Eine Tonne Rauschgift sichergestellt

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hat die Oberbergische
Polizei im Rahmen einer Hausdurchsuchung in Gummersbach etwa 1 Tonne
Betäubungsmittel sichergestellt.

Den entscheidenden Hinweis erhielt die oberbergische Polizei in
der Woche vor Weihnachten. Bereits kurze Zeit später lag der
Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Köln vor und die Ermittler
durchsuchten Keller und Wohnung des Objekts in Gummersbach. Dabei
stellten sie etwa 1 Tonne einer Substanz fest, die unter das
Betäubungsmittelgesetz fällt. Die Substanz wird zur Herstellung von
konsumfähigen Drogen (Dimethyltryptamin) verwendet, die eine ähnliche
Wirkung wie LSD aufweisen. Nach hiesigen Erkenntnissen handelt es
sich dabei bislang um den bundesweit größten Fund. Das Amtsgericht
Gummersbach erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln Haftbefehl
gegen den zunächst flüchtigen 25-jährigen Tatverdächtigen.
Zwischenzeitlich hat dieser sich der Polizei gestellt und sitzt nun
in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Kehrmaschine umgestürzt

Schwelm. Am Donnerstagmorgen um 09:00 Uhr wurde die Feuerwehr
mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsmittel“ in die
Kaiserstr. alarmiert. Etwa in Höhe des Penny Supermarktes im
Abschnitt zwischen der Markgrafenstr. und der Kreuzung Möllenkotten
fanden die eintreffenden Einsatzkräfte auf der Kaiserstr. eine
umgestürzte Kehrmaschine der Technischen Betriebe vor. Bei dem Unfall
hatte sich der Fahrer der Kehrmaschine leicht verletzt, konnte sich
aber selbständig aus dem Fahrzeug befreien.

Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert und der
Verletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt. Er wurde im Anschluss
mit einem Rettungswagen in eine Schwelmer Klinik transportiert. Von
der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende
Betriebsstoffe abgestreut. Nachdem die Technischen Betriebe mit
weiteren Kräften und einem Radlader vor Ort waren, wurde die
Kehrmaschine mit Hilfe der maschinellen Zugeinrichtung (Seilwinde)
des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwehr und dem Radlader der
TBS behutsam wieder aufgerichtet und im Anschluss von den TBS
abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde den TBS sowie der Polizei
übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 9 Einsatzkräften und 3
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der
so genannten Hausbesatzung (hierbei handelt es sich um Wohnhäuser in
der August-Bendler-Str. in unmittelbarer Nähe zur Feuerwache, in
denen Feuerwehrangehörige wohnen), die hauptamtliche Wachbesatzung
sowie der Einsatzführungsdienst.

Taschendiebe unterwegs

Hagen. Am Mittwoch kam es in den späten Nachmittagsstunden
in der Hagener Innenstadt zu drei Taschendiebstählen. Zunächst
stellte eine 52-jährige Frau gegen 17.30 Uhr fest, dass ihr Portmonee
aus der Handtasche verschwunden war. Nach Angaben der Geschädigten
muss die Tat kurz zuvor im Bereich der Mittelstraße geschehen sein.
Gegen 18.00 Uhr bemerkte eine 55-jährige Frau in einem Geschäft am
Graf-von-Galen-Ring, dass ihre Handtasche geöffnet war. Bislang
unbekannte Diebe hatten auch in diesem Fall das Portmonee entwendet.
In beiden Fällen befanden sich Ausweispapiere, Bankkarten und Bargeld
in den Geldbörsen. Ob die Taten im Zusammenhang mit einem Diebstahl
auf der Elberfelder Straße stehen, bei der einer 78-jährigen Frau
gegen 15.00 Uhr eine Tasche entwendet wurde, wird von der Kripo noch
geprüft. Die 78-Jährige hatte ihre Tasche, in der sich auch ihr
Portmonee befand, in einem Geschäft an ihren Rollator gehängt. Als
sie sich kurz abwandte, war die Tasche weg. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Zeugin beobachtet Unfallflucht und hält betrunkene Autofahrerin fest

Hagen. Am Mittwoch gegen 18.45 Uhr befuhr eine Autofahrerin
die Jahnstraße und beobachtete, wie der Wagen vor ihr seitlich gegen
einen parkenden Pkw stieß, den Spiegel beschädigte aber seine Fahrt
in Schlangenlinien fortsetzte. Die Zeugin folgte dem Wagen zum
Wohnort der Fahrerin und sprach dort die 47 Jahre alte Frau an. Da
sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand, alarmierte die in ihrer
Freizeit befindliche Polizeibeamtin ihre Kollegen der Wache
Hohenlimburg. Die Polizisten übernahmen die 47-Jährige, ein
Alkoholvortest ergab einen Wert deutlich über einem Promille und es
folgte die Blutprobe sowie die Sicherstellung des Führerscheins. Auf
die Autofahrerin kommen eine Anzeige, ein Fahrverbot, Punkte in
Flensburg und ein empfindliches Bußgeld zu.

Brennende Müllsäcke bringen Schaufensterscheibe zum bersten

Hagen. Ein Zeuge verhinderte am Mittwochabend das
Übergreifen der Flammen brennender Müllsäcke auf ein Ladenlokal in
der Boeler Straße. Gegen 22.15 Uhr befand sich ein 56 Jahre alter
Mann mit seinem Hund auf einer abendlichen Runde, als er das Feuer
vor dem Geschäft bemerkte. Er trat die gelben Wertstoffsäcke vom Haus
weg und gemeinsam mit einem Anwohner löschte er die Flammen. Dennoch
zersprang durch die Hitzeentwicklung die Schaufensterscheibe und die
Fassade wurde stark verrußt. Vorsorglich wurde die Feuerwehr
hinzugezogen, die letztlich den Brandort an den Geschäftsinhaber
übergaben. Eine Anwohnerin hatte wenige Minuten zuvor einen lauten
Knall gehört, möglicherweise haben Unbekannte einen Silvesterknaller
zwischen die Säcke geworfen und dadurch den Brand ausgelöst. Hinweise
bitte an die 986 2066.

Deutsches Kinderhilfswerk: Erhöhung von Kindergeld und Hartz IV-Regelsatz für Kinder ein Armutszeugnis

Das Deutsche Kinderhilfswerk bemängelt die geringe Erhöhung des Kindergeldes und des Regelsatzes für Kinder im Hartz IV-Bezug zum 1. Januar 2018 als völlig unzureichend. „Zwei Euro mehr Kindergeld und drei bis fünf Euro Regelsatzerhöhung für Kinder im Hartz IV-Bezug sind ein schlechter Witz. Mit diesen kümmerlichen Beträgen kann die Kinderarmutsquote in Deutschland nicht gesenkt werden. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen, das ist eine Schande für eine der reichsten Industrienationen der Welt“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Gleichzeitig ist durch die steuerlichen Kinderfreibeträge die monatliche Nettoentlastung für Spitzenverdiener um rund 100 Euro höher als das Kindergeld. Bei Kindern im Hartz IV-Bezug kommt die Kindergelderhöhung gar nicht erst an. Diese Gerechtigkeitslücken müssen geschlossen werden, jedes Kind sollte uns gleich viel wert sein. Dafür müssen wir das System grundsätzlich überdenken. Bei den Hartz IV-Regelsätzen brauchen wir dringend eine komplette Neuberechnung. Die geltenden Regelbedarfe haben in der Ermittlung methodische Schwächen und halten den sozialrechtlichen Mindestbedarf von Kindern künstlich klein. Sie entsprechen insgesamt nicht dem notwendigen soziokulturellen Existenzminimum und sollten auf ein Niveau angehoben werden, das echte gesellschaftliche Teilhabe möglich macht“, so Krüger weiter.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes ist dringend ein Gesamtkonzept notwendig, mit dem die Situation der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland nachhaltig verbessert wird. Die wenigen Lichtblicke der letzten Jahre wie die Anhebung des Kinderzuschlags oder die Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss reichen bei weitem nicht aus. „Uns erfüllt zudem mit Sorge, dass immer wieder versucht wird, die Kinderarmut in Deutschland kleinzureden, beispielsweise bei Diskussionen um den relativen Armutsbegriff. Übersehen wird dabei oft, dass sich in einem Land wie Deutschland insbesondere Kinderarmut nicht allein durch materielle Entbehrungen, sondern auch durch Ausgrenzung und damit fehlende Teilhabe an Aktivitäten auszeichnet, die für andere Kinder selbstverständlich sind. Wer den relativen Armutsbegriff in Frage stellt, relativiert Gefahren gesellschaftlicher Ausgrenzung und nimmt damit in Kauf, dass Kinder und Jugendliche abgehängt sind und bleiben“, so Krüger.

Das Thema Kinderarmut wird Schwerpunktthema des Kinderreports 2018 sein, den das Deutsche Kinderhilfswerk zu Beginn des nächsten Jahres vorstellen wird. Darin wird es um die Frage gehen, was die Ursachen von Kinderarmut in Deutschland sind, wie die Aktivitäten von Staat und Gesellschaft, um Kinderarmut zu bekämpfen, bewertet werden und wie einkommensschwache Familien mit Kindern am besten unterstützt werden können. Außerdem wird die Bereitschaft der Bevölkerung analysiert, eventuell mehr Steuern zu zahlen, wenn damit das Problem der Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll bekämpft werden könnte.

Feuerwehren geben Tipps für sicheres Silvester

Arbeitsreichste Nacht des Jahres für Einsatzkräfte und Rettungsdienst

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „Den Großteil der Einsätze in dieser Nacht machen Brände aus“, berichtet Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.

„Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar“, warnt Hachemer. „Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden“, fordert der DFV-Brandschutzexperte. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehe, könne als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

   - Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff". Lassen Sie 
     Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
   - Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit
     wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in 
     geschlossenen Räumen verboten.
   - Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. 
     Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, 
     Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses 
     Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie 
     örtliche Regelungen!
   - Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden 
     Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen 
     nicht blindlings weg - und zielen Sie niemals auf Menschen. 
     Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) 
     niemals noch einmal.
   - Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei
     kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
   - Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine 
     Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am 
     Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
   - Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor 
     Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare
     Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und 
     Türen geschlossen.
   - Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. 
     Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen geruhsamen Jahreswechsel.

Einbruch in Ausflugslokal

 

Hagen. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch sind
Unbekannte in ein Ausflugslokal am Tücking eingedrungen. Mitarbeiter
stellten am Morgen gegen 08.00 Uhr fest, dass aus einem Büroraum des
Lokals an der Straße Auf der Halle ein Tresor entwendet wurde.
Polizeibeamte nahmen eine Anzeige auf, der oder die Täter gelangten
durch ein Fenster an einem Anbau in das Gebäude und begaben sich
zielgerichtet in das Büro. In dem entwendeten Tresor befand sich
Bargeld in noch unbekannter Höhe. Die Kripo sicherte Spuren am
Tatort. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem
Einbruch oder dem Abtransport der Beute gemacht haben, melden sich
bitte unter der 986 2066.

Pkw prallt gegen Baum

 

Breckerfeld. Am Mittwoch, gegen 14.00 Uhr, kam eine
18-jährige Breckerfelderin mit einem Pkw Ford im Kurvenbereich der
Dahlerbrücker Straße in Richtung Schalksmühle nach links von der
Fahrbahn ab. Sie überquerte einen Grünstreifen und stieß gegen einen
Baum. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Sie
begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der nicht mehr
fahrbereite Pkw wurde geborgen und abgeschleppt.

Unfallsachbearbeitung sucht Zeugen

Hagen. Bereits am vergangenen Freitag (22.12.) ereignete
sich auf dem Aldi-Parkplatz an der Schwerter Straße eine
Sachbeschädigung, die von einem bislang unbekannten Zeugen beobachtet
wurde. Gegen 15.30 Uhr hatte eine Citroen-Fahrerin ihre Einkäufe
erledigt und als sie 15 Minuten später zu ihrem schwarzen Pkw
zurückkam, befand sich ein Zettel an der Windschutzscheibe. Darauf
stand, dass ein Zeuge beobachtet hatte, wie ein Kunde mit einem
Einkaufswagen eine Schramme an dem Citroen verursacht hatte und dann
mit einem Lieferwagen wegfuhr. Ermittlungen anhand des auf dem Zettel
notierten Kennzeichens verliefen allerdings ohne Erfolg. Daher sucht
die Sachbearbeitung auf diesem Weg nach dem Zeugen, der den Vorfall
beobachtet hatte. Hinweise bitte an die 986 2066.