Abschlussmeldung „Sturmtief Friederike“ über Hattingen

Hattingen. Das Sturmtief Friederike hat für ein hohes Einsatzaufkommen bei
der Hattinger Feuerwehr gesorgt und den eingesetzten Kräften einiges
abverlangt.

Aufgrund der Vorankündigung wurden bereits gestern Abend
einleitende Maßnahmen zur Organisation der zu erwartenden Einsätze
eingeleitet. Dadurch konnte heute Morgen die technische
Einsatzleitung auf der Hauptwache installiert werden. Zehn
Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt koordinierten die Gesamtlage.
Hier hat sich einmal mehr die Hauptwache als zentrale Führungsstelle
bewährt.

Über den Tag verteilt arbeiteten die Einsatzkräfte mehr fast 150
Einsatzlagen im gesamten Stadtgebiet ab. Dazu wurde „Gesamtalarm“ für
alle Löschzüge der Hattinger Feuerwehr ausgerufen. Zusammen mit
Kräften des technischen Hilfswerks waren fast 140 Rettungskräfte im
Einsatz. Vereinzelte Einsatzmeldungen werden aktuell noch
abgearbeitet. Personen kamen bei den bisherigen Einsätzen nicht zu
Schaden.

„Die heutige Lage hat einmal mehr gezeigt, dass wir mit der
Hauptwache eine zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für
entsprechend umfangreiche Lagen haben“, so Hattingens Feuerwehrchef
Tomas Stanke. „Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den
hauptamtlichen sowie den ehrenamtlichen Einsatzkräften hat einmal
mehr sehr gut funktioniert“, so Stanke weiter.

Auch Hattingens Bürgermeister Glaser sowie die erste Beigeordnete
Freynik dankten den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit und den
unermüdlichen Einsatz.

Die Bevölkerung wird gebeten, die Absperrungen an den Einsatz- und
Gefahrenstellen zu beachten, da hier durchaus noch ein hohes Risiko
für die Bevölkerung besteht, welches erst noch beseitigt werden muss.

Sturmtief zieht über Dortmund und Lünen – vorläufige Bilanz

 

Dortmund. Das Sturmtief „Friederike“ hat auch die Polizei Dortmund heute
stark beschäftigt. Insgesamt zählte die Leitstelle zwischen 10.30 und
15.30 Uhr rund 450 Einsätze in Dortmund, Lünen und auf den
Autobahnen, die durch das Unwetter bedingt waren. Dazu gehörten zum
Beispiel Gefahrenstellen durch umherfliegende Gegenstände,
herabstürzende Dachziegel, umgestürzte Bäume, aber auch
Verkehrsunfälle und ausgefallene Ampeln.

Fast 170 Einsätze waren es im angegebenen Zeitraum alleine auf den
Autobahnen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums.
Glücklicherweise wurden hier nur zwei Personen bei zwei Unfällen
leicht verletzt. Fünfmal musste die Autobahnpolizei wegen umgekippter
Lkw ausrücken.

Besonders belastet von einem solchen Einsatz waren die
Autofahrerinnen und -fahrer auf der A 45. Zwischen den
Anschlussstellen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord (Fahrtrichtung
Gießen) kam es nach einem Vorfall gegen 11.30 Uhr bis 17.40 Uhr zu
Sperrungen an dieser Stelle. Als sein Lkw auf der A 1 in Richtung
Köln zwischen den Anschlussstellen Kamen-Zentrum und Unna umkippte,
verletzte sich ein 34-jähriger Dortmunder gegen 11.55 Uhr leicht.
Auch hier kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Offenbar nichts mit der Wetterlage zu tun hatte eine Sperrung auf
der A 2. Zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop und dem
Kamener Kreuz (Fahrtrichtung Hannover) hatte es an einem Stauende
gegen 11.45 Uhr einen Unfall mit zwei beteiligten Lkw gegeben.
Verletzt wurde dabei niemand, die Bergungsmaßnahmen bedingten jedoch
eine Vollsperrung bis ca. 15.30 Uhr. Gegen 17.20 Uhr war der Einsatz
schließlich komplett beendet.

Digitalisierung im Hagener Jobcenter

Am 12. März 2018 startet die elektronische Aktenführung.

Mehr Service und weniger Papier: Das bringt die elektronische Akte (eAkte), die das
Jobcenter Hagen ab dem 12. März 2018 anbietet. Denn statt in dicken Ordnern nach
dem richtigen Dokument suchen zu müssen, können die Mitarbeitenden im Jobcenter
dann per Mausklick die richtigen Unterlagen finden. So können Anfragen schneller
beantwortet und Anliegen leichter bearbeitet werden.

Für die Kundinnen und Kunden ergeben sich also viele Verbesserungen. Jedoch muss
eines beachtet werden: Es dürfen keine Originalunterlagen mehr eingereicht werden.
Am besten ab sofort sollten dem Jobcenter nur noch Kopien zur Verfügung gestellt
werden. „Eingereichte Dokumente werden gescannt, in die elektronische Akte
eingestellt und danach datenschutzkonform vernichtet“, erklärt Annett Stöckle,
Einführungskoordinatorin für die eAkte im Hagener Jobcenter. Aushänge im Jobcenter
und Handzettel weisen die Kundinnen und Kunden schon jetzt auf diese wichtige
Änderung hin.

Durch die Einführung der eAkte schafft das Hagener Jobcenter zudem mehr Platz,
denn die raumintensive Aktenhaltung entfällt. Rund 300 Seiten umfasst eine Akte. Bei
etwa 28.000 Personen, die im Jobcenter betreut werden, kommt da schon einiges an
Papier zusammen.

Sturmlage „Friederike“ und tödlicher Verkehrsunfall Deller Straße

Breckerfeld. (hb) Die Sturmlage „Friederike“ bescherte der Freiwilligen
Feuerwehr Breckerfeld seit dem Donnerstagmorgen insgesamt 9 Einsätze.
Zum größten Teil durch den Sturm abgeknickten oder entwurzelten
Bäumen, die von den Straßen geräumt werden mussten, rückte die
Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Breckerfeld aus.
Zwei Gebäude wurden durch umstürzende Bäume beschädigt. Die
Kettelbachstraße ist in beiden Richtungen für den Durchgangsverkehr
bis voraussichtlich Freitag gesperrt, ebenso wie die Zufahrtstraße
zur Glörtalsperre von der Dahlerbrücker Straße aus. Auch im Bereich
Walkmühle mussten Bereiche gesperrt werden.

Gegen 15:00 Uhr wurden alle drei Einheiten der Feuerwehr Breckerfeld
zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Deller
Straße in Höhe Hasenkehr alarmiert.
Der Fahrer eines PKW Opel befuhr die Deller Straße in Richtung
Ennepetal und kam aus unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn
ab. Der PKW prallte gegen einen Baum, wobei er total zerstört wurde
und der Fahrer tödliche Verletzungen erlitt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten in Zusammenarbeit mit der
Polizei die Deller Straße in beiden Fahrtrichtungen für die Dauer des
gesamten Einsatzes. Sie nahmen den Brandschutz vor und bargen den
Fahrer aus dem Unfallfahrzeug.

Den bislang letzten Einsatz arbeiteten die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld über der Zufahrt
Altena-Ennepe ab. Hier musste ein einzelner Gefahrenbaum Mittels
Motorkettensäge zerkleinert und beiseite geräumt werden.
Der Einsatz endete mit Ankunft an der Feuer- und Rettungswache um
18:50 Uhr. Anschließend wurden die Arbeitsmittel einsatzbereit
gemacht.

Sturmtief Frederike bereitete der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zahlreiche Einsätze

 

Wetter (Ruhr). In der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr
zog das Hauptsturmfeld des Sturmtiefs Frederike über NRW hinweg. Dies
beschäftigte auch die ganze Feuerwehr Wetter (Ruhr) bis in die späten
Abendstunden. Es wurden ca. 45 Einsatzstellen abgearbeitet. Die
Einsätze wurden in der Einsatzzentrale koordiniert und an die
einzelnen Einsatzmittel weitergeleitet. Diese arbeiteten die Einsätze
im gesamten Stadtgebiet ab. Es waren alle Ortsteile betroffen. Von
herabstürzenden Dachziegeln, umherfliegenden Gegenständen bis hin zu
umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen, PKWs und Häusern war alles dabei.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zurzeit befindet sich immer
noch ein Löschzug im Einsatz.

Die Feuerwehr bittet alle Bürgerinnen und Bürger die Wälder und abgesperrten
Bereiche in den nächsten Tagen nicht zu betreten, da dort große
Gefahr durch herabfallende Äste und Gegenstände besteht.

63-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Breckerfeld. Am Donnerstag, gegen 15:00 Uhr, befuhr ein 63- jähriger Breckerfelder mit seinem PKW Opel Zafira die Deller Straße aus Breckerfeld kommend in Richtung Ennepetal. In Höhe der Einmündung Hasenkehr kam er mit seinem PKW aus bisher nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte frontal
gegen einen Baum und verstarb vor Ort. Der PKW wurde vollständig
zerstört und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Deller Straße wurde
während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Sturmeinsätze im Schwelmer Stadtgebiet

Schwelm. Seit Donnerstagmorgen hält Sturmtief „Friederike“ die
Einsatzkräfte der Feuerwehr in Atem. Zum ersten Einsatz wurden die
Wehrleute um 09:26 Uhr mit dem Stichwort „Umgestürzter Baum“
alarmiert. Im Anschluß wurden weitere 46 Einsätze im
Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Schwelm abgearbeitet.

In der Feuer- und Rettungswache wurde eine Einsatzleitung
eingerichtet, die die Einsatbearbeitung koordinierte, nachdem die
eingehenden Einsätze priorisiert wurden. Von der Einsatzleitung
wurden zeitweise 2 Führungsdienste im Stadtgebiet zur
Lagefeststellung und Einsatzmittelfestlegung eingesetzt. Es wurden
ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife, des Löschzuges
Stadt sowie des Löschzuges Linderhausen, dienstfreie hauptamtliche
Kräfte sowie Führungskräfte alarmiert, um die hauptamtliche
Wachbesatzung zu unterstützen, Einsätze abzuarbeiten und gleichzeitig
den Grundschutz im Stadtgebiet zu gewährleisten.

Glücklicherweise kamen bei den Einsätzen in Schwelm keine Menschen
zu Schaden! Die Einsatzkräfte beseitigten umgestürzte Bäume, die
Straßen oder Fußwege blockierten, sicherten Fassadenteile und Dächer
und sperrten Bereiche ab, an denen lose Dachziegel abzustürzen
drohten. In der Max-Klein-Str. wurden durch umgestürzte Bäume mehrere
PKW schwer beschädigt. Die Bäume wurden von der Feuerwehr mit Hilfe
von Motorkettensägen zerkleinert und bei Seite geräumt. Am
Westfalendamm wurden große Teile der Flachdachkonstruktion der
dortigen Turnhalle der Realschule abgedeckt. Hier konnte die
Feuerwehr nicht helfen und sicherte die Einsatzstelle nach einer
Erkundung mit Hilfe der Drehleiter lediglich großräumig ab. Hier
wurde am späten Nachmittag noch eine Spezialfirma tätig, um das Dach
zu sichern und das Eindringen von Regenwasser in das Gebäude zu
vermeiden.

Die Feuerwehr war über den Tag zeitweise mit bis zu 33
Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz. Ab circa 17:30 Uhr wurde
der Kräfteansatz sukzessive reduziert und die Sturmeinsatzlage nach
der Bearbeitung von insgesamt 47 Einsätzen gegen 18:45 Uhr beendet.

Sturmtief „Friederike“: Straßensperrungen im Hagener Stadtgebiet

Hagen. Aufgrund von Sturmschäden sind die Eugen-Richter-Straße auf Höhe der Reh-/Tunnelstraße sowie die Schwerter Straße auf Höhe des Baumarktes „Hellweg“ voraussichtlich noch bis morgen voll gesperrt. Auch im weiteren Stadtgebiet kann es zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Feuerwehr, Polizei, technisches Hilfswerk und zahlreiche weitere Helfer befinden sich im Einsatz und versuchen auftretende Beeinträchtigungen möglichst schnell zu beseitigen.

Orkantief Friederieke – bisher 61 Einsätze für die Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Mit hohen Windgeschwindigkeiten zog das Sturmtief Friederieke am heutigen Donnerstag, den 18. Januar 2018, auch über Herdecke. Die erste Meldung erreichte die Freiwillige Feuerwehr um 9:52 Uhr. Seitdem steht das Telefon nicht still. Bis 16:00 Uhr wurden insgesamt 61 Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet. Dabei handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume und Schäden an Dächern. In der Neuen Bachstraße sowie in der Mühlenstraße lösten sich Teile der Flachdächer. Die Straßen mussten hier zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Stellenweise stürzten Bäume auf Gebäude. Personen kamen bisher nicht zu Schaden. Es entstand an Gebäuden jedoch teils erheblicher Sachschaden.

Die Freiwillige Feuerwehr hat Vollalarm ausgelöst und ist mit 52 Feuerwehrleuten im Einsatz. Das Technische Hilfswerk Wetter/Herdecke ist mit zwei Bergungsgruppen sowie einem LKW-Kran und 22 Kräften in Herdecke aktiv. Zudem unterstützen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe und der Verwaltung die Einsätze der Feuerwehr.

Die Einsatzzentrale in der Feuerwache ist mit vier Einsatzkräften fest besetzt und disponiert die Einsätze. Ein regelmäßiger Austausch mit der Leitstelle EN, in der die Notrufe wieder auflaufen, findet statt. Zeitweise mussten aufgrund des Ausfalls der Notrufnummer 112 durch einen technischen Defekt telefonische Meldungen der Bevölkerung auch in der Herdecker Einsatzzentrale angenommen werden.

Der Deutsche Wetterdienst hat das Sturmtief Friederieke mit einer Warnmeldung für Herdecke bis 18 Uhr vorhergesagt. Zurzeit schwächt sich der Sturm etwas ab. Es ist jedoch derzeit noch nicht mit einer Entwarnung zu rechnen, da zwischenzeitlich immer wieder Böen in Orkanstärke zu erwarten sind. Das Abarbeiten an den vielen Einsatzstellen wird die Feuerwehrleute noch bis in die Abendstunden beschäftigen. Die Feuerwehr fordert die Bürger weiter auf, möglichst in Gebäuden zu bleiben und warnt eindringlich davor, Waldgebiete zu betreten; es besteht Lebensgefahr!

Sturmtief Friederike fegt über das Sauerland

Hochsauerlandkreis. Auch der Hochsauerlandkreis bekam die
Wucht des Sturmtiefs „Friederike“ zu spüren. Zwischen 10 bis 15 Uhr
wurde die Polizei zu 142 witterungsbedingten Einsätzen gerufen. Ein
Schwerpunkt der Einsätze lag in Arnsberg und Sundern. Gegen 14.30 Uhr
zog der Sturm langsam ab. Das Führerhaus eines 49-jährigen
Lkw-Fahrers wurde auf der Bundesstraße 55 am Hennesee von einem
umstürzenden Baum getroffen. Der Mann aus Dortmund konnte sich schwer
verletzt aus dem stark beschädigten Fahrerstand befreien. Er wurde
durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund
weiterer umstürzender Bäume musste die Bundesstraße im Bereich des
Hennesees gesperrt werden. An einem Krankenhaus in Arnsberg-Hüsten
zerstörte der Sturm Teile einer Dachverkleidung. Diese stürzten
teilweise zu Boden. Die Polizei sperrte den Gefahrenbereich ab.
Verletzt wurde niemand. Umgestürzte Bäume blockieren noch immer
unzählige Straßen. Die Räumung der Fahrbahnen wird noch einige Zeit
andauern. Mit Behinderungen ist zu weiterhin zu rechnen. Aufgrund der
hohen Anzahl der Anrufe kam es teilweise zu Wartezeiten, da nicht
alle Notruf direkt angenommen werden konnte.

Kreis Unna – Erste polizeiliche Bilanz nach Friederike – 4 Leichtverletzte nach Sturmtief

 

Kreis Unna. Teilweise über 160 Einsätze hatte die
Leitstelle der Kreispolizei zur Hauptsturmzeit auf ihrem Tableau.
Nach einer ersten Bilanz kam es zwischen 05.00 und 13.00 Uhr durch
„Friederike“ zu 15 Verkehrsunfällen mit Sach- und 3 mit
Personenschaden. Bei denen wurden 3 Personen leichtverletzt. Am
Röhrberg in Bönen kippte ein LKW um, eine Frau wurde dabei leicht
verletzt. In Schwerte, auf dem Holzener Weg fiel ein Baum auf den PKW
einer 71-jährigen Frau. Die wurde ins Krankenhaus gebracht. Der
geschätzte Schaden lag bei etwa 15000EUR. Ein 74 jähriger
Holzwickeder fuhr gegen 10.40 Uhr auf der Massener Straße als
plötzlich, etwa 150 Meter südlich der Goethestraße, ein Baum auf
seinen PKW fiel. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem
Fahrzeug befreien, wurde aber leicht verletzt zur Behandlung in ein
Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 6000 Euro
geschätzt. In Selm, auf der Borker Straße wurde bei dem Sturz eines
Baumes auf einen PKW eine Person verletzt. In allen Kommunen des
Kreises kam es zu Schäden, weil Bäume umstürzten. In Unna waren
zeitweise die Friedrich-Ebert-Straße und der Verkehrsring durch diese
blockiert. In Bergkamen wurden durch den Sturm Dächer abgedeckt, in
Kamen-Methler wehte ein Altkleider-Container auf die Fahrbahn. In
Fröndenberg-Ostbüren kippte der Giebel eines Neubaus um, ein daneben
stehender Kran wackelte zwar bedenklich, blieb jedoch stehen. In
Strickherdicke, auf der Unnaer Straße wurde ein Anhänger durch den
Wind umgeworfen. Er fiel auf einen Zaun. Gefahr bestand auch durch
umherfliegende Gegenstände, die nicht gut genug gesichert waren. In
mehreren Städten flogen Trampoline durch die Gegend. Auch zur
Abholung bereit gelegte Weihnachtsbäume machten sich selbstständig
und verursachten Schäden. Ab 14.00 Uhr schwächte sich der Wind etwas
ab und die Einsatzzahlen gingen zurück.

Sturmtief „Friederike“: Unterricht an der Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule, Standort Berchumer Straße, fällt morgen aus

Hagen. Aufgrund eines Sturmschadens fällt morgen (19. Januar) der Unterricht an der Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule, Standort Berchumer Straße 63, aus. Ein umgestürzter Baum hat Teile des Dachs beschädigt, so dass zunächst Reparaturen stattfinden müssen. Der Standort Lützowstraße 121 ist von der Schließung nicht betroffen. Hier findet der Unterricht wie gewohnt statt.

Update: „Friederike“ tobt auf den Straßen von NRW

(straßen.nrw). Gesperrt ist aktuell noch eine Spur der A61 zwischen Jackerath und Wanlo, weil ein LKW auf der Seite liegt und teilweise die Bahn in Richtung Venlo blockiert.
Im Autobahnkreuz Köln-West (A1/A4) ist ein Teil der Baustellensicherung umgefallen und blockiert Teile der Fahrbahn.
Die A3 zwischen Hünxe und Dinslaken ist vollgesperrt worden, weil Bäume und Baustelleneinrichtungen auf der Straße liegen.
Aufgrund von Baumfällarbeiten ist die A4 in Richtung Olpe zwischen der Anschlussstelle Overath (Brücke Oberagger) und der Raststätte Aggertal gesperrt. Ebenfalls gesperrt wegen eines umgekippten LKW ist die A445 in Richtung Brilon.
Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Ruhrort ist die A59 gesperrt. Ein LKW hat sich im Brückengeländer verfangen, droht sogar von der Brücke zu fallen und muss geborgen werden.
Die A30 zwischen Hörstel und Ibbenbüren-West ist in Richtung Hannover gesperrt wegen umgestürzter Bäume, die Gegenrichtung (Niederlande) wegen einer umgestürzten Stromleitung.
Auf der A555 wird die Vollsperrung in Fahrtrichtung Bonn vorbereitet, bei Wesseling ist ein mit Styropor beladener LKW umgekippt und muss geborgen werden.
In der Region Sauerland sind wegen des Sturmes folgende Verbindungen gekappt:
  • B55 zwischen Meschede und Meschede-Nichtinghausen
  • B55 zwischen Warstein und Warstein-Belecke
  • B55 zwischen Lippstadt und Kreisgrenze
  • B229 zwischen Arnsberg-Breitenbruch und Möhnesee-Delecke
  • L519 zwischen Eslohe-Obersalwey und Eslohe-Meinkenbracht
  • L670 zwischen Welver-Borgeln und Welver-Haselhorst
  • L732 zwischen Wickede-Echthausen und Arnsberg-Voßwinkel
  • L732 zwischen Arnsberg-Neheim und Ense-Höingen
  • L735 zwischen Arnsberg-Wildshausen und Warstein-Hirschberg
  • L735 zwischen Warstein und Warstein-Hirschberg
  • L740 Winterberg und Medebach-Küstelberg
  • L776 zwischen Bestwig-Nuttlar und Rüthen-Kallenhardt
  • L856 zwischen Meschede und Warstein-Hirschberg
  • L880 zwischen Eslohe-Kückelheim und Eslohe-Serkenrode
  • L915 zwischen Meschede-Löllinghausen und Meschede-Klause
  • L915 zwischen Meschede-Wehrstapel und Meschede-Nierbachtal
In Ostwestfalen ist es durch die Auswirkungen des Sturmtiefes (umgestürzte oder umzustürzen drohende Bäume) zu folgenden Sperrungen gekommen:
  • Im Kreis Gütersloh die L778 „Peter auf´m Berge“ und L647, Meller Straße zwischen Borgholzhausen und Melle
  • Im Kreis Lippe die L967, Bad Salzuflen, Papenhauser Straße zwischen Reetzen und Papenhausen
  • Im Kreis Minden Lübbecke die L780, Kaiserstraße zum Kaiser Wilhelm Denkmal
  • L861 bei Kalletal von Lüdenhausen in Richtung Linderhofe
  • B239 bei Lage, zwischen Lage und Waddenhausen
  • B64 bei Rietberg zwischen Bokeler Straße und Mastholter Straße
  • L788 Gütersloh in Höhe des Kreishauses
  • L751 Schloß Holte-Stukenbrock,  von Holter Wald bis Landerweg
  • L788 Bielefeld, Buschkampstraße, zwischen Windelsbleiche und Paderborner Straße
  • L751, Oerlinghausen, Tunnelstraße
Rund um Gummersbach ist es zu folgenden Sperrungen gekommen:
  • L302 Lindlar-Niederhabbach
  • L284 Wipperfürth-Grünenberg
  • L299 Lindlar-Vellingen
  • L298  Berg.Gladbach-Oberselbach
  • L38 Waldbröl bis Wirtenbach
  • L324 Morsbach-Vogelsbaum bis Landesgrenze
  • L173 Bergneustadt-Piene
  • L321 Wiehl-Dahl bis Drabenderhöhe, Gummersbach-Lobscheid bis Strombach.
Im Raum Overath (Rheinisch Bergischer Kreis) sind die L136 (Vilkerath), die L312 (Blindennafer Mühle), und die B484 (Siegburger Straße) wegen umgefallener Bäume gesperrt.
Im Hochstift (Höxter, Paderborn) sind folgende Straßen gesperrt:
  • B68 Scherfede  – Kleinenberg
  • B 252 Peckelsheim – Niesen (LKW liegt quer, wird länger dauern)
  • L763 Willebadessen – Kleinenberg
  • L763 Fölsen
  • L825 Bellersen
  • L828 Neuenheerse – Schwaney
  • L837 Amelunxen
  • L752 Salzkotten – Borchen
  • L756 Wewer
  • L818 Böddeken
Am Niederrhein kommt es zu folgenden Sperrungen:
  • B221 zwischen Kaldenkirchen-Leuth und der A40
  • L373 zwischen Boisheim und Brüggen
  • L371 zwischen Lüttelforster Mühle und der A52
  • B9 von Tönisberg bis Krefeld
  • L476 im Bereich von Neukirchen-Vluyn (umgestürzter Hochspannungsmast
  • L468 in Haldern
  • L459 zwischen Halder und Wertherbruch
  • L1 zwischen Hünxe/Drevenack und Brünen
  • B8 zwischen Wesel und Dinslaken
  • L484 Kleve Grunewaldstraße
  • L7 zwischen Haldern und Meerhoog
  • L460 Xanten
Ebenfalls gesperrt ist die B483 zwischen der Einmündung der K8 und der Einmündung der L700 in Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis). Eine Umleitung wird über die K8 und L700 eingerichtet. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Aktuell ist auch noch die L577 im Münsterland zwischen Billerbeck und Rosendahl-Osterwick wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Aufräumarbeiten laufen.
Auf der B70 zwischen Oeding und Vreden liegen auch Bäume auf der Fahrbahn, wegen des anhaltenden Sturmes können sie aber noch nicht weggeräumt werden.

 

Orkan über Dortmund und Lünen – Zwischenbilanz

 

Dortmund. Bis 13 Uhr hat die Dortmunder Polizei über 150 Einsätze in
Dortmund und Lünen aufgrund des Orkans bewältigt. Mehrere Einsätze
werden zudem aktuell noch abgearbeitet.

Die Anrufsituation bei den Notrufen hat sich wieder normalisiert.

Insgesamt ist im Stadtgebiet Dortmund und Lünen sowie auf den
Autobahnen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Dortmund
eine leichte Entspannung beim polizeilichen Einsatzaufkommen
erkennbar. Aufräumarbeiten werden den Verkehr in vielen Bereichen
noch weiter beeinträchtigen.

Bitte meiden Sie weiterhin Wälder und Parks! Es besteht nach wie
vor die Gefahr von herabfallenden Gegenständen wie zum Beispiel
Ästen!

Sturmtief „Friederike“ sorgt für zahlreiche Einsätze der Bundespolizei

 

Essen – Mülheim – Dortmund – Witten. Heute Morgen war die Bundespolizei aufgrund des Sturmtiefs „Friederike“ und dadurch resultierender Störungen im Bahnverkehr im
Einsatz.

In Essen Dellwig war die S9 wegen eines Oberleitungsschadens
ausgefallen. Die Oberleitung musste geerdet werden, so dass die
Reisenden evakuiert werden konnten.

Gegen 11:00 Uhr drohten durch heftige Sturmböen, teile der
Dachkonstruktion am Hauptbahnhof Essen auf den Bahnhofsvorplatz zu
stürzen. Einsatzkräfte der Bundespolizei sperrten daraufhin den Nord-
und Südausgang.

Wenig später wurde der Bundespolizei eine Explosion an einer
Oberleitung in Mülheim/Ruhr gemeldet. Eine Streife der Bundespolizei
fand in der Bahnstrecke ca. 600 Meter vom Hauptbahnhof entfernt, eine
abgerissene Oberleitung vor. Ein Instandsetzungstrupp der DB AG
begann umgehend mit den Reparaturen.

Wieder in Essen Dellwig stützten kurz drauf Baume in die
Oberleitung der Bahnstrecke und fingen Feuer. Kräfte der
Bundespolizei und der Feuerwehr waren im Einsatz.

Auch in Witten stürzte ein Baum auf die Bahnstrecke nahe der
Bochumer Straße. Aufgrund der hohen Stromstärke, welche durch die
Oberleitung strömt, fing auch dort ein Baum Feuer. Ein Teil der
Oberleitung wurde vom Baum abgerissen und lag auf dem Gehweg an einer
Bahnbrücke. Der Bereich wurde durch die Feuerwehr und die
Bundespolizei großräumig abgesperrt. Eine Instandsetzungseinheit der
DB AG war vor Ort schaltete den Strom ab und begann mit den
Reparaturarbeiten.

Kurz nach Mittag mussten auch in Dortmund die Nord- und
Südausgänge durch Bundespolizisten vorläufig gesperrt werden. Auch
dort drohten Teile des Daches herunterzufallen.

MK: Zwischenbilanz zu „Friederike“

 

Märkischer Kreis. Im Laufe des Morgens begann das Sturmtief
„Friederike“ ihre ersten Vorboten auch in den Märkischen Kreis zu
entsenden. Auf teils schneeglatten Straßen kam es im Kreisgebiet zu
vereinzelten Gefahrenstellen bei denen die ersten Bäume auf Straßen
fielen.

Mit Erreichen der ersten Orkanböen gegen 11 Uhr standen auch die
Notruftelefone der Einsatzleitstelle der Polizei nicht mehr still.
Hierbei handelte es sich glücklicherweise fast ausschließlich um
sogenannte Gefahrenstellen. Dazu zählten auf die Fahrbahn gefallene
Bäume oder Baustelleneinrichtungen, umherfliegende Mülltonnen oder
sonstige Gegenstände (Schilder, Werbetafeln, Schirme u.ä,), die in
der Folge teils Sachschäden verursachten.

Insgesamt waren zwischen 8 und 15 Uhr mehr als 100 Einsätze zu
verzeichnen. Darunter elf Verkehrsunfälle mit Sachschäden, über 80
Gefahrenstellen sowie elf Hilfeersuchen. Verteilt auf die
Stadtgebiete waren dies:

– Altena (0 Verkehrsunfälle / 3 Gefahrenstellen / 1 Hilfeersuchen)
– Balve (1/3/0)
– Halver (0/4/0)
– Hemer (0/5/0)
– Herscheid (0/1/0)
– Iserlohn (4/36/3)
– Kierspe (0/1/0)
– Lüdenscheid (2/7/4)
– Meinerzhagen (0/1/1)
– Menden (2/10/0)
– Nachrodt-Wiblingwerde (0/3/0)
– Neuenrade (1/0/0)
– Plettenberg (1/2/1)
– Schalksmühle (0/2/1)
– Werdohl (0/3/0)

Durch professionale Zusammenarbeit insbesondere mit den
Feuerwehren, den Ordnungsämtern, dem eingerichteten Krisenstab des
Kreises und Straßen NRW wurden Gefahrenstellen beseitigt, Straßen
gesperrt, Unfälle aufgenommen und Hilfeersuchen abgearbeitet.

Die Polizeibeamtinnen und -beamten aller Direktionen arbeiteten am
heutigen Tag Hand in Hand, um die angefallenen Einsätze bis zum
Abebben des Sturmes gegen 15 Uhr zu bewältigen.

Die Polizei lobt das besonders vorbildliche Verhalten der
Bürgerinnen und Bürger des Märkischen Kreises. Im Ergebnis gab es
bisher (Stand 15 Uhr) nur eine verletzte Person zu verzeichnen.

In Halver – zwischen Sticht und Ehringhausen – geriet gegen 13.30
Uhr ein Klein-LKW vermutlich durch eine Windböe von der Fahrbahn ab
und fiel auf die Seite. Der Fahrer konnte sich nicht aus eigener
Kraft befreien. Er wurde leicht verletzt geborgen.

Zur Stunde (Stand 15.15 Uhr) sind noch etwa zwanzig
witterungsbedingte Einsätze abzuarbeiten. Insgesamt ist jedoch eine
Entspannung der Lage zu beobachten.

Baum fällt auf Oberleitung und fängt Feuer

Witten. Heute Vormittag ist aufgrund des
Sturmtiefs „Friederike“ in Witten ein Baum auf die Bahnstrecke über
der Bochumer Straße gefallen und fing Feuer.

Aufgrund des Sturms „Friederike“ ist bereits durch die Deutsche
Bahn AG präventiv der komplette Bahnverkehr in NRW eingestellt
worden. So hat es glücklicherweise keine Verletzten gegeben, als
heute Vormittag in Witten ein Baum auf die Oberleitung der
Bahnstrecke an der Bochumer Straße gefallen ist.

Aufgrund der hohen Stromstärke, welche durch die Oberleitung
strömt, fing ein Baum Feuer. Ein Teil der Oberleitung wurde vom Baum
abgerissen und liegt aktuell auf dem Gehweg an einer Bahnbrücke.

Der Bereich wurde durch die Feuerwehr und die Bundespolizei
großräumig abgesperrt. Eine Instandsetzungseinheit der DB AG ist
aktuell vor Ort und hat bereits den Strom abgeschaltet.

Update: „Friederike“ tobt auf den Straßen von NRW / Rheinbrücken wurden gesperrt / Sperrungen auf Autobahnen

(straßen.nrw). Wegen des Sturms und weil ein LKW umgekippt war, wurden heute Vormittag die beiden Rheinbrücken bei Rees (B57) und Emmerich (B220) bis auf weiteres gesperrt.
Gesperrt ist auch die A61 zwischen Jackerath und Wanlo, weil ein LKW auf der Seite liegt und die Bahn in Richtung Venlo blockiert. Die Dauer der Bergung noch ungewiss. Der Verkehr wird in Jackerath abgeleitet und kann über Land bis zur Anschlussstelle Wanlo fahren.
Im Autobahnkreuz Köln-West (A1/A4) ist ein Teil der Baustellensicherung umgefallen und blockiert Teil der Fahrbahn.
Die A3 zwischen Hünxe und Dinslaken ist vollgesperrt worden, weil Bäume und Baustelleneinrichtungen auf der Straße liegen.
Aufgrund von Baumfällarbeiten ist die A4 in Richtung Olpe zwischen der Anschlussstelle Overath (Brücke Oberagger) und der Raststätte Aggertal gesperrt.
Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Ruhrort ist die A59 gesperrt. Ein LKW hat sich im Brückengeländer verfangen, droht sogar von der Brücke zu fallen und muss geborgen werden.
Auf der A45 zwischen Dortmund-Süd und dem Westhofener Kreuz und im weiteren Verlauf nach Schwerte-Ergste in Richtung Frankfurt ist die Autobahn gesperrt, weil Bäume auf der Fahrbahn liegen und auf der Ruhrtalbrücke ein LKW umgefallen ist, ein weiterer LKW ist mit diesem kollidiert. Auf der Talbrücke Brunsbecke südlich von Hagen steht in Richtung Frankfurt nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung, auf dem zweiten und dritten Fahrstreifen liegt auch ein LKW.
Die A30 zwischen Hörstel und Ibbenbüren-West ist in Richtung Hannover gesperrt wegen umgestürzter Bäume.
Auf der A555 wird die Vollsperrung in Fahrtrichtung Bonn vorbereitet, bei Wesseling ist ein mit Styropor beladener LKW umgekippt und muss geborgen werden.
In der Region Sauerland sind wegen des Sturmes folgende Verbindungen gekappt:
  • B55 zwischen Meschede und Meschede-Nichtinghausen
  • B55 zwischen Warstein und Warstein-Belecke
  • B55 zwischen Lippstadt und Kreisgrenze
  • B229 zwischen Arnsberg-Breitenbruch und Möhnesee-Delecke
  • L519 zwischen Eslohe-Obersalwey und Eslohe-Meinkenbracht
  • L670 zwischen Welver-Borgeln und Welver-Haselhorst
  • L732 zwischen Wickede-Echthausen und Arnsberg-Voßwinkel
  • L732 zwischen Arnsberg-Neheim und Ense-Höingen
  • L735 zwischen Arnsberg-Wildshausen und Warstein-Hirschberg
  • L735 zwischen Warstein und Warstein-Hirschberg
  • L740 Winterberg und Medebach-Küstelberg
  • L776 zwischen Bestwig-Nuttlar und Rüthen-Kallenhardt
  • L856 (Abschnitt 1) zwischen Meschede und Warstein-Hirschberg
  • L880 zwischen Eslohe-Kückelheim und Eslohe-Serkenrode
  • L915 zwischen Meschede-Löllinghausen und Meschede-Klause
  • L915 zwischen Meschede-Wehrstapel und Meschede-Nierbachtal
In Ostwestfalen ist es durch die Auswirkungen des Sturmtiefes Frederike (umgestürzte oder umzustürzen drohende Bäume) zu folgenden Sperrungen gekommen:
  • Im Kreis Gütersloh die L778 „Peter auf´m Berge“ und L647, Meller Straße zwischen Borgholzhausen und Melle
  • Im Kreis Lippe die L967, Bad Salzuflen, Papenhauser Straße zwischen Reetzen und Papenhausen
  • Im Kreis Minden Lübbecke die L780, Kaiserstraße zum Kaiser Wilhelm Denkmal
Ebenfalls gesperrt ist die B483 zwischen der Einmündung der K8 und der Einmündung der L700 in Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis). Eine Umleitung wird über die K8 und L700 eingerichtet. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Im Raum Overath (Rheinisch Bergischer Kreis) sind die L136 (Vilkerath), die L312 (Blindennafer Mühle), und die B484 (Siegburger Straße) wegen umgefallener Bäume gesperrt.
Aktuell ist auch noch die L577 im Münsterland zwischen Billerbeck und Rosendahl-Osterwick wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Aufräumarbeiten laufen.
Auf der B70 zwischen Oeding und Vreden liegen auch Bäume auf der Fahrbahn, wegen des anhaltenden Sturmes können sie aber noch nicht weggeräumt werden.

 

Der Polizeibericht

Eine Leichtverletzte bei Auffahrunfall

Hagen (ots) – Bei einem Auffahrunfall in Wehringhausen zog sich am
Mittwochmorgen eine Autofahrerin leichte Verletzungen zu. Gegen 07.30
Uhr befuhr die 21 Jahre alte KIA-Fahrerin die Eugen-Richter-Straße in
Richtung Innenstadt. Als vor ihr eine 55-jährige Citroen-Fahrerin
verkehrsbedingt anhielt, erkannte sie die Situation zu spät und
prallte ins Heck des Citroens. Ein Rettungswagen brachte
die21-Jährige vorsorglich ins Krankenhaus, an den Fahrzeugen entstand
Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

Hochwertige Aktentasche wird in Haspe entwendet und taucht
auf der Schwerter Straße wieder auf

Hagen (ots) – Am Mittwoch bemerkte eine 52-jährige Zeugin gegen
16.00 Uhr eine schwarze Aktentasche der Marke „Porsche Design“, die
vor ihrem Geschäft auf der Schwerter Straße abgestellt war. Der
Inhalt der Aktentasche ergab einen Hinweis auf den 73-jährigen
Eigentümer. Den Ermittlungen zufolge dürfte die Tasche gegen 15.30
Uhr in Haspe auf der Enneper Straße oder auf der Kölner Straße aus
einem Auto entwendet worden sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Taschendieb erwischt

Hagen (ots) – Am Mittwoch gegen 13.00 Uhr saß ein junger Mann in
der Volmegalerie auf einer Bank und telefonierte. Neben ihm saß ein
Unbekannter, dem er keine weitere Beachtung schenkte. Nach seinem
Telefonat ging der 23-Jährige zum nahegelegenen Parkhaus und am
Parkhausautomaten stellte er fest, dass sein Portemonnaie nicht mehr
in der Gesäßtasche steckte. Er eilte zurück und sah, wie sein
unbekannter Sitznachbar die Rolltreppe herunterfuhr und dabei eine
Geldbörse, die er aufgrund seiner auffälligen Farbe als seine eigene
erkannte, in die Jacke steckte. Er nahm die Verfolgung auf und konnte
in der Bahnhofstraße den mutmaßlichen Taschendieb mithilfe eines
Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Dabei gab der 32
Jahre alte Mann freiwillig das Portemonnaie mitsamt Geld zurück und
die Polizeibeamten stellten die Personalien des Mannes fest. Sie
legten eine Anzeige gegen den 32-Jährigen vor, weitere Ermittlungen
dauern an.

Telefonieren am Steuer – 48-Jähriger musste mit zur Blutprobe

Hagen (ots) – Am Mittwoch beobachteten Polizeibeamte an der
Berliner Straße einen Volkswagen, dessen Fahrer mit dem Handy
telefonierte. Sie stoppten den 48 Jahre alten Fahrer und bei der
Überprüfung zeigte er sich sehr nervös und räumte ein, am Vorabend
Drogen konsumiert zu haben. Ein Vortest verlief entsprechend positiv,
der Mann musste mit zur Wache und ein Arzt entnahm die erforderliche
Blutprobe. Die Polizisten legten eine Anzeige vor, weitere
Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall: Fußgängerin schwer verletzt

Iserlohn (ots) – Gestern, gegen 16 Uhr, kam es zu einem
Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Fußgängerin. Eine
17-jährige Iserlohnerin wollte „Am Großen Teich“ zu Fuß die Straße
überqueren. In diesem Moment befuhr ein 34-jähriger Iserlohner die
Straße „Rombrocker Bach“. Im Einmündungsbereich zwischen den beiden
Straßen kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde die 17-Jährige schwer
verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Frau in eine Klinik
nach Dortmund. Sachschaden entstand nicht.

Nun werden Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben und
Angaben zum Hergang machen können. Hinweise nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9199-7103 oder 9199-0 entgegen.

Update: Auswirkungen von „Friederike“ auf den Straßen von NRW

(straßen.nrw). Wegen des Sturms und weil ein LKW umgekippt ist, wurden heute Vormittag die beiden Rheinbrücken bei Rees (B57) und Emmerich (B220) bis auf weiteres gesperrt.

Gesperrt ist auch die A61 zwischen Jackerath und Wanlo, weil ein LKW auf der Seite liegt und die Bahn in Richtung Venlo blockiert. Die Dauer der Bergung noch ungewiss. Der Verkehr wird in Jackerath abgeleitet und kann über Land bis zur Anschlussstelle Wanlo fahren.

Die A3 zwischen Hünxe und Dinslaken ist vollgesperrt worden, weil Bäume und Baustelleneinrichtungen auf der Straße liegen.

Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Ruhrort ist die A59 gesperrt. Ein LKW hat sich im Brückengeländer verfangen, droht sogar von der Brücke zu fallen und muss geborgen werden.

Auf der A45 zwischen Dortmund-Süd und dem Westhoferner Kreuz und im weiteren Verlauf nach Schwerte-Ergste in Richtung Frankfurt ist die Autobahn gesperrt, weil Bäume auf der Fahrbahn liegen und auf der Ruhrtalbrücke ein LKW umgefallen ist, ein weiterer LKW ist mit diesem kollidiert. Auf der Talbrücke Brunsbecke südlich von Hagen steht in Richtung Frankfurt nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung, auf dem zweiten und dritten Fahrstreifen liegt auch ein LKW.

Die A30 zwischen Hörstel und Ibbenbüren-West ist in Richtung Hannover gesperrt wegen umgestürzter Bäume.

Auf der A59 wird die Vollsperrung in Fahrtrichtung Bonn vorbereitet, bei Wesseling ist ein mit Styropor beladener LKW umgekippt und muss geborgen werden.

Gesperrt ist derzeit auch die Landesstraße L640 zwischen Schmallenberg-Westfeld und Ohlenbach im Sauerland. Dort sind Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Eine Räumung ist erst möglich, wenn der Sturm nachlässt, kündigt die Straßenmeisterei Winterberg an. Genauso gestaltet sich die Situation auf der L856 in Warstein/Niederbergheim. Die Straße musste auch gesperrt werden.

Ebenfalls gesperrt ist die B483 zwischen der Einmündung der K8 und der Einmündung der L700 in Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis). Eine Umleitung wird über die K8 und L700 eingerichtet. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Im Raum Overath (Rheinisch Bergischer Kreis) sind die L136 (Vilkerath), die L312 (Blindennafer Mühle), und die B484 (Siegburger Straße) wegen umgefallener Bäume gesperrt.

Aktuell ist auch noch die L577 im Münsterland zwischen Billerbeck und Rosendahl-Osterwick wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Aufräumarbeiten laufen.
Auf der B70 zwischen Oeding und Vreden liegen auch Bäume auf der Fahrbahn, wegen des anhaltenden Sturmes können sie aber noch nicht weggeräumt werden

Update: Auswirkungen von „Friederike“ auf den Straßen von NRW

(straßen.nrw). Wegen des Sturms und weil ein LKW umgekippt ist, wurden die beiden Rheinbrücken bei Rees (B57) und Emmerich (B220) bis auf weiteres gesperrt.
Gesperrt ist auch die A61 zwischen Jackerath und Wanlo, weil ein LKW auf der Seite liegt und die Bahn in Richtung Venlo blockiert. Die Dauer der Bergung noch ungewiss. Der Verkehr wird in Jackerath abgeleitet und kann über Land bis zur Anschlussstelle Wanlo fahren.
Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Ruhrort ist die A59 gesperrt. Ein LKW hat sich im Brückengeländer verfangen und muss geborgen werden.
Auf der A45 zwischen Dortmund-Süd und dem Westhofener Kreuz und im weiteren Verlauf nach Schwerte-Ergste in Richtung Frankfurt ist die Autobahn gesperrt, weil Bäume auf der Fahrbahn liegen und auf der Ruhrtalbrücke ein LKW umgefallen ist, ein weiterer LKW ist mit diesem kollidiert.
Die A30 zwischen Hörstel und Ibbenbüren-West ist in Richtung Hannover gesperrt wegen umgestürzter Bäume.
Auf der A57 und der A40 im Rheinland kommt es aktuell wegen umherfliegender Äste zu zeitweisen Sperrungen einzelner Fahrspuren. Im Autobahnkreuz Köln-West (A1/A4) ist die Absperrung einer Baustelle auf die Straße gefallen. Die Autobahn muss aber nicht gesperrt werden.
Gesperrt ist derzeit auch die Landesstraße L640 zwischen Schmallenberg-Westfeld und Ohlenbach im Sauerland. Dort sind Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Eine Räumung ist erst möglich, wenn der Sturm nachlässt, kündigt die Straßenmeisterei Winterberg an. Genauso gestaltet sich die Situation auf der L856 in Warstein/Niederbergheim. Die Straße musste auch gesperrt werden.
Ebenfalls ist die B483 zwischen der Einmündung der K8 und der Einmündung der L700 in Ennepetal derzeit wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Eine Umleitung wird über die K8 und L700 eingerichtet. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Bis heute Mittag soll auch noch die L577 im Münsterland zwischen Billerbeck und Rosendahl-Osterwick wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten sind bereits angelaufen.
Auf der B70 zwischen Oeding und Vreden liegen auch Bäume auf der Fahrbahn, wegen des anhaltenden Sturmes können sie aber noch nicht weggeräumt werden.

Bäume fällen mit modernster Technik

Bäume in Schwindel erregende Höhen hebt jetzt der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH). Seit drei Monaten ist ein hydraulischer Teleskopstapler im Einsatz, der ursprünglich für die Industrie entwickelt wurde. Mit einem so genannten Fällgreifer als Aufsatz ersetzt er bei Baumfällarbeiten einen herkömmlichen Hubsteiger.

Im zweiten Bauabschnitt der Bahnhofshinterfahrung, unterhalb der Weidestraße entlang der Ennepe, war der Fällgreifer bereits im Einsatz. Sowohl im Bereich des Steilhanges Philippshöhe, als auch im Uferbereich der Ennepe wurden die Bäume soweit zurückgenommen, dass von ihnen in den nächsten Jahren für den zukünftigen Verkehr der Bahnhofshinterfahrung keine Gefahr mehr ausgeht. Hierdurch ist auch sichergestellt, dass der Verkehr in dieser Zeit unbehindert fließen kann, da Baumfällarbeiten im laufenden Verkehr zu starken Verkehrsbehinderungen führen. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und der zunehmenden Stürme ist dieses vorausschauende Handeln für den WBH ein Muss.

Der große Vorteil des fast eine Tonne schweren Fällgreifers liegt in der Effektivität. Zum einen bedient ein geschulter Mitarbeiter des WBH das Gerät per Fernbedienung und arbeitet so außerhalb des Gefahrenbereichs, ein zweiter Mitarbeiter sichert den Arbeitsbereich vor unbefugtem Betreten. Zum anderen entfallen das zeitraubende Hin- und Herfahren im Arbeitskorb und das kleinteilige Zerlegen des Baumes mit der Motorsäge – eine potentielle Unfallgefahr. „Durch den Einsatz von moderner Technik wollen wir einerseits den steigenden Anforderungen bei der Verkehrssicherung von Bäumen gerecht werden, andererseits kann hierdurch eine deutliche Verbesserung der Arbeitssicherheit aber auch eine signifikante Verringerung der körperlichen Beanspruchung der Mitarbeiter erreicht werden“, sagt Gerald Fleischmann, Fachbereichsleiter des Bereichs „Grün“.

Der zu fällende Baum von maximal 70 cm Durchmesser wird einfach mit dem Greifer fixiert, mit dem darunter befindlichen Sägeblatt gefällt und im Ganzen, samt Astwerk, kontrolliert zu Boden gelassen. Bis zu vier Tonnen Ladung können so bewegt werden. Bis spätestens Ende Februar darf gefällt werden, so dass Vögel nicht beim Nestbau und Brüten gestört werden. Dann wird der hydraulische Teleskopstapler für baumpflegerische Arbeiten wie Teilrückschnitte oder Kronenpflege eingesetzt. Die Einsatzhöhe des aufgestellten Gerätes beträgt mit senkrecht ausgefahrenem Arm bis zu 24 Metern. Ist der Teleskoparm in waagerechter Stellung, hat er einen maximalen Aktionsradius von 13,50 Metern. Das vielseitige, allradbetriebene Fahrzeug mit 128 PS Motorleistung erfüllt die strenge europäische Abgasnorm der Schadstoffklasse 6 mit ad Blue.

Und was geschieht mit den gefällten Bäumen? Die werden geschreddert und die so gewonnenen Hackschnitzel der WBH-eigenen Hackschnitzelanlage zur thermischen Weiterverwertung zugeführt. So ist für warme Büros und heißes Duschwasser für die Mitarbeiter der Abteilungen Entwässerung, Bau und Grün gesorgt. Ein autarkes und umweltfreundliches System.

Auswirkungen von „Friederike“ auf den Straßen von NRW, Rheinbrücken wurden gesperrt

(straßen.nrw). Wegen des Sturms und weil ein LKW umgekippt ist, wurden die beiden Rheinbrücken bei Rees (B57) und Emmerich (B220) bis auf weiteres gesperrt.

Gesperrt ist auch die A61 zwischen Jackerath und Wanlo, weil ein LKW auf der Seite liegt und die Bahn in Richtung Venlo blockiert. Die Dauer der Bergung noch ungewiss. Der Verkehr wird in Jackerath abgeleitet und kann über Land bis zur Anschlussstelle Wanlo fahren.

Auf der A57 und der A40 im Rheinland kommt es aktuell wegen umherfliegender Äste zu zeitweisen Sperrungen einzelner Fahrspuren.
Gesperrt ist derzeit auch die Landesstraße L640 zwischen Schmallenberg-Westfeld und Ohlenbach im Sauerland. Dort sind Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Eine Räumung ist erst möglich, wenn der Sturm nachlässt, kündigt die Straßenmeisterei Winterberg an.

Ebenfalls ist die B483 zwischen der Einmündung der K8 und der Einmündung der L700 in Ennepetal derzeit wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Eine Umleitung wird über die K8 und L700 eingerichtet. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Bis heute Mittag soll auch noch die L577 im Münsterland zwischen Billerbeck und Rosendahl-Osterwick wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten sind bereits angelaufen.
Auf der B70 zwischen Oeding und Vreden liegen auch Bäume auf der Fahrbahn, wegen des anhaltenden Sturmes können sie aber noch nicht weggeräumt werden.

Dezimiertes Phoenix-Team reist nach Heidelberg

Für das Team von Phoenix Hagen geht es am 20. Spieltag zu den MLP Academics Heidelberg. Sprungball ist am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr in der Halle des Olympiastützpunktes, Heidelberg. Das Hinrundenspiel, bei dem Dietmar Günther ein letztes Mal als Headcoach an der Seitenlinie stand, verloren die Feuervögel 70:80 (33:42).

Auch in dieser Woche hat sich die Personallage bei Phoenix Hagen nicht wirklich entspannt. Javon Baumanns „Pferdekuss“ stellte sich letztlich als Muskelgewebsverletzung heraus, weshalb das Trainergespann Magdowski/Schulze weiterhin auf ihn verzichten musste. „Leider konnte in dieser Woche bisher keiner der ausgefallenen Spielern ins Training zurückkehren“, bedauert Headcoach Kevin Magdowski. „Wir haben dann wie in der letzten Woche die Trainingseinheiten mit Jugendspielern aufgestockt.“ Zudem ist es in der zweiten Woche mit dezimiertem Kader schon besser gelungen, Systeme und Spielzüge auf die verbleibenden Spielern zu übertragen. „Man gewöhnt sich dran und kann das Ganze spielerisch besser modelieren als zu vor“, sieht Magdowski das Positive in den Ausfällen.

Die Gastgeber verbuchen aktuell drei Niederlagen in Folge und stehen mit Platz fünf in der ProA-Tabelle einen Rang höher als die Feuervögel . Sie unterlagen zuletzt Nürnberg, Vechta und Paderborn und dürften darauf brennen, den ersten Sieg des neuen Jahres vor heimischer Kulisse gegen Hagen einzufahren. Topscorer der Kurpfälzer sind McGaughey, Palm und Ely. Shyron Ely verbucht durchschnittlich 14.3 Punkte, ihm folgen Evan McGaughey mit 11.4 Punkten und Eric Palm mit 10.7 Zählern. Doch auch die durchschnittliche Punkteausbeute von Point Guard Niklas Würzner (10.4) kann sich sehen lassen.

Für die optimale Vorbereitung auf die anstehende Partie ist Headcoach Kevin Magdowski sogar nach Heidelberg gereist und hat sich eines der letzten Spiele vor Ort angeschaut. Sein Fazit: „Gegen Heidelberg wollen wir unsere eigene Leistung wieder in den Vordergrund stellen. Wir möchten deren Wurfgewaltigkeit von außen eindemmen und ein Szenario wie zuletzt gegen Crailsheim vermeiden. Heidelberg lebt von seinen US-Spielern, die die Säulen ihres Spiels sind. Ich schätze die kommende Aufgabe als machbar ein.“

80-Jährige bestohlen – Polizei nimmt mutmaßlichen Betrüger fest

 

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einem Trickbetrug
in der Siegstraße. Gegen 11:00 Uhr läutete ein Mann an der
Wohnungstür einer 80-jährigen Hagenerin. Der Unbekannte hielt der
Frau ein Klemmbrett mit einem Spendenzettel vor. Er erklärte ihr,
dass er Geld für seine schwerkranke Tochter sammle. Als die Hagenerin
etwas Geld aus der Küche holen wollte, bemerkte sie, dass sich jemand
im Schlafzimmer befand. Dabei handelte es sich um den vermeintlichen
Spendensammler, der offenbar die Wohnung betreten hatte. Dieser
verließ anschließend rasch das Zimmer und flüchtete. Kurz darauf
stellte die 80-Jährige fest, dass ihre Schmuckschatulle fehlte. Die
Polizei konnte anhand der guten Täterbeschreibung und einer groß
angelegten Fahndung einen dringend Tatverdächtigen ergreifen. Der
47-Jährige trug die Schatulle nicht mehr bei sich. Die Beamten nahmen
ihn dennoch vorläufig fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. Die
Ermittlungen dauern an.

Vermehrt „falsche Polizeibeamte“ unterwegs

Märkischer Kreis. In den letzten Tagen ist im südlichen Kreisgebiet ein vermehrtes
Aufkommen telefonischer Betrugsversuche zu verzeichnen. Insgesamt
sind bisher zehn Fälle bekannt geworden, die sich auf Halver und
Lüdenscheid verteilen. Glücklicherweise kam bisher niemand zu
Schaden.

Unbekannte Täter geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte aus
und täuschen falsche Tatsachen vor, die die Opfer im Ergebnis zur
Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen bewegen sollen. Dabei
verwenden die Täter teilweise auch Telefonnummern, die den Anschein
erwecken sollen, dass tatsächlich die Polizei anruft. Durch
technische Manipulation erscheint zum Beispiel im Display nach einer
Vorwahl die Notrufnummer „110“.

Unsere Tipps, wie Sie sich schützen:

– Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung.
– Fordern Sie von vermeintlichen Amtspersonen eine Legitimation.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Lassen Sie den Besucher währenddessen vor
der abgesperrten Tür warten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
– Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei unter Notruf 110.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen
erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de oder beim
Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon
02372/9099-5510.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Betrugsfällen nimmt die
Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0 entgegen.