Drei Verletzte nach Unfall auf der A 1 – Sperrung und langer Stau

Bei einem Unfall auf der A1 in Fahrtrichtung Köln, zwischen dem
Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord heute Mittag
(22. Januar), wurden drei Personen zum Teil schwer verletzt.

Um 13:35 Uhr fuhr ein 61-jähriger Lkw Fahrer aus Polen auf das
Heck eines am Stauende wartenden Lkw auf. Vermutlich hatte er einen
baustellenbedingten Rückstau übersehen. Trotz Bremsens und
Ausweichens auf den linken Fahrstreifen prallte der 61-Jährige hinten
links auf den Sattelzug des 47-jährigen Fahrers, ebenfalls aus Polen.
Anschließend schleuderte der Lkw über den mittleren auf den linken
Fahrstreifen gegen den Sprinter einer 46-jährigen Frau aus Warmsen.

Bei dem Unfall zog sich der 61-Jährige schwere Verletzungen zu.
Die 46-jährige Frau wurde ebenfalls schwer, der 47-jährige Lkw Fahrer
leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber und Rettungswagen brachten
die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die A 1 zwischen dem
Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord in Fahrtrichtung
Köln komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahn
abgeleitet. Der aufgestaute Verkehr zwischen der Unfallstelle und dem
Rastplatz Lennhof wurde zurückgeführt und ebenfalls von der Bahn
geleitet.

Es entstand ein Rückstau mit einer maximalen Länge von rund 14 km.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 220.000 Euro.

Die Fahrtrichtung Köln wurde nach Abschluss der Unfallaufnahme,
Räumung und Säuberung der Unfallstelle gegen 17 Uhr wieder frei
gegeben.

Der Kinderschutzbund sucht Verstärkung

 

Der Familienunterstützende Dienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, für alle Hagener Familien, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung leben, Entlastungssituationen durch installierte Einzelbetreuung zu schaffen. In der Regel findet dieser Einsatz ambulant in den Familien statt. Dies kann stundenweise in der Woche oder am Wochenende  – immer in individueller Absprache mit den Familien – der Fall sein. Es handelt sich hierbei nicht vorrangig um eine pflegerische Tätigkeit, sondern das Angebot reicht z.B. vom gemeinsamen Spielplatz- oder Diskobesuch bis hin zur Begleitung zu Therapie- und Gruppenstunden oder Behördengängen. Dies hilft den Kindern und Jugendlichen am öffentlichen Leben teilzunehmen.

 

Hierfür werden fortlaufend engagierte Honorarkräfte eines jeden Alters (ab 18 Jahren) gesucht, die im pädagogischen, sozialen oder pflegerischen Bereich angegliedert sind und bestenfalls bereits Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung gemacht haben.

 

Wer Interesse an dieser stundenweisen Honorartätigkeit hat, ist herzlich eingeladen zu einem

 

Informationsabend am Mittwoch, 31. Januar 2018  um  17.30 Uhr

im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte.

 

Frau Jana Kunze wird an diesem Abend für alle Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung stehen. Anmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/386089-0 oder unter hilfe@kinderschutzbund-hagen.de.

Sturmtief „Friederike“: Unterricht an der Emil-Schumacher-Grundschule fällt auch am Dienstag aus

Hagen. Der Unterricht an der Emil-Schumacher-Grundschule, Siemensstraße 10, muss mindestens auch noch am morgigen Dienstag, 23. Januar, ausfallen. Das Sturmtief „Friederike“ hatte Teile des Dachs und des Kamins beschädigt. Vor einer Aufnahme des Unterrichts muss das Gebäude zunächst durch einen Statiker überprüft werden, um die Sicherheit für Lehrer- und Schülerschaft gewährleisten zu können.

OB Erik O. Schulz begrüßt RVR-Verbandsleitung zur Klausurtagung in Hagen

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OB Erik O. Schulz (vorne links) begrüßt den RVR-Verwaltungsvorstand um Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel (vorne rechts) bei der zweitägigen Klausur im Hagener „Arcadeon“. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Die neue Standortmarketing-Kampagne der Metropole Ruhr als „Stadt der Städte“ und die Ideensuche für das 100-jährige Bestehen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) im Jahr 2020 waren nur zwei Themen, die der RVR-Verwaltungsvorstand um Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel bei seiner zweitägigen Klausur im Hagener „Arcadeon“ erörtert hat. Gleich zu Beginn der Tagung begrüßte Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Gäste aus Essen. Als Mitglied des Kommunalrates und der Verbandsversammlung kennt Schulz die Arbeit des RVR sehr gut.

„Wir haben Hagen sehr gerne als Tagungsort unserer diesjährigen Klausur ausgesucht. Vor allem durch die konkrete Arbeit an gemeinsamen Projekten hat sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt und RVR in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Das soll in den kommenden Jahren so bleiben“, sagte Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. So wird sich Hagen Anfang Februar in der Serie „53 Städte, 52 Wochen“ der Standortmarketing-Kampagne als spannender Teil der Metropole Ruhr präsentieren.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz betonte in seiner Begrüßung: „Wir werden als Stadt Hagen das Vorhaben nicht aufgeben, Ideen für die weitere Entwicklung an Harkort- und Hengsteysee zu prüfen. Dafür brauchen wir auch weiterhin die enge und gute Zusammenarbeit mit dem Regionalverband als neuem Eigentümer wichtiger Flächen.“ Erst Ende 2017 haben die RVR-Gremien beschlossen, in Hagen die Flächen am Hengsteysee, für die sich lange Zeit das Cargobeamer-Projekt interessant hatte, zu erwerben und für eine künftige Freizeitentwicklung zu sichern. Beim geplanten Bau der Rad- und Fußgängerbrücke über die Volmemündung wird der RVR den erforderlichen Eigenanteil übernehmen.

Neben der RVR-Direktorin und den Beigeordneten haben die Geschäftsführer der drei großen RVR-Beteiligungen Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Wirtschaftsförderung business metropoleruhr (bmr) und Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) an der Klausur teilgenommen. Dies sind Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Direktorin, Markus Schlüter, Beigeordneter Wirtschaftsführung, Martins Tönnes, Beigeordneter Planung, Nina Frense, Beigeordnete Umwelt, Axel Biermann und Thorsten Kröger, Geschäftsführung der RTG, Joachim Ronge, Geschäftsführer AGR, sowie bmr-Geschäftsführer Rasmus C. Beck.

Der RVR mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der elf kreisfreien Städte und vier Kreise im Ruhrgebiet mit rund 5,1 Millionen Einwohnern. Der RVR ist als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung zuständig. Der Verband ist zudem Träger bedeutender Infrastrukturprojekte wie der Route der Industriekultur und dem Emscher Landschaftspark. Zu seinen gesetzlichen Aufgaben gehören die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Metropole Ruhr. Weitere Informationen zum Verband gibt es unter http://www.rvr.ruhr.

Handwerker-Urgestein geht in Rente

Foto1 KreissägeIn den zahlreichen Häusern der Evangelischen Stiftung Volmarstein kennt sich Burkhard Preuß bestens aus. „Es gibt wohl keinen Fensterrahmen, den ich nicht irgendwann mal kontrolliert habe“, meint der gelernte Tischler schmunzelnd. Über vier Jahrzehnte lang war er für die Stiftung im Einsatz. Mit 63 Jahren ist er nun in den Ruhestand gegangen. Der Handwerker alter Schule, der ein eher zurückhaltender Mensch ist, gehört zu den Urgesteinen des Unternehmens.

Seine Lehre hatte Burkhard Preuß in der Tischlerei Strüning in Herdecke absolviert. Danach begann er 1974 als „Zivi“ in der Stiftung – vor 44 Jahren. Nach dem Zivildienst wurde er als Tischler-Geselle  übernommen. In den 80er Jahren machte er „seinen“ Meister. Den Meisterbrief bekam er 1987 bei einer Freisprechungsfeier von Landesvater Johannes Rau überreicht.

„Ich habe immer versucht, den Leuten zu helfen“, sagt Burkhard Preuß zu seiner Grundeinstellung. Von der Mini-Reparatur im Büro bis zum großen Umzug mit neuer Möblierung – im Laufe der Jahrzehnte gab es viel zu tun. „Ganz wichtig ist, dass wir Handwerker zusammen halten“, betonte er bei seiner Verabschiedung, zu der viele Kollegen gekommen waren.

Stolze 42mal gehörte Burkhard Preuß zum Team, das jedes Jahr die Holzhütten für den Volmarsteiner Adventsmarkt aufbaut. Anfangs waren es zwei Holzhütten, heute sind es über 20 Buden. Bei deren Entstehung hat Burkhard Preuß tatkräftig mitgezimmert. Aber nicht nur die Zahl der Hütten hat sich geändert: Heute dauert der Aufbau einer Bude nur noch 20 Minuten, weil einheitliche Stifte verwendet werden und nicht mehr unterschiedliche Schrauben. „Früher mussten wir oft die passenden Schrauben zusammen suchen“, erinnert sich Burkhard Preuß.

Einen seiner letzten Einsätze vor dem Ruhestand hatte er in der Martinskirche: Gemeinsam mit zwei Kollegen galt es, lose gewordene Bretter unter der Decke wieder zu befestigen. In der Kirche hatte er einst auch die mächtige Holzkonstruktion für die Orgel mit aufgebaut. Für die geleistete Präzisionsarbeit gab es ein Sonderlob vom Orgelbauer, der hinterher die Orgelpfeifen einbaute.

Burkhard Preuß wohnt in Herdecke. Er ist verheiratet, hat sieben Kinder und sieben Enkelkinder. Demnächst werden es acht Enkel sein. Er engagiert sich in einer christlichen Gemeinschaft in Herdecke. Im Ruhestand hat er zuhause viel tun: Er wohnt in einem Haus, zu dem ein über 5000 Quadratmeter großes Grundstück gehört. Außerdem möchte er für zwei Monate nach Haiti reisen, wo eine Bekannte eine Schule gebaut hat. In der Schule will er sich sozial engagieren. Sicher ist: Auch auf Haiti werden sie die zuverlässige Arbeit von Burkhard Preuß zu schätzen wissen.

Wem gehört diese Münze?

Hagen. Bereits am 09. Januar überprüften Polizeibeamte am späten Abend
einen Mann in Wehringhausen, der schon wiederholt durch
Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten war. Dabei hatte der
40-Jährige ein Kästchen mit einer Ferrari-Gedenkmünze in den Taschen,
zu deren Herkunft er widersprüchliche Angaben machte. Schließlich gab
er an, die Münze auf der Straße gefunden zu haben. Die Polizisten
stellten sie letztlich sicher. Zeugen oder Geschädigte, die
weiterführende Angaben zu der abgebildeten Münze machen können,
melden sich bitte unter der 986 2066.

19-Jähriger fordert Freund auf, Polizeibeamten „abzustechen“

Kreuztal. Beamte der Kreuztaler Polizeiwache mussten in der Nacht zu Samstag
mehrfach aufgrund von Ruhestörungen zu einer Wohnung am Eggersten
Ring ausrücken. Letztlich mussten die Polizisten mehreren Personen
wiederholt Platzverweise erteilen und einen unter Alkoholeinfluss
stehenden uneinsichtigen und zudem aggressiven 19-jährigen Mann in
Gewahrsam nehmen. Dabei leistete der Mann nicht unerheblichen
Widerstand, so dass er gefesselt werden musste. Beim Transport zu dem
am Einsatzort abgestellten Streifenwagen der Polizei forderte der
19-Jährige einen seiner Kumpel zweimal auf, einen der eingesetzten
Polizeibeamten „abzustechen, damit Ruhe sei.“ Gegen den 19-Jährigen
wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Polizeibericht

Nach Diebstahl festgefahren

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag kam ein Mann zu seinem
Gartenhaus an der Delsterner Straße und auf dem Weg abseits der
unbefestigten Zufahrt stand ein Kombi, der sich offensichtlich in dem
aufgeweichten Boden festgefahren hatte. Zwei Männer waren zu diesem
Zeitpunkt damit beschäftigt, Gegenstände in einen roten Kleinwagen
umzuladen. Als der Laubenbesitzer wenig später feststellte, dass in
seine Gartenhütte eingebrochen wurde, rief er die Polizei hinzu und
stellte parallel dazu fest, dass in dem festgefahrenen Pkw
Gegenstände aus seinem Eigentum lagen. Beim Eintreffen der
alarmierten Polizisten stand der Fahrzeughalter, ein 38 Jahre alter
Hagener, neben dem Kombi. Zu diesem Zeitpunkt räumte er ein, eine
Leiter und ein Metallgitter aus dem Garten genommen zu haben, um
damit seinen festgefahrenen Pkw wieder flott zu bekommen. Wie weitere
Gegenstände aus der Hütte in seinen Wagen kamen, wollte der
38-Jährige nicht erklären. Ebenso machte er keine Angaben zu der
zweiten Person mit dem roten Kleinwagen und einigen fehlenden
Gartengeräten. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher fest
und händigten dem Geschädigten einige Gegenstände aus der Laube
wieder aus, die in dem Kombi unter einer Decke auf der Ladefläche
lagen. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Auffahrunfall in Haspe

Hagen (ots) – Am 21.01.2018, um 13:40 Uhr, ereignete sich in
Hagen-Haspe ein Auffahrunfall mit zwei verletzten Personen. Auf der
Straße Büddinghardt, an der Einmündung Tillmannsstraße, fuhr ein
61jähriger Skoda-Fahrer an der dortigen Ampel zunächst kurz an, bis
er registrierte, dass die Ampel für den geradeaus verlaufenden
Verkehr noch rot zeigte. Der hinter ihm befindliche Renault, gefahren
von einem 24jährigen Hagener, konnte nicht rechtzeitig bremsen und
fuhr auf den vorausfahrenden Wagen auf. Es entstand Sachschaden in
Höhe von ca. 5.000 Euro. Der Skoda-Fahrer sowie seine 56jährige
Beifahrerin verletzten sich leicht und kamen in ein Hagener
Krankenhaus.

Unfallfluchten in Wohnviertel – Sachbearbeitung sucht Zeugen

Hagen (ots) – Bereits am vergangenen Freitag kam es in dem
Wohnviertel zwischen Funckestraße und Kinkelstraße zu zwei
Unfallfluchten, bei denen offensichtlich ein Sattelzug in
Einmündungsbereichen parkende Pkw beschädigte. Gegen 10.45 Uhr hörte
ein Zeuge ein Unfallgeräusch und sah einen Sattelzug von der
Kinkelstraße aus in den Märkischen Ring einbiegen. Ein am
Fahrbahnrand geparkter Opel wurde durch den Auflieger erheblich
beschädigt. Zumindest das Kennzeichen des Aufliegers konnte der Zeuge
von dem Unfallverursacher ablesen. In der Mittagszeit zeigte ein
weiterer Geschädigter einen gleichgelagerten Unfall an, der sich in
der Funckestraße ereignet hatte. Hier beschädigte ein schweres
Fahrzeug einen parkenden Honda. Die Unfallsachbearbeitung bittet
Zeugen, die den Vorfall in der Funckestraße beobachtet haben, sich
unter der 02331-986 2066 zu melden.

Diebstahl in Tanzschule

Hagen (ots) – Hagen. Am 20.01.2018 kam es in einer Tanzschule in
der Neumarktstraße zu einem Diebstahl der Tageseinnahmen. Einer
24jährigen Angestellten fiel gegen 22:00 Uhr eine männliche Person
auf, die die Tanzschule während eines laufenden Kurses betrat und
sich merkwürdig benahm. Der Mann sprach nur Englisch und verlangte,
den Inhaber zu sprechen, weil er diesem „Tanzmoves“ vorführen wollte.
Im Rahmen der Unterhaltung gelang es dem Unbekannten vermutlich,
einen Schlüsselbund an sich zu nehmen, in einem unbeobachteten Moment
das nahe gelegene Büro zu öffnen und die Tageseinnahmen in
dreistelliger Höhe zu entwenden. Die Angestellte konnte den Täter als
muskulösen Südländer mittleren Alters beschreiben, der eine Glatze
aufwies und mit einer schwarzen Jogginghose mit weißen Streifen
bekleidet war. Hinweise nimmt die Polizei unter 2066 entgegen.

Kioskaufbruch in Hohenlimburg

Hagen (ots) – In der Nacht vom 20.01.2018 auf den 21.01.2018 kam
es in Hohenlimburg zu einem Einbruch in ein Kiosk. Der 52jährige
Inhaber des Kiosks befand sich im Urlaub, als sich Unbekannte über
die rückwärtige Tür des Kiosks Zugang zum Inneren verschafften. Am
21.01.2018, um 02:00 Uhr, wurde festgestellt, dass Tabakwaren und
Bargeld in fünfstelligem Bereich entwendet wurden. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um
Hinweise zu den Tätern unter 2066.

Quad von Parkstreifen in Boelerheide gestohlen

Hagen (ots) – Am 21.01.2018 wurde zwischen 17:30 Uhr und 22.30 Uhr
ein weißes Quad auf der Freiligrathstraße gestohlen. Der 25jährige
Besitzer hatte das offene Fahrzeug, das nicht über eine Wegfahrsperre
verfügt, auf dem Parkstreifen abgestellt. Da sich beide
Originalschlüssel beim Besitzer befinden, entwendete ein Unbekannter
das Quad vermutlich, nachdem er es kurzgeschlossen hatte. Hinweise
zum Verbleib des Fahrzeugs nimmt die Polizei unter 2066 entgegen.

Polizei warnt vor Trickbetrüger

Schwelm/Hattingen (ots) – Am 20.01.2018, gegen 17.15 Uhr, erhielt
eine Anwohnerin der Ernst-Adolf-Straße in Schwelm einen Telefonanruf.
Eine männliche Stimme gab in akzentfreier deutscher Sprache an, dass
er Polizeibeamter sei. Unter dem Vorwand, dass man angeblich in ihrer
Nachbarschaft zwei Einbrecher festgenommen habe, befragte er die
Geschädigte, wo sie ihre Wertgegenstände aufbewahre. Die Geschädigte
erwiderte, dass sie keine Wertgegenstände habe und beendete das
Gespräch. Am 16.012018 wurde ein 85-jähriger Hattinger ebenfalls
durch einen falschen Polizeibeamten über eine Handynummer angerufen.
Der falsche Kommissar teilte dem Mann mit, dass er Opfer einer Bande
geworden wäre und forderte den Hattinger auf, sein Geld
sicherheitshalber von seinem Konto abzuheben. Dies tat der Mann auch.
Einen Tag später meldete sich der falsche Kommissar erneut und
forderte den Mann unter falschem Vorwand auf, das Geld auf den Reifen
eines vor dem Haus abgestellten schwarzen Pkw (vermutlich VW) zu
legen. Auch dieser Forderung kam der Mann nach. Der falsche Kommissar
rief erneut bei dem Senior an und dankte ihm für eine gute
Zusammenarbeit und fragte nach weiteren Wertgegenständen und
Besitztümern. Auf diese Nachfragen ging der Hattinger nicht mehr ein
und nahm Kontakt zu der Polizeiwache in Hattingen auf. In diesem Fall
sucht die Polizei nun Zeugen, die Angaben zu dem in der Akazienstraße
geparkten schwarzen Pkw (vermutlich VW) geben können, oder die den
Täter bei Abholung des Geldes gesehen haben. Hinweise bitte an die
Polizei unter der Telefonnummer 02324-91666000

Grundsätzlich rät die Polizei bei solchen Anrufen:

-Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf und rufen Sie
Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an.

– Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei,
Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten

– Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu

– Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür

– Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs geworden sind, wenden Sie
sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie Anzeige

Einbruch in Backstube – Täter brechen Tresor aus der Wand

Hagen (ots) – Am Sonntag, 21.01.2018, kam es zu einem Einbruch in
der Schwerter Straße. Dort befindet sich die Backstube einer
Bäckerei. Vermutlich kletterten die Täter zwischen 12:00 Uhr und
19:00 Uhr über einen Stahlzaun. Anschließend brachen sie eine Tür zum
Produktionsbereich auf. Nach ersten Ermittlungen stahlen sie einen
geringen Bargeldbetrag aus einer Registrierkasse. Zusätzlich brachen
sie unter Anwendung massiver Gewalt einen Tresor aus einer
Wandverankerung. Anschließend entkamen die Einbrecher mit dem Safe,
in dem sich jedoch keine Wertgegenstände befanden. Die
Kriminalpolizei sucht nach Zeugen und nimmt Hinweise unter 02331 986
2066 entgegen.

Ermittlungen vor Ort bringen Licht ins Dunkle

Iserlohn (ots) – Heute Morgen, gegen 7 Uhr, wurde eine
Streifenwagenbesatzung zu einem vermeintlichen Einbruch in eine
Kindertageseinrichtung am Dördelweg gerufen.

Die Tatortaufnahme in Kürze: Terrassentür im Waschraum aus dem
Rahmen gedrückt. Dahinterliegendes Waschbecken aus der Halterung
gedrückt und in ein dortiges Regal geschoben.

Sachschaden: mehrere hundert Euro.

Beweislage: Minimale Blutanhaftungen an der Tür festgestellt.

Spezialisten vor Ort: Blut- und Tatortanalyse.

Ergebnis: Das Blut ist tierischen Ursprungs. Die Polizei geht
davon aus, dass es sich bei dem Einbrecher mit hoher
Wahrscheinlichkeit um ein Wildschwein handelt, welches die
Verwüstungen und Beschädigungen hinterlassen hat.

Die Polizei Iserlohn sucht nun Zeugen, die in der Zeit von
Sonntag, 17 Uhr, bis heute 7 Uhr, die Wildsau gesehen haben, die für
den angerichteten Schaden verantwortlich ist.

Sollte das Schwein ermittelt werden, muss es mit einer
Freiheitsstrafe wegen versuchten Einbruchs von bis zu zehn Jahren
rechnen.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Gullydeckel ausgehoben

Hemer (ots) – Was macht man(n) mit einem Gullydeckel?

In der Nacht vom 19.01. zum 20.01.2018 entwendeten unbekannte
Täter einen Gullydeckel im Bereich Oberlinweg, Höhe 13.

Neben der Gefahr, dass ein Fahrzeug in das Loch hineinfahren oder
Fußbänger sich verletzen könnten, stellt sich auch die Polizei die
Frage: Was will man mit einem Gullydeckel?

Sachdienliche Hinweise zu den Tätern und/oder dem Verbleib an die
Polizei in Hemer erbeten.

Jugendrat Eilpe/Dahl tagt

Hagen. Das nächste Treffen des Jugendrates Eilpe/Dahl findet am Donnerstag, 15. Februar, um 16.15 Uhr im Jugendzentrum Volmetal, Ribbertstraße 9, statt. Auf dem Programm stehen unter anderem die Neuwahlen des Jugendrates 2018, Infos und Aktionen des gesamtstädtischen Jugendrats sowie Aktuelles aus dem Stadtbezirk, aus der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss. Die Sitzung dauert circa zwei Stunden. Die Teilnehmer werden gebeten, sich auf die einzelnen Tagesordnungspunkte vorzubereiten und sich unter Telefon 02331/72537 oder per E-Mail unter JZ-Eilpe@stadt-hagen.de abzumelden, falls sie nicht kommen können.

Ritter-Geschichte beim Vorlesespaß

Hagen. Am Donnerstag, 25. Januar, erzählt eine Vorlesepatin um 16 Uhr im Rahmen des Vorlesespaßes in der Stadtbücherei auf der Springe mit „Der Ritter, der nicht kämpfen wollte“ eine neue, ermutigende Geschichte für kleine Helden: Der kleine Ritter Leo hält nichts vom kämpfen. Viel lieber liest er ein gutes Buch. Trotzdem schicken ihn seine Eltern aus, um einen Drachen zu zähmen. Prompt begegnen ihm jede Menge Gefahren. Aber wer hätte gedacht, dass er die nur mit Hilfe seiner mitgeschleppten Bücher lösen kann? Ohne einen einzigen Schwerthieb? Selbst der Drache lässt sich mit einer verdammt guten Geschichte zähmen.
Wer im Anschluss noch Lust hat, kann ein Türschild für Ritter basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter  02331/2073591 oder online unter www.hagen-medien.de/stadtbuecherei.

VHS-Themenabend zu ADHS

In Kooperation mit dem Kinderneurologischen Zentrum/SPZ am Allgemeinen Krankenhaus lädt die Volkshochschule Hagen zu einem Vortragsabend zum Thema ADHS ein, der am Dienstag, 30. Januar, von 19 bis 21 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, stattfindet.  Der Vortrag wendet sich in erster Linie an Erzieher(innen), Lehrer(innen), Integrationskräfte und Mitarbeiter(innen) der Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH). Auf Fragestellungen der Teilnehmenden werden an diesem Abend Dr. med. Ralph Hantschmann, Kinderneurologe und Leitender Arzt am Kinderneurologischen Zentrum, und sein Team eingehen. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1272. Informationen hierzu erhalten Interessierte online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/2073622.

Gesprächsabend mit Musik

Mittwoch 31. Januar, 19 Uhr
Marokko – Vielfalt der Kulturen
Mit Mona Lahbabi und Maren lueg

Marokko liegt an der Straße von Gibraltar, zwischen Atlantik, Saharawüste und Mittelmeer. Im Laufe der Geschichte wurde das Land durch römische, jüdische und arabische Einwanderung geprägt, später auch durch europäische Kolonialisierung.

Heute lebt in Marokko eine vielschichtige Gesellschaft, die von der Kultur der Ureinwohner, dem Islam sowie der europäischen und subsaharischen Einwanderung beeinflusst wird. Marokko ist auch für viele Flüchtlinge ein wichtiges Transitland nach Europa.

Mona Lahbabi, M.A. Politikwissenschaft, ist in einer binationalen Familie in Marokko aufgewachsen. Sie referiert an diesem Abend über Widersprüche und Spannungen, aber auch über das Miteinanderleben verschiedener Kulturen in Marokko.

Um auch einen sinnlichen Eindruck von der Vielschichtigkeit der marokkanischen Kultur zu vermitteln, wird die Hagener Musikerin Maren Lueg zu Beginn live einige Musikstücke aus den unterschiedlichen kulturellen Traditionen Marokkos vorstellen.

Die Veranstaltung war ursprünglich für den 24.01.2018 angekündigt und musste aus aktuellem Anlass auf den 31.01.2018 verschoben werden.

Eintritt: 5 EUR

Reihe Weltbilder in Kooperation mit der VHS Hagen
Ort: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22

Information:
Ulrich Korfluer, info@allerwelthaus.org, Tel.: 02331/21410