Ev. Feierabendhaus Schwelm lud zum Jahresempfang

 

Das Evangelische Feierabendhaus Schwelm lud Gäste aus Politik, Diakonie und Gesundheitswesen zum Jahresempfang. Gemeinsam mit den Angehörigen, Bewohnern und Mitarbeitenden nutzten rund 50 Gäste die Gelegenheit zum Austausch. Hausleiter Bernd Kottsieper begrüßte die Anwesenden und dankte allen Freunden und Förderern, die die tägliche Arbeit im Feierabendhaus unterstützen.

„Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen unseres 125-jährigen Jubiläums“, berichtete Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Ev. Stiftung Volmarstein, in seiner Ansprache. „Dass das Feierabendhaus in Schwelm fest verankert ist, zeigt das große Interesse der Bevölkerung. Egal ob beim Sommerfest oder Modenschau – die Schwelmer ließen sich einen Besuch nicht nehmen.“ Besonders hob der Vorstandssprecher die gute Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Schwelm hervor, die ja bis vor fünf Jahren das Haus leitete. „Und ich danke der Leitung des Feierabendhauses, dem gesamten Team und allen ehrenamtlichen Helferinnen für ihr Engagement.“

Nicolas Starck, Bereichsleiter der Seniorenhilfe in der Ev. Stiftung Volmarstein, konnte sich dem Lob an das Team nur anschließen: „Sie haben im vergangenen Jahr viel bewegt und viel erreicht.“ Die Umstellung der Pflegegrade brachten große Veränderungen mit sich. „Trotz der vielen Veränderungen hat das Team hervorragende Arbeit geleistet“, so Nicolas Starck. Auch dankte er allen Partnern und vor allem den Lila Damen für ihr Engagement. Durchschnittlich 151 Menschen lebten 2017 im Ev. Feierabendhaus Schwelm. „Viele Menschen haben uns vertraut und fühlen sich wohl hier“, so der Bereichsleiter. Daher war das Jahr 2017 auch ein wirtschaftlicher Erfolg für das Feierabendhaus. Aufgrund der großen Nachfrage wurden viele neue Mitarbeiter eingestellt. Und für 200.000 Euro wurden Instandhaltungen durchgeführt und Neuanschaffungen getätigt. „Das erwirtschaftete Geld bleibt in der Einrichtung“, so Starck. „Es sorgt für mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität für unsere Bewohner. Die Heimaufsicht hat unsere Qualität bei der Prüfung erneut bestätigt.“

Christiane Sartor richtete Grüße von Rat und Verwaltung aus. „Ich war 2017 bei Jubiläumsveranstaltungen im Feierabendhaus – Sie haben ein bewegtes Jahr hinter sich“, so die erste stellvertretende Bürgermeisterin. Sie dankte allen Mitarbeitenden und besonders den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Wir als Stadt können nur froh und dankbar sein, dass wir unsere Bürgerinnen und Bürger so liebevoll und engagiert umsorgt wissen.“ Nach den Reden und den musikalischen Beiträgen von Nadja Weiser nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch fern des Alltags.

A 1: Drei Verletzte bei Auffahrunfall – fünf Anzeigen gegen Gaffer

Hagen. Vier LKW prallten heute Mittag um 12.09 Uhr, bei
Hagen auf der A1 in Richtung Köln, an einem Stauende aufeinander.

Den ersten Ermittlungen zur Folge, fuhr ein 37-jähriger Hertener
im zähfließenden Verkehr mit seinem Lkw-Gespann, gefolgt von dem
Lkw-Gespann eines 27-jährigen Wuppertalers, sowie dem Sattelzug eines
59-jährigen Dortmunders, die A1 in Fahrtrichtung Köln. Alle drei
Fahrer mussten verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Der
nachfolgende 60-jährige Fahrer eines Autotransporters aus Gera
bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das
Heck des Sattelzuges auf. Die Wucht des Aufpralls schob die
vorgenannten Fahrzeuge aufeinander. Der 27-Jährige, der 59-Järhige
sowie der 60-Jähriger wurden zur ambulanten Behandlung in umliegende
Krankenhäusern gebracht. Der Verkehr wurde bis 16:16 Uhr einstreifig
an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zeitweilig staute sich der Verkehr
bis auf zehn Kilometer zurück.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 290.000 Euro.

Wegen Filmens aus dem Auto heraus („Gaffen“) mussten die Beamten
vor Ort fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen aufnehmen.

Der Polizeibericht

Versuchter Räderdiebstahl

Hagen (ots) – Am Montag musste ein 51-jähriger Anwohner aus der
Straße Im Wiesengrund um 6:45 Uhr feststellen, dass an den Rädern
seines BMW die Radmuttern gelöst wurden. Unbekannte Täter hatten den
Wagen mit mehreren Pflastersteinen aufgebockt und bereits das rechte
Vorderrad komplett abmontiert. Durch das unprofessionelle Aufbocken
wurde die Karosserie beschädigt. Offensichtlich wurden die Täter
gestört, sie entfernten sich ohne Beute vom Tatort. Die Polizei
bittet Zeugen sich unter der 986 2066 zu melden.

Reizgas bei Streitigkeiten eingesetzt

Hagen (ots) – Am Montagmorgen gegen 08.30 Uhr kam es vor einer
Bäckerei in der Bahnhofstraße zu verbalen Streitigkeiten zwischen
zwei 44 und 41 Jahre alten Männern. Als die Auseinandersetzung
handgreiflich wurde, zückte der 41-Jährige ein Tierabwehrspray und
setzte es mit weitreichenden Folgen ein. Sowohl sein Kontrahent als
auch seine eigene Lebensgefährtin sowie eine unbeteiligte
Mitarbeiterin der Bäckerei klagten bei der polizeilichen
Anzeigenaufnahme über brennende Augen. Der 44-Jährige hatte sich vor
dem Eintreffen der Polizei zur nahe gelegenen Wache begeben, für ihn
riefen Polizeibeamte auf dessen Wunsche einen Rettungswagen, der den
Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachte. Die
30-jährige Freundin des 41-Jährigen suchte selbständig einen Arzt auf
und für die 49 Jahre alte Mitarbeiterin der Bäckerei musste ebenfalls
ein Rettungswagen angefordert werden, der Wind hatte das Reizgas
durch die geöffnete Tür in das Geschäft geweht. Die Polizisten nahmen
eine Anzeige auf, weitere Ermittlungen dauern an.

Auffahrunfall in Priorei

Hagen (ots) – Bei einem Auffahrunfall in Priorei verletzte sich am
Dienstagmorgen eine Autofahrerin leicht. Gegen 07.15 Uhr wollte die
33 Jahre alte Peugeot-Fahrerin in der Ortsmitte auf das Gelände einer
Tankstelle einbiegen. Dazu hatte sie den Blinker gesetzt und die
Geschwindigkeit verlangsamt. Eine 61 Jahre alte Seat-Fahrerin
bemerkte den Vorgang zu spät und prallte ins Heck des Peugeots. Die
33-Jährige wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen, ihr
Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der
Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 10000
Euro.

Ladendieb zur Kasse gebeten

Hagen (ots) – Da musste ein Ladendieb am Montagnachmittag so
richtig tief ins Portemonnaie greifen. Gegen 16.30 Uhr beobachtete
ein Ladendetektiv den 45 Jahre alten Mann in einem Discounter an der
Bahnstraße, als der ein Parfüm im Wert von fünf Euro aus den Auslagen
nahm und damit in Richtung Kasse ging. Dabei steckte er dann den
Flakon unauffällig in seine Jackentasche und zahlte an der Kasse
lediglich Ware, die er aus dem Kühlregal genommen hatte. Nachdem er
die Kasse passiert hatte, sprach ihn der Zeuge an und bat ihn mit ins
Büro. Da der 45-Jährige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik
hat, musste er bei der hinzugezogenen Polizei eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro zahlen.

Zoll-Zugriff in NRW gegen Schwarzarbeits-Netzwerk

Ein weit verzweigtes mutmaßliches kriminelles Netzwerk in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Schwarzarbeit konnte heute durch den Zoll im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal durch einen massiven landesweiten Zugriff mit mehr als 1.120 Einsatzkräften zerschlagen werden: Im Gesamtzusammenhang der beim Hauptzollamt Krefeld eingerichteten „Sonderkommission Moses“ wurden ab den frühen Morgenstunden knapp 140 Objekte durchsucht. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert von der federführenden Staatsanwaltschaft Wuppertal und Direktionspräsident der Generalzolldirektion, Dr. Armin . Rolfink, teilten im Rahmen einer Pressekonferenz mit, dass gegen acht Hauptbeschuldigte wegen besonderer Gefährdungslagen Haftbefehle durch Spezialeinsatzkräfte vollstreckt wurden. Es handelt sich nach Angaben von Dr. Armin Rolfink um den bisher größten Schlag gegen die Schwarzarbeit in Nordrhein-Westfalen, der den Ermittlern des Zolls gelungen ist. Auch bundesweit handelt es sich um einen der schwerwiegendsten Fälle im Bereich der Aufdeckung von Taten im Rahmen der Organisierten Formen der Schwarzarbeit. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, über ein von ihr betriebenes Scheinfirmengeflecht im Baugewerbe so genannte Schein- und Abdeckrechnungen im bisher ermittelten Umfang von rund 48 Millionen Euro für mehr als 450 in Nordrhein-Westfalen am Markt tätige Bauunternehmen auf deren Anforderung hin erstellt zu haben. Diesen Rechnungen sollen in den meisten Fällen keinerlei tatsächlich erbrachte Leistungen zugrunde gelegen haben. Die bezahlten Rechnungsbeträge sollen nach Abzug einer „Provision“ an die bestellenden Unternehmen zurückgeflossen sein. Diese sollen die Rechnungen widerrechtlich im Geschäftsbetrieb als Betriebsausgaben eingebucht – und somit Steuern und Sozialversicherungsabgaben hinterzogen haben. Mit dem zurückgeflossenen Schwarzgeld sollen sodann illegale Gewinne realisiert und eingesetzte Schwarzarbeiten „entlohnt“ worden sein, ohne die fälligen Abgaben abzuführen. Der bisher ermittelte Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 35 Millionen Euro. Die Haupttäter sollen nach Angaben von Oberstaatsanwalt Baumert als Mitglieder einer Bande fortgesetzt die folgenden Taten begangen haben: – Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall gem. § 370 Absätze 1 und 3 AO – Beihilfe zur Steuerhinterziehung gem. § 370 Absatz 1 AO – Beihilfe zum Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt gem. § 266a Absatz 1 StGB – Beihilfe zum Vorenthalten und Veruntreuen von Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung gem. § 266a Absatz 2 StGB – Beihilfe zum Betrug zum Nachteil der Sozialkassen des Baugewerbes gem. 263 StGB Für den Fall einer Verurteilung drohen den Tatverdächtigen langjährige Freiheitsstrafen. Sollte der Tatvorwurf der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall in einer späteren Hauptverhandlung vor Gericht nachgewiesen werden, drohen je Tat Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Zudem drohen den Beschuldigten Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Es wurden Haftbefehle vollstreckt gegen – 72 jähriger Mann, staatenlos, – 56 jähriger Mann, serbisch, – 56 jähriger Mann, serbisch, – 52 jähriger Mann, bosnien-herzegowinisch, – 51 jähriger Mann, israelitisch, – 49 jährige Frau, deutsch, – 40 jähriger Mann, serbisch, – 31 jährige Frau, deutsch – kasachisch Die Sonderkommission Moses in Krefeld hat den Zugriff heute generalstabsmäßig vorbereitet und Zöllnerinnen und Zöllner aus 30 Hauptzollämtern bundesweit in Nordrhein-Westfalen zusammengezogen; diese wurden unterstützt durch Einsatzkräfte der Steuerfahndung und Spezialeinsatzkräfte des Zollkriminalamts, der Zollfahndung sowie der Bundespolizei: aufgrund von Aufklärungserkenntnissen der Ermittler bei Hauptbeschuldigten waren konkrete Gefährdungslagen bekannt. Die Zugriffe der Spezialeinsatzkommandos wurden in den frühen Morgenstunden in zwei Wellen durchgeführt und verliefen ohne Zwischenfälle; alle mit Haftbefehl belegten Beschuldigten wurden verhaftet und werden dem Haftrichter vorgeführt. Den Modus Operandi der mutmaßlichen Tätergruppierung stellte der Sprecher der Sonderkommission Moses, Dr. Heinz Michael Horst, vor: Dabei sollen die Haupttäter die Gründung einer so genannten „Servicefirma“ durch einen „Strohmann“ anstoßen, der sämtliche erforderlichen Behördengänge erledigt, um mit der Firma danach am Markt als nach außen legal erscheinendes Unternehmen auftreten zu können. Sodann sollen die Firmenkonten bei Banken durch die Strohmänner eröffnet und Kontobevollmächtigungen auf Hauptbeschuldigte eingetragen werden, so dass diese uneingeschränkten Zugriff erlangten. Danach werde eine solche Firma umgehend genutzt: Anfordernden und tatsächlich in der Baubranche Aufträge ausführenden Unternehmen sollen fiktive Rechnungen über Bauleistungen ausgestellt werden, die in den meisten Fällen niemals erbracht werden. So soll eine „Servicefirma“ innerhalb kurzer Zeit hohe Umsätze erwirtschaften. Diese Umsätze sollen jedoch gesteuert über die Haupttäter umgehend in bar von den Geschäftskonten abgehoben und als so genannte „Kick-Back-Zahlungen“ an die in Ermittlerkreisen als „Rechnungskäufer“ bezeichneten Unternehmen zurückgegeben werden. Für diesen kriminellen „Service“ sollen die Haupttäter eine Provision zwischen etwa fünf und zehn Prozent der Rechnungsbeträge einbehalten. Es gibt weitere Variationen dieses Modus Operandi. Schon nach kurzer Zeit würden die Servicefirmen liquidiert, abgemeldet oder stellten ihre kriminellen Tätigkeiten ein. Die Strohmänner tauchten danach regelmäßig ab. Nachfolgend sollen dann weitere solcher vorbereiteten Servicefirmen eingesetzt worden sein: im Ermittlungszeitraum ab 2016 hat die Sonderkommission Moses bisher 14 solcher mutmaßlicher Servicefirmen in diesem Ermittlungskomplex identifiziert, die gesteuert durch die acht Hauptbeschuldigten mit 28 zwischengeschalteten Strohmännern betrieben worden sein sollen. Durch die Tätergruppierung sollen auf diesem Wege mehr als 450 bisher in den Ermittlungen bekannt gewordene aktiv am Markt tätige Baufirmen in dieser illegalen Art und Weise erstellte Scheinrechnungen in Höhe von mindestens 48 Millionen Euro erhalten haben. Gegen diese mehr als 450 „Rechnungskäufer“ wurden bei den jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eigene Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zugriff heute wurden neben den Beschlüssen der federführenden Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen die mutmaßlichen Haupttäter im Zusammenhang mit dem Geflecht an Scheinfirmen Beschlüsse von acht weiteren Staatsanwaltschaften abgearbeitet und damit gegen die Käufer von knapp der Hälfte (23 Millionen Euro) der illegalen Rechnungen entsprechende strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt. Solche Maßnahmen fanden unter anderen im Auftrag der Staatsanwaltschaften Aachen, Bochum, Bonn, Duisburg, Dortmund, Essen und Hagen statt. So wurden durch die Einsatzkräfte heute landesweit rund 140 Wohnungen und Geschäftsräume aufgrund richterlicher Beschlüsse durchsucht, um Beweismaterial zu sichern und Vermögensabschöpfungsmaßnahmen durchzuführen. Es wurden u.a. mehrere Waffen (Waffen, Armbrüste, Äxte), Bargeld im Wert von über 330.000 EUR sichergestellt. Sichergestellt wurden außerdem zahlreiche PKW, wie Audi A8, VM Amarok oder BMW 5 Die Gesamtsumme der Arrestierungen beläuft sich auf 6.300.000,- EUR die Pfändungsbeschlüsse liegen bei 9.800.000 EUR. „Dies ist ein großartiger Erfolg der Sonderkommission Moses des Hauptzollamts Krefeld“, so Direktionspräsident Dr. Armin Rolfink, „das sind die Früchte der Konzentration der Schwarzarbeitsbekämpfung des Zolls auf die Aufklärung komplexer Straftaten im Bereich der organisierten Formen von Schwarzarbeit“. Den durch derart organisierte Formen von Schwarzarbeit entstehenden volkswirtschaftlichen Schaden bezeichnete er als „enorm“. „Nur durch das enge gemeinsame Vorgehen mit der Staatsanwaltschaft und den Zusammenarbeitsbehörden ist es uns möglich gewesen, einen solchen Ermittlungskomplex zu stemmen“, so der Sprecher der Sonderkommission, Dr. Horst, der außerdem die „hochprofessionelle Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wuppertal“ heraushob. Zugriffe der Sonderkommission erfolgten heute in Bedburg, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erkrath, Essen, Frechen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hennef, Kempen, Kerpen, Köln, Leverkusen, Lüdenscheid, Lünen, Moers, Monheim, Mönchengladbach, Mülheim / Ruhr, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen, Rheinberg, Selm, Siegburg, St. Augustin, Wesel, Witten und Wuppertal.

Polizeiwache Haspe in der Nacht von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ohne Innendienst

Bereits vor geraumer Zeit hat Polizeipräsident Wolfgang Sprogies angekündigt, die Organisationsstrukturen der Hagener Polizei zu prüfen. Dabei wurde deutlich, dass durch den Verzicht auf den Beamten im Innendienst der Polizeiwachen Haspe und Hohenlimburg zur Nachtzeit, zusätzliche Kräfte für den Dienst auf der Straße freigesetzt werden können.

Nach intensiven Gesprächen und Diskussionen mit den politischen Gremien in der Stadt und in der Öffentlichkeit hat die Behörde erforderliche baulich-technische Veränderungen in den beiden Wachen geprüft und in Angriff genommen. Diese Arbeiten sind in der Polizeiwache Haspe inzwischen abgeschlossen, sodass hier nun ab Februar ein zunächst bis zum 31.08.2018 befristeter Probelauf starten kann. Polizeipräsident Sprogies hat dies bewusst so verfügt: „Wir wollen mehr Personal auf die Straße bringen. Dies kommt letztlich allen Hagenerinnen und Hagenern zugute und stärkt die Sicherheit in unserer Stadt. Gleichwohl überprüfen wir die Wirkung dieser Maßnahme in einer Erprobungsphase und schauen auf das Ergebnis bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen.“

Eine jederzeitige Erreichbarkeit der Polizei ist durch eine technische Einrichtung im Eingangsbereich der Wache weiterhin gewährleistet. Der an die Wache Haspe angegliederte Streifenwagen ist, wie bisher auch, rund um die Uhr in seinem Streifenbezirk unterwegs.

Vor einer Umsetzung der Maßnahme sind in der zwingend renovierungsbedürftigen Wache Hohenlimburg umfangreiche bauliche Veränderungen erforderlich. Hierzu steht eine endgültige Entscheidung aber noch aus. Bis zur angestrebten Modernisierung der Wachräume wird der Wachbetrieb in Hohenlimburg wie bisher weitergeführt.

Der Teddy hat Bauchweh – Vorschulkinder besuchten Krankenhaus

Der dicke Teddybär hatte Bauchweh. Um ihn wieder gesund zu machen, kamen 13 Vorschul-Kinder vom „Familienzentrum Ennepetal“ in das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Silvia Jung und Thorsten Krause, Lehrkräfte in unserem Bildungszentrum (EBIZ), nahmen die kleinen Gäste in Empfang und machten sich mit ihnen und dem Teddy auf den Weg durchs Krankenhaus. Spielerisch konnten die Kinder so ihre Scheu und Ängste vor dem Krankenhaus abbauen.

Start des Besuches war im Zentralen Aufnahmebereich. Mit großen Augen staunten die Kleinen über die Geräte und Einrichtungen. Der diensthabende Arzt schicke den Teddy zum Röntgen. Die Kolleginnen der RANOVA „untersuchten“ den plüschigen Patienten im CT. Weil die Diagnose noch nicht abschließend gestellt werden konnte machten Chefarzt Dr. K. Kara und sein Team eine Ultraschalluntersuchung. Diagnose: zu viel Süßes im Bauch. Aber auch die Kinder selbst durften mit dem Ultraschallgerät hören und sehen, wie das eigene Herz schlägt.

Zurück im Bildungszentrum wurde der Teddy erst mal schlafen gelegt. Dann lernten die kleinen Gäste, wie man sich richtig die Hände säubert. Mit Mundschutz, OP-Haube und Handschuhen bestückt wurden dann die mitgebrachten Teddys und Puppen verarztet. Mit vielen tollen Eindrücken, einer Urkunde und einer dicken Spritze voller Gummibären machten sich die Kinder auf den Weg nach Hause. /aN

 

Mit über einem Promille im Sportwagen unterwegs

 

Hagen. Am Montag kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt in Hohenlimburg. Gegen 14:00 Uhr überprüfte eine
Streifenwagenbesatzung einen Audi in der Lenneuferstraße. Aus dem
Sportwagen roch es während der Kontrolle stark nach Alkohol. Ein Test
brachte schnell zum Vorschein, dass der 60-Jährige betrunken war
(über 1 Promille). Ein Arzt entnahm wenig später in einem Hagener
Krankenhaus eine Blutprobe. Den Führerschein des Sportwagenfahrers
stellten die Beamten sicher. Er darf bis auf weiteres keine
fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen und muss nun mit
einer Anzeige rechnen.

Schulschwänzer mit großem Auftritt in ihren Klassen

Hagen. Großer Auftritt vor den Mitschülern. Diesen hatten jetzt unfreiwillig, aber selbst verschuldet mehrere Jugendliche, die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Hagen während der Zeit des Schulbeginns im Bereich der Bachstraße antrafen. Diese waren ganz offensichtlich nicht im Begriff die Schule aufzusuchen. Nach Aufnahme der Personalien und Telefonaten mit den jeweiligen Schulen stand fest, dass die Jugendlichen den Unterricht schwänzten. Das gute Dutzend Schulschwänzer wurde daraufhin den zuständigen Schulen übergeben. In den Klassen der betroffenen Jugendlichen wiesen die Ordnungskräfte nochmal ausdrücklich auf das hin, was Schulschwänzern drohen kann. Neben dem Auftritt der Ordnungskräfte in der Klasse leitet die Schule über die Schulverwaltung ein Bußgeldverfahren gegen die Erziehungsberechtigten ein, wenn häufiger geschwänzt wird. In diesem Verfahren sind auch Schulzuführungen durch das Ordnungsamt vorgesehen. Das bedeutet, dass die Schüler den Schulen morgens zwangsweise zugeführt werden.

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 1. Februar Dr. Antonius Hamers aus Düsseldorf in die Marienkirche in der Hagener City. Pfarrer Dr. iur. Hamers ist Direktor des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen (Vertretung der Bischöfe am Sitz der Landesregierung).

 

Das Thema am Vorabend von Lichtmess lautet: „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2,32).

 

Die Messfeier beginnt um 18.00 mit der Kerzenweihe und der Lichterprozession; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung und zum Empfang des Blasiussegens. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

 

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht Gregorianik („Lumen ad revelationem gentium“) mit dem Knabenchor Hagen.

 

netzwerk demenz lädt zur Karnevalsfeier

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ des netzwerk demenz Hagen laden die verantwortlichen Mitarbeiterinnen am 7. Februar von 15 bis 17.30 Uhr Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu einer großen Karnevalsfeier in das Helmut-Turck-Zentrum der AWO, Johann-Friedrich-Oberlin-Straße 11-15, ein. Traditionell wird im Helmut-Turck-Zentrum Karneval groß gefeiert, so dass sich in den letzten Jahren eingespielt hat, dass die Hagener Tollitäten ihre Aufwartung machen. So wird das Hagener Prinzenpaar mit seinem Gefolge, das Oberloßrockpaar und das Oberloßrocknachwuchspaar mit den Loßröcken, der Stukenförster mit seinem Eleven und den Heidefreunden und die Obermolly mit ihrer Pagin ihr närrisches Volk im Helmut-Turck-Zentrum begrüßen. Außerdem zeigen drei Kindertanzgruppen ihr Können. Das musikalische Rahmenprogramm übernimmt DJ Michi, der in den Zeiten zwischen den Auftritten mit bekannten Karnevalsschlagern zum Schunkeln und Tanzen einlädt. Der große Veranstaltungssaal ist barrierefrei. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 02331/3680 wird gebeten.

Lesetreff 60plus zu Robert Gernhardt

Am Montag, 5. Februar, bietet die Stadtteilbücherei im Torhaus in Haspe um 15.30 Uhr wieder das beliebte Seniorenvorlesen unter dem Titel „Lesetreff 60plus“ an. Dieses Mal geht es um den Dichter Robert Gernhardt. Schon seit Beginn der 1980er Jahre veröffentlichte Gernhardt Gedichte und wurde im Laufe der 1990er Jahre zunehmend auch von der Kritik als bedeutender Lyriker anerkannt. Er gilt heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache.
Skurrile Gedichte und Geschichten von Robert Gernhardt stehen an diesem Nachmittag im Mittelpunkt. Dazu gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, so dass das Zuhören und Mitdiskutieren doppelt Freude macht! Die Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiter Informationen unter Telefon 02331-2074297.

Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Nord der Feuerwehr Menden

Menden. Der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr mit teils dramatischen Einsätzen stand am Freitag im Mittelpunkt der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Nord der Feuerwehr Menden. 94 aktive Einsatzkräfte, dazu 48 Kameraden, die nach Erreichen der Altersgrenze in der Ehrenabteilung tätig sind, sowie 12 Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr zählt der Löschzug mit den Einheiten Bösperde, Halingen und Schwitten derzeit. „Eine schlagkräftige Truppe“, wie Zugführer Patrick Schulte zur Begrüßung feststellte.

Und diese Truppe wurde im vergangenen Jahr gleich mehrfach gefordert. Noch bestens in Erinnerung sind den Einsatzkräften der Großbrand an der Landwehr, bei dem 12 Personen aus teils lebensgefährlichen Situationen gerettet werden mussten, die Personensuche an der Ruhr, mehrere Verkehrsunfälle oder auch ganz aktuell die vielen Einsätze im Rahmen des Orkans „Friederike“. Dazu kamen noch verschiedene weitere Einsätze im Bereich der drei Ortsteile, aber auch darüber hinaus. Besonders dankbar zeigten sich die Zug- und Gruppenführer, dass alle Brandschützer gesund und ohne schlimmere Verletzungen von den Einsätzen zurückgekommen sind. Für den Feuerwehrmann aus Sundern, der im Rahmen eines Sturmeinsatzes in der letzten Woche verstorben war, sammelten die Feuerwehrleute spontan rund 400 Euro an Spenden ein, mit denen die Hinterbliebenen unterstützt werden können.

In ihren Jahresberichten gingen die Einheitsführer noch einmal auf die Geschehnisse und unzählig geleisteten Übungs- und Dienststunden des vergangenen Jahres in Bösperde, Halingen und Schwitten ein, bevor Christian Bongard, Jürgen Schermutzki und Wolfram Semrau als Leitungsteam der Feuerwehr Menden ihren Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck brachten. Zudem informierten sie die Versammlung über die Pläne zur Beschaffung neuer Fahrzeuge und die Planungen zur Modernisierung der Gerätehäuser in den nächsten Jahren. Anschließend konnten sie die anfallenden Beförderungen vornehmen: René Fuhrmann und Tobias Domina wurden nach absolvierter Grundausbildung zu Feuerwehrmännern ernannt, Jonas Camen und Tim Köchling zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Florian Erdmann wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Philipp Schulz und Mike Gutzmann zu Unterbrandmeistern. Ebenso freuten sich die Kameraden mit Volker von Kronenberg über die Beförderung zum Oberbrandmeister sowie Manuel Boike zum Hauptbrandmeister.

FW Menden: Jahresdienstbesprechung des Löschzug Mitte

Menden. Zur diesjährigen Jahresdienstbesprechung konnte die Zugführung um Lars Sauer zahlreiche Kameraden begrüßen. Neben der Einsatzabteilung war auch die Jugendfeuerwehr, die Ehrenabteilung sowie der Spielmannszug vertreten.

Der Wehrführer Christian Bongard sprach allen Kameraden seinen Dank für die Bereitschaft zum Dienst in der Feuerwehr aus. „Im Jahr 2018 steht primär die Renovierung der Gerätehäuser Lendringsen und Bösperde an“, so Bongard in seinem Ausblick für 2018.

Im Jahresbericht der Zugführung wurde das Jahr 2017 nochmals vor Augen geführt. Zahlreiche Einsätze, Übungsdienste und Kameradschaftsdienste prägten auch in 2017 das Feuerwehrleben im Löschzug.

Die Zahl der Einsätze stieg dabei im Vergleich zu 2016 leicht an. Neben den doch recht zahlreichen Brandeinsätzen waren auch einige Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe dabei.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Schafrettung während unseres Tag der offenen Tür, die es unter anderem auch in die Bildzeitung geschafft hat.

Die Dienstbeteiligung der einzelnen Kameraden zeigt, dass das „Hobby“ Feuerwehr nach wie vor bei vielen einen hohen Stellenwert einnimmt. Dies zeigt sich auch bei den Einsätzen. Der sehr gute Ausbildungsstand sorgt für eine professionelle Abarbeitung.

Auch die Bereitschaft zur Weitergabe des Wissens bei Lehrgängen für unsere neuen Kameraden ist ungebrochen. Der letzte Modul 4 Lehrgang (Technische Hilfe) wurde in unserem Standort erfolgreich durchgeführt, alle Teilnehmer haben bestanden.

Inzwischen wurde die Ausbildung novelliert, der erste Lehrgang „Helferstufe A“ wurde durchgeführt und auch hier haben alle Teilnehmer bestanden.

Die Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr wurde ausgebaut, die Kameraden sind inzwischen bei unseren Übungen regelmäßig dabei. Das sorgt für eine gute Verständigung zwischen den Feuerwehrleuten. Dies wird besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass derzeit ca. 60 Jugendliche ihren Dienst versehen, von denen 30 in unserem Einsatzgebiet wohnen und damit dem Löschzug Mitte zugerechnet würden.

Am Ende waren sich alle einig. Es war ein tolles und aufregendes Feuerwehrjahr und der Löschzug Mitte ist auf einem sehr guten Weg.