CDU: Ortsqualität am Bahnhof verbessern

Bahnhoif ICE
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Hagen. (CDU Hagen) >>In Ihrer Sitzung am Dienstagabend verabschiedete die CDU-Ratsfraktion einstimmig den Antrag zur Sicherheit, Sauberkeit und Platzgestaltung am Hagener Hauptbahnhof für den entsprechenden Fachausschuss und die Bezirksvertretung. Damit, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath, „wollen wir erreichen, dass die Aufenthaltsqualität und das Sicherheitsempfinden an Hagens zentralem Verkehrs- und Begegnungsort wieder deutlicher in den Mittelpunkt rückt.“

 

Erreicht werden soll dies durch ein geschicktes Zusammenspiel verschiedener raumgestalterischer, rechtlicher und ordnungspolitischer Maßnahmen. So soll beispielsweise geprüft werden, wie sich die Gestaltung und die optische Qualität des Berliner Platzes verbessern lässt. Mittels Umfragen vor Ort und Informationen von der Polizei soll die subjektive und die objektive Sicherheitslage ermittelt werden: „Nicht selten klaffen diese Daten auseinander. Umso wichtiger wird sein, die Gründe dafür zu finden“, wie Ramrath den CDU-Ansatz erläutert.

Neben Emotionen setzt die Fraktion auf Fakten: „Wir wollen auch über Instrumente wie eine Verbotszone nachdenken lassen wird, in der äußerlich erkennbarer übermäßiger Alkoholkonsum wirkungsvoll unterbunden wird. Eine Besserung wird sich am ehesten einstellen, wenn alle Beteiligten und Anlieger am Bahnhof miteinander zusammenwirken. Flankierend sollen Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Abstimmung mit der Hagener Polizei sowie der Bundespolizei konsequenter gegen Ordnungswidrigkeiten vorgehen.“

Zurück geht der Antrag auf die Initiative des CDU-Kreisvorsitzenden Christoph Purps, der beim Jahresempfang seiner Partei einen entsprechenden Vorstoß ankündigte: „Wer in Hagen am Bahnhof ankommt, muss sich hier willkommen fühlen. Das ist nicht immer der Fall – besonders in den Abendstunden. Deshalb freue ich mich, dass die Fraktion die Initiative unseres Arbeitskreises Sicherheit unter dem Vorsitz von Emanuel Schmidt in den Umweltausschuss und in die Bezirksvertretung Mitte trägt. Uns ist klar, dass wir hier nicht sofort alle Probleme aus der Welt schaffen werden“, so Purps. „Aber wir müssen jetzt kurzfristig einen deutlich wahrnehmbaren Anfang machen und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang setzen. Kurz gesagt: Ab Sommer soll es jeden Tag ein bisschen besser werden am Hauptbahnhof – und zwar nicht nur mit den Temperaturen!“<<

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Verdienstkreuz am Bande für Horst Eschenbach

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Auch mit Blick auf die Städtepartnerschaften mit Liévin und Bruck an der Mur engagierte sich Horst Eschenbach als Mitglied des Arbeitskreises zur Pflege der Hohenlimburger Städtepartnerschaften sowie als Mitglied im Städtepartnerschaftsverein „HOLIBRU“ besonders intensiv. So organisierte der zweifache Vater zahlreiche Bürgerreisen und Jugendaustauschprogramme mit Liévin, vermittelte Gastfamilien und Kontakte zwischen Sportvereinen, Schulen, Kirche sowie Privatpersonen.

Darüber hinaus kümmert sich Horst Eschenbach in verschiedenen Ämtern seit 1978 um die Entwicklung und Angebote in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Hohenlimburg, wo er drei Jahrzehnte als Kassierer fungierte. Auch im AWO-Kreisverband hatte der engagierte Hohenlimburger viele Jahre Sitz und Stimme. Daneben wirkte er lange Jahre als stellvertretender AWO-Kreisvorsitzender.

Horst Eschenbach setzte sich zudem bis zu seinem Renteneintritt 2004 als Mitglied und zuletzt als Vorsitzender des Betriebsrates für die Belange der Belegschaft von Heraeus Elektro-Nite ein. Von 1997 bis 2000 war er Hilfsschöffe beim Landgericht Hagen.

Serap Güler besucht Kommunales Integrationszentrum Hagen

KI Foto Clara Berwe
(erste Reihe von re.) Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Staatssekretärin Serap Güler und KI-Leiterin Güler Kahraman.

Hagen „Das Kommunale Integrationszentrum Hagen stellt innovative Angebote und Projekte bereit.“ Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigte sich von der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen beeindruckt. Bei ihrem Besuch in Hagen tauschte sich die Staatssekretärin unter anderem mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, dem Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales, Reinhard Goldbach, sowie der Leiterin des KI, Güler Kahraman, über die Arbeit des Zentrums und aktuelle Themen bezüglich Bildung und Integration aus.

 

Dabei stellten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Integrationszentrums mit ihren einzelnen Arbeitsfeldern vor. OB Schulz blickte bei aller Wertschätzung für die geleistete Arbeit in die Zukunft, in dem er anmerkte, dass das Ziel eigentlich sein müsste, ohne solche Zentren auszukommen, indem alle Bürgerinnen und Bürger die gleichen Voraussetzungen und damit Chancen hätten.

Ausgezeichnet Für Kinder

AuszeichnungKochGKindHagen. – Eltern kennen das: Wer ein krankes Kind hat, möchte die bestmögliche medizinische Versorgung des Nachwuchses. Aber viele fragen sich: Woran erkenne ich eine gute medizinische Behandlung für Kinder und Jugendliche? Einen objektiven Anhaltspunkt liefert dabei Qualitätsüberprüfung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKind), die in besonderer Weise die speziell auf die Bedürfnisse der 0 bis 17-Jährigen zugeschnittenen Behandlungsstrukturen bewertet. Dieser Überprüfung hat sich auch die Kinderklinik am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN zum wiederholten Male gestellt und ist nun einmal mehr mit dem Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2018 – 2019“ der GKind ausgezeichnet worden. NRW-Minister Karl-Josef Laumann als Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz überreichte die begehrte Urkunde Dr. med. Gerhard Koch, scheidender Chefarzt der Kinderklinik.

Insgesamt 237 Einrichtungen in ganz Deutschland stellen sich der freiwilligen Überprüfung ihrer Strukturqualität durch die GKind. Für das Gütesiegel hat auch die Hagener Kinderklinik in vielen verschiedenen Bereichen ihre Leistungen und Behandlungsmöglichkeiten nachweisen müssen. Wie alle zertifizierten Kliniken musste sie ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung erfüllen. Dies umfasst eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(-innen) sowie speziell für Kinder qualifizierte Teams aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich. Dabei muss die pädiatrische Fachklinik nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten,

sondern auch Netzwerke nachweisen, welche eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern sicherstellen.

Darüber hinaus war eine kinder- und familienorientierte Ausrichtung Bedingung für die Zertifikatvergabe. Dies zeigt sich an Besuchsregelungen und dem Angebot einer kostenlosen Mitaufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern. Zudem mussten sämtliche Punkte der EACH-Charta (Charta für Kinder im Krankenhaus der European Association for Children in Hospital), wie zum Beispiel räumliche Gestaltung oder Sicherheitskriterien, erfüllt werden.

Gegenüber der vorhergehenden Bewertung wurden einige Kriterien weiter präzisiert. Zum Nachweis einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen großen und kleineren Kinderkliniken musste die Kinderklink am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN dies für die Schwerpunkte Neonatologie, Kinderchirurgie, Kinder-Hämatologie und –Onkologie belegen. Auch die Anforderungen an den Pflegedienst sind unverändert streng. So achtete die Bewertungskommission sehr darauf, dass mindestens 95% Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte in der patientennahen Pflege eingesetzt werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir zum wiederholten Male eine Auszeichnung für unsere pädiatrische Arbeit erhalten haben. So können wir objektiv nachweisen, dass wir die bestmögliche, wohnortnahe stationäre Versorgung bieten können, die Eltern bei der Behandlung ihres kranken Kindes zu Recht erwarten“, freute sich auch Dr. Koch über die erneute Zertifizierung. Die Auszeichnung ist nun für weitere 2 Jahre gültig.

Tödlicher Sturz aus 4. Obergeschoss

 

Feuerwehr HLF
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Herdecke. Durch einen Sturz auf ein Garagendach aus dem 4. Obergeschoss eines Hochhauses an der Berliner Straße ist am Dienstag ein 36-jähriger Herdecker gestorben. Die um 12:43 Uhr alarmierte Freiwillige Feuerwehr stellte nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend eine Leiter auf, damit der Rettungsdienst zur Versorgung des Mannes auf das Garagendach vorgehen konnte. Der anwesende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.

In Absprache mit der Polizei sperrten die ehrenamtlichen
Feuerwehrleute die Einsatzstelle weiträumig ab. Es hatte sich bereits
eine Vielzahl an Schaulustigen am Unglücksort angesammelt. Im Verlauf
des Einsatzes mussten drei Personen vom Rettungsdienst und einem
Notfallseelsorger betreut werden. Sie hatten das Unglück mitbekommen.
Unter ihnen befand sich auch die Mutter des Verstorbenen. Im
Anschluss unterstützte die Feuerwehr bei der Bergung des Mannes vom
Garagendach.

Neben der Feuerwehr Herdecke, die mit zwei Löschfahrzeugen und
einer Drehleiter ausgerückt war, waren zwei Rettungswagen, der
Notarzt und die Polizei rund zwei Stunden im Einsatz. Die Ursache des
Unglücks wird von der Polizei ermittelt.

Der Polizeibericht

Hochwertiger Mercedes ausgebrannt

Hagen. Am Montagabend hat die Fahrerin eines Mercedes AMG
A45 ihren neuwertigen Wagen in der Scharnhorststraße abgestellt, am
Dienstagmorgen stand der Wagen beim Eintreffen der alarmierten
Rettungskräfte in Flammen und brannte vollständig aus. Durch die
starke Hitzeentwicklung wurde ein zweites parkendes Fahrzeug, ein
Skoda Oktavia, ebenfalls beschädigt, blieb allerdings fahrbereit. Der
Überreste des Mercedes wurden aus einen Abschleppwagen aufgeladen,
der Gesamtschaden liegt bei etwa 45000 Euro. Aufgrund der
Gesamtumstände ist eine vorsätzliche Brandstiftung wahrscheinlich,
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich
bitte unter der 986 2066.

Unfallbeteiligter hatte keinen Führerschein

Hagen. Ein leichter Verkehrsrempler in Hohenlimburg führte
am Montagmittag zu einer Unfallanzeige. Gegen 13.00 Uhr setzte eine
51 Jahre alte BMW-Fahrerin auf einem öffentlichen Parkplatz mit
angrenzenden Firmengeländen in der Elseyer Straße zurück und es kam
zur leichten Berührung mit dem Chrysler eines vorbeifahrenden
32-Jährigen. Es entstand geringer Sachschaden und schnell stellte
sich heraus, dass der 32-Jährige lediglich eine Probefahrt mit dem
zum Verkauf anstehenden Wagen gemacht hatte. Im weiteren Verlauf bot
der Fahrzeugverkäufer der eigentlichen Unfallverursacherin Geld für
die Schadensregulierung an. Die wurde daraufhin misstrauisch und
verständigte die Polizei. Im Zuge der anschließenden
Personalienüberprüfungen kam heraus, dass der 32-Jährige keinen
Führerschein hat. Die Unfallsachbearbeitung hat die Ermittlungen
übernommen.

Dieb mit Klautasche festgenommen

Hagen. Am Montag, 19.02.2018, kam es zu einem
Ladendiebstahl in der Hagener Innenstadt. Dort beobachtete ein
Ladendetektiv (41) einen Mann (33) in einem Elektronikgeschäft.
Dieser schaute sich im Bereich der Notebooks um. Kurz darauf holte er
eine große Tasche hervor, in welche er drei hochwertige Laptops legte
(Gesamtwert: knapp 4.500 Euro). Anschließend deckte der Mann die
Tasche mit seiner Jacke ab und ging direkt aus dem Laden. Die
Diebstahlssicherung schlug nicht an. Die Tasche war entsprechend
präpariert. Der Detektiv hielt den Mann auf und rief die Polizei. Die
Beamten nahmen den Dieb vorläufig fest und stellten seine Klautasche
sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Kellereinbruch in Hagen-Haspe

Hagen. Im Zeitraum vom 13.02.2018 (Dienstag) bis zum
19.02.2018 (Montag) wurden aus einem Kellerraum eines 55-jährigen
Haspers in der Tillmannstraße mehrere hochwertige Werkzeuge
entwendet. Unbekannte Täter öffneten die durch ein Schloss gesicherte
Kellertür und stahlen einen Bohrhammer und eine Stichsäge der Fa.
Bosch, sowie einen Makita-Akkuschrauber in einem Wert von annähernd
1000 EUR. Im Zuge der Ermittlungen konnten zwei beschädigte
Kellerschlösser aufgefunden und zugeordnet werden, ob aus dem zweiten
Keller ebenfalls Gegenstände entwendet wurden, ist bislang unklar.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02331-986 2066 entgegen.

News für Wetter (Ruhr)

Stadtsaal: Planungen für ein schöneres Umfeld vorgestellt

Mit dem Kreisel an der Kaiserstraße hat die Stadt Wetter (Ruhr) einen attraktiven neuen Stadteingang geschaffen. Diese Eingangsatmosphäre soll nun auch auf das Umfeld des Stadtsaales ausgedehnt werden, das neu gestaltet werden soll. Der von der Stadt Wetter für einen Vorentwurf beauftragte Landschaftsarchitekt Gordon Brandenfels (Büro brandenfels landscape + environment) stellte nun kürzlich erste Planungen kürzlich im Stadtentwicklungs-, Wirtschaftsförderungs- und Bauausschuss vor.

Fotos © brandenfels landscape +environment

Wichtigstes Ziel ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, denn mit dem Stadtsaal als
Veranstaltungszentrum und dem Jugendzentrum ist dieser Bereich ein Ort mit hoher Besucherzahl.

Das Areal soll heller werden, dafür weichen einige Platanen, die Hecken kommen weg. Das Konzept einer durchgängigen Fläche (beschichteter Asphalt als Oberflächengestaltung), auf der später auch Veranstaltungen stattfinden könnten, gilt auch für die Parkflächen. So sollen die Stellplätze nur angedeutet gekennzeichnet werden und abgeknickt angelegt sein.

Zum Verweilen auf dieser Fläche sollen geschwungene Sitzelemente einladen – entweder
aus Naturstein oder als Beton mit Holzauflage. Für ein Erscheinungsbild, das Menschen zum Verweilen einlädt, soll auch die Begrünung sorgen. Hier stellte Brandenfels Beispielbepflanzungen wie eine Mischung aus Lavendel und Gräsern vor.

Übrigens sieht Brandenfels die moderne und attraktive Gestaltung des Stadtsaalumfeldes
nicht als singuläres Element, sondern sieht dieses als Bestandteil einer „Kulturmeile“, die
vom RuhrtalCenter über die Lichtung bis zum Stadtsaal und zum Amtsgericht reicht. Das Fördergebiet „Untere Kaiserstraße/Königstraße und angrenzende Bereiche“ ist mit dem Antrag um die Gestaltung des Stadtsaales und eine entsprechende Förderung erweitert worden. Für die Maßnahme wurden 1,4 Millionen Euro veranschlagt.

Bei einem Workshop im April sollen die Planungen noch einmal öffentlich dargestellt werden, interessierte Bürgerinnen und Bürgern können hier ihre Ideen und Meinungen zur Planung vorbringen.

 

Fahrzeugbrand am Ortseingang

Wetter (Ruhr). Der Löschzug Alt-Wetter und die Tagesalarmierungsschleife wurden heute Morgen um 10:38 Uhr zu einem brennenden Lkw am Ortseingang auf der Kaiserstraße alarmiert. Der rechte Reifen eines Anhängers war während der Fahrt in Brand geraten. Der Fahrer des Fahrzeuges reagierte geistesgegenwärtig und steuerte das Fahrzeug an der Tankstelle vorbei auf einen Seitenstreifen. Mitarbeiter der dortigen Firma riefen die Feuerwehr und bekämpften das Feuer erfolgreich mit einem Pulverlöscher. Durch die eingesetzten Kräfte wurde der mit Teer beladene Anhänger mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Da die Temperatur an dem Auflieger weiter sank, waren keine weiteren Maßnahmen durch die Einsatzkräfte erforderlich. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer untersagt und die Einsatzstelle anschließend an den Bauleiter übergeben. Alle ausgerückten Kräfte konnten den Einsatz nach etwas mehr als einer halben Stunde für beendet erklären.

Ein Bücherschrank für Grundschöttel

Im November 2017 hat die Stadt Wetter (Ruhr) in Zusammenarbeit mit der Lenkungsgruppe Demografie  in Grundschöttel eine erste Stadtteilkonferenz durchgeführt. Auf dieser Konferenz haben Bürgerinnen und Bürger viele gute Ideen entwickelt, die sie in Grundschöttel umsetzen möchten. So soll z.B. auch ein Bücherschrank aufgestellt werden, der für alle zugänglich ist. Ein erstes Treffen dazu hat es bereits gegeben. Zum kommenden Termin sind weitere interessierte Grundschöttler herzlich willkommen. Das Treffen findet statt am Samstag, 24. Februar 2018, von 10 bis 11 Uhr im Café Homann. Weitere Infos gibt es unter buch-im-schrank@tutanota.de .

 

Infos rund ums Osterfeuer in Hagen

Nach alter Tradition werden Osterfeuer auch in diesem Jahr wieder in Hagen am Karsamstag, 31. März, entzündet. Osterfeuer dienen dabei der Brauchtumspflege. Sie sind gekennzeichnet durch einen öffentlichen Charakter und sind damit auch für jede Person zugänglich. Finden diese in sogenannten „im Zusammenhang bebauten Bereichen“ statt, müssen sie wie in den vergangenen Jahren nicht im Vorfeld angezeigt werden. Innerhalb von Schutzgebieten sind Osterfeuer jedoch nicht zulässig.

Die nachfolgenden Hinweise des Umweltamtes, des Ordnungsamtes und der Feuerwehr der Stadt Hagen sollen Bürgerinnen und Bürgern helfen, Schäden für Tiere, Pflanzen und die Umwelt sowie Brandgefahren zu minimieren. Es wird empfohlen, die Anzahl der Osterfeuer zu begrenzen und nach Möglichkeit zusammenzulegen, um die Zusatzbelastung von Feinstaub so gering wie möglich zu halten.

Der Veranstalter ist ausschließlich für die ordnungsgemäße Organisation, Planung und Durchführung, inklusive Einhaltung aller Vorschriften, verantwortlich. Gegebenenfalls ist eine Einverständniserklärung zur Durchführung des Osterfeuers vom Grundstückseigentümer einzuholen.

Sollten während der Veranstaltung alkoholische Getränke verkauft werden, bedarf es einer gaststättenrechtlichen Erlaubnis. Diese kann beim städtischen Ordnungsamt, Rathausstraße 11, Gebäudeteil B, 2. Etage, Telefonnummer 02331/207-4855, gegen eine pauschale Gebühr von 25 Euro eingeholt werden. Der Antrag ist schriftlich unter Angaben des Veranstalters und Ortes spätestens bis zum 11. März einzureichen.

In allen in jeglicher Form geschützten Landschafts-, Wasser- und Naturschutzgebieten ist das Abbrennen von Osterfeuern nicht erlaubt. Der dazugehörige Landschaftsplan mit den einzelnen Schutzgebieten kann auf der Internetseite der Stadt Hagen (www.hagen.de) unter „Stadtpläne“ oder bei der unteren Naturschutzbehörde Hagen, Rathausstraße 11, Gebäudeteil C, in der 9. Etage eingesehen werden. Weiterhin dürfen ausgewiesene Naturdenkmäler, zumeist Bäume, auch im Innenbereich nicht beeinträchtigt werden. Hierzu sollte ein Mindestabstand von 50 Metern eingehalten werden.

Für das Osterfeuer sollten nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz verwendet werden. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren. Abfallrechtliche Verstöße werden mit beträchtlichen Bußgeldern geahndet. Veranstalter sollten das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden, vorzugsweise am selben Tag, noch einmal umschichten, damit das Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.

Aufgrund von Rauch und Hitze muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten und die Hauptwindrichtung beachtet werden. Hierbei darf auch der öffentliche Verkehr auf den Straßen nicht beeinträchtigt werden. Empfohlen wird ein Abstand zu Gebäuden und Bäumen von  mindestens 50 Metern und zu Straßen von mindestens 100 Metern.

Die Osterfeuerstelle sollte mindestens von zwei erwachsenen Personen beaufsichtigen werden. Eines besonderen Augenmerks bedürfen hier kleine Kinder. Denn sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr. Die Feuerwehr rät, an allen Osterfeuerstellen Löschmittel und/oder Geräte bereitzustellen, wie zum Beispiel Gartenschlauch, Wassereimer, Feuerlöscher, fahrbare landwirtschaftliche Wassertanks, Schaufeln, Spaten oder Feuerpatschen. Die Umgebung der Osterfeuerstellen sollte ständig durch Aufsichtspersonen des Veranstalters beobachten werden, um Folgebrände rechtzeitig bekämpfen zu können. Die Aufsichtspersonen dürfen die Verbrennungsfläche erst verlassen, wenn das Feuer erloschen ist. Noch vorhandene Glut ist zu übererden, so dass auch bei aufkommendem Wind ein Funkenflug ausgeschlossen wird. Sollte das Osterfeuer dennoch außer Kontrolle geraten, so ist sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren.

Für alle Waldflächen gilt nach Landesforstgesetz, dass für ein Osterfeuer ein Mindestabstand von 100 Metern zum Wald eingehalten werden muss. In begründeten Ausnahmefällen können forstrechtliche Genehmigungen zur Unterschreitung dieses 100-Meter-Abstandes erteilt werden. Diese können gegen eine Gebühr von 42 Euro beim Regionalforstamt Ruhrgebiet, Brößweg 40, in 45897 Gelsenkirchen, oder per E-Mail an ruhrgebiet@wald-und-holz.nrw.de beantragt werden. Im Falle einer akuten Waldbrandwarnung können bereits erteilte Genehmigungen kurzfristig zurückgenommen werden.

Die Einhaltung der Auflagen wird wie in den vergangenen Jahren auch stichprobenartig überprüft.

Fußgänger auf die Straße geschleudert – VW-Fahrer flüchtet

Fußgänger auf die Straße geschleudert – VW-Fahrer flüchtet

Polizei BMW © Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Hagen. Am Freitag kam es um 06:40 Uhr auf der Boeler Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzten. Ein blauer VW Golf bog nach bisherigen Ermittlungen von der Alexanderstraße nach rechts auf die Boeler Straße in Richtung Loxbaum ab. Dabei übersah er vermutlich einen Mann (46), der die Boeler Straße an einer Ampel überquerte. Der VW-Fahrer erfasste den Hagener sodass er auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Der 46-Jährige verletzte sich dabei leicht. Anschließend flüchtete der Autofahrer (oder die Autofahrerin) von der Unfallstelle. Der Verletzte meldete sich erst mehrere Stunden später bei der Polizei. Das Verkehrskommissariat sucht jetzt nach Zeugen. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

 

Thema Cholesterin – Info-Nachmittag im Ollen Dreisch

Es hat einen schlechten Ruf – Cholesterin. Doch als wichtiger körpereigener Bestandteil dient es etwa der Produktion bestimmter Hormone. Ist zu viel Cholesterin im Blut, steigt jedoch das Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Für alle Interessierten, die mehr zum Thema Cholesterin erfahren möchten, findet am Mittwoch, 28. Februar 2018, um 15 Uhr ein spannender Vortrag statt. Vanessa Peters, Wilhelms Apotheke, informiert kostenlos alle, die weiterhin „fit im Alter“ bleiben möchten.

Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/9346833 sowie im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.