Phoenix Hagen: Starke Leistung beim Tabellenführer reicht nicht zum Sieg

Zwar mit einer Niederlage, aber auch mit einer tollen Leistung verabschiedet sich Phoenix Hagen in eine kurze Weihnachtspause. Das 72:76 (32:35) bei den Crailsheim Merlins, Tabellenführer und Aufstiegsfavorit in der 2. Basketball-Bundesliga ProA, hätte auch pro Hagen ausfallen können. Noch im Schlussviertel hielten die Feuervögel lange Zeit eine knappe Führung. Nach dieser Partie, der Premiere des neuen Cheftrainers Kevin Magdowski, schließt Phoenix die Hinrunde auf einem Playoff-Platz ab. Weiter geht es bereits am 27. Dezember ab 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Hamburg Towers.

Das Personal:

Besonders im Fokus stand der neue Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski. In seinem ersten Einsatz an der Seitenlinie für die Feuervögel vertraute er mit Jonas Grof, James Reid, Derreck Brooks, Dominik Spohr und Alex Herrera derselben Starting Five wie sein Vorgänger Dietmar Günther. Die Hausherren begannen mit Frank Turner, Sebastián Herrera, Michael Cuffee, Konrad Wysocki und Sherman Gay.

Der Spielverlauf:

Hagen beschenkte sich selbst nicht nur mit einem 0:5-Start, sondern auch mit einem lockeren Händchen aus der Distanz. Nach Dreiern von Reid, Spohr und Grof setzte sich Phoenix auf 3:11 ab (4.). Auch die Merlins zauberten jetzt Dreier hervor, erst von Cuffee, dann vom eingewechselten Ex-Feuervogel Chase Griffin. Cuffee holte die erste Führung für sein Team zum 17:16 (8.). Die eroberte Grof mit seinem zweiten Dreier nach drei Hagener Rebounds in Folge wieder zurück.

Ins zweite Viertel kamen die Feuervögel schwer, trafen erst nach knapp drei Minuten durch zwei Herrera-Freiwürfe zum 21:21. Nachdem Crailsheim sich auf 27:21 abgesetzt hatte (16.), fiel durch Baumann auch der erste Hagener Treffer aus dem Feld. Zwei Dreier von Jannik Lodders und Joel Aminu brachten Phoenix wieder nach vorne. Bis zur Pause erkämpfte sich Crailsheim eine knappe 35:32-Führung.

Es wurde jetzt ein extrem ausgeglichener Schlagabtausch. Gleich sechs Führungswechsel in nur anderthalb Minuten vom 42:41 (25.) bis zum 47:48 (26.) sprechen eine deutliche Sprache. Noch beim 54:54 (29.) war alles offen. Phoenix war in dieser Phase sehr sicher im Wurf. Zwei Dreier von Herrera und Reid brachten ein kleines Polster. 55:60 hieß es vor dem Schlussviertel.

Die Crunchtime war hart umkämpft. Lange gelang Crailsheim aber nicht mehr als ein kurzzeitiger Ausgleich. Bogdanovs 72:70 (39.) bedeutete die erste Merlins-Führung seit 13 Minuten. Turner erhöhte, Reid traf zwei Freiwürfe zum 74:72. Bei Magdowskis letzter Auszeit und dem Stand von 76:72 waren noch sechs Sekunden auf der Uhr. Das war letztlich einfach zu wenig Zeit, der letzte Hagener Angriff traf nicht ins Netz und Crailsheim gewann das Spiel.

Das Fazit:

Dass Phoenix Hagen das Weihnachtsspiel beim Tabellenführer Crailsheim Merlins bis zum Schluss offen hielt, ist durchaus als Erfolg zu werten. Ein bitterer Beigeschmack bleibt aber, da ein Sieg drin gewesen wäre. In der Statistik waren die Feuervögel ihren Gegnern bei Wurfquote, Rebound und fast allen anderen Belangen überlegen. Alex Herrera mit 19 und Jonas Grof mit 17 Punkten (dazu Double-double mit 10 Rebounds) waren die besten Hagener Werfer. Bei den Hausherren ragte Frank Turner mit 29 Punkten heraus.

Das sagt der Coach:

Kevin Magdowski (Phoenix Hagen): „Wir spielen mit einer jungen Mannschaft und haben dafür 38 Minuten lang einen super Job gemacht. Es ist schade, dass wir uns am Ende nicht selbst belohnen. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, dass sie in diesem Hexenkessel beim traditionellen Weihnachtsmatch vor allem physisch sehr gut mitgehalten hat. Unter dem Korb haben wir aktiv dagegen gehalten. Auf diese Leistung lässt sich für das kommende Spiel gegen Hamburg definitiv aufbauen.“

Die Statistik:

Crailsheim Merlins – Phoenix Hagen 76:72 (35:32)

Crailsheim Merlins: Turner (29/1), Bogdanov (14/2), Griffin (13/2), Cuffee (10/2), Gay (7, 7 Reb.), Flomo (3), Wysocki, Jost, Herrera, Smith.

Phoenix Hagen: Herrera (19/1), Grof (17/3, 10 Reb., 6 Ass.), Spohr (11, 7 Reb.), Reid (8/2), Brooks (5/1, 9 Reb.), Lodders (5/1), Aminu (5/1), Baumann (2), Hollersbacher, Günther.

Stationen: 8:13 (5.), 17:19 (10.), 27:21 (15.), 35:32 (20.), 44:43 (25.), 55:60 (30.), 64:64 (35.), 76:72 (40.).

Feuer in Haspe richtet Sachschaden an

Hagen Am Samstag Morgen gegen 00.01 Uhr erhielt die Polizei
Hagen einen Hinweis auf ein Feuer in Hagen-Haspe. Unbekannte
entzündeten hinter der Rossmann Filiale an der Werkstraße Altpapier.
Durch das Feuer wurden 2 Rollwagen zerstört. Es entstand ein
Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Die Täter entfernten sich
unerkannt.

Heute: „Blau unterm Baum“ – Glasverbot in der City

Der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen weist darauf hin, dass von Samstag, 23. Dezember, 18 Uhr, bis Sonntag, 24. Dezember, 3 Uhr, für einen bestimmten Bereich der Hagener Innenstadt wie in den Vorjahren ein Glasverbot erlassen worden ist. Das Mitführen und die Benutzung von Glasgetränkebehältern sind dort außerhalb von geschlossenen Räumen untersagt.

Traditionsgemäß treffen viele Hagener Bürger sich einen Tag vor Heiligabend in der Innenstadt. Als problematisch hat sich in der Vergangenheit an diesem letzten Abend des Weihnachtsmarktes erwiesen, dass während die Fahrgeschäfte des selbigen abgebaut werden, die inzwischen öffentliche Veranstaltung „Blau unterm Baum“ und die einzelnen Betreiber der Glühweinstände immer mehr Besucher anziehen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist zu erwarten, dass sich bis zu 2.500 Personen dort zeitgleich aufhalten werden. Aufgrund der zahlreich mitgeführten Glasgetränkebehälter und der unsachgemäßen Entsorgung dieser, ist es in der Vergangenheit zu erheblichem Glasbruch gekommen. Dadurch kam es zu Personen- und Sachschäden.

Aus diesen Gründen hat sich die Verwaltung dazu entschieden, das Glasverbot für die Hagener Innenstadt zu erlassen. Die räumlichen Grenzen dieses Glasverbots verlaufen von der Karl-Marx-Straße über die Elberfelder Straße bis zur Kampstraße, von dort zur Hochstraße bis Bergischer und Märkischer Ring, über die Potthof-,  Holzmüller- und Grashofstraße bis zur Körnerstraße und schließlich wieder zur Karl-Marx-Straße.

Viele Baustellen sind noch rechtzeitig fertig geworden

Gelsenkirchen/NRW (straßen.nrw). Frohe Weihnachten auf vielen Straßen von Nordrhein-Westfalen: Zahlreiche Bauprojekte konnten noch rechtzeitig vor den Festtagen abgeschlossen werden.

Im Autobahnkreuz Dortmund/Unna ist ein Teil der umfangreichen Brückeninstandsetzung beendet worden. Die Baustelle auf der östlichen Brückenhälfte der A1 wurde abgebaut, hier geht es erst im Frühjahr 2018 auf der Gegenseite weiter. Insgesamt investiert Straßen.NRW in die Sanierung der Autobahnbrücke 4,4 Millionen Euro.

Die Fahrbahnsanierung auf der A45 zwischen Freudenberg und Siegen geht ebenfalls in die Winterpause, der Verkehr in Richtung Frankfurt kann ab Ende der Woche wieder auf den „normalen Fahrspuren“ laufen. Neun Kilometer Autobahn sind hier in den letzten Monaten saniert worden. Im Frühjahr 2018 folgen allerdings noch „Restarbeiten“, unter anderem im Bereich der Schutzplanken. Die gesamte Sanierung kostet 15 Millionen Euro.

Auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Königsforst und dem Autobahndreieck Heumar wurden neue Lärmschutzwände sowie Stützwände gebaut. Die Baustellenverkehrsführung in Richtung Oberhausen kann noch in dieser Woche abgebaut werden. Rund zweieinhalb Jahre haben die Arbeiten gedauert und etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Das Gleiche gilt für die A3 in Höhe des Rastplatzes Logebachtal bei Bad Honnef. Die neue Lärmschutzwand ist fertig, die eingeengten Fahrbahnen können aufgehoben werden. Rund 750.000 Euro hat die neue Wand gekostet. Im Autobahndreieck Heumar stehen auf der A4 wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die Arbeiten an der Behelfsbrücke im Zuge der B8 sind beendet.

Auf der A3 bei Emmerich konnte drei Monate früher als geplant die neue Anschlussstelle Emmerich-Ost freigegeben werden. 5,8 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet. Die Arbeiten liefen seit Oktober 2016 und sollten eigentlich bis Frühjahr 2018 dauern. Die neue Anschlussstelle sorgt für eine Entlastung der Stadt.

Ab Freitagnachmittag (22.12.) sind die Rastanlagen Heideplatz und Sürenheide in Gütersloh an der A2 wieder für den Verkehr frei – und damit fast drei Monate früher als ursprünglich geplant. Etwa vier Millionen Euro wurden in die Anlagen zwischen der Anschlussstelle Gütersloh und dem Bielefelder Kreuz vom Bund investiert. Aus ursprünglich 9 vorhandenen Lkw-Stellplätzen auf jeder Seite wurden jeweils 30 Pkw-Parkstände, 27 Lkw-Parkstände und 195 Meter Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte. Außerdem wurden WC-Anlagen angelegt sowie Lärmschutzanlagen zwischen den Rastplätzen und der Autobahn. Baubeginn der beiden Anlagen war Anfang März 2017.

Und auch im „nachgeordneten“ Straßennetz sind rechtzeitig zu Weihnachten noch Baustellen abgeräumt worden. Beispielsweise bei Beckum-Roland im Münsterland gibt es statt der Kreuzung der B58 mit der L586 ab sofort einen Kreisverkehr. Allerdings wird der Verkehr auf der B58 in Richtung Ahlen für den weiteren Ausbau noch bis ins nächste Jahr als Einbahnstraße rollen müssen.

Sperrungen wegen Tiefbauarbeiten

Verschiedene Sperrungen im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom, folgende Arbeiten werden ausgeführt: 

  1. Vor den Grundstücken Osterfeldstr. 98, Varneystr. 30, Trienendorfer Str. 123 in der Straße Bommerholzer Weg,Schmiedestr. 2, neben dem Grundstück Markstr. 35 und gegenüber dem Grundstück Humboldtstr. 1:

teilweise Sperrung der Gehwege; jeweils 1 Baugrube pro Standort im Bereich der Telekom-Verteilerkästen; verlängert bis zum 28.02.2018.

  1. Vor dem Grundstück Esborner Str. 81 gegenüber der Einmündung der Böllbergstraße und vor dem Grundstück Albringhauser Str. 26:

Vollsperrung der Seitenstreifen; jeweils 1 Baugrube pro Standort im Bereich der Telekom-Verteilerkästen; verlängert bis zum 28.02.2018.

  1. In der Esborner Straße und in der Schmiedestraße ab Esborner Straße Einmündung Albringhauser Straße gegenüber des Grundstücks Esborner Str. 223 bis zur Schmiedestr. 86:

Vollsperrung der Seitenstreifen; Baugruben in Abständen von 100 m; verlängert bis zum 28.02.2018.

 

 

 

Seniorenvorlesen mit Eva-Maria Wittulsky

Das Neue Jahr ist zwar dann noch ganz jung, aber dennoch geht es in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg hoch her: Am Donnerstag, 4. Januar,  liest „Die Vorleserin“ Eva-Maria Wittulsky um 15.30 Uhr im Lesecafé der Bücherei Hohenlimburg an der Stennertstr. 6-8 allen interessierten Seniorinnen und Senioren vor. An diesem Nachmittag geht es um alte und zum Teil schon ausgestorbene Berufe. Unter dem Titel „Vom Abentürer bis zur Zofe“ nähert sich Wittulsky literarisch Berufen, in denen früher gutes Geld verdient werden konnte und die oft hoch angesehen waren. Heute sind diese Berufe meistens ausgestorben! Fotos aus alten Zeiten, projiziert auf eine Leinwand, veranschaulichen die gelesenen Texte.
Eingeladen sind Seniorinnen und Senioren, denen das Zuhören Freude macht. Die Bücherei ist barrierefrei (mit Aufzug) zu erreichen! Zeitgleich bietet das Lesecafé der Bücherei Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an, so dass das Zuhören gleich doppelt Spaß macht.
Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 13. Januar, von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist der Eingang des Bunkermuseums, Bergstraße 98.

Die Führung beginnt im original rekonstruierten Kellergeschoss des Bunkermuseums. Dort können die Teilnehmer die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen. Nach der rund einstündigen Führung geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker in der Körnerstraße. Von dort aus führt die Tour durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten. Die Führung endet auf Höhe der Marienstraße. Gästeführer Rouven Recksick gibt Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges. Zudem erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Die historische Führung ist eine Kooperationsveranstaltung des Stadtarchives und des Stadtmuseums Hagen. Die Führung kostet 18 Euro inklusive des Eintrittes für das Bunkermuseum Bergstraße. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1054 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.