Schüler in Lünen getötet – derzeitiger Ermittlungsstand

Wie bereits berichtet, ermittelt die Dortmunder Polizei nach einem
Tötungsdelikt in einer Schule in Lünen im Rahmen einer Kap-Kommission.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand, hatte der Beschuldigte am
heutigen Tag, gemeinsam mit seiner Mutter, einen Gesprächstermin mit
der Sozialarbeiterin in der Schule. Nach Einschätzung der
Sozialarbeiterin gilt der polizeibekannte 15-Jährige als aggressiv
und unbeschulbar und besuchte deswegen zwischenzeitlich eine andere
Schule. Diese Maßnahme scheiterte und er sollte nun wieder die
Käthe-Kollwitz-Gesamtschule besuchen.

Während des Wartens auf das Gespräch, traf das spätere Opfer auf
den Täter. Nach Angaben des Tatverdächtigen, habe das Opfer seine
Mutter mehrfach provozierend angeschaut. Dadurch fühlte sich der
15-Jährige derart gereizt, dass er seinen Mitschüler mit einem Messer
in den Hals gestochen habe.

Im Vorfeld der Tat war es bereits zu Streitigkeiten zwischen dem
späteren Opfer und dem Tatverdächtigen gekommen. Ob dies das
letztendliche Motiv darstellt, werden die weiteren Ermittlungen
ergeben.

Die durchgeführte Obduktion bestätigte im Ergebnis eine
todesursächliche Gewaltanwendung. Die Tatwaffe konnte am Tatort
sichergestellt werden.

Der Beschuldigte verfügt nur über geringe polizeiliche
Erkenntnisse. Frühere Bezüge zum Opfer ergeben sich daraus nicht.

Die Familie des Opfers wird von der Opferschutzdienststelle der
Polizei Dortmund betreut.

Der 15-Jährige soll noch morgen einem Haftrichter vorgeführt
werden.

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Nach Schweißarbeiten: Brand in Lüdenscheider KFZ-Werkstatt

Lüdenscheid. Am heutigen Dienstag, gegen 15:35
Uhr, meldete eine Mitarbeiterin eines Autohauses In der Dönne einen
Brand in der Werkstatt. Der benachrichtigten Feuerwehr gelang es
schnell, den Brandherd unter Kontrolle zu bringen. Gegen 16:25 Uhr
war der Brand bereits gelöscht. Nach ersten Ermittlungen sind
Schweißarbeiten an einem Fahrzeug ursächlich für den Brand. Das
Feuer griff anschließend auf weitere in der Werkstatt stehende
Fahrzeuge über.

Bei dem Brand wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Der
Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen hohen
sechsstelligen Eurobereich beziffert.

Die angrenzende L561 wurde im Bereich des Einsatzortes für zwei
Stunden gesperrt.

Die Ermittlungen dauern an.

„Selbstfürsorge, was kann ich für mich tun?“ – Informative Vorträge bei Krebs-Selbsthilfetag

20180123_Vorbereitungsteam KrebsselbsthilfetagHagen. Zu einem informativen Tag ganz im Zeichen des Themas Selbsthilfe
laden die Krebs-Selbsthilfen in Hagen, der Förderverein und die
Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr ein. Richtungweisende
Fragestellungen und spannende Referenten bilden in diesem Jahr den
Rahmen für den Krebsselbsthilfetag am Samstag, 3. Februar, in Hagen. „Selbstfürsorge ist eine bewusste Entscheidung und zugleich eine wichtige Voraussetzung gesunder Lebensführung“, ist sich Gisela Reinhardt von der Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr sicher. „Selbsthilfe
fördert die Lebensqualität und stärkt die Selbstwirksamkeit.“ Vor diesem
Hintergrund ist es den Organisatoren gelungen mit Dr. med. Martin Flür,
Timo Niels und dem Diplom-Religionspädagogen Hartmut Magon renommierte
Referenten zu gewinnen. Der Krebsselbsthilfetag beginnt um
11 Uhr und findet im Wichernhaus der Diakonie Mark-Ruhr (MartinLuther
Straße 9-11, 58095 Hagen) statt. Den Auftakt-Vortrag hält Dr. med. Martin Flür, Oberarzt der Medizinischen Klinik und der Onkologischen Ambulanz des Helios Klinikums
Schwelm. Er referiert um 11 Uhr zum Thema „Ernährung nach Béliveau
und komplementärmedizinische Unterstützung bei Krebs“. Mit der Fragestellung
„Bewegung bei Krebs: Sport als Medikament?“ beschäftigt sich
um 12.15 Uhr Timo Niels vom Universitätsklinikum Köln in seinem Vortrag.
Im Anschluss wird eine (Vortrags-)Pause mit Imbiss angeboten.
„Die Krankheit verarbeiten und sich selbst wieder etwas zutrauen“, lautet
das Thema des dritten und letzten Vortags, den der Diplom Religionspä-
dagoge Hartmut Magon (Praxis für Psychoonkologie aus Essen) hält.
Der Eintritt ist frei. Krebsbetroffene Menschen, ihre Angehörigen und
Interessierte sind herzlich eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist nicht
erforderlich.

20180123_Vorbereitungsteam Krebsselbsthilfetag_2Die Krebsselbsthilfe Hagen weist zudem darauf hin, dass es ab sofort
das Jahresprogramm mit verschiedenen Veranstaltungen/ Angeboten
zum Thema Selbsthilfe gibt. Das Programm gibt es unter anderem im
Wichernhaus der Diakonie Mark-Ruhr sowie online unter http://www.diakoniemakr-ruhr.
Selbstverständlich liegt es auch am 3. Februar beim Krebsselbsthilfetag – der anlässlich des Weltkrebstags stattfindet – aus.

NGG: Hagener essen 1.800 Tonnen Schokolade pro Jahr

NGG: Ernährungsbranche ist Wirtschaftsfaktor | Kritik an Einzelhandel

75 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes in Hagen pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1.800 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 4.630 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 197.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 500 Arbeitsplätze hängen in Hagen laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. So seien Hersteller aus der Region auch regelmäßig auf der Grünen Woche – der weltgrößten Agrar- und Verbrauchermesse – in Berlin präsent.

Neue Food-Trends wie gluten- oder laktosefreies Essen seien eine Herausforderung auch für die heimische Ernährungswirtschaft, so Mura. Die sei gut aufgestellt und belege bei Produktions- und Hygienestandards weltweit einen Spitzenplatz. „Kaum irgendwo ist die Lebensmittelsicherheit höher als bei uns“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen.

Eine Voraussetzung für gutes Essen und Trinken sei jedoch, dass dieses fair produziert werde – angefangen vom Anbau der Zutaten bis hin zu den Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung. Dazu hat die NGG eine lebensmittelpolitische Initiative gestartet. Isabell Mura: „Gute Ernährung und gute Arbeit gehören zusammen. Hygiene unter Zeitdruck – das kann zum Beispiel nicht gut gehen.“ Dies bedeute auch, dass Unternehmen Tarifverträge einhielten und sich an der Berufsausbildung beteiligten, betont die Gewerkschafterin.

Mit Sorge sieht die NGG den Trend zur Verramschung: „Gerade bei Getränken, Fleisch und Süßwaren erleben wir regelrechte Rabatt-Schlachten in den Supermärkten. Damit werden Lebensmittel oft weit unter Wert verkauft“, kritisiert Mura. Weniger als 70 Cent für eine Tafel Marken-Schokolade sei in einer fairen und umweltgerechten Produktion nicht machbar. Solche Preise erhöhten den Druck auf die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen.

An die Verbraucher appelliert die NGG daher, nicht nur auf den günstigsten Preis zu achten. „Gute Lebensmittel sollten den Menschen beim Einkauf etwas wert sein. Gleichzeitig können sie damit die heimische Wirtschaft stärken – und beim Essen neben dem Genuss auch noch ein gutes Gewissen haben.“

Künstler für Internationales Fest gesucht

Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein sucht Künstler, die beim Internationalen Fest am Donnerstag, 15. März, auftreten möchten. „Vom Musiker bis zum Tänzer – wir freuen uns über jeden Interessenten“, sagt Benjamin Laes, Mitarbeiter des BBWFreizeitbereichs.

Im Volmarsteiner BBW gibt es Azubis und Schüler mit Behinderungen aus rund 20 Ländern. Mehr als 10 Prozent der 500 Teilnehmer haben eine nicht-deutsche Herkunft. Ziel des Internationalen Festes ist es, den wertschätzenden Umgang untereinander zu fördern. Erstmals fand das Fest 1990 statt.

Künstler, die beim Internationalen Fest auftreten möchten, können sich bei Benjamin Laes, Tel. 02335 / 639-7400, oder E-Mail laesb@esv.de melden.

„Bänker am Bahnhof“: Bahnhofsmission lieferte bleibende Eindrücke für Hermann Backhaus

20180123_Backhaus Bhnhofsmission_03Hagen. Auf den ersten Blick ging es am Hagener Hauptbahnhof am zurückliegenden
Freitag (19. Januar) nicht so hektisch zu wie üblich. Doch der Eindruck täuschte, denn für das Team der Bahnhofsmission der Diakonie
Mark-Ruhr gab es an diesem Tag viel zu tun, denn Sturm „Friederike“ hatte für etliche Zugausfälle und ratsuchende Reisende gesorgt.
Da passte es, dass die Bahnhofsmission Unterstützung von Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank, erhielt. Hermann Backhaus tauschte sein Sakko mit der Weste der Bahnhofsmission und „hospitierte“ von Freitagmittag bis in den Abend hinein beim Team der Bahnhofsmission um Einrichtungsleitung Ilona LadwigHenning.

20180123_Backhaus Bhnhofsmission_01Schon seit vielen Jahren unterstützt die Märkische Bank Einrichtungen
wie Luthers Waschsalon oder eben die Bahnhofsmission.
„Daher weiß ich, dass gerade die Bahnhofsmission oftmals erste Anlaufstelle
für Hilfesuchende in Hagen ist“, so Hermann Backhaus, der seinen
Eindruck über die tatsächliche Arbeit mit dem „Praktikum“ vertiefen wollte.„Ich war im Vorfeld sehr gespannt auf die Arbeit und kann rückblickend
sagen, dass ich sehr dankbar für diesen Tag bin. Einen typischen Berufsalltag
gibt es hier nicht, immer wieder kommen Menschen, die auf
ganz unterschiedliche Weise Hilfe benötigen. Von der Fahrplanauskunft,
über die Reisebegleitung bis hin zu schwerwiegenderen sozialen Problemlagen,
bei denen die Bahnhofsmission den richtigen Ansprechpartner
vermitteln kann.“

Der Polizeibericht

Mit fast zwei Promille auf dem E-Bike unterwegs

Hagen (ots) – Am Dienstag, 23.01.2018, kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt. Gegen 02:30 Uhr führte eine Streifenwagenbesatzung
eine gezielte Kontrolle an der Badstraße durch. Zu dieser Zeit fuhr
ein Mann (37) auf einem E-Bike in Schlangenlinien an eine Ampel
heran. An der Haltelinie machte er einen Ausfallschritt, um einen
Sturz zu verhindern. Als er den Streifenwagen sah, stieg er sofort
von einem Fahrrad ab und begann es auf den Gehweg zu schieben. Bei
einer anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Hagener
alkoholisiert war (1,9 Promille) und unter Drogeneinfluss stand. Die
Polizisten ließen zwei Blutproben entnehmen. Der Hagener musste sein
E-Bike nach Hause schieben und kann nun mit einer Anzeige rechnen.
Das Verkehrskommissariat übernimmt die Ermittlungen.

Betrunkener Dieb greift in die Kasse eines
Lebensmitteldiscounters in Wehringhausen

Hagen (ots) – Zu einem ungewöhnlichen Ladendiebstahl kam es am
22.01.2018, gegen 21:00 Uhr. Ein Kunde erweckte den Eindruck, bei der
39jährigen Kassiererin Ware bezahlen zu wollen. Statt dessen griff er
in einem günstigen Moment unerwartet in die Kasse und rannte mit dem
erbeuteten Geld aus dem Laden. Vor dem Geschäft sprang er auf ein
schon bereitstehendes Fahrrad und entfernte sich. Laut der
Kassiererin war der Täter 170-175 cm groß und augenscheinlich
Südosteuropäer. Er roch zudem auffällig nach Alkohol. Erbeutet wurde
ein dreistelliger Geldbetrag. Die Polizei nimmt Hinweise unter
02331/986-2066 entgegen.

Wohnungseinbruch – Einbrecher erbeutet Schmuck

Hagen (ots) – Gegen 13.50 Uhr hatte eine Familie aus der Straße
Zur Wiesche die Erdgeschosswohnung in einem freistehenden
Mehrfamilienhaus verlassen. Bei ihrer Rückkehr musste das Ehepaar
feststellen, dass die Terrassentür zum Schlafzimmer aufgehebelt
wurde. Eine Schmuckschatulle, die zuvor auf einer Kommode stand, lag
geöffnet auf dem Bett und der gesamte Schmuck war weg. Die Kripo
sicherte Spuren am Tatort, die eingesetzten Polizisten legten eine
Anzeige vor. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang
mit dem Einbruch gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Einbruch in Baucontainer

Hagen (ots) – Am 22.01.2018 meldete ein Firmenmitarbeiter, dass
ein Baucontainer auf einem Lagerplatz in der Osemundstraße
aufgebrochen wurde. Das Gesamtgelände wie auch der Container selbst
waren durch Vorhängeschlösser gesichert. Der oder die Täter brachen
beide Schlösser auf und entwendeten Werkzeug mit einem Warenwert in
vierstelliger Höhe. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter
02331/986-2066.

Gestohlenes Fahrrad für fünf Euro weiterverkauft

Hagen (ots) – Am 22.01.2018, um 11:20 Uhr, erstattete ein
46jähriger Hagener eine Anzeige auf der Polizeiwache Innenstadt. Vor
wenigen Minuten war ihm ein Fahrrad entwendet worden, während er
dieses kurz unbeaufsichtigt ließ. Noch während der Anzeigenaufnahme
fuhr eine unbekannte Person mit genau diesem Fahrrad an der Wache
vorbei. Polizeibeamte konnten den Fremden anhalten und kontrollieren.
Der 41jährige Mann war verwundert über die Kontrolle. Er hatte, ohne
Verdacht zu schöpfen, das Fahrrad vor wenigen Minuten am ZOB für fünf
Euro erstanden. Der Preis kam ihm zwar gering vor, das Fahrrad, so
seine Aussage, habe er aber gut gebrauchen können. Der Eigentümer
erhielt sein Rad zurück, den 41jährigen erwartet ein Verfahren wegen
Hehlerei.

Airbag und Bordcomputer ausgebaut

Hagen (ots) – In der Nacht zu Montag haben unbekannte aus einem
Pkw den Fahrerairbag sowie den Bordcomputer ausgebaut. Die
Geschädigte hatte ihren BMW im Heckenweg geparkt und gegen
Mitternacht zuletzt unbeschädigt gesehen. Als sie am Montag gegen
10.50 Uhr ihr Fahrzeug öffnete und sich auf den Fahrersitz setzte,
musste sie feststellen, dass aus dem Lenkrad der Airbag entwendet
wurde und aus dem Armaturenbrett das werksseitig verbaute
Navigationsgerät mitsamt Radio. Zeugen, die weiterführende Hinweise
geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Veranstaltungskalender 2018 für Eilpe/Dahl erschienen

Nun ist es wieder soweit. Der aktuelle Veranstaltungskalender Eilpe/Dahl für das Jahr 2018 mit über 200 Einträgen liegt in vielen Geschäften des Bezirks frisch gedruckt aus – natürlich wie immer kostenlos. Bezirksbürgermeister Michael Dahme und Geschäftsstellenmitarbeiterin Iris Schünadel freuen sich über die vielfältigen Freizeitangebote, welche die Lebendigkeit des Bezirks im Hagener Süden wiederspiegelt.
„Eine breit aufgestellte Palette von Freizeitmöglichkeiten steigert ganz eindeutig den Wohlfühlfaktor des Bezirks“, so Michael Dahme.

Seit vielen Jahren dokumentiert der Kalender das Engagement der Vereine, Schulen, Kindergärten, Kirchen und manch anderer Vereinigung wieder. Er zeigt Jahr für Jahr, dass es auch in Zeiten leerer Kassen möglich ist, durch persönlichen Einsatz attraktive Treffen und Veranstaltungen zu realisieren. Zusätzlich beinhaltet die gedruckte Version die Sitzungstermine der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl sowie eine praktische zweiseitige Kalenderübersicht.

Die Veranstaltungstermine sind auch online auf der Seite der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl unter dem Link https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_bved/fb_bved_01/bezirksvertretung.html als pdf-Dokument hinterlegt.

Schwerer Verkehrsunfall mit verletztem Fußgänger

 

Hagen. Am Montag, um 17:50 Uhr, ereignete sich auf der
Pappelstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Bei einbrechender
Dunkelheit befuhr ein 63jähriger mit seinem Hyundai die Pappelstraße
in Fahrtrichtung Hagener Straße. In Höhe der Bushaltestelle „Auf dem
Kuhl“ überquerte ein 64jähriger Hagener die Pappelstraße zu Fuß, ohne
auf den Fahrzeugverkehr zu achten. Da er dunkel gekleidet war,
erkannte ihn der Hyundai-Fahrer zu spät und lud den Passanten auf die
Motorhaube auf. Am Fahrzeug entstand minimaler Sachschaden, der
Fußgänger prallte jedoch mit seinem Kopf auf die Fahrbahn. Aufgrund
der Schwere der Verletzung kam er in ein Hagener Krankenhaus. Die
Pappelstraße musste zeitweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt
werden.

Gefährliche „Challenge“ im Krankenhaus – Schüler (14/15) legen aus Langeweile zwei Brände

 

Witten. In den Abendstunden des 19. Januars (Freitag)
wurden die Feuerwehr und die Polizei zu dem an der Pferdebachstraße
in Witten gelegenen Krankenhaus gerufen.

Zeugen hatten dort zwei Jugendliche dabei beobachtet, wie sie
gegen 20.40 Uhr mit einem Minigasbrenner aus der Herrentoilette
kamen. Sie konnten wenig später Brandgeruch wahrnehmen.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass in dem Raum ein Abfalleimer
in Brand gesetzt worden war. Sie löschten das Feuer mit einem
Feuerlöscher. Anschließend lüftete die Feuerwehr den Raum.

Die beiden Schüler (14/15), die die Aufforderung eines der Zeugen,
im Eingangsbereich des Krankenhauses zu verbleiben, nachgekommen
waren, gaben die Brandlegung zu.

Und nicht nur diese! Schon am 18. Januar, gegen 20.40 Uhr, hatten
die beiden jungen Wittener an der besagten Örtlichkeit einen
Plastikeimer angezündet. Bei einem Löschversuch zog sich eine
Krankenschwester eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Warum haben die Jugendlichen die Feuer gelegt? Im Rahmen einer
„Challenge“ wollten sie aus Langeweile vorsätzlich Sachen in Brand
setzen und die dabei aufgenommenen Fotos in die sozialen Netzwerke
einstellen.

Die Ermittlungen im Bochumer Brandkommissariat (KK 11), auch
bezüglich möglicher weiterer Taten, dauern an.

Am Dienstagmorgen: Fußgänger auf der Weststraße angefahren

 

Hagen. Am heutigen Dienstag, gegen 06:15 Uhr,
erhielt die Hagener Polizei einen Notruf zur Einmündung Weststraße /
Westpreußenstraße. Ein 30 jähriger Hagener war zunächst mit seinem
Opel Corsa auf der Weststraße unterwegs. Als er in die
Westpreußenstraße abbiegen wollte, übersah er einen ebenfalls 30
jährigen Fußgänger aus Hagen, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der
Fußgängerqueerung der Westpreußenstraße befand. Durch die Kollision
wurde der Fußgänger zu Boden geschleudert und schwer verletzt. Nach
der ersten Versorgung durch die eingesetzten Rettungskräfte wurde der
Fußgänger einem Hagener Krankenhaus zugeführt. An dem Opel Corsa
entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro. Während der
Unfallaufnahme musste der Einmündungsbereich gesperrt werden. (tr)

Karneval als Ritter

Kinder, die sich Karneval als Ritter verkleiden möchten, brauchen einen richtig tollen Ritterhelm. Solch einen Helm können sie sich am Sonntag, 28. Januar, um 14 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle basteln.

Wer sein Ritterkostüm noch ergänzen möchte, findet Holzschwert, Schild und Lanze im Shop des Museums. Der neue Helm wird im Anschluss bei einem kleinen Turnier getestet. Hier können die kleinen Ritter zeigen was in ihnen steckt.

Vorher erfahren die Kinder an der authentischen Ritterfigur, was ein Ritter außer dem Helm sonst noch alles trägt und was die Knappen im Mittelalter alles lernen mussten, bevor sie Ritter werden konnten. Als besondere Attraktion wird die Möglichkeit geboten, einmal selbst verschiedene Rüstungsteile anzuprobieren und das Schwert wie ein Ritter zu führen.

Die Kinderaktion „Ritterhelm basteln“ bietet sich als interessante Nachmittagsgestaltung für Kinder ab sechs Jahren an. Das etwa zweistündige Programm kostet für Kinder 6 Euro zuzüglich 1,50 Euro Eintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich und unter Telefon 02331/207-2740 möglich.

Entdeckungsreise durch das nächtliche Schloss Werdringen

Eine spannende Taschenlampenführung für die ganze Familie bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 27. Januar, nach Ende der offiziellen Besuchszeiten um 18 Uhr an. Ausstellungsstücke, die schon tagsüber ein bisschen bedrohlich wirken, wie das riesige Mammut oder der Dinosaurier mit seinen spitzen Zähnen, sind bei Dunkelheit im Schein einer Taschenlampe ganz schön unheimlich. Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser Führung genau richtig. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die anderen Objekte, wie die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel aus der Steinzeit und der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter entwickeln eine ganz neue Wirkung.

Die Führung bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte von den ältesten Funden von Leben im südwestfälischen Raum über die Tiere und Menschen der Steinzeit bis hin zur Zeit der Burgen und Ritter. Auch wer das Museum schon einmal besucht hat, wird erleben, dass sich die Objekte im Schein einer Taschenlampe in einem anderen Licht zeigen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich alle Interessierten schnell unter Telefon 02331/207-2740 anmelden. Taschenlampen stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung und müssen nicht mitgebracht werden. Die Taschenlampenführung dauert ungefähr eine Stunde und kostet für Kinder 1,50 Euro und für Erwachsene 3 Euro zuzüglich des Museumseintritts von 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Die Familienkarte kostet 9 Euro.

Fossilienführung im Wasserschloss Werdringen

Eine spannende Fossilienführung im Museum Wasserschloss Werdringen durch über 450 Millionen Jahre Zeitgeschichte findet unter der Leitung von Diplomgeologin Antje Selters am Sonntag, 28. Januar, um 15 Uhr statt.

Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Geheimnisvolle Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, die ersten Wälder der Erdgeschichte, einmalige Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle und die Dinosaurier im Sauerland sind Mittelpunkt der Führung. Anhand zahlreicher Objekte wird die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten.

Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 28. Januar findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Russische Kunst heute“ um 11.15 Uhr statt. 75 Werke aus einer Privatsammlung in Deutschland dokumentieren die aufregende Kunstszene Russlands der letzten Jahrzehnte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 entstanden für alle Künstler dieses riesigen Landes gänzlich neue Impulse, die in Deutschland bisher wenig bekannt sind. Sowohl abstrakte Werke wie auch figürlich orientierte Arbeiten finden sich in dieser herausragenden Sammlung, die insgesamt über 300 Arbeiten umfasst. Der Blick dieses Sammlers richtet sich in aller Regel auf erzählerische Momente der heutigen russischen Kunst.

Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Spielespaß mit und ohne Demenz

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ des „netzwerk demenz Hagen“ laden die verantwortlichen Mitarbeiterinnen des AWO-Martha-Müller-Seniorenzentrums, des Pflegeteams Home-Care und der Ergotherapie Rossa zu einem bunten Spielenachmittag in die Buchhandlung Heering, Freiheitstraße 36, am Mittwoch, 31. Januar, von 15 bis 16.30 Uhr ein. Angesprochen sind alle spielfreudigen Menschen, von Demenz Betroffene und deren Angehörige.

Bei Kaffee und Kuchen möchten die Organisatoren mit den Gästen Demenzspiele, die Spaß und Erfolg versprechen, spielen. Es soll eine kleine Auszeit vom Alltag sein. Gerne können sich die Gäste auch bei Fragen zum Thema Demenz von den anwesenden Mitgliedern des Netzwerkes beraten lassen und sich über entsprechende Angebote in Hagen informieren.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung beim Pflegeteam Home-Care, unter Telefon 02334/808882 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht gibt es einen weiteren Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 28. Januar, 19.00 Uhr in die Kirche St. Michael, mit dem Thema:

„Gott, segne uns und behüte uns in diesem Jahr 2018“

Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein. Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.