Winterlicher Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Hagen. Um einen erlebnisreichen Tag im Schnee geht es am Donnerstag, 15. Februar, um 16 Uhr bei der Vorlesestunde in der Stadtbücherei auf der Springe. Die Vorlesepatin liest die Geschichte „Familie Maus im Schnee“ von Kazuo Iwamura vor.

Den Mäusekindern steht ein spannender Tag bei Oma und Opa Maus bevor: Draußen ist der Wald verschneit, drinnen ist es schön warm. Opa baut einen Schlitten und Oma backt süße Klöße. Nach dem Essen geht es raus und rauf auf den Schlitten. Nach so einem anstrengenden Tag sind die Mäusekinder überglücklich und müde zugleich.

Im Anschluss an die Geschichte können alle Kinder glitzernde Schneekristalle aus Papier basteln. Die 45-minütige Vorlesestunde ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Englisch für die Generation 50plus – Neuer Anfängerkurs im Ollen Dreisch

 

Hagen. Ob im Urlaub, bei der Bedienungsanleitung des neuen Handys und Computers oder im Restaurant –Englisch ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Und hat dabei jedoch vieles zu bieten.

Für alle, die etwa in ihrer Schul- oder Berufszeit keine Gelegenheit hatten, Englisch zu lernen, oder deren letzte Erfahrungen mit der Weltsprache so lange zurückliegen, dass eine Auffrischung „von Anfang an“ Spaß machen würde, startet ab Donnerstag, 1. März 2018, von 14 bis 15 Uhr, ein Englisch-Anfängerkurs für die Generation 50plus im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen.

In entspannter Atmosphäre und ohne Erfolgsdruck erhalten die Teilnehmer über das Jahr hinweg ein grundlegendes Rüstzeug zum Lesen, Sprechen und Verstehen der englischen Sprache.

Eine erste Schnupperstunde findet bereits am Donnerstag, 22. Februar 2018, von 14 bis 15 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt zum Start des Kurses vor Ort oder in der Schnupperstunde. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/38113.

 

Geburt von Therese Katharina Floren machte Hagen vor 90 Jahren zur stolzen Großstadt

OB Erik O. Schulz gratuliert Hagens 100.000ster Bürgerin

 

OB und Therese Genz 90. Geburtstag_ Stadt Hagen Clara Berwe
Oberbürgermeister Erik O. Schulz besucht Therese Genz (Mitte) und ihren Mann Dr. Bernhard Genz (rechts) anlässlich ihres 90. Geburtstages. Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen

Hagen. „Ihr Name wird immer untrennbar mit einem der bedeutendsten Momente in der Geschichte unserer Stadt verbunden sein. Durch Sie ist Hagen zur Großstadt geworden!“ Mit diesen Worten und einem großen Blumenstrauß gratulierte Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Dienstag (13. Februar) Therese Genz ganz herzlich zu ihrem runden Geburtstag. Auf den Tag genau 90 Jahre zuvor hatte sie als erstes Kind des Eisenbahn-Zugführers Joseph Floren und seiner Frau Gertrud (geb. Schnapp) im elterlichen Haus an der damaligen Heidbrache das Licht der Welt erblickt.

Als zwei Tage später, am 15. Februar 1928, der Standesbeamte Lohmann seine Unterschrift und das Siegel der Stadt unter die Geburtsurkunde von Therese Katharina Floren setzte, war es amtlich: mit der Geburt der neuen Erdenbürgerin war die Einwohnerzahl von 100.000 erreicht und Hagen – lang ersehnt – zur stolzen Großstadt geworden. Ein Moment, dem man in der Volmestadt schon geraume Zeit vorher entgegen gefiebert hatte und der folglich ausgiebig gefeiert wurde. „Hagen wird Großstadt – das war so ein großes Ereignis, dass die Schüler sogar schulfrei hatten“, erinnert sich Therese Genz an ihrem 90. Geburtstag an spätere Erzählungen von Freunden und Bekannten. Dabei wurde nicht nur in der „Hagener Zeitung“ ausführlich über dieses städtische Großereignis berichtet; selbst in Amerika war über Hagen als jüngste Großstadt Deutschlands in der Presse zu lesen.

Vom Trubel der ersten Tage und Wochen nach ihrer Geburt dürfte Therese Floren verständlicherweise kaum etwas mitbekommen haben, ihre Eltern aber umso mehr. „Zahlreiche Menschen haben zu meiner Geburt gratuliert. Meinem Vater wurde der Trubel irgendwann zu viel: Jetzt ist Schluss. Der nächste, der kommt, fliegt raus!“ Zum Glück öffneten die Eltern beim Klingeln kurz darauf dann doch die Haustür: Gleich nach dem Bekanntwerden des Namens der „Hunderttausendsten“ stattete Oberbürgermeister Alfred Finke – formvollendet mit Frack und Zylinder – zusammen mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Cuno Raabe der neuen Erdenbürgerin einen persönlichen Besuch ab. Er übergab ein Sparbuch über 250 Reichsmark und übernahm die Patenschaft für das Mädchen. Kurze Zeit später wurde eine Gedenkmedaille zu Ehren der 100.000sten Einwohnerin Hagens aufgelegt und der Rat der Stadt beschloss, die alte Heidbrache, in der das Geburtshaus stand, in Theresenstraße umzubenennen. Die heutige Heidbrache entstand erst später.

Ungeachtet ihrer Prominenz schlägt Therese Floren als junges Mädchen einen ganz normalen, für die Zeit typischen Lebensweg ein, den die Wirren des Krieges prägen. 1934 wird sie in der Knappschule eingeschult und besucht ab 1938 die Realschule Altenhagen. Dann beginnt der Krieg auch in Hagen: Im Zuge der Evakuierung kommt sie zunächst bei Verwandtschaft in Lippstadt unter, gelangt dann mit ihrer Schulklasse nach Pommern und ins Riesengebirge. Ihre Familie sieht sie erst im Sommer 1945 in Altenhagen wieder. Nach dem Krieg besucht sie die Mädchen-Oberschule im Albrecht-Dürer-Gymnasium, die sie 1949 mit dem Abitur verlässt. Es folgt eine Ausbildung zur Fürsorgering (heute Sozialarbeiterin) beim katholischen Fürsorgeverein. 1952 schließt Therese Floren ihr Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule Münster erfolgreich ab. Im Anschluss tritt sie eine Stelle als Sozialarbeiterin bei der Stadt Hagen an. Zwei Jahre später heiratet die „Hunderttausendste“ den Lehrer Dr. Bernhard Genz. „Bis zur Geburt meiner ersten Tochter Beate 1958 war ich für das Hagener Sozialamt tätig. Zu dieser Zeit strömten – ähnlich wie heute – zahlreiche Flüchtlinge nach Hagen. Ich habe immer gerne anderen Menschen geholfen“, sagt sie. 1962 zieht die Familie nach Dortmund, wo Bernhard Genz eine Stelle als Lehrer erhält. Es folgen zwei weitere Kinder, Sohn Winfried sowie Tochter Susanne.

„Der enge Kontakt zu meiner Heimatstadt Hagen ist nie abgebrochen. Mein Bruder und seine Frau haben bis zu dem Tod meines Bruders vor drei Jahren in unserem Geburtshaus in der Theresenstraße gelebt. Meine Schwägerin besuchen wir noch heute dort“, erzählt Hagens 100.000ste Bürgerin. Und auch das soziale Engagement hat Therese Genz in Hagens Nachbarstadt Dortmund nie aufgegeben. Jahrzehntelang und bis ins hohe Alter setzte sie sich unter anderem in einer Kirchengemeinde in Dortmund für ihre Mitmenschen ein. „Einmal sozial engagiert – immer sozial engagiert!“, charakterisiert Dr. Bernhard Genz seine Frau.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz wünschte der heute 90-Jährigen bei seinem Gratulationsbesuch nicht nur alles Gute zum runden Geburtstag, sondern vor allem viel Gesundheit: „Ich hoffe sehr, dass die nächsten Jahre weitestgehend spurlos an Ihnen vorbei gehen – und Sie so noch weitere Spuren hinterlassen können!“

Protesttanz gegen Gewalt an Frauen

Mit Tanz und Gesang gegen Gewalt: Am Mittwoch beteiligten sich Bewohnerinnen, Beschäftigte und Mitarbeiter des Frauenheims Wengern gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen der ESV gemeinsam mit einigen solidarischen Männern am Aktionstag „One Billion Rising“, der sich seit dem Jahr 2012 für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzt.

„Wir tanzen heute Botschaften“ erklärte zu Beginn Ilona Korge-Niehaus, die im Vorfeld den Tanz mit den Frauenheim-Bewohnerinnen einstudiert hatte. Die Botschaften wie „Mein Körper gehört mir“ und „Wir sprengen Ketten“ die über Gesang und Tanz vermittelt wurden, machen eines deutlich: Der selbstbewusste Kampf gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen gehört in die Öffentlichkeit und muss noch sichtbarer werden.

Entstanden war die Idee, sich an diesem weltweiten Aktionstag zu beteiligen, bereits Ende November 2017. „Wir haben am Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen unseren Leitfaden Gewaltfreies Frauenheim vorgestellt“, erläutert Frauenheim-Leiterin Edelgard Spiegelberg. Da haben wir den Bürgermeister eingeladen, sich gemeinsam mit dem Frauenheim am Aktionstag One Billion Rising zu beteiligen.“ Organisiert wurde dieser künstlerische Protest von der Frauenbeauftragten der Werkstatt des Frauenheims, Astrid Tremblau, ihrer Assistentin Svenja Müller sowie von der Frauenbeauftragten „Wohnen“, Martina Hauser.

Bürgermeister Frank Hasenberg war begeistert von der Idee und bat deshalb die Frauen und solidarischen Männer der Verwaltung um Teilnahme an der Aktion. So signalisierten die rund hundert Tänzerinnen und solidarischen Tänzer, die an der Werkstatt-Außenstelle des Frauenheims im Schöntal tanzten und sangen, dass es die gemeinsame Sache von Frauen und Männern ist, der Gewalt gegen Frauen und Mädchen entgegenzustehen. Mit dem kraftvoll gesungenen Lied „Die Gedanken sind frei“, ging die eindrucksvolle Protestaktion zu Ende – bis zur nächsten Auflage am 14. Februar 2019.

Der Polizeibericht

Sieben Mal falsche Polizeibeamte

Hemer. Auch gestern kam es erneut zu mehreren versuchten
Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen. In bislang sieben
Fällen versuchten falsche Polizeibeamte in bekannter Art und Weise an
das Hab und Gut der Senioren zu gelangen.

Tipps zu Ihrem Schutz erhalten Bürgerinnen und Bürger im Internet
auf www.polizeiberatung.de oder beim Kriminalkommissariat
Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon 02372/9099-5510.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Fällen nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9099-0 entgegen.

Herdecke – Versuchter Einbruch in Feuerwehrgebäude

Herdecke. In der Zeit vom 12.02.2018, 18.00 Uhr bis
13.02.2018, 10.00 Uhr versuchten unbekannte Täter durch Aufhebeln
eines Rolltores in das Feuerwehrgebäude an der Straße Herdecker Bach
einzudringen. Das Tor hielt dem Aufbruchsversuch stand.

Ladendiebin wollte Tatwerkzeug verschwinden lassen

Hagen. Mit einer Schere durchtrennte am Dienstagabend eine
Frau in einem Elektronikmarkt in der Rathausgalerie die
Diebstahlssicherung eines Mobiltelefons, löste dabei allerdings den
Alarm aus und flüchtete ohne Beute aus dem Laden. Ein
Warenhausdetektiv nahm die Verfolgung auf und alarmierte die Polizei.
Im Bereich des Sparkassenkarrees konnten die Beamten die 44 Jahre
alte Frau stoppen und kontrollieren. Während des Gesprächs ließ die
Verdächtige, vermeintlich unauffällig, die Schere fallen und
versuchte sie mit einem Fuß unter den Streifenwagen zu schieben. Nach
der Personalienüberprüfung konnte die Frau ihren Weg fortsetzen, die
Polizisten legten eine Anzeige vor und stellten die Schere sicher.

Einbruch in Boele – Tür gewaltsam aufgehebelt

Hagen (ots) – Am Dienstag kam es zu einem Einbruch in der
Rüttstraße. Gegen 16:40 Uhr kehrte eine 24-jährige Mieterin in ihre
Wohnung zurück. Dort bemerkte sie, dass die Tür offen stand. Die
Zimmer waren grob durchwühlt. Die hinzugerufenen Polizisten fanden
heraus, dass die Täter die Tür vermutlich mit einem Kuhfuß
aufhebelten. Die Einbrecher schlugen vermutlich zwischen 06:50 Uhr
und 16:40 Uhr zu und entkamen anschließend mit Bargeld. Die Kripo
übernahm die Spurensuche vor Ort. Zeugenhinweise werden unter 02331
986 2066 entgegen genommen.

Ladendiebe festgenommen

Hagen. Am Dienstag gegen 18.20 Uhr beobachtete ein
Ladendetektiv in einem Baumarkt an der Eckeseyer Straße zwei Männer,
die für insgesamt 465 Euro Werkzeuge und Schließzylinder einsteckten,
sich dabei gegenseitig sicherten und dann ohne zu bezahlen den
Kassenbereich passierten. Der Zeuge konnte die beiden 35 und 38 Jahre
alten Männer festhalten und der Polizei übergeben. Im Zuge ihrer
Identitätsfeststellung kam heraus, dass sie keinen festen Wohnsitz in
der Bundesrepublik haben. Die Polizisten nahmen sie vorläufig fest
und brachten sie in das Polizeigewahrsam. Die Waren blieben im
Geschäft. Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam erfolgten die
Vernehmungen der Männer, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft
wurden beide dem Gericht überstellt, die weiteren Ermittlungen dauern
an.

Reifen an Krankenfahrdienst-Transporter beschädigt

Hagen. In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte ein
Mitarbeiter eines Krankenfahrdienstes seinen Transporter an seiner
Wohnanschrift in der Seilerstraße geparkt. Als der Mann am
Dienstagmorgen gegen 06.00 Uhr die Arbeit aufnehmen wollte, waren
alle vier Reifen des Transits ohne Luft. Die Ventilkappen waren noch
fest verschraubt, Beschädigungen durch Einstiche waren allerdings
nicht zu erkennen. Polizeibeamte nahmen die Anzeige auf, Zeugen, die
weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986
2066.

Baucontainer aufgebrochen – hochwertige Werkzeuge entwendet

Hagen. Am Dienstag kehrte ein 33-jähriger Zeuge gemeinsam
mit seinen Kollegen gegen 08.45 Uhr nach mehrtägiger Abwesenheit zu
einer Baustelle an der Herdecker Straße zurück. Hier stellte er fest,
dass ein Baucontainer aufgebrochen war. Nach einer ersten Durchsicht
fehlten ein Schweißgerät, vier große Schleifmaschinen, einige
LED-Lampen und mehrere Kupfer- und Drahtrollen. Der Gesamtwert der
entwendeten Gegenstände stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch
nicht fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Autofahrer raucht während der Fahrt einen Joint

Hagen. Am Dienstag führte eine Streifenwagenbesatzung der
Hagener Polizei Verkehrskontrollen auf der Eckeseyer Straße durch.
Gegen 15.00 Uhr bemerkten die Beamten einen Autofahrer, der
offensichtlich einen Joint rauchte. Die Beamten folgten dem Fahrer
und konnten den 20-Jährigen mit seinem Polo am Märkischen Ring
anhalten. Der Mann stritt zunächst ab, einen Joint geraucht zu haben.
Daraufhin boten die Polizisten ihm einen Drogentest an. Der
Autofahrer gab dann zu, dass es sich bei der „Zigarette“ um einen
Joint gehandelt habe. Bei der Durchsuchung des Polos konnten die
Beamten einen angerauchten Joint sowie ein kleines Tütchen mit
Cannabis-Samen auffinden. Der junge Mann musste die Polizisten zur
Entnahme einer Blutprobe begleiten. Ihn erwartet nun eine Anzeige
wegen eines Verkehrsdelikts.

Seniorenvorlesen in der Stadtbücherei Hagen

Hagen. Zu einer gemütlichen Vorlesestunde für Senioren lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 15. Februar, um 11 Uhr ein. Zwei ehrenamtliche Vorleserinnen tragen Texte aus Büchern, Kurzgeschichten oder Gedichten vor und sprechen im Anschluss mit allen Teilnehmern in gemütlicher Runde über das Gehörte. Die Vorlesestunde findet in der Musikabteilung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Stadtteilkonferenz in Wehringhausen

Das Quartiersmanagement Wehringhausen und die Stadtverwaltung Hagen laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Wehringhausenzur nächsten Stadtteilkonferenz am Samstag, 24. Februar, von 14 Uhr bis 17.30 Uhr in den Gemeindesaal der Pauluskirchengemeinde ein. Die Stadtteilkonferenz hat das Ziel, die Bürger über laufende Projekte und Vorhaben zu informieren und sie bei der Entwicklung von Maßnahmen einzubeziehen.

Bei der nächsten Stadtteilkonferenz stellen Quartiersmanagement und Stadtverwaltung aktuell laufende und anstehende Bauprojekte samt Planungsverfahren vor. Dabei geht es um den Bodelschwinghplatz, den Wilhelmsplatz und die anstehende Aufwertung zweier Schulhöfe als Spielflächen im Quartier. Die Bürger werden darüber hinaus über die Fortschreibung des Handlungskonzeptes für den Stadtteil informiert. Dieses wurde in 2017 auf der Grundlage des integrierten Handlungskonzeptes von 2008 erarbeitet. Auch dafür waren Ergebnisse der letzten Stadtteilkonferenzen und die Beteiligung der Bürger wesentlich.

Außerdem wird der „Wehringhausen Codex“ vorgestellt und kann vor Ort symbolisch unterschrieben werden. Der Codex wurde von einer Arbeitsgruppe zum Thema Image und Leitbild im Nachgang an die vorletzte Stadtteilkonferenz entwickelt und soll eine ideelle Grundlage für das Zusammenleben im Stadtteil und weitere Projekte bilden. Des Weiteren geht es um die Vorstellung von bisher durch aktive Bürger und Initiativen umgesetzte Projekte, die durch den sogenannten Verfügungsfonds ermöglicht wurden.

Die Stadtteilkonferenz möchte engagierten Bürgern die Möglichkeit geben, im direkten Austausch mit bisherigen Antragstellern und Projektmachern eigene Ideen in die Realität umzusetzen. Die Konferenz bietet in Arbeitsgruppen und Einzelgesprächen einen entsprechenden Rahmen dafür.

Bürgerinnen und Bürger, die an der Entwicklung des Stadtteils mitwirken möchten, können sich außerdem über die Mitgliedschaft im Lenkungskreis Wehringhausen engagieren. Dieses Gremium tagt viermal jährlich und stimmt über die Förderung von Projekten im Stadtteil und über die oben beschriebenen Verfügungsfondsprojekte ab.

Der Lenkungskreis besteht aus Delegierten von Vereinen, Initiativen, Kirchen und vielen mehr. Die Wahl von weiteren fünf Bürgervertretern für dieses Gremium erfolgt ebenfalls auf der Stadtteilkonferenz. Rückfragen zum Ablauf und zu weiteren Details zur Stadtteilkonferenz beantwortet das Quartiersmanagement Wehringhausen unter Telefon
02331/3735266 oder E-Mail team@qm-wehringhausen.de.

Skoda fährt gegen Betonbrücke

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem Alleinunfall in der
Straße Funckenhausen. Dort fuhr gegen 15:45 Uhr ein 19-Jähriger in
Richtung Nöhstraße. Aus bislang noch ungeklärter Ursache verlor er
kurzzeitig die Kontrolle über seinen Skoda. Vermutlich versuchte er
gegenzulenken, woraufhin das Fahrzeug ausbrach und gegen die
Betonmauer einer Autobahnunterführung prallte. Bei dem Zusammenstoß
verletzte sich der Mann aus dem Märkischen Kreis leicht. Sein Skoda
musste mit einem Schaden von zirka 2.000 Euro abgeschleppt werden.
Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

Wetter: Bäume in der Winkelmannstraße müssen gefällt werden

Hagen. Aufgrund von Rindenkrebsbefall müssen elf Straßenbäume (Ebereschen) in der Winkelmannstraße gefällt werden. Bei dieser Art von Befall ist eine Fällung unumgänglich, baumpflegerische Sanierungsarbeiten versprechen hier leider keinen Erfolg. Die Arbeiten werden in der nächsten Woche durchgeführt, kleinkronige Ersatzbäume werden noch in diesem Jahr gepflanzt.