Leistungsnachweise über Arbeitslosengeld im Jahr 2017 werden an das Finanzamt übermittelt

Kunden werden automatisch informiert
Wer in 2017 Steuern gezahlt hat und innerhalb der vergangenen zwölf Monate
Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld von der Agentur für Arbeit erhielt, muss dies
bei der Steuererklärung aufführen.
Aufgrund des Jahressteuergesetzes ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) verpflichtet,
die Daten über die im letzten Kalenderjahr gewährten Leistungen und die Dauer
des Leistungszeitraums für jeden Kunden bis Ende Februar des Folgejahres an die
Finanzverwaltung zu übermitteln. Im Anschluss daran erhalten die Kunden
– ohne besondere Aufforderung – einen Leistungsnachweis über die an die Finanzverwaltung gemeldeten Daten. In diesem Nachweis sind alle dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Leistungen enthalten.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit bitten von Anfragen zu
Leistungsnachweisen für das Finanzamt abzusehen, da diese automatisch von der
Zentrale der BA in Nürnberg verschickt werden.
Noch ein wichtiger Hinweis: Die Bescheinigung über den Leistungsbezug ist auch
ein wichtiges Dokument für die Rente. Daher gilt: Sorgfältig aufbewahren! Zweitschriften können nur in einem begrenzten zeitlichen Rahmen ausgestellt werden,
weil die erforderlichen Kundendaten aufgrund datenschutzrechtlicher Vorschriften
nach einigen Jahren gelöscht und die Akten vernichtet werden.

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