A 45 – Auto überschlug sich – Fahrerin in Lebensgefahr

Bei einem Unfall auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Dortmund,
zwischen den Anschlussstellen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Süd, hat
sich heute Mittag (9. Februar) ein Auto überschlagen. Eine Frau und
ein Mann erlitten schwere Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr um 13:44 Uhr eine 45-jährige Frau
aus Markt-Taschendorf auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn.
Plötzlich wechselte sie mit ihrem Auto auf den linken Fahrstreifen.

Ein Mercedes, der zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen
fuhr, prallte trotz Bremsens gegen das Heck der Peugeots. Dieser
geriet daraufhin ins Schleudern, überschlug sich und prallte gegen
das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden LKW eines
37-jährigen Fahrers aus Olbernhau. Schwer beschädigt landete der
Peugeot im Grünbereich neben der Fahrbahn. Die Fahrerin wurde bei dem
Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden.

Ersthelfer und Zeugen des Unfalls waren sofort zur Stelle. Sowohl
die 45-Jährige als auch der Mercedes Fahrer, ein 34-jähriger
Dortmunder, wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser
eingeliefert. Die Frau aus Markt -Taschendorf erlitt
lebensgefährliche Verletzungen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle
blieb die A 45 in diesem Bereich in Fahrtrichtung Dortmund rund zwei
Stunden gesperrt. Um 16 Uhr wurde sie wieder frei gegeben. Rund 20
Minuten später hatte sich der Rückstau aufgelöst. A 45 – Auto überschlug sich – Fahrerin in Lebensgefahr weiterlesen

Wildsau wütet im Treppenhaus und türmt vor dem Jägersmann

Menden. Am heutigen Freitag, gegen 15:30 Uhr, staunten die Bewohner eines
Mehrfamilienhauses an der Theodor-Hürth-Straße nicht schlecht. Ein
ausgewachsenes Wildschein ! wütete im Treppenhaus und blieb dann
glücklicherweise bewegungslos im Treppenhaus liegen. Die Bewohner
blieben bei der Wildschweinattacke im Haus unverletzt. Der
hinzugezogene Jäger wollte dem bewegungslosen Tier mit einer
„Saufeder“ im Treppenhaus zu Leibe rücken. Da das Schwein ihr letztes
Stündlein geschlagen sah, sprang sie auf und unter den verdutzten
Augen aller Akteure lief sie in die Felder/Wiesen im Bereich Oese
davon. Gegen 16:40 Uhr konnten die eingesetzten Polizisten und der
Jäger die Örtlichkeit ohne Personenschäden wieder verlassen. Die
Polizisten müssen nun eine Unfallanzeige und einen Bericht schreiben,
da das Wildschwein auch noch vor dem Hause einen Pkw beschädigt
hatte.

Schlag gegen Amphetamin-Szene – 16 Liter Amphetamin-Öl sichergestellt – acht Personen festgenommen

Monate intensivster Ermittlungsarbeit des für Rauschgiftdelikte
zuständigen Siegener Kriminalkommissariats 1 wurden am vergangenen
Wochenende von Erfolg gekrönt:  Mit der Festnahme gleich einer ganzen
Rauschgiftbande gelang den Siegener Ermittlern ein Schlag von
entscheidender Bedeutung gegen die Amphetamin-Szenen im Großraum
Siegen und Gummersbach.

Nachdem die Rauschgiftbande am Sonntag, dem 04.02.2018, zuvor in
Holland wiederum eine nicht unerhebliche Menge illegaler
Drogensubstanzen eingekauft hatte, schlugen die
Fahndungsspezialisten des Siegener Einsatztrupps im Raum
Wiehl/Bielstein zu und nahmen dort den Kopf der Bande (= einen
25-jährigen Mann aus dem Raum Engelskirchen), dessen Fahrer sowie den
Hauptkurierfahrer der Bande (= einen 27-jährigen Siegener)  vorläufig
fest. Bei der anschließenden Durchsuchung der von den Tatverdächtigen
benutzten Fahrzeuge wurden insgesamt 16 Liter sogenanntes
Amphetamin-Öl sichergestellt.

Das Öl befand sich im Kofferraum eines PKW und war als
Lebensmittel getarnt (siehe beigefügte Fotodatei). Zu diesem Zweck
hatte die Bande handelsübliche 1 Liter-PET-Mineralwasserflaschen
benutzt, das darin befindliche Wasser zuvor ausgeschüttet und
anschließend das kristallklare Amphetamin-Öl in die Flaschen
eingefüllt. Die so wie Original-Mineralwasser-Flaschen aussehenden
Rauschgift-Flaschen lagen getarnt im Kofferraum neben Crackern,
Nudeln und Fruchtsäften.

Amphetamin-Öl ist eine Grundsubstanz zur Herstellung von
konsumfähigen Amphetamin, wobei sich aus einem Liter Amphetamin-Öl
grundsätzlich mehrere Kilogramm verkaufsfertiges Amphetamin gewinnen
bzw. herstellen lassen. Dementsprechend wird der Wert der
beschlagnahmten 16 Liter Amphetamin-Öl nach Herstellung des
konsumfertigen Amphetamins auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Im weiteren Verlauf des 04.02.2018 wurden in der Wohnung des Kopfs
der Bande in Engelskirchen noch drei weitere Personen von der Polizei
vorläufig festgenommen. Darunter ein 28-jähriger Mann, der nach
Einschätzung der Ermittler als Hauptabnehmer für den Gummersbacher
Raum angesehen werden kann. Zudem wurden bei der vorgenannten
Durchsuchungsaktion noch 15.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie
weitere illegalen Drogen in nicht geringer Menge aufgefunden und
beschlagnahmt. Darüber hinaus noch ein Fass mit rund 200 Litern
Methanol, das ebenfalls zur Herstellung konsumfertigen Amphetamins
Verwendung findet.

Am Montag, dem 05.02.20128, erfolgten in Siegen, Kreuztal und
Siegen-Achenbach weitere polizeiliche Durchsuchungsmaßnahmen. Auch
hierbei wurden weitere illegale Drogen, Amphetamin-Öl und eine
Schusswaffe sichergestellt. Zudem wurden am Montag noch zwei weitere
Bandenmitglieder in Siegen vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen wurden von den insgesamt
acht vorläufig festgenommenen Personen vier Männer im Alter zwischen
25 und 28 Jahren anschließend dem Haftrichter beim Amtsgericht Siegen
vorgeführt. Der Richter verkündete allen Vorgeführten Haftbefehle
wegen illegalen Handels, Herstellung und Einfuhr von
Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und schickte sie
anschließend in Untersuchungshaft.

Bei dem in Haft geschickten Quartett handelt es sich um folgende
Personen: Zum einen um den 25-jährigen Haupt-Tatverdächtigen, der im
Raum Engelskirchen wohnhaft ist. Zudem um den 27-jährigen
Hauptkurierfahrer aus Siegen. Dann um den Hauptabnehmer für den
Gummersbacher Raum, der 28 Jahre alt ist. Und schließlich noch um
einen 27-Jährigen Siegener, der als Hauptabnehmer für den Großraum
Siegen anzusehen ist.

Ins Rollen waren die polizeilichen Ermittlungen bereits im Jahr
2017 gekommen. Nachdem sich damals erste Hinweise darauf ergeben
hatten, dass der 25-Jährige aus Engelskirchen im größeren Umfang mit
Amphetamin-Öl handeln soll, wurden die Ermittlungen der Siegener
Rauschgiftfahnder intensiviert und es wurde eigens für diesen Komplex
eine aus bis zu sechs Kriminalbeamten bestehende
Ermittlungskommission eingerichtet.

Die Ermittlungen dieser Kommission führten dann zu dem Bild, dass
die Rauschgiftbande aus insgesamt etwa 14 Personen (alles Deutsche)
sowie zwei Holländern besteht, die alle auf ihre Art in die
Bandenstruktur involviert waren.

Weiter konnten die Beamten der Ermittlungskommission
recherchieren, dass Mitglieder der Bande bereits Anfang des Jahres
2018 sowie Mitte Januar 2018 zwei Fahrten nach Holland unternommen
hatten, um dort größere Mengen Amphetamin-Öl zu beschaffen, um diese
dann anschließend per Rauschgiftkurier nach Engelskirchen
transportieren zu lassen.

Am Wochenende 02. – 04.02.2018 begaben sich dann fünf Personen der
Bande mit drei Fahrzeugen erneut auf Beschaffungsfahrt in die
benachbarten Niederlande. Auf der Rückfahrt klickten dann – wie
bereits dargestellt – die Handschellen der Zivilfahnder.

Der die Ermittlungskommission leitende Kriminaloberkommissar
kommentierte die erfolgreiche Festnahmeaktion wie folgt: “ Alle
unsere Beamten und Beamtinnen sind hoch motiviert gewesen. Wir haben
zeitweilig Tag und Nacht gearbeitet. Insbesondere jedoch ist die
Zusammenarbeit mit der verfahrensführenden Staatsanwältin und mit
unseren Zivilfahndern absolut hervorragend gewesen. Und da waren
nicht nur unsere eigenen Siegen-Wittgensteiner Fahnder im Einsatz,
sondern auch noch weitere aus anderen Polizeibehörden, die mit uns
optimal kooperiert haben. Ohne das professionelle Mitwirken all
dieser Zivilfahnder wäre der entscheidende Schlag gegen die
Amphetamin-Szene im Großraum Siegen und Gummersbach so wohl ohne
weiteres nicht möglich gewesen. Daher gilt diesen Beamten und
Beamtinnen unser besonderer Dank.“

Zu den Bandenmitgliedern ist noch zu sagen, dass diese teilweise
bereits im Drogenbereich oder aber auch in ganz anderen
Phänomenbereichen polizeibekannt waren. Andere Mitglieder wiederum
verfügten bis dato über keinerlei polizeiliche Erkenntnisse. Einige
Mitglieder der Bande gingen einer normalen Berufstätigkeit nach,
andere waren arbeitslos. Schlag gegen Amphetamin-Szene – 16 Liter Amphetamin-Öl sichergestellt – acht Personen festgenommen weiterlesen

Diakonie Mark-Ruhr wirbt auf Trikots für Pflege-Ausbildung

201802009_Trikotübergabe Diakoniestation SchwerteSchwerte. „Ich bin einer von den Guten“ steht von nun an auf den Trikots
der A-Jugend des SC Berchum-Garenfeld. Mit diesem Slogan wirbt die
Diakonie Mark-Ruhr für einen Beruf in der Pflege und rückt insbesondere
die Ausbildung in den Fokus.
Um genau zu sein ist es die Diakoniestation Schwerte, die in diesem
Zusammenhang neue Wege geht. „Für uns hat gerade die Ausbildung
von jungen Menschen in der Pflege einen besonders hohen Stellenwert.
Deshalb haben wir uns dazu entschieden, diese für uns neue Form der
Werbung zu gehen“, erläutert Pflegedienstleiterin Rita Gieselmann. Dabei
wird deutlich, dass die Diakonie Mark-Ruhr das Thema Pflege positiv
besetzt, „weil es sich auch um einen überaus erfüllenden Beruf handelt“,
so Andrea Henneken von der Pflegeberatung der Diakonie. „Wir freuen
uns über das Engagement der Diakonie Mark-Ruhr und stehen voll hinter
dem Engagement im Bereich der Pflegeausbildung“, sagt Sebastian Stiller,
Jugendleiter und Trainer der A-Jugend des SC Berchum-Garenfeld.
Ob in einer der 18 Diakoniestationen oder 14 Altenheime: die Diakonie
Mark-Ruhr bietet an zahlreichen Standorten in der Region Ausbildungsplätze
für einen Beruf in der Pflege an. Aktuell absolvieren 140 junge
Menschen eine Pflege-Ausbildung. Diakonie Mark-Ruhr wirbt auf Trikots für Pflege-Ausbildung weiterlesen

Neuausrichtung des Phoenix-Schulprogramms

Im Rahmen der Neuausrichtung des Schulprogramms von Phoenix Hagen e.V. hat der Verein drei neue Projekte konzipiert. Zum einen die „kinder+Sport“-Basketball Academy Aktionstage, eine Grundschulliga für Schul-AGs und „Phoenix macht Schule“.

„kinder+Sport“-Basketball Academy Aktionstage

Im Rahmen eines Aktionstages kommt die Basketball Academy für einen Tag an eine Schule, sodass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, erste Erfahrungen im Basketballsport zu sammeln.

Grundschulliga für Schul-AGs

Ziel ist es, eine stadtweite Grundschulliga mit einem regelmäßigen Spielbetrieb einzuführen. Die Schulliga soll es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Basketball-AG ermöglichen, an einem Spielbetrieb außerhalb der Vereinsstrukturen teilzunehmen. Anders als die Vereins-Wettkampfligen soll die Grundschulliga stark erlebnisorientiert laufen – dies bedeutet, dass alle Beteiligten für die Kinder ein tolles Sporterlebnis erschaffen wollen, Sieg oder Niederlage in einem Spiel ist eher zweitrangig. Neben der Teilnahme am Ligabetrieb sollen abwechslungsreiche Aktionen das Programm ergänzen: z.B. die gemeinsame Fahrt zu einem Minifestival des Deutschen Basketball Bunds e.V. oder den Besuch einer Trainingseinheit der Profimannschaften.

Die Spiele der Grundschulliga sollen dabei in der Halbzeitpause der Heimspiele der ProA-Mannschaft in der Arena am Ischeland ausgetragen werden. Nicht nur für alle am Spiel beteiligten Kinder ist dies eine besondere Möglichkeit, wie die Profis in einer großen Arena zu spielen. Auch Kinder, die bisher noch nicht mit dem Basketballspiel in Verbindung stehen, können so ihre ersten Kinderbasketballspiele beobachten. Die Schulliga möchten wir zu einem festen Bestandteil der Jugendförderung aufbauen. Geplant ist der reguläre Spielbetrieb zu Schuljahresbeginn 2018/2019.

Phoenix macht Schule

Einen komplett anderen Ansatz verfolgt das Projekt„Phoenix macht Schule“. Dieses neue Programm bezeichnet nicht etwa die Durchführung von Basketball-Schul-AGs im Ganztagsbereich, sondern soll direkt im Schulunterricht stattfinden.

Ein Phoenix-Jugendtrainer wird erstmalig bis zu 10 Wochenstunden an einer Schule sein, um als aktive Unterstützung im Sportunterricht die Lehrkraft zu unterstützen.

Auch dieses Projekt möchte Phoenix Hagen e.V. im Schuljahr 2018/2019 regulär allen Grundschulen anbieten. Im Rahmen einer Partnerschulvereinbarung soll der Jugendtrainer für ein gesamtes Schuljahr an der Schule bleiben und die Lehrkräfte auch bei der Planung und Durchführung des Schulsports unterstützen.

Sowohl beim Projekt „Grundschulliga“ als auch bei „Phoenix macht Schule“ geht es mit einer Pilotphase im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017/2018 los.

Interessierte Schulen können sich per E-Mail unter keysers@phoenix-hagen.de an Phoenix-Schulsportkoordinator Jan-Eric Keysers wenden.

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Trickdiebe gehen bei Verkehrskontrollen ins Netz

 

Ennepe-Ruhr-Kreis.  Am Mittwoch führte die Polizei EN
wieder einen Sondereinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs
durch. Bis in die Abendstunden kontrollierten die Beamten den Verkehr
unserer Kreisstädte. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs hat
insbesondere in der dunklen Jahreszeit Priorität bei der
polizeilichen Arbeit. Insgesamt 88 Fahrzeuge und 98 Personen wurden
im Rahmen dieses Einsatzes überprüft. Aber die Polizei schaut dabei
nicht nur auf die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, vielmehr erfolgt
die Betrachtung ganzheitlich. So hielten die Beamten auch das
Fahrzeug eines 43- und 27-jährigen rumänischen Staatsbürgers an. Bei
der Überprüfung der beiden Insassen wurde schnell bekannt, dass diese
im Zusammenhang mit einem Diebstahl in Wetter aufgefallen waren. Die
Trickdiebe stahlen zuvor einem 60-jährigen Wetteraner die Geldbörse,
nachdem einer der Männer ihn erfolgreich ablenkte und der andere ihm
die Geldbörse aus der Jackentasche nahm. Ein Zeuge beobachtete das
Geschehen, verständigte die Polizei und gab einen Hinweis auf das
Fahrzeug, mit dem die beiden Diebe flüchteten. Die beiden Männer
wurden festgenommen. Ein Richter ordnete auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Hagen nun die Untersuchungshaft an.

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Falsche Gewinnversprechen: Mutmaßlicher Betrüger festgenommen

Märkischer Kreis. Ein 72-jähriger Herscheider
erhielt Mittwoch einen Anruf von einer vermeintlichen Lotterie. Der
Herr am anderen Ende des Telefons gratulierte und versprach dem
Senior fast 50.000 Euro Gewinn. Die Gewinnsumme werde sofort
ausbezahlt. Einzige Voraussetzung: Er müsse zuvor mehrere tausend
Euro von seinem Konto abheben. Hierfür werde zeitnah ein Mitarbeiter
der Lotterie vorbeischauen, um den Mann zur Bank zu fahren.
Anschließend erfolge die Auszahlung.

Der Senior wurde skeptisch und informierte die Polizei.
Tatsächlich erschien der angekündigte Mitarbeiter. Allerdings nahm
ihn nicht der Betrogene in Empfang. Stattdessen warteten
Polizeibeamte in der Wohnung und nahmen den mutmaßlichen Betrüger
postwendend fest. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde
der 39-jährige Mann aus Baden-Württemberg entlassen. Ihn erwartet ein
Strafverfahren wegen Betruges.

Das Versprechen angeblich hoher Geldgewinne ist eine
Betrugsmasche! Die Betrüger wenden unterschiedlichste Varianten an
und verändern die Szenarien laufend. Dabei ist die Methode immer die
gleiche: Vor Gewinnübergabe werden Opfer dazu aufgefordert, eine
Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen,
kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen
teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen
angeboten wird. Zielgruppe sind zumeist ältere Menschen.

Die wichtigsten Tipps, wie Sie sich schützen können:

– Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie
auch nichts gewonnen haben!
– Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn
einzufordern. Zahlen Sie keine Gebühren oder wählen
gebührenpflichtige Sondernummern.
– Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine
Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen,
Kreditkartennummern oder Ähnliches.
– Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der
Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt
und was genau Sie gewonnen haben. Notieren sie sich seine
Antworten.
– Informieren Sie im Verdachtsfall umgehend die Polizei unter
Notruf 110.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen
erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de oder beim
Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon
02372/9099-5510.

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Feuerwehr warnt: Dünnes Eis birgt große Gefahr

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen: „Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruch“, erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. „Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen!“, mahnt Schreck. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.

Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

   - Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die 
     Gefahren erklärt werden.
   - Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis - bei einem Unfall 
     kann es sonst sein, dass niemand Hilfe leisten kann.
   - Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder 
     schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. 
     Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das 
     Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben 
     (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
   - Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder 
     organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem 
     bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer 
     verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
   - Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter 
     Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und 
     Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an 
     dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht 
     Einbruchgefahr!

„Innerhalb weniger Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter“, erläutert Vizepräsident Schreck. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

   - Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis 
     festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, 
     kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer 
     frei schlagen.
   - Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: 
     Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), 
     nicht zu weit hinaus wagen.
   - Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine 
     Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um 
     das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der 
     eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die 
     Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung 
     leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte 
     Rettungsringe sein.
   - Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, 
     vorsichtig erwärmen, nicht als "Hausmittel" mit Schnee abreiben.
   - Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen 
     möglichst warmen Tee reichen.

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Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall mit hohem Sachschaden

Bild0006Hagen. Am Freitagmorgen, 02.45 Uhr, hörte ein Anwohner einen
lauten Knall im Bereich Schwanenstraße / Taubenstraße.Bei einer
Nachschau sah er einen offensichtlich verunfallten PKW Opel mit
eingeschaltetem Licht. Eingesetzte Beamte stellten das Fahrzeug mit
laufendem Motor fest, außerdem einen Mann, der sich fußläufig von der
Unfallstelle entfernte. Er wurde angesprochen und es stellte sich
heraus, dass der 27-jährige Hagener nicht nur der Unfallfahrer war,
sondern auch noch erheblich unter Alkoholeinfluss stand.Zuvor war er
offensichtich mit seinem blauen Zafira gegen einen Baum gefahren.Ein
Alkotest ergab einen Wert von 2,4 o/oo. Auf der Polizeiwache erfolgte
die Entnahme einer Blutprobe und die Beschlagnahme des
Führerscheins.Da der PKW weitere augenscheinlich frische Unfallspuren
aufwies lag der Verdacht nah, dass der Hagener vor der Kollision mit
dem Baum noch weiteren Schaden angerichtet haben könnte. Das Auto
wurde sichergestellt.Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund
12.000 Euro.Zeugen bzw. weitere mögliche Geschädigte werden gebeten,
sich mit der Polizei Hagen, 02331/986-0, in Verbindung zu setzen. Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall mit hohem Sachschaden weiterlesen

19-Jährige zieht Spur der Verwüstung hinter sich her

Dortmund. Fünf Verkehrsunfälle in nicht mal einer Stunde, ein Sachschaden
von insgesamt rund 53.000 Euro, aber glücklicherweise keine
Verletzten: Eine 19-Jährige aus Erfurt hat am Donnerstagmittag (9.
Februar) eine Spur der Verwüstung hinter sich hergezogen. Am Ende
stand für sie und ihre 18-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Erfurt)
die Festnahme durch die Polizei. Diese hatte aber noch weit tiefer
greifende Gründe, die in Ermittlungen der Polizei in Erfurt ihren
Ursprung haben.

Es war gegen 14.05 Uhr, als das Frauen-Duo zum ersten Mal auffiel.
Im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Dortmunder Innenstadt
hatten Zeugen zwei Frauen gemeldet, die zunächst Passanten um Geld
baten und anschließend versuchten, eine Schranke an der Ausfahrt
anzuheben. Als dies nicht gelang, setzten sich die beiden schließlich
in ihren silbernen Kombi und fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf
eine weitere Schranke zu. Diese durchbrachen sie und flüchteten
anschließend in dem Wagen über die Hövelstraße in unbekannte
Richtung.

Es dauerte anschließend nur rund zehn Minuten, bis der Pkw wieder
Anlass eines polizeilichen Einsatzes war. Auf der Rheinischen Straße
hatte eine 37-jährige Dortmunderin an der Einmündung Ofenstraße
gerade hinter mehreren weiteren Autos an einer Rotlicht zeigenden
Ampel gehalten. Plötzlich tauchte ein Wagen neben ihr auf der linken
Fahrspur auf und wechselte unvermittelt auf ihren Fahrstreifen. Das
Auto der 37-Jährigen wurde schlichtweg weggedrängt und das andere
Fahrzeug – ein silberner Kombi – fuhr einfach weiter in Richtung
Westen.

Um nur wenige Minuten später den nächsten Unfall zu verursachen –
an der Einmündung Rheinische Straße/Emscherbrücke. Eine 35-jährige
Dortmunderin wollte hier mit ihrem Wagen rechts auf die Emscherbrücke
abbiegen und musste diesen wegen eines vorausfahrenden Fahrzeugs
etwas abbremsen. Plötzlich merkte sie einen Aufprall von hinten und
sah noch wie ein hinter ihr fahrender silberner Kombi zurücksetzte
und anschließend seinen Weg in Richtung Westen fortsetzte. Zwar hielt
dieser zunächst noch einmal kurz an, beschleunigte dann jedoch und
bog – eine rote Ampel ignorierend – nach rechts in die Dorstfelder
Allee ein.

Wo sich die zerstörerische Fahrt fortsetzte. An einer Rotlicht
zeigenden Ampel am Übergang zur Huckarder Straße fuhr der Kombi
nämlich einfach zwischen zwei nebeneinander auf dem rechten und
mittleren Fahrstreifen stehenden Pkw einer 40-jährigen Dortmunderin
und eines 39-jährigen Esseners hindurch. Dabei wurden beide Autos
beschädigt. Über Rot ging es weiter in Richtung Norden auf die
Huckarder Straße.

Weit kam der Kombi mit seinen beiden Insassinnen nun nicht mehr –
jedoch auch nicht ohne einen letzten Crash. Wieder passierte es auf
einer Kreuzung, diesmal an der Einmündung zur Allensteiner Straße.
Über die dortige Linksabbiegerspur fuhr der Wagen in den
entgegenkommenden Verkehr. Dort hatten soeben noch eine 68-Jährige,
ein 39-Jähriger sowie eine 39-Jährige (alle aus Dortmund) mit ihren
Fahrzeugen bei Rotlicht auf der rechten, mittleren und linken Spur an
der Ampel gehalten. Der silberne Kombi fuhr auf die Autos zu und
schob diese ineinander.

Die beiden Frauen stiegen anschließend an der Beifahrerseite aus
ihrem Kombi aus und versuchten es nun mit einer Flucht zu Fuß. Dies
wussten Beamte der Polizei jedoch zu verhindern. Denn in die Fahndung
nach dem Wagen waren mittlerweile gleich mehrere Einsatzkräfte
eingebunden. Nicht nur wegen des hohen Schadens, der mittlerweile
entstanden war. Es gab zusätzlich Hinweise darauf, dass es sich bei
den Insassinnen um die Tatverdächtigen eines versuchten
Tötungsdeliktes und eines schweren Raubes in Erfurt handelte. Die
Frauen wurden vor Ort festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.
Weil die 19-jährige Fahrerin möglicherweise auch unter Drogeneinfluss
stand, wurde zusätzlich eine Blutprobe angeordnet.

Informationen zu den Ermittlungen in Erfurt erteilt ausschließlich
die dortige Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Hannes Grünseisen,
Tel. 036/13775211. 19-Jährige zieht Spur der Verwüstung hinter sich her weiterlesen

Pkw erfasst Fußgängerin

 

Breckerfeld. Am Donnerstag, gegen 14:00 Uhr, bog eine
45-jährige Breckerfelderin mit einem Pkw Toyota von der Straße
Obernheede nach links auf die Deller Straße in Richtung Radevormwald
ab. Im Einmündungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß mit einer
Fußgängerin, wobei die 66-jährige Wuppertalerin stürzte und sich
leicht verletzte. Noch am Unfallort wurde sie von der Besatzung eines
Rettungswagens versorgt. Sie begab sich anschließend selbständig in
ärztliche Behandlung.

Unfall am Hagener Bahnhof – Hoher Schaden und eine Verletzte

Hagen. Am Donnerstag kam es zu einem Unfall an der
Altenhagener Brücke. Nach ersten Ermittlungen fuhr gegen 08:00 Uhr
eine 73-Jährige in ihrem Nissan aus Richtung Märkischer Ring in die
Kreuzung zur Straße „Am Hauptbahnhof“ ein. Dort prallte sie mit dem
BMW einer 19-Jährigen zusammen, der aus Richtung Altenhagen in die
Kreuzung einfuhr. Die BMW-Fahrerin verletzte sich bei dem
Zusammenstoß leicht. Das Auto der 19-Jährigen war nicht mehr
fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein
Gesamtschaden von zirka 15.000 Euro. Wie genau es zum Unfall kam,
ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

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