Kreisjugendfeuerwehr Ennepe-Ruhr blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Schwelm. Zum Jahresanfang werden immer gerne Statistiken erstellt und
Zahlen gewälzt. Auch die Kreisjugendfeuerwehr Ennepe-Ruhr hat zum
Jahreswechsel ein paar Zahlen zusammengetragen. Trotz jahrelanger
Arbeit ist der Kreisjugendfeuerwehrvorstand vom Ergebnis immer wieder
positiv überrascht.

Während viele Organisationen über Mitgliederschwund klagen, ist
der Gesamtbestand aller neun Jugendfeuerwehren in 2017 weiter
angestiegen. Zum 31.12. waren 448 Jugendliche aktiv tätig. Davon sind
fast 100 Mädchen. Auch hier ist eine steigende Tendenz erkennbar.

„Den hohen Stellenwert der Jugendfeuerwehr mache ich insbesondere
an der folgenden Zahl fest“, so Kreisjugendfeuerwehrwart Markus
Neuhaus. 35 ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder konnten 2017 in dien
Einsatzabteilungen der einzelnen freiwilligen Feuerwehren übergeben
werden. „Damit sind wir immer noch wichtigster Nachwuchslieferant für
die freiwillige Feuerwehr“, hebt der Kreisjugendfeuerwehrwart nicht
ohne Stolz hervor.

Aber eine gute Jugendarbeit bedeutet auch im Hintergrund viel
Vorbereitungs- und Ausbildungszeit. 170 Jugendfeuerwehrwarte und
Betreuer sorgen das ganze Jahr über für einen reibungslosen Ablauf
der Übungsdienste und Freizeiten. Ständige Aus- Fort und
Weiterbildung ist hierfür ein Garant. In Zahlen sind dies 20.000
zusätzliche Stunden. Hinzu kommen 6.300 Stunden eigentlicher
Dienstbetrieb in den Jugendfeuerwehren. Diese Leistungen werden
komplett ehrenamtlich erbracht. „Wenn diese Gesamtstunden einfach nur
mit einem Stundenlohn von 8,50 EUR berechnet werden, sieht man, wie
wertvoll diese Gesamtleistung ist“, erklärt der
Kreisjugendfeuerwehrwart. Im Ergebnis sind dies übrigens fast 224.000
EUR.

Aber Jugendfeuerwehr ist nicht nur Zahlenwerk. Es ist auch einen
aktive, moderne aber vor allem interessante Jugendarbeit die seit
über 45 Jahren sehr erfolgreich im Ennepe-Ruhr-Kreis betrieben wird.

Alleine im zurückliegenden Jahr konnte dies unter anderem bei der
großen Kreisübung in Breckerfeld mit über 150 Teilnehmern oder
Abnahme der Leistungsspange in Sprockhövel unter Beweis gestellt
werden. Hinzu kommen natürlich die vielen zusätzlichen Aktivitäten in
den einzelnen Jugendgruppen der Städte.

„Da wir auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von interessanten
Aktionen für unsere Nachwuchsbrandschützer planen, bin ich mir
sicher, dass der Jahresbericht 2018 nicht weniger abwechslungsreich
ausfallen wird“, resümiert Markus Neuhaus abschließend.

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Hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr Schwelm

 

Schwelm. Am Mittwoch musste die Feuerwehr
insbesondere in Folge des Unwetters ein hohes Einsatzaufkommen
abarbeiten.

Um 05:44 Uhr wurde die hauptamtliche Wachbesatzung zur Talstr.
alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur Carl-vom-Hagen-Str. war die
Baustellenampel durch den Sturm umgestürzt und blockierte die
Kreuzung. Die Einsatzstelle, die den morgendlichen Berufsverkehr
erheblich behinderte, wurde abgesichert und im Anschluss wurde die
Ampel soweit möglich wieder aufgerichtet. Allerdings musste eine
Fahrspur der Talstr. durch die Polizei abgesperrt werden. Die
Feuerwehr war mit einem Rüstwagen und 2 Kräften der hauptamtlichen
Wachbesatzung vor Ort sowie zeitweise noch mit der Drehleiter und
zwei weiteren hauptamtlichen Einsatzkräften. Der Einsatz war gegen
07:00 Uhr beendet.

Um 05:53 Uhr rückte die Drehleiter zur Winterberger Str. aus, dort
sollte ein Baum über der Fahrbahn liegen. Da die Einsatzstelle jedoch
nicht auf der Winterberger Str. sondern im weiteren Verlauf der B483
weit im Bereich der Ennepetaler Feuerwehr lag, konnten die beiden
hauptamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen. Dieser wurde von
der Feuerwehr Ennepetal abgearbeitet.

Um 07:00 Uhr rückte der Rüstwagen erneut zu einem Sturmschaden
aus. Im Bereich der Bismarckstr. war ein etwa 10 m langer Ast von
einem Baum abgebrochen, zu Boden gestürzt und lag teilweise im
Bereich der Fahrbahn und des Gehweges. Die Einsatzstelle wurde
abgesichert und der Ast wurde von den drei ausgerückten Kräften der
hauptamtlichen Wachbesatzung mit Hilfe einer Motorkettensäge
zerkleinert und zur Seite geräumt. Der Einsatz war um 07:50 Uhr
beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Im Anschluss an den Einsatz in der Bismarckstr. wurde der
Rüstwagen in die Tobienstraße alarmiert. Hier sollte ein Keller unter
Wasser stehen. Aufgrund der geringen Wassermenge in dem Keller konnte
die Feuerwehr mit ihren Mitteln nicht helfen und übergab die
Einsatzstelle an die Hausbewohner.

Um 09:08 Uhr wurde die Feuerwehr zur Autobahn A43 alarmiert.
Zwischen dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord und der Anschlussstelle
Sprockhövel war ein PKW verunglückt, in die Mittelleitplanke gefahren
und letztendlich quer zur Fahrbahn auf der Überholspur zum Stehen
gekommen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Fahrzeuges verletzt.
Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert und der Fahrer
wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung unter Notarztbegleitung in
eine Schwelmer Klinik transportiert. Die Feuerwehr klemmte die
Batterien des Unfallfahrzeuges ab und stellte den Brandschutz sicher.
Nach Freigabe durch die Polzei wurde die Fahrbahn geräumt und grob
gereinigt. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei
übergeben. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 16
Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren
ehrenamtliche Einsatzkräfte der so genannten Tagesmelderschleife, der
Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der
Einsatz war um 10:05 Uhr beendet.

Um 11:29 Uhr wurde das Kleineinsatzfahrzeug mit 2 Einsatzkräften
der hauptamtlichen Wachbesatzung zur Barmer Str. alarmiert. Dort
musste ein größerer Ölfleck neutralisiert werden. Dieser Einsatz
wurde gegen 12:00 Uhr beendet.

Um 14:41 Uhr rückten die hauptamtlichen Einsatzkräfte mit
Rüstwagen und Drehleiter zur Buchenstr. aus. Dort musste ein ca. 8 m
hoher Baum abgetragen werden, der auf die Straße zu stürzen drohte.
Der Baum wurde mit Hilfe der Drehleiter und einer Motorkettensäge
abgetragen, zerkleinert und zur Seite geräumt. Der Einsatz für die 3
Einsatzkräfte war gegen 16:45 Uhr beendet.

Um 17:14 Uhr rückte die hauptamtliche Wachbesatzung zum vorerst
letzten Einsatz aus. In der Viktoriastrasse benötigte der
Rettungsdienst Unterstützung beim Transport eines Patienten zum
Rettungswagen. Hier leisteten 2 Einsatzkräfte Tragehilfe. Der Einsatz
war gegen 17:45 Uhr beendet.

Straßen.NRW im Einsatz gegen Sturmschäden

(straßen.nrw). Nach der Sturmnacht in NRW sind alle Straßen.NRW-Meistereien mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Sturm „Burglind“ hat abgerissene Äste, Überflutungen, einen Erdrutsch und sogar entwurzelte Bäume hinterlassen. Teilweise mussten Straßenabschnitte gesperrt werden. Bis zum Nachmittag waren die Behinderungen auf den Autobahnen wieder beseitigt. Allerdings müssen Verkehrsteilnehmer sich darauf einstellen, dass die Wasserabläufe auf den Straßen gereinigt werden müssen. Der starke Regen hat die vom Sturm abgerissenen Äste und Gehölze in die Gullis gespült. Die Wasserabläufe müssen umgehend gereinigt werden, damit sie nicht verstopfen und das Wasser abfließen kann.

Aktuelle Verkehrslagen meldet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale ihrer Seite www.verkehr.nrw.de

Am Vormittag hatte Straßen.NRW folgende Sturm-Auswirkungen gemeldet:

Auf der A4 Köln Richtung Olpe war die Anschlussstelle Refrath wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Sperrung konnte im Laufe des Tages wieder aufgehoben werden.

Auf der A555 blockierte in den frühen Morgenstunden in Fahrtrichtung Bonn zwischen den Anschlussstellen Godorf und Wesseling ein umgestürzter Baum alle drei Fahrspuren.

Die Fahrspuren sind inzwischen wieder frei.

Auch das Autobahndreieck Bottrop ist nach einer Sperrung seit 9 Uhr wieder frei.

A45 Hagelschlag zwischen Anschlussstelle (AS) Meinerzhagen und Drolshagen. Die Geschwindigkeit wurde kurzzeitig reduziert.

A1 Hagen Vorhalle Fahrtrichtung (FR) Köln: Sturm reißt LKW die Plane runter, was zu Staus bis zu acht Kilometer infolge Aufräumarbeiten führte.

Aufgrund umgestürzter Bäume waren auf der A57 Krefeld Richtung Köln zwischen der Raststätte Nievenheim West und der Anschlussstelle Worringen der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen blockiert. Die Sperrung konnte ebenfalls wieder aufgehoben werden.

Die Stausituation war während des gesamten Tages – sicher auch wegen der verkehrsärmere Zeit in den Schulferien – relativ entspannt.

Die Straßen.NRW-Meistereien melden nach der Sturmnacht:

Infolge des Sturmtiefs kam es zu einem Erdrutsch an der L333 (Siegtalstraße) zwischen Herchen und Röcklingen. Die Strecke ist daher in beiden Richtungen gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar.

L333 : Vollsperrung nach umgekippten Bäumen zwischen Eitorf und Harmonie

In der vergangenen Sturmnacht sind auf der L299 zwischen Lindlar und Obersteeg einige Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Dieser Abschnitt ist voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich heute Abend (3.1.) beendet sein.

Die Vollsperrung der L74 in Fahrtrichtung Sonnborn zwischen Kohlfurth und Wuppertal-Sonnborn wegen umgekippter Bäume konnte gegen 10.30 Uhr aufgehoben werden.

Wegen umgekippter Bäume gesperrt sind auch die

• L752 von Salzkotten nach Alfen,

• L341 im Alpetal sowie

• L320 und L95 bei Wiehl

• L98 bei Gummersbach zwischen Apfelbaum und Nochen.

• B256 in der Gemeinde Windeck zwischen Wiedenhof und Eich.

• L86 Eitorf bis Abzweig K17 ( Winterscheid).

• L312 zwischen Wersch und Much.

Im Bereich der Regionalniederlassung Münsterland gab es keine gravierenden Beeinträchtigungen durch Sturmschäden. Lediglich eine Baustellenampel im Zuge der L581 Coesfeld – Gescher/Hochmoor sowie eine Baustellen-Fußgängerampel im Bereich B 51 / Wolbecker Straße sind umgefallen und müssen ersetzt werden.

Vereinzelt sind Äste aus den Bäumen ausgebrochen die aber zu keinen Sperrungen geführt haben. Die Straßen.NRW-Meistereien sind in den Bezirken unterwegs und kontrollieren den Baumbestand. Einige Schwierigkeiten macht vor allem der viele Regen, der örtlich zu vollgelaufenen Gräben und überspülten Radwegen führt.

Im Bereich der Straßenmeisterei (SM) Aachen wurde auf einem Abschnitt der B57 der Radweg gesperrt.

Im Bereiche der SM Simmerath sind folgende Straßen gesperrt:

• L12 Abschnitt 3, Hahnerstraße zwischen Lammersdorf und Mulartshütte

• L24 Abschnitt 1, zwischen Jägerhaus und Zweifall

• L238 Abschnitt 3, zwischen Mulartshütte und Zweifall

Wie die Straßenmeisterei Rheinbach melden alle Straßen.NRW-Meistereien, dass sie mit der gesamten Mannschaft damit beschäftigt sind Äste und Bäume von den Straßen zu räumen und die Feuerwehren, die schon in der Nacht unterwegs waren zu unterstützen.

Im Bereich der SM Schleiden gibt es keine Sperrungen. Es sind aber an verschiedenen Stellen Bäume gekippt, Äste und Baumspitzen abgebrochen. Weiterhin ist es in vielen Bereichen zu Verunreinigungen der Wasserabläufe gekommen, die Kehrfahrzeugen sind im Einsatz.

Im Meistereibezirk Kreuztal musste lediglich die L722 Eisenstraße kurzzeitig gesperrt werden. Die Sperrung der L722‎ ist inzwischen wieder aufgehoben.

In der Region Niederrhein sind keine gravierenden Schäden gemeldet worden. Es sind nur kleinere Schäden aufgetreten wie z.B. verdrehte Signalmaste, umgestürzte Baustellenbeschilderung und herabgefallene Äste. Im Bereich der Straßenmeisterei Grevenbroich gab es auf der L 69 zwischen Widdeshoven und der B 477 Überflutungen. Die Straße wurde gesperrt und die Feuerwehr hat das Wasser abgepumpt.

Aufgrund enormer Niederschlagsmengen im Bereich SM Nettetal sind derzeit folgende Straßen wegen Überflutung gesperrt:

B509/L373 bei Hinsbeck Richtung Dyck, aufgrund umgestürzter Hochspannungsmasten,

L39 bei Viersen- Rasseln sowie punktuelle Überflutungen an verschiedenen Landesstraßen.

Verkehrsunfall auf der A 45: Hoher Sachschaden und ein Leichtverletzter

Auf der A 45 hat sich zwischen den Anschlussstellen
Lüdenscheid-Nord und Lüdenscheid am Mittwochmorgen ein
Verkehrsunfall ereignet. Dabei entstand hoher Sachschaden. Zudem
wurde eine Person leicht verletzt.

Gegen 9.15 Uhr war ein 33-jähriger Siegener mit seinem Pkw in
Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Als er gerade vom linken auf den
mittleren Fahrstreifen wechseln wollte, brach sein Auto seinen ersten
Angaben zufolge aus und schleuderte nach rechts in die Böschung. Dort
blieb der Wagen stehen. Ein 71-jähriger Lkw-Fahrer hielt sein
Fahrzeug daraufhin auf dem Seitenstreifen an und half dem
33-Jährigen.

Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 42-Jähriger aus Münster den
mittleren Fahrstreifen. Bei einem Wechsel auf die linke Spur geriet
auch sein Kleintransporter ins Schleudern und kam nach rechts von der
Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen die beiden zuvor genannten
Fahrzeuge. Pkw und Kleintransporter wurden dadurch aufs Dach
geschleudert.

Bei dem Unfall wurde der Beifahrer des Münsteraners, ein
34-Jähriger aus Havixbeck, leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte
ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 53.000
Euro. Während der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen
gesperrt werden.

Kurz nach diesem Unfall ereignete sich an derselben Stelle ein
weiterer, bei dem ein 38-jähriger Niederländer mit seinem Auto
ebenfalls in die Böschung geriet. Er wurde nicht verletzt.

Bisher zwei unwetterbedingte Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr) (ots) – Das Sturmtief „Burglind“ bescherte der
Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) bisher zwei Einsätze, wobei auch
nur bei einem Einsatz die Motorsägen angeworfen werden mussten. In
der Horstbecke lag ein ca. 15 Meter langer Baum quer zur Fahrbahn.
Durch die Löschgruppe Grundschöttel wurde der Baum mit zwei
Motorsägen zerkleinert und beiseite geräumt. Die ausgerückten 13
Einsatzkräfte mussten hier aufgrund von aufziehenden Gewittern die
Sägearbeiten für ca. 15 Minuten unterbrechen. Zum Abschluss wurde die
Fahrbahn noch gereinigt. Während der Dauer der Arbeiten blieb die
Straße komplett gesperrt.

Parallel wurde den Einsatzkräften noch ein umgestürzter Baum auf
einen Pkw in der Haydnstraße gemeldet. Hier waren allerdings keine
Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich, da der Baum bereits durch ein
Fachunternehmen beseitigt wurde.

Aufgrund der Gefahr von weiteren Sturmböen bittet die Feuerwehr
Wetter (Ruhr) darum, dass alle Personen das Betreten von Waldgebieten
vermeiden sollten. Zudem sollten Sie im Freien erhöhte Wachsamkeit
vor eventuell umherfliegenden Gegenständen haben.

Sturmtief „Burglind“ sorgt für elf Einsätze in Herdecke

Herdecke. Das Sturmtief „Burglind“ zog in der Nacht und am Vormittag über
Herdecke. Das Sturmtief sorgte für elf Feuerwehreinsätze. Bis in die
Nachmittagsstunden waren insgesamt dreißig Kräfte im Einsatz. Gegen
5:53 Uhr wurden die Kräfte erstmals zu einem umgestürzten Baum auf
der Gederner Straße alarmiert. Kurz darauf gingen weitere Notrufe bei
der Leitstelle ein.

Alle Fotos: Feuerwehr Herdecke

Die Alarmstufe wurde am Morgen aufgrund einiger paralleler
Einsätze schließlich auf Stadtalarm erhöht und die Feuerwache fest
besetzt. Auch die Einsatzzentrale der Feuerwache wurde mit drei
Kräften fest besetzt. Hier wurden die von der Leitstelle
übermittelten Einsätze koordiniert und dokumentiert. Auch eine
Lagekarte wurde hier für Herdecke geführt.

Bei Eintreffen an der Gederner Straße wurde festgestellt, dass
bereits zwei Fahrzeuge in den auf der Straße liegenden Baum gefahren
waren. Diese wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Baum
wurde mit einer Motorsäge entfernt.

Ein Gefahrenbaum wurde vom Oberen Ahlenbergweg gemeldet. Teile des
Baumes waren bereits auf parkende Fahrzeuge gefallen und hatten diese
bedeckt. Der morsche Baum drohte weiter auf ein Gebäude am Oberen
Ahlenbergweg zu stürzen. Die Drehleiter wurde auf engstem Raum in
Stellung gebracht und der Baum von der Drehleiter herunter
geschnitten. Weiter wurden die beschädigten Fahrzeuge von der
Feuerwehr frei geschnitten.

Im Fliederweg war um 8:38 Uhr eine Wohnung voller Wasser gelaufen.
Das Wasser drückte im Untergeschoss durch die Toilette in die
Wohnung. Die Feuerwehr wurde hier zur Verhinderung der
Schadenausbreitung mit einem Wassersauger tätig.

Ein umgestürzter, massiver Baum blockierte um 10:24 Uhr den
Kallenberger Weg und beschädigte eine Leitung der Straßenbeleuchtung.
Der Baum wurde mit mehreren Motorsägen zerkleinert. Die Stromleitung
wurde durch einen Elektriker der Feuerwehr gesichert.

Ebenfalls ein Baum blockierte die Ender Talstraße um 11:00 Uhr auf
Höhe der Sägemühle. Die Ender Talstraße musste für 45 Minuten
gesperrt werden. Die Feuerwehr entfernte den massiven Baum mit
mehreren Motorsägen.

Im Stadtgebiet kam es zu weiteren kleineren Einsätzen. Insgesamt
musste die Freiw. Feuerwehr Herdecke zu vier Hilfeleistungen mit
Gefahrenbäumen und zu sieben Hilfeleistungen in Verbindung mit Wasser
ausrücken.

Die Wachbereitschaft wurde um 15 Uhr wieder aufgehoben. Die
ehrenamtlichen Kräfte stehen nun über ihre Funkmeldeempfänger für den
möglichen Einsatz bereit.

Sturmbedingte Einsätze für die Feuerwehr Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) Die Sturmlage bescherte der Freiwilligen Feuerwehr
Breckerfeld seit dem Mittwochmorgen insgesamt 5 Einsätze.

Alle Fotos: Feuerwehr Breckerfeld

Um 05:54 Uhr rückte die Löschgruppe Zurstraße Richtung Möcking zu
einem umgestürzten Baum auf der Fahrbahn aus. Auf dem Weg dorthin
musste allerdings schon ein Baum auf der L528 in Höhe Ortseinfahrt
Zurstraße von der Fahrbahn geräumt werden. Hierzu wurde die Fahrbahn
gesperrt, der Baum zerkleinert und die Fahrbahn anschließend
gereinigt. Im weiteren Verlauf musste ein weiterer Baum an der
Bushaltestelle „Heide“ beseitigt werden. Ebenfalls Straßensperrung,
Zerkleinerung und Säuberung. Ein weiterer Baum konnte auf dem Weg
nach Möcking per Muskelkraft von der Fahrbahn geräumt werden. Der
ursprünglich gemeldete Gefahrenbaum wurde ebenfalls zerkleinert und
von der Fahrbahn geräumt. Auf dem Rückweg wurde im Bereich „Stall“
ein weiterer Baum zerkleinert und zur Seite geräumt. Bis 09:15 Uhr
war die Löschgruppe Zurstraße dann am Gerätehaus in Bereitschaft,
bevor sie um 10:26 Uhr erneut alarmiert wurde. Auf der Kreuzung
Finkenstraße/ Taubenstraße wurde ein Baum auf der Fahrbahn gemeldet.
Die Einsatzkräfte konnten hier jedoch keine Feststellung machen. Bei
der Rückfahrt zum Gerätehaus trafen die Einsatzkräfte auf die
Polizei, die sie zum nächsten Einsatz geleitete, an der Haferkruste.
Dort waren auf mehreren hundert Metern rechts und links Bäume auf und
neben die Straße gefallen. Die ehrenamtlichen Feuerwehr-Einsatzkräfte
arbeiteten sich von oben voran, die Kameraden aus Hagen, LG Eilpe von
unten.
Maßnahmen: Bäume zerkleinert, Äste entfernt, Fahrbahn so gut wie
möglich geräumt und gefegt.
Auf dem Rückweg (Richtung Kalthausen), waren noch zwei Bäume, die
zerkleinert und beseitigt wurden.

Die Löschgruppe Delle wurde um 05:56 Uhr alarmiert. Auf der L528 in
Höhe Sonnenschein versperrte ein umgestürzter Baum beidseitig die
Fahrbahn. Diese wurde gesperrt und der etwa 9 Meter lange und 50
Zentimeter dicke Baum wurde zerkleinert und an den Fahrbahnrand
geräumt. Der Rumpf des Baumes musste mit Zugketten vom
Einsatzfahrzeug an den Fahrbahnrand gezogen werden. Die Fahrbahn
wurde anschließend gereinigt und wieder freigegeben. Anschließend
folgten Kontrollfahrten und Bereitstellung am Gerätehaus bis ca.
07:20 Uhr.

Um 06:26 Uhr wurde der Löschzug Breckerfeld in die Steinbachstraße
alarmiert. Hier mussten mehrere Bäume zerkleinert und von der
Fahrbahn geräumt werden.
Parallel wurden mehrere die Fahrbahn blockierende Bäume auf der L699
im Bereich der Ennepetalsperre gemeldet. Die freiwilligen
Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld mussten die Beseitigung
zwischendurch aufgrund einer neuen Unwetterfront mit starkem Gewitter
unterbrechen und sich zurückziehen. Nachdem keine akute Gefahr mehr
bestand, wurden alle Bäume zerkleinert, zur Seite geräumt und die
Fahrbahn gereinigt.

Leider zeigte der Einsatz der Löschgruppe Delle heute auf der L528
erneut, dass das Verständnis einiger Verkehrsteilnehmer sehr zu
wünschen übrig lässt. So übersah ein PKW-Fahrer geflissentlich die
Absperrung und fuhr in die Einsatzstelle, womit er nicht nur sich,
sondern auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr erheblich gefährdete.
Bereits beim gestrigen Containerbrand Am Heider Kopf entschied ein
PKW-Fahrer, dass die Absperrung der Einsatzstelle nicht für ihn gelte
und fuhr über den Gehweg am Löschfahrzeug vorbei. auch hier wurden
die Einsatzkräfte der Feuerwehr stark gefährdet.

17 Feuerwehreinsätze durch Sturmtief „Burglind“ in Menden

Menden. Überschwemmte Straßen, lose Gebäudeteile und Bäume auf Straßen, das waren die Einsatzstichworte für die Feuerwehr Menden seit dem frühen Morgen. Nachdem die erste Gewitterfront von Sturmtief „Burglind“ über das Stadtgebiet gezogen war, mussten in kurzer Folge zunächst die Einheiten der Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken. Auf Grund der zu erwartenden Einsatzlage löste die Kreisleitstelle dann gegen sieben Uhr Stadtalarm aus: Alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr stellten Einsatzbereitschaft her. Bis zum Mittag arbeiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Menden insgesamt 17 Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Auf Grund des Sturms stürzten Bäume auf Straßen und es lösten sich Gebäudeteile. Mittels der Drehleiter mussten beispielsweise eine lose Kaminabdeckung eines Wohnhauses und an einer Tankstelle lose Beleuchtungsblenden demontiert werden. Mindestens ein Baum stürzte in Folge eines Blitzeinschlages um. Zudem drohten Keller mit Wasser vollzulaufen und Straßen waren überschwemmt. An einem Schmutzfanggitter hatten sich so viele lose Äste gesammelt, dass sich der Bach dahinter anstaute und ebenfalls drohte angrenzende Wohnhäuser zu überfluten. Die Feuerwehr konnte, teilweise unterstützt durch den Mendener Baubetrieb, alle Gefahrenstellen beseitigen. Auf Grund der im Laufe des Vormittags sinkenden Einsatzzahlen konnten die an den Gerätehäusern bereitstehenden Einheiten ihre Bereitschaft nach und nach auflösen. In den Mittagsstunden rückten dann auch die letzten Fahrzeuge wieder ein.

Alle Fotos: Feuerwehr Menden

Die Einsätze chronologisch aufgeführt: Baum auf Straße, Lahrfeld, Rohaus – Wasser droht in Keller zu laufen, Lendringsen, Klemens Brenatano Straße – Wasser droht in Kraftstofftank zu laufen, Oberrödinghausen, Hönnetalstraße – Baum auf Straße, Lendringsen, Bieberkamp – Lose Kaminabdeckung Wohnhaus, Platte-Heide, Möricke Straße – Baum auf Straße, Mitte, Christine-Koch-Straße – Baum auf Straße, Oberrödinghausen, Hönnetalstraße – Baum auf Straße, Platte-Heide, Hellufer – Baum auf Straße, Lahrfeld, Richard-Strauß-Straße – Gullys gereinigt, loses Verkehrsschild eingesammelt, Halingen, Provinzialstraße – Lose Dachteile Tankstelle, Bösperde, Hämmerstraße – Straße unter Wasser, Lahrfeld, Ob dem Lahrtal – Straße unter Wasser, Bösperde, Hämmerstraße – Schmutzgitter an Bachlauf verstopft, Bösperde, Pfarrer-Wiggen-Straße – Baum auf Straße, Schwitten, Vogelroute – Baum droht auf Spielplatz zu stürzen, Bösperde, Auf dem Sauerfeld – Baum auf Straße, Oesbern, Wolfskuhle

Ladendieb klaut 56 Dosen Energy-Drink

 

Hagen. Fast verhoben an der Last seiner Beute hat sich am
Dienstag ein 40-jähriger Ladendieb bei dem Versuch, in einem
Lebensmittelmarkt auf der Eppenhauser Straße 56 Getränkedosen zu
entwenden. Der Ladendieb hatte den Supermarkt gegen 09.00 Uhr
betreten. Er nahm insgesamt 56 Dosen Energy-Drink aus einem
Warenregal und verstaute sie in einer großen Sporttasche. Ein
61-jähriger Ladendetektiv beobachtete das Geschehen. Er hielt den
Dieb am Ausgang fest und rief die Polizei. Die Getränkedosen im Wert
von knapp 90 Euro verblieben im Geschäft. Den 40-Jährigen erwartet
nun eine Anzeige wegen Ladendiebstahl.

Verkehrsdelikte

Fahrradfahrer stößt mit Frau zusammen und entfernt sich vom
Unfallort

Hagen. Am Dienstagabend wandte sich eine 60-jährige Frau an
die Polizei und teilte mit, morgens mit einem Fahrradfahrer in einen
Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein. Ihren Angaben zufolge
wollte die 60-Jährige gegen 05.45 Uhr die Berchumer Straße
überqueren, um sich zur Bushaltestelle „Dümpelstraße“ zu begeben. Als
sie die Fahrbahn betrat, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem
Fahrradfahrer. Die Frau und der Fahrradfahrer gingen zu Boden. Die
60-Jährige erlitt hierbei eine Schürfwunde und ein Hämatom am linken
Auge. Noch während ein Autofahrer anhielt und sich um die Frau
kümmerte, setzte der Fahrradfahrer seine Fahrt fort und verschwand in
unbekannte Richtung. Er kann wie folgt beschrieben werden: Der Mann
ist ca. 50 Jahre alt und hat einen Oberlippenbart. Er trug zur
Unfallzeit einen dunklen Fahrradhelm. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Autofahrer mit Verdacht auf Drogenkonsum unterwegs

Hagen. Heute (Mittwoch) kontrollierte die Polizei gegen
03.00 Uhr einen 18-jährigen Autofahrer, der mit seinem BMW auf der
Eilper Straße unterwegs war. Während der Überprüfung konnten die
Beamten aus dem Fahrzeuginnenraum Marihuanageruch wahrnehmen. Da ein
Drogentest positiv verlief, musste der 18-Jährige die Polizisten zur
Wache begleiten. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Vorläufige Unwetterbilanz der Polizei MK

 

Märkischer Kreis. Das Unwetter ging auch an der
Kreispolizei nicht spurlos vorbei. Die Polizeibeamtinnen und -beamten
hatten heute, zwischen 5.30 und 12.30 Uhr, alle Hände voll zu tun.
Insgesamt kam es in diesem Zeitraum zu über 60 witterungsbedingten
Einsätzen. Darunter befanden sich 13 Verkehrsunfälle mit nach ersten
Schätzungen etwa 30.000 Euro Sachschaden. Bei den übrigen Einsätzen
handelte es sich vor allem um Gefahrenstellen (53) durch umgestürzte
Bäume, Baustelleneinrichtungen, Mülltonnen, usw.

– Altena (3 Gefahrenstellen / 2 Verkehrsunfälle) – Balve (3/0) –
Halver (4/0) – Hemer (4/1) – Herscheid (1/1) – Iserlohn (7/3) –
Kierspe (2/1) – Lüdenscheid (7/0) – Meinerzhagen (4/2) – Menden (4/1)
– Nachrodt-Wiblingwerde (0/0) – Neuenrade (2/0) – Plettenberg (6/2)
– Schalksmühle (3/0) – Werdohl(3/0)

Nachdem heute Morgen ein Baum am Brachtenbecker Weg in Altena
umgestürzt war, stieg ein zufällig vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer
aus seinem PKW aus, öffnete vor den Augen der hinzugerufenen
Polizeibeamten seinen Kofferraum, entnahm die darin liegende
Motorsäge und machte aus dem Baum Kleinholz. Anschließend setzte er
seinen Weg unbeirrt fort.

Auf der Hönnetalstraße in Hemer war es hingegen ein ortsansässiger
Bauer, der es sich nehmen ließ, mit seinem Traktor die dort
umgestürzten Bäume von der Fahrbahn zu ziehen.

Die Lenneuferstraße in Altena ist zur Stunde wegen des Hochwassers
voll gesperrt.

Schwerte-Ergste, A45, vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen gesperrt

Die Metallabdeckung der Absetzmulde auf einem LKW droht aktuell,
12.22 Uhr, durch den heftigen Wind auf der A45 bei Schwerte-Ergste
abzureißen. Teile der Ladung, in Form von kleineren Papiertonnen,
sind bereits auf die Fahrbahn geweht worden.

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Dortmund wird daher für
die Bergung der Absetzmulde zunächst die Richtungsfahrbahn Frankfurt
sperren. Möglicherweise wird kurzfristig auch noch die Richtung
Dortmund gesperrt werden.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer auf den Verkehrswarnfunk zu
achten und die Gefahrenstelle gegebenenfalls großräumig zu umfahren.

A 45: Zwei Männer flüchteten in den Wald – Polizei sucht Zeugen

Nach einer Verkehrsunfallflucht auf der A 45 am 30. Dezember sucht
die Polizei weitere Zeugen. Zwei Männer waren vom Unfallort
geflüchtet.

Ersten Zeugenangaben zufolge war das Duo zuvor gegen 20 Uhr in
einem schwarzen Golf auf dem rechten Fahrstreifen der A 45 in
Richtung Dortmund unterwegs. In Höhe des Autobahnkreuzes Hagen fuhr
der Golf dem Auto eines 57-jährigen Bielefelders auf. Weil der Golf
nach dem Zusammenstoß auf den Seitenstreifen der Autobahn fuhr (wo er
noch mit der Leitschutzplanke zusammenstieß), hielt auch der
Bielefelder dort – in dem Glauben, es ginge nun um den
Personalienaustausch und eine geregelte Unfallaufnahme. Weit gefehlt.
Denn aus dem Golf stiegen sodann zwei Männer aus, die eilig einige
Tüten aus dem Golf ausluden und anschließend in ein an die Fahrbahn
angrenzendes Waldstück flüchteten.

Eine Absuche dieses Waldstückes und des angrenzenden
Industriegebietes blieb trotz Einsatz eines Diensthundes und eines
Hubschraubers mit Wärmebildkamera erfolglos.

Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die Angaben zu den Insassen
des Golfs mit Recklinghäuser Kennzeichen (Golf IV in Schwarz, weiße
Heckklappe) machen können. Beide Männer sollen ca. 25 bis 30 Jahre
alt und ca. 185 cm groß gewesen sein. Zudem wird ihr Aussehen als
osteuropäisch beschrieben. Einer hatte dunkles schulterlanges Haar
und war mit einem langärmligen Shirt sowie einer schwarzen Kappe
bekleidet. Beim Laufen humpelte er offenbar, zudem hatte er eine
Verletzung an der rechten Hand. Nachdem er ausgestiegen war, hob der
Mann kurz sein Shirt an, um seinen Oberkörper zu untersuchen. Dabei
bemerkten Zeugen eine handgroße Tätowierung auf der Brust. Der andere
Mann hatte kurze dunkle Haare und trug eine dunkelgrüne Jacke. In
ihren Händen trugen sie bei ihrer Flucht mehrere Plastiktüten von
Aldi.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache in Hagen
unter Tel. 0231/132-4623 zu melden.

Sonderlage Sturmtief „Burglind“

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr Herdecke ist seit 05:53 Uhr im Einsatz. Bisher
wurden vier Technische Hilfeleistungen Wasser und fünf Technische
Hilfeleistung in Verbindung mit Gefahrenbäumen abgearbeitet. Die
Feuerwache ist mit 30 Einsatzkräften fest besetzt. Die
Einsatzzentrale koordiniert und dokumentiert neben der Leitstelle die
Einsätze und führt eine Lagekarte. Die Bereitschaft wird bis Mittag
andauern. Es wird über die Lage weiter berichtet.

Bilanz der Arbeit des Seniorenbeirats für das Jahr 2017

 

 

Mit einer positiven Bilanz seiner Arbeit im Jahr 2017 kann der Seniorenbeirat Hagen ins neue Jahr gehen.

Seit dem letzten Jahr ist der Seniorenbeirat mit beratender Stimme im Stadtentwicklungsausschuss vertreten, was bisher nur im Sozialausschuss der Fall war. Angesichts der Diskussion um ein integriertes Stadtentwicklungskonzept ist es wichtig, dass die Stimme der Seniorinnen und Senioren hier gehört wird. Das Thema Wohnen und Versorgungssicherheit im Alter spielt im Beirat immer wieder eine wichtige Rolle. Im Dezember fand darum auch eine Sondersitzung zur Wohnungsmarktstudie statt.

Beim Thema Ampelphasen an Fußgängerüberwegen, mit dem es der Beirat bis in die Lokalzeit vom WDR schaffte, gibt es einen Zwischenerfolg: Die Stadt Hagen verfasste ein Faltblatt, in dem erläutert wird, dass für jeden Fußgänger noch genügend Zeit bleibt, die Straße zu überqueren, wenn die Fußgängerampel schon Rot zeigt. Viele Anfragen von Seiten von Senioren zeigen, dass hier nach wie vor Handlungsbedarf besteht.

An einigen Bushaltestellen sind die metallenen Baumscheiben mit einem rauen Belag versehen worden. Dies ging auf eine Anregung des Seniorenbeirats zurück, denn die Baumscheiben sind bei Nässe und Frost gefährliche Unfallquellen. Und gerade an Haltestellen ist man oft gezwungen, sie zu betreten. Die aufgerauten Baumscheiben durchlaufen jetzt eine Testphase.

Gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung hat die Stadt zugesagt, eine Prioritätenliste für die Anpassung von Bushaltestellen an die Barrierefreiheit aufzustellen. Bis 2022 sollen eigentlich alle Haltstellen mit Buscups ausgestattet sein – die Prioritätenliste ist ein Kompromiss auf dem Weg dorthin. Für die erste Jahreshälfte plant der Seniorenbeirat einen Besuch der Hagener Straßenbahn. Gleichzeitig wird er den Aktionstag des Beirats für Menschen mit Behinderung am 5. Mai unterstützen, bei dem es um mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr gehen wird.

Auch in Sachen Anzeigetafel für die Busfahrzeiten in der Bahnhofshalle gab es Fortschritte. Die Hagener Straßenbahn AG mit der Bahn AG will es inzwischen ernsthaft in Erwägung ziehen.

Zum Thema Rente und Altersarmut führte der Seniorenbeirat gemeinsam mit den DGB-Senioren eine öffentliche Veranstaltung durch. Daniel Kreutz vom Sozialverband Deutschland sprach zum Thema „Generationengerecht in die Altersarmut?“

Kurz vor Jahresende führten Vertreter des Seniorenbeirats ein intensives Gespräch mit Olaf Karaman, Manager der Volmegalerie. Er möchte das Angebot der Galerie unter anderem auf Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ausrichten.

Der Seniorenbeirat wird auch 2018 seine Arbeit im Interesse der Hagener Seniorinnen und Senioren fortsetzen. Die Sitzungen des Beirats, die vier Mal im Jahr stattfinden, sind öffentlich. Besucher sind willkommen, ebenso Anregungen und Hinweise auf Probleme.

Unwetter sorgt für Feuerwehr und Polizeieinsätze in Hagen

 

Hagen. Am Mittwoch Morgen kam es aufgrund eines
Unwetters in den Morgenstunden zu mehreren Einsätzen der Hagener
Feuerwehr und Polizei. In der Villigster Straße sammelte sich in
einer Senke Wasser kniehoch auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr räumte
die mit Schutt bedeckten Gullys. Die Polizei sperrte die Fahrbahn für
zirka 45 Minuten. Auf der Feithstraße wehte eine Windböe den
Sonnenschirm eines Restaurants auf die Straße. In der Selbecke (Am
Damm) und in Rummenohl musste die Feuerwehr Bäume von der Fahrbahn
ziehen. In der Hammacherstraße knickte der Stromkabelmast einer
Baustelle ab und fiel auf ein Auto. Auch hier sperrte die Polizei die
Straße für eine halbe Stunde während der Arbeiten der Feuerwehr. In
der Straße Lahmen Hasen (Nahmer, Hohenlimburg) rutschte sogar ein
ganzer Hang samt Bäumen ab. Die Feuerwehr räumt zur Stunde die
Fahrbahn. Aktuell ist ein Teil der Sauerlandstraße (Höhe
Röhrenspring) noch überschwemmt. Die Einsatzkräfte pumpen das Wasser
ab. Der VW Golf einer Frau, die sich beim Wenden festgefahren hat,
muss noch abgeschleppt werden. Personen wurden nach Kenntnis der
Polizei bei dem Unwetter nicht verletzt. Ein Summe über den
Gesamtschaden ist noch nicht bekannt.

Sturmtief „Burglind“ sorgt für viele Einsätze in Hagen

Das aktuelle Sturmtief „Burglind“ sorgt seit dem Morgen auch in Hagen für viele Einsätze bei der Feuerwehr und anderen Einsatzkräften. Vorwiegend umgestürzte Bäume, aber auch Überflutungen von Straßen und Kellern fordern seit ca. 05:00 Uhr auch die Freiwilligen Einheiten der Feuerwehr Hagen. Einsätze gab und gibt es insbesondere in Dahl, Priorei, Berchum und Hohenlimburg. Im Bereich „Lahmen Hasen“ sind die Sturmschäden so gravieren, dass die Einsatzkräfte wohl bis in den Vormittag beschäftigt sind.

Weiterhin besteht die Unwetterwarnung für die Region (klick hier zur Mendung!)

Was ändert sich 2018? Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

(VZ/NRW) Die EU verordnet für Pommes, Chips, Kekse und Co. im neuen Jahr: vergolden statt verkohlen. Auch Aufschlägen beim Bezahlen mit Kreditkarte bringt 2018 das Aus. Höhere Freibeträge lindern künftig die Belastungsgrenze bei Zuzahlungen für Rezepte und Heilmittel. Und den teuren Ping-Calls trickreicher Lockanrufer kappt die Bundesnetzagentur mit einer verpflichtenden Preisansage die Leitung. Was sich 2018 ändert, hat die Verbraucherzentrale NRW aktuell zusammengestellt. Unter http://www.verbraucherzentrale.nrw/2018 gibt sie einen Überblick, welche Neuerungen Verbraucher kennen müssen.

Mal winkt mehr Geld – so bei der Rente, bei Hartz IV, beim Kindergeld oder dank höherer Grund- und Kinderfreibeträge. Und Riester-Sparer können ein Plus von 21 Euro bei der staatlichen Grundzulage (statt 154 künftig 175 Euro) einstreichen. Mal muss aber für die Finanzplanung der spitze Bleistift her, weil die Bemessungsgrenzen für Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung angehoben und damit von mehr Einkommen Beiträge fällig werden.

Überweisungen in der Eurozone sollen künftig in Echtzeit möglich sein. Aber auch Pflegekassen müssen 2018 fixer werden und innerhalb von 25 Tagen über einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit entschieden haben. WG-Bewohnern kann der Meldedatenabgleich zwischen Einwohnermeldeämtern und Rundfunkbeitragsservice allerdings unerwartete Nachforderungen ins Haus bringen. Und wer einen Förderzuschuss fürs Heizen mit erneuerbaren Energien beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen will, für den gilt: erst Antrag, dann Auftrag. Bislang konnte der Antrag noch eingereicht werden, auch wenn die Anlage schon in Betrieb war.

Auf ein sicheres Fundament kann künftig bei Mängeln an eingebauten Waren gebaut werden: Verkäufer müssen nicht nur für Materialersatz, sondern auch für die Aus- und Einbaukosten geradestehen. Der neue Verbraucherbauvertrag setzt mit detaillierten Baubeschreibungen, begrenzten Abschlagszahlungen und einem Widerrufsrecht tragende Wände für mehr Verbraucherschutz.

Bei Online-Abodiensten fällt im neuen Jahr der digitale Schlagbaum: Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Sport oder Musik lassen sich ab 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Fürs Streamen ohne EU-Grenzen dürfen die Anbieter keine zusätzlichen Gebühren erheben. Da mögen Mallorca-Urlauber vielleicht verschmerzen, dass sich auf der Insel die Touristensteuer ab der Hauptsaison verdoppelt.

Brennender Papiercontainer in Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu
einem brennenden Altpapiercontainer in die Straße Am Heider Kopf
gerufen.
Laut dem Anrufer haben Kinder Feuerwerkskörper in den Container
geworfen.
Der brennende Container wurde durch einen Trupp unter Atemschutz
abgelöscht und mit Schaum bedeckt.
Bei dem vermutlich durch Brandstiftung entstandenen Einsatz erlitt
eine Einsatzkraft leichte Verbrennungen an der Hand.
Nach etwa 50 Minuten wurde die Einsatzstelle an die ebenfalls hinzu
gerufene Polizei übergeben.

Drei Einbrüche in einer Nacht

 

Iserlohn. An der Corunna Straße kam es kürzlich zu einem
versuchten Einbruch. Zwischen 1.1., 16 Uhr, und 2.1., 8 Uhr, hatten
unbekannte Täter versucht, das Fenster eines Büros eines
Raumausstatters aufzubrechen. Der Versuch misslang. Es entstanden
etwa 500 Euro Sachschaden.

In der gleichen Tatnacht ereignete sich ein Metalldiebstahl an der
Karl-Arnold-Straße. Einbrecher hebelten eine Tür zu einer dortigen
Firma auf und entwendeten aus den Lagerräumen mehrere Tonnen
Buntmetall. Die Täter richteten mehrere tausend Euro Sachschaden an.

Einbrecher waren in der Nacht auf Dienstag auch am Stenglingser
Weg aktiv. Hier hebelten sie eine Tür auf, drangen in eine
Kfz-Werkstatt ein und durchwühlten die Büros. Ob sie Beute machten
steht noch nicht fest. Es entstanden etwa 500 Euro Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 7. Januar findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Peter Brüning – Das Potential des Informel“ statt. Mitte der 1950er-Jahre trat Peter Brüning (1929-1970), viel jünger als alle anderen, in den Kreis der aufstrebenden Maler im Nachkriegsdeutschland. Er war Gründungsmitglied der Gruppe 53, dem rheinischen Pendant zum jungen westen, und einer der herausragenden Repräsentanten der lyrischen Abstraktion. Die Ausstellung hat ihren Schwerpunkt auf dem Informel und bietet darüber hinaus erstmals nach einem Jahrzehnt die Chance, das facettenreiche Werk Brünings in einer Retrospektive neu zu entdecken.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

4. Januar 2018 | Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 4. Januar 2018 Propst Dr. Michael Langenfeld aus dem Wallfahrtsort Telgte in die Marienkirche in der Hagener City. In seinen Predigtgedanken beschäftigt sich Propst Langenfeld mit dem Fest der Unschuldigen Kinder.

 

Die Messfeier mit der Predigt von Dr. Langenfeld beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

 

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht „Alpenländische Weihnachten“ mit dem Knabenchor Hagen.

 

„SpielBar“ in der Stadtbücherei auf der Springe

Auf zahlreiche Mitspieler freut sich Michael Idel bei der nächsten „SpielBar“ in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 4. Januar, ab 16 Uhr. Sowohl klassische Brettspiele als auch Gesellschafts- und Strategiespiele bieten jedem Teilnehmer großen Spielespaß. Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591.

Letzter Geburtsvorbereitungskurs am Krankenhaus Haspe

 

 

Wassergymnastik und Stillinformationen stimmen auf das neue Leben ein

 

In der Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe beginnt der letzte Vorbereitungskurs für werdende Eltern am Montag, den 8. Januar, um 18.00 Uhr. Treffpunkt ist die Information in der Eingangshalle des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20. Das Team von Hebammen und Schwestern bietet neben der Schwangerschaftsgymnastik zusätzlich einen Geburtsfilm,  Wassergymnastik, Säuglingspflege und Stillinformationen an. „Die Schwangerschaft ist ein aufregender Lebensabschnitt. Freudige Erwartung aber auch viele Fragen und vielleicht auch Ängste bewegen die werdenden Eltern“, so Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski. „Im Vorbereitungskurs haben die Eltern die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen, die Anspannungen zu lösen und gelassen und optimal vorbereitet in die Geburt zu gehen.“

Weitere Informationen im Internet: www.evk-haspe.de

 

Telefonische Anmeldung im Sekretariat der Frauenklinik unter 02331 / 476-2601.