Wohnhaus wird evakuiert – Feuerwehr und THW im Einsatz

Wetter (Ruhr). Ein Hilfeleistungseinsatz beschäftigte die Freiwillige Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk Wetter am Samstag.

Um 15:25 Uhr wurde der Löschzug Alt-Wetter mit dem Einsatzstichwort „Wasser“ zu einem Wohn- und Geschäftshaus in die Kaiserstraße alarmiert. Betroffen war eine Wohnung in der ersten Etage. Hier hatten die Bewohner den Notruf gewählt, weil an mehreren Stellen an Decke und Wänden Wasser austrat. Der Einsatzleiter verschaffte sich einen Überblick der Lage und ließ die Eingangstür der darüberliegenden, zurzeit nicht genutzten Wohnung gewaltsam öffnen. In der Wohnung konnte dann auch schnell die Ursache des Wasseraustritts gefunden werden: Eine defekte Zuleitung an einem Heißwassergerät. Aus dieser Rohrleitung musste das Wasser schon über eine längere Zeit ausgelaufen sein. Es hatte sich durch Decke und Wände einen Weg nach unten gesucht und sich auf einer Zwischendecke gesammelt. Die aufgestaute Menge an Wasser war so groß, dass die Zwischendecke bereits durchhing.

Da die Einsatzkräfte einen eventuellen Deckeneinsturz nicht ausschließen konnten, wurden die Bewohner der darunterliegenden Wohnung evakuiert. Zeitgleich wurden über die Kreisleitstelle Fachkräfte des Technischen Hilfswerkes Wetter und Witten sowie das städtische Ordnungsamt alarmiert. Der Baufachberater des THW kontrollierte vor Ort dann die Statik der betroffenen Bauteile. Nach der Überprüfung konnte er Entwarnung geben, ein Einsturz war nicht zu befürchten.

Da Wände und Decken aber stark durchnässt waren und ein Schaden an der Hauselektrik zu befürchten ist, entschied sich die Einsatzleitung dafür, das gesamte Gebäude zu evakuieren. Die zwei betroffenen Familien wurden bis auf weiteres in einem örtlichen Hotel untergebracht. Nachdem alle Bewohner das Haus verlassen hatten, wurde die Stromversorgung des gesamten Gebäudes durch die AVU abgeschaltet. Zum Abschluss konnte die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben werden. Dieser kümmert sich jetzt um die schnelle Reparatur des Schadens.

Alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei konnten dann nach gut vier Stunden den Heimweg antreten.

Feuerwehr am Samstag im Dauereinsatz

Herdecke. Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Herdecke
von morgens bis abends im Einsatz. Um 09:13 Uhr lag ein 10 Meter
langer Baum im Kleff auf der Fahrbahn. Dieser wurde mit einer
Motorsäge zerkleinert und beiseite geräumt. Die Besatzung eines
Löschfahrzeuges war ca. 30 Minuten im Einsatz.

Um 15:54 Uhr wurde dann eine Ölspur auf der Dortmunder Landstraße
gemeldet. Kurze Zeit später mussten weitere Einsatzkräfte jedoch
bereits zu einem Reitunfall am Ossenbrink ausrücken. Dort hatte sich
eine Reiterin nach einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen. Da die
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus der näheren Umgebung bereits
ebenfalls im Einsatz waren, übernahmen speziell geschulte
Feuerwehrleute die Erstversorgung der Patientin bis zum Eintreffen
des Notarztes.

Währenddessen ergab sich das Ausmaß der Ölspur. Diese zog sich von
der Wittener Landstraße über den Schraberg und die Dortmunder
Landstraße bis hin zur Schanze. Dort fanden die Einsatzkräfte einen
defekten Linienbus vor, der die schmierige Ölspur verursacht hatte.
Insbesondere die räumliche Ausdehnung aber auch das zähe Öl stellten
die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Nach ersten
Reinigungsversuchen stellte sich heraus, dass die Spur mit den
Mitteln der Feuerwehr nicht zu beseitigen war. Daher wurde eine
Spezialfirma angefordert. Bis zu dessen Eintreffen könnte die
Feuerwehr nur Verkehrsteilnehmer vor der Spur warnen. Die endgültige
Beseitigung durch die Fachfirma war erst gegen 21:30 Uhr
abgeschlossen.

Falschfahrer auf der A 45 gestoppt – glücklicher Weise keine Verletzten

Beamte der Autobahnpolizei haben in der Nacht zu Sonntag (28.
Januar) auf der A 45 einen Falschfahrer gestoppt. Der offenbar
alkoholisierte Mann brauchte jedoch einige Zeit, um seinen Fehler zu
bemerken.

Gegen 2.10 Uhr hatte die Polizei Dortmund die erste Meldung über
einen Falschfahrer erreicht, der den ersten Ermittlungen zufolge an
der Anschlussstelle Lüdenscheid auf die A 45 in Richtung Dortmund
aufgefahren war, aber in Richtung Frankfurt fuhr. Ein in
Fahrtrichtung Frankfurt fahrender Streifenwagen sichtete den Pkw
erstmals zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und
Meinerzhagen. Mit zahlreichen Mitteln – u.a. Blaulicht,
Warnblinkanlage, Lautsprecherdurchsagen – versuchten die Beamten, den
Fahrer auf seinen Fehler aufmerksam zu machen und ihn zu stoppen. Von
diesem kam jedoch trotz mehrerer entgegenkommender Autos keine
Reaktion. Glücklicher Weise kam es zu keinem Unfall.

Der Streifenwagen fuhr daraufhin auf der Gegenfahrbahn versetzt
vor dem Falschfahrer und warnte mittels Blaulicht und Lichthupe
entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.

Ein erster Versuch einer weiteren Streife, den Pkw an der
Anschlussstelle Drolshagen anzuhalten, verlief erfolglos. Mit einer
Sperrung mittels Warnbaken und Blitzleuchten konnte er jedoch an der
Anschlussstelle Olpe schließlich gestoppt werden. Hier hielt der
Fahrer sein Fahrzeug von sich aus an.

Die Beamten nahmen den 60-Jährigen aus Fröndenberg mit Verlassen
des Fahrzeugs sofort fest. In seiner Atemluft bemerkten sie
Alkoholgeruch. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab
einen Wert von rund einem Promille. Führerschein und Fahrzeug des
60-Jährigen wurden sichergestellt, eine Blutprobenentnahme
angeordnet.

Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung vorsorglich
in ein Krankenhaus.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Kommt Ihnen tatsächlich
ein Geisterfahrer entgegen, versuchen Sie auf keinen Fall, ihn auf
eigene Faust aufzuhalten! Bringen Sie sich nicht in Gefahr und
bleiben Sie stattdessen ruhig.

Drosseln Sie deutlich das Tempo und machen Sie den Geisterfahrer
durch „Lichthupe“ und Warnblinklicht auf sich aufmerksam.

Halten Sie Abstand zum Geisterfahrer und zu benachbarten
Fahrzeugen.

Ist der Geisterfahrer vorbeigefahren, informieren Sie
schnellstmöglich die Polizei über die Notrufnummer 110. Halten Sie
dafür zum Beispiel auf dem nächsten Rastplatz. Melden Sie der Polizei
möglichst genaue Informationen zu Streckenabschnitt, Fahrtrichtung
und Fahrzeug des Geisterfahrers.

Sie sind selbst auf der falschen Fahrbahn unterwegs? Bewahren Sie
Ruhe und drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit. Warnen Sie den richtig
fahrenden Verkehr mit Lichthupe und Warnblinklicht.

Versuchen Sie nicht zu wenden oder rückwärts zu fahren und kreuzen
Sie auf keinen Fall die Fahrbahn, sondern halten Sie am
nächstgelegenen Fahrbahnrand! Verständigen Sie so schnell wie möglich
die Polizei über den Notruf 110.

Hagener Friedenszeichen zum Krieg in Afrin

>>Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien

 Das Hagener Friedenszeichen hat sich auf seiner letzten Sitzung mit der Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien auseinandergesetzt.

 In  der kurdischen Autonomieregion Afrin  wird Völkerrecht gebrochen, ohne dass es, wie im Fall der Krim, zu einem Aufschrei der westlichen Welt kommt.

 In Nordsyrien wird uns Deutschen zudem täglich vorgeführt, was weltweit mit deutschen Waffen passiert: die Tötung von unschuldigen Bewohnern, Kindern, Müttern, Vätern, alten Menschen, darunter viele Flüchtlinge aus dem völlig zerstörten Aleppo.

 Seit Jahren ist das HAGENER FRIEDENSZEICHEN Mitglied der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, einem Zusammenschluss sehr vieler deutscher Organisationen, die erkannt haben, dass Deutschland mit verantwortlich ist für die Opfer vieler militärischer Konflikte in der Welt durch unseren immensen Waffenhandel (Platz 3 in der Welt).

 Wir fordern die Koalitionäre in Berlin auf, endlich  den  deutschen Waffenexport wirkungsvoll einzuschränken.<<

Schlägerei zwischen fünf Personen am Sparkassen-Karree

 

Hagen. Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der Körnerstr.
Höhe der Sparkasse zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen
mehreren Personen.

Hier gerieten drei beschuldigte Personen (19, 22 und 27 Jahre alt)
mit zwei Geschädigten (25 und 27 Jahre alt) aneinander.

Auch ein 23 jähriger Zeuge konnte nicht mitteilen, warum es zu der
Schlägerei gekommen ist. In deren Verlauf wurde auch mit einer
Flasche zugeschlagen. Ein Geschädigter trug u.a. eine tiefe
Schnittwunde in der rechten Hand davon. Der andere Geschädigte hatte
eine blutige Nase und Mund.

Die Beschuldigten erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung.

Apotheken-Einbruch in Eilpe

 

Hagen. In der Nacht zum Samstag wurde die rückwärtige
Eingangstür einer Apotheke an der Eilper Str. eingedrückt.

Der oder die unbekannten Täter verschafften sich unter dem Einsatz
körperlicher Gewalt Zutritt zu den Verkaufsräumen. Dort wurden
Schränke, Auslagen und Behältnisse durchwühlt.

Über die Tatbeute kann zur Zeit noch Nichts gesagt werden. Ebenso
gibt es noch keine genauen Angaben zum entstandenen Sachschaden.

Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen.

Aktionsführung Feuermachen im Wasserschloss Werdringen

Dem Thema Feuermachen ohne Streichholz oder Feuerzeug widmet sich das Museum Wasserschloss Werdringen bei einer Aktionsführung am Sonntag, 4. Februar, ab 15 Uhr. Nach einer spannenden Führung durch das Museum können Kinder und Erwachsene selbst die Kunst des steinzeitlichen Feuermachens ausprobieren.

Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.

An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen kurzen Abstecher gibt es auch zu den Fossilien wie der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch oder den Saurierknochen.
Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.

netzwerk demenz in der Stadtbücherei

Hagen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ ist das „netzwerk demenz“ Hagen am Samstag, 3. Februar, wieder zu Gast in der Stadtbücherei Hagen. Zwischen 10 und 13 Uhr können sich interessierte Besucher über das vielseitige Beratungs- und Betreuungsangebot in unserer Stadt für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige informieren und beraten lassen. Auch Betroffene mit der Diagnose Demenz im Frühstadium können zur Beratungsstunde kommen.
Den Betroffenen und den Angehörigen von Menschen mit Demenz zur Seite zu stehen, ist das Ziel der derzeit 27 Träger/Anbieter des netzwerk demenz Hagen, die sich mit einem vielfältigen Hilfe- und Unterstützungsangebot unter dem Dach der Stadt Hagen zusammengeschlossen haben. Die Beratungen sind kostenlos. Zusätzlich präsentiert die Stadtbücherei eine Medienzusammenstellung zum Thema.

Spannende Taschenlampenführung im Wasserschloss Werdringen

Was nachts im Museum passiert, erfahren Klein und Groß bei einer exklusiven Taschenlampenführung am Samstag, 3. Februar, um 18 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen.

Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig. Im Licht einer Taschenlampe wirkt das riesige Mammut schon ein bisschen bedrohlich oder der Dinosaurier mit seinen spitzen Zähnen ist bei Dunkelheit ganz schön unheimlich. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die anderen Objekte wie die Fossilien aus der Urzeit die Knochen und Schädel aus der Steinzeit und der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter entfalten im Licht einer Taschenlampe eine ganz neue Wirkung.

Die Führung durch das gesamte Haus und bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte, von den ältesten Funden von Leben im südwestfälischen Raum über die Tiere und Menschen der Steinzeit bis hin zur Zeit der Burgen und Ritter. Auch wer das Museum schon einmal besucht hat, wird erleben, dass sich die Objekte im Schein einer Taschenlampe in einem anderen Licht zeigen.

Die Taschenlampenführung richtet sich an Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich alle Interessierten schnell unter Telefon 02331/207-2740 anmelden. Taschenlampen müssen nicht mitgebracht werden. Sie stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Die Taschenlampenführung dauert rund eine Stunde und kostet für Kinder 1,50 Euro und für Erwachsene 3 Euro zuzüglich des Museumseintritts von 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Die Familienkarte kostet 9 Euro.

Jubiläumsvorlesen in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

10 Jahre Seniorenvorlesen mit Veronika Bonefeld – ein Jubiläum, das gefeiert werden muss. Zu einem „Best of“ der lustigsten Geschichten und Gedichte von Erich Kästner bis Hans Scheibner und von Heinrich Spoerl bis Axel Hacke lädt die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, am Donnerstag, 1. Februar, um 15.30 Uhr ein.

Am 7. Februar 2008 las die SeniorTrainerin Veronika Bonefeld zum ersten Mal Seniorinnen und Senioren in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg Anekdoten, Lyrik und Geschichten vor. Seitdem ist sie regelmäßiger und gern gesehener Gast mit ihren Lieblingsgeschichten ihrer Lieblingsautoren. Das Lesecafé der Bücherei bietet Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an, so dass das Zuhören gleich doppelt Spaß macht. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477

Die nächste Vorlesestunde für Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, 1. März, um 15.30 Uhr zum Thema „Der andere Karl May – wir begegnen dem wohl meistgelesenen deutschen Schriftsteller abseits von Winnetou & Co“ statt.