AWO Vorhalle verteilt Spendengelder

Kindergarten im Stadtteilhaus und stationäres Hospiz profitieren

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(v.l.n.r.): Britta Weskamm, Gisela Jaraczewski, Heinz Friedhoff, Marlies Wahn, Stefanie Bastians, Peter Timm, Dr. Dieter Jaenckner

Es ist eine gute Tradition im Ortsverein der Vorhaller Arbeiterwohlfahrt (AWO), dass einmal im Jahr Gelder gespendet werden. Aus den Reihen des AWO-Vorstandes um Stefanie Bastians konnten auch zum Jahresbeginn 2018 Gelder an den AWO-Kindergarten im Vorhaller Stadtteilhaus  und an das stationäre Hospiz ausgezahlt werden.

Britta Weskamm vom Kindergarten nimmt das Geld vom benachbarten Ortsverein sehr gerne entgegen. „Wir investieren die Spende in neues Bewegungsmaterial für unsere Kinder“, zeigt sich Weskamm von der Spende begeistert.

Dr. Dieter Jaenckner vom neuen Hospiz in Hagen ist ebenso dankbar für das Engagement des Vorhaller AWO-Ortsvereines. Wenige Tage vor dem Beginn der Tätigkeit im Hospiz werden zur Durchführung der Arbeit gerne Gelder entgegengenommen.

Für die Vorhaller AWO-Vorsitzende Bastians ist die Vergabe eine ehrenvolle Tätigkeit, die bei den ausgewählten Partnern auch einen generationenübergreifenden Blickwinkel hat.

Staatssekretärin Güler informiert sich bei CDU Fraktion Hagen

gülerHagen. (Melanie Purps, CDU Hagen) Einen besseren Einstieg als die Mitteilung über die Freilassung Deniz Yücels konnte die Integrationsstaatssekretärin Serap Güler für Ihre Eröffnungsworte bei einem Informationsaustausch am vergangenen Freitag mit Vertretern der CDU Ratsfraktion aus dem Fachbereich Integration in Hagen nicht wählen. Ausschlaggebend für dieses Treffen mit der Staatssekretärin für Integration im NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Serap Güler, ist die in Hagen derzeit immer größer werdende Problematik der Integrationsarbeit mit EU-Zuwanderern. „Die Stadt Hagen benötigt aufgrund der hohen Anzahl von EU-Zuwanderern, besonders aus Rumänien und Bulgarien, dringend Sozialarbeiter. Diese sollen die EU-Zuwanderer integrativ unterstützen“, so die stellvertretende Sozialausschussvorsitzende Marianne Cramer.

Da es momentan auf dem Arbeitsmarkt große Engpässe gibt, ist der duale Studiengang „Angewandte Sozialwissenschaften – Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Armut, Integration und Migration der EU-Zuwanderer“ derzeit das beste Instrument zur Rekrutierung von Sozialarbeitern. Durch die gleichzeitige Arbeit in städtischen Organisationen wird der dem Studium eigentlich nachfolgende Integrationsprozess an einer Arbeitsstelle stark verkürzt. Auf diese Weise können die Sozialarbeiter schon während ihres Studiums mit begleitender Unterstützung schnellstmöglich effektiv in ihrem neuen Betätigungsfeld eingesetzt werden.

Anregungen und die notwendigen Vorgespräche dazu, dass Hagen sich um diese Fördermöglichkeiten bewerben möge, kamen aus den Reihen der CDU Fraktion bereits im Sozialausschuss, sowie dem Jugendhilfeausschuss und wurden von der Verwaltung positiv aufgenommen und bearbeitet.

„Derzeit sieht das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW keine Möglichkeit, Hagen mit in dieses aus EU-Mitteln geförderte Programm aufzunehmen. Der Grund geht auf eine Entscheidung aus dem Jahr 2013 zurück: Beim Start des Pilotprojekts zu waren in Hagen zu wenige EU-Zuwanderer in Hagen ansässig. Zwischenzeitlich hat sich diese Situation deutlich verändert. Seit zwei Jahren leben 3.500 Rumänen und 1.500 Bulgaren in Hagen. Bei einer Einwohnerzahl von 195.000 Menschen ist Hagen jetzt verhältnismäßig am stärksten von den Ruhrgebietskommunen betroffen“, so Melanie Purps, Pressesprecherin der CDU-Ratsfraktion.

Aus diesem Grund übergab CDU-Fraktions-Vize Willi Strüwer abschließend eine Petition an Staatssekretärin Güler und den NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Darin bittet die Hagener CDU-Fraktion: „Um die Migration und Integration unserer EU-Mitbürger so zu erleichtern und viele Problembereiche mit der Hilfe der Fachkräften beseitigen zu können, möchten wir Sie bitten, diesen Fördertopf für die Stadt Hagen neben den bereits berücksichtigten sieben Kommunen zu öffnen, damit Hagen die finanzielle Unterstützung erhält, trotz der prekären Haushaltslage weitere Mitarbeiter im sozialen Bereich einzustellen.“

 

Der Polizeibericht

Abbiegender übersieht Gegenverkehr – Ein Leichtverletzter

Hagen. Ein Leichtverletzter und 10000 Euro Sachschaden sind
das Resultat eines Unfalls, der sich am Dienstagabend in Haspe
zugetragen hatte. Gegen 19.00 Uhr befuhr ein 31 Jahre alter VW-Fahrer
aus Gevelsberg kommend die Enneper Straße und bog nach links in die
Grundschötteler Straße ein. Dabei übersah er nach eigenen Angaben
einen 57 Jahre alten Mercedes-Fahrer, der auf der Kölner Straße
bevorrechtigt in Richtung Gevelsberg unterwegs war. Die beiden
Fahrzeuge prallten mit hoher Wucht zusammen, in dem Mercedes lösten
die Airbags aus und der 57-Jährige verletzte sich leicht. Ein
Rettungswagen brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Beide Autos
waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die
Dauer der Unfallaufnahme war die Fahrtrichtung Gevelsberg zeitweilig
gesperrt, es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Wohnungseinbruch – Unbekannte drangen über Balkontür ein

Hagen. Am frühen Morgen des 20.02.2018 drangen unbekannte
Täter in eine Wohnung in der Zehlendorfer Straße einer 71-jährigen
Hagenerin ein. Die ältere Dame wurde durch ihre offene Balkontür im
1. OG auf den Einbruch aufmerksam. Sofort kontrollierte sie alle
Wertgegenstände und musste feststellen, dass zwei hochwertige
Goldringe sowie ihre Geldbörse samt persönlicher Gegenstände und
EC-Karte entwendet wurden. Die dazugehörige, auf einem kleinen und
versteckten Zettel notierte, PIN-Nummer wurde ebenfalls entwendet.
Der empfohlenen Sperrung der Debitkarte kam die betroffene Dame
sofort nach. Die Kriminalpolizei erschien zur Spurensicherung vor Ort
und nahm die Ermittlungen auf. Hinweise nimmt die Polizei unter 02331
– 986 2066 entgegen.

Näh-Trend in der Einbrecherszene angekommen

Hagen. Am 19.02.2018 musste einer 38-jährige Hagenerin
feststellen, dass aus ihrem Kellerraum in der Eugen-Richter-Straße
eine hochwertige Overlook-Nähmaschine entwendet wurde. Unbekannte
Täter entfernten das Vorhängeschloss der Kellertür und gelangen so an
die Nähmaschine der Fa. Pfaff der Hagenerin. Zwei weitere Kellerräume
von Anwohnern der Eugen-Richter-Straße waren ebenfalls betroffen,
hier liegen keine Hinweise auf entwendete Gegenstände vor. Mit
welchen Nähkünsten die Täter vertraut sind und welche Einbrecher sich
nun über neu entworfene Kleidung freuen dürfen ist nicht bekannt.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 – 986 2066 entgegen.

Aufmerksamer Anwohner verhindert Kioskeinbruch

Hagen. In der Nacht zu Mittwoch, den 21.02.2018 wurde ein
25-jähriger Anwohner der Kampstraße aus dem Schlaf gerissen, als ein
Unbekannter versuchte in den gegenüberliegenden Kiosk einzubrechen.
Der Täter hebelte mittels einer Brechstange an der Tür,
glücklicherweise durch den aufmerksamen Anrufer vergeblich. Die
unmittelbar informierten Polizeibeamten störten durch das Heraneilen
den Täter und stellten an einer Glasscheibe eine Beschädigung fest.
Im Nahbereich wurden im Rahmen einer Fahndungsmaßnahme eine
28-jährige und eine 30-jährige männliche Person kontrolliert, die der
Polizei hinreichend bekannt sind. Gegen den 30-Jährigen lag zudem
eine Haftbefehl vor, er wurde vorläufig festgenommen. Die
Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Büro-Einbruch in Altenhagen

Hagen. Unbekannte brachen in der Nacht zu Dienstag in ein
Büro im Verwaltungsgebäude des Krankenhauses an der Dreieckstraße
ein. Ein Mitarbeiter meldete den Vorfall am Dienstagmorgen gegen
07.00 Uhr, als er auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle auf einem Flur
bereits auf seinen Bürostuhl und einen Kopierer stieß. Unbekannte
hatten die Tür zum direkten Arbeitsbereich des Angestellten
aufgebrochen, diese Gegenstände abtransportiert und dann allerdings
noch im Gebäude zurückgelassen. Im Büro hatten der oder die Täter die
Telefonanlage und einen Monitor vom Schreibtisch geworfen sowie
Schränke und Schubfächer durchwühlt. Die Kripo sicherte Spuren,
Hinweise bitte an die 986 2066.

Betrügerische Anrufe – Täter tarnen sich mit der 110

Hagen. Im Laufe des Dienstags, 20.02.2018, kam es im
Stadtgebiet Hagen zur einer Vielzahl an Anrufen. Hintergrund war
offenbar ein Betrugsversuch. Insgesamt verzeichnete die Polizei eine
zweistellige Zahl von Hagenern, die der Leitstelle die merkwürdigen
Anrufe meldeten. Die Betrüger riefen vor allem ältere Mitbürger an.
Dabei erschien stets die Rufnummer 02331 110. Die Personen stellten
sich als Kriminalbeamte vor und gaben an, eine Einbrecherbande
festgenommen zu haben. Dabei sei ein Zettel mit der Anschrift der
angerufenen Person gefunden worden. Im weiteren Gespräch fragten die
Betrüger nach Wertgegenständen und boten an, diese zur Sicherheit
abzuholen. In allen Fällen reagierten die Angerufenen korrekt und
verständigten die Polizeileitstelle. Die Nummer 02331 110 ist
manipuliert und keine Rufnummer der Polizei. Die Kripo rät,
insbesondere ältere Menschen über die Betrugsmasche zu informieren.
Bürgerinnen oder Bürger, die Kontakt mit den Betrügern hatten,
sollten sich in jedem Fall unter 02331 986 2066 bei der Polizei
melden.

Einbrecher vergisst Cowboyhut und flüchtet ohne Beute

Hagen. Am Morgen des 20.02.2018 musste ein 73-jähriger
Besitzer eines Gartenhauses eine merkwürdige Entdeckung machen. Ein
unbekannter Täter drang, durch Aufhebeln der hölzernen Tür, in der
Nacht zum 20.02.2018 sowohl in sein Gartenhäuschen als auch in die
nebenstehenden Gartenhäuser ein. In den betroffenen Hütten sind
mehrere, teils hochwertige, Gartengeräte gelagert. Doch Diebesgut
nahm der Täter nicht mit, stattdessen machte der 73-Jährige Anrufer
einen außergewöhnlichen Fund: einen Cowboyhut. Ob dieser tatsächlich
vom Täter oder aus den umliegenden Gartenhäusern stammt ist bislang
unklar. Die außergewöhnliche Kopfbedeckung wurde durch die Beamten
sichergestellt. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Wildwesthelden
dauern an. Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 – 986 2066
entgegen.

Wer sah Einbrecher?

Hemer. Tages- und Wohnungseinbruch angezeigt

Am gestrigen Dienstag, 20.02.2018, in der Zeit von 08.00 Uhr –
11:00 Uhr, verschafften sich unbekannte Einbrecher über einen Balkon
Zugang zu einer Wohnung an der Altenaer Straße. Hier durchsuchten die
Täter die Räumlichkeiten und stahlen einen Tablet PC. Es entstand
Sachschaden.

Die Polizei in Hemer (Tel.: 9099-0) fragt nun: Wer kann Hinweise
zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen am gestrigen Morgen im
Bereich der Altener Straße/Ihmerter Straße machen?

Neuer Kreiskantor Sven Bergmann mit Schwerpunkt Popularmusik

Kirchenmusik lebendig und vielfältig gestalten“

Sven Bergmann
Wenn der zweifache Familienvater übrigens einmal nicht in Sachen Musik unterwegs ist, dann widmet er sich seiner zweiten Leidenschaft: Als Fußballtrainer einer F-Jugend trainiert er die jüngsten Kicker und setzt auch dabei voll auf den Nachwuchs (Foto: Kristina Hußmann).

„Als ich zum ersten Mal Elton Johns Album `Live in Sydney´ gehört habe – da war die Sache klar für mich“, antwortet Sven Bergmann, wenn man ihn fragt, warum er Musiker geworden ist. Inspiriert durch eine der entscheidenden Pop-Größen der letzten Jahrzehnte, hat sich Bergmann nach seiner klassischen Ausbildung dann auch auf Jazz und Pop spezialisiert. Seit dem 1. Februar arbeitet der Iserlohner mit halber Stelle als Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Hagen – Schwerpunkt Popularmusik.

Bergmann hat in Bremen, an der Folkwang-Schule in Essen und bei einem New Yorker Pianisten in Leipzig studiert und dann lange als Klavierlehrer Schüler auf ihr Musikstudium vorbereitet. „Bereits während meiner Zeit in Essen habe ich Gemeinden musikalisch unterstützt, Konfirmanden begleitet und Konzertgottesdienste veranstaltet“, erklärt der 44-Jährige, warum er auf die Stelle des Kreiskantors aufmerksam geworden ist. „Jetzt freue ich mich darauf, hier etwas aufzubauen.“

Sven Bergmann möchte im Kirchenkreis das musikalische Netzwerk noch besser verknüpfen und verdichten. „In einem ersten Schritt möchte ich die Gemeinden kennenlernen, die Wünsche und Erwartungen verstehen und dann mit meinen Ideen verbinden.“ So will der Pianist bestehende Ensembles durch sein Coaching unterstützen aber gerne auch neue Formationen aufbauen. „Es wäre einfach toll, hier im Kirchenkreis mit vielen begeisterten Menschen gute Musik zu machen, die auch nach außen strahlt“, formuliert der 44-Jährige sein Ziel. Und weiter: „Ich möchte vor allem die jungen Menschen begeistern, sie auch außerhalb der Kirche finden, über den Tellerrand blicken und Kirchenmusik und damit auch Kirche ganz einfach lebendig und vielfältig gestalten.“

Bergmann weiß aus eigener Erfahrung, dass die Liebe zur Musik auf verschiedenen Wegen entstehen kann. So war der ganz klassische Weg über den Blockflötenunterricht an der Musikschule in Wetter und die anschließenden Klavierstunden nicht das Richtige für ihn. Erst, als er sich als Jugendlicher mehr und mehr für Popmusik begeisterte, wurde sein Ehrgeiz geweckt, der ihn dann auch zur klassischen Ausbildung gebracht hat.

Seine Leidenschaft aber sind der Jazz und die moderne Musik. So war er auf Tour mit Sängerin Patricia Kelly (Kelly Family). Live spielt er solo, mit ein, zwei, drei oder auch vielen weiteren Musikern, wie etwa als Begleitung eines Gospelchors. Mehrere Studio-Aufnahmen sind bislang auf CD veröffentlicht, darunter das Album „Mosaics“ seines Trios. An der Evangelischen Popakademie wird der neue Kreiskantor jetzt noch Orgel und Chorleitung studieren.

Wenn der zweifache Familienvater übrigens einmal nicht in Sachen Musik unterwegs ist, dann widmet er sich seiner zweiten Leidenschaft: Als Fußballtrainer einer F-Jugend trainiert er die jüngsten Kicker und setzt auch dabei voll auf den Nachwuchs.

Hagen zählte rund 292.000 Übernachtungen im letzten Jahr

Hagen. (NGG) Klingel an der RezeptionSolide Betten-Bilanz: Hagen kam im vergangenen Jahr auf genau 292.354 Gäste-Übernachtungen – 11,4 Prozent mehr als noch 2016. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Südwestfalen beruft sich hierbei auf die neuesten Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamts. Danach erzielte der NRW-Tourismus mit 51,5 Millionen Übernachtungen das achte Rekordjahr in Folge (ein Plus von 3,9 Prozent).

„Heimische Hotels und Pensionen erleben seit mehreren Jahren einen kleinen Boom“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Von den hohen Gäste-Zahlen profitierten auch Gaststätten, Restaurants und Kneipen. „Damit die Besucher auch gern wiederkommen, brauchen wir jedoch mehr geschultes Fachpersonal. Minijobber allein stemmen keinen Boom“, betont Mura. An die Arbeitgeber appelliert die Gewerkschafterin, deutlich mehr für eine attraktive Berufsausbildung zu tun.

„Klar ist auch: Nur wenn Bezahlung und Arbeitszeiten stimmen, werden wir künftig genügend Köche und Kellner haben“, so Mura weiter. Dazu gehöre, dass Chefs die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten genau aufschreiben. Nur so lasse sich verhindern, dass Löhne geprellt und Umsonst-Überstunden zur Regel würden.

 

1. Adipositas Infobörse 2018

Veranstaltung des Adipositas Netzwerk NRW im Ev. Krankenhaus Haspe

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Christian Fricke berät im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe einen Patienten

Das Adipositas Netzwerk Hagen lädt ein zur ersten Adipositas Infobörse 2018. Am Mittwoch, 28. Februar ab 16.00 Uhr, gibt es verschiedene Vorträge  im Schulungsraum des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, Brusebrinkstraße 20 (Eingang außen, am hinteren Krankenhausgebäude).

In Vorträgen geben verschiedene Experten hilfreiche Informationen rund um das Thema Adipositas. Der Chefarzt der Klinik für Allgemeine- und Viszeralchirurgie am Mops, Dr. Claas Brockschmidt, erläutert Operationsmethoden und mögliche Komplikationen.

Programmablauf:

 

16.00 Uhr- 16.30 Uhr Begrüßung und Vorwort von Christian Fricke (Gründer Adipositas Netzwerk NRW)

16.30 Uhr- 17.15 Uhr Vortrag Wündisch Nickel Rechtsanwalt Sozialrecht (Wiederspruch, Sozialklage, Prozesskostenhilfe und Antragstellung)

17.30 Uhr- 18.15 Uhr Vortrag Nadine Legutko Ökotrophologin (Flüssig Phase; Kostaufbau und Vitaminsuplementierung)

18.30 Uhr- 19.15 Uhr Vortrag Dr. Brockschmidt Chefarzt (OP Methoden und Komplikationen)

News für Wetter (Ruhr)

Lokale Agenda analysiert Klimafolgen und stellt Bericht vor

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Rolf Weber (2.v.l.) und Dieter Röllke (2.v.r.) von der Lokalen Agenda stellten den Bericht „Klimafolgen-Aufwand 2016“ im Rathaus vor. Mit dabei waren Bürgermeister Frank Hasenberg, Ulrich Conrads vom Stadtbetrieb und Ralf Tonetti, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Stadt Wetter (Ruhr).

Wetter (Rurhr). „Was bedeutet der Klimawandel vor Ort?“ Ein Bewusstsein für diese Frage zu schaffen, ist das Ziel der Lokalen Agenda 21. Mit dem Klimafolgen-Aufwand-Bericht geben Rolf Weber und Dieter Röllke nun bereits zum vierten Mal faktenbasierte Antworten auf die Frage, wie sich die Klimaerwärmung direkt auf die Menschen in Wetter auswirkt. „Wir wollen mit diesem Bericht ein Bewusstsein schaffen für Klimaveränderung und deren Folgen. Denn jeder trägt mit seinem Verhalten dazu bei“, erklärte Weber bei der Präsentation des Berichtes im Sitzungssaal des Rathauses. „Jeder kann durch einen bewussteren Umgang mit Energie zu einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Wie groß die Schäden durch extreme Wettereignisse ausfallen, zeigt ein Blick in den mit vielen Zahlen und Daten unterfütterten Klimafolgen-Bericht. Auf rund 317.000 Euro beziffern die Autoren den finanziellen Aufwand für Schutzmaßnahmen und die Behebung von Schäden durch extreme Wetterereignisse. Dieser Wert liegt rund 60 Prozent über dem des Vorjahres. Grund dafür ist die erstmalige Datenbereitstellung der Schadenaufwände für Sturm und Hagel sowie für Elementarschäden des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft speziell für Wetter.

Der ehrenamtliche Aufwand der Feuerwehr lag bei 54 Stunden. Damit lag dieser nur bei 10 Prozent des Vorjahres. „In Wetter hatten wir in dieser Hinsicht in 2016 Glück, so etwas kann aber auch schnell wieder anders aussehen, wie beim Sturm Friederike zu erleben war“, erklärt Feuerwehr-Chef Ralf Tonetti.

Für die Recherchen arbeiteten Weber und weitere Mitglieder der Agenda eng mit der Stadt Wetter, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Stadtbetrieb zusammen. Weber: „Vielen Dank an alle Beteiligten, ohne deren Hilfe dieser Bericht nicht möglich gewesen wäre.“

Bürgermeister Frank Hasenberg lobte das Engagement der Lokalen Agenda: „Die Lokale Agenda ist ein wichtiger und enger Partner und Akteur rund um den Klimaschutz bei uns in Wetter. Ich bin den Mitgliedern der Lokalen Agenda und hier im Besonderen Rolf Weber und Dieter Röllke sehr dankbar, dass sie uns mit dem vorliegenden Bericht eine sehr faktenreiche Analyse vorlegen und uns dafür sensibilisieren, wie wir hier vor Ort den Folgen des Klimawandels entgegen wirken können.“

Und Frank Schauerte, Fachdienstleiter Umwelt und Verkehr, ergänzt: „Der Klimafolgen-Aufwand-Bericht ist ein Leuchtturmprojekt innerhalb unserer Beteiligung am European Energy Award. Das ist ein Vorbild für andere Städte.“

Rolf Weber und Dieter Röllke sehen ihre Analyse auch als Handlungsgrundlage für die Politik: Deshalb stellen sie ihre datenreiche Recherche nicht nur den Politikern in Wetter als Informationsgrundlage zur Verfügung, sondern schicken sie auch an die heimischen Landtags-, Bundestags- und Europa- Abgeordneten. „Wir wollen nicht nur das Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels hier vor Ort schärfen, sondern auch das der Politiker und Abgeordneten in Land und Bund. Denn die Risiken der Klimaerwärmung werden bei der Beratung von Gesetzen ausgeblendet“, ist Weber überzeugt.

Der aktuelle Bericht „Klimafolgen-Aufwand 2016“ ist, wie seine Vorgänger, im Internet einzusehen unter http://www.agenda21-wetter.de.


164 Tempoverstöße trotz Schulweg- Polizei
kontrolliert für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wetter. Trotz regelmäßiger Hinweise von der Polizei über
die Gefahren überhöhter Geschwindigkeiten, entwickelte sich eine
polizeiliche Geschwindigkeitskontrolle am 20.08.2018 auf der
Vogelsanger Straße in Wetter zu einem traurigen Rekord.

Von 722 gemessenen Fahrzeugen waren 164 zu schnell. Der schnellste
Pkw wurde mit einer Geschwindigkeit von 58 km/h bei erlaubten 30 km/h
gemessen. Insbesondere vor dem Hintergrund der dort ansässigen Schule
kann dies als hochgefährlich für die dortigen Schulkinder bezeichnet
werden.

Die Polizei wird ihre Überwachung dort zukünftig aufrechterhalten,
damit sich die Verkehrsteilnehmer an die erlaubten Geschwindigkeiten
halten. Nicht mehr Verwarnungen sind das Ziel der Polizei, sondern
weniger Tote und Schwerverletzte im Straßenverkehr


Fortbildung: Ordnungs- und Sozialamt am Montag nicht erreichbar

Aufgrund einer Fortbildung sind das Ordnungs- und das Sozialamt am kommenden Montag, 26. Februar, nicht erreichbar.


Zweite Infoveranstaltung zur Neugestaltung des Spielplatzes an der Grundschule Grundschöttel 

Die Stadt Wetter (Ruhr) entwickelt im Rahmen des städtischen Spielplatzkonzeptes den Spielplatz auf dem Schulhof der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Grundschöttel, Steinkampstraße 35, zu einem attraktiven Zukunftsspielplatz. Nach einer ersten Info- und Beteiligungsveranstaltung Anfang Dezember 2017 lädt die Stadt Wetter (Ruhr) am kommenden Montag, 26. Februar, um 18 Uhr zu einer zweiten Veranstaltung für Eltern, Kinder, Jugendliche und Anwohner in die Grundschule Grundschöttel, Steinkampstraße 35, ein. Hier werden die aktuellen Planungen zur neuen Gestaltung des Spielplatzes vorgestellt, die um die Ideen, Anregungen und Wünsche der Kinder, Eltern, Anwohnern und der Schule/OGS erweitert wurden. Auch für die Jugendlichen entsteht auf dem Areal ein neuer und überdachter Treffpunkt.

Viele Drittklässler haben nach dem ersten Treffen Anfang Dezember ihre Ideen für den neuen Spielplatz mit individuellen Briefen an den Fachdienst Jugend der Stadt Wetter mitgeteilt. Hier reichen die Ideen von einer Vogelnestschaukel und einem Trampolin  über Ballspielmöglichkeiten, Klettergeräte und ein Baumhaus bis zu einem Streichelzoo mit Kaninchen und Hühnern. Welche Vorstellungen der Kinder realisiert werden können, werden alle Interessierten am kommenden Montag ab 18 Uhr erfahren.


 

 

Hintergrund:

 

Im Rahmen des im Frühjahr 2017 vom Jugendhilfeausschuss und Rat beschlossenen Spielplatzkonzeptes soll das Außengelände der Grundschule Grundschöttel in der Steinkampstraße neu gestaltet werden. Diese Neugestaltung erfolgt in zwei Bauabschnitten, damit der Schulbetrieb und die OGS-Betreuung nicht beeinträchtigt werden. Mit der Planung wurde das Büro „Strauchwerk“, Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf, beauftragt.

„Tag der offenen Tür“ im Stadtarchiv am 4. März

Stadtarchiv
Das ehemalige Mark-E Gelände, aufgenommen 1966, den heutigen Sitz von WBH, HABIT und Stadtarchiv.

Das Hagener Stadtarchiv ist eines der größten Kommunalarchive des Landes. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Umzug von der Wippermann-Passage ins neue Domizil, den so genannten Archivturm auf dem WBH-Gelände an der Eilper Straße, lädt die Stadt Hagen am Sonntag, 4. März, von 11 bis 16 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, hinter die Kulissen des Stadtarchivs zu schauen. Das Stadtarchiv wird einige seiner Schätze präsentieren und die vielfältigen Möglichkeiten zeigen, die ein Stadtarchiv bietet.

Nach der Eingemeindung der Stadt Haspe und der Gemeinden Boele, Kabel und Vorhalle 1929 fasste die Stadt Hagen, die bereits seit vielen Jahren bestehenden Archive, zu einem eigenen Stadtarchiv zusammen. Im Laufe der Jahre wuchs das Stadtarchiv zu einem der größten Kommunalarchive in NRW heran. Über 1,5 Millionen Fotos, mehrere zehntausend Akten, eine Zeitungssammlung, die die vergangenen 200 Jahre nahezu komplett abbildet sowie eine Bibliothek mit über 20.000 Titeln sind nur einige Beispiele, die eine deutliche Sprache sprechen.

Die seit der Archivgründung enorm anwachsenden Bestände machten im Laufe der Jahre immer wieder Umzüge nötig. So führte der Weg das Stadtarchiv über die Hochstraße und die Rathausstraße bis nach Eilpe in die Wippermann-Passage. Zwanzig Jahre war die Wippermann-Passage der Sitz des Stadtarchivs, bis schließlich auch hier die Unterbringungsmöglichkeiten erschöpft waren.

Im Oktober 2017 erfolgte der Auszug des Stadtarchivs aus der Wippermann-Passage in Eilpe. Mit allen seinen Archivalien und Schätzen zog es aufs WBH-Gelände an der Eilper Straße. Die Verlagerung ermöglichte eine deutliche Verbesserung der Ausstattung des Archivs sowie eine sachgerechte Aufbewahrung aller Bestände in den deutlich größeren Räumen, die zudem der Stadt Hagen gehören.

Um die Wette lesen beim Vorlesewettbewerb

Beim Stadtentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels treten am Samstag, 24. Februar, um 15 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe elf Sechstklässler im Wettbewerb um den besten Vorleser Hagens gegeneinander an.

Die Teilnehmer haben sich vorab an ihrer Schule als Jahrgangsbeste durchgesetzt. Die Schüler lesen sowohl aus bekannten als auch aus unbekannten Texten vor. Eine fünfköpfige Jury ermittelt anschließend den diesjährigen Sieger, der Hagen beim Bezirksentscheid vertritt. Neben Laura Visel, Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendbücherei, besteht die Jury aus einer Vertreterin des Buchhandels, einer Vorlesepatin, einer Journalistin und der Vorjahressiegerin. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und ist mit über 7000 teilnehmenden Schülern die größte sowie erfolgreichste Leseförderinitiative Deutschlands. Jeder der Zeit und Lust hat, kann vorbeikommen, mitfiebern und Daumen drücken. Der Eintritt ist kostenlos.