Phoenix Hagen beendet das Jahr 2017 mit einem Heimsieg

Besser hätte Phoenix Hagen das Jahr 2017 nicht abschließen und die Rückrunde der ProA-Saison nicht beginnen können. Der 69:62-Heimsieg gegen die Hamburg Towers tat gut nach zuletzt drei Niederlagen in der Arena am Ischeland in Folge. Mit jetzt ebenfalls neun Siegen schloss Phoenix in der Tabelle zu dem direkten Konkurrenten aus der Hansestadt auf. Nach einem zwischenzeitlichen zweistelligen Rückstand peitschte die Hagener Zweitliga-Rekordkulisse von 2.741 Zuschauern die Feuervögel letztlich zum Sieg.

Das Personal:

Bei allem Jubel gab es auch einen Wermutstropfen: Kapitän Dominik Spohr verletzte sich im Schlussviertel am linken Knie. Um Schlimmeres auszuschließen, soll am Donnerstag eine MRT-Untersuchung vorgenommen werden. Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski
setzte bei seiner Heimpremiere auf die gewohnte Starting Five, die neben Spohr aus Jonas Grof, James Reid, Derreck Brooks und Alex Herrera besteht. Hamburg begann mit Anthony Canty, Hrvoje Kovacevic, Lucas Gertz, Gregory Loggins und Justin Raffington. Topscorer Jonathon Williams war erkrankt zuhause geblieben.

Der Spielverlauf:

Beide Teams standen zunächst sehr sicher in der Defense. Erst nach anderthalb Minuten fielen die ersten Punkte durch Phoenix-Center Herrera. Spohr legte zum 5:0 nach (3.). Die Anfangsphase blieb ungewohnt punktearm, wie das 5:6 nach fünf Minuten dokumentiert. Diese erste Führung der Gäste korrigierte Spohr durch ein sehenswertes Solo mit Steal und anschließendem Stopfer (6.). Bis zur Viertelpause setzte sich Hamburg leicht auf 14:20 ab.

Die Hagener Probleme im Abschluss führten dazu, dass die Gäste ihren Vorsprung auf 14:26 ausbauen konnten. Herrera und Reid reduzierten auf 18:26 (14.). Phoenix suchte nach einem Mittel, zum Korb zu kommen, weil es aus der Distanz nicht klappte. Im zweiten Viertel saß kein einziger Dreier. Da Hamburg in den letzten fünf Minuten nur einmal traf, konnte Phoenix weiter aufholen und kam durch einen gelungenen Abschluss von Günther zur Pause auf 25:31 heran.

Die magere Dreierquote von 14 Prozent aus der ersten Hälfte hatten sich die Feuervögel zu Herzen genommen und setzten vermehrt auf das Inside-Spiel. Außerdem traf Reid seinen ersten Dreier. Das ließ den Knoten offenbar platzen; insgesamt waren drei von fünf Hagener Distanzwürfen im dritten Viertel erfolgreich. Spielmacher Grof besorgte mit dem 46:44 (30.) die erste Führung für die Hausherren seit 23 Minuten.

Das beflügelte die Feuervögel offenbar, die bis auf 52:44 (32.) davonzogen. Beim Stand von 59:57 und 3:34 Minuten auf der Uhr verletzte sich Spohr, wurde längere Zeit auf dem Feld behandelt und humpelte, gestützt von Herrera und Physio David Lopez, vom Court. Ohne den Kapitän wurde es noch einmal richtig eng, Hamburg glich zum 61:61 aus (39.). Phoenix behielt die Nerven und ließ keinen Treffer aus dem Feld mehr zu. Reid traf den wichtigen Dreier zum 66:61; Brooks und Aminu markierten mit Freiwürfen den Endstand von 69:62.

Das Fazit:

Mit viel Siegeswillen und einem ohrenbetäubenden Lärm in der Halle drehte Phoenix Hagen das Spiel. Auch der Ausfall von Kapitän Spohr und das Ausscheiden von James Reid mit fünf Fouls kurz vor Schluss schockte die Feuervögel nicht entscheidend. Den Fans bescheinigte der neue Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski bei seinem Einstand am Ischeland einen erheblichen Anteil an dem wichtigen Triumph im Kampf um die Playoff-Plätze. Dass sich auf beiden Seiten insgesamt gleich drei Akteure in einem Spiel verletzten, trübte den aus Hagener Sicht ansonsten gelungenen Abend.

Die Trainerstimmen:

Kevin Magdowski (Phoenix Hagen): „Die Atmosphäre war Wahnsinn. Die Zuschauer haben uns in der zweiten Halbzeit, als wir körperlich defizitär waren, einen extra Push gegeben, der uns befähigt hat, das Spiel zu drehen. Den Hamburgern hat ihr Topscorer Williams gefehlt, sie haben mit nur zwei Ausländern gespielt, wir mit drei. Das war Werbung für die Liga, da viele einheimische Spieler auf dem Feld standen. Überschattet wurde das Spiel durch die Verletzungen von Dominik und Raffington. Dominik ist unser Käptn; und ich weiß auch, wie wichtig Justin für Hamburg ist.“

Hamed Attarbashi (Hamburg Towers): „Glückwunsch an Hagen, es war eine tolle Atmosphäre hier. Man spürt die Tradition förmlich. Es ist immer etwas Besonderes, hier zu spielen. Obwohl wir verloren haben, haben wir ein gutes, sehr intensives Basketballspiel gesehen. Beide Mannschaften sind bis ans Ende ihrer Kräfte gegangen. Hagen war der verdiente, aber auch ein bisschen glückliche Sieger. Wir haben viele freie Würfe nicht getroffen. Außerdem haben wir normalerweise die meisten Freiwürfe in der ProA, heute hatten wir nur neun, das ist noch nie vorgekommen. Bei uns haben sich Raffington und Kamp ernsthaft wehgetan. Ich hoffe, dass sie diese Saison noch spielen können.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Hamburg Towers 69:62 (25:31)

Phoenix Hagen: Herrera (14, 6 Reb.), Reid (13/3), Aminu (12/1), Spohr (10/2), Brooks (6, 7 Reb., 5 Ass.), Grof (6, 9 Reb., 6 Ass.), Baumann (6), Günther (2), Lodders, Hollersbacher.

Hamburg Towers: Logins (15/2, 8 Reb.), Kovacevic (13/1), Raffington (8, 6 Reb.), Canty (7/1), Schmidt (6), Gertz (4, 7 Reb.), Kindzeka (4), Kamp (3/1), Wolf (2), Behr.

Stationen: 5:6 (5.), 14:20 (10.), 18:29 (15.), 25:31 (20.), 34:37 (25.), 46:44 (30.), 57:52 (35.), 69:62 (40.).

Zuschauer: 2.741

Auch am Mittwoch weitere Einsätze für Freiwillige Feuerwehr Wetter

 

Wetter (Ruhr). Auch nach den Weihnachtstagen blieb die
Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) nicht ohne Einsätze.

Am Mittwoch um 11:42 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage
der Orthopädischen Klinik in Volmarstein Alarm aus. Die zuständigen
Einheiten waren innerhalb weniger Minuten vor Ort und begannen sofort
mit der Erkundung der Einsatzstelle. Schnell konnte dann allerdings
Entwarnung gegeben werden. Die Brandmelder hatten aufgrund von
Wartungsarbeiten ausgelöst. Nachdem die Einsatzstelle an den
Sicherheitsbeauftragten der Evangelischen Stiftung übergeben war,
konnten die Einsatzkräfte bereits nach fünfzehn Minuten wieder zu
ihren Standorten einrücken.

Um 12:45 Uhr schrillten dann die Funkmelder der Löschgruppe
Esborn. Auf der Esborner Straße hatte sich auf Höhe der
Böllbergstraße ein Verkehrsunfall ereignet. Ein PKW war von der
Straße abgekommen und eine ca. 2,50m tiefe Böschung heruntergestürzt.
Zum Glück konnte sich der Fahrer selbst aus seinem Auto befreien. Die
Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und übergab den Patienten zur
weiteren Versorgung an den Rettungsdienst. Anschließend unterstützten
die Einsatzkräfte noch die Polizei bei der Unfallaufnahme. Nach gut
eineinhalb Stunden war dieser Hilfeleistungseinsatz dann beendet.

René Röspel in AiF-Senat berufen

René Röspel in den Senat der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen berufen

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel ist in den Senat der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V (AiF) berufen worden. Die Arbeitsgemeinschaft ist eine von der Industrie getragene Organisation mit dem Ziel, Forschung für den Mittelstand anzustoßen, den wissenschaftlichen Nachwuchs und Fachkräfte auf innovativen Gebieten zu qualifizieren sowie den Austausch über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu organisieren.
Neben vier Politikern sitzen im Senat Unternehmer und Vertreter der Wissenschaft, führender Wirtschaftsverbände sowie von Fördermittelgebern. Der Senat berät den Vorstand der AiF in strategischen und forschungspolitischen Fragen und bringt sich in die Diskussion von langfristigen Zielen und Leitsätzen für die Arbeit der AiF ein.
„Ich freue mich sehr über die Berufung in den Senat der AiF“, sagt Röspel, „nicht zuletzt, weil ich die industrielle Gemeinschaftsforschung und Programme wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) für wichtige Forschungsförderinstrumente halte.“ Gerade im Bereich des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft und insbesondere den Mittelstand spiele die AiF eine herausragende Rolle.
Bereits seit vielen Jahren ist René Röspel Senator der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren sowie Mitglied in den Kuratorien des Max Planck Instituts (MPI) für Molekulare Physiologie Dortmund und des MPI für Chemische Energiekonversion Mülheim an der Ruhr. Der Abgeordnete legt Wert auf die Feststellung, dass es sich bei all diesen Engagements um rein ehrenamtliche Tätigkeiten ohne Vergütung handelt.

Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern!

Herdecke. Viele Millionen Euro gehen in der Silvesternacht wieder in die
Luft. So viel werden nämlich Bundesbürger wieder für ihr Feuerwerk
ausgeben. Die Schattenseite: Schwere Unfälle und Brände häufen sich
zum Jahreswechsel. Leichtsinn, unsachgemäßer Umgang und Alkohol sind
die Hauptursachen für Unfälle zu Silvester. Die Freiw. Feuerwehr
Herdecke gibt daher wichtige Sicherheitstipps:

– Verwenden Sie nur geprüftes Feuerwerk mit einer Registriernummer
und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der
Prüfstelle. Illegales Feuerwerk ist lebensgefährlich! Die
Prüfung von Feuerwerk wird in Europa gemäß der Richtlinie
pyrotechnische Gegenstände [2013/29/EU] durch 14 benannte
Stellen durchgeführt. In Deutschland wird Feuerwerk von der BAM
geprüft. Die BAM hat die Kennnummer 0589.

– Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern,
Jugendlichen und alkoholisierten Personen. Eltern sollten stets
Vorbild für ihre Kinder sein.

– Bewahren Sie Feuerwerkskörper getrennt von Zündhölzern oder
Feuerzeugen auf

– Eine Stunde vor dem Jahreswechsel die mitgelieferte
Gebrauchsanweisung aufmerksam und mit klarem Verstand lesen.

– Stecken Sie keine Feuerwerkskörper in Jacken- oder Hosentaschen

– Brennen Sie Tischfeuerwerk nur auf feuerfesten Unterlagen und
nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Materialien ab

– Halten Sie mit brennenden Wunderkerzen großen Abstand zu Ihrem
Weihnachtsbaum oder Adventskranz!

– Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden. Ausreichend
Sicherheitsabstand zu Personen, Gebäuden, Bäumen, Kraftfahrzeuge
usw. halten.

– Knaller nicht zusammenbündeln oder gemeinsam anzünden. Auch
nicht in Dosen, Flaschen o.ä. zur Explosion bringen.

– Angezündete Knaller sofort wegwerfen. Ausgegangenes oder nicht
funktionierendes Feuerwerk nicht aufheben und wieder anzünden,
sondern unbrauchbar machen (mit Wasser übergießen). Diese sind
unberechenbar und können auch später noch explodieren.

– Raketen nur senkrecht abfeuern. Vorher einen sicheren Standplatz
wählen (z.B. leere Flaschen im Flaschenkasten) und auf sichere
Flugrichtung achten.

– Raketen nicht bei stärkerem Wind und bei Windböen abfeuern.

– Mit Feuerwerkskörpern niemals nach Personen werfen oder zielen.

– Zünden Sie „Kanonenschläge“ oder andere laute Knallkörper so,
dass Menschen oder Tiere nicht gefährdet werden (Gefahr von
Verbrennungen und/oder irreversiblen Gehörschäden!)

– Feuerwerkskörper niemals mit einer Zigarette oder Zigarre
anzünden. Es gab schon Personen, die nicht den Knallkörper
weggeworfen haben, sondern die Zigarre.

– Geschosse aus Signal- oder Schreckschusswaffen sind
unberechenbar, haben nichts mit Silvester zu tun und sind für
diese Zwecke nicht zugelassen.

– Für den Notfall Löschmittel bereitstellen (Eimer mit Wasser,
Feuerlöscher).

Sonstige Hinweise:

Die Feuerwehr bittet auch darum, dass Personen den
Einsatzfahrzeugen mit eingeschaltetem Sondersignal (Blaulicht) sofort
die Straße frei machen. Nehmen Sie auch Getränkekisten oder Flaschen,
die als Abschussrampe für Feuerwerk dienten, von der Fahrbahn. In den
letzten Jahren ist aufgefallen, dass Personen teilweise nicht von der
Straße gingen. Dies kostet im Einsatz wertvolle Zeit.

Sichern Sie auch Ihre Wohnung:

– Halten Sie Fenster und Balkontüren in der Silvesternacht
geschlossen

– Entfernen Sie alle brennbaren Gegenstände von Ihrem Balkon.
Durch fehlgeleitete Raketen kann es durch Brandlasten auf dem
Balkon schnell zu einem Balkonbrand mit Ausbreitungsmöglichkeit
auf die Wohnräume kommen.

– Halten Sie für Entstehungsbrände eine Blumenspritze und/oder
einen gefüllten Wassereimer bereit.

Wenn es zu einem Brand kommt:

Feuerwehr und Rettungsdienst sind auch Silvester unverzüglich zur
Stelle. Kann ein Entstehungsbrand nicht beim ersten Versuch gelöscht
werden:

– Raum verlassen.
– Türen und Fenster schließen.
– Sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren.
– Feuerwehr erwarten und einweisen.
– Bringen Sie sich nicht in Gefahr!

Achtung: Brandverletzungen sofort mit handwarmem Wasser maximal 10
Minuten lang kühlen.

Der Polizeibericht

Nach Ruhestörung ins Polizeigewahrsam

Hagen. Ein junger Mann hatte es am zweiten
Weihnachtsfeiertag übertrieben und musste daraufhin einige Stunden im
Polizeigewahrsam verbringen. Gegen 15.20 Uhr beschwerten sich
Anwohner der Elseyer Straße erstmals über den 25-Jährigen, der die
Musikanlage in seiner Wohnung zu laut aufgedreht hatte. Den
eingesetzten Beamten öffnete er nicht, allerdings schaltete er die
Musik aus. Eine halbe Stunde später erfolgte die nächste Beschwerde
seiner Nachbarn und um mit dem Ruhestörer in Kontakt treten zu
können, drehten ihm die Beamten kurzfristig die Sicherungen raus.
Daraufhin kam er aus seiner Wohnung und gab erst Ruhe, als ihm die
Ingewahrsamnahme angedroht wurde. Die Anwohner meldeten sich weitere
25 Minuten später erneut, da der 25-Jährige nun im Hausflur
randalierte. Dabei war er nun aggressiv, beleidigte die eingesetzten
Polizisten und zeigte keinerlei Einsicht. Daraufhin machten die
Beamten ihre Ankündigung war, brachten den Randalierer ins
Polizeigewahrsam und legten eine Anzeige gegen ihn vor.

Einbruch in Kindergarten

Hagen. Am Montag begab sich eine 28-jährige Zeugin gegen
16.30 Uhr zu einem Kindergarten auf der Vorhaller Straße, um dort die
Blumen zu gießen. Hier stellte sie fest, dass zwei Scheiben
eingeschlagen waren. Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich im
Verlaufe des Wochenendes auf diesem Wege Zugang in den Kindergarten
verschafft. Sie durchwühlten alle Schränke und Schubladen. Ob etwas
entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht
fest. Die Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer
02331/986-2066.

Raub in Helfe

Hagen. In der Nacht zu Mittwoch wurde eine junge Frau in
Helfe Opfer eines Raubüberfalls. Gegen Mitternacht war die 26-Jährige
in der Straße Auf dem Kuhl unterwegs, als sie unvermittelt von hinten
an ihrer Jacke zu Boden gerissen wurde. Direkt im Anschluss liefen
zwei Männer in Richtung Pappelstraße davon. Die Geschädigte blieb
unverletzt, eilte nach Hause und stellte in der nahe gelegenen
Wohnung fest, dass ihr bei dem Vorfall das Portemonnaie mit
persönlichen Papieren und etwa 70 Euro Bargeld entwendet wurde. Sie
alarmierte die Polizei, eine erste Fahndung verlief ohne Erfolg. Die
26-Jährige beschreibt den Mann, der sie zu Boden riss, als etwa 25
bis 30 Jahre alt, 1,85 Meter groß, von schmaler Statur und bekleidet
mit weißer Hose, dunklem Oberteil sowie einer schwarzen Kappe mit
grauem Emblem. Die zweite Person hatte sie nur weglaufen sehen,
dieser Mann war etwa 1,95 Meter groß und von sportlicher Statur.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Einbrecher hebeln Balkontür auf

Hagen. Am Dienstag begab sich ein 33-jähriger Hagener gegen
20.45 Uhr in die Wohnung seiner Eltern in der Rheinstraße. Hier
bemerkte er, dass die Balkontür zum Schlafzimmer aufgehebelt war und
offen stand. Außerdem waren alle Schränke und Schubladen durchwühlt.
Eine 25-jährige Zeugin hatte gegen 20.35 Uhr verdächtige Geräusche
wahrgenommen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht
fest, was die Einbrecher mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Tageswohnungseinbruch in Hohenlimburg

Hagen. Am ersten Weihnachtsfeiertag sind Unbekannte in ein
Zweifamilienhaus an der Steltenbergstraße eingebrochen. Die
Geschädigte verließ gegen 16.15 Uhr ihre Erdgeschosswohnung und
musste eineinhalb Stunden später bei ihrer Rückkehr feststellten,
dass die Wohnung durchwühlt wurde. Nach ersten Ermittlungen nutzen
der oder die Täter die kurze Abwesenheit, hebelten ein von der Straße
aus schlecht einsehbares Fenster auf und durchwühlten Arbeitszimmer
und einen Schlafraum. Offensichtlich verließen sie den Tatort durch
die Terrassentür. Hinweise über entwendete Gegenstände liegen noch
nicht vor. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit
dem Einbruch gemacht haben, melden sich bitte unter der 02331-986
2066.

Betrunken zur Polizeiwache gefahren

Hagen. Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags erstattete
ein 55-jähriger Mann eine Anzeige bei der Polizei, weil es in seiner
Wohnung in Boele zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem
Sohn gekommen war. Im Verlauf der Auseinandersetzung war der
55-Jährige nach eigenen Angaben niedergeschlagen worden und da er
sich nicht anders zu helfen wusste, habe er sich in seinen Wagen
gesetzt und den Weg zur Wache an der Hoheleye gewählt. Dort fiel
allerdings auf, dass er eine deutliche Alkoholfahne hatte, ein
Vortest verlief mit über einem Promille entsprechend positiv und so
war eine Blutprobe fällig. Der volljährige Sohn wurde im Anschluss
der Wohnung verwiesen.

Ruhiges Weihnachtsfest für die Bundespolizei an den
Ruhrgebietsbahnhöfen – Einsatzzahlen auf Vorjahresniveau

Dortmund – Essen. Trotz zahlreicher Einsätze wegen
Sachbeschädigungs-,  Diebstahls- und Körperverletzungsdelikten, kann
man trotzdem von ruhigen Weihnachten an den Ruhrgebietsbahnhöfen
sprechen.

Insgesamt -154- Einsätze verzeichnete die für die Bahnhöfe im
Ruhrgebiet zuständige Bundespolizeiinspektion Dortmund und damit
„nur“ -7- Einsätze mehr als im Vergleichszeitraum 2016.

Neben allgemeinen Hilfeleistungen war die gesamte „Bandbreite“ des
Strafgesetzbuches Einsatzanlass für die Bundespolizei.  Wegen dem
Inverkehrbringen von Falschgeld, Missbrauch von Notrufen, Diebstahl
und Sachbeschädigung, ermittelten Einsatzkräfte der Bundespolizei
auch wegen sexueller Belästigung.

Aktuell laufen die Vorbereitungen der Ruhrgebiets Bundespolizei
für den Jahreswechsel. Anlässlich der Feierlichkeiten werden
zahlreiche Bundespolizisten an den Bahnhöfen und in Zügen ihren
Dienst versehen.

Für die Silvesternacht gibt die Bundespolizei folgende Hinweise:

Der Einsatz von Pyrotechnik in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie
Bahnhöfen ist grundsätzlich verboten. Es besteht ein hohes Risiko,
dass es zu schweren Verletzungen kommen kann. Aus dem gleichen Grund
darf Pyrotechnik auch nicht in größeren Personengruppen verwendet
werden. Wird ein Schaden durch den Einsatz von Pyrotechnik
verursacht, so drohen neben strafrechtlichen Folgen auch Forderungen
auf Schadensersatz.

Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern! Weitere
Präventionshinweise finden Sie unter www.bundespolizei.de.

Verkehrsunfall – eine verletzte Person

 

Ennepetal. Am Mittwoch um 10:27 Uhr wurde die Feuerwehr
Ennepetal mit o.g. Stichwort zur Breckerfelder Straße alarmiert;
hierzu ausgerückt war von der hauptberuflichen Feuer- und
Rettungswache der Einsatzleitwagen sowie das
Hilfeleistungslöschfahrzeug; miteingesetzt zusätzlich ein
Rettungswagen des DRK Breckerfeld sowie das Notarzteinsatzfahrzeug
der Feuerwehr Schwelm. Nach erster Erkundung durch den Einsatzleiter
stellte sich die Situation jedoch anders dar, als das
Alarmierungsstichwort dies vermuten ließ. Vor Ort befanden sich zwei
verunfallte PKW sowie 2 verletzte Personen, so daß aufgrund des
Schadenausmaßes umgehend ein Löschgruppenfahrzeug und ein
Einsatzleitwagen der freiwilligen Feuerwehr Ennepetal , Löscheinheit
Oberbauer, sowie ein zweiter Rettungswagen der Feuerwehr Ennepetal
und aufgrund der Verletzungsmuster beider Patienten ebenfalls ein
weiterer Notarzt nachgefordert wurde. Beide Patienten wurden vom
Rettungsdienst medizinisch versorgt; in der Erstphase u.a. durch die
Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Weiterhin wurde ein
zweifacher Löschangriff aufgebaut, die Batterien beider Fahrzeuge
abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel gebunden / aufgenommen.
Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei konnten die insgesamt
22 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ihren Einsatz um 11:55 Uhr
beenden.

Einsatzreicher 2. Weihnachtsfeiertag für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Auch den 2. Weihnachtsfeiertag war die Feuerwehr Wetter (Ruhr) für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt im Einsatz und wurde sowohl über
die Funkmeldeempfänger als auch über Sirenen alarmiert.

Den Anfang machten die Löschzüge I (Alt-Wetter), III (Wengern /
Esborn) und die Drehleiter um 12:14 Uhr in der Magellanstrasse. Hier
war es laut Anrufer zu einem Feuer in der Küche gekommen. Schon auf
der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung
aus dem Einfamilienhaus feststellbar. Als die ersten Kräfte, nach
sechs Minuten, an der Einsatzstelle eingetroffen waren, hatten zwei
Personen schon das Haus verlassen. Einer der Personen wurde durch den
Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert, die andere Person
konnte nach erfolgter Behandlung vor Ort verbleiben. Durch einen
Trupp unter Atemschutz wurde direkt die Brandbekämpfung im
Küchenbereich eingeleitet. Nach kurzer Zeit konnte auch schon Feuer
unter Kontrolle an die Kreisleitstelle in Schwelm gemeldet werden und
die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Nachdem das
Küchenmobiliar entfernt und draußen abgelöscht worden war, wurden die
Räumlichkeiten noch über einen Elektrolüfter rauchfrei gemacht.
Weitere Maßnahmen waren für die rund 60 Einsatzkräfte nicht
erforderlich, sodass diese den Einsatz nach guten zwei Stunden
beenden konnten. Im Einsatz waren neben den ehrenamtlichen Kräften
der Feuerwehr noch zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Ebenso war die
örtliche Polizei vor Ort.

Parallel wurde durch dem Löschzug Alt-Wetter noch eine Dieselspur
auf der Kaiserstrasse, in Höhe des Bürgerhauses gemeldet. Eine
Kontrolle vor Ort ergab aber, dass weder die Feuerwehr noch der
Stadtbetrieb aufgrund von Geringfügigkeit Maßnahmen durchführen
mussten. Die Einsatzkräfte konnten den Einsatz also abbrechen.

Der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) wurde dann am Abend
um 22:04 Uhr zu einem Brandmeldealarm in der Evangelischen Stiftung
Volmarstein alarmiert. Im Haus Bethesda hatte in einem Bewohnerzimmer
ein Rauchmelder ausgelöst. Hier konnte allerdings schnell Entwarnung
gegeben werden. Aufgrund von übermäßigem Gebrauch eines Deos hatte
der entsprechende Melder ausgelöst. Die Einsatzstelle wurde an den
Brandschutzbeauftragten übergeben und die Einsatzkräfte konnten den
Einsatz nach guten 45 Minuten für beendet erklären.

Einen weiteren Einsatz am 2. Weihnachtstag
gab es für die Löschgruppe Volmarstein um 23:12 Uhr in der Straße „Am
Hensberg“. Hier musste der Rettungsdienst beim Transport einer Person
zum Fahrzeug unterstützt werden. Acht ausgerückte Einsatzkräfte
unterstützten den Rettungsdienst beim Transport der Person in den
Rettungswagen. Aufgrund der medizinischen Umstände wurde der
Transport ins Krankenhaus ebenfalls durch die Feuerwehr begleitet.
Nach gut einer Stunde konnten die ehrenamtlichen Kräfte den Einsatz
für beendet erklären.