Kaminbrand, Verkehrsunfall und Tierrettung – volles Programm für die Feuerwehr Ennepetal

 

Ennepetal. Am Freitag wurde die Feuerwehr
Ennepetal gleich zu mehreren Einsätzen alarmiert.

Um 10:28Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zu einer unklaren
Rauchentwicklung in der Deterberger Straße alarmiert. Es rückten das
Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleier und der Einsatzleitwagen
der hauptamtlichen Wache mit insgesamt 7 Beamten aus. Es handelte
sich um Rauchentwicklung aus einem Schornstein, verursacht durch das
Verbrennen eines Adventskranzes im Kamin. Der Schornstein wurde auf
dem Dach, sowie im gesamten Gebäude kontrolliert. Ein Eingreifen der
Feuerwehr war nicht nötig. Der Bezirksschornsteinfeger wurde in
Kenntnis gesetzt. Der Einsatz endete für alle eingesetzten Kräfte um
11:10Uhr.

Um 16:55Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zur Rettung eines
Greifvogels in die Milsper Straße alarmiert. Es rückte ein Beamter
mit dem GW – Logistik aus. Das verletzte Tier wurde von den Anwohnern
in die Obhut eines Falkners gebracht, da die Feuerwehr Ennepetal zu
einem Folgeeinsatz in die Breckerfelder Straße alarmiert wurde.

Um 17:11Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zu einem Verkehrsunfall
auf der Breckerfelder Straße alarmiert. Insgesamt 5 Beamte rückten
mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus. Ein PKW war aufgrund der
Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen und durch einen Metallzaun
ca. 2m tief auf den Parkplatz einer Firma gerutscht. Die drei PKW-
Insassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurden durch
den Rettungsdienst versorgt. Die Fahrzeug Batterie wurde abgeklemmt.
Der Einsatz endete um 17:45Uhr.

Kinder durch Feuerwerkskörper verletzt – Polizei mahnt zur Vorsicht!

 

Dortmund. Drei Kinder sind am Freitag gegen 14.20 Uhr in der
Haydnstraße verletzt worden, als ein Feuerwerkskörper explodierte.
Ein siebenjähriger Junge aus Dortmund erlitt dabei schwere
Verletzungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge befand sich der Siebenjährige im
Hausflur eines dortigen Wohnhauses, als der Böller in seiner Hand
explodierte. Diesen soll er zuvor von einem anderen Kind bekommen
haben. Durch die Explosion erlitt der Junge schwere Verletzungen an
der Hand und im Gesicht. Er kam zur stationären Behandlung in ein
Krankenhaus. Zwei Mädchen (7, 10) aus Dortmund wurden bei dem Vorfall
leicht verletzt. Sie konnten nach ambulanter Behandlung aus dem
Krankenhaus entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

In dem Zusammenhang mahnt die Dortmunder Polizei ausdrücklich zur
Vorsicht im Umgang mit Silvesterfeuerwerk. Feuerwerkskörper gehören
nicht in die Hände von Kindern und dürfen nur an Silvester und
Neujahr gezündet werden. Behalten Sie Ihre Kinder im Auge und weisen
Sie sie auf die möglichen Gefahren hin!

Schwerer Verkehrsunfall nach Schneefall

Sprockhövel. Am Freitagnachmittag ereignete sich gegen 16:20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in einem Kurvenbereich auf der Wuppertaler Straße. Insgesamt wurden bei dem Unfall zwischen den zwei beteiligten Fahrzeugen drei Personen, die teilweise notärztlich versorgt werden mussten, verletzt. An der Unfallstelle waren keine Verletzten in ihren Pkw eingeklemmt, sodass sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf das Absichern der Unfallstelle und das Abklemmen der Fahrzeugbatterien konzentrierten. Die Wuppertaler Straße war in beide Richtungen voll gesperrt. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Nach circa 60 Minuten war der Einsatz für die 18 ehrenamtlichen Feuerwehrleute abgeschlossen.

Fußgängerin bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

Hattingen. Am heutigen Freitag ereignete sich gegen 14:45 Uhr ein Unfall zwischen einer Straßenbahn und einer Fußgängerin.

An der Fußgängerüberquerung Nierenhofer Straße / Martin Luther Straße wurde eine ältere Dame von einer Straßenbahn erfasst und zu Boden gerissen.

Da zu nächst unklar war, ob die Passantin ob die Passantin von der Bahn überfahren wurde, wurde auch die Hattinger Feuerwehr alarmiert. Ausgerückt ist zunächst der Hilfeleistungszug der Hauptwache. Die Einheiten aus Mitte und Blankenstein sowie die Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation des Löschzuges Oberbredenscheid blieben in Bereitschaft an den Gerätehäusern.

Vor Ort stellte sich zum Glück sehr schnell heraus, dass niemand unter der Bahn eingeklemmt war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Erstversorgung und dem Transport der Patientin zum Rettungswagen. Ferner wurde die Einsatzstelle im stark befahrenen Kreuzungsbereich, zusammen mit der Polizei, abgesichert.

Während die schwer verletzte Fußgängerin durch den Notarzt im Rettungswagen versorgt wurde, kümmerte sich die Besatzung eines zweiten Rettungswagens um den Fahrer der Straßenbahn. Dieser konnte nach erfolgter Untersuchung wieder aus der Obhut der Rettungskräfte entlassen werden. Die Passantin wurde mit dem Rettungswagen in eine Bochumer Unfallklinik gebracht.

War ja lieb gemeint… – Hilflose Person entpuppte sich als Polizist

 

Hagen. Ein besorgter Autofahrer meldete der
Polizeileitstelle am Freitagmorgen gegen 07.00 Uhr eine hilflose
Person, die auf der Saarlandstraße kurz vor dem Landgericht
stadteinwärts quer über eine Leitplanke „hängt“ und vermutlich
betrunken ist. Der Einsatz ging über Funk an einen Streifenwagen und
die Beamten konnten nach wenigen Minuten Entwarnung geben: Es
handelte sich um einen Kollegen vom Verkehrsdienst, der gerade für
Geschwindigkeitsüberprüfungen die Messgeräte aufbaute und sich dazu
über die Leitplanke gelehnt hatte. Die Polizei Hagen: „Lieber Hinweisgeber – vielen Dank
für ihr aufmerksames Verhalten, dem Kollegen geht es gut 😉 .“

Mülltonne angezündet – Verdächtiger kam ins Polizeigewahrsam

 

Hagen. Am Donnerstagabend meldete ein Zeuge, dass Im Kley
zwischen Rundturnhalle und Hauptschule eine Mülltonne brennt. Die
Feuerwehr löschte den Brand, die Tonne war komplett geschmolzen und
es entstand kein weiterer Sachschaden. Im Zuge der Ermittlungen
konnte durch die eingesetzten Polizisten im Nahbereich ein
18-Jähriger angetroffen werden, der bereits mehrfach durch Straftaten
in Erscheinung getreten war. In seinen Taschen hatte er die gleichen
Payback-Karten, die am Brandort verstreut auf dem Boden lagen. Er
verwickelte sich in Widersprüche, wurde zunehmend aggressiver und
bedrohte und beleidigte die Beamten. Daraufhin brachten ihn die
Polizisten in das Polizeigewahrsam und von dort aus schließlich
aufgrund seines Gesamtverhaltens, nach Rücksprache mit dem
Ordnungsamt, in die geschlossene Abteilung eines Krankenhauses. Die
weiteren Ermittlungen dauern an.

Der Polizeibericht

Einbruch in Einfamilienhaus

Hagen. Am Donnerstag bemerkte eine 42-jährige Hagenerin,
dass die Terrassentür eines Hauses in der Mallnitzer Straße
aufgehebelt war. Die Zeugin hatte die Tat gegen 17.25 Uhr entdeckt
und sofort die Polizei informiert. Nach Ermittlungen der Kripo
hebelten bislang unbekannte Einbrecher im Zeitraum von Mittwochmorgen
bis zum Zeitpunkt der Entdeckung die Terrassentür des Hauses auf. Sie
verschafften sich auf diesem Wege Zugang in das Gebäude und
durchwühlten alle Schränke und Schubladen. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Einbrecher mitgehen
ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Diebe legen zwei Lkw lahm

Hagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich
Unbekannte an zwei Lkw in der Rohrstraße zu schaffen gemacht und
jeweils die Batterien aus den Sattelzugmaschinen ausgebaut. Beide
Trucks wurden am Abend gegen 18.45 Uhr in dem Industriegebiet
abgestellt, gegen 01.00 Uhr wollte der Halter einen der Lkw in
Betrieb nehmen und musste feststellen, dass Fahrzeugteilediebe die
Batterien ausgebaut hatten. Der dadurch entstandene Schaden beläuft
sich auf fast 2000 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im
Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Einbrecher schlagen Scheibe an Balkontür ein

Hagen (ots) – Als eine 80-jährige Frau am Donnerstag um 16.30 Uhr
nach einem mehrtägigen Urlaub in ihre Wohnung in der Aschenbergstraße
zurückkehrte, erlebte sie eine böse Überraschung. Bislang unbekannte
Einbrecher hatten die Scheibe der Balkontür eingeschlagen und sich
auf diesem Wege Zugang in die Wohnung verschafft. Die Täter
durchsuchten dann alle Räume und entwendeten Goldschmuck und einen
kleineren Bargeldbetrag. Die Höhe des Gesamtschadens stand zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

 

Unfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Hagen. Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Freitag
stand der Unfallverursacher erheblich unter dem Einfluss
alkoholischer Getränke. Gegen Mitternacht meldete sich der 40 Jahre
alte Mitsubishi-Fahrer bei einer Mitarbeiterin des Rotlichtbereichs
der Düppenbeckerstraße. Er teilte der Frau mit, dass er soeben einen
parkenden BMW beschädigt habe, es entstand Sachschaden in Höhe von
ca. 2000 Euro. Den hinzugezogenen Polizeibeamten erklärte der
40-Jährige, dass er seinen Wagen umgeparkt habe und es dabei zum
Unfall gekommen sei. In seiner Atemluft bemerkten die Beamten
deutlichen Alkoholgeruch und entsprechend fiel ein Vortest mit 1,6
Promille positiv aus. Im Zuge der angeordneten Blutprobe ergaben sich
Hinweise auf zusätzlichen Drogenkonsum und der Autofahrer räumte ein,
regelmäßig Joints zu rauchen. Zur genaueren Feststellung der
Drogenmengen erfolgte somit eine zweite Blutprobe. Den Heimweg musste
der Mann mit dem Taxi antreten, auf ihn kommen Fahrverbot, Geldbuße
und Punkte in Flensburg zu.

Hundeangriff führt zu schwerem Sturz

Iserlohn. Am Dienstag, gegen 17:15 Uhr, ging eine Familie mit
ihrem angeleinten Golden Retriever im Waldstück an der Teichstraße
spazieren. Ihnen kam eine Familie mit einem unangeleinten Presa
Canario entgegen.

Der unangeleinte Hund griff plötzlich den Retriever an und die
Hunde verbissen sich. Durch den Angriff wurde der Hundehalter des
Retrievers mit der Leine umgerissen und kam so schwer zu Fall, dass
er nach dem Sturz mit einem Rettungswagen dem Krankenhaus zugeführt
werden musste.

Die Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) sucht nun weitere Zeugen
des Vorfalls, bei dem der Hundehalter schwer verletzt wurde.

Raub auf Tankstelle, Einbruch angezeigt

Menden. Am heuteigen Morgen, gegen 00:40 Uhr, betraten drei
bislang unbekannte Täter den Verkaufsraum der Tankstelle an der
Iserlohner Landstraße. Unter Vorhalt eines waffenähnlichen
Gegenstandes forderten die Täter vom Angestellten die Herausgabe des
Bargeldes. Nach Erhalt des Geldes flüchteten die Täter – ohne den
Geschädigten verletzt zu haben – über den rückwärtigen
Tankstellenbereich in Richtung „Trift“ bzw. Gewerbegebiet Oese.

Täterbeschreibung: 1. Täter:

– männlich
– ca. 175 cm groß
– ca. 20-25 Jahre alt
– schlanke/etwas stabilere Statur -sprach deutsch ohne Akzent
– trug dunkle Handschuhe, eine schwarze Hose, schwarzes
Kapuzenshirt mit (hell) blauen Streifen (vermutlich der Marke
„adidas“), ein grau oder weißes T-Shirt unter dem Kapuzenshirt,
eine schwarze Mütze sowie ein kariertes „Bandana-Halstuch“
-führte eine blaue Plastiktüte mit sich

2. Täter:

-männlich -ca. 180 cm groß -ca. 20-25 Jahre alt -schlanke Statur
-trug ein schwarzes Kapuzenshirt, ein schwarzes „Basecap“, eine
schwarze Hose und ein schwarzes Halstuch -Brillenträger (dunkles
Gestell) -hatte einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand

3. Täter

-männlich, ca. 175 cm groß -ca. 20-25 Jahre alt -schlanke Statur
-trug eine schwarze Hose, weiße Schuhe sowie ein graues Kapuzenshirt

Sachdienliche Hinweise zu den drei Räubern nimmt die Polizei in
Menden (Tel.: 9099-0) entgegen.

Einbruch angezeigt Innerhalb der letzten Woche (Tatzeitraum 22.12.
-28.12.2017) brachen unbekannte Täter vom Garten aus über einen
Balkon in ein Haus am Oeseufer ein. Die Täter durchsuchten die
Räumlichkeiten und Behältnisse. Über die Art und Umfang der Beute
können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Es entstand
Sachschaden.

Auch in diesem Fall sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu
verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen im Bereich des Oeseufers
machen können.

Feuerwerk zum Jahreswechsel: erhöhtes Risiko – auch für Silvester-Muffel

Silvester ist ein Fest für Feuerwerk-Fans – allerdings mit Kehrseite: Jahr für Jahr gibt es in dieser Nacht in Deutschland mehrere Tausend Schäden durch Raketen und Böller. Und nicht immer können die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden. Denn zum Jahreswechsel gelten besondere Regeln. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

Verursacher haftet nicht immer

Rund 100 Millionen Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Feuerwerkskörper aus. Auf die damit verbundenen Gefahren kann sich jeder einstellen. „An Silvester ist Böllern erlaubt und üblich“, sagt Torge Brüning, Brandschutzexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. „Wer einem Feuerwerk zuschaut, muss sich also im Klaren sein, dass das allgemeine Risiko höher ist als sonst.“ Das hat auch der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung so festgelegt. Aber auch für Silvester-Muffel bedeutet der 31. Dezember: Die Gefahr eines Schadens, etwa am eigenen Haus, ist größer als sonst – doch im Schadenfall haftet der Verursacher nicht immer. Ein Freifahrtschein für Feuerwerker ist das allerdings nicht.

Schutzmaßnahmen treffen

Wer Feuerwerkskörper zündet, muss Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört beispielsweise, dass er die Sicherheitshinweise des Herstellers einhält und den Ort des Feuerwerks sorgfältig auswählt. „Besonders wichtig ist ein ausreichender Abstand zu leicht brennbaren Materialien“, so R+V-Experte Brüning. In der Nähe von norddeutschen Reetdachgebäuden oder Fachwerkhäusern gilt zudem oft ein komplettes Feuerwerksverbot.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters

   - Zuschauer eines Feuerwerks schützen sich am besten durch einen 
     möglichst großen Sicherheitsabstand zur Zündstelle.
   - Der teure Wollmantel sollte in der Silvesternacht lieber im 
     Schrank bleiben. Der Funkenflug macht schnell hässliche 
     Brandlöcher.
   - Auch Zuhause kann und sollte jeder vorbeugen, etwa indem er den 
     Balkon leerräumt, alle Fenster und Türen schließt und den Balkon
     kurz vor dem Schlafengehen noch einmal kontrolliert. Denn eine 
     verirrte Rakete kann ausreichen, um einen schweren Brand zu 
     verursachen.
   - Auch Mülltonnen stehen schnell in Flammen, wenn jemand 
     Feuerwerkskörper entzündet und hineinsteckt. Deshalb ist es 
     ratsam, sie fest zu verschießen und rechtzeitig aus der 
     Gefahrenzone zu bringen - am besten schon zwei oder drei Tage 
     vor Silvester.
   - Vorsicht im Umgang mit Blindgängern: Die können auch noch Tage 
     nach Silvester explodieren. Deshalb sollten sie auf keinen Fall 
     zweimal gezündet werden.