Bezirksvertretung Mitte: GRÜNE melden zwei TOPs an

Zur kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Mitte haben die GRÜNEN zwei Tagesordnungspunkte angemeldet.

Neben der Forderung nach vertiefenden Informationen zur Westöffnung des Hauptbahnhofs und der Nutzung der neu erschlossenen Westside-Flächen schlagen die GRÜNEN in einem zweiten Antrag vor, ein alternatives Gelände für die Ansiedlung einer Skateranlage zu prüfen, um einer weiteren Versiegelung des Volmeparks vorzubeugen.

Prüfung einer alternativen Fläche für einen Skater-Park

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung prüft alternativ zum Volmepark eine Fläche an der Stadionstraße. Von der Straße am Sportpark kommend liegt auf der rechten Seite der Stadionstraße eine ungenutzte versiegelte Fläche, die sich für diesen Zweck eignen könnte.
Begründung:
Die von der Verwaltung vorgeschlagene Fläche ist eine unversiegelte Rasenfläche im Volmepark. Eine weitere Versiegelung des Parks sollte möglichst vermieden werden. Vielmehr wäre dringend geboten, Teile des Parks ökologisch aufzuwerten. Die Fläche Stadionstraße liegt nicht ganz so zentral, ist aber sehr gut durch den ÖPNV erschlossen und schon versiegelt.

Flächen hinter dem Bahnhof und Bahnhofsöffnung

Antrag:
1. Die Verwaltung wird gebeten, der BV Mitte alle vorhandenen Planungen und Untersuchungen vorzustellen, die für die Flächen hinter dem Bahnhof vorliegen.
Insbesondere soll dargestellt werden, welche Teile sich für Bebauungen/Gewerbe eignen, welche für Verkehre (Reise- und Fernbusse, ggf. Fahrradstation etc.), und welche für eine ökologische Aufwertung freizuhalten sind. Ebenfalls ist darzustellen, in welchem Umfang bereits Bodensanierungen vorgenommen wurden, und inwieweit diese Sanierungen die Nutzung der Flächen sowohl in den räumlichen Ausdehnungen als auch in der Art der zukünftigen Nutzung beschränken.
2. Außerdem soll ein Bericht über die bisher unternommen Planungsschritte erfolgen, die für eine zeitnahe Öffnung des Bahnhofstunnels zur Westseite hin unternommen wurden. Ebenso soll eine grafische Darstellung der hinteren Bahnhofsöffnung vorgelegt werden.

Begründung:
Die Politik hat mehrfach einstimmig beschlossen, den hinteren Bahnhofsdurchstich zu verwirklichen, zuletzt im Oktober 2017 im Stadtentwicklungsausschuss. Dieser Durchstich ist Voraussetzung, dass Investoren überhaupt ernsthaftes Interesse an diesen Flächen entwickeln können. Daher ist dieser zuerst sicherzustellen, damit anschließend Verhandlungen mit Investoren geführt werden können. Insbesondere ist die weitere Planung kein Geschäft der laufenden Verwaltung. Vielmehr muss Politik entscheiden, wie diese Flächen sinnvoll genutzt werden sollten, und was aus bestimmten Gründen auszuschließen ist.

Werbeanzeigen

20 neue Jugendgruppenleiter ausgebildet

Schwelm. Die Jugendfeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis freuen sich über 15
neue Jugendgruppenleiter. Auf weitere 5 frisch ausgebildete
Jugendgruppenleiter kann die Jugendfeuerwehr Hagen zurückgreifen.

Am vergangenen Wochenende ist der Jugendgruppenleiter-Lehrgang der
Jugendfeuerwehren Ennepe-Ruhr und Hagen erfolgreich beendet worden.
An zwei Wochenenden sind insgesamt 20 Jugendfeuerwehrbetreuer zu
Jugendgruppenleitern ausgebildet worden. Damit haben sie die
Befähigung erlangt, künftig Jugendgruppen zu leiten.

Themen wie Rechtskunde, Dienstplangestaltung,
Kindeswohlgefährdung, Dienstsport und Erlebnispädagogik wurden an
insgesamt sechs Unterrichtstagen vermittelt.

Die Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Hagen wird nun schon seit
mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt. Dadurch das die Dozenten
nahezu vollständig aus den Reihen der Feuerwehren kommen, erfolgte
eine sehr praxisbezogene Ausbildung. „Wir sind sehr froh, dass wir
über diesen selbst organisierten Lehrgang die Möglichkeit haben,
jedes Jahr eine Vielzahl von neuen Jugendgruppenleitern auszubilden“,
berichtet Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus. „Gemessen an den
zugewiesenen Lehrgangsplätzen des Landes würden wir für den aktuellen
Ausbildungserfolg sonst mindestens sieben Jahre benötigen“, führt
Neuhaus weiter aus.

Da es im EN-Kreis jedes Jahr ein konstant hohen Lehrgangsbedarf
gibt, ist der Lehrgang auf Kreisebene, zusammen mit der
Jugendfeuerwehr Hagen, die einzig effektive Variante, gut geschulte
Mitarbeiter für die Jugendarbeit in den Feuerwehren auszubilden. „Da
die Jugendfeuerwehr nach wie vor die Basis für den Nachwuchs in den
freiwilligen Feuerwehren bildet, ist dies eine Investition in die
Zukunft“, so Hagens Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Wolf.

Bei der Verabschiedung am vergangenen Sonntag dankte auch der
Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm den Teilnehmern für ihr
zusätzliches Engagement in der Jugendarbeit. Das Ausbilderteam
wünscht allen ein glückliches Händchen bei der künftigen Arbeit mit
dem Feuerwehr-Nachwuchs.

Gespräch zu Unternehmensführung bei Hawker

 

Hagen.  „Unternehmenskultur und Führung im Wandel“ ist das Thema eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf der agentur mark GmbH am 15. Februar bei der HAWKER GmbH in Hagen.

Viele Unternehmen sehen sich durch neue Technologien und die Notwendigkeit, immer flexibler zu werden, großen Herausforderungen ausgesetzt. Hinzu kommen die veränderten Wünsche und Vorstellungen bei der Belegschaft. Moderne Arbeitszeitmodelle und Familienfreundlichkeit sind nur zwei Beispiele.

Wie können Unternehmen ihre Führungskräfte auf diese Anforderungen einstimmen? Wie beeinflusst eine gute Führung die Mitarbeiterbindung und den Unternehmenserfolg? Was bedeutet eigentlich „gute Führung“? Und wie wirken sich diese Veränderungen auf die Rekrutierung und Entwicklung weiblicher Führungskräfte aus?

Bei der Veranstaltung stellen Helmut Jakobs, HAWKER GmbH, und Michael Kiwall, Die Wandveredler GmbH aus Herdecke, ihre betrieblichen Ansätze zu diesen Themen vor und laden zum  Erfahrungsaustausch mit dem Publikum ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Werkstattreihe „Wirtschaft im Dialog“, mit der das Kompetenzzentrum Frau & Beruf, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid, der Märkische Arbeitgeberverband und die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen Personalverantwortlichen die Gelegenheit geben wollen, sich zu aktuellen Personalfragen zu informieren und auszutauschen.

Das Werkstattgespräch findet statt am 15. Februar von 16:00 bis 18:00 Uhr bei der Hawker GmbH, Dieckstrasse 42, 58089 Hagen. Personalverantwortliche, die teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Susanne Eyssen, eyssen@agenturmark.de, 02331 – 48878-42, oder Johanna Muhl, muhl@agenturmark.de, 02331 –  48878-14. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

 

Jubiläen und Pensionierungen beim Wirtschaftsbetrieb Hagen

Am 12. Januar 2018 fand die Veranstaltung zur Würdigung der Dienstjubilare und
Ruheständler beim Wirtschaftsbetrieb Hagen statt.
Auf dem Foto zu sehen sind (von li. o. nach re. u.) Dirk
Lange (Personalratsvorsitzender), Olaf Reh (25 Jahre),
Jörg Steinmann (25 J.), Thomas Bickert (Fachleiter
Personal), Hans-Joachim Bihs (Vorstand), FriedrichWilhelm
Riegel (Ruhestand), Wolfgang Böttger
(Ruhestand), Björn Kämmerer (25 Jahre), Hubert Filmar
(40 Jahre), Gabriele Perner (25 Jahre), Ulrich Prevoo
(Ruhestand), Salvatore Insinna (25 Jahre), Michael Jodehl
(Fachbereichsleiter Verwaltung).
Außerdem geehrt wurden Frank Schulz (25 Jahre),
Thomas Greiner (25 Jahre), Hans-Dieter Nock (40 Jahre),
Andreas Reichel (40 Jahre), Meinolf Berns (Ruhestand),
Bernd Rauer (Ruhestand), Peter Musiol (Ruhestand),
Winfried Heckrodt (Ruhestand) und Dietmar Mundes
(Ruhestand).

Nach dem Rosenmontagszug Party im Hagener Rathaus

Die Karnevalssession steuert in Hagen auf ihren Höhepunkt zu. Am Rosensonntag, 11. Februar, wird Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt um 13.30 Uhr den Amtsschlüssel auf dem Balkon des Amtshauses Boele übergeben, bevor sich um 14.30 Uhr der närrische Karnevalszug von der Schwerter Straße aus in Bewegung setzen wird.

Und am Montag, 12. Februar, werden ebenfalls tausende kleine und große Jecken mit dabei sein, wenn der traditionelle Hagener Rosenmontagszug um 14 Uhr von der Frankfurter Straße aus durch die Innenstadt bis nach Wehringhausen zieht. An der Bühne auf dem Friedrich-Ebert-Platz wird Oberbürgermeister Erik O. Schulz vorher gegen 13.30 Uhr endgültig den Stadtschlüssel abgeben und alle närrischen Geschäfte Prinz Olaf I. und Prinzessin Anja II. übergeben.

Wenn sich der närrische Rosenmontagszug durch die Innenstadt geschlängelt hat, ist der Karneval an der Volme aber noch lange nicht vorbei. Um die ausgelassene Feierstimmung weiter hochzuhalten, lädt die Stadt Hagen ab 15.30 Uhr ein zur großen Rosenmontagsparty im Rathaus an der Volme. Im Ratssaal darf dann wieder nach Herzenslust getanzt, geschunkelt und geschwoft werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt DJ Ecki, der alle karnevalistischen Hits und Gassenhauer auf Lager hat. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Das Gastronomieteam der Stadthalle Hagen hält eine zünftige Auswahl leckerer Speisen und Getränke zu volkstümlichen Preisen bereit. Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich bereits heute auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher, denn „gemeinsam feiern macht allemal mehr Spaß und rundet den Rosenmontag in Hagen wunderbar ab.“ Für alle Närrinnen und Narren gilt also nach dem Karnevalszug bis zum frühen Abend: „Hereinspaziert – es ist angerichtet.“

Tod der 18-jährigen Schwelmerin war ein Unglücksfall

 

Schwelm. Am 28.01.2018 wurde eine 18-jährige Schwelmerin
tot im Bereich des Bahnhofs Schwelm-West aufgefunden. Die
Verletzungen des Mädchens lassen darauf schließen, dass sie von einem
Zug erfasst und tödlich verletzt wurde. Sofortige Ermittlungen
ergaben, dass sich das Mädchen zuvor auf einer Party befunden und in
den frühen Morgenstunden diese alleine verlassen hat. Bisher war
unklar, warum sich die 18-Jährige in der Nähe des Bahnhofes befunden
hat, da dies nicht mit ihrem Heimweg übereinstimmte. Weitere
Ermittlungen konnten nun klären, dass sie auf dem Weg nach Wuppertal
war. Für diesen Weg nutzte sie offensichtlich die Gleise. Hier wurde
sie von einem herannahenden Zug erfasst. Anhaltspunkte für eine
Fremdeinwirkung oder eine Suizidabsicht konnten durch die
Ermittlungen nicht festgestellt werden, auch eine Obduktion
unterstützte diese Erkenntnisse.

 

Der Arbeitsmarkt im Januar 2018

„Der Arbeitsmarkt ist schwungvoll in das neue Jahr gestartet. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber schwächer als für die Jahreszeit üblich.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im Januar: +185.000 auf 2.570.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -207.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,5 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Winterpause hat sich die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar um 185.000 auf 2.570.000 erhöht. Der Anstieg war geringer als üblich. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Januar daher ein Rückgang um 25.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 207.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 28.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Januar 2018 auf 3.515.000 Personen. Das waren 198.000 weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung ist weniger stark zurückgegangen als die Arbeitslosigkeit, da mehr – insbesondere geflüchtete – Menschen gefördert wurden als im Vorjahr. Die Auswirkungen der Fluchtmigration auf die Vorjahresveränderung sind erkennbar. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im Dezember auf 1,54 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,5 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Dezember saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 67.000 gestiegen. Mit 44,62 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 641.000 höher aus. Der Anstieg beruht allein auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Oktober auf November saisonbereinigt um 84.000 zugenommen. Insgesamt waren im November nach hochgerechneten Angaben 32,82 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 756.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bleibt auf sehr hohem Niveau. Im Januar waren 736.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 89.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 2.000 erhöht. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – hat im Januar leicht um einen Punkt nachgegeben. Der Vorjahreswert wird um 26 Punkte übertroffen.

Geldleistungen

Insgesamt 823.000 Personen erhielten im Januar 2018 Arbeitslosengeld, 67.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Januar bei 4.269.000. Gegenüber Januar 2017 war dies ein Rückgang von 96.000 Personen. 7,8 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt – Ende Nachvermittlung und Ausblick auf den nächsten Herbst

Von Oktober 2017 bis Januar 2018 waren insgesamt 69.000 Bewerber gemeldet, die weiterhin, erneut oder erstmalig eine Ausbildung zum sofortigen Eintritt suchten. Bis Januar 2018 haben davon 41.000 junge Menschen noch eine Ausbildungsstelle gefunden oder haben sich für eine Alternative entschieden. Insgesamt waren im Januar 2018 – zum Ende der Nachvermittlung – noch 28.000 gemeldete Bewerber unversorgt. Im Januar liegen erste Daten für das neue Berufsberatungsjahr 2017/18 vor. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen liegt mit 394.000 um 13.000 höher als im Januar des Vorjahres. Die Bewerberzahl bewegt sich mit 324.000 um 8.000 Prozent unter Vorjahresniveau. Der Ausbildungsmarkt ist im Januar noch sehr stark in Bewegung. Deshalb ist es für eine fundierte Bewertung noch zu früh.

Filmreife Flucht aus dem RE 1

Fast schon filmreif muss der Fluchtversuch eines 19-jährigen Schwarzfahrers gestern
Mittag (30. Januar) gewesen sein, der sich im RE 1 im Mülheimer Hauptbahnhof ereignete.

Prüfdienstmitarbeiter der Bahn wollten gegen 14:00 Uhr den
Fahrausweis des 19-Jährigen zwischen Duisburg und Mülheim prüfen.
Einen gültigen Fahrausweis konnte er nicht vorweisen, woraufhin seine
Personalien in Mülheim aufgenommen werden sollten. Nach Halt des
Zuges soll der 19-Jährige versucht haben, aus dem stehenden Zug zu
flüchten. Dabei soll er einen 35-jährigen Bahnmitarbeiter beiseite
„gerammt“ haben. Dieser hielt sich an dem Flüchtenden fest und
verhinderte so einen Sturz.

Dagegen wehrte sich der in Bochum wohnende Schwarzfahrer,
versuchte sich erneut loszureißen und schlug dabei um sich. Durch
weitere Prüfdienstmitarbeiter konnte er überwältigt und festgehalten
werden.

Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen im Essener
Hauptbahnhof fest.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen Diebstahls und
Bandendiebstahls polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen
Beförderungserschleichung und Körperverletzung ein.

Ingewahrsamnahme nach Körperverletzung

Hagen. Am Dienstagabend kam es gegen 21.30 Uhr in der
Schwerter Straße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem
50-jährigen Anwohner und zwei Passanten im Alter von 47 und 76
Jahren. Als der 76-Jährige handgreiflich wurde und seinen
Kontrahenten leicht verletzte, riefen Zeugen die Polizei. Auch den
Beamten gegenüber zeigten sich die deutlich alkoholisierte Männer
uneinsichtig und aggressiv, sodass ihnen unter erheblichem
Kraftaufwand Handfesseln angelegt werden mussten. Die Beamten nahmen
die beiden mit zur Wache und schließlich kamen sie in das
Polizeigewahrsam, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten.

 

Drei Unfälle mit verletzten Personen am Mittwochmorgen

Hagen. Am Mittwoch ereigneten sich innerhalb
weniger Minuten gleich drei schwere Unfälle mit verletzten Personen.
Der erste Unfall ereignete sich um 06:40 Uhr auf der Heedfelder
Straße. Hier übersah nach ersten Ermittlungen ein Busfahrer (48) beim
Abbiegen einen entgegen kommenden Chevrolet. Die Fahrerin (27) des
PKW verletze sich dabei und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nur
wenige Minuten später, gegen 07:00 Uhr, wurde eine 16-Jährige auf der
Selbecker Straße angefahren und verletzt. Auch sie musste in ein
Krankenhaus gebracht werden. Von der Straße Wasserloses Tal wollte
ein 41-jährige Audi-Fahrerin gegen 07:30 Uhr in die Volmestraße
einbiegen. Dabei übersah sie vermutlich eine 25-Jährige, die über
eine Fußgängerampel ging. Sie wurde leicht verletzt. Bei allen
Unfällen musste die Polizei die Straßen entsprechend absperren und
den Verkehr ableiten. Es kam im Frühverkehr zu leichten Staus. Das
Verkehrskommissariat übernahm die Ermittlungen.

Trunkenheitsunfall in Garenfeld

Hagen. Mit einer Blutprobe und einer Anzeige endete am Dienstagabend der Unfall eines Audi-Fahrers. Gegen 20.00 Uhr verlor der 35-Jährige auf der Westhofener Straße die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte auf einer Strecke von 30 Metern einen Zaun. Die Airbags lösten aus und bewahrten den Fahrer vor Verletzungen. Da er allerdings erkennbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, veranlasste ein Polizeibeamter einen Vortest, der lag über 0,8 Promille. Ein Arzt entnahm im Krankenhaus die angeordnete Blutprobe. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt, es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Sachschaden liegt bei etwa 6000 Euro.

Unbekannter Mann greift Fußgänger an

 

Hagen. Heute (Mittwoch) war ein 48-jähriger Hagener mit
seiner 23-jährigen Stieftochter gegen 00.45 Uhr zu Fuß auf dem
Graf-von-Galen-Ring in Richtung Haspe unterwegs. In Höhe der
Elberfelder Straße näherte sich von hinten ein unbekannter Mann. Der
Unbekannte sprach den 48-Jährigen an und schlug unvermittelt mehrfach
auf ihn ein. Der Hagener stürzte zu Boden. Hier trat der Schläger
noch mehrfach auf ihn ein. Dann entfernte sich der Unbekannte zu Fuß
auf der Elberfelder Straße in Richtung Stadttheater. Der 48-Jährige
erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde vorsorglich einem
Krankenhaus zugeführt. Das Opfer sowie die 23-Jährige können den
Verdächtigen wie folgt beschreiben: Der Mann ist ca. 30 bis 35 Jahre
alt und 175 cm groß. Er hat eine normale Statur und braune Haare, die
vorne hochgegelt sind. Der Täter war zur Tatzeit mit einer Jeans und
einer weißen Jacke bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Heute: Heinrich-Heine-Realschule öffnet Türen

(Sascha Wellert) Informationen für jetzige Viertklässler und Eltern der Grundschüler gibt es am heutigen Mittwoch, 31. Januar 2018, an der Heinrich-Heine-Realschule in Boelerheide.

In der Zeit von 16:00 bis 18:30 Uhr haben alle Interessierten die Gelegenheit, am Tag der offenen Tür eine der am modernsten ausgestatteten Schulen Hagens und ihr pädagogisches Profil kennenzulernen.

In den Klassen- und Fachräumen erhalten Besucher/innen Einblicke in die Bereiche Schülerbücherei, musische Bildung, Naturwissenschaften und Technik. Im Mittelpunkt stehen die Schülerarbeiten der aktuellen Projekttage zum Thema ,,Ich engagiere mich!“. Auch die neuen Whiteboards dürfen von Groß und Klein getestet werden.

Um 16:15 Uhr informiert das Schulleitungs-Team im pädagogischen Zentrum über den Bildungsgang der Realschule und individuelle Fördermöglichkeiten. ,,Im kommenden Schuljahr wird es ab Klasse 5 nunmehr die dritte ,,MINT-Klasse“ an unserer Schule geben. Hier werden naturwissenschaftlich-technisch begeisterte, leistungsstarke Kinder gefördert“, erklärt Corinna Osman, Schulleiterin der HHRS. Das Team des Vereins ,,Genialis e.V“ unter der Leitung von Sozialpädagogin Susanne Matz stellt ihre pädagogische Übermittag- und Nachmittagsbetreuung vor.

Anmeldungen an der Realschule finden in der Woche vom 19. bis 23. Februar statt.

Wissenswertes über die HHRS gibt es unter http://www.heinereal.de.

SpielBar in der Stadtbücherei Springe

Hagen. Am Donnerstag, 1. Februar, freut sich Michael Idel im Rahmen der „SpielBar“ in der Stadtbücherei auf der Springe ab 16 Uhr wieder auf Mitspielerinnen und Mitspieler. Er bringt eine Reihe Spiele aus seinem Fundus mit. Wer Lust auf eine Runde Canasta oder Wizard hat, sollte vorbeikommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter Telefon 02331-2073591.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Hagen. Auch in der Zeit vom 1. bis 17. Februar finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.02.2018
Ergster Weg, Hasselbach, Haldener Straße, Rembergstraße, Schwelmstück, Dümpelstraße, Altenhagener Straße

02.02.2018
Lützowstraße, Friedensstraße, Gotenweg, Letmather Straße, Alemannenweg, Heidestraße, Flensburgstraße, Minervastraße

03.02.2018
Zur Hünenpforte, Hohenlimburger Straße, Lange Straße, Eppenhauser Straße

05.02.2018
Birkenstraße, Tumrstraße, Enneper Straße, Neue Straße

06.02.2018
Gabelsberger Straße, Oedenburgstraße, Helfer Straße, Poststraße, Schillerstraße, Buschstraße, Selbecker Straße, Dahler Straße

07.02.2018
Lindenstraße, Stormstraße, Wörthstraße, Franzstraße, Jägerstraße, Metzerstraße, Heigarenweg, Eckeseyer Straße

08.02.2018
Schwerter Straße, Vossacker, Silscheder Straße, Grundschötteler Straße, Ährenstraße, Im Lindental, Am Bügel, Osthofstraße

09.02.2018
Harkortstraße, Berliner Straße, Krambergstraße, Altenhagener Straße, Sonntagstraße, Nöhstraße, Am Quambusch, Kölner Straße

10.02.2018
Am Karweg, Voerder Straße, Vorhaller Straße, Preußer Straße

12.02.2018
Alemannenweg, Boeler Straße

13.02.2018
Lange Straße, Hochstraße, Jahnstraße, Lenneuferstraße, Berchumer Straße, Neuer Schloßweg, Alleestraße, Stadionstraße

14.02.2018
Im Kley, Holthauser Straße, Friedensstraße, Liebigstraße, Lützowstraße, Eugen-Richter-Straße, Lahmen Hasen

15.02.2018
Minervastraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Im Sonnenwinkel, Wilhelmstraße, Im Weinhof, Berliner Allee, Altenhagener Straße, Feithstraße

16.02.2018
Wiesenstraße, Zur Hünenpforte, Am Berghang, Blumenstraße, Beethovenstraße, Flensburgstraße, Hasselbach, Herbecker Weg

17.02.2018
Alexanderstraße, Bergischer Ring, Iserlohner Straße, Hohenlimburger Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Spukgeschichte beim Vorlesespaß

Hagen. Am Donnerstag, 1. Februar, erzählt eine Vorlesepatin um 16.00 Uhr beim Vorlesespaß in der Stadtbücherei Springe mit „Keiner gruselt sich vor Gustav“ eine spannende Spukgeschichte für mutige Kinder: Der Direktor der Geisterschule ist entsetzt, Gustav kann einfach nicht gruselig spuken. Was für eine Schande! Bis er es richtig lernt, muss Gustav im verlassenen Turm wohnen. Doch nach dem ersten Schrecken ist es dort gar nicht so schlimm. Zusammen mit dem Kater Miau richtet sich Gustav häuslich ein. Ein Buch über das Anderssein und So-Bleiben-wie-man-ist.

Wer im Anschluss noch Lust hat, kann noch 3D -Gespenster aus Papier basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung für Kindergarten- und Vorschulkinder dauert rund 45 Minuten.