Heimrauchmelder alarmieren die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurden am Sonntag, um 12:22 Uhr in die Straße „Am Brasberg“ alarmiert. Dort war ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden. Zum Glück bestätigte sich die Meldung nicht, das Menschenleben in Gefahr seien. Im ersten Obergeschoss des Hauses hatte im Wohnzimmer ein
Adventsgesteck gebrannt. Das Feuer hatte dann auf einen Holztisch
übergegriffen. Zwei Trupps unter Atemschutz kontrollierten die
Wohnung auf Personen und bekämpften das Feuer. Im Anschluss wurde die
Einsatzstelle mit Wärmebildkameras auf eventuelle Glutnester
kontrolliert. Die Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst
untersucht, betreut und konnten nach Einsatzende vor Ort verbleiben.
Die Rettungskräfte waren mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und
der Feuerwehrärztin an der Einsatzstelle. Die Schutzpolizei war mit
einem Streifenwagen vor Ort. Für die Dauer der Löscharbeiten war die
Straße „Am Brasberg“ für eineinhalb Stunden gesperrt. Aufgrund des
geringen Schadens ist das Haus weiter bewohnbar.

 

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Filmreife Verfolgungsfahrt mit einem Kart

Dortmund. Am Freitagabend gegen 22 Uhr fuhr ein 43-jähriger Dortmunder mit
seinem für den Straßenverkehr zugelassenen Kart auf der Bornstraße.
Aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit sollte er von einem
Streifenwagen angehalten und kontrolliert werden. Der Fahrer
missachtete jedoch jegliche Anhaltezeichen und flüchtete mit bis zu
80 km/h über die Brunnenstraße in ein Wohngebiet im Bereich des
Borsigplatzes. Kurze Zeit später fanden ihn die Beamten stehender
Weise in einer Sackgasse (Tiefe Straße). Auch der nächste Versuch den
uneinsichtigen Kartfahrer zu kontrollieren misslang. Ohne jeden
Skrupel fuhr er auf die Polizeibeamten zu. Eine Polizistin musste zur
Seite weichen, um Schlimmeres zu verhindern. Dennoch überrollte der
Dortmunder mit seinem Kart den Fuß der Polizeibeamtin und flüchtete.
Die Beamtin wurde dabei leicht verletzt. Wenige Hundert Meter weiter
war dann ein unbefestigter Verbindungsweg sein Verhängnis. Das Kart
blieb im aufgeweichten Boden stecken. Bei der Festnahme wehrte sich
der 43-Jährige vehement. Die Beamten brachten ihn in das
Polizeigewahrsam.

87-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand

Bochum. Am Samstag, gegen 13 Uhr, erhielten Feuerwehr und
Polizei Kenntnis über eine starke Rauchentwicklung in einem
Einfamilienhaus in Bochum-Stiepel. An der Hevener Straße
bestätigte sich die Meldung, dort drang dichter Rauch aus den
Fenstern des Gebäudes. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den
87-jährigen Wohnungsinhaber aus dem stark verqualmten Haus
schwerverletzt bergen. Leider blieben sofortige Reanimationsmaßnahmen
durch den Notarzt ohne Erfolg, so dass der Senior noch vor Ort – wohl
durch eine Rauchgasvergiftung – verstarb. Der Brand, der nach
derzeitigem Ermittlungsstand möglicherweise in der Küche ausgebrochen
war, wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht. Die Hevener
Straße wurde für die Dauer der Löscharbeiten zeitweise voll gesperrt.
Angehörige wurden unter Einbeziehung der Notfallseelsorge
benachrichtigt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Verkehrsdelikt in Helfe

 

Hagen. Am Samstag, gegen 09:45 Uhr, wurden die Beamten
der PW Hoheleye während einer Unfallaufnahme auf dem Edeka
Parkplatzes der Pappelstr/ Fröbelstraße in Hagen Boele auf einen 22 –
jährigen Hagener aufmerksam. Dieser lenkte deutlich fahrauffällig
sein Fahrzeug und parkte vor den Augen der Beamten seelenruhig im
Halteverbot. Dann ging er schlendernd und leicht schwankend in die
dortige Sparkasse.

Die Beamten merkten schnell, dass der Fahrzeugführer deutlich
unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Bei einem vor Ort
durchgeführten Drogenvortest versuchte er zu täuschen. Eine
Blutprobenentnahme angeordnet.

Weiterhin wurde festgestellt, dass die am Fahrzeug montierten
Kennzeichen nicht für das Fahrzeug ausgegeben waren.

Der Beschuldigte räumte ein, Drogen konsumiert und die Kennzeichen
entwendet zu haben. Der Führerschein wurde von der Polizei
einbehalten.

Den Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren. Der noch in der
Probezeit befindliche Hagener, wird die nächsten Jahre zu Fuß gehen
müssen.

Bewaffneter Raubüberfall auf eine Bar

Ennepetal. Am Sonntag, gegen 01:35 Uhr,
verschafften sich zwei unbekannte maskierte Täter unter Vorhalt einer
Schusswaffe Zutritt zu der Tatörtlichkeit und forderten Bargeld. Der
Inhaber ließ sich nicht einschüchtern und setzte sich zur Wehr.
Daraufhin verließen die Täter die Bar in unbekannte Richtung. Während
der Flucht nahmen sie das Mobiltelefon eines Gastes an sich. Der
Inhaber wurde bei der Tat leicht verletzt.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: männlich,
südländisches Erscheinungsbild, ca. 180 cm groß, dunkel gekleidet.
Beide trugen zur Tatzeit Basecaps.

Zeugen werden gebeten sich auf der Polizeiwache in Ennepetal unter
02333/9166-4000 zu melden.