Weiterbildungs-messe Hagen startet am 22. Februar mit neuer Rekordbeteiligung

Die Agentur für Arbeit Hagen, das Jobcenter Hagen und das Jobcenter EN
veranstalten gemeinsam am Donnerstag, 22.02.2018, 10 bis 14 Uhr, eine Messe
mit den wichtigen Weiterbildungsträgern aus Hagen und dem EnnepeRuhr-Kreis.
Da gleich 24 Anbieter dabei sind, wird sich diese Börse mit einer
neuen Rekordbeteiligung präsentieren.

Der Bedarf ist da. Die Nachfrage nach Qualifizierungen auf dem Arbeitsmarkt steigt
und steigt. Für die meisten gemeldeten Stellen werden nur Fachkräfte gesucht.
Qualifizierte Mitarbeiter sind bei den Unternehmen gefragter und haben einfach
bessere Chancen, Arbeit zu bekommen oder aufzusteigen. Und die Aussichten,
eine sinnvolle Qualifizierung gefördert zu bekommen, sind weiterhin ausgezeichnet.

Auf der Weiterbildungsmesse kommen Angebot und Nachfrage direkt zusammen.
Weiterbildungsträger für die unterschiedlichsten Branchen (Büro, Pflege, Transport/
Verkehr, Lagerlogistik, Metall / Elektro) sind dabei. Interessierte Bewerberinnen und
Bewerber haben im Foyer im Erdgeschoss und in der ersten Etage der Arbeitsagentur
Hagen, Körnerstr. 98-100, Gelegenheit, die Anbieter aus erster Hand kennenzulernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und direkt zu vergleichen.

Auch Berufsrückkehrerinnen nach Elternzeit oder Familienpflege sind angesprochen.

Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Unfall in Eckesey

Bild0003-4Hagen. Am Donnerstag gegen 16.10 Uhr ereignete sich in Eckesey ein Verkehrsunfall, bei dem beide Fahrzeugführer verletzt wurden. Ein 23 Jahre alter
Seat-Fahrer befuhr die Fuhrparkstraße aus Richtung Alexanderstraße
kommend. Zeitgleich kam ein Volkswagen, gesteuert von einem
43-jährigen Mann, aus der untergeordneten Schillerstraße und bog an
der Einmündung nach links ab. Der Seat-Fahrer konnte nach eigenen
Angaben nicht mehr rechtzeitig bremsen, die Autos prallten im
Einmündungsbereich zusammen und Rettungswagen brachten beide Fahrer
vorsorglich ins Krankenhaus. Die erheblich beschädigten Fahrzeuge
waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Polizeibericht

Pkw gegen Lkw – 18-Jährige leichtverletzt

Hagen. Ein Rettungswagen brachte am Freitagmorgen eine
18-jährige Opel-Fahrerin nach einem Unfall zur ambulanten Behandlung
in ein Krankenhaus. Die junge Frau war gegen 07.50 Uhr auf dem
Herbecker Weg unterwegs und bog an der Einmündung zur Dolomitstraße
nach links in Richtung Industriegebiet Lennetal ab. Zeitgleich befuhr
ein 55-jähriger Mann mit einem Sattelzug bevorrechtigt die
Dolomitstraße in die gleiche Richtung. Die 18-Jährige prallte in die
linke Seite des 40-Tonners, der Pkw schrammte an dem Auflieger
entlang und wurde nach links in den Grünstreifen gedrängt. Während
die Fahrerin im Krankenhaus behandelt wurde, musste ihr Pkw
abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8000
Euro.

Diebisches Pärchen musste Sicherheitsleistung zahlen

Hagen. Ein Ladendetektiv beobachtete am Donnerstagabend
einen Mann und eine Frau in einem Elektronikgeschäft in der
Rathausgalerie, die bereits am Vortag durch Pöbeleien andere Kunden
belästigt hatten. Gegen 19.45 Uhr steckte sich der Mann dann eine
Powerbank ein und die beiden verließen den Geschäftsbereich. Auf den
Diebstahl angesprochen, reagierte der Mann lautstark und aggressiv,
sodass der Detektiv die Polizei alarmierte. Die eingesetzten Beamten
trafen die Verdächtigen und den Zeugen in der Mittelstraße an. Auch
gegenüber den Polizisten verhielt sich er Mann zunächst
herausfordernd und bei seiner Durchsuchung kam die entwendete
Powerbank zum Vorschein. Da die beiden 38 und 39 Jahre alten Personen
zur Zeit keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben und als
Adresse lediglich die Anschrift einer Verwandten angeben konnten,
musste sie jeweils eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Beute
des 38-Jährigen übernahm der Detektiv und brachte sie zurück in das
Geschäft. Weitere Ermittlungen dauern an.

Zwei Einbruchsversuche in der Ewaldstraße

Hagen. Bislang unbekannte Einbrecher haben in der Nacht zum
Donnerstag versucht, die Eingangstüren von zwei nebeneinander
liegenden Mehrfamilienhäusern in der Ewaldstraße aufzuhebeln.
Bewohner hatten die Hebelspuren am Donnerstag gegen 08.00 Uhr
bemerkt. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Hospiz Hagen feiert am 23. Februar Eröffnung

Hagen. Großes ehrenamtliches Engagement und viel Arbeit sind an ihr Ziel gekommen: ab dem 1. März nimmt das Hospiz Hagen die ersten Gäste auf.

Im Vorfeld lädt das Hospiz Hagen (Rheinstraße 3, 58095 Hagen) zu einer Eröffnung ein. In diesem Rahmen wird das  Gebäudes durch die Klaus Korte Hospiz-Stiftung offiziell übergeben.

Interessierte Bürger sind hierzu herzlich am Freitag, 23. Februar, um 11 Uhr, eingeladen.

Hagen: 1.900 Menschen mit Fluchtkontext auf Job-Suche

Gewerkschaft NGG fordert
mehr Job-Chancen für Geflüchtete

Flüchtling in der GastronomieWenn der Koch aus Syrien kommt: In Hagen ist bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt „noch deutlich Luft nach oben“. Das jedenfalls sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 1.900 Menschen mit Fluchthintergrund waren nach Angaben der Arbeitsagentur hier im vergangenen Dezember auf Job-Suche – darunter 1.430 Syrer, 143 Iraker und 101 Afghanen. Damit haben elf Prozent aller Menschen, die zuletzt in der Stadt eine Arbeit suchten, eine Flucht hinter sich. Die NGG Südwestfalen spricht von einem „großen Potential für den regionalen Arbeitsmarkt“, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

„Geflüchtete haben es besonders schwer, einen Job zu finden“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Neben der Arbeitserlaubnis fehlten oft die nötigen Sprachkenntnisse oder eine ausreichende Schulbildung. Gut zwei Jahre nach der großen Zuwanderungswelle macht die NGG Druck: Es sei „höchste Zeit für mehr Anstrengungen von Politik und Wirtschaft, um Schutzsuchenden eine bessere Chance auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu geben. Doch auch sie selbst müssen sich aktiv um einen Job kümmern.“

Die Hotellerie und Gastronomie habe eine jahrzehntelange Erfahrung mit Zuwanderern, sagt Mura und spricht vom „Integrationsmotor Gastgewerbe“. Die Branche könne besonders jungen Flüchtlingen eine Perspektive bieten – ebenso wie die Lebensmittelwirtschaft. Denn wer als Schutzsuchender eine Berufsbildung beginnt, erhält nach dem Integrationsgesetz eine Duldung, um in Deutschland zu bleiben, erklärt die Gewerkschafterin. „Viele Hotels und Gaststätten in Hagen, aber auch Betriebe der Ernährungsindustrie dürften sich über neue Bewerber freuen. Und sie bieten Asylbewerbern, die bislang keine Anerkennung haben, eine Brücke ins berufliche und gesellschaftliche Leben.“

Damit es im Betrieb dann auch rund laufe, müssten die Geflüchteten ausreichend Deutsch sprechen und kulturelle Besonderheiten kennen, betont Mura. „Der vorgeschriebene Integrationskurs reiche hier oft nicht aus. „Wir brauchen mehr staatliche Bildungsangebote, um Asylbewerber fit für den Arbeitsmarkt zu machen – und im nächsten Schritt ein richtiges Einwanderungsgesetz, damit Fachkräfte legal zu uns kommen können.“

Die Zuwanderung biete angesichts des Facharbeiterbedarfs, den es in vielen Bereichen gebe, riesige Möglichkeiten – für Unternehmen und Schutzsuchende gleichermaßen, so Mura weiter. An die Adresse der Betriebe macht die Gewerkschafterin jedoch deutlich: „Es darf keine Aufweichung des Mindestlohns oder der Dokumentationspflichten geben. Wer nach Deutschland geflüchtet ist, hat eine Chance verdient und darf nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden.“

Zuwanderung aus Südosteuropa – erneute Kontrollen

Hagen. Am gestrigen Mittwoch haben im Rahmen regelmäßiger Kontrollen unter Federführung der Ausländerbehörde Mitarbeiter der Polizei, des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters und der Wohnungs- und Bauaufsicht neun Häuser im Stadtgebiet aufgesucht. Ausländer- und einwohnermelderechtlich wurden dabei insgesamt ca. 217 Personen überprüft. Von 14 angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden die Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt, und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme bzw. Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung wieder ausgehändigt.

Darüber hinaus werden drei Personen abgemeldet, da diese an den überprüften Adressen nicht mehr wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen. Zudem konnte die Polizei eine Aufenthaltsermittlung durchführen. Auch konnten wieder Müllproblematiken festgestellt werden. Diese werden der zuständigen Stelle gemeldet.
Seit Ende 2015 wurden 54 Kontrollen durchgeführt und dabei 449 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 12.411 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.091 abgemeldet und 647 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

Endlich wieder Heimspiel: Phoenix vs. Orange Academy

Was waren es traurige drei Wochen. Seit dem 27. Januar haben die Hagener Basketballfans kein Heimspiel von Phoenix Hagen mehr sehen können. Zwei Auswärtsspiele in Nürnberg und Hanau (ein Sieg, eine Niederlage) füllten die Wartezeit. Am Samstag, 17. Februar, ist es dann endlich wieder soweit. Um 19 Uhr begrüßt Phoenix Hagen die Orange Academy aus Ulm. Hagen startet am 23. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA von Tabellenplatz 7 aus in die Partie. Die Ulmer stehen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Schlusslicht, den Baunach Young Pikes.

Für das Austeiger-Team der Orange Academy verlief die Saison bisher durchwachsen. 17 Niederlagen, zuletzt fünf in Folge, stehen fünf Siegen gegenüber. Im Hinspiel gegen die Feuervögel unterlag das Team von Headcoach Daniel Jansson in eigener Halle 60:75. Als besonders wurfstark gilt das Guard-Duo Marcell Pongo (12,4 Punkte pro Spiel) und David Krämer (16,1 Punkte). Doch auch Routinier und Team-Dino Nils Mittmann hält das Spiel seiner jungen Mannschaft mit  durchschnittlich 9,3 Zählern pro Partie auf einem guten Niveau.

Phoenix Hagen-Headcoach Kevin Magdowski: „Die Orange Academy ist insofern schwierig einzuschätzen, als dass man nie genau sagen kann, wer auf dem Feld stehen wird. Ratiopharm Ulm spielt an diesem Wochenende Final Four, was sicher höchste Priorität haben wird. Grundsätzlich wissen wir natürlich um die Stärken eines David Krämers und Marcell Pongos. Zudem sind es, bis auf Nils Mittmann, alles junge Kerle, die sich präsentieren wollen, da müssen wir auf der Hut sein.

In diesem Spiel gibt es nun eine gewisse Erwartungshaltung an uns. Um dieser gerecht zu werden, müssen wir das Tempo kontrollieren, das Spiel selbst in die Hand nehmen und uns nicht dem Gegner anpassen.“

Betrugsversuche in Hagen – Variante des „Enkelticks“

 

Hagen. Am Donnerstag kam es zu zwei
Betrugsdelikten in Hagen. Eine 84-Jährige in Hohenlimburg erhielt
gegen 14:30 Uhr einen Anruf. Es meldete sich die vermeintliche
Nichte, die angab, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden.
Ein angeblicher Notar bestätigte die Angaben am Telefon. Daraufhin
ging die Hagenerin mit ihrem Ehemann (87) zur Bank und hob einen
niedrigen fünfstelligen Geldbetrag ab. Der vermeintliche Notar
erklärte in einem weiteren Anruf, dass er einen Mitarbeiter
vorbeischicken wolle, um das Geld in Empfang zu nehmen. Wenig später
erschien ein Mann vor dem Haus des Ehepaares, der sich als
Mitarbeiter des Notars ausgab und das Geld mitnahm. Als die
84-Jährige ihre (echte) Nichte zurückrief, stellte sich heraus, dass
es sich um einen Betrug handelte. Der Mann, welcher das Geld abholte,
wird wie folgt beschrieben: 25-30 Jahre alt, 160-170 cm groß,
sportliche Statur, dunkel gekleidet, Kapuze in das Gesicht gezogen.
Wenige Stunden zuvor, gegen 11:00 Uhr, versuchten es Betrüger bereits
mit der gleichen Masche bei einer 87-Jährigen in der
Reichsbahnstraße. Auch hier fragte eine vermeintliche Bekannte am
Telefon nach Geld und Wertgegenständen. Da die Hagenerin jedoch alles
verneinte, erschienen die Täter nie an der Wohnung ihres Opfers. In
beiden Fällen ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

News für Wetter (Ruhr)

Wetter – Polizei warnt vor falschem Polizeibeamten

Wetter. Am Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, erhielt eine ältere
Wetteranerin einen Telefonanruf mit unterdrückter Nummer. Eine
männliche Stimme gab an, Polizeibeamter zu sein und dass man einen
Zettel mit ihren Personalien aufgefunden habe. Unter dem Vorwand,
dass die Geschädigte vermutlich in nächsten Tagen Opfer eines
Wohnungseinbruchs wird, versucht sie der Anrufer nach ihren
Wertgegenständen in ihrer Wohnung auszufragen. Die aufmerksame
Seniorin fiel jedoch nicht auf den Trick herein und beendete das
Gespräch.


Stadtmarketing zeigt wieder Schönheiten der Harkortstadt

SONY DSCKultur und Wandern, Stadtführungen und Touren für Kinder und Familien: Der Verein
Stadtmarketing für Wetter bietet auch in diesem Jahr wieder viele Möglichkeiten, Wetter zu entdecken. Neben den beliebten Stadtrundfahrten (über die regulären Touren hinaus sind auch individuelle Fahrten etwa für Geburtstage oder Klassentreffen möglich) können Interessierte auf den Spuren des Ehrenbürgers Gustav Vorsteher wandeln, die Ruhraue erforschen oder sich auf einer sportlichen Tour Stationen aus dem Leben Friedrich Harkorts erwandern (u.a. Freiheit und Gut Schede).
Wer die Grenzen der Stadt genauer erkunden will, dem sei der Schnadegang rund um
Wetter empfohlen. Auf Wunsch vieler Teilnehmer findet dieser Grenzgang nun samstags
statt. Stadtteilführungen sowie Führungen bei Nacht gehören ebenso zur großen
Programmvielfalt des Stadtmarketings. Als Sonderfahrt bietet der Verein die „Harkorttour mit Busfahrt“ an. Diese Tour findet am 26. Mai und 29. September statt. „Diese Fahrt wird nach wie vor sehr stark nachgefragt“, freut sich Doris Hülshoff, die diese Tour gemeinsam mit Rosemarie Wolf-Laberenz als Stadtführerin begleitet.
Aufgrund der großen Nachfrage in 2018 finden wieder einige Stadtrundfahrten nachmittags (14 bis 17 Uhr) mit Kaffee und Kuchen statt. Bei den regulären Touren (12-15 Uhr) können sich die Teilnehmer auf einen Mittagsimbiss freuen.
Speziell an Familien mit Kindern (sechs bis neun Jahre) richtet sich das Angebot
„FamilienWetter“. Wer hat auf der Burg in der Freiheit gewohnt? Auch rund um den
Harkortturm sind spannende Fragen zu klären, um anschließend ein kniffeliges ForscherQuiz zu lösen. Übrigens: Wer einen „historischen“ Kindergeburtstag plant, kann einen solchen Geschichtsrundgang auch gerne individuell mit den Stadtführern planen.
Dass Kirchen nicht nur Gotteshäuser sind, sondern auch Denkmäler der Geschichte, lässt
sich auf speziellen Führungen erleben. Der Stadtmarketing-Verein bietet Führungen durch die Ev. Dorfkirche Wengern, die Ev. Dorfkirche Volmarstein, die Ev. Ref. Kirche in der Freiheit, die Ev. Luth. Kirche Alt-Wetter (Ruhrtaler Dom) sowie in der Kath. Kirche St. Peter und Paul in Alt-Wetter an – allerdings nur auf Anfrage.
Stadtgeschichte in 90 Minuten: „Wetter kompakt“ heißt das reizvolle neue Angebot des
Stadtmarketings. Am 6. Mai führen Petra Paul und Ralf Lehnert alle Interessierten auf einem Spaziergang von der Burg Wetter durch die Freiheit bis zum Rathaus, das natürlich auchbesichtigt wird.
Wer gerne wandert, kann sich in diesem Jahr auf geführte Wanderungen auf dem Rundweg „Bergbauwanderweg 1“, durch das obere Elbschetal und durch die Ruhrauen freuen. Alle Führungen und Wanderungen werden von den rund 20 ehrenamtlichen Stadt- und Wanderführern geleitet, die mit viel Leidenschaft, großem Wissensschatz und manch lustiger Anekdote durch das schöne Wetter führen.
„Der gesamte Vorstand des Stadtmarketings ist sehr stolz auf seine Ehrenamtlichen. Sie
haben wie immer mit viel Engagement ein tolles Programm erarbeitet. Herzlichen Dank
dafür“, so Stadtmarketing-Vorsitzender Markus Drüke.
Natürlich ist bei dieser engagierten Truppe auch jederzeit noch der ein oder andere
„Nachwuchs“ willkommen. Wer sich also vorstellen kann, Gäste aus Wetter und der Region durch die schöne Harkortstadt zu führen, kann sich im Infobüro des Stadtmarketing-Vereins unter Tel.: 840188 melden.
Die einzelnen Termine der jeweiligen Führungen und Wanderungen finden sich im
Veranstaltungsflyer sowie direkt auf der Homepage des Stadtmarketing-Vereins unter
http://www.stadtmarketing-wetter.de. Hier steht der Flyer direkt auf der Startseite zum Download bereit. Auf diesem Onlineauftritt gibt es auch noch jede Menge weiterer Informationen und Fotos zu den einzelnen Programmpunkten. Für alle Touren und Wanderungen ist eine Voranmeldung erforderlich.
Der Flyer des Jahresprogramms 2018 des Stadtmarketing – Vereins liegt in allen öffentlichen Gebäuden, in Restaurants und an Tankstellen aus und ist natürlich auch im StadtmarketingInfobüro im Sparkassengebäude an der Kaiserstraße 78 erhältlich. Weitere Infos zu einzelnen Touren und Anmeldungen bei Tina Huth im Servicebüro unter Tel.: 802092 oder per Mail: kontakt@stadtmarketing-wetter.de


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Stadtmarketing für Wetter e.V. – Info-Büro geschlossen

Das Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V. ist von Mittwoch, 21. Februar bis einschließlich Freitag, 23. Februar nicht besetzt.

Am Mittwoch, 28. Februar bleibt das Info-Büro aufgrund einer Fortbildung geschlossen.

Besucher können jedoch zu den Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts weiterhin Informationsmaterial zu Veranstaltungen, Wander- und Radfahrkarten für Wetter (Ruhr) und naher Umgebung erhalten.

Syrien-Konflikt und die machtlose UNO

Am Dienstag, 20. Februar, informiert der Journalist Andreas Zumach um 19 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, über den Syrien-Konflikt und die Beziehung zur UNO. Im Syrien-Konflikt haben die UNO und ihre Mitgliedstaaten in zweifacher Hinsicht versagt: Der UNO-Sicherheitsrat war wegen der gegensätzlichen Interessen der fünf vetoberechtigten Mitglieder bisher nicht in der Lage, den seit fast sieben Jahren tobenden Krieg zu beenden und eine politische Lösung herbeizuführen. Zudem sind die humanitären Organisationen im UNO-System wegen fehlender Finanzmittel nicht in der Situation, die Flüchtlinge und andere Opfer dieses Gewaltkonfliktes ausreichend zu versorgen. Welche Ursachen gibt es für dieses doppelte Versagen der Weltorganisation? Wie ließe sich die Handlungsfähigkeit der UNO wieder stärken?

Der Eintritt zu diesem Abend aus der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“ von Arbeit und Leben, DGB und VHS Hagen ist frei.

Hagener Jugendräte tagen

Jugendrat Nord tagt

Die nächste Sitzung des Jugendrates Nord findet am Mittwoch, 21. Februar, um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Schwerter Straße 122, statt. Alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse haben oder ihre Meinung sagen wollen, sind herzlich zur Sitzung eingeladen. Neben Anträgen und Anregungen stehen unter anderem Informationen zu Neuigkeiten aus der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss sowie zu Aktionen des Gesamtstädtischen Jugendrates auf der Tagesordnung.

Jugendrat Haspe tagt

Die nächste Sitzung des Jugendrates Haspe findet am Dienstag, 20. Februar, um 16.30 Uhr im Kinder- und Jugendpark Haspe, Talstraße 32, statt. Auf der Tagesordnung stehen neben Anträgen und Anregungen auch Infos aus dem Gesamtstädtischen Jugendrat, der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss sowie aktuelle Budgetplanungen. Alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse haben, sich dort einzubringen, oder ihre Meinung sagen möchten, sind herzlich zur Sitzung eingeladen.

Urban Sketching – das illustrierte Tagebuch

Hagen. In VHS-Kurs „Urban Sketching“, der vom 1. März bis 22. März, in der Villa Post läuft, treffen sich Menschen, die die Lust am Zeichnen verbindet. Vertrautes und Fremdes, Ereignisse des täglichen Lebens, Geschäfte, Cafés, Menschen, Natur, das alles findet den Weg in die Skizzenbücher. Nach dem Motto von Paul Klee: „Jeden Tag eine Linie“ entsteht ein kreatives, individuelles Dokument. Mit einfachen Mitteln wie Kohle, Bleistift, Kugelschreiber, Aquarellfarben etc. wird gearbeitet und mit Collagen experimentiert. Weitere Informationen zum Kurs 2155 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder online unter http://www.vhs-hagen.de./anmeldung.

„Friederike“ – Gehölzpflege verhindert längere Sperrungen

(straßen.nrw). Noch bis Ende Februar sind die Sägen und Schredder im Einsatz, dann ist die Gehölzpflegesaison bei Straßen.NRW abgeschlossen. Wie wichtig diese Arbeiten sind, hat sich nicht zuletzt bei Sturmtief Friederike im Januar gezeigt. Zwar hat Friederike auch die Straßenwärter ordentlich auf Trab gehalten. Doch vor allem auf den verkehrswichtigen Autobahnen und Bundesstraßen konnten längere Sperrungen durch umgestürzte Bäume weitgehend vermieden werden. „Unsere vor einigen Jahren umgestellte Art der Gehölzpflege hat sich bewährt“, sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und sieht den Landesbetrieb auch für künftige Stürme gewappnet.

Landesweit knapp 12.000 Bäume hat Friederike an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen – zusammen etwa 20.000 Kilometer – umgeworfen, so die Schätzung von Straßen.NRW. Mehr als die Hälfte der Bäume stand allerdings nicht auf dem Grund des Landesbetriebes, sondern gehört zu so genannten Fremdbäumen. Das heißt: Für die Stand- und damit Verkehrssicherheit sind in der Regel die Grundstückseigentümer zuständig.

Regelmäßige Kontrolle
Die eigenen Baum- und Gehölzbestände haben die Straßen.NRW-Meistereien regelmäßig im Blick. Bäume, die zur Gefahr werden können, müssen kurzfristig entfernt werden. Fällt bei den Kontrollfahrten ein Problem-Baum in einem fremden Bestand auf, informiert Straßen.NRW den Eigentümer. Nachdem der Wintersturm Friederike die Bestände arg zerzaust hat, ist eine solche Kontrolle umso wichtiger. Denn dort, wo Bäume weggebrochen sind, bekommt der nächste Sturm eine neue Angriffsfläche. Es geht bei der Pflege also nicht nur um den einzelnen Baum, sondern der gesamte Bestand rückt in den Blick.

Selektive Bestandspflege
Bewährt hat sich dabei die „selektive Bestandspflege“, auf die Straßen.NRW seit geraumer Zeit setzt. Dabei werden Sträucher im direkten Randbereich zur Straße alle drei bis fünf Jahre zurückgeschnitten und im hinteren Bereich einzelne, nicht mehr standsichere Bäume entfernt. Dieser stufige Aufbau des Grünstreifens – erst Sträucher, dann Bäume – führt dazu, dass ein Sturm wie Friederike nicht mit voller Wucht auf den Baum prallt.
Allerdings ist solch ein stufiger Aufbau des so genannten „Straßenbegleitgrüns“ nicht überall möglich, etwa wenn die dafür notwendige Breite fehlt oder die Bestände überaltert sind. Instabile Altbestände und Gehölze, die lediglich in einem Abstand von rund fünf Metern zum Fahrbahnrand stehen, werden daher in der Regel wenige Zentimeter über dem Boden gekappt. Der Fachmann spricht vom „auf den Stock setzen“.

Keine längeren Sperrungen
Der Begriff Gehölzpflege mag da zunächst einmal irreführend klingen. „Auf den Stock setzen“ sieht auf den ersten Blick nicht sehr gepflegt aus und wird von vielen Bürgern als Kahlschlag wahrgenommen. Doch auch diese Methode hilft der Natur dabei, sich zu verjüngen und neu aufzustellen. Wenn die Pflanzen wieder ihre Triebe ausbilden, stellt sich ein ganz anderes Bild dar.

Der unaufgeräumte Eindruck wird in diesen Tagen allerdings noch verstärkt, weil an den Straßen Schnittreste auf den Abstransport warten. „Hier hat uns Friederike ein zusätzliches Problem beschert, weil die Straßenwärter und Firmen zunächst mit dem Beseitigen des Windbruchs befasst waren“, erklärt Dr. Frank Eilermann, Fachmann für Gehölzpflege bei Straßen.NRW. Grundsätzlich sieht er den Landesbetrieb aber gut aufgestellt. „An den Autobahnen gab es keine längeren Sperrungen durch den Sturm. Und auch auf den übrigen Straßen waren es meist nur kurzfristige Einsätze, um umgestürzte Bäume zu beseitigen.“

Hintergrund

Verwertung
Das meiste Holz wird verwertet und zum Beispiel in gehäckselter Form von Betreibern von Biomasseheizkraftwerken genutzt. Oder es kommt als Werkstoff in der Industrie zum Einsatz, etwa für Spanplatten. Eine Nutzung als Brennholz erfolgt nur in geringem Umfang. Ein Teil der Stämme und Äste verbleibt aber auch vor Ort. Dort bieten sie dann – als Totholz oder zu Reisighaufen gestapelt – Pilzen, Pflanzen, Insekten und Vögeln einen neuen Lebensraum. Falsch ist die immer wieder geäußerte Vermutung, Gehölzpflege sei für den Landesbetrieb ein lukratives Geschäft und nur deshalb gebe es manchen „Kahlschlag“ am Straßenrand. Gehölzpflege ist viel mehr kostenintensiv. Oberste Priorität dabei hat die Verkehrssicherheit – und das nicht nur bei extremen Sturmtiefs wie Friederike.

Bestände
Ein Großteil des Begleitgrüns vor allem an den Autobahnen ist „in die Jahre gekommen“. Die Bäume haben ein Alter von 30 bis 50 Jahren erreicht, ihr Standort ist aber in dieser Zeit nicht nach forstwirtschaftlichen Aspekten bearbeitet worden. In einem durchforsteten Waldbestand wären in diesem Zeitraum schon zwei oder drei Mal Bäume herausgenommen worden, um den verbleibenden bessere Entwicklungschancen zu geben. Da dies nicht geschehen ist und die Pflanzungen beim Bau der Autobahnen zudem nach heutigen Gesichtspunkten zu dicht vorgenommen wurden, haben sich viele Bäume nicht optimal entwickelt. Nimmt man hier Bäume weg, bleiben oft die übrig, die alleine nicht mehr standsicher sind.

Was wächst denn da?
Rechts und links von Autobahnen und Bundesstraßen stehen reichlich Bäume. Gut 400.000 Bäume kennt der Landesbetrieb Straßen.NRW quasi persönlich. 250.000 sind bereits im digitalen Baumkataster der Behörde erfasst. Sie alle erhalten regelmäßig Besuch der Straßen.NRW-Baumkontrolleure. Weit mehr Bäume stehen allerdings anonym im so genannten Straßenbegleitgrün.
Gezielt gepflanzt werden Bäume heute nur noch wenig. Gerade einmal fünf bis zehn Prozent machen Bäume bei Neuanpflanzungen aus. Straßen.NRW setzt vermehrt auf strauch- und buschartige Pflanzen. Ein Vorteil: Beerentragende Büsche bieten nicht nur Nahrung und Lebensraum für Vögel und Kleinsäuger, die Tiere sorgen gleichzeitig für eine stetige Verjüngung des Bestandes, in dem sie die Samen verbreiten.

Infobörse der Stadtteilbücherei Hohenlimburg zum Thema „Caritas“

Bei der nächsten Infobörse in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, am Donnerstag, 22. Februar, um 15.30 Uhr referiert eine Mitarbeiterin der Caritas Hohenlimburg über das Thema „Die Caritas und die Arbeit der Stiftung Don Bosco“.

Die Zuhörer haben die Möglichkeit, Fragen zu Familie oder Beruf stellen, den Warenkorb oder den Kleiderladen der Caritas kennenzulernen und sich über die Suchtkrankenhilfe oder das ambulante Hospiz zu informieren. Die Caritas berichtet über ihre Arbeit sowie die Stiftung Don Bosco und steht für alle Fragen zur Verfügung. Zeitgleich hat auch das Lesecafé der Bücherei geöffnet und bietet Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu kleinen Preisen an. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477.