Filmreife Flucht aus dem RE 1

Fast schon filmreif muss der Fluchtversuch eines 19-jährigen Schwarzfahrers gestern
Mittag (30. Januar) gewesen sein, der sich im RE 1 im Mülheimer Hauptbahnhof ereignete.

Prüfdienstmitarbeiter der Bahn wollten gegen 14:00 Uhr den
Fahrausweis des 19-Jährigen zwischen Duisburg und Mülheim prüfen.
Einen gültigen Fahrausweis konnte er nicht vorweisen, woraufhin seine
Personalien in Mülheim aufgenommen werden sollten. Nach Halt des
Zuges soll der 19-Jährige versucht haben, aus dem stehenden Zug zu
flüchten. Dabei soll er einen 35-jährigen Bahnmitarbeiter beiseite
„gerammt“ haben. Dieser hielt sich an dem Flüchtenden fest und
verhinderte so einen Sturz.

Dagegen wehrte sich der in Bochum wohnende Schwarzfahrer,
versuchte sich erneut loszureißen und schlug dabei um sich. Durch
weitere Prüfdienstmitarbeiter konnte er überwältigt und festgehalten
werden.

Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen im Essener
Hauptbahnhof fest.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen Diebstahls und
Bandendiebstahls polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen
Beförderungserschleichung und Körperverletzung ein.

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