Viele Baustellen sind noch rechtzeitig fertig geworden

Gelsenkirchen/NRW (straßen.nrw). Frohe Weihnachten auf vielen Straßen von Nordrhein-Westfalen: Zahlreiche Bauprojekte konnten noch rechtzeitig vor den Festtagen abgeschlossen werden.

Im Autobahnkreuz Dortmund/Unna ist ein Teil der umfangreichen Brückeninstandsetzung beendet worden. Die Baustelle auf der östlichen Brückenhälfte der A1 wurde abgebaut, hier geht es erst im Frühjahr 2018 auf der Gegenseite weiter. Insgesamt investiert Straßen.NRW in die Sanierung der Autobahnbrücke 4,4 Millionen Euro.

Die Fahrbahnsanierung auf der A45 zwischen Freudenberg und Siegen geht ebenfalls in die Winterpause, der Verkehr in Richtung Frankfurt kann ab Ende der Woche wieder auf den „normalen Fahrspuren“ laufen. Neun Kilometer Autobahn sind hier in den letzten Monaten saniert worden. Im Frühjahr 2018 folgen allerdings noch „Restarbeiten“, unter anderem im Bereich der Schutzplanken. Die gesamte Sanierung kostet 15 Millionen Euro.

Auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Königsforst und dem Autobahndreieck Heumar wurden neue Lärmschutzwände sowie Stützwände gebaut. Die Baustellenverkehrsführung in Richtung Oberhausen kann noch in dieser Woche abgebaut werden. Rund zweieinhalb Jahre haben die Arbeiten gedauert und etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Das Gleiche gilt für die A3 in Höhe des Rastplatzes Logebachtal bei Bad Honnef. Die neue Lärmschutzwand ist fertig, die eingeengten Fahrbahnen können aufgehoben werden. Rund 750.000 Euro hat die neue Wand gekostet. Im Autobahndreieck Heumar stehen auf der A4 wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die Arbeiten an der Behelfsbrücke im Zuge der B8 sind beendet.

Auf der A3 bei Emmerich konnte drei Monate früher als geplant die neue Anschlussstelle Emmerich-Ost freigegeben werden. 5,8 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet. Die Arbeiten liefen seit Oktober 2016 und sollten eigentlich bis Frühjahr 2018 dauern. Die neue Anschlussstelle sorgt für eine Entlastung der Stadt.

Ab Freitagnachmittag (22.12.) sind die Rastanlagen Heideplatz und Sürenheide in Gütersloh an der A2 wieder für den Verkehr frei – und damit fast drei Monate früher als ursprünglich geplant. Etwa vier Millionen Euro wurden in die Anlagen zwischen der Anschlussstelle Gütersloh und dem Bielefelder Kreuz vom Bund investiert. Aus ursprünglich 9 vorhandenen Lkw-Stellplätzen auf jeder Seite wurden jeweils 30 Pkw-Parkstände, 27 Lkw-Parkstände und 195 Meter Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte. Außerdem wurden WC-Anlagen angelegt sowie Lärmschutzanlagen zwischen den Rastplätzen und der Autobahn. Baubeginn der beiden Anlagen war Anfang März 2017.

Und auch im „nachgeordneten“ Straßennetz sind rechtzeitig zu Weihnachten noch Baustellen abgeräumt worden. Beispielsweise bei Beckum-Roland im Münsterland gibt es statt der Kreuzung der B58 mit der L586 ab sofort einen Kreisverkehr. Allerdings wird der Verkehr auf der B58 in Richtung Ahlen für den weiteren Ausbau noch bis ins nächste Jahr als Einbahnstraße rollen müssen.

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