Fast 200 Nachwuchs-Brandschützer wählen neuen Kreisjugend-Feuerwehrvorstand

Schwelm. Fast 200 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis nebst Betreuern waren am gestrigen Samstag zu Gast
im Wittener Saalbau. Hier fand der Kreisjugendfeuerwehrtag als
höchstes Gremium der Jugendfeuerwehren im Kreis statt.

Nach der Begrüßung durch Wittens Stadtjugendfeuerwehrwart und
stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Koppmann übernahm
Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Sie bedankte sich bei den
anwesenden Jugendlichen und deren Jugendwarten für das ehrenamtliche
Engagement. Gerade in der heutigen Zeit sei dies keine
Selbstverständlichkeit mehr. Auch Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm
hob den Stellenwert der Jugendarbeit in den Feuerwehren hervor.
Dadurch wird die Zukunft der freiwilligen Feuerwehren gesichert. Aber
auch die Leistung der Jugendwarte und Betreuer wurde sehr deutlich
hervorgehoben, da diese die Jugendarbeit zusätzlich zum aktiven
Einsatzdienst übernehmen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus blickte im
Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf drei Jahre, geprägt von
vielen Aktivitäten, zurück. Durch eine kontinuierliche
Vorstandsarbeit ist es gelungen, eine gute Basis für die Jugendarbeit
in den Feuerwehren des EN-Kreises zu schaffen. Dazu gehören Seminare
und Bildungsveranstaltungen, Vertretung der Interessen auf
Landesebene, insbesondere aber die Ausbildung neuer
Jugendgruppenleiter. Den hohen Stellenwert der Jugend hob Neuhaus in
seinem Bericht hervor, in dem er auf die Verleihung des deutschen
Nationalpreises an die Deutsche Jugendfeuerwehr verwies. Aber auch
auf Kreisebene konnte der Grundstein für weitere Ehrungen gelegt
werden. In der vergangenen Amtszeit hat der
Kreisjugendfeuerwehrvorstand eine eigene Ehrenadel für verdiente
Betreuer aufgelegt die bereits mehrfach verliehen wurde.

Auch mit der Mitgliederentwicklung zeigte sich der
Kreisjugendfeuerwehrwart sehr zufrieden. Die Gesamtzahl der
Mitglieder konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden, so dass hier
von einem gesunden Wachstum gesprochen werden kann. In den letzen
drei Jahren konnten mehr als 100 ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder
in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren übergeben werden.

Neuhaus schloss seinen Bericht mit einem Dank an den
Kreisfeuerwehrverband. Durch  kontinuierliche Unterstützung konnten
viele der durchgeführten Projekte erst realisiert werden.

Mit dem heutigen Kreisjugendfeuerwehrtag endete die Amtszeit des
bisherigen Vorstands. Aufgrund der guten Zusammenarbeit haben sich
alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl gestellt. Zusätzliche
Kandidaten gab es nicht. Somit besteht der alte und neue
Kreisjugendfeuerwehrvorstand aus dem Kreisjugendfeuerwehrwart Markus
Neuhaus (Feuerwehr Hattingen) seinen beiden Stellvertretern Stefan
Koppmann (Feuerwehr Witten) und Markus Gronemeyer (Feuerwehr
Sprockhövel). Komplettiert wird der Vorstand durch den Schriftführer
Jens Herkströter (Feuerwehr Hattingen) und die Kassiererin Yvonne
Matern (Feuerwehr Gevelsberg).

Nicht ganz ohne Stolz blickt der gesamte Vorstand auf sechs Jahre
zurück in denen mit einem nahezu unveränderten Vorstandsteam viel
bewegt werden konnte. Mit der erfolgten Wiederwahl suchen drei
Amtszeiten ihres Gleichen in der Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr.

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