von den Wählern erhalten haben auch wieder entzogen werden kann. Eine Stadt, die die Keimzelle der Demokratie ist und auf das sich unser Gemeinwohl gründet sollte trotz aller politischen Differenzen, die es zweifelsohne gibt, anders verwaltet werden als es die Allianz zurzeit macht. Ich möchte den einen oder anderen darauf hinweisen, dass eine Stadt nicht regiert wird sondern verwaltet. Der Rat ist das höchste Verwaltungsorgan der Stadt.

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Nun aber auch zu dem, was die Verwaltung den Gremien zur Beratung vorgelegt hat

Die Arbeit der Vereine und Verbände in Hagen werden unserer Meinung nach durchaus unterschiedlich gefördert und damit auch ein stückweit gewürdigt. Während zum Beispiel die Verbände der freien Wohlfahrtspflege ihre Budgets nach oben angepasst bekommen – was wir in keiner Weise kritisieren – werden die der Vereine im besten Fall festgeschrieben. Hier nenne ich als Beispiel die AIDS Hilfe in Hagen.

Wir stellen uns die Frage: Wie konnte unter diesen Vorzeichen ein Haushalsplanentwurf zustande kommen, der Fördermittel von Vereinen und Verbänden erneut für weitere zwei Jahre einfriert und damit letztlich eine der tragenden Säulen immer weiter bis an die Grenzen der Belastbarkeit und teilweise darüber hinaus beansprucht?

Bestenfalls – so scheint es – dient das Ehrenamt allzu oft als Alibi an den Stellen, an denen staatliche/kommunale Strukturen es alleine nicht schaffen. Dabei ist es eine Binsenweisheit, dass ein Gemeinwesen wie Hagen seine vielfältigen Aufgaben nur mit den freien Trägern gemeinsam bewältigen kann.

Nicht nur, dass die Vereine oft Pflichtaufgaben der Kommune übernehmen, sie stellen ein großes Stück der Lebensqualität der Menschen in Hagen dar.

Wie würde es denn in Hagen aussehen, wenn sich die vielen Freiwilligen

EHRENAMTLICH nicht in der Suppenküche, Bahnhofsmission, Obdachlosenhilfe, Flüchtlingshilfe oder in den freien Kulturzentren engagieren würden?

Es wäre eine trostlose Stadt!!!

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Wir fordern daher:

die bewährte Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen und freien Trägern weiter zu entwickeln, und für mögliche finanzielle Anpassungen an deren konkreten Bedarf offen zu sein,

den Dialog mit Verbänden, Vereinen und Initiativen wieder aufzunehmen und gemeinsam mit ihnen und nicht an ihnen vorbei, nach Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu suchen.

die erreichten Erfolge nicht zu gefährden und ihre Aufmerksamkeit nach wie vor auf die Weiterentwicklung sozialer und gesundheitsfördernder Maßnahmen zu richten und für deren Koordination weitere, auch finanzielle, Mittel zur Verfügung zu stellen

Genauso verhält es sich doch mit den Spielplätzen in Hagen. Wir haben 135 Spielplätze in der ganzen Stadt. Sie meine Damen und Herren der Allianz glauben im Ernst, dass für den Erwerb von neuen Spielgeräten auf Spielplätzen 27.000 Euro im Jahr ausreichen. Das ist eindeutig zu wenig! Auf der anderen Seite gönnt man sich einen Schluck aus der Pulle und hofft, dass die Öffentlichkeit dieses nicht mitbekommt. Doch da haben sie die Rechnung ohne die Linken gemacht.

Fast alle Ausschussvorsitzenden bekommen seit dem 1. Januar 2017 die doppelte Aufwandendschädigung. Das Land NRW wollte mit dieser Maßnahme das Ehrenamt in der Politik stärken. Was positiv gemeint war hätte aber auch abgelehnt werden können. Diese doppelte Aufwandentschädigung war keine MUSSBESTIMMUNG, sondern eine KANNBESTIMMUNG. Doch da sagte man nicht nein.

Insgesamt kostet diese doppelte Aufwandsentschädigung dem Steuerzahler jährlich 71.668,80 Euro, das ist das Zigfache von dem, was sie für die Neuanschaffung von Spielplatzgeräten planen…

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Meine Damen und Herren,

ab und zu lernen Sie ja auch von den Linken. Wie oft haben wir darauf hingewiesen, dass eine vernünftige, haushaltspolitisch korrekte Arbeit nicht funktioniert, wenn nicht das Konnexitätsprinzip eingehalten wird. Vor Jahren haben Sie noch darüber gelacht. Heute fordern Sie dies selber. Zu Recht, aber leider zu spät!!!

Doch umso weniger ist nachzuvollziehen, warum die Alllianz die Vorschläge, Anregungen und Gedanken der Linken und auch der SPD einfach vom Tisch wischen. Nicht nur, dass sie mit diesem Verhalten fortschrittliche, emanzipatorische Entwicklungen nicht zulassen, sondern auch vernünftige Sparansätze nicht zulassen, die eben nicht mit dem Holzhammer auf den Steuerzahler einschlagen.

Weiter stellt sich für uns die Frage, warum haben sie in diesem Haushaltsplan keinen Euro eingeplant für die Erweiterung kostenfreier Freizeitangebote? Nicht jeder hat in Hagen die finanziellen Möglichkeiten für Freizeit Geld auszugeben.

Ein Beispiel sei hier genannt: Es wird immer noch daran gearbeitet den Baumwipfelpfad zu realisieren. Ein Freizeitprojekt für das man wieder Geld ausgeben muss um es zu nutzen. Man kann dieses Freizeitangebot natürlich mal wieder nur gegen Geld benutzen.

Seien Sie sich sicher, meine Damen und Herren der Allianz, dass wir dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger und somit auch die Wähler dieses nicht vergessen.

Ein weiterer Punkt muss noch angesprochen werden. Die selbsternannte Allianz der Vernunft zeigt auch dieses Mal ihre fehlende Weitsicht in dem sie auf die Einplanung von professionellen Fördermittelmanagern verzichtet. Dass dies sehr viel Geld in die Hagener Stadtkassen bringen kann wissen wir ja alle. Hier ist der Praktikant Michael Trampler zu nennen, der der Stadt Hagen 5 Millionen Euro Fördergelder einbrachte. Warum wird nicht ein Förderungsmanager eingestellt und warum nicht eine Haushaltposition eingerichtet, in dem die Zahlung eines Eigenanteils für künftige Förderprogramme festgelegt wird?

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Und damit komme ich auch zu einem Stück, das sich die Verwaltungsspitze geleistet hat, was sich gelinde gesagt als ein Stück aus dem Tollhaus bezeichnen lässt.

Mit welchem Recht versuchten sie den Stellenplan für die Stadt Hagen aus den Beratungen rauszuhalten und wollten ihn erst als Tischvorlage einbringen und dies obwohl sie genau wissen, dass der Stellenplan für die Politik eine der wenigen Möglichkeiten ist, auf die Personalplanung Einfluss zu nehmen. Nicht nur die Verwaltung muss sich hier Kritik gefallen lassen sondern erst Recht die Damen und Herren der Allianz. Denn der Sturm der Entrüstung über die Nichteinbringung des Stellenplans war noch stiller als der berühmte Sturm im Wasserglas.

Hagen hat Qualitäten und ist eine Stadt in der sich trotz der Allianz immer noch gut und gerne leben lässt. Doch dazu gehört aber auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Es ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar, warum auf vielen Industriebrachen nichts passiert. Das Unkraut wächst dort schneller als die Vermarktung und Aufarbeitung dieser Flächen arbeitet.

So haben wir seit Jahren einen Schandfleck mit dem ehemaligen Max Bahr Baumarkt. Das ist ein Grundstück auf dem selbst lärmintensive Betriebe zulässig wären. Doch dort passiert nichts. Über allen Unkrautwäldern ist ruh…

Nun aber noch einen Satz an Sie Herr Gerbersmann. Sie als Kämmerer tragen nun einmal die Verantwortung für diesen Haushaltplan, den wir als Linke als Technokraten Haushalt ohne Innovation bezeichnen möchten. Sie haben es geschafft mit brutalen Sparmaßnahmen und massiven Gebühren und Steuererhöhung das Haushaltsdefizit zu senken. Bisher haben sie aber nirgendwo gesagt was sie machen wollen, wenn die EZB die Leitzinsen erhöht.

Wahrscheinlich werden sie dann wieder an der Gebührenschraube drehen.

Sie bleiben auch eine Antwort schuldig wie sie gedenken den Schuldenberg von über 1,2, Milliarden Euro abzutragen, um nicht den nächsten Generationen einen Scherbenhaufen zu hinterlassen. Auch in Richtung Berlin oder Düsseldorf fehlen uns von Ihnen die druckvollen Auftritte zur Lösung der Schuldenproblematik.

Hagen ist ja in verschiedenen Bündnissen.

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Auch der Oberbürgermeister vertritt uns ja dort mit der Maßgabe, dass Hagen eine Schuldenproblematik hat, die uns die Luft zum Atmen nimmt und wir Hilfe der übergeordneten Regierungen brauchen.

Sie, Herr Oberbürgermeister haben ja maßgeblich dazu beigetragen, dass dem damaligen Antrag der Linken zum Beitritt der Stadt Hagen zum UNESCO Städtebündnis gegen den Rassismus im Rat nicht stattgegeben wurde. Nachdem klar wurde, dass die Sie unterstützende Allianz bei den Beratungen zum Haushalt nichts zulässt, was nicht aus ihren Parteien kommt haben wir darauf verzichtet, finanzwirksame Vorschläge einzubringen. Sie wären ja eh abgelehnt worden.

Wir werden die Punkte, wie z.B. der Beitritt zum UNESCO Staatenbündnis nach und nach einbringen, wenn sich der Pulverdampf der Haushaltsberatungen verzogen hat.

Herr Oberbürgermeister:

Sie sind bei ihrer Wahl damit angetreten, dass Sie der Oberbürgermeister des Dialoges sein wollen. Auch dieses Mal haben Sie dieses bei den Haushaltsberatungen nicht realisiert und auch keinen echten Dialog zugelassen. Das finden wir sehr bedauerlich!

Wir, Die Fraktion Die Linke, werden diesen Technokraten Haushalt ohne Innovation nicht mittragen und ihn ablehnen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!<<

 

Lkw prallt auf der A 1 auf Kleintransporter – ein Schwerverletzter

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 1 in Richtung Bremen ist am Donnerstagmittag ein Lkw auf einen Kleintransporter aufgefahren. Dabei wurde dessen Fahrer schwer verletzt. Es war gegen 13.25 Uhr, als der 46-Jährige aus Hagen seinen Transporter kurz vor der Anschlussstelle Schwerte verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein darauf folgender 58-Jähriger aus Bulgarien übersah dies aus bislang ungeklärter Ursache offenbar und fuhr mit seinem Lkw auf. Durch den Zusammenstoß wurde der Kleintransporter nach rechts geschleudert, prallte dort in die Leitplanke und kam schließlich – von dort abgewiesen – auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Lkw, dessen Fahrer noch versucht hatte nach links auszuweichen, blieb auf dem mittleren Fahrstreifen stehen. Ein Rettungshubschrauber brachte den 46-Jährigen in ein Krankenhaus. Die A 1 war an der Unfallstelle während der Unfallaufnahme nur einspurig befahrbar. Für die Landung des Rettungshubschraubers war eine kurzzeitige Vollsperrung nötig. Ab ca. 16.30 Uhr floss der Verkehr wieder. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 45.000 Euro.

„Mind Arena“ – zentrales Event der Woche der Ausbildung

Hagen. In diesem Jahr ist es in der Zeit vom 26.02 bis 02.03.2018 wieder soweit: eine aktivitätenreiche „Woche der Ausbildung“ mit vielen Impulsen unter dem Motto „Ausbildung klarmachen!“ steht bevor.  Ziel ist natürlich, beiden Seiten – Arbeitgebern und jungen Menschen – den Stellenwert, die Chancen und die Vorteile einer beruflichen Ausbildung vor Augen zu führen.

Mit dem zentralen Event der Woche der Ausbildung betritt die Agentur für Arbeit in Hagen Neuland. Sie plant am Mittwoch, 28.02.2018, die sog. „Mind Arena“ in Form eines Wettbewerbs für junge Ausbildungsbewerber und Vertreter von Ausbildungsbetrieben.
Ort ist die QuestFabrik, Färberstraße 4 in Hagen-Hohenlimburg. Bitte achten Sie auf die Beschilderung auf dem Gelände des Veranstalters an der Färberstraße.
 
Bei dem Wettbewerb können Ausbildungsinteressierte zeigen, was sie drauf haben: In der „Mind Arena“ gibt es sechs Stationen, an der je bis zu fünf Personen (vier Jugendliche, ein Vertreter eines Ausbildungsbetriebs) teilnehmen können (also insgesamt 30 Personen).
Alles spielt sich in einem großen Raum ab, jedoch ist jede Station mit Trennwänden geschützt. An jeder Station wird (ähnlich wie in einem „Escape Room“, nur schneller) 10 Min. gerätselt und dann die nächste Station in Angriff genommen.
Zwischen den einzelnen Rätselstationen gibt es je 5 -10 Minuten Gruppeninformationen.
Die Rätsel fördern logisches Denken, Koordination von Hand und Auge, räumliches Vorstellungsvermögen etc. Somit sind die Aufgaben nicht nur einer Branche zuzuordnen.
Das Spiel dauert insgesamt 90 Minuten. Im Anschluss können Kontaktgespräche für mögliche Bewerbungen zwischen den Jugendlichen und den Arbeitgebern geführt werden.

 

Regionale Literatur mit Uwe Schumacher in Haspe

D:DCIM100DICAMDSCI0004.JPGHagen. Aus seinem Buch „Das dunkle Geheimnis der Klutert“ liest Uwe Schumacher in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Freitag, 2. März, um 18 Uhr im Rahmen der Reihe „Regionale Literatur im Torhaus“ vor. Zeitgleich eröffnet die Ausstellung von Ölgemälden von Gabriele und Gerhard Dahm.

Geheimnisvolle Kräfte lassen den Ennepetaler Studenten Fred Hoppe und seine chinesische Freundin Phei Siang bei einem Besuch der Kluterthöhle weit in die Vergangenheit reisen. Sie landen in der Zeit, in der sich ein Konflikt zwischen dem Grafen Friedrich von Isenberg und dem Erzbischof Engelbert anbahnt. Das Buch des Breckerfelder Autors Uwe Schumacher ist der Auftakt einer siebenteiligen Reihe, die verschiedene Ereignisse der Geschichte Westfalens thematisiert. Dazu hat er sorgfältig und umfassend recherchiert, so dass die Ereignisse detailgetreu und historisch korrekt sind. Schumacher verbindet in seinen Büchern die Liebe zur westfälischen Heimat mit seinem Interesse an geschichtlichen Ereignissen. Bei der Lesung erwarten die Zuschauer einige Überraschungen. Der Autor zeigt Bilder, es gibt eine musikalische Untermalung und kalten Gewürzwein. Der Einlass beginnt um 17.45 Uhr. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind erwünscht.

Zeitgleich startet die neue Ausstellung der Ölbilder von Gabriele und Gerhard Dahm. Das Ehepaar malt seit einigen Jahren realistische Bilder mit Ölfarben auf Leinwand oder Holz. Die Motive sind stets der Natur entsprungen und naturalistisch wiedergegeben.

Weiterbildungsmesse Hagen: vielfältige Fördermöglichkeiten – und ein neuer Rekord

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Auf der Weiterbildungsmesse im Foyer der Arbeitsagentur war wieder viel Betrieb. Foto: AA Hagen

Die Agentur für Arbeit Hagen, das Jobcenter Hagen und das Jobcenter EN haben am Donnerstag nach dem guten Erfolg des Vorjahres erneut eine Messe mit den wichtigen Weiterbildungsträgern aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis veranstaltet – mit 27 Anbietern ein neuer Rekord.

„Die Nachfrage nach Qualifikation wird auf dem Arbeitsmarkt immer größer. Qualifizierte Mitarbeiter sind bei den Unternehmen gefragter und haben klar bessere Chancen, Arbeit zu bekommen oder aufzusteigen. Um Angebot und Nachfrage direkt zusammenzubringen, präsentieren sich die Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen aus der Region hier in der Arbeitsagentur. Besucher können sich über das vielfältige Bildungsangebot von A wie Altenpflege bis Z wie Zerspanungsmechaniker informieren“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. „Wir planen noch mehr Arbeitnehmer mit Weiterbildung zu fördern als schon bisher. Hierfür stehen in diesem Jahr über elf Millionen Euro zur Verfügung, was eine Steigerung von gut zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt.“

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Beim Pressegespräch zur Messe erörterten Jobcenter EN-Leiter Heiner Dürwald, Arbeitsagenturchef Marcus Weichert und Jobcenter Hagen-Geschäftsführerin Andrea Gebhardt (v. li.) ihre Förderstrategien. Foto: AA Hagen

Weiterbildungsträger für die unterschiedlichsten Branchen (Büro, Pflege, Transport/Verkehr, Lagerlogistik, Metall / Elektro) sind dabei. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber haben von 10 bis 14 Uhr im Foyer der ersten Etage der Arbeitsagentur Hagen, Körnerstr. 98-100, Gelegenheit, die Anbieter aus erster Hand kennenzulernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und direkt zu vergleichen. Auch  Berufsrückkehrerinnen nach Elternzeit oder Familienpflege sind angesprochen. Andrea
Gebhardt, Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen: „Ein Fokus des Jobcenters liegt auf der Qualifizierung von Frauen. Es ist uns zum Beispiel wichtig, dass Mütter, die ihre Berufsausbildung wegen der Geburt des Kindes nicht abgeschlossen haben, diesen Abschluss jetzt nachholen können.“

Heiner Dürwald, Leiter des Jobcenters EN, ergänzt: „Insbesondere eine abgeschlossene Berufsausbildung kann dauerhaft Einkommen sichern und Langzeitarbeitslosigkeit verhindern. Die Herausforderung des Jobcenters ist, diejenigen unter ihren Leistungsbeziehenden zu finden, die für eine abschlussorientierte Qualifizierung geeigneten sind. Dies gilt für alle Zielgruppen wie Erziehende, Jüngere und Geflüchtete. Wünschenswert ist eine enge Vernetzung der Bildungsträger mit Unternehmen, damit nach einer Qualifizierung eine Arbeitsaufnahme ermöglicht wird.“

Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt sind je nach Qualifikation sehr unterschiedlich.
Ein Arbeitnehmer mit einem qualifizierten Abschluss verdient im Durchschnitt fast 700 Euro brutto mehr im Monat als ein Ungelernter. Gleichzeitig hat ein Qualifizierter nur zwei Mitbewerber um eine Stelle, während es bei unqualifizierten Tätigkeiten gleich 16 Konkurrenten gibt. Dementsprechend sinkt die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit mit zunehmender Qualifikation, ebenso die Dauer.

Sabine Michel neue Gleichstellungs-beauftragte der Stadt Hagen

Michael, Sabine Foto Esther SchöttkeDie Stadt Hagen hat eine neue Gleichstellungsbeauftragte. Sabine Michel tritt die Nachfolge von Anna Vierhaus an. Nach Abschluss eines mehrstufigen internen Bewerbungsverfahrens wurde einvernehmlich die 42-jährige Diplom-Sozialpädagogin ausgewählt und mit Wirkung vom 1. Februar dieses Jahres zur neuen Gleichstellungsbeauftragten bestellt. Oberbürgermeister Erik O. Schulz gratulierte Michel zu Beginn der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Hagen zu ihrer Wahl und wünschte ihr alles Gute für ihre neue Aufgabe. Nach ihrem Studium an der FH Dortmund war Michel von 1999 bis 2015 bei der Kommunalen Drogenhilfe der Stadt Hagen in der Fachstelle für Suchtvorbeugung tätig. Und seit Mitte 2015 im Bereich Beratung und Vermittlung. Hier war sie auch, im Rahmen der langjährigen Kooperation mit der Stadt Gevelsberg, für die Sicherstellung der Sucht- und Drogenhilfe sowie der Suchtprävention an allen weiterführenden Schulen in Gevelsberg tätig.

Förderprogramm „Kultur und Schule“: Jetzt bewerben

Hagen. Um den Schulalltag interessanter zu gestalten, erhalten die Hagener Schulen für die Förderung von kulturellen Projekten erneut Mittel aus dem Förderprogramm „Kultur und Schule“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis Samstag, 31. März, können sich interessierte Schulen für die Fördergelder für das Schuljahr 2018/2019 beim Kulturbüro der Stadt Hagen bewerben.

Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen Kindern und Jugendlichen spannende Begegnungen mit Kunst und Kultur unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status. Dabei besuchen Künstler die Schulen und führen mit diesen gemeinsam außergewöhnliche Projekte durch. Die Projektpartner unterstützen die Schüler, selbst künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen. Möglich sind Projekte in allen Sparten der Kunst – von der bildenden Kunst über Musik, Tanz, Theater, Literatur, Film bis hin zu neuen Medien. Damit die Schüler mit verschiedenen künstlerischen Darstellungsformen in Kontakt kommen, können wiederkehrende Projekte mit denselben Künstlern nicht berücksichtigt werden.

Die Förderung erfolgt als fester Zuschuss in Höhe von 2440 Euro je Projekt. Erstmalig gilt dies auch für Projekte des offenen Ganztags. Der Eigenanteil, den die Schulen durch Fördervereine oder Sponsoring erbringen müssen, beträgt 610 Euro. Mit den Geldern führen die Künstler ein ganzes Schuljahr die Projekte durch. Jede Schulform kann teilnehmen und sich bewerben. Eine Jury wählt anschließend die Projekte aus, die gefördert werden.

Für weitere Fragen steht Dagmar Schäfer vom Kulturbüro der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-4864 zur Verfügung. Wer sich näher über das Förderprogramm informieren möchte, findet im Internet unter www.kultur-und-schule.de weitere Auskünfte.

Dixi-Klo schmilzt nach Brand

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einem Brand in der Straße Am großen Feld. Ein 21-Jähriger war gegen 20:40 Uhr auf dem Heimweg. Bereits in der Cunostraße nahm er einen verschmorten Kunststoffgeruch wahr. An einem leerstehenden Gebäude sah er dann kurz darauf ein Dixi-Klo in Flammen stehen. Daraufhin wählte er den Notruf. Die Feuerwehr konnte den Bramd schnell löschen. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Die Polizei ermittelt jetzt, wie die Toilettenkabine Feuer gefangen hat. Die Kripo nimmt Zeugenhinweise, insbesondere zu auffälligen Personen in Tatortnähe, unter 02331 986 2066 entgegen.

Ladendieb wehrt sich

 

Hagen. Am Mittwoch stellte ein Ladendetektiv einen
29-jährigen Hagener auf frischer Tat. Dieser versuchte gegen 13.30
Uhr, in einem Bekleidungsgeschäft auf der Elberfelder Straße
Markenkleidung in einem Wert von rund 300 Euro zu stehlen. Dabei
hatte er jedoch nicht mit dem aufmerksamen Ladendetektiv gerechnet.
Dieser erwartete den Dieb bereits am Ausgang des Geschäfts und bat
ihn in sein Büro. Aufgefordert, die geklauten Kleidungstücke
herauszugeben, wurde der 29-Jährige ungehalten und musste letztlich
durch den Ladendetektiv festgehalten werden, bis die eingesetzten
Polizeibeamten eintrafen. Den Beamten gelang es, den Ladendieb zu
beruhigen, sodass alle weiteren Durchsuchungen ohne Gegenwehr
abgeschlossen werden konnten. Auf den 29-Jährigen kommt jetzt ein
Strafverfahren wegen Ladendiebstahl zu.

Auto entwendet

 

Hagen. Als ein 53-jähriger Hagener am Mittwoch um 06.00 Uhr
zu seinem Parkplatz am Emster Siepen zurückkehrte, erlebte er eine
böse Überraschung. Sein schwarzer Tesla, den er am Abend zuvor gegen
20.00 Uhr dort geparkt hatte, war weg. Bislang unbekannte Diebe
hatten das Auto im Wert von rund 60.000,00 Euro im Laufe der Nacht
entwendet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Hospiz Hagen nimmt ab sofort Anmeldungen entgegen

Hagen. Am Freitag (23. Februar) findet die offizielle Übergabe des Hospiz‘ Hagen an die Stationäres Hospiz Hagen gem. GmbH statt. Am Montag, 5. März, können die ersten Gäste aufgenommen werden.

Dafür werden ab sofort Anmeldungen entgegen genommen. Die Telefonnummer des Hospiz‘ Hagen lautet: 02331/ 59837-00. Bereits ab Donnerstag, 1. März, bereitet das komplette Mitarbeiterteam die Aufnahme der Gäste vor.

Betäubungsmittel im Wert von 50.000 Euro beschlagnahmt

Iserlohn. Als Polizeibeamte am 14. Februar mehrere
Wohnungen in einem Mehrfamilienwohnhaus sowie einen Kiosk in Iserlohn
nach Betäubungsmitteln durchsuchten, war schnell klar, dass dies ein
empfindlicher Schlag gegen die örtliche BtM-Szene werden würde. So
konnten bei drei Beschuldigten letztlich ca. 3,5 Kilogramm Marihuana
(Straßenverkaufswert ca. 30.000 Euro), ca. 200 Gramm Amphetamin (ca.
20.000 Euro) und rund 13.000 Euro in bar beschlagnahmt werden.
Weiterhin fanden die Beamten über eine versteckte Zugangstür eine
„Heim-Plantage“ mit Marihuana-Aufzucht.

Intensive Ermittlungen im Vorfeld ergaben, dass der Betreiber
eines Kiosks und dessen direkte Nachbarn nicht unerheblich mit
Betäubungsmitteln illegalen Handel treiben sollen. Der anfängliche
Tatverdacht konnte durch das Ermittlungsergebnis eindeutig belegt
werden. Dies wurde auch vom Vorführrichter beim AG Iserlohn
bestätigt. Letztlich ergingen in zwei von drei Fällen Haftbefehle
gegen die Festgenommenen.

Die Ermittlungen dauern an.

Vorlesestunde für Senioren mit Karl May

Hagen. Zu einer gemütlichen Vorlesestunde mit den Geschichten von Karl May lädt die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, am Donnerstag, 1. März, um 15.30 Uhr alle interessierten Senioren ein.

Die Senior-Trainerin Veronika Bonefeld blickt dabei nicht nur auf bekannte Werke wie „Winnetou“, sondern erzählt auch von Karl Mays unbekannten Büchern. Im Anschluss sind alle Senioren eingeladen, sich über das Gehörte auszutauschen sowie bei Kaffee und Kuchen im Lesecafé zu stärken. Die rund einstündige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

Die nächste Vorlesestunde für Senioren findet am Donnerstag, 5. April, um 15.30 Uhr zu dem Thema „Blaue Hyazinthen und ein Veilchenstrauß: Frühlingsgeschichten von Christine Brückner, Barbara Noack, Herbert Reinecker und anderen“ statt.

Stellungnahme der AIDS-Hilfe Hagen zu einem Artikel in der WP

>>Stellungnahme der AIDS-Hilfe Hagen e.V. zum WP Artikel „Kämmerer Gebersmann verärgert über Brief von Andreas Rau“  vom 21.02.

Zunächst möchten wir richtig stellen, dass der offene Brief nicht von Andreas Rau in Person verfasst wurde. Der offene Brief wurde in Abstimmung und auf Wunsch des Vorstands der AIDS-Hilfe Hagen e.V. verfasst, also im Namen des Vereins. Wir bedauern, dass die WP unseren offenen Brief nicht den Lesern zur Verfügung gestellt hat. Hr. Gebersmann ist enttäuscht, dass ihn der Brief nicht erreicht hat, er nimmt aber dennoch Stellung dazu. Hierzu merken wir an, dass der Brief an die Ratsmitglieder gerichtet ist. Jeder Bürger hat das Recht sich mit seinen Anliegen an die Politik zu wenden. Als ehrenamtliche Mitarbeiter*Innen und Bürger dieser Stadt, haben wir dieses Recht für uns in Anspruch genommen und haben uns an die Bürgervertreter*Innen gewandt, die stimmberechtigte Mitglieder des Rates sind. Es ist uns unverständlich, warum dieser Schritt den Kämmerer so erbost. Umso mehr als das wir keine Kritik an dem Kämmerer persönlich gerichtet haben, sondern auf die schwierige finanzielle Situation von freien Vereinen und Verbänden hingewiesen haben. Da diese freien Träger durch, vor allem ehrenamtliche Arbeit, einen großen Anteil der sozialen Sicherung in dieser Stadt haben, war es uns ein Anliegen auf ihre Situation hinzuweisen. Der Appell ist nicht allein die Bitte um finanzielle Zuschüsse, schon gar ausschließlich für die AIDS-Hilfe Hagen e.V.. Vielmehr bitten wir um die Wiederaufnahme des Dialogs mit Vereinen, Verbänden und Initiativen. Insofern schockiert uns die Darstellung des Artikels. Da aber die AIDS-Hilfe Hagen e.V. hier direkt angesprochen wurde, wollen wir antworten. Herr Gebersmann argumentiert, dass der Zuschuss des Landes in Höhe von 76.733 EUR eigentlich der Stadt zustünde und die Stadt die Aufgaben, die aktuell von der AIDS-Hilfe übernommen werden selbst und dazu kostengünstiger erledigt werden können. Diese Darstellung ist aus unserer Sicht so nicht richtig. Zum einen erhält die Stadt den Landeszuschuss, weil sie sich in einer Rahmenvereinbarung verpflichtet hat die bestehenden Strukturen (d.h. Erfüllung der Pflichtaufgaben durch Zusammenarbeit zwischen Kommune und Freien Trägern) beizubehalten und vor allem weiterzuentwickeln. Zum anderen haben wir bereits der Stadt, wie auch politischen Vertretern in einer Übersicht Aufgaben und Kosten transparent gemacht, die diese Aussage widerlegen. Wir sind gerne bereit, erneut eine Übersicht zur Verfügung zu stellen. Gerne auch der Presse. Natürlich kann das Gesundheitsamt Pflichtaufgaben selbst erledigen, jedoch eben nur diese. Die Aufgaben die die ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen darüber hinaus leisten, sind für die Kommune nicht leistbar. Das Gesundheitsamt leidet selbst unter Unterbesetzung und hat darüber hinaus zahlreiche andere Aufgaben zu leisten. Damit wäre eine Weiterentwicklung entsprechend der Rahmenvereinbarung nicht mehr möglich. Enttäuscht sind wir vor allem, weil wir stets versuchen andere Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. durch Projektförderungen, zu finden. Doch nicht für jede Aufgabe gibt es eine Projektförderung. Wir sind auf die Mittel aus dem kommunalen Haushalt angewiesen. Diese betragen aktuell 7000 EUR. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen der AIDS-Hilfe Hagen e.V. leisten jeden Monat allein für die durchgängigen Test- und Beratungsangebote 110 Stunden kostenfreie Arbeit. Darin sind nicht berücksichtigt: weitere Termine für Test- und Beratungsangebote, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Vorstands- und Vereinsarbeit und die Teilnahme an notwendigen
Qualifizierungen. Die AIDS-Hilfe Hagen e.V. erhält Testergebnisse zu wesentlich günstigeren Konditionen als die Stadt.
Wir fragen uns, was will Hr. Gebersmann bzw. die Kommune mit dieser regelmäßig wiederholten Äußerung „wir könnten diese Aufgabe aus selbst erledigen“ erreichen? Wir verstehen es als Druckmittel. Als Damoklesschwert, dass uns daran erinnern soll, dass die Stadt uns die Zusammenarbeit kündigen könnte. Wir verstehen uns nicht als Bittsteller, sondern als Partner bei der Erfüllung öffentlicher Pflichtaufgaben. Wir wünschen uns Wertschätzung unserer Arbeit. Wir wünschen aus einen Austausch auf Augenhöhe und die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Kommune und Vereinen, Verbänden.

AIDS-Hilfe Hagen e.V.
der Vorstand<<

Hinweis der Redaktion: Verantwortlich für Text und Inhalt ist der Vorstand der AIDS-Hilfe Hagen. Die Veröffentlichung in unserem Medium erfolgt zur freien Meinungsbildung unserer Leserinnen und Leser.