Kettenreaktion durch führerlosen Klein-LKW führt zu Schwerverletzem

Hagen. Am Mittwoch ereignete sich gegen 16.05
Uhr in Hagen ein schwerer Verkehrsunfall. Aus noch ungeklärter
Ursache setzte sich ein abgestellter Klein-LKW eines 43-jährigen
Zustellers auf der abschüssigen Eduard-Müller-Str. in Bewegung und
rollte führerlos in Richtung Amtsgericht. Nach ca. 100 m kollidierte
der Wagen zunächst mit einer linksseitig der Fahrbahn befindlichen
Mauer, prallte dort ab und stieß nach einer erneuten Querung der
gesamten Fahrbahn in einen rechtsseitig abgeparkten Seat. Durch die
Wucht des Zusammenstoßes wurde der Seat auf den Gehweg geschleudert
und klemmte einen dort zufällig aufhältigen 27-jährigen Fußgänger
zwischen sich und einer Gebäudemauer ein. Der Fußgänger konnte durch
vor Ort beherzt eingreifende Passanten befreit werden und wurde nach
notärztlicher Versorgung schwerverletzt in ein Hagener Krankenhaus
verbracht. Das verursachende Unfallfahrzeug wurde sichergestellt, die
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Der geparkte Pkw
musste ebenfalls abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden
wird mit 40.000 Euro beziffert. Die Eduard-Müller-Str. wurde für den
Verlauf der Unfallaufnahme für 75 Minuten komplett gesperrt.

LKW kollidiert mit Schulbus: Vier Kinder und Busfahrer erleiden Schock

 

Bad Berleburg. Am Mittwoch gegen 13.30 Uhr befuhr ein
31-jähriger Fahrer eines Sattelzuges (Holztransporter) mit seinem
Fahrzeug die abschüssige Landstraße 717 aus Richtung Wunderthausen in
Richtung Bad Berleburg. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei musste
der Lkw-Fahrer dabei wegen eines entgegenkommenden Schulbusses
bremsen. Dabei geriet der Auflieger des Sattelzuges wegen der
winterlichen Straßenverhältnisse auf die Fahrspur des Gegenverkehrs
und prallte dort gegen die Vorder- und Seitenfront des
entgegenkommenden Busses. Der Bus kam nach rechts von der Fahrbahn ab
und blieb an einer Straßenböschung liegen. Helfer mussten eine
Seitenscheibe des Busses einschlagen, damit die Kinder und der Fahrer
den Bus verlassen konnten. Der 72-jährige Busfahrer und vier Kinder
aus dem Bus im Alter zwischen 12 und 14 Jahren erlitten einen Schock
und wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

In dem Bus befanden sich insgesamt 17 Kinder im Alter von 10 bis
15 Jahren, die teilweise von ihren Eltern abgeholt wurden. An der
Unfallstelle wurde ein Ersatzbus für die anderen Schüler
bereitgestellt. Die Betreuung der Schulkinder erfolgte durch die
Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. Die Fahrbahn ist zurzeit und
für die Dauer der Bergungsmaßnahmen gesperrt. Der Sachschaden beläuft
sich auf über 30000 Euro.

Jahrelange Haftstrafen für Wohnungseinbrecher

Dortmund. Bereits am 13.12.2017 verurteilte das Landgericht Münster drei
Männer aus Bosnien-Herzegowina zu langjährigen Haftstrafen wegen
Wohnungseinbrüchen. Den Tätern (41, 41 und 49 Jahre alt) kam die
hiesige Ermittlungskommission (EK) „Engel“ auf die Schliche: Sie
waren im Herbst 2016 nach Deutschland eingereist, um von Wuppertal
und Essen aus überwiegend im Münsterland in Einfamilien- und
Reihenhäuser einzusteigen. Nachdem sie Terrassentüren und Fenster
aufgehebelt oder die Scheiben eingeschlagen hatten, stahlen sie
Bargeld, Schmuck, Elektronikartikel und Dokumente. Staatsanwaltschaft
und Polizei werteten zahlreiche Daten aus, so dass das Gericht zu der
Überzeugung kam, dass die Männer für mindestens acht vollendete und
vier versuchte Wohnungseinbrüche verantwortlich sind. Ein 41-Jähriger
und der 49-Jährige wurden zu jeweils acht Jahren Freiheitsstrafe, der
weitere 41-Jährige zu sechs Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe
verurteilt. Sie saßen seit ihrer Festnahme Ende Januar 2016 in
Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschat Dortmund
geführt. Dieser war das Verfahren zugewiesen worden, weil die
zuständige Dezernentin seit Jahren mit der Ermittlungskommission
„Engel“ zusammenarbeitet.

PKW verunfallen auf Gevelsberger Straße

Sprockhövel. Um 6.10 Uhr verunfallten auf der Gevelsberger Straße im
Kreuzungsbereich zur Stefansbecke zwei PKW und stießen frontal
zusammen. Dabei verletzten sich die Fahrer beider Fahrzeuge. Die
Feuerwehr Sprockhövel betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes. Nach Absicherung der Unfallstelle wurden
ausgelaufene Betriebsmittel mit Bindemittel aufgenommen und die
Batterien der Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen abgeklemmt. Die
Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 10 Kräften bis 6.55 Uhr im
Einsatz.

A1/A45: Nächtliche Verbindungssperrung im Kreuz Westhofen

(straßen.nrw). Freitagnacht (19./20.1.) von 21 bis 6 Uhr wird im Autobahnkreuz Westhofen die Verbindung von der A45 aus Frankfurt auf die A1 nach Bremen gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Dortmund-Süd umgeleitet. In der Nacht wird die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm dort einen Fahrbahnschaden sanieren und investiert dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln.

Bei Winterglätte von der Fahrbahn gerutscht

Breckerfeld. Am Dienstag, gegen 19.45 Uhr, fuhr eine 23-jährige Hagenerin mit einem Pkw Renault Clio auf der L528 in Richtung Hagen. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern. Es rutschte eine Böschung herunter und kam vor einem Baum zum Stillstand. Bei dem Unfall zog sich die Fahrerin leichte Verletzungen zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der Pkw wurde von einer beauftragten Firma geborgen und abgeschleppt. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass an der Hinterachse ein Sommerreifen montiert war. Ob dies ausschlaggebend für den Unfall ist, wird nun ermittelt.

Der Winter ist da- Welcher Reifen muss am Fahrzeug sein?

 

Ennepe-Ruhr-Kreis. In Breckerfeld ist es am Dienstag zu einem
Verkehrsunfall gekommen, bei dem sich die Fahrerin leicht verletzte.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass an dem
Fahrzeug hinten ein Sommerreifen montiert war. Nun wird ermittelt, ob
dies ausschlaggeben für den Unfall war. Winterreifen von O bis O
(Oktober bis Ostern), dieses Sprichwort kennt jeder Autofahrer. Einen
festgeschriebenen Zeitraum für eine Winterreifenpflicht gibt es laut
Gesetzeslage nicht. Es gilt: bei winterlichen Straßenverhältnissen
sind Sommerreifen verboten. Das bedeutet, bei Glatteis, Schneeglätte,
Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Auto nur mit Winterreifen
gefahren werden. Ab 2018 produzierte Winterreifen müssen dabei das
neue Alpine Symbol führen. Die bisher gebräuchliche Kennzeichnung M+S
verliert aber bei vor dem Stichtag produzierten Reifen nicht ihre
Gültigkeit. Diese „M+S Reifen“ dürfen daher noch bis zum 30.
September 2024 verwendet werden. Dies gilt natürlich nur unter der
Voraussetzung, dass diese noch über ausreichend Profiltiefe verfügen.
Wer gegen die Winterreifenpflicht verstößt, muss mit einem Bußgeld in
Höhe von 60 Euro rechnen. Außerdem wird 1 Punkt im
Verkehrszentralregister eingetragen. Bei zusätzlicher Behinderung
droht ein Bußgeld von 80 Euro und 1 Punkt. Aber nicht nur der Führer
muss mit Strafen rechnen, auch der Halter wird bei einem Verstoß in
die Pflicht genommen, wenn er die Inbetriebnahme ohne die
erforderliche Bereifung mit dem Alpine-Symbol anordnet oder zulässt.
Hier droht eine Geldbuße von 75 Euro und der Eintragung eines Punkts
im Fahreignungsregister. Dazu muss gegebenenfalls auch mit
Leistungskürzungen der Versicherungen gerechnet werden. Nicht
unerwähnt sollte bleiben, dass alle Räder am Fahrzeug mit
Winterreifen ausgestattet sein müssen. Auch eine Mischbereifung
stellt einen Verstoß dar und ist gefährlich, da es sich schlecht auf
das Fahrverhalten auswirken kann.

Hartz IV-Sanktionen auf Rekordhoch: Paritätischer fordert Abschaffung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die Zunahme der Sanktionen für Bezieherinnen und Bezieher von Hartz IV und fordert eine Abschaffung des Instruments, das Betroffene häufig in existenzielle Notlagen zwinge.

„Hinter jeder dieser Strafmaßnahmen steckt ein Einzelschicksal. Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, werden dadurch noch weiter in die Not gedrängt. Sanktionen sind keine pädagogischen Antworten, sondern lediglich Drangsalierung und häufig Ausdruck sozialer Ignoranz“ erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert die ersatzlose Streichung von Hartz IV-Sanktionen und verweist auf deren Folgen, bis hin zu Obdachlosigkeit. Das Instrument der Sanktionen sei verfassungsrechtlich höchst zweifelhaft und in keiner Weise zielführend.

Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gab es in den ersten neun Monaten des letzten Jahres 718.803 ausgesprochene Kürzungen oder gleich Streichungen der Regelleistungen, was ein Plus von zwei Prozent oder 14.410 Sanktionen mehr bedeutet. Einen starken Anstieg gab es im September 2017 zu verzeichnen. Die durchschnittliche Leistungskürzung betrug 108 Euro.

Ulrich Schneider warnt vor Pauschalurteilen gegen Menschen, die Transfer-Leistungen erhalten: „Der überwiegende Teil der Sanktionen geht auf Banalitäten wie Terminversäumnisse zurück. Das ist überzogen und absolut unverhältnismäßig.“

Programmhinweis: Über das Thema Sanktionen berichtet MDR „exakt – die Story“ heute Abend um 20:45 Uhr. Im Gespräch dort auch Tina Hoffmann, Arbeitsmarktexpertin beim Paritätischen Gesamtverband.

Festnahme wegen Verdachts der Verabredung zum Kindesmissbrauch

Beschuldigter soll sich über einen Messenger-Dienst zum sexuellen
Missbrauch von Kindern auf den Philippinen verabredet haben.

Wiesbaden. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
– Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und
das Bundeskriminalamt haben am 16.01.2018 aufgrund eines Haftbefehls
des Amtsgerichts Gießen einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen
in Frankfurt am Main festgenommen und dessen Wohnung durchsucht. Der
Beschuldigte steht im Verdacht, sich unter Verwendung eines
Messenger-Dienstes in jedenfalls drei Fällen mit bislang unbekannten,
gesondert verfolgten philippinischen Staatsangehörigen zum schweren
sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern auf den Philippinen gegen
Entgelt verabredet zu haben. Bei den Opfern handelt es sich um Kinder
im Alter von neun bis zwölf Jahren. Darüber hinaus steht der
Beschuldigte im Verdacht, sich unter Verwendung von E-Mail-Diensten
über 1900 kinderpornographische Bild- und Videodateien, die schwerste
Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zum Gegenstand haben,
verschafft zu haben. Der Identifizierung und Festnahme des
Tatverdächtigen waren Hinweise US-amerikanischer Behörden
vorausgegangen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahme konnten zahlreiche
Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, aufgefunden und
sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde am 17.01.2018 der
Haftrichterin am Amtsgericht Gießen vorgeführt, die gegen ihn die
Untersuchungshaft anordnete. Der 52-Jährige plante im Februar 2018
auf die Philippinen zu reisen, wo er bereits in der Vergangenheit
mehrere Jahre gelebt hatte.

Der Sachverhalt ist beispielhaft für die zunehmende Nutzung des
Internets zur Anbahnung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, auch
gegen Entgelt. Auch die „Bestellung“ des sexuellen Missbrauchs von
Kindern unter Verwendung von Streaming-Diensten gegen Bezahlung ist
ein zunehmend feststellbares Kriminalitätsphänomen. Dabei werden
entweder kindliche Opfer durch Täter für einen realen sexuellen
Missbrauch ausgesucht oder die Missbrauchshandlungen direkt über
Videostream dem Täter zugänglich gemacht, der auf die sexuellen
Missbrauchshandlungen unmittelbar Einfluss nehmen kann.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – ZIT – und das
Bundeskriminalamt bedanken sich bei dem Federal Bureau of
Investigation (FBI), der Philippine National Police (PNP) und dem
Polizeipräsidium Frankfurt am Main für die sehr gute Zusammenarbeit.

VHS überzeugt auch in 2018 mit vielfältigem Programm

Yoga, Sprachen, Literatur, politische Bildung, Kochen, Kunst und noch viel mehr: Das Programm des 1. Halbjahres 2018 der Volkshochschule Witten, Wetter, Herdecke kann sich wahrlich sehen lassen. Direktorin Bettina Sommerbauer stellte gemeinsam mit den Fachbereichsleiterinnen Michaela Heinl, Dr. Selma Erdogdu-Volmerich und Martina Schulte-Zweckel das neue Kursprogramm der VHS im Sitzungssaal des Rathauses vor.

Insgesamt bieten die Dozentinnen und Dozenten der Dreier – VHS 512 Kurse und Veranstaltungen bis Ende Juni an.

Der Fachbereich Gesellschaft, Politik und Kultur bietet wieder eine bunte Palette an Themen im Bereich der Politischen Bildung bis hin zu Literatur, Alltag und Recht und pädagogischer Unterstützung. Eine neue Veranstaltungsreihe widmet sich dem Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet. Die beiden Auftaktveranstaltungen beleuchten die Geschichte der Kleinzechen an der Ruhr (in Kooperation mit der Filminitiative Herdecke e.V.) und das biologische Erbe mit interessanten Einblicken in die Industrienatur (in Kooperation mit dem LWL Industriemuseum Zeche Nachtigall). Am 2. März erinnert ein literarisch-musikalischer Abend an den „Hitlerjungen Salomon“ Sally Perel (in Kooperation mit Stadtarchiv Witten und der Bibliothek Witten).

Im Bereich Sprachen bietet die VHS in diesem Semester 160 Kurse in 17 verschiedenen Sprachen an. Von Einstiegskursen bis hin zu Konversationskursen decken Kurse die unterschiedlichsten Sprachniveaustufen ab. Zudem bietet die VHS in den Sprachen Englisch und Polnisch auch fachsprachliche und Business-Kurse im Programm sowie Bildungsurlaube z.B. in Französisch oder auch für Wirtschaftsenglisch. Auch die immer wieder angefragten Urlaubssprachkurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch sind wieder im Programm. Neu ist in diesem Semester sowohl ein Einsteigerkurs Griechisch als auch ein Vorbereitungskurs für den Griechenlandurlaub.

Die meisten Kurse drehen sich um das Thema Gesundheit. Besonders im Trend liegen die

90 Yogaveranstaltungen sowie die Pilates- und Fatburner-Kurse. Zuschussfähige Krankenkassenkurse sind gekennzeichnet (Logo). Ferner gibt es spannende Seminare zu folgenden Themen der physischen und psychischen Gesundheit: Achtsamkeit als Trendthema und Hochsensibilität, Hypnose und Selbsthypnose sowie zu schwierigen sozialen Beziehungen wie z.B. Narzissten und „Energievampire.“

Der Ernährungsbereich ist ausgerichtet auf die moderne Trendküche, z.B. Street Food auf Italienisch und die breite Palette an länderspezifischen Veranstaltungen. Besonders interessant sind die Kurse mit dem Fisch-Experten Frank Möller aus Wengern.

Die Veranstaltungen im Bereich berufliche Bildung vermitteln Schlüssel- und Sozialkompetenzen und bieten praxisnahe Unterstützung. Dies reicht von Seminaren zur Existenzgründung (in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Witten) und Karriereplanung bis hin zu Rhetorikkursen. Neu im Programm ist ein Workshop zum professionellen Umgang mit Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Pinterest.

Neben den Malkursen mit Aquarell- und Acrylfarben etablieren sich immer mehr Angebote aus den Bereichen plastisches Gestalten mit Beton und Ton, Elektroschweißen sowie Schmuckkurse. Das Angebot wird zudem bereichert durch Fotokurse.

Das neue VHS-Programmheft liegt an rund 150 Stellen in Witten, Wetter und Herdecke öffentlich aus. Kursbeginn ist Montag, 5. Februar. Schriftliche Anmeldungen sind online jederzeit möglich unter www.vhs-wwh.de. Für persönliche Anmeldungen ist das Seminarzentrum in der Zeit vom 5. bis 8. Februar über die regulären Öffnungszeiten hinaus durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet.

Polizei zieht betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr

 

Hagen. Ein Zeuge beobachtete am Dienstagabend einen
betrunkenen Autofahrer und alarmierte die Polizei. Gegen 19.00 Uhr
fuhr ein 54 Jahre alter Mercedes-Fahrer unsicher und augenscheinlich
unter dem Einfluss alkoholischer Getränke über die Poststraße und
hielt auf einem Parkplatz eines Discounters an der Schwerter Straße
an. Dort konnten ihn die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten noch
hinter dem Steuer seines Wagens antreffen und überprüfen. Beim
Versuch, die Fahrzeugtür zu öffnen, griff der 54-Jährige mehrfach
neben den Türgriff und er hatte eine erhebliche Fahne. Ein Vortest
ergab einen Wert über 1,8 Promille und so musste der Mann mit zur
Blutprobe. Auf ihn kommen nun Fahrverbot, Punkte in Flensburg und
eine empfindliche Geldbuße zu.

Zusammenstoß bei Überholmanöver

 

Breckerfeld. Am Dienstag, gegen 14.50 Uhr, überholte ein
56-jähriger Breckerfelder mit einem Pkw VW Tiguan auf der Hagener
Straße in Richtung Breckerfeld mehrere vorausfahrende Fahrzeuge. Ein
entgegenkommender Pkw Ford Mondeo, eines 23-jährigen polnischen
Staatsbürgers, musste nach rechts ausweichen, um einen frontalen
Zusammenstoß zu verhindern. Der VW traf den Ford jedoch seitlich,
wobei der Ford ins Schleudern geriet und in den Straßengraben
rutschte. Der 23-jährige verletzte sich leicht und wurde mit einem
Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die nicht
mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Verkehrsunfall auf der A 45 bei Lüdenscheid – drei Verletzte und hoher Sachschaden

Bei einem Alleinunfall am Dienstag gegen 11 Uhr auf der A 45 bei Lüdenscheid sind drei Menschen verletzt worden. Zudem entstand hoher Sachschaden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 57-Jähriger aus Halblech
(Landkreis Ostallgäu) mit seinem Audi in Richtung Dortmund unterwegs.
Kurz vor der Anschlussstelle Lüdenscheid geriet er aus bislang
ungeklärter Ursache ins Schleudern und kam nach rechts von der
Fahrbahn ab. Dort prallte das Auto gegen die Betonschutzwand.

Bei dem Unfall verletzte sich der 57-jährige Fahrer leicht, ebenso
ein 46-jähriger Insasse aus Österreich. Der 42-jährige Beifahrer aus
Füssen (Landkreis Ostallgäu) wurde schwer verletzt. Rettungswagen
brachten die Verletzten ins Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000
Euro.

Versuchter Raub auf Ruhrtalstraße – 24-jähriger Mann festgenommen

 

Hagen. Am Dienstag hielt sich eine 56-jährige Hagenerin in
ihrem Wohnwagen auf der Ruhrtalstraße auf. Sie geht dort der
Prostitution nach. Gegen 16.40 Uhr klopfte es an der Tür des
Wohnwagens. Die 56-Jährige rechnete mit Kundschaft und öffnete die
Tür. Ein junger Mann betrat den Wohnwagen. Die Hagenerin erkannte in
ihm denjenigen, der sie bereits am 09.03.2017 (PP Hagen OTS am
10.03.2017, 12:42 Uhr) schon einmal überfallen hatte. Daher versuchte
die Frau, die Tür zu schließen. Der junge Mann schlug ihr jedoch vor
die Brust und brachte das Opfer zu Boden. Hierbei forderte er Geld.
Die 56-Jährige brach eine Holzlatte aus einem Regal und schlug den
Räuber in die Flucht. Ein 39-jähriger Zeuge beobachtete, dass der
Täter sich in einem weißen Mercedes LKW entfernte. Aufgrund dieser
Hinweise konnte ein 24-jähriger Verdächtiger in der Tiegelstraße
festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Randalierer kam nach Auseinandersetzung ins Krankenhaus

 

Hagen. Zweimal musste ein Streifenwagen am Dienstag in die
Oeger Straße, weil es unter Bekannten zu Streitigkeiten gekommen war.
Beim ersten Einsatz gegen 18.45 Uhr erteilten die Polizisten einem
Beteiligten einen Platzverweis, die Ruhe währte allerdings nur bis
gegen 22.30 Uhr. Erneut trafen die vier Männer im Alter zwischen 21
bis 29 Jahren aufeinander und bei der nun handgreiflichen
Auseinandersetzung zog sich einer von ihnen Verletzungen zu, sodass
er mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht
werden musste. Da er sich dabei wenig kooperativ zeigte, das
Rettungspersonal anpöbelte und im Rettungswagen randalierte, erfolgte
sein Transport ins Krankenhaus unter polizeilicher Begleitung. Zur
Klärung des Sachverhalts legten die Beamten eine Anzeige vor, weitere
Ermittlungen dauern an.

Betrunkener Randalierer kam ins Polizeigewahrsam

 

Hagen. Mit einem recht aggressiven Kunden hatte es der
Betreiber eines Imbiss am Dienstagabend zu tun. Gegen 22.30 Uhr
beleidigte und beschimpfte ein Unbekannter den Inhaber und weitere
Kunden. Auch gegenüber den hinzugezogenen Polizeibeamten verhielt
sich der 30 Jahre alte Mann aggressiv, machte zunächst falsche
Angaben zu seiner Person. Da er mit fast zwei Promille erheblich
alkoholisiert war und einem Platzverweis keine Folge leistete, endete
sein Abend in einer Gewahrsamszelle, in der er seinen Rausch
ausschlafen konnte.

Ladendieb lässt Flasche fallen

 

Hagen. Am Dienstag in der Mittagszeit beobachtete der
Ladendetektiv eines Discounters an der Elberfelder Straße einen
Kunden, der sich eine Flasche Rum in die Hose und eine weitere
Flasche des hochprozentigen Getränks in die Jackentasche steckte. Als
der 30 Jahre alte Beschuldigte dann ohne zu bezahlen das Geschäft
verließ, sprach ihn der Zeuge an, noch im Geschäft fiel die Flasche
aus der Jackentasche und zerbrach. Da der Ladendieb erheblich
betrunken war, schaltete der Detektiv die Polizei ein und die Beamten
stellten bei der Überprüfung fest, dass der Mann schon wiederholt in
Erscheinung getreten war. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von
zwei Promille und so kommt nun eine erneute Strafanzeige auf den
30-Jährigen zu.

Bürgersprechstunde der SPD-Fraktion Hohenlimburg

Die SPD Fraktion Hohenlimburg lädt ein zur Bürgersprechstunde am Mittwoch, den 24.01.2018 von 18:00 bis 19:00 Uhr.

Ort:
Fraktionszimmer der SPD im Rathaus Hohenlimburg
Zimmer 122 in Freiheitstraße 3 in 58119 Hagen

Die Bürgerinnen und Bürger von Hohenlimburg, Berchum, Halden und Holthausen haben an diesem Tag die Möglichkeit mit Ihren Sorgen, Problemen, Wünschen und auch Anregungen vorbeizukommen und das direkte Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern  der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung zu suchen.

Der Zugang ist noch immer nicht barrierefrei.