Ende für den Hagener Fummellauf!

Wenn eine Zahl den Karnevalisten wichtig ist, dann ist es die 11.

Vor elf Jahren rief das damalige Prinzenpaar Silke III. (Strohschein) und Sven I. (Söhnchen) gemeinsam mit dem Leiter der Hagener AIDS-Hilfe, Andreas Rau, diese charmante Veranstaltung in das jecke Leben der Heimatstadt. Der Fummellauf wurde in den Jahren zunehmend der Auftakt zur heißen Phase der sogenannten „5. Jahreszeit“. Anfänglich froren die Fummelläufer und Zuschauer noch bei Winterwitterung auf dem Friedrich-Ebert-Platz – bis das Management der VolmeGalerie ein Einsehen hatte und die Veranstaltung ins Haus holte. Seitdem kamen Jahr für Jahr mehr Zuschauer zu dem bunten Treiben, in dem sich mehrere Mannschaften um den „Pokal für Anmut, Charme und Gefühl“ bewerben. Ein moderner Dreikampf in den Disziplinen Gesang, Tanz und Geschicklichkeit wird von einer fachkundigen Jury bewertet – die ihre Aufgabe ernst nimmt und dennoch den großen Spass nicht aus dem Blick verliert. Zahlreiche amüsante Stunden haben die Fummelläufer dem Hagener Publikum beschert, aber nach 11 Jahren heißt es nun Abschied nehmen von dieser Episode im Hagener Brauchtum.

Fummellauf-Mitgründerin Silke Strohschein ist sich sicher, dass dieser Zeitpunkt eine richtige Wahl ist. „Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“, verweist Strohschein auf das altbekannte Zitat.  Ihr damaliger Karnevalsprinz Sven Söhnchen fügt, mit einer Träne im Auge, hinzu: „ Wir haben schon eine schöne Geschichte in unserer Heimatstadt geschrieben – aber wenn es in der Wade zwickt, sollte man doch eher aufhören“.

Mehrere Aufrufe durch persönliche Ansprache und die heimischen Medien hat leider in den vergangenen Jahren nicht dazu geführt, dass sich neue Teams für den Fummellauf fanden. Somit kamen die Organisatoren überein, den 11. Fummellauf noch durchzuführen und dann in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Andreas Rau arbeitet derzeit bereits an einem Konzept, wie der Veranstaltungszeitpunkt und zentrale Ort auch ab 2019 mit buntem Treiben belebt werden kann. Bevor es mit dieser Planung weitergeht, treten vier Mannschaften, weiblich kostümiert und auf möglichst hohen Stilettos, noch einmal an, um den Jurypokal zu ergattern – oder den „Harry-Wandke-Gedächtnispreis“.

Auf der Jurybank nehmen, neben Silke Strohschein, auch Petra Jochheim und der neue Centermanager und Fummellauf-Novize Thomas Eggert Platz. Jochheim vertritt den Sponsorpartner SPARDA-Bank und Eggert ist als Hausherr ebenso konzeptioneller und finanzieller Unterstützer dieser Traditionsveranstaltung. Man weiß das in ehrenamtlichen Kreisen: ohne solche Partnerschaften sind derartige Veranstaltungen mit mehreren Hundert Zuschauern nicht mehr zu gewährleisten.

Nach seinem Debüt im Vorjahr ist auch Hagens beliebtester Theaterschauspieler Werner Hahn am Jurypult vertreten. An seiner Seite nimmt erstmals für die Stadtverwaltung die Dezernentin Margarita Kaufmann Platz.

Für die Fummelläufer wäre es ein schöner Abschluss, wenn die VolmeGalerie einen neuen Zuschauerrekord vernehmen könnte. Jährlich wurden mehr Gäste im Rund der Galerie gezählt – damit sollte auch am 08. Februar 2018 ab 17:00 Uhr nicht Schluss sein.

  1. Fummellauf

Altweiber 2018

Do., 08.02.2018

17:00 h

VolmeGalerie Hagen

Friedrich-Ebert-Platz 2

58095 Hagen

Teams

AIDS-Hilfe Hagen

4 Girls 1 Cup

Fummelqueens `08

2 and a half women

Jury

Petra Jochheim (SPARDA-Bank, Sponsor)

Margarita Kaufmann (Kulturdezernentin Stadt Hagen)

Silke Strohschein (Karnevalsprinzessin 2007/2008)

Thomas Eggert (Manager VolmeGalerie, Sponsor & Hausherr)

Werner Hahn (Theaterlegende)

Phoenix Hagen: Zweimal Crailsheim innerhalb von drei Wochen

Kaum ist das Hinspiel gegen die Crailsheim Merlins vergangen, steht den Feuervögeln auch schon das Rückrundenspiel ins Haus. Am Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, ist Sprungball in der Arena am Ischeland. Die Feuervögel starten von Tabellenplatz sieben in die Partie, die Gästevon einem sehr guten zweiten Tabellenplatz in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Das Hinspiel am 23. Dezember 2017 ging 76:72 an die Merlins.

Phoenix Hagen muss weiterhin auf Kapitän Dominik Spohr verzichten, der aber auf gutem Wege ist, sich von seiner Knieverletzung zu erholen. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Nachwuchstalent Marco Hollersbacher. Der 17-Jährige hatte sich am vergangenen Spieltag am linken Ringfinger einen Strecksehnenabriss zugezogen und wird Freitag versuchen, mit einer Schiene zu spielen. Leider hört die Liste der Verletzten an dieser Stelle noch nicht auf: Javon Baumann wurde im Training bisher aufgrund eines Pferdekusses geschont und wird auch morgen nicht einsatzbereit sein. James Reid leidet an einer Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung und an den Folgen eines Schlages auf den Kopf. Die Doppellizenz-Spieler Max Fouhy und Jonah Bredt hingegen werden am Freitag auf dem Block stehen.

Durch die Ausfälle hat Coach Magdowski in dieser Trainingswoche auch auf die Phoenix-Jugend zurückgreifen müssen. Aus dieser „Notlösung“ resultiert jedoch ein positives Fazit: „Das Training mit den Jugendspielern hat wirklich gut funktioniert, ich möchte die Jungs auch weiterhin gern regelmäßig in das Training der ProA-Mannschaft einbinden und Phoenix damit ganzheitlich nach vorne bringen.“

Die Gäste aus Crailsheim haben neben Ex-Feuervogel Chase Griffin noch weitere Größen der 2. Baksetball-Bundesliga im Gepäck: Frank Turner und Sherman Gay erzielen durchschnittlich gut 15 Punkte pro Partie. Die reboundstärksten Crailsheimer sind ebenso Shermann Gay (7.1 Rebounds) als auch Konrad Wysocki mit durchschnittlich 5.4 Rebounds. Und auch Ex-Erstliga-Spieler Julien Flomo hilft den Merlins mit seiner langjährigen Bundesliga-Erfahrung.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Wir gehen am Freitag natürlich wieder nicht als Favorit an den Start, aber ich glaube das uns diese Rolle ganz gut tut. Wir hatten das ganze Jahr keine größeren Verletzungen, da muss man die aktuelle Lage tolerieren, zumal es sich in keinem Fall um Verletzungen handelt, die aus einer Überlastung resultieren, sondern um Unglücksfälle.  Ich bin der Meinung, dass unser Kader in der Lage ist, die aktuellen Ausfälle noch halbwegs zu kompensieren und wir werden natürlich trotzdem unser Bestes geben und den Merlins ordentlich einheizen.“

Prädikat Familienfreundliches Unternehmen startet in die 5. Runde

Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind für Unternehmen ein klarer Wettbewerbsvorteil, wenn es gilt, qualifiziertes Personal zu halten, neue Beschäftigte zu gewinnen und Nachwuchskräfte für die eigene Firma zu begeistern.

Um entsprechende Maßnahmen zu fördern, vergibt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH mit Unterstützung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH und des Märkischen Arbeitgeberverbands 2018 zum fünften Mal das regionale „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“.

Oft reichen bereits einfache Vereinbarungen und Maßnahmen, um Beschäftigte entscheidend zu entlasten, daher bietet das regionale Prädikat Unternehmen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises die Möglichkeit, die eigenen Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu überprüfen und neue Maßnahmen anzugehen. Die Beurteilung der Unternehmen folgt dabei keinem starren Kriterienkatalog, vielmehr wird der individuelle Prozess sowie die Branche, Größe und Struktur des Unternehmens berücksichtigt. Bei erfolgreichem Abschluss des Zertifizierungsprozesses werden die Unternehmen in einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung mit dem „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. Das Zertifikat gilt zunächst für zwei Jahre, eine Re-Zertifizierung ist möglich.

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung notwendig. Informationen zum „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“ 2018 und zur Bewerbung gibt es am 16. Januar 2018, um 17.00 Uhr in der agentur mark, Handwerkerstr. 11 in Hagen. Oder online unter www.agenturmark.de.

Für weitere Details und die Anmeldung zum Infoabend im Januar wenden Sie sich bitte an: Bettina Schneider, Tel.: 0 23 31 – 4 88 78 40, Mail: schneider@agenturmark.de.

In der Stadt Hagen bereits als familienfreundlich zertifizierte Unternehmen:

  1. Bilstein Services GmbH
  2. Creditreform Hagen
  3. FRAME – soziale Dienste GmbH
  4. KB-Schmiedetechnik
  5. Märkische Bank eG
  6. Adam GbR
  7. Rathaus Apotheke
  8. Riepe GmbH & Co. KG
  9. Flexomed GmbH Personaldienst

Hagener entwickeln Wirtschafts- und Bildungsideen für ihre Stadt

2. Zukunftsschmiede

Hagen lebt, Hagen hat Potential und Hagen hat engagierte Bürgerinnen und Bürger, die dieses Potential umsetzen. So lautet das Resultat der 1. Hagener Zukunftsschmiede, die Anfang 2017 zum Thema „Natur und Freizeit“ in der Stadthalle stattfand. Nun laden Stadtverwaltung, HAGENagentur und Unternehmerverein zur 2. Hagener Zukunftsschmiede unter dem Titel „Bildung und Wirtschaft“ am Montag, 19. Februar, um 17.30 Uhr ins Arcadeon, Lennestraße 91,  ein. Die Zukunftsschmiede bietet interessierten Hagenerinnen und Hagern die Möglichkeit, gemeinsam mit weiteren Engagierten konkrete Ideen und Projekte zu entwickeln und diese dann lösungsorientiert umzusetzen.

Über 200 Besucherinnen und Besucher haben bei der Auftaktveranstaltung in drei Workshops eine Vielzahl von Projektideen hinsichtlich Natur und Freizeit entwickelt. Mit großem Erfolg wurden 2017 bereits große Veranstaltungen wie das „Hagener Weinfest“, der „Tag am See“ oder „Ganz in Weiß“ mit Tausenden von Besuchern umgesetzt. Zahlreiche Natur- und Freizeiterlebnisse an den unterschiedlichsten Orten in Hagen sind so aus der Taufe gehoben worden, werden konkret für die Zukunft geplant oder warten 2018 auf Wiederholung.

Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, möchte Oberbürgermeister Erik O. Schulz gemeinsam mit den Partnern der Zukunftsschmiede sowie allen Engagierten und Interessierten Hagens Potential als Wirtschafts- und Bildungsstandort, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen sowie das Thema Digitalisierung beleuchten. Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, stimmt mit seinem Impulsvortrag „Wirtschaft und Bildung als Herausforderung der Zukunft zusammendenken“ auf den Abend im Arcadeon ein. Anschließend werden zukunftsträchtige Potentiale der Volmestadt in vier Workshops zu den Themen „Hagen – Stadt für Wirtschaft und Bildung“, „Von der Schule in den Beruf – In Hagen Karriere gestalten“, „Mut zum Miteinander von Betrieben, Bildungseinrichtungen und Hochschulen“ sowie „Fit für die Zukunft – Auf dem Weg zum digitalen Hagen!“ erarbeitet, konkret diskutiert und eine Umsetzung ausgelotet.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben wieder die Chance, sich konstruktiv in die unterschiedlichen Workshops einzubringen und können sich bei der Stadtverwaltung unter E-Mail zukunftsschmiede@stadt-hagen.de melden, wenn sie eine Einladung zur 2. Zukunftsschmiede erhalten möchten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Organisatoren der Zukunftsschmiede bitten um Verständnis, dass die Vergabe der Plätze sich deshalb nach dem Eingang der Anmeldungen richtet.

Informationen über die 1. Hagener Zukunftsschmiede sowie Aktuelles gibt es unter www.hagen.de/zukunftsschmiede.

Raub in der Hagener Innenstadt – Täter mit Beute auf der Flucht

 

Hagen. Am Donnerstag kam es zu einem Raub in
der Elberfelder Straße. Nach bisherigen Ermittlungen klopfte gegen
08:45 Uhr ein vermeintlicher Paketbote an der Eingangstür eines
Geldinstitutes. Die Mitarbeiterin öffnete die Tür und gewährte dem
Mann Einlass. Dieser brachte sie in den hinteren Bereich des
Ladenlokals und fesselte sie. Wenig später entkam der Mann mit einem
hohen Geldbetrag. Die 31-Jährige blieb unverletzt, konnte sich selbst
befreien und verständigte die Polizei. Eine Fahndung blieb zunächst
erfolglos. Der männliche Einzeltäter konnte wie folgt beschrieben
werden: zirka 180 cm groß, kräftige Figur, dunkler Bart, trug eine
auffällige gelb-rote Jacke, sowie ein Paket vor dem Körper. Das Alter
konnte nicht geschätzt werden. Ob der Räuber mit einem Fahrzeug oder
zu Fuß flüchtete, ist noch unbekannt. Die Kripo übernahm die
Ermittlungen vor Ort und fragt: Wer hat sich zwischen 08:30 Uhr und
09:30 Uhr in der unteren Elberfelder Straße aufgehalten und
Verdächtiges beobachtet? Hinweise werden unter 02331 986 2066
entgegen genommen.

Versuchter Suicide by Cop – Polizei Hagen ermittelt in Siegen

Siegen. In der Nacht zu Donnerstag – um kurz vor 01 Uhr – meldete sich ein
männlicher Anrufer über Notruf bei der Leitstelle der Polizei in
Siegen und teilte mit, dass soeben in seine Wohnung in
Siegen-Geisweid in der Otto-Brenner-Straße eingebrochen worden sei.

Daraufhin wurde eine Streifenwagenbesatzung zur gemeldeten
Tatörtlichkeit entsandt. Als diese in der besagten Straße
eingetroffen war, kam den Beamten auf der Fahrbahn eine männliche
Person entgegen, die – als sie von den Beamten angesprochen wurde –
augenblicklich eine Waffe zog und damit mehrfach in Richtung der
Kollegen schoss. Die Polizisten erwiderten das Feuer, wobei der Mann
getroffen wurde und daraufhin zu Boden ging. Dort konnte er alsdann
gefesselt und vorläufig festgenommen werden. Die Waffe, die sich dann
als Schreckschusswaffe herausstellte, wurde von der Polizei
sichergestellt.

Bei der Person handelt es sich um einen 33-jährigen deutschen
Staatsangehörigen. Der Mann wurde anschließend mit einem
Rettungswagen einem ortsansässigen Krankenhaus zugeführt. Seine
Verletzung wurde ärztlich versorgt und ist nicht lebensgefährlich.

Im Hinblick auf das Geschehen wurde aus Gründen der gebotenen
Neutralität polizeilicher Ermittlungen das Polizeipräsidium Hagen
informiert. Kriminalhauptkommissar Ralf Eickler leitet jetzt die
diesbezüglichen polizeilichen Hagener Ermittlungen. Zudem wurde die
Kapitaldezernentin der Staatsanwaltschaft Siegen informiert,die nun die Gesamtermittlungen leitet.

Aktuell gehen sowohl die Ermittler des Polizeipräsidiums Hagen als
auch die Staatsanwaltschaft Siegen davon aus, dass der 33-Jährige den
Einbruch in seine Wohnung vorgetäuscht hat und alsdann das Feuer auf
die eingetroffenen Polizisten mit seiner Schreckschusswaffe eröffnet
haben dürfte, um sich gezielt von den Beamten erschießen zu lassen (=
sog. Suicide by Cop). Entsprechend äußerte sich auch der
angeschossene 33-Jährige noch vor Ort gegenüber den eingesetzten
Beamten.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 33-Jährigen wurden zudem
ein Abschiedsbrief und ein Entschuldigungsschreiben an die
eingesetzten Polizeibeamten aufgefunden.

Zudem ergaben die weiterführenden Ermittlungen, dass der
33-Jährige bereits vor rund acht Jahren ein ähnliches Ereignis
provoziert hatte, über das in der aktuellen nächtlichen
Einsatzsituation noch keine Informationen verfügbar waren.

Die Beamten der eingesetzten Streifenwagenbesatzung wurden bei dem
Geschehen nicht verletzt. Sie werden von professionellen
Kriseninterventions-Spezialisten der Polizei betreut.

Versuchter Wohnungseinbruch

 

Hagen. Noch gegen 00.30 Uhr hatte eine Anwohnerin der
Eupenstraße in der Nacht zu Mittwoch die Scheiben von ihrem Balkon in
der ersten Etage unbeschädigt gesehen, am Morgen gegen 08.20 Uhr war
die Scheibe der Balkontür gesprungen und sowohl an Tür und daneben
befindlichen Fenster waren Hebelspuren zu erkennen. Offensichtlich
hatten sich Einbrecher über den rückwärtigen Garten auf den Balkon
begeben und dann versucht, sich Zugang zur Wohnung der 61-jährigen
Geschädigten zu verschaffen. Weitere Beschädigungen befanden sich an
einer Kellertür, letztlich gelangte jedoch niemand in das Gebäude.
Die Kripo sicherte Spuren, Hinweise bitte an die 986 2066.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A43

 

Dortmund. Am gestrigen Tag hat sich auf der A43 in Fahrtrichtung
Münster ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Vier Personen wurden
verletzt.

Um 8.38 Uhr fuhr ein 73-jähriger Bochumer auf der A43 in
Fahrtrichtung Münster. Kurz vor der Anschlussstelle Bochum-Riemke
musste er verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender Autofahrer, 24
Jahre aus Bochum, erkannte das zu spät und fuhr auf das Auto des
73-Jährigen auf. Der 24-Jährige blieb unverletzt, seine 23-jährige
Beifahrerin verletzte sich leicht. Der 73-Jährige und seine
68-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls leicht verletzt.

Es entstand ein Sachschaden von über 6.000 EUR. Es kam zu
erheblichen Verkehrsstörungen.

Frau fährt Schlangenlinien – Führerschein sichergestellt

 

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt in Wehringhausen. Gegen 21:20 Uhr wählte ein
27-Jähriger den Polizeinotruf, als er mit seinem Auto die Berliner
Straße entlang fuhr. Dort sah er eine Frau, die in einem VW vor ihm
in Schlangenlinien fuhr. Wenig später schwenkte das Auto in den
Gegenverkehr, anschließend durch eine Grünfläche und fuhr dann über
eine rote Ampel. Wenig später verlor er den Polo aus den Augen. Eine
Streifenwagenbesatzung ermittelte mit dem durchgegebenen Kennzeichen
an der Anschrift der Fahrzeughalterin. Dort trafen die Beamten die
23-jährige Hagenerin an. Schnell stand fest, dass sie alkoholisiert
war (2,3 Promille) und unter Drogeneinfluss stand. Die Polizisten
stellten den Führerschein der Frau sicher. Sie muss jetzt mit einer
Anzeige rechnen. Bei der Trunkenheitsfahrt der Frau wurde niemand
verletzt oder etwas beschädigt. Das Verkehrskommissariat hat die
Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Kindertagesstätte

 

Hagen. Am Mittwoch erschien eine 37-jährige Zeugin gegen
06.45 Uhr auf ihrer Arbeitsstelle in einer Kindertagesstätte auf der
Altenhagener Straße. Hier stellte sie fest, dass die hintere
Notausgangstür aufgehebelt war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten
sich im Verlaufe der Nacht auf diesem Wege Zugang in die
Räumlichkeiten verschafft. Sie durchwühlten das Büro und ließen ein
Laptop mitgehen. Ob die Einbrecher darüber hinaus weitere Beute
gemacht haben, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht
fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Pkw nimmt Omnibus die Vorfahrt und flüchtet

 

Wetter. Am Mittwoch, gegen 18:00 Uhr, fuhr der Fahrer
eines schwarzen Pkw Mercedes Kombi von der Friedrichstraße kommend in
den Kreisverkehr Kaiserstraße / Ruhrstraße ein. Der Fahrer eines im
Kreisverkehr befindlichen Linienbusses bremste, um einen Zusammenstoß
zu verhindern, ab, wobei ein Fahrgast stürzte und sich schwer
verletzte. Mit einem Rettungswagen wurde die 97-jährige Wetteranerin
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der
Mercedesfahrer setzte jedoch ohne anzuhalten seine Fahrt fort, ohne
eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02335/9166-7000.

Erfolgreiche Ermittlungen- Schlag gegen Hattinger Drogenszene

Der Kriminalpolizei des Ennepe-Ruhr-Kreises ist es nach intensiven und umfangreichen Ermittlungen gelungen, zwei mutmaßliche Drogendealer dingfest zu machen. Nach insgesamt dreimonatiger Ermittlungszeit wurden die Beamten auf die Spuren eines 38-jährigen und eines 54-jährigen Hattingers geführt. Nun war der Ermittlungsstand soweit, dass am Dienstag (09.01.) insgesamt vier Wohnungen im Hattinger Stadtgebiet durchsucht werden konnten, von denen die Beiden aus agierten. Die Fahnder waren erfolgreich und konnten neben einer größeren Menge Bargeld insgesamt rund 1,2 Kilogramm Marihuana, 1000 Ecstasy-Tabletten und 2,1 Kilogramm Amphetamine sicherstellen. Der sichergestellte Wert des Marihuanas hat im „Straßenverkauf“ einen Gesamtwert von etwa 41.000 Euro. Der 54-jährige Mann wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt und es wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen die Untersuchungshaft angeordnet. Gegen den 38-Jährigen wird nun weiter ermittelt auch er muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Hoher Schaden bei Einbruch in Eisdiele

 

Hagen. Als die Inhaberin einer Eisdiele am Mittwochmorgen
gegen 08.20 Uhr zu ihrem Lokal in der Vorhaller Straße kam, fand sie
eine Seitentür eingeschlagen vor und alarmierte die Polizei.
Unbekannte hatten in der zurückliegenden Nacht mit einem massiven
Gully-Deckel die Verglasung zertrümmert und sich so Zugang
verschafft. Zuvor hatten sie ohne Erfolg an einem rückwärtigen
Fenster gehebelt. Im Ladenlokal durchwühlten die Einbrecher die
Schubfächer im Thekenbereich und beschädigten die elektronische
Kasse. Nach einer ersten Durchsicht erbeuteten sie lediglich etwas
Wechselgeld, richteten aber mit etwa 5000 Euro einen hohen
Sachschaden an. Die Polizisten legten eine Anzeige vor, Beamte der
Kripo sicherten Spuren. Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch
bitte an die 986 2066.

Freie Plätze bei der Kindergruppe für Kinder mit Behinderung

Der Kinderschutzbund startet auch in diesem Jahr ein neues Programm für Kinder mit Behinderung im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Geplant sind gemeinsame Ausflüge, Koch- und Backaktionen sowie eine lustige Karnevalsfeier! Wer Spaß an gemeinsamen und abwechslungsreichen Aktionen hat, kann sich gerne anmelden. Im Moment gibt es noch wenige freie Plätze!

Die Gruppe wird bis zu den Osterferien noch an fünf Terminen stattfinden:

Montag, den 22.01., 05.02., 19.02., 05.03 sowie 19.03.2018 in dem Zeitraum von 17:30 bis 19:00 Uhr.

Dafür beträgt die Teilnahmegebühr 22,50 Euro.

Anmeldung und Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes,

Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

Möbelpacker entpuppt sich als Trickdieb

 

Iserlohn. Am Quellenqrund kam es Dienstag, gegen 11 Uhr, zu
einem Trickdiebstahl aus einer Wohnung. An der Tür eines älteren
Ehepaares hatte es geklingelt. Vor der Tür stand ein bislang
unbekannter Mann. Dieser gab vor, ein Bekannter des Sohnes des Paares
zu sein. Dieser habe ihn geschickt, um ein Bett und einen Schrank
abzuholen. Das Mobiliar solle gespendet werden. In dem Glauben, dass
es sich dabei um die Wahrheit handelt, ließ man den Mann hinein und
führte ihn zu den Möbeln. Der Täter bat zum Ausmessen der Möbel um
einen Zollstock, den man ihm reichte. Den Moment der Unaufmerksamkeit
nutzte der Täter, um Geldbörse und Handtasche aus der Küche zu
stehlen. Unter einem Vorwand verschwand der Dieb wenig später aus der
Wohnung.

Der nun gesuchte Täter war männlich, etwa 40 – 50 Jahre alt, circa
1,80 m groß, hatte dunkelblonde, kurze Haare, trug eine dunkelblaue
Jacke mit einem Schriftzug auf der Vorderseite sowie eine dunkle
Hose.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Blasenschwäche der Frau – früher Therapie verspricht Erfolg

 

Patientenforum der Frauenklinik im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

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Chefarzt Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski erklärt einer Patientin die geplante OP. Foto: ESV

Frühe Therapie verspricht die besten Erfolgschancen. Dies gilt vor allem bei der Blasenschwäche und bei Senkungsbeschwerden der Frau. Das Evangelische Krankenhaus Haspe lädt ein zu einem Vortrag: Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik, informiert über das Tabu-Thema. Beginn ist am Dienstag, 16. Januar, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20.

Dr. Kolben erklärt die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche, sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, erklärt der Oberarzt. „Wir zeigen den Besucherinnen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, und dass nicht immer eine Operation sein muss.“ Zusätzlich erläutert eine Physiotherapeutin vom Therapiezentrum am Mops die Möglichkeiten, Beschwerden mit krankengymnastischen Übungen vorzubeugen und zu behandeln.

Die Frauenklinik im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Chefarzt Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski trägt außerdem die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle. Diagnostik und Therapien bieten heute eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.