In Minimal-Besetzung hat Phoenix gegen Crailsheim keine Chance

Die höchste Saisonniederlage tat weh, war für Phoenix Hagen aber kaum zu vermeiden. Beim 71:122 (38:59) gegen den Aufstiegsfavoriten Crailsheim Merlins am 18. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA fehlten den Feuervögeln verletzungsbedingt drei wichtige Spieler. Die Pleite fiel am Ende sehr hoch aus, war für die junge Formation aber vielleicht zumindest noch als Lehrstunde anzusehen. Trotz der deutlichen Niederlage, der höchsten zuhause und der zweithöchsten in der Phoenix-Geschichte insgesamt, feierten die 2.104 Zuschauer in der Arena am Ischeland ihre Mannschaft.

Das Personal:

Phoenix Hagen hatte mit den bislang größten Personalproblemen zu kämpfen. Neben Kapitän Dominik Spohr fehlten auch Javon Baumann (Einblutung im Oberschenkel) und James Reid (Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung). Marco Hollersbacher (Strecksehnenabriss im Finger) dagegen konnte mit einer Spezialschiene spielen. Eine weitere gute Nachricht: Alex Herrera wurde vor dem Spiel zum „Spieler des Monats“ Dezember in der ProA gekürt. Er stand neben Jonas Grof, Joel Aminu, Derreck Brooks und Jannik Lodders in der in dieser Form erstmals so aufgebotenen Starting Five. Die Gäste begannen mit Frank Turner, Ex-Feuervogel Chase Griffin, Sebastián Herrera, Konrad Wysocki und Sherman Gay.

Der Spielverlauf:

Nach einem 5:0-Start der Gäste verkürzte Aminu mit zwei Freiwürfen. Wenig später sorgte er per Dreier für den ersten Hagener Treffer aus dem Feld und den Ausgleich (3.). Dann bekam Phoenix massive Probleme in der Defense und konnte in der Offense wenig ausrichten. Lichtblicke waren zwei schöne Aktionen von Lodders zum 11:18 (6.) Crailsheim zog zwischenzeitlich auf 13:29 (9.) und zum Viertelende auf 18:32 davon. Die Gäste warfen extrem sicher aus der Distanz: Alle sieben Dreier saßen.

Bis zu 21 Punkte Rückstand mussten die Feuervögel verdauen. Auf 25:37 (14.) kamen sie immerhin heran. Trotz der schwierigen Lage gaben sie sich nicht auf, kämpften um jeden Ball und schnappten sich beim Stand von 29:46 dreimal hintereinander den Offensiv-Rebound (16.). In die Pause ging es mit einer 38:59-Hypothek.

Crailsheim setzte sich auf 38:67 ab. Die Feuervögel hatten weiterhin einige gute Aktionen, konnten insgesamt aber nicht mehr mithalten. Nach dem dritten Viertel stand es 59:90.

Das Schlussviertel eröffnete Brooks per Dreier. Kurz darauf durfte er, nachdem er knapp 32 Minuten durchgespielt hatte, erstmals auf der Bank Platz nehmen. Für ihn kam der junge Max Fouhy, der prompt einen Dreier traf. Crailsheims Michael Jost machte die Punkteausbeute seines Teams beim 65:100 dreistellig (34.). Die Gäste schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe und die Partie endete mit 71:122.

Das Fazit:

Ohne die drei Verletzten Spohr, Reid und Baumann war Phoenix ohne jede Chance. Von der Bank kamen ausschließlich junge Nachwuchsspieler, die sich aber redlich bemühten. Jonah Bredt und Max Fouhy, die bislang jeweils nur einen einminütigen Einsatz verbucht hatten, sammelten wertvolle Erfahrung. Zum personellen Engpass kam noch hinzu, dass Chase Griffin in seinem ersten Spiel am Ischeland gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber – rund zehn Jahre nach seinem Phoenix-Debüt – offenbar besonders motiviert war. Seine ersten sieben Dreier waren alle drin, erst kurz vor Schluss leistete er sich einen Fehlwurf aus der Distanz. Bereits in der 14. Minute hatte er 14 Punkte auf dem Konto, insgesamt waren es 23. Bei Phoenix war Jannik Lodders mit 19 Zählern bester Schütze.

Die Trainerstimmen:

Kevin Magdowski (Phoenix Hagen): „Was Chase Griffin hier abgeliefert hat, war sensationell. Man kann seine Leistung nicht zu hoch bewerten. Das war das beste erste Quarter eines Spielers, das ich seit langem gesehen habe, und das bei seiner Heimkehr. Das freut mich für diesen netten Mann. Als dann auch noch Turner im ersten Quarter getroffen hat, wussten wir, es wird sehr schwierig. Crailsheim hat es wie eine BBL-Mannschaft gemacht und den Ball einfach gedreht und hochprozentig getroffen. Positiv waren die 2.104 Fans bei der wohl höchsten Saisonniederlage. Für den Dreier von einem Youngster gab es Standing Ovations. Das ist unbeschreiblich. Ich habe in der Kabine zu den Jungs gesagt, wir müssen rausgehen und uns bei den Fans bedanken.“

Tuomas Iisalo (Crailsheim Merlins): „Es war eine harte Situation für beide Teams. Besonders für Hagen, ihnen fehlten drei erfahrene Spieler. Unser Fokus war da, das war ein gutes Zeichen. Heute hatten wir eine unglaubliche Shooting-Performance. Das werden wir nicht mehr oft wiederholen, es wird in diesem Jahr wohl einmalig bleiben. Wir waren alle von Anfang an in einem guten Rhythmus. Die einzigen Probleme, die wir hatten, lagen bei den Offensiv-Rebounds von den jungen Hagener Spielern, die einen guten Job gemacht haben.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Crailsheim Merlins 71:122 (38:59)

Phoenix Hagen: Lodders (19/3), Grof (12/1, 8 Reb.), Aminu (12/2), Herrera (8, 9 Reb.), Brooks (7/1, 7 Reb.), Hollersbacher (7), Günther (3/1), Fouhy (3/1), Bredt.

Crailsheim Merlins: Griffin (23/7), Smith (18/2), Gay (17, 10 Reb.), Cuffee (16/4), Bogdanov (11/2), Turner (10/2), Wysocki (9/3), Herrera (7/1), Jost (7/1), Flomo (4).

Stationen: 9:18 (5.), 18:32 (10.), 29:44 (15.), 38:59 (20.), 48:78 (25.), 59:90 (30.), 67:107 (35.), 71:122 (40.).

Zuschauer: 2.104

Glockenbrot Bäckerei ruft verschiedene Toastbrote zurück

Die Firma Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. OHG, Frankfurt, ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes verschiedene Sorten Toastbrot zurück. Aufgrund eines technischen Defekts können Plastikfremdkörper in die nachfolgenden Glockenbrot Bäckerei-Produkte gelangt sein.

Betroffen sind die aufgeführten Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25.01.2018 A011 und 25.01.2018 B011:

   3 Ähren Buttertoastbrot 500g (PENNY) 
   3 Ähren Vollkorntoastbrot 500g (PENNY) 
   Ja! Dreikorntoastbrot 500g 
   REWE Beste Wahl Buttertoastbrot 250g und 500g 
   REWE Beste Wahl Vollkorntoastbrot 250g und 500g 
   REWE Beste Wahl Roggentoastbrot 250g und 500g 
   REWE Bio Weizenvollkorntoastbrot 250g und 500g

Ferner sind die folgenden Artikel mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 24.01.2018 A010, 24.01.2018 B010, 25.01.2018 A011 und 25.01.2018 B011 betroffen:

   Ja! Buttertoastbrot 500g 
   REWE Beste Wahl Dreikorntoastbrot 500g

Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr der oben genannten Produkte ab. Kunden können diese im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet.

Die Glockenbrot Bäckerei hat umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich.

Für Kundenanfragen hat das Unternehmen eine Hotline eingerichtet unter 069 – 42087 – 276 (montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr, samstags von 7 bis 17 Uhr).

1.100 Euro Spende für das Arztmobil von Luthers Waschsalon Hagen

Stets vor Weihnachten laden Michael Nölle und seine Ehefrau
Angelika Nölle-Blank zu einer privaten Glühwein-Party ein und sammeln
im Kreise ihrer Gäste für einen caritativen Zweck. Stolze 1.100 Euro sind
dabei zusammengekommen, die Michael Nölle am Freitag (12. Januar)
an Ilona Ladwig-Henning von Luthers Waschsalon überreicht hat.
„Wir haben uns entschieden, die Spende dem Arztmobil der Diakonie
Mark-Ruhr zu widmen“, sagt Michael Nölle, der sich sehr darüber freute,
dass „sein“ Chor, das „Acapella Ensemble J.E.S.!“, die Feier bereicherte.
Nach wie vor ist Luthers Waschsalon auf der Suche nach ehrenamtlicher
Verstärkung, Interessenten können sich unter 02331/ 3809-702 melden.

611 Euro mit Glühwein und Zuckerwatte

 

Spendenüberreichung an die Freiwilligenzentrale Hagen

Im Rahmen des Weihnachtsprogramms in der Rathaus Galerie Hagen wurden an jedem Freitag- und Samstagabend im Dezember mit dem Verkauf von Glühwein und Zuckerwatte insgesamt 611 Euro für die Freiwilligenzentrale Hagen gesammelt.

Die Leiterin der lokalen Freiwilligenzentrale Stephanie Krause nahm nun den „Geldsack“ von Centermanager Christoph Höptner in Empfang.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 als unabhängige Einrichtung verfolgt die Freiwilligenzentrale Hagen das Ziel, den Gedanken des bürgerschaftlichen Engagements an die Hagener heranzutragen und die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt in der Volme-Stadt zu verbessern. Schwerpunkte sind die Beratung von potentiellen Ehrenamtlern und Organisationen, lokale Netzwerkarbeit, sowie die Projektentwicklung und –umsetzung. Die Sicherung von Rahmenbedingungen im Ehrenamt und die zentrale Öffentlichkeitsarbeit zählen ebenso zum breiten Aufgabenfeld, um das bürgerschaftliche Engagement in Hagen weiter zu stärken.

Auf zu den Westfalen-Meisterschaften im Mädchenfußball

 

Die C-Juniorinnen vom SV Hohenlimburg 1910 e.V. überzeugten am 07.01. bei den Hallenmeisterschaften des Fußballkreises Hagen mit einer eindrucksvollen Teamleistung auf ganzer Linie. Starke Spielkombinationen gepaart mit einer guten Laufbereitschaft in drei Spielen belegen eindrucksvoll einen verdienten Turniergewinn und sind zugleich beste Werbung für den Mädchenfußball in Hagen. Mit 19:0 Toren ließen die Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren ihre Gegnerinnen aus Gennebreck, Ennepetal und Herdecke hinter sich. Im Februar spielen die C- und B-Juniorinnen nun bei beiden Westfalenmeisterschaften mit. Die D- und C-Juniorinnen nehmen vorab auch an Kreisauswahlturnieren in Wuppertal teil, wo sie sich zudem mit dem Bundesliganachwuchs von Bayer 04 Leverkusen und SGS Essen messen. Trainiert wird jeden Montag und Donnerstag von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Kunstrasen, Berliner Allee. Mädchen ab dem Alter von 9 Jahren, die gerne in einem Mädchenteam Fußball spielen möchten, können jederzeit gerne mittrainieren. Der SV Hohenlimburg 1910 e.V. bietet als einziger Verein in Hagen Mädchenfußball in allen Altersklassen an. Informationen gibt es vorab beim B-Lizenz-Trainer Henry Riemann unter 01 72 / 58 40 347 oder auch online unter www.zehnermädchen.de.

Zwei Mädchen auf dem Schulweg verletzt

Hagen. Bei einem Schulwegunfall auf der
Eduard-Müller-Straße zogen sich am Freitagmorgen zwei 10 und 11 Jahre
alte Mädchen leichte Verletzungen zu. Gegen 07.55 Uhr querten die
beiden in Höhe der Zehlendorfer Straße die Fahrbahn. Zeitgleich kam
ein 54-jährigr Mercedes-Fahrer aus Richtung Landgericht und es kam
zur Berührung des Autos mit der 10-Jährigen. Die verletzte sich dabei
leicht und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich zur Untersuchung
in ein Krankenhaus. Die 11-Jährige wurde nicht von dem Fahrzeug
erfasst, kam allerdings vor Schreck zu Fall und zog sich eine leichte
Schürfwunde zu, eine weitergehende medizinische Versorgung war nicht
notwendig. Für die genaue Klärung des Vorfalls werden Augenzeugen
gebeten, sich unter der 02331-986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung
in Verbindung zu setzen.

Onleihe-Sprechstunde in der Stadtbücherei

Wer vielleicht einen E-Book-Reader unter dem Weihnachtbaum gefunden hat und zukünftig bequem von zuhause aus Bücher der Stadtbücherei Hagen ausleihen möchte, der findet am Montag, 15. Januar, von 15 bis 18 Uhr in der Onleihe-Sprechstunde in der Stadtbücherei auf der Springe Hilfe in der Handhabung.  Kolleginnen und Kollegen der Bücherei zeigen dann die Möglichkeiten der Online-Ausleihe, helfen bei der Einrichtung der Endgeräte und beantworten Fragen an einem Infostand.  Dieser Service ist kostenlos. Weitere Informationen unter  Telefon 02331-2073591 oder unter online unter www.hagen-medien.de/stadtbuecherei

Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ fordert Altschuldenfonds

Für neun Millionen Menschen, die bundesweit in 72 Kommunen mit großen Finanzproblemen, zu den auch Hagen gehört, leben, appelliert das in acht Bundesländern aktive parteiübergreifende „Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte“ an Deutschlands Spitzenpolitiker, die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wieder herzustellen. Andernfalls werde das gesamte demokratische System nachhaltig Schaden nehmen. Vorrangig sei die Bildung eines Altschuldenfonds, der die Länder mit Unterstützung des Bundes in die Lage versetze, die finanzschwachen Kommunen von der um ihren Hals hängenden Schlinge zur Aufnahme immer neuer Liquiditätskredite zu befreien, um wenigstens die vom Gesetzgeber geforderten Leistungen zu erbringen.
Sprecher des Aktionsbündnisses sind Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens sowie die Finanzdezernenten Dr. Johannes Slawig (CDU) aus Wuppertal, Dieter Feid (SPD) aus Ludwigshafen mit ihren Kollegen Sven Wiertz (SPD) aus Remscheid und Jörg Stüdemann (SPD) aus Dortmund. Sie formulieren: „Dass wir in den Rathäusern und Kreisverwaltungen den Fuß weiterhin eisern auf der Sparbremse halten müssen, wissen unsere Kolleginnen und Kollegen. Doch alleine packen wir es alle nicht. Vor allem ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass derjenige, der für unsere Schulden mitverantwortlich ist, sie auch mit abträgt. Die kommunalen Schulden, die unsere Mitglieder auch in hundert Jahren nicht begleichen können, sind nämlich weitgehend nicht selbst gemacht, sondern die Folge von Bundes- und Landesgesetzen zu Lasten der Kommunen, mit denen unser Sozialstaat aufgebaut worden ist. Eine Zusicherung, den Kommunen eine Sicherheit bei möglichen Zinssteigerungen zu geben, ist keine Lösung. Damit werden sich unsere Bürgerinnen und Bürger nicht abspeisen lassen.“
Auch die Stadt schließt sich diesem Appell an. Dazu Oberbürgermeister Erik O. Schulz: „Wir fordern unsere Abgeordneten auf, in ihren Fraktionen ebenfalls für die kommunalen Forderungen zu streiten.“

Lebensgefährliche Aktion: Mit Leuchtkugeln auf Autos geschossen

Am 10. Januar, gegen 14.30 Uhr, war ein Mannschaftswagen der Bochumer Bereitschaftspolizei auf der BAB 44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs.

Kurz hinter dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44) wurden die Beamten auf einen vor ihnen fahrenden Pkw aufmerksam, der mit ca. 110 km/h ebenfalls die rechte von insgesamt drei Fahrspuren befuhr. In dem BMW saßen fünf Personen, vier junge Männer und eine Frau.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit der Beamten der 2. Hundertschaft erlangte dieser Pkw, weil plötzlich – und für die Beamten völlig überraschend – aus dem Fahrzeuginneren Leuchtkugeln waagrecht nach links auf die Fahrbahn verschossen wurden.

Diese wurden durch eine männliche Person, hinten links sitzend, mittels eines pyrotechnischen Gegenstandes im Fahrzeuginneren gezündet und aus dem hinteren linken Fahrzeugfenster verschossen.

Wie sich später herausstellte, handelt es sich dabei um ein Handfeuerwerk, welches nach der Zündung 20 Leuchtkugeln in regelmäßigen Abständen verschießt. Diese Leuchtkugeln ziehen dabei zusätzlich einen Schweif hinter sich her.

Da das besagte Auto die rechte Fahrspur befuhr, flogen die Leuchtkugeln quer über die mittlere und linke Fahrspur. Einzelne Pkw wurden von den Leuchtkugeln direkt getroffen, andere nur knapp verfehlt. Wiederum andere Fahrzeugführer waren gezwungen, durch das entstandene Feuerwerk hindurch zu fahren.

Die Polizisten positionierten sich links neben dem Pkw, so dass ein weiterer Beschuss der anderen Verkehrsteilnehmer durch den hochgebauten Polizeiwagen (Mercedes Sprinter) verhindert werden konnte.

Das plötzliche Auftauchen der Polizei überraschte die Insassen des vollbesetzten Wagens sichtlich und der Beschuss endete. An der Ausfahrt „Witten-Zentrum“ konnte der BMW angehalten werden.

Die Beamten stellten die Personalien der 17- 19 Jahre alten Hagener fest und fotografierten die Rußspuren an den Händen und an der Kleidung des Schützen (17). Anschließend schrieben sie eine umfangreiche Strafanzeige, die an das Dortmunder Polizeipräsidium weitergeleitet wurde. Dort erfolgt die weitere Bearbeitung.

Abschließend ist an dieser Stelle hervorzuheben, dass ein schreckhaftes Verreißen des Lenkrades, oder ein plötzlich eingeleitetes Ausweichmanöver durch die betroffenen Verkehrsteilnehmer, aber auch das Zünden der Pyrotechnik im Inneren des vollbesetzten Fahrzeuges, fatale Folgen hätte nach sich ziehen können.

Rückblickend ist es vermutlich nur der besonnenen Reaktion der betroffenen Autofahrer sowie der Bereitschaftspolizisten zu verdanken, dass diese lebensgefährliche Aktion auf der Autobahn keine schwerwiegenden Folgen verursacht hat.

Raub in der Hagener Innenstadt – Hinweise zur Fluchtroute des Täters

 

Hagen. Am Donnerstag kam es gegen 08.45 Uhr in der Elberfelder
Straße zu einem Raub auf ein Geldinstitut in der Elberfelder Straße.
Nach den bisherigen Ermittlungen kam der Täter als DHL-Bote getarnt
zu Fuß aus Richtung Konkordiastraße über die Bergstraße zu dem
Tatobjekt an der unteren Elberfelder Straße. Dabei hatte er einen
Schal vor dem Gesicht, sodass nur die Augenpartie zu sehen war. Zu
diesem Zeitpunkt trug er ein Paket. Nach dem Überfall verließ er die
Bank und trug nun anstelle des Pakets eine Tasche über der Schulter,
ging durch den Verbindungstunnel von der Elberfelder Straße in
Richtung Bergstraße und weiter zur Konkordiastraße. Der etwa 1,80
Meter große Mann ist von kräftiger Statur, hatte einen dunklen Bart
und die auffällig gelb-rote Jacke des Paketdienstes an. Zeugen, die
in diesem Zusammenhang weiterführende Beobachtungen gemacht haben,
melden sich bitte unter der 02331-986 2066 oder wenden sich an eine
Polizeidienststelle.

Lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger nach Angriff auf eine 20-Jährige festgenommen

 

Dortmund. Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Dortmund-Nette hat die
Polizei Dortmund am Donnerstagabend einen 24-jährigen
Tatverdächtigen festgenommen.

Der Dortmunder steht im Verdacht, gegen 21 Uhr seine 20-jährige
Cousine (ebenfalls aus Dortmund) mit einem Hammer angegriffen und
lebensgefährlich verletzt zu haben. Tatort war ein Spielplatz an der
Walter-Schücking-Straße.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei sucht Zeugen, die weitere Angaben zu dem Angriff
machen können. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst
unter Tel. 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.

Motorradfahrer übersehen

 

Hagen. Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Herdecker
Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer so schwer
verletzt wurde, dass er vorsorglich stationär in einem Krankenhaus
aufgenommen werden musste. Gegen 18.00 Uhr befuhr ein 28 Jahre alter
Peugeot-Fahrer die Bundesstraße in Richtung Kreisel und bog nach
links in den Sporbecker Weg ein. Dabei bemerkte er zu spät, dass ein
22-jähriger KTM-Fahrer vom Kreisel kommend bevorrechtigt geradeaus in
Richtung Innenstadt unterwegs war. Es kam im Einmündungsbereich zum
Zusammenstoß, der Zweiradfahrer stürzte und ein Rettungswagen brachte
den 22-Jährigen ins Krankenhaus. Die Feuerwehr streute ausgelaufene
Betriebsstoffe ab, für die Dauer der Unfallaufnahme regelten
Polizeibeamte den Verkehr, es kam zu spürbaren Beeinträchtigungen im
Feierabendverkehr.

Weitere Kontrolle zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse in Hagen

Auch im neuen Jahr setzt die Stadt Hagen ihre Kontrollen im Bereich der Zuwanderung aus Südosteuropa fort. Gestern (11. Januar) haben unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter der Polizei, des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters sowie der Bau- und der Wohnungsaufsicht acht Häuser im Stadtteil Wehringhausen aufgesucht. Ausländer- und einwohnermelderechtlich wurden rund 250 Personen überprüft.

Von elf angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden die Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt, und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme oder Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung wieder ausgehändigt. Darüber hinaus werden 18 Personen abgemeldet, da diese an den überprüften Adressen nicht mehr wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Missbrauch einzudämmen. Auch mussten wieder Müllproblematiken festgestellt werden. Diese werden der zuständigen Stelle gemeldet.

Seit Ende 2015 wurden 52 Kontrollen durchgeführt und dabei 430 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 11.908 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.079 abgemeldet und 615 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

Noch freie Plätze in Präventionskursen

 

 

Gute Nachrichten für kurzentschlossene Präventionssportler und die, die es noch werden wollen: Im Therapiezentrum am Mops (TZM) beginnen ab Montag, 15. Januar, neue Präventionskurse. Wenige Plätze sind noch frei.

Unter dem Konzept „TDVAktiv Prävention“ wird unter therapeutischer Leitung einmal in der Woche für 45 Minuten Aquafit, Autogenes Training für 60 Minuten sowie Pilates für 75 Minuten durchgeführt.

Aquafit wird (montags um 09.30 Uhr / dienstags um 10.00 Uhr, 11.00 Uhr und 16.30 Uhr, mittwochs um 09.30 Uhr und 15.00 Uhr, donnerstags um 15.00 Uhr und freitags um 10.00 Uhr) im Bewegungsbecken durchgeführt, um Ausdauer, Kräftigung der Muskel sowie Koordination zu trainieren.

Pilates (dienstags um 16.30 Uhr) ist ein ganzheitliches Körpertraining, das genau die Muskelpartien dehnt und kräftigt, die es oft am nötigsten haben. Zudem mobilisiert es die Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor.

Autogenes Training (mittwochs um 10.00 Uhr) ist eine Entspannungstechnik, bei der bewusst auf die Atmung oder Körperempfindungen wie Wärme oder Schwere konzentriert wird.

Eingeladen sind Teilnehmer, die Spaß an der Bewegung im nassen Element haben, sich vital halten und positiv auf ihre Gesundheit einwirken möchten. Die Kurse gehen 10 Wochen und kosten 89,- Euro (Aquafit und Pilates) bzw. 100,- Euro (Autogenes Training) – da diese nach dem Präventionsgesetz zertifiziert sind, unterstützen die Krankenkassen die Teilnehmer mit einer Kostenbeteiligung.

Informationen zur Anmeldung wie auch zu den einzelnen Aqua-Fit Kursen unter der Woche gibt es im Therapiezentrum am Mops, Brusebrinkstr. 20, 58135 Hagen, Telefon: 02331 / 476-2940.

Großes Spendenaufkommen für das Tierheim Hagen

Beim Tierheimfest des Tierheims Hagen sowie bei der Aktion „Ein Päckchen für ein armes Pfötchen“ des „Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V.“ im vergangenen Dezember hat das Tierheim zahlreiche Futter- und Sachmittelspenden erhalten. Für die großzügige Spendenbereitschaft bedankt sich das Tierheim Hagen gemeinsam mit dem Umweltamt Hagen, das für den Tierheimbetrieb und die Tierschutzbehörde zuständig ist, und dem Tierschutzverein bei allen Besuchern, Förderern und ehrenamtlichen Helfern.

Am 16. Dezember feierte der Tierheimneubau fünfjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass besuchten zahlreiche Tierfreunde das Heim, nahmen das Angebot an, die Bewohner und Räumlichkeiten näher kennen zu lernen, und brachten großzügige Futter- und Sachspenden mit. Mit dem Verkauf von Tierzubehör, Kaffee, Kuchen, Punsch und veganen Kleinigkeiten erzielte der Tierschutzverein wichtige Gelder für die Tierschutzkasse. Zudem freute sich der Tierschutzverein über die prall gefüllten Spendenbäumchen in der Tierarztpraxis Kiel, im Tierfachhandel „Fressnapf“ Hagen, Iserlohn und Gevelsberg sowie bei „Zoo & Co.“ in Hagen.

Einbrecher klauen Fahrzeuge

 

Menden. In der Nacht vom 10.01. zum 11.01.2018 hebelten Unbekannte die Tür
des Verwaltungsgebäudes der evangelischen Jugendhilfe an der
Droste-Hülshoff-Straße auf.

Die Täter durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten
Fahrzeugschlüssel für die Fahrzeuge, welche vor dem
Verwaltungsgebäude abgeparkt waren. Diese Fahrzeuge nahmen sie nach
dem Einbruch mit. Hierbei handelt es sich um : 1. Roter VW Golf,
MK-EJ 5555, Aufschrift auf der Heckscheibe : Ev Jugendhilfe Menden 2.
Roter VW Transporter, MK-EJ 130 Aufschrift auf der Heckscheibe : Ev
Jugendhilfe Menden

Sachdienliche Hinweise zu den Einbrechern und/oder dem Verbleib
der Fahrzeuge nimmt die Polizei in Menden (Tel.: 9099-0) entgegen.

Ladendieb haut mit Zigaretten ab

Hagen. Am Donnerstag betrat ein unbekannter Mann gegen
16.00 Uhr einen Kiosk auf der Berliner Straße. Er wandte sich der
58-jährigen Betreiberin zu und wollte zwei Schachteln Zigaretten
kaufen. Dann bestellte der Mann noch Zigarettenblättchen. Als die
58-Jährige sich zu der Ware umdrehte, griff der Unbekannte sich eine
Stange Zigaretten der Marke John Player und rannte aus dem Geschäft.
Der Sohn der Kioskbetreiberin konnte den Ladendieb noch bis zur
Bebelstraße verfolgen, verlor ihn dort jedoch aus den Augen. Der Dieb
kann wie folgt beschrieben werden: Der Mann ist ca. 185 cm groß und
vermutlich knapp über 21 Jahre alt. Er war zur Tatzeit mit einer
olivfarbenen Kapuzenjacke und einer olivfarbenen Hose bekleidet. Die
Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Auto in der Dreieckstraße beschädigt – Polizei sucht Zeugen

 

Hagen. Am Donnerstag wurde ein grauer Mitsubishi Lancer in
der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr auf einem Hinterhof-Parkplatz in
der Dreieckstraße beschädigt. Die 68-jährige Fahrzeugführerin gab an,
sie habe bei ihrer Rückkehr zu ihrem Auto festgestellt, dass das
Fahrzeug durch eine unbekannte Person umgesetzt worden sei. Hierbei
sei der PKW mit dem Heck gegen eine Hausmauer geraten und beschädigt
worden. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Zwei Busfahrgäste bei Verkehrsunfall verletzt

 

Hagen. Am Donnerstag kam es auf der Eckeseyer Straße zum
Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Pkw, zwei Fahrgäste
verletzten sich bei der Vollbremsung des Busses leicht. Gegen 14.40
Uhr befuhr ein 48 Jahre alter Angestellter der Hagener
Verkehrsbetriebe die Busspur der Eckeseyer Straße in Richtung
Schwerter Straße. Als er bevorrechtigt die Kreuzung mit der
Lenaustraße passierte, querte von links kommend ein Volkswagen,
gesteuert von einem 85 Jahre alten Fahrer, die Eckeseyer Straße und
trotz Vollbremsung kam es zum Zusammenstoß. Dabei verletzte sich eine
74-Jahre alte Frau in dem Bus und ein Rettungswagen brachte sie zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, ein weiterer 27 Jahre alter
Fahrgast zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu, er wollte nach
der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt aufsuchen.

Drogenfahrt ohne Führerschein

 

Hagen. In der Nacht zu Freitag stoppten Polizeibeamte gegen
03.10 Uhr in der Straße Am Hauptbahnhof einen Ford zu einer
allgemeinen Verkehrskontrolle. Der 27 Jahre alte Fahrer konnte keinen
Führerschein vorzeigen, machte aber einen desorientierten Eindruck
und räumte auf Befragung ein, Drogen konsumiert zu haben. Im weiteren
Verlauf der Überprüfung stellte sich heraus, dass der junge Mann
nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und im Rahmen der
angeordneten Blutprobe beleidigte er mehrfach die Polizisten. Da der
27-Jährige aktuell ohne festen Wohnsitz verbrachte er den Rest der
Nacht im Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an.