Phoenix Hagen: Zweimal Crailsheim innerhalb von drei Wochen

Kaum ist das Hinspiel gegen die Crailsheim Merlins vergangen, steht den Feuervögeln auch schon das Rückrundenspiel ins Haus. Am Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, ist Sprungball in der Arena am Ischeland. Die Feuervögel starten von Tabellenplatz sieben in die Partie, die Gästevon einem sehr guten zweiten Tabellenplatz in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Das Hinspiel am 23. Dezember 2017 ging 76:72 an die Merlins.

Phoenix Hagen muss weiterhin auf Kapitän Dominik Spohr verzichten, der aber auf gutem Wege ist, sich von seiner Knieverletzung zu erholen. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Nachwuchstalent Marco Hollersbacher. Der 17-Jährige hatte sich am vergangenen Spieltag am linken Ringfinger einen Strecksehnenabriss zugezogen und wird Freitag versuchen, mit einer Schiene zu spielen. Leider hört die Liste der Verletzten an dieser Stelle noch nicht auf: Javon Baumann wurde im Training bisher aufgrund eines Pferdekusses geschont und wird auch morgen nicht einsatzbereit sein. James Reid leidet an einer Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung und an den Folgen eines Schlages auf den Kopf. Die Doppellizenz-Spieler Max Fouhy und Jonah Bredt hingegen werden am Freitag auf dem Block stehen.

Durch die Ausfälle hat Coach Magdowski in dieser Trainingswoche auch auf die Phoenix-Jugend zurückgreifen müssen. Aus dieser „Notlösung“ resultiert jedoch ein positives Fazit: „Das Training mit den Jugendspielern hat wirklich gut funktioniert, ich möchte die Jungs auch weiterhin gern regelmäßig in das Training der ProA-Mannschaft einbinden und Phoenix damit ganzheitlich nach vorne bringen.“

Die Gäste aus Crailsheim haben neben Ex-Feuervogel Chase Griffin noch weitere Größen der 2. Baksetball-Bundesliga im Gepäck: Frank Turner und Sherman Gay erzielen durchschnittlich gut 15 Punkte pro Partie. Die reboundstärksten Crailsheimer sind ebenso Shermann Gay (7.1 Rebounds) als auch Konrad Wysocki mit durchschnittlich 5.4 Rebounds. Und auch Ex-Erstliga-Spieler Julien Flomo hilft den Merlins mit seiner langjährigen Bundesliga-Erfahrung.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Wir gehen am Freitag natürlich wieder nicht als Favorit an den Start, aber ich glaube das uns diese Rolle ganz gut tut. Wir hatten das ganze Jahr keine größeren Verletzungen, da muss man die aktuelle Lage tolerieren, zumal es sich in keinem Fall um Verletzungen handelt, die aus einer Überlastung resultieren, sondern um Unglücksfälle.  Ich bin der Meinung, dass unser Kader in der Lage ist, die aktuellen Ausfälle noch halbwegs zu kompensieren und wir werden natürlich trotzdem unser Bestes geben und den Merlins ordentlich einheizen.“

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