Amprion trifft Varianten-Entscheidung

Amprion plant, den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung im Raum Hagen-Hohenlimburg in der Bestandstrasse zu beantragen. Zu diesem Ergebnis kommt der Netzbetreiber nach einem 15 Monate dauernden Dialog am Runden Tisch. Daran und an den begleitenden Veranstaltungen hatten Vertreter aus den Interessengruppen Politik, Verwaltung, Bürgerinitiativen und Naturschutz teilgenommen. In insgesamt 20 Terminen wurden die Argumente diskutiert, die für und gegen die Bestandstrasse „Variante Hagen-Henkhausen“ sowie die „Variante Hagen-Reh“ sprechen. Es konnte angesichts der widerstreitenden Interessen keine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

Amprion hatte bereits im Jahr 2013 einen Variantenvergleich vorgenommen und führte im Rahmen der zurückliegenden 15 Monate auf Initiative der Stadt Hagen einen erneuten Variantenvergleich durch. In diesem wurden die Anliegen der Teilnehmenden am Runden Tisch soweit möglich einbezogen. Vertreter der Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ e.V. formulierten die Anliegen der Bevölkerung in Hagen-Henkhausen, die sich gegen den Ausbau in der Bestandstrasse wehrt. Ebenso artikulierten sich Vertreter, der Bürgerinitiative „Hagen-Reh“, die jedoch gegenteiliger Auffassung ist. Auch die Naturschutzvertreter erläuterten detailliert ihre Position für die Beibehaltung der Bestandstrasse, die im Widerspruch zu der Zielvorstellung des Rates der Stadt steht, die Trasse über Hagen-Reh zu führen. Dieser Dialog fand, so betont der Moderator, in einer sehr sachlichen und sehr verbindlichen Atmosphäre statt. Das konstruktive Verhalten der Beteiligten im Dialogprozess hat viel zum gegenseitigen Verständnis beigetragen, wichtige inhaltliche Differenzen bleiben jedoch bestehen.

Antragstrasse muss rechtssicher sein

Das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl der Bestandstrasse ist für Amprion die Rechtssicherheit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich der Runde Tisch intensiv mit den naturschutz- und umweltfachlichen Belangen beschäftigt. Amprion sieht diese für die Variante Hagen-Reh auch nach dieser erneuten und erweiterten Betrachtung als nicht überwindbar an und wird daher die Variante Hagen-Henkhausen als Antragstrasse in das Planfeststellungsverfahren einbringen. In den kommenden Monaten wird der Netzbetreiber die Bürger informieren und die Planfeststellungsunterlagen vorbereiten. Amprion wird zeitnah auf die Grundstückseigentümer entlang der geplanten Trasse zugehen. Die Ratsgremien werden von der Stadtverwaltung umgehend informiert. Die Planfeststellungsunterlagen sollen Ende des Jahres bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden. Amprion bietet an, den Dialog am Runden Tisch fortzusetzen, um z. B. die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens und Fragen zum Bauablauf zu thematisieren.

Runder Tisch erhöht Transparenz

Die Firma Amprion plant auf Grundlage des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) den Ausbau der vorhandenen 220-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung von Kruckel in NRW nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz (EnLAG 19) auf eine 380-Kilovolt-Verbindung. Der Runde Tisch wurde auf Initiative des Umweltausschusses und des Rates der Stadt Hagen einberufen. Er soll die Transparenz rund um die Planung des Leitungsbauprojektes erhöhen, einen sachlichen, fairen und ergebnisorientierten Dialog sicherstellen und die Konflikte um den Bau der Freileitung im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens minimieren. Der Vorsitzende des Runden Tisches ist Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Hagen. Der Runde Tisch wird von einem Arbeitskreis vorbereitet, der sich aus den Sprechern der verschiedenen Interessengruppen zusammensetzt.

Jens Stachowitz, Moderator des Runden Tisches, Dortmund am 25.01.2018 (www.stachowitz.de)

Amprion trifft Varianten-Entscheidung

Amprion plant, den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung im Raum Hagen-Hohenlimburg in der Bestandstrasse zu beantragen. Zu diesem Ergebnis kommt der Netzbetreiber nach einem 15 Monate dauernden Dialog am Runden Tisch. Daran und an den begleitenden Veranstaltungen hatten Vertreter aus den Interessengruppen Politik, Verwaltung, Bürgerinitiativen und Naturschutz teilgenommen. In insgesamt 20 Terminen wurden die Argumente diskutiert, die für und gegen die Bestandstrasse „Variante Hagen-Henkhausen“ sowie die „Variante Hagen-Reh“ sprechen. Es konnte angesichts der widerstreitenden Interessen keine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

Amprion hatte bereits im Jahr 2013 einen Variantenvergleich vorgenommen und führte im Rahmen der zurückliegenden 15 Monate auf Initiative der Stadt Hagen einen erneuten Variantenvergleich durch. In diesem wurden die Anliegen der Teilnehmenden am Runden Tisch soweit möglich einbezogen. Vertreter der Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ e.V. formulierten die Anliegen der Bevölkerung in Hagen-Henkhausen, die sich gegen den Ausbau in der Bestandstrasse wehrt. Ebenso artikulierten sich Vertreter, der Bürgerinitiative „Hagen-Reh“, die jedoch gegenteiliger Auffassung ist. Auch die Naturschutzvertreter erläuterten detailliert ihre Position für die Beibehaltung der Bestandstrasse, die im Widerspruch zu der Zielvorstellung des Rates der Stadt steht, die Trasse über Hagen-Reh zu führen. Dieser Dialog fand, so betont der Moderator, in einer sehr sachlichen und sehr verbindlichen Atmosphäre statt. Das konstruktive Verhalten der Beteiligten im Dialogprozess hat viel zum gegenseitigen Verständnis beigetragen, wichtige inhaltliche Differenzen bleiben jedoch bestehen.

Antragstrasse muss rechtssicher sein

Das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl der Bestandstrasse ist für Amprion die Rechtssicherheit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich der Runde Tisch intensiv mit den naturschutz- und umweltfachlichen Belangen beschäftigt. Amprion sieht diese für die Variante Hagen-Reh auch nach dieser erneuten und erweiterten Betrachtung als nicht überwindbar an und wird daher die Variante Hagen-Henkhausen als Antragstrasse in das Planfeststellungsverfahren einbringen. In den kommenden Monaten wird der Netzbetreiber die Bürger informieren und die Planfeststellungsunterlagen vorbereiten. Amprion wird zeitnah auf die Grundstückseigentümer entlang der geplanten Trasse zugehen. Die Ratsgremien werden von der Stadtverwaltung umgehend informiert. Die Planfeststellungsunterlagen sollen Ende des Jahres bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden. Amprion bietet an, den Dialog am Runden Tisch fortzusetzen, um z. B. die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens und Fragen zum Bauablauf zu thematisieren.

Runder Tisch erhöht Transparenz

Die Firma Amprion plant auf Grundlage des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) den Ausbau der vorhandenen 220-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung von Kruckel in NRW nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz (EnLAG 19) auf eine 380-Kilovolt-Verbindung. Der Runde Tisch wurde auf Initiative des Umweltausschusses und des Rates der Stadt Hagen einberufen. Er soll die Transparenz rund um die Planung des Leitungsbauprojektes erhöhen, einen sachlichen, fairen und ergebnisorientierten Dialog sicherstellen und die Konflikte um den Bau der Freileitung im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens minimieren. Der Vorsitzende des Runden Tisches ist Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Hagen. Der Runde Tisch wird von einem Arbeitskreis vorbereitet, der sich aus den Sprechern der verschiedenen Interessengruppen zusammensetzt.

Jens Stachowitz, Moderator des Runden Tisches, Dortmund am 25.01.2018 (www.stachowitz.de)

Neuer Quartiersarchitekt für Wetter

Die Stadt Wetter (Ruhr) bietet seit 2015 den Immobilienbesitzern in der Innenstadt von Wetter (Ruhr) ein kostenloses und unverbindliches Beratungsangebot:

Private Hauseigentümer im Stadtumbaugebiet „Untere Kaiserstraße/Königstraße und angrenzende Bereiche“ können eine Erstberatung zur Sanierung und energetischen Verbesserung ihres Gebäudes erhalten.

Der neue Quartiersarchitekt Jörg Hollweg steht hierfür seit Ende 2017 zur Verfügung. Er berät zu Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen und möglichen Förderungen. Dazu bringt er viel Erfahrung aus anderen Stadtumbaugebieten mit.

Zur Unterstützung der Eigentümer bietet die Stadt Wetter ein Haus- und Hofflächenprogramm an – dieses ermöglicht einen Zuschuss in Höhe von bis zu 9.000,-€ z.B. für den Schutz und die farbliche Neugestaltung Ihrer Fassade oder zur Entsiegelung und Aufwertung ihrer Hofflächen. Weiter kann auch eine Umgestaltung der Schaufenster und Vordächer förderfähig sein, ebenso wie ein Rückbau vorgehängter Fassadenteile.

Das Ziel des Förderprogramms ist eine Funktionsstärkung der Innenstadtbereiche sowie die Attraktivierung und Verschönerung des Stadtbildes durch die Aufwertung der Haus- und Hofflächen.

Diese Beratung und Unterstützung ist für die Eigentümer selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Individuelle Termine können mit Herrn Jörg Hollweg vereinbart werden:
Kroos+Schlemper Architekten
Dipl. Ing. Joerg Hollweg
Rosa-Luxemburg-Str. 18
44141 Dortmund
Tel. Nr. 01522 6983018 Email: hollweg@kroosundschlemper.de
Mehr Informationen auf der Seite der Stadt Wetter unter „Citymanagement Wetter“

WBH setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge

Hagen. Gemäß einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von 2017 in fast 100 deutschen Städten liegt die Stickoxydbelastung der Stadt Hagen im oberen Drittel. Schmutziger Spitzenreiter ist Stuttgart, als saubere Städte gelten unter anderem Halle (Westfalen) und Krefeld. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) hat sich die reinere Luft schon seit 2014 zur Aufgabe gemacht. Damit ist die Stadttochter Vorreiter in Hagen.

Zwei Drittel der Fahrzeugflotte, das heißt 34 von 50 Autos, rollen inzwischen als E-Fahrzeuge durch Hagens Straßen. In nur zwei bis drei Jahren sollen es 100 Prozent werden. Und das macht Sinn. Die Mitarbeiter des WBH sind innerstädtisch unterwegs, haben oft nur kurze Strecken zurück zu legen. Kein Problem für das E-Mobil mit einer Reichweite von 80 bis 100 Kilometern. Allerdings motorschädigend für einen Diesel. E-Mobile der Autobauer Nissan, Mitsubishi, Citroën und Peugeot zieren inzwischen den Betriebshof. Für weitere Strecken stehen VW-Modelle mit einer Reichweite von 200 Kilometern zur Verfügung.

WBH-Vorstand Hans-Joachim Bihs liebäugelt durchaus auch damit, die Nutzfahrzeugflotten sukzessive umzurüsten. Noch fehlt es allerdings an entsprechenden Angeboten auf dem Markt. Zwar gibt es bereits Nissan Transporter beim WBH, aber „Wir brauchen Fahrzeuge, die sich auch kippen lassen“, so Hans-Joachim Bihs, der vom E-Mobilitätskonzept restlos überzeugt ist. Ebenso werden Modelle mit stärkerer Batterieleistung benötigt. Arbeitsfahrzeuge müssen mehr leisten und haben damit einen größeren Stromverbrauch. Kleineres Arbeitsgerät mit Batteriebetrieb wie Laubbläser, Freischneider und Heckenscheren sind bereits im Einsatz.

Getankt wird auf eigenem Gelände. Auf dem Betriebshof an der Eilper Straße stehen mehrere Ladestationen für die Fahrzeuge bereit. Gespeist werden die „Zapfsäulen“ mit Energie aus der eigenen 44 KW Solaranlage auf den Dächern der Wirtschaftsgebäude. Mit wachsendem Fuhrpark wird die Solarzellenanlage vergrößert. So wird der WBH zunehmend energieautark. Die Einspeisung in der sonnenarmen Zeit durch die Mark E mit regenerativem Strom ist minimal.

In Kürze wird es fünf neue Ladesäulen für jedermann geben, und zwar auf den Parkplätzen der Friedhöfe Vorhalle, Delstern, Halden, Haspe und Loxbaum sowie auf dem Parkplatz gegenüber des WBH (Eilper Straße 132-136). Jeder E-Mobil Eigentümer kann ganz unkompliziert und bargeldlos über eine Handy-App oder über eine Ladekarte sein Fahrzeug an diesen Standorten betanken. Und das mit gutem Gewissen.

Der Strom kommt von Mark E beziehungsweise ENERVIE als Grün-Strom aus Windkraft, Solarzellen und weiteren regenerativen Energiequellen. Die seit Ende Januar im Bau befindlichen Ladesäulen, sie werden wie die E-Fahrzeuge durch Land und Bund gefördert, sind ab April in Betrieb. Weitere durch Mark-E betriebene Ladestationen sind geplant.

So hat die Umstellung auf des E-Mobilitätskonzept gleich mehrere Vorteile. 1. Die Luft in Hagen wird besser; 2. Wird sich zunehmende E-Mobilität positiv auch auf Verkehrslärmbelastung auswirken; 3. Die Einspeisung von Energie durch eigene Solarzellen ist umweltschonend und sauber; 4. Sind die Betriebskosten verschwinden gering, da Ölwechsel und teure Inspektionen entfallen. „Das Teuerste am E-Auto ist der Reifenwechsel“ erklärt Hans-Joachim Bihs augenzwinkernd. Nur einige wenige Diesel Fahrzeuge wird es in den nächsten Jahren noch auf dem Betriebshof für ganz bestimmte Einsätze geben müssen.

1.500 Euro Spende für Hospiz Hagen

Hagen. 1.500 Euro haben Karin und Hans Lausen an das Hagener Hospiz gespendet. Gemeinsam mit Denny Ludsteck sowie Heike Eckardt und Frank Martin haben sie auf den Weihnachtsmärkten in Hagen-Haspe und Lüdenscheid Weihnachtsdeko und Kinderspielzeug aus Holz verkauft.

Über ein Drittel des Erlöses hiervon konnten sich nun Brigitte Passoth (Stiftungsvorstand Klaus Korte Hospiz-Stiftung) und Pfr. Martin Wehn (Geschäftsführer Stationäres Hospiz Hagen gem. GmbH) stellvertretend für das Hospiz Hagen freuen. Im Zuge der Spendenübergabe konnten sich Karin und Hans Lausen vom aktuellen Baufortschritt überzeugen, ab dem 1. März wird das Hospiz Hagen die ersten Gäste aufnehmen.

Therapiedienste Volmarstein bildet sieben Auszubildende aus

„Ich möchte mit Menschen arbeiten, nicht nur mit Maschinen“, sagt Robin Dinc. „Menschen bedanken sich“. Der 20-Jährige ist einer der fünf neuen Azubis bei den Therapiediensten Volmarstein, die in diesem Jahr eingestellt wurden. Er macht eine Ausbildung zum Orthopädiemechaniker. Klingt das angestaubt für einen jungen Menschen? „Auf den ersten Blick vielleicht“, meint Laura Engberg, Auszubildende der Orthopädie-Schuhtechnik. „Aber das ist ein Beruf mit Zukunft und er ist unglaublich vielseitig.“

Ob Orthopädiemechaniker oder Orthopädie-Schumacher – beide Berufe sind geprägt von HighTech, solidem Handwerk und individueller Beratung und Hilfsmittelversorgung. Azubi Alexander Schmidtke lebt selbst mit einer Unterschenkelprothese. Daher weiß er, wovon er redet, wenn er sagt: „Jeder Fall ist anders und die persönliche Beratung und Begleitung ganz wichtig.“

In der praktischen Ausbildung werden die neuen Nachwuchskräfte alle Werkstätten und
Abteilungen des Hilfsmittelkompetenzzentrums (HKV) kennenlernen. „Sie sind im richtigen Unternehmen angekommen“, ist Stefan Frisch, Leiter des HKVs überzeugt. Denn die Vielfalt und Verzahnung in unserer Stiftung ist für die Auszubildenden schon etwas Besonderes: Die Versorgung von Menschen mit Handicap, die Dienstleistungen in den Bereichen Rehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Prävention und Sport sowie Orthopädietechnik, Orthopädie-Schuhtechnik und Rehatechnik – das ist schon ein sehr großes Aufgabenfeld und eine umfassende Versorgung aus einer Hand. Insgesamt beschäftigt die TDV sieben Auszubildende und hält zusammen mit dem Berufsbildungswerk Volmarstein stets Ausschau nach neuen Auszubildenden.

Bewerbungen werden jederzeit entgegen genommen. Mail: bewerbung@esv.de . Weitere
Informationen gibt’s im Internet unter http://www.td-volmarstein.de.

Röspel (SPD): Klonerfolg mit bitterem Beigeschmack

 

Chinesischen Forschern ist es erstmals gelungen, rund 22 Jahre nach der Geburt des Klonschafs Dolly mit der gleichen Methode Affen zu klonen. Die zwei Javaneraffen Zhong Zhong und Hua Hua seien lebendig geboren worden und hätten die ersten Wochen überlebt. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel hält das Klonen von Primaten allerdings für eine „neue Grenzüberschreitung“ aus China: „Ich halte es für einen unzulässigen und sogar gefährlichen Eingriff in die Entwicklung der Menschheit, der unbegründete Hoffnungen weckt und über Leichen geht.“

Rein wissenschaftlich betrachtet ist sei das gelungene Klonen eine bedeutsame Nachricht und werde den Wissenschaftlern einiges an Aufsehen und vielleicht sogar wissenschaftlichen Ruhm bringen“, glaubt der Forschungspolitiker René Röspel, der selbst Naturwissenschaftler ist. Damit sei wahrscheinlich auch das zentrale Ziel der Handelnden umfänglich beschrieben.

Die Herstellung genetisch identischer Affen hält Röspel für ethisch fragwürdig, „weil sie uns stetig näher an die Frage bringt, wer denn eigentlich für wen und wann bestimmen darf, mit welcher genetischen Ausstattung geboren werden darf.“ Von 109 im Labor produzierten Embryonen wurden 79 in Affenweibchen eingepflanzt, aus denen wiederum nur sechs Schwangerschaften entstanden. Nur Zhong und Hua haben – bis jetzt – überlebt.

Darüber hinaus sieht Röspel ein „unbekanntes, aber sehr wahrscheinliches“ Gesundheitsrisiko für das einzelne Individuum, denn es wird „alte“ Körper-DNA verwendet. Den geklonten Tieren fehle die Fähigkeit, über etwaige Schmerzen zu klagen, und sie leben in der Regel nicht lange genug, um gesicherte Urteile über Langzeitfolgen des Eingriffs treffen zu können.

„Mindestens den Schutzwall zur Anwendung beim Menschen sollten wir höher ziehen und dazu vielleicht – wie bereits Anfang des letzten Jahrzehnts – einen erneuten Versuch auf internationaler Ebene starten, das reproduktive Klonen weltweit zu ächten“, fordert Röspel: „Jubel ist nicht angebracht, sondern eher kritisches Nachdenken und Handeln.“

Ordnungsbehörden prüfen Aufenthalts und Lebensverhältnisse bei Zuwanderern

Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen unter Federführung der Ausländerbehörde haben gestern (24. Januar) Mitarbeiter der Polizei, des Stadtordnungsdienstes, der Wohnungs- und Bauaufsicht und des Jobcenters zehn Häuser in Altenhagen und Haspe aufgesucht und rund 286 Personen ausländer- und einwohnermelderechtlich überprüft.

Von 18 angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden die Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme oder Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung wieder ausgehändigt. Darüber hinaus wurden neun Personen abgemeldet, die nicht mehr unter den angegebenen Adressen wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen, prüft das Jobcenter Leistungseinstellungen, um einen möglichen Missbrauch einzudämmen. Die Polizei konnte einen Haftbefehl vollziehen. Auch stellten die Mitarbeiter wieder Müllprobleme fest. Diese werden der zuständigen Stelle gemeldet.

Seit Ende 2015 wurden 53 Kontrollen durchgeführt und dabei 440 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 12.194 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.088 abgemeldet und 633 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

Verkehrsunfallflucht in Oberhagen

Hagen. Zwischen 08:00 Uhr und 15:15 Uhr, ereignete sich im
Sackgassenbereich der Franzstraße ein Verkehrsunfall mit Flucht. Ein
am Fahrbahnrand abgestellter schwarzer Seat wurde von einem anderen
Fahrzeug beschädigt. Die Schadenhöhe liegt bei ca. 1.000 Euro.
Auffällig ist der rote Lackaufrieb an dem geparkten Pkw. An der
Fahrertür sind ca. 60 cm lange Kratzer in einer Höhe von 30-65 cm
erkennbar. Das Verkehrskommissariat bittet um Hinweis zum
Unfallverursacher, der vermutlich mit einem roten Fahrzeug unterwegs
war, unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Explodierter Farbbeutel markiert Beute nach Einbruch

Hagen. Bereits in der Nacht vom 11.01.2018 auf den 12.01.2018 kam es zu
einem Einbruch in eine Postfiliale an der Eppenhauser Straße in
Hagen. Die Zweigstelle ist durch eine Zwischentür mit einer Apotheke
verbunden. Der oder die Täter hebelten die Außentür der Postfiliale
auf und entwendeten einen großen Tresor, der im Kellergeschoss des
Gebäudes untergebracht war. Das Behältnis wurde mittels einer
mitgebrachten Sackkarre aus dem Gebäude und in ein Fahrzeug verladen.
Hierbei muss es sich um einen großen Wagen, mindestens also einen
Kombi, Van oder Kleintransporter, gehandelt haben. Da im Umkreis der
Postfiliale Glassplitter gefunden wurden, ist es wahrscheinlich, dass
der Täterwagen durch den Tresor im Bereich der getönten Seiten- oder
Heckscheibe beschädigt wurde. Bereits am folgenden Morgen konnte der
aufgebrochene Tresor ohne Inhalt in der Nähe der Donnerkuhle
aufgefunden. Augenscheinlich hatten die Täter den Tresor in der
Tatnacht auf die Wiese verbracht und gewaltsam geöffnet. Im Inneren
des Tresors explodierte dabei ein Sicherheitspack, das den Inhalt und
möglicherweise auch die Täter mit roter Farbe markiert haben könnte.
Erste Ermittlungen gehen davon aus, dass es sich um überregional
agierende Täter gehandelt haben könnte. Die Kriminalpolizei bittet
unter der Rufnummer 02331/986-2066 um Hinweise zu Vorkommnissen in
der Nacht, Bewegungen verdächtiger oder beschädigter Fahrzeuge sowie
zu Feststellungen von Personen, die mit roter Farbe markiert waren.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Grundschötteler Straße

 

Hagen. Auf der Grundschötteler Straße in Haspe kam es um
11:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 46-jähriger
Lkw-Fahrer steuerte seinen Lastwagen aus Richtung BAB 1 in
Fahrtrichtung Enneper Straße und musste an der dortigen Ampel warten.
Als er bei Grünlicht anrollte, sah er im Außenspiegel, dass unter
seinem Lkw der Kopf eines Menschen hervorragte. Er hielt sofort an
und verständigte Polizei und Rettungsdienst. Bei Eintreffen der
Einsatzkräfte stand der 62jährige Fußgänger zunächst augenscheinlich
unversehrt neben dem Lkw. Es zeigte sich jedoch, dass er
möglicherweise innere Verletzungen davon getragen hat, da auf seinem
Bein der Profilabdruck des Lkw zu erkennen war. Für die Dauer der
Unfallaufnahme wurde die Grundschötteler Straße in FR Haspe
vorübergehend gesperrt. Der Fußgänger kam in ein Hagener Krankenhaus.
Wie der Mann unter den Lkw gelangt ist, ist noch unklar. Zeugen
können sich unter 02331/986-2066 an die Polizei wenden.

Verkehrsunfall auf der A 45 bei Dortmund – eine Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 14.05 Uhr auf
der A 45 bei Dortmund ist eine Autofahrerin schwer verletzt worden.
Drei Fahrzeuge waren beteiligt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 56-Jähriger aus Unna mit
seinem Sattelzug in Richtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der
Anschlussstelle Dortmund-Süd wollte er nach einem Überholvorgang
zurück auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah er aus
bislang ungeklärter Ursache offenbar den dort fahrenden Mini einer
67-Jährigen aus Waltrop. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Mini
nach links schleuderte und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Ein
nachfolgender Lkw-Fahrer aus Gelsenkirchen (79) erkannte die
Situation und leitete eine Vollbremsung ein, konnte einen
Zusammenprall mit dem Mini jedoch nicht mehr vermeiden.

Bei dem Unfall wurde die 67-Jährige schwer verletzt. Ein
Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Die beiden Lkw-Fahrer
blieben unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 26.000
Euro.

Der Polizeibericht

Trickdiebstahl in Hohenlimburg mit glücklichem Ausgang

Hagen (ots) – Am 24.01.2018, um 15:00 Uhr, kam es in der
Piepenstockstraße zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer
89jährigen Hagenerin. Ein unbekannter Mann klingelte bei der Dame und
bat um Hilfe bei der Suche nach einem anderen Bewohner im Haus. Da
dort niemand öffnete, bat er die Seniorin um Stift und Papier, um
eine Nachricht zu verfassen. In der Wohnung der 89jährigen
durchsuchte der Täter, wie sich später herausstellte, die Wohnung und
nahm eine Geldkassette an sich. Wenig später fand sich die Kassette
in der Oeger Straße unter einem Auto wieder. Eine 45jährige
Anwohnerin und ihre Tochter entdeckten die Geldkassette und
verständigten die Polizei. Die Besitzerin konnte ermittelt werden und
erhielt die Kassette zurück. Der komplette Inhalt inklusive des
Bargeldes war noch an seinem Platz. Was den Täter bewogen hat, die
Kassette unter dem Auto zurückzulassen, ist noch nicht geklärt. Die
Seniorin konnte den Mann, der ihre Wohnung durchsuchte, als 45-50
Jahre alten, auffällig kleinen Mann (155-160 cm) beschreiben, der
eine Verletzung an der rechten Hand hatte und osteuropäischer
Abstammung war. Hinweise zu dem Sachverhalt nimmt die Polizei unter
02331/986-2066 entgegen.

Hattingen – Waffen in Pkw aufgefunden

Hattingen (ots) – Am 25.01.2018, gegen 00.40 Uhr, hielten
Polizeibeamte im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf einem
Parkplatz an der Schreys-Gasse den Fahrer eines Pkw Audi an. Bei
seiner Überprüfung zeigte sich der 34-jährige Mettmanner auffällig
provokant und aggressiv. In einem Ablagefach seines Fahrzeugs fanden
die Beamten ein Einhandmesser, ein Pfefferspray und einen
Teleskopschlagstock auf und stellten die Gegenstände sicher.

Wetter – Abbiegender Pkw erfasst Fußgängerin

Wetter (ots) – Am 24.01.2018, gegen 07.35 Uhr, bog ein 47-jähriger
Wetteraner mit einem Pkw VW vom Zubringer der Ruhrstraße nach links
auf die Oberwengerner Straße in Richtung Gederner Straße ab. Auf der
Fußgängerfurt erfasste er eine von links kommende und querende
Fußgängerin, die auf die Motorhaube seines Fahrzeugs aufgeladen und
zu Boden geschleudert wurde. Bei dem Unfall erlitt die 19-jährige
Wetteranerin leichte Verletzungen. Noch am Unfallort wurden die
Fußgängerin sowie die unter Schock stehenden drei Fahrzeuginsassen
von einem Notarzt versorgt. Sie wurden alle mit Rettungswagen in ein
nahe gelegenes Krankenhaus bracht.

Handy-Diebe nutzen günstige Gelegenheit

Hagen (ots) – Mit einem Trick lenkten am Mittwochabend drei junge
Burschen ihr Opfer ab und entwendeten ein Mobiltelefon. Gegen 20.00
Uhr kam der 16-Jährige aus dem Bahnhofsgebäude als er von den etwa
gleichaltrigen Tätern angesprochen wurde, ob er ihnen eine
Zweieuromünze wechseln könne. Zu diesem Zeitpunkt hatte der junge
Mann in der einen Hand sein Handy und in der anderen eine Flasche.
Also legte er die Sachen auf den Boden, holte sein Portemonnaie
heraus und drehte sich etwas ab, um nach Kleingeld zu schauen. Als er
sich wieder umdrehte, sah er nur noch wie die Burschen wegliefen und
dabei offensichtlich sein Mobiltelefon mitgenommen hatten. Aufgrund
der guten Beschreibung und weiterer Zeugenhinweise konnten
Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung die mutmaßlichen Täter antreffen
und überprüfen. Die 15 – 16 Jahre alten Jugendlichen sind schon
wiederholt durch Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten, hatten
allerdings zum Zeitpunkt der Überprüfung das entwendete Telefon nicht
mehr dabei. Die Beamten nahmen den Vorfall auf, die Ermittlungen
dauern an.

Festnahme nach Raub auf Juweliergeschäft

Dortmund. Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft am Königswall am
Montag (siehe Pressemitteilung Nr. 0145) ist der Polizei Dortmund in
Kooperation mit ihren Kollegen in Wilhelmshaven am heutigen
Donnerstag (25. Januar) ein Festnahmeerfolg gelungen.

Nach den ersten Ermittlungen konnten die Beamten als
Tatverdächtige eine 21-Jährige aus Braunschweig und einen 30-Jährigen
aus Wilhelmshaven identifizieren. Die 21-Jährige wurde heute in
Wilhelmshaven festgenommen und soll auch heute einem Haftrichter
vorgeführt werden. Der 30-Jährige ist noch flüchtig.

Die Ermittlungen dauern an.

Brand in Erndtebrück: Vorbeifahrender Autofahrer bemerkt
aufsteigenden Rauch und hilft vorbildlich

Erndtebrück (ots) – Am Mittwochmorgen gegen 09.20 Uhr bemerkte ein
46-jähriger Autofahrer auf seiner Fahrt durch Erndtebrück im Bereich
der Bergstraße, dass aus einem dortigen Zweifamilienhaus dunkler
Qualm aus einem Dachgeschossfenster aufstieg.

Der Bad Berleburger hielt deshalb vorsichtshalber seinen PKW an
und erkannte bei genauerem Hinsehen, dass das Dachfenster bereits
zersplittert war. Daraufhin verständigte er sofort die Feuerwehr. Ein
hinzukommender Nachbar machte teilte dem 46-Jährigen dann mit, wo die
Arbeitsstelle der betroffenen Familie ist, woraufhin der Bad
Berleburg mit seinem PKW auch noch dorthin fuhr und eine
Familienangehörige über das Brandgeschehen in ihrem Haus informierte.

Als die ebenfalls alarmierte Polizei am Brandort eintraf, war die
besagte Frau bereits am Brandort angekommen. Sie konnte den Beamten
deshalb mitteilen, dass sich außer dem Hund keine Personen in dem
zweigeschossigen Zweifamilienhaus befanden.

Die Feuerwehr Erndtebrück konnte das Feuer, das in einem Zimmer im
1. OG des Hauses ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle bringen
bzw. löschen.

Der Hund konnte unverletzt geborgen werden. Laut ersten
Schätzungen der Polizei beläuft sich der Brandschaden auf etwa 30000
Euro. Eine durch das Geschehen mitgenommene 77-jährige Hausbewohnerin
wurde zwecks Kontrolle vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt.

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat hat bereits unmittelbar
nach Bekanntwerden des Brandgeschehens seine Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen. Aktuell gehen die Brandermittler von einem
technischen Defekt eines Elektrokleingerätes aus.

Café Miteinander im Kicka Schmandbruch startet mit neuen attraktiven Spielen und Terminen ins Jahr 2018

Einander kennenlernen, begegnen, sich austauschen und informieren, gemeinsam essen und miteinander spielen: Seit Sommer 2015“ treffen sich Menschen aus verschiedenen Kulturen und Wetteraner Bürgerinnen und Bürger regelmäßig vierzehntägig freitags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr im „Café Miteinander“ im Kinder-und Jugendtreff „ Kicka“ Schmandbruch, Vogelsangerstraße 64a.

Durch eine Spende, gesammelt im Rahmen einer Kollekte anlässlich des Seefestes 2017, können zur großen Freude der Organisatoren, aktiven Ehrenamtlichen und der kleinen und großen Besucher ab sofort neue Spiele im Café ausprobiert werden.
Auch das Beratungsangebot in Fragen Schwangerschaft, Geburt und Erziehung, das für alle Eltern mit Neugeborenen und Kindern bis zu drei Jahren im Café im Rahmen der „ Frühen Hilfen“ seitens des Fachdienstes Jugend angeboten wird, steht für die Eltern in 2018 wieder zur Verfügung.

Interessierte sollten sich die folgenden Termine für das kommende Halbjahr vormerken:

26.01.2018

09.02.2018

23.02.2018

09.03.2018

23.03.2018

20.04.2018

11.05.2018

25.05.2018

08.06.2018

22.06.2018

06.07.2018

Alle sind wieder herzlich eingeladen, dabei zu sein und mitzumachen. Interessierte und engagierte Menschen, die das Café mit zeitlichen Ressourcen oder auch Sachspenden (z.B. Kuchen) unterstützen möchten, sind ebenfalls herzlich willkommen und finden jederzeit Ansprechpartner/Innen im Café. Weitere Infos unter Tel.: 66905 oder per Mail unter kicka.schmandbruch@arcor.de

 

Trennung …und was dann? – Informative Broschüre für Frauen und Männer neu aufgelegt

„Trennung … und was dann?“ lautet der Titel der Info-Broschüre für Frauen und Männer, welche die Gleichstellungsbeauftragten im Ennepe Ruhr Kreis in Zusammenarbeit mit der Fachanwältin für Familienrecht, Ulrike Heidenreich-Nestler, jetzt neu herausgegeben haben.

„Wenn eine Trennung oder Scheidung ansteht, ist das für die meisten Betroffenen nicht nur ein emotionaler Einbruch. Das Leben muss neu ausgerichtet und die eigene Existenz gesichert werden. Dabei muss vieles bedacht und geregelt werden“, so die Herausgeberinnen. „Mit der Broschüre möchten wir Ratsuchenden eine erste Orientierung in turbulenten Zeiten bieten.“

„Dabei sind Informationen alles“, sagt die Fachautorin Ulrike Heidenreich-Nestler, „das gilt für die Eheschließung und erst recht für die Trennung. Je besser Paare über Rechte, Pflichten undGestaltungsmöglichkeiten Bescheid wissen, desto größer sind die Chancen für eine faire Trennung. Dadurch können sie sich und den Kindern die Trennung erleichtern und lange Streitigkeiten vermeiden.“ Die Rechtsanwältin hat die komplexen juristischen Sachverhalte für die Broschüre leicht verständlich übersetzt und jedes Kapitel zusätzlich mit Tipps versehen.

Auf knapp 40 Seiten werden die Folgen einer Trennung oder Scheidung beschrieben und zentrale rechtliche Fragen erklärt. „Wer darf in der gemeinsamen Wohnung bleiben? Wie ist der Hausrat aufzuteilen? Welche Regelungen sieht das Sorge- und Umgangsrecht vor? Weitere Themen betreffen den Unterhalt, Versorgungs- und Zugewinnausgleich und steuerliche Auswirkungen, sowie das Trennungsverfahren für Eheleute und Lebensgemeinschaften.

Dennoch empfehlen die Gleichstellungsbeauftragten keine Alleingänge. „Die Broschüre gibt Frauen und Männern zwar einen Überblick und spricht vieles an, an das sie denken müssen, sie kann aber keine professionelle Rechtsberatung ersetzen.“ Im Anhang finden sich denn auch Adressen von Beratungsstellen, die kostenlos rund um Partnerschaft, Trennung und Scheidung beraten.

Die Broschüre ist ab sofort bei Ursula Noll im Rathaus von Wetter und bei Evelyn Koch im Rathaus von Herdecke zu bekommen. Sie kann auch abgerufen werden im Internet als PDF-Datei auf den Homepages der Städte auf den Seiten der jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten.

Stadt Wetter (Ruhr)
http://www.stadt-wetter.de

Stadt Herdecke
http://www.herdecke.de

Der Kinderschutzbund sucht dringend ehrenamtliche Verstärkung für den Suppenkasper

 

 

Um den „Suppenkasper“ (Mittagstisch für bedürftige Familien und andere Gäste) aufrechterhalten zu können, braucht die Küche des Kinderschutzbundes ab sofort einmal in der Woche am Donnerstagvormittag tatkräftige, ehrenamtliche Unterstützung bei der Essensvorbereitung und –ausgabe. Benötigt wird jemand, der einmal in der Woche von ca. 10 – 14 Uhr beherzt zupacken kann: die Aufgaben reichen vom Gemüseschnibbeln, u. U. Erledigung kleinerer Einkäufe, Tragen von Töpfen und Geschirr bis hin zur Austeilung des Essens.

 

Interessierte können sich gern im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes,Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890 melden.

Schlemmerfrühstück in Boelerheide

Gemeinsam zu einem ausgiebigen Frühstück zusammenkommen – das ist für viele der perfekte Start ins Wochenende. Wer schlemmend in die Auszeit des Wochenendes starten möchte, ist in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide genau richtig. Hier stehen am Samstag, 27. Januar 2018, ab 8.30 Uhr wieder viele Köstlichkeiten auf dem Frühstückstisch.

Das Schlemmerfrühstück findet monatlich in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide, Overbergstraße 125, statt. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02331/689397. Das Frühstück kostet 5,50 Euro pro Person.