Gedächtnistraining im Mehrgenerationenhaus

“Wer rastet, der rostet”: Was für den Körper gilt, gilt auch für das Gehirn. Am Dienstag, den 20. Februar können Jung und Alt gemeinsam bei Wortspielen und Merkübungen ihre Konzentration auf den Prüfstand stellen und die Gehirnzellen bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen ankurbeln. Interessierte eines jeden Alters sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr.

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern. Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen.

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

 

38-Jähriger verletzt seine Mutter tödlich

Am heutigen Montag, gegen 12 Uhr,  griff ein 38-jähriger Arnsberger seine 66-jährige Mutter im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in Neheim-Hüsten mit einem
Messer an und verletzte sie dabei tödlich.

Anwohner alarmierten über Notruf die Polizei. Der Mann konnte vor Ort durch
Streifenbeamte widerstandslos festgenommen werden.

Eine Mordkommission des PP Dortmund ermittelt. Die Obduktion der
Getöteten ist für den morgigen Tag angesetzt. Die Motivlage des
Täters ist noch unbekannt, Streitigkeiten innerhalb der Familie hat
es zurückliegend nicht gegeben.

Ausgezeichnet: Darmkrebszentrum Hagen ist rezertifiziert

Zum wiederholten Mal von der Deutschen Krebsgesellschaft qualitätsüberprüft und zertifiziert wurde jetzt das Darmkrebszentrum Hagen. Dieser Zusammenschluss von Experten des AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSES HAGEN, des KATHOLISCHEN KRANKENHAUSES HAGEN, niedergelassener Fach- und Hausärzte sowie weiterer interner und externer Kooperationspartner stellt seit sieben Jahren die patientenorientierte, moderne und erfolgreiche Behandlung von Darmkrebs in den Mittelpunkt.

Die Rezertifizierung ist damit die dritte Auszeichnung dieses besonderen Behandlungsangebots in Folge und „ein Beweis dafür, dass unsere gemeinsamen Strukturen für die Darmkrebspatienten in Hagen und Umgebung sehr gut greifen“, betont Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, einer der Leiter des Darmkrebszentrums und Ärztlicher Direktor am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN. Schließlich gehört Hagen damit zu den „Top Ten“, zu den 10 Prozent der Kliniken deutschlandweit, die die Behandlung in einem zertifizierten Darmkrebszentrum anbieten können. Patienten profitieren hier von der etablierten Zusammenarbeit der unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen wie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Onkologie sowie der Strahlentherapie und Radiologie genauso wie der Psychoonkologie, des Sozialdienstes und vielen anderen mehr. Ausdruck und ein wichtiges Instrument dieser Kooperation sind unter anderem die regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen, in denen alle notwendigen Behandlungsschritte gemeinsam besprochen werden.

Für die Rezertifizierung mussten die beteiligten Partner nun erneut nachweisen, dass sie über ein anerkanntes Qualitätsmanagement verfügen und diverse fachliche Kriterien erfüllen. Dazu gehören sowohl bestimmte, auf den Leitlinien der Fachgesellschaften basierende Behandlungsstrukturen, eine bestimmte Anzahl von Eingriffen, um die fachliche Qualifikation nachzuweisen, aber auch Komplikationsraten, Qualifikationen und Fortbildungen der beteiligten Ärzte und die Ergebnisse von Einweiser- und Patientenbefragungen. Ein entscheidendes Kriterium ist das der „kurzen Wege“ für den Patienten. So konnte das Darmkrebszentrum Hagen einmal mehr unter Beweis stellen, wie durch durchdachte Behandlungsabläufe Doppeluntersuchungen und Zeitverzögerungen für den Patienten vermieden werden. „Für uns steht die optimale Versorgung der Darmkrebspatienten im Vordergrund. Und das ist eine Behandlung aus einem Guss“, so auch Dr. med. Hans-Walter Lindemann, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am St.-Josefs-Hospital und ebenfalls Leiter des Darmkrebszentrums Hagen.

Seit 2011 arbeitet dieser Zusammenschluss bereits erfolgreich zusammen und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. „Mittlerweile führen wir hier notwendige Operationen überwiegend laparoskopisch durch. Dies war zu Beginn noch nicht so“, nennt Prof. Timmermann ein Beispiel. Die gute Ergebnisqualität spiegelt sich auch in den Patientenzahlen wider. So konnte im vergangenen Jahr doppelt so viel Patienten durch das Darmkrebszentrum behandelt werden wie noch vor sieben Jahren – und zwar unter anderem mit „exzellenten operativen Leistungen“, wie der Auditbericht der Zertifizierung betont.

So erreichen Sie das Darmkrebszentrum Hagen

Das Darmkrebszentrum Hagen bietet eine regelmäßige Sprechstunde nach Vereinbarung an. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:

AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Tel.: 02331 201-2064

Fax: 02331 201-2092

chirurgie(at)akh-hagen.de

KATHOLISCHES KRANKENHAUS HAGEN
Klinik für Hämatologie/Onkologie
Tel.: 02331 805 9950

Fax: 02331 805 210

onkologie(at)kkh-hagen.de

Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: http://www.akh-hagen.de

Für Video-Dreh absichtlich Schlägerei provoziert?

Eine kuriose Schlägerei ereignete sich am Sonntagmorgen im Dortmunder
Hauptbahnhof. Zwei Männer schlugen sich, wobei ein Dritter die
Auseinandersetzung mit seinem Smartphone aufzeichnete. Die
Bundespolizei stellte das Gerät sicher und ermittelt nun wegen
Körperverletzung.

Gegen 03:30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Bahnsteig im
Hauptbahnhof gerufen. Zeugenaussagen zufolge soll ein 19-jähriger
Syrer einen 23-jährigen Mann aus Dortmund erst verbal und
anschließend mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Dabei wurde
das Opfer im Gesicht verletzt.

Zeugen erklärten, dass der Begleiter des Angreifers, ein
18-jähriger Marokkaner, die Tat mit seinem Smartphone gefilmt habe.
Das Gerät wurde daraufhin sichergestellt. Weitere Ermittlungen
ergaben, dass die Schlägerei von Beginn an von dem 18-Jährigen unter
fortwährendem Gelächter aufgezeichnet wurde.

Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich nun auch darauf, ob
die Auseinandersetzung vorsätzlich herbeigeführt wurde.

Die Bundespolizei leitete gegen beide Tatverdächtige, die sich
aktuell im Asylverfahren befinden, und in Halberstadt (19) sowie in
Willich (18) wohnen, ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung
ein.

Senioren singen mit Gebärden

 

Gut gelaunte Senioren sitzen im Stuhlkreis. Mittendrin hocken acht fröhliche Kinder auf dem Fußboden. Alle gemeinsam singen das bekannte Lied „Bruder Jakob…“ Zum Text machen sie vorher eingeübte Gebärden: Bei der Passage „Hörst du nicht die Glocken…“. zum Beispiel pendeln bei diesem generationenübergreifenden Singen alle mit einem Arm hin und her.

Einmal pro Woche singen die Senioren aus dem Haus Magdalena auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein gemeinsam mit den Mädchen und Jungen. Die Kinder kommen  aus der unmittelbaren Nachbarschaft, nämlich aus der Kita Pusteblume. „Bei unseren Senioren kommt das prima an“, berichtet Hausleitung Cordula Tiltmann. „Auch unseren Kindern macht das Singen mit den alten Menschen großen Spaß“, sagt Kita-Erzieherin Bettina Kuhr.

Die meisten der singenden Senioren sind demenziell erkrankt. Sie haben oft Probleme, Worte zu finden. Altbekannte Lieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen…“ wecken bei ihnen schöne Erinnerungen. Die Texte verleiten zum Mitsingen, die Gebärden motivieren zum Mitmachen. Bei Alt und Jung sorgt das Zusammensein der Genrationen für Fröhlichkeit.

Angeleitet werden die großen und kleinen Sänger von Christina Panzer und Rike Bäcker aus dem Büro für Unterstützte der Kommunikation (UK) der Stiftung Volmarstein. Im Alltag betreuen und beraten sie Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung wie Demenz nicht oder nur eingeschränkt sprechen können. „Das Spezielle an der Aktion im Haus Magdalena ist, dass sie inklusiv ist“, erklärt Christina Panzer. Das heißt, die demenzkranken Senioren mit Demenz singen gemeinsam mit Kindern.

Übrigens: Das Angebot des Singens mit Gesten können auch andere soziale Einrichtungen buchen. Kontakt: Christina Panzer, Tel. 02335 / 639 20 32, panzerc@esv.de

Deutsche Umwelthilfe geht rechtlich gegen Amazon vor

Amazon täuscht Verbraucher über Rückgabemöglichkeit für quecksilberhaltige Energiesparlampen – Handelsriese gefährdet Mitarbeiter seiner Logistikpartner – DUH fordert vom Onlinehändler eine Unterlassungserklärung und Einhaltung des Elektrogesetzes

Verbraucher, die ihre ausgedienten Energiesparlampen beim Handelsunternehmen Amazon für eine ordnungsgemäße Entsorgung zurückgeben möchten, haben hierzu keine gesetzeskonforme Möglichkeit. Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Verbrauchertests der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Nach Einschätzung der DUH verstößt Amazon damit gegen das Elektrogesetz. Als klageberechtigte Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat die DUH ein Rechtsverfahren gegen den Handelskonzern eingeleitet und diesen am 5. Februar 2018 aufgefordert, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Amazon in Zukunft Verbrauchern eine gesetzeskonforme Rückgabe ausgedienter Energiesparlampen gewährt.

Seit dem 24. Juli 2016 sind Händler mit einer Verkaufs- oder Lagerfläche von mehr als 400 Quadratmetern für Elektrogeräte zur Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Das gilt auch für quecksilberhaltige Energiesparlampen. Zu deren Rückgabe bietet Amazon Verbrauchern den kostenlosen Paketversand über das Rücknahmesystem Electroreturn der Deutschen Post an. Auf Nachfrage der DUH teilte die Deutsche Post jedoch mit, dass der Paketversand von Altlampen, wegen der Bruchgefahr und einer möglichen Freisetzung des giftigen Quecksilbers, ausgeschlossen ist.

„Amazon verweigert Verbrauchern nicht nur eine legale Rücknahme ausgedienter Energiesparlampen, sondern täuscht diesen zu Unrecht eine ordnungsgemäße Entsorgungsmöglichkeit vor. Ganz offenkundig werden zur Ertragsmaximierung Umweltgesetze gebrochen, Verbraucher falsch informiert und die Gesundheit der Mitarbeiter des Logistikpartners aufs Spiel gesetzt. Weil Energiesparlampen geringe Mengen Quecksilber beinhalten, eignen sich diese wegen der Bruchgefahr nicht für den Paketversand. Deshalb lehnt die Deutsche Post mit ihrem Rücknahmesystem Electroreturn den Paketversand von Altlampen ab. Trotzdem versendet Amazon Rücksendeetiketten für den Versand von Leuchtkörpern mit Electroreturn“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Sollte Amazon sein unverantwortliches Handeln nicht sofort stoppen und seinen Kunden eine verbraucherfreundliche und gesetzeskonforme Rückgabemöglichkeit für Energiesparlampen anbieten, wird die DUH weitere rechtliche Schritte einleiten und notfalls vor Gericht ziehen.

„Es ist nicht akzeptabel, dass Amazon als Zugpferd der gesamten Internet-Handelsbranche noch immer keine verbraucherfreundlichen Sammelmöglichkeiten für Energiesparlampen anbietet. Für Lampen gibt es Sammelsysteme, die ihre Boxen im stationären Handel aufstellen. Auch Onlinehändler können sich an einem solchen System beteiligen und so verbraucherfreundliche und sichere Rückgabemöglichkeiten anbieten. Das ausschließliche Angebot der paketgestützten Rücknahme von Energiesparlampen ist gefährlich und unpraktikabel“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Links: Informationen zur Rückgabe alter Elektrogeräte: http://www.duh.de/projekte/rueckgabe-alter-elektrogeraete/

Feuerwehren mit innovativen Ideen gesucht

Feuerwehren können sich ab sofort wieder für den Innovationspreis „IF Star“ bewerben. Alle zwei Jahre wird der IF Star von den öffentlichen Versicherern und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) ausgeschrieben. Dabei werden die innovativsten Ideen, Vorschläge und Projekte zur Schadenverhütung aus ganz Deutschland gesucht. Bis zum 15. Juni 2018 haben die Feuerwehren Zeit, ihre Bewerbung beim Verband öffentlicher Versicherer in Düsseldorf einzureichen. Die drei besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro honoriert.

In diesem Jahr verleihen die öffentlichen Versicherer und der Deutsche Feuerwehrverband den IF Star bereits zum fünften Mal. Bewerben können sich Feuerwehren, die bei einem Einsatz mit Hilfe einer innovativen Technik oder Taktik einen Personen- oder Sachschaden vermieden oder verringert haben. Neue Konzepte zur Schadenverhütung, die noch nicht umgesetzt wurden, können ebenfalls eingereicht werden. „In den letzten Jahren konnten wir bereits viele gute Ideen und Projekte der Feuerwehren mit dem IF Star auszeichnen“, sagt Dr. Katrin Burkhardt, Mitglied des Vorstands beim Verband öffentlicher Versicherer. „Das Preisgeld wurde zum Teil auch für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Projekte genutzt.“

Ziel der Auszeichnung ist es, den Einfallsreichtum der Feuerwehren zu würdigen, diesen in der Praxis umzusetzen und anderen Feuerwehren bekannt zu machen. „Wir wollen besonders den Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehren fördern, damit die besten Techniken bundesweit aufgegriffen und eingesetzt werden können“, unterstreicht DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

Bewerbungen können Feuerwehren bis zum 15. Juni 2018 möglichst in digitalisierter Form bei Michael Schmitz (michael.schmitz@voevers.de), dem Ansprechpartner für den IF Star beim Verband öffentlicher Versicherer, einreichen. Die Gewinner werden zur Delegiertenversammlung des DFV am 29. September 2018 in Erfurt eingeladen.

Zum IF Star: Die Zusammenarbeit von Feuerwehren und öffentlichen Versicherern in der Schadenverhütung hat eine lange Tradition. Der IF Star wurde erstmals beim Deutschen Feuerwehrtag 2010 in Leipzig vergeben. Die Gewinner wählt eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands und der öffentlichen Versicherer aus.

Den Flyer zur Bewerbung und weitere Informationen zum IF Star gibt es online unter www.voev.de/if-star und www.feuerwehrverband.de/if-star.html. Einen Eindruck der prämierten Schadenverhütungsprojekte der letzten Ausschreibung erhalten Sie unter www.schadenprisma.de (schadenprisma-Ausgaben 2017).

Der Polizeibericht

Kioskeinbruch – Täter hebeln Vorder- und Hintertür

Hagen. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 03.02.2018,
kam es zu einem Einbruch in der Berliner Straße. Dort versuchten die
Täter zunächst unter massiver Gewaltanwendung, die vordere Ladentür
zu öffnen. Dort gaben sie jedoch nach einigen Versuchen wieder auf.
Vermutlich fürchteten sie, an der Straße entdeckt zu werden.
Anschließend kletterten sie nach bisherigen Ermittlungen über eine
Mauer in den Hinterhof. Dort gelang es ihnen, eine Gitter- und die
dahinter befindliche Terrassentür aufzubrechen. Danach entkamen sie
mit mehreren Flaschen hochprozentigen Alkohols. Die Kripo übernahm
die Ermittlungen vor Ort. Hinweise werden unter 02331 986 2066
entgegen genommen.

Rollerdiebstahl in Haspe

Hagen. Unbekannte entwendeten am Sonntagabend in Haspe
einen Motorroller. Der 17-jährige Benutzer des Leichtkraftrades hatte
es gegen 18.45 Uhr in der Ährenstraße abgestellt und mit dem
Lenkerschloss gesichert. Als um 21.40 Uhr seine Eltern nach Hause
kamen, war die auffällig orangefarbene Maschine verschwunden. Zeugen,
die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl
gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Taxifahrer um den Fahrpreis geprellt

Hagen. In der Nacht zu Samstag ließ sich eine Frau von
einem Taxi an einem Krankenhaus in der Innenstadt abholen und zu
einer Anschrift in der Verbandsstraße fahren. Am Zielort angekommen,
gab die Frau an, das Geld für die Fahrt eben aus der Wohnung holen zu
müssen. Der Taxifahrer konnte noch sehen, in welche Wohnung in dem
Mehrfamilienhaus nun das Licht anging, allerdings kam niemand mit dem
zu erstattenden Fahrpreis heraus. Schließlich rief der Mann die
Polizei. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich bei der
Schwarzfahrerin um eine 51-jährige Frau, die auch den Polizisten
weder auf Klingeln noch massivem Klopfen öffnete. Die Beamten legten
eine Anzeige wegen Beförderungserschleichung vor.

Nach Streitigkeiten ins Polizeigewahrsam eingeliefert

Hagen. Am Sonntag gegen 17.40 Uhr gerieten in einer
Spielhalle am Emilienplatz zwei Besucher aneinander, die sich
daraufhin zunächst eine verbale Auseinandersetzung lieferten. Der
Streit der beiden 27 und 51 Jahre alten Männer uferte aus, wurde
handgreiflich und führte so zu dem Polizeieinsatz. Die eingesetzten
Beamten trafen vor der Spielhalle auf die leicht alkoholisierten
Männer und im Rahmen der Sachverhaltsschilderung zeigte sich der
Jüngere aggressiv und uneinsichtig. Als er schließlich die Polizisten
beleidigte, endete der Abend für ihn mit der Ausnüchterung in einer
Gewahrsamszelle. Die Kripo wird im Zuge der weiteren Ermittlungen die
Beteiligten vernehmen.

Tresor in Vorhaller Firma aufgebrochen

Hagen. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag haben
unbekannte Täter in eine Firma in Vorhalle eingebrochen. Sie öffneten
die Rückwand des Tresors mit schwerem Werkzeug und entwendeten
diverse Geldkassetten und Wertboxen. Die Höhe der Beute steht noch
nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und
bittet um Hinweise unter 02331/986-2066.

Mit dem Hubwagen in die Fußgängerzone

Hagen. Eine Zeugin verständigte am Sonntagabend die
Polizei, als sie gegen 18.15 Uhr einen Hubwagen auf dem
Friedrich-Ebert-Platz abgestellt sah. Gegen 17.45 Uhr stand der
Scherenhubwagen mit der höhenverstellbaren Arbeitsbühne in der
Rathausstraße und mehrere Arbeiter standen dabei. Wer in der
zurückliegenden halben Stunde die vermietete Arbeitsmaschine unbefugt
etwa 100 Meter weitergefahren hat, konnte bislang nicht ermittelt
werden. Die zuständige Verleih-Firma erhielt Kenntnis und sicherte
zu, den Hubwagen zu sichern.

Nach Diebstahl in Baumarkt gestellt

Hagen. Am Samstag, 03.02.2018, kam es zu einem Diebstahl in
einem Hagener Baumarkt. Gegen 13:40 Uhr beobachtete ein Detektiv
(31), wie ein Mann (44) mehrere Kleinteile einsteckte und damit
versuchte, aus dem Geschäft zu gehen. Als er ihn auf den Diebstahl
ansprach, folgte er dem Detektiv zunächst in Richtung Büro. Dann
ergriff er plötzlich die Flucht in Richtung Eckeseyer Straße. Die
hinzugerufenen Polizisten konnten den Dieb auf einem Hinterhof
stellen. Da er sich zunächst nicht ausweisen konnte, brachten die
Beamten ihn auf die Polizeiwache Innenstadt. Dort stellte sich später
heraus, dass der 44-Jährige nicht in Deutschland gemeldet war. Die
Beamten erhoben eine Sicherheitsleistung. Der Dieb muss jetzt mit
einer Anzeige rechnen.

Die Sprechzeiten der Stadtverwaltung an den „Tollen Tagen“

Die Stadt Hagen weist darauf hin, dass an den kommenden „Tollen Tagen“ teilweise geänderte Öffnungszeiten innerhalb der Verwaltung gelten. Am Donnerstag, 8. Februar, (Weiberfastnacht) bleiben die Ausländer- und Einbürgerungsbehörde und das Standesamt Hagen geschlossen. Die Sprechzeit der Bürgerämter endet um 12 Uhr und die Nachmittagssprechzeit der Abteilung Wohnen des Fachbereichs Immobilien entfällt. Alle anderen Sprech- und Öffnungszeiten innerhalb der Verwaltung bleiben an Weiberfastnacht bestehen. Am Rosenmontag, 12. Februar, sind die Sprechzeiten für die Bürgerinnen und Bürger verwaltungsweit von 8.30 Uhr bis 11 Uhr festgelegt. Die Bürgerämter sowie die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes werden bereits ab 8 und ebenfalls bis 11 Uhr geöffnet sein. Geschlossen bleiben am Rosenmontag die Stadtbücherei auf der Springe, die Stadtteilbüchereien und die Gewerbestelle.

Schöffen gesucht – Bewerbungen bis 1. April möglich

Bundesweit werden wieder Schöffen und Jugendschöffen für die kommende Amtszeit (1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023) gesucht. In der Stadt Hagen sind es insgesamt 322 (210 „normale“ Schöffen und 112 Jugendschöffen) Frauen und Männer, die am Amtsgericht und Landgericht Hagen als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen sollen.

Der Rat der Stadt Hagen (für die Schöffen) sowie der Jugendhilfeausschuss (für die Jugendschöffen) schlagen doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen und Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Stadt Hagen wohnen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 Jahre und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (zum Beispiel Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer oder Strafvollzugsbedienstete) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen (gegen Erwachsene) bis zum 1. April 2018 bei der Stadtverwaltung Hagen, Fachbereich Zentrale Dienste, Rathausstraße 11, 58095 Hagen, E-Mail zentraler-service@stadt-hagen.de.

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung ebenfalls bis zum 1. April 2018 an die Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, E-Mail alexandra.huvers@stadt-hagen.de

Bewerbungsformulare sowohl für das Schöffenamt, als auch für das Jugendschöffenamt sind auf der Internetseite der Stadt Hagen unter www.hagen.de, Stichwort „Schöffenwahlen“, zu finden.

Am Dienstag, 20. März, findet von 19 bis 20.30 Uhr eine Informationsveranstaltung der VHS Hagen zu den Schöffenwahlen in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Der Eintritt kostet 5 Euro. Um Anmeldung (Kursnummer 1490) direkt bei der VHS wird unter Telefon 02331/207-3622 gebeten.

Vandalen beschädigen neun Pkw

Hagen. In den frühen Morgenstunden des 04.02.2018 haben zwei Männer im unteren Teil des Wasserlosen Tals insgesamt mindestens neun geparkte Autos beschädigt. Ein Zeuge nahm die beiden Verdächtigen wahr und hörte kurz darauf mehrfaches, lautes Klirren. In der Nacht und während des Morgens zeigten bisher neun Geschädigte an, dass die Außenspiegel ihrer Wagen abgetreten wurden. Der Zeuge konnte die Verdächtigen gut beschreiben.

Kurz nach der Tat stellte die Polizei die Personalien von zwei Männern fest, die für die Taten in Frage kommen könnten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere Zeugenaussagen unter 02331/986-2166.

Weitere Geschädigte, deren Autos ebenfalls betroffen sind, können sich jederzeit an die Polizei wenden.

Autobahnen voll mit Narren und Wintersportlern

Auf den Autobahnen herrscht am Wochenende Hochbetrieb, vor allem auf den Routen in die Wintersportregionen der Alpen und Mittelgebirge. Angekurbelt wird der Verkehr durch Karnevals- und Faschingsausflügler sowie Winterurlauber aus Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und dem Saarland, wo jetzt die Schulferien starten.

Die Staustrecken:

– Großraum München
– A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
– A 2 Dortmund – Hannover – Dortmund
– A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln
– A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
– A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
– A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn
– A 7 Ulm – Würzburg – Füssen/Reutte
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A 9 Berlin – Nürnberg – München
– A 10 Berliner Ring
– A 72 Hof – Chemnitz
– A 81 Stuttgart – Singen
– A 93 Inntaldreieck – Kufstein
– A 96 München – Lindau
– A 99 Umfahrung München

Auch in den Alpenländern ist mit vielen Staus und Wartezeiten zu rechnen. Prekär dürfte die Situation vor allem in Österreich und in Südtirol sein. In Italien sowie den österreichischen Bundesländern Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg beginnen die Ferien, in Wien und Niederösterreich enden sie.

Um Wartezeiten an den Verkaufsstellen zu vermeiden, sollten sich Autofahrer Vignetten für die Nachbarländer vor der Fahrt besorgen.

LEBENSGEFAHR! – „Hechtsprung“ durch die Gleise

Mit dem Leben noch einmal davongekommen
ist ein bislang Unbekannter, der am Samstagmorgen mit
einem „Hechtsprung“ die Gleisanlagen direkt vor einem herannahenden
Güterzug überquerte. Die Bundespolizei warnt daher wiederholt vor dem
lebensgefährlichen und oftmals tödlichen Aufenthalt im Gleisbereich.

Gegen 06:10 Uhr wurde die Bundespolizei über einen
Bahnbetriebsunfall im Bereich des alten Güterbahnhofs in Oberaden
(Bergkamen) informiert. Vor Ort suchten bereits Einsatzkräfte der
Feuerwehr Oberaden und der örtlichen Polizei den Streckenabschnitt
nach einer Person ab.

Nach Angaben des 34-jährigen Triebfahrzeugführers befand er sich
mit dem Güterzug auf der Fahrt in Richtung Hamm als im Bereich der
Ortslage Oberaden eine Person die Gleisanlagen unmittelbar vor dem
Güterzug mit einem „Hechtsprung“ überquerte. Er leitete unverzüglich
eine Schnellbremsung des Zuges ein. Ob er eine Person erfasst hatte,
konnte der Bahnmitarbeiter nicht eindeutig sagen.

Trotz intensiver Absuche des Streckenabschnitts konnte keine
Person gefunden werden und es ergaben sich am Zug keine Hinweise auf
eine Kollision. Nach einer ärztlichen Untersuchung des
Bahnmitarbeiters konnte dieser seine Fahrt wieder aufnehmen.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen
Eingriffs in den Bahnverkehr ein und warnt vor folgenden Gefahren des
Bahnverkehrs:

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und
Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung
zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames
oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich
Züge bewegen. Denn Züge …

– durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160
Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können
unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in
Bewegung geraten.

– können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg.

– nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug –
selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

– fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
Gleis in beide Richtungen befahren.

– Vorsicht vor elektrischem Strom in Oberleitungen und
Stromschienen

Jedes Jahr verunfallen Personen, die aus Leichtsinn, Unwissenheit
und Abenteuerlust auf abgestellte Güterwagen klettern oder auf
S-Bahnen „surfen“. Fast alle dieser Unfälle enden mit schwersten
Verletzungen oder tödlich.

Bereits die Nähe zu den Oberleitungen, zum Beispiel durch Klettern
auf Bahnwaggons, genügt für einen Stromschlag – die Stromleitung muss
hierfür nicht berührt werden.

Oberleitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt (das sind 65 Mal
mehr als in der Steckdose zu Hause) und eine Stromstärke von über
1.000 Ampere. Diese Kombination ist in der Lage, die Luft zu
überspringen und auf einem Lichtbogen – einem Blitz – über den Körper
zur Erde zu gelangen.

Der menschliche Körper, der zu zwei Dritteln aus Wasser besteht,
wird in diesem Moment zum „leitenden Gegenstand“. Deshalb haben auch
Drachen und Modellflugzeuge in der Nähe von Ober- und
Hochspannungsleitungen nichts verloren.

– Gleise sind kein Fotostudio

Die Bundespolizei warnt davor, Gleise als fotografisches Motiv zu
verwenden.

Diese Warnung gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für
Personen, die zu Werbezwecken fotografieren. Denn hierbei werden
ebenfalls oft Personen auf Bahnanlagen dargestellt. So kann zum
Beispiel der Eindruck entstehen, dass sich auf Bahngleisen sorglos
balancieren lässt.

Die Bundespolizei warnt: Ein solches Verhalten ist leichtsinnig
und kann zu tragischen Unfällen führen.

Zudem handelt ordnungswidrig, wer Gleise unbefugt überschreitet
oder sich unbefugt innerhalb der Gleise aufhält.

Kaminbrand in Ennepetal

 

Ennepetal. Am Sonntag wurde der Feuerwehr
Ennepetal um 22:21 Uhr ein Kaminbrand in einem Wohnhaus in der
Peddenöder Straße gemeldet, worauf von der Feuer- und Rettungswache
Ennepetal der hauptberufliche Löschzug mit
Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen ausrückte;
unterstützt von den Löscheinheiten Külchen und Oberbauer der
freiwilligen Feuerwehr mit je einem Löschfahrzeug, einem
Einsatzleitwagen und dem Einsatzführungsdienst mit einem
Kommandowagen. Beim eintreffen der ersten Fahrzeuge wurde eine
Verrauchung im / aus dem Objekt festgestellt; Bewohner befanden sich
bereits vor dem Haus. Parallel wurden von mehreren Trupps der
Feuerwehr unter umluftunabhängigem Atemschutz über die Drehleiter zum
Rauch- und Wärmeabzug die Dachhaut geöffnet und der Kamin
anschließend gekehrt; zudem wurden im Objekt die Wohneinheiten /
Geschosse mit Gaswarnmessgeräten auf CO kontrolliert sowie ein
Löschangriff „mit Bereitstellung“ aufgebaut. Nach dem reinigen des
Kamins wurde die Einsatzstelle abschließend an den, sich ebenfalls
vor Ort befindlichen, Schornsteinfeger sowie dem Hauseigentümer
übergeben. Während der Einsatzmaßnahmen in der Peddenöder Straße
stellte Einsatzkräfte des Löschzug 1 (Milspe / Altenvoerde) der
freiwilligen Feuerwehr den sogenannten Grundschutz für das
Stadtgebiet sicher. Zudem wurde ein Streufahrzeug des städt.
Betriebshof angefordert, um gefrierendes Löschwasser auf der Fahrbahn
der Peddenöder Straße abzustreuen. Die insgesamt 31 Kräfte der
Feuerwehr beendeten diesen Einsatz am 05.02.2018 um 01:29 Uhr.