Grußwort von Oberbürgermeister Erik O. Schulz

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
nicht allein der Blick auf den Kalender, auch die Betriebsamkeit auf den Straßen und
in den Geschäften verraten uns, dass das Jahr 2017 in Windeseile seinem Ende
entgegen sieht. Wie es seit vielen Jahren guter Brauch in unserer Stadt ist, will ich an
dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die bevorstehenden Feiertage und
den sich anschließenden Jahreswechsel meine besten Wünsche mit auf den Weg zu
geben. Und da bekanntlich insbesondere das Jahresende dazu einlädt, einen
Moment inne zu halten und die wichtigsten Ereignisse der zurückliegenden Monate
noch einmal kurz Revue passieren zu lassen, will ich auch dies mit einem
Augenmerk auf unsere lebendige Stadtentwicklung gerne tun.
Wenig überraschend, hat sich auch 2017 wieder einmal als ein spannendes und
bisweilen ebenso auf- wie anregendes Jahr in unserer Stadtgeschichte präsentiert –
mit vielen Herausforderungen und Erfolgen, aber leider auch einigen Hoffnungen, die
sich am Ende nicht erfüllen ließen.
Die richtig gute Botschaft für das jetzt ausklingende Jahr kam bekanntlich schon
ganz kurz vor dem letzten Jahreswechsel: Hagen hat seit 25 Jahren erstmals wieder
einen ausgeglichenen Haushalt! Das hat unsere kommunale Selbständigkeit gestärkt
und dank der weiteren Entwicklung im Jahreslauf dem Kämmerer unserer Stadt die
Möglichkeit eröffnet, Ende November einen Doppelhaushalt für 2018 und 2019 im
Rat unserer Stadt einzubringen, der weitgehend ohne neuerliche Einschränkungen
für die Bürgerinnen und Bürger bleibt. Mit der vorgesehenen Verabschiedung dieses
Haushaltes im kommenden Frühjahr bleibt gleichwohl die Verpflichtung für Politik und
Verwaltung bestehen, den uns nachfolgenden Generationen eine gute Zukunft in
unserer Stadt zu sichern. Auch wenn eine dauerhafte Entschuldung unserer Stadt
ohne ein aktives Zutun von Land und Bund in den kommenden Jahren und
Jahrzehnten realistisch betrachtet kaum zu bewältigen sein dürfte.
Unter großer medialer Begleitung ist Anfang Oktober der offizielle Startschuss für die
Aufstellung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (ISEK) für die Stadt
Hagen erfolgt. Im Wissen um die vielfältigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen,
sozialen und klimatischen Herausforderungen in unserer Stadt, hatte der Rat auf
Vorschlag der Verwaltung bereits im vorigen Jahr einen entsprechenden Beschluss
gefasst. Im ISEK werden die strategischen Leitlinien und Ziele der städtischen
Entwicklung für die kommenden Jahre und Jahrzehnte klar formuliert. Dabei werden
weitere Konzepte – etwa zum Bereich Wohnen oder Radfahren – intensiv
berücksichtigt. Und was ganz besonders wichtig ist: die Bürgerinnen und Bürger,
Vereine, Verbände und Organisationen werden auf vielfältige Weise aktiv am
Aufstellungsprozess beteiligt. Gewährleistet wird dies unter anderem durch
Workshops, Fachforen, Konferenzen in den Stadtteilen und eine intensive Nutzung
der Möglichkeiten des Internets. Die enge Einbindung der Politik erfolgt parallel über
ein eigens eingerichtetes Begleitgremium. Anfang 2018 wird es mit den ersten
Beteiligungsformaten losgehen, damit das ISEK – wie geplant – Ende 2018/Anfang
2019 fertig ist. Dann werden wir einen gemeinschaftlich erarbeiteten roten Faden, ein
Leitkonzept haben, an dem sich die zukünftige Hagener Entwicklung strategisch
ausrichten soll. Aber kein starres Korsett, so dass auch auf Unvorhergesehenes und
neue Trends und Herausforderungen reagiert werden kann.
Mit viel Begeisterung ist zudem ein weiteres, breitaufgestelltes Beteiligungsprojekt in
unserer Stadt aufgenommen worden, das im Frühjahr unter dem Titel „Natur und
Freizeit“ seine Premiere erleben durfte: die „1. Hagener Zukunftsschmiede“!
Organisiert und begleitet vom Unternehmerverein, der HAGENagentur und der
Stadtkanzlei im Rathaus geht es hier um Projekte, Impulse und Kooperationen, die
es sich zum Ziel gesetzt haben, Alleinstellungsmerkmale und Stärken der Stadt zu
benennen und – zum Beispiel im Rahmen von besonderen Veranstaltungsformaten –
auch erlebbar zu machen. Mit dem „Tag am See“ Anfang Juli, mehreren Weinfesten
am Rathaus an der Volme und einer ganzen Reihe weiterer, gut besuchter
Veranstaltungen ist dies sofort mit Bravour gelungen. All den vielen fleißigen Helfern,
die zum Gelingen beigetragen haben, sage ich auf diesem Wege noch einmal
meinen ganz herzlichen Dank für ihr Engagement. Und schon jetzt dürfen wir uns auf
die 2. Zukunftsschmiede freuen, die am 19. Februar 2018 zum Thema „Wirtschaft
und Bildung“ im ARCADEON, Haus der Wissenschaft und Weiterbildung, in Halden
stattfinden wird.

Viel Positives gibt es mittlerweile auch wieder rund um die Entwicklungen an
unserem Theater zu vermelden. Nachdem schon im letzten Jahr mit Joseph Trafton
ein neuer Generalmusikdirektor für den scheidenden Florian Ludwig gefunden
werden konnte, hat das renommierte Hagener Haus nun auch wieder einen neuen
Intendanten. Mit Francis Hüsers konnte in der Nachfolge von Norbert Hilchenbach
eine herausragende Persönlichkeit gewonnen werden, die auf eine beeindruckende
künstlerische Biografie verweisen kann und seit August mit viel Energie die neue
Herausforderung an unserem Theater angenommen hat. Zusammen mit dem neuen
Ballettdirektor Alfonso Palencia und der neuen „Lutz“-Leiterin Anja Schöne stehen
Francis Hüsers und Joseph Trafton für einen fulminanten und mit Spannung
erwarteten Neuanfang. Und auch die lang und leidenschaftlich geführten
Auseinandersetzungen rund um weitere notwendige Sparmaßnahmen konnten
endlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Der gemeinsam mit der
Theaterspitze und dem Aufsichtsrat gefundene Weg sichert dabei unser Theater als
beliebtes und gefeiertes Vier-Sparten-Haus ab.
Auch im sportlichen Bereich entwickelte sich die Erfolgskurve nach herben
Nackenschlägen im Vorjahr wieder deutlich nach oben. Nach Insolvenz und dem
damit verbundenen Rückzug aus der Basketball-Bundesliga, erhielt Phoenix Hagen
im Mai die sehnlichst erhoffte Lizenz für die 2. Liga „Pro A“. Dort hat sich das Team –
sehr zur Freude der Fans – mittlerweile fest im oberen Tabellendrittel etabliert. Und
auch die Handballer des VfL Eintracht Hagen konnten sich nach einem Jahr
Abstinenz sportlich erneut für die 2. Bundesliga qualifizieren. Dank mehrerer
gefeierter Siege in den letzten Wochen richtet sich der Blick mittlerweile auf einen
Platz jenseits der unteren Tabellenregion.
Für große Aufmerksamkeit sorgte daneben der Vorstoß eines Investors, der in
absehbarer Zukunft in Hagen eine Mehrzweckhalle für etwa 5.000 Besucher
errichten möchte. Seitens Politik und Verwaltungsspitze ist dieses Ansinnen
verständlicherweise mit großer Freude zur Kenntnis genommen worden. Auch wenn
sich ein Neubau im Bereich der sogenannten Westside hinter dem Hagener
Hauptbahnhof nicht realisieren lassen wird, wird derzeit mit Hochdruck nach einem
alternativen Standort im Stadtgebiet gesucht. Wohlwissend, dass bei einer Halle
dieser Größe die sportlichen Entwicklungsperspektiven sowohl für Phoenix als auch
für VfL Eintracht Hagen mit Blickrichtung 1. Bundesliga ausgezeichnet wären.
Für ganz viel sportliche Furore und ein buntes Treiben in unserer Stadt haben
schließlich auch die „Ruhr Games“ gesorgt. Mitte Juni war Hagen – neben Dortmund
und Hamm – Austragungsort für spannende Wettbewerbe in insgesamt fünf
Disziplinen. Dabei gingen rund um den Ischeland-Sportpark etwa 1.900 junge Aktive
aus acht Nationen an den Start und kämpften um Platz und Sieg. Eine tolle Hagener
Sportnacht mit Showeinlagen und vielen Ehrungen rundeten das Programm ab und
bewies einmal mehr, dass Hagen ein großartiger Gastgeber für Gäste aus nah und
fern sein kann!
Neben aller Freude, hat die Hagener Sportfamilie in diesem Jahr aber auch tiefe
Trauer getragen. Matthias Grothe, Trainer von Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen,
ehemaliger Jugend-Nationalspieler und langjähriger Hagener Leistungsträger,
verstarb am 31. Oktober nach schwerer Krankheit im Alter von nur 39 Jahren. Nicht
nur in den Herzen der vielen Basketball-Fans in unserer Stadt wird er immer einen
Platz haben.
Wie erwartet, hat sich auch im Jahr 2017 die vielschichtige Auseinandersetzung mit
dem Komplex Zuwanderung als eine der großen Herausforderungen für unsere Stadt
erwiesen. Dabei ist noch einmal deutlich geworden, dass das Thema Integration viel
weitreichendere Maßnahmen erforderlich macht, als dies in den Jahren 2015/2016
der Fall war, als es galt, für die große Zahl der Flüchtlinge zunächst einmal eine
Notversorgung auf die Beine zu stellen. Eine hohe Fluktuation, die wir insbesondere
bei der steigenden Zahl von Zuwanderern aus Südosteuropa registriert haben,
unterschiedlich lange Verweildauern in unserer Stadt – und damit zugleich in
unseren Kindergärten und Schulen – macht es bei oft nur mangelnden
Deutschkenntnissen nicht eben leicht, ein kontinuierliches Erlernen von Alltagsregeln
zu ermöglichen. Was folgte, waren beinahe zwangsläufig Konflikte, die zum Beispiel
in den Bereichen Wohnen und Stadtsauberkeit an verschiedenen Stellen offen zu
Tage getreten sind. Mit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle für
Problemimmobilien haben wir zeitnah reagiert und nach umfangreichen Kontrollen
auch schon einige Objekte in Hagen – unter anderem aus hygienischen und
bauordnungsrechtlichen Gründen – für unbewohnbar erklären müssen. Auch das
Thema Stadtsauberkeit wird uns in diesem Zusammenhang weiter intensiv
beschäftigen. Neben Überlegungen etwa zu einer versuchsweisen Einführung einer
kostenlosen Sperrmüllabfuhr, wird es auch in diesem Bereich zwingend erforderlich
sein, Sicherheit und Ordnung durch eine höhere Kontrolldichte sicherzustellen. Dass
es neben all diesen Problemen eine ganze Reihe von Beispielen für eine gute und
gelungene Integration in unserer Stadtgesellschaft gibt, macht gleichzeitig viel Mut!
In diesem Zusammenhang geht einmal mehr mein ausdrücklicher und herzlicher
Dank an all die vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt,
die sich auch über die Ersthilfeaktionen für die Flüchtlinge hinaus noch immer mit
großem persönlichen und zeitlichen Einsatz einbringen. Machen wir uns nichts vor:
Integration ist mindestens eine Generationenaufgabe, der wir uns alle
verantwortungsbewusst stellen müssen. Eine Alternative dazu gibt es nicht; allein
eine Integration kann dauerhaft ein friedvolles Miteinander der unterschiedlichen
Kulturen in unserer Stadt gewährleisten.

Für manche Geduldsprobe im Hagener Stadtgebiet hat im jetzt auslaufenden Jahr
2017 die aktuelle Verkehrssituation gesorgt. Dabei waren – und sind – die
Problemlagen vielfältig. So sorgten insbesondere die Arbeiten an den
Autobahnbrücken und den Autobahnen im Umfeld immer wieder für innerstädtische
Stausituationen. Und die Aussicht, dass im kommenden Jahr die Autobahnauffahrt
„Volmarstein“ für einen längeren Zeitraum gesperrt werden wird, lässt schon heute
wenig Gutes erahnen. Auch der Zustand der Brücken in Hagen selbst wird uns in der
Zukunft noch vor große Herausforderungen stellen. Für eine notwendige Erneuerung
der Brückenachse von Delstern bis zum Hagener Hauptbahnhof wurden in diesem
Spätsommer bereits erste Überlegungen vorgestellt. Ein Mammutprojekt, das bis zur
Fertigstellung mehr als zwei Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Auch das Thema
Luftreinhalteplan wird uns noch lange begleiten, wie die von außen herangetragene
Diskussion um ein mögliches Diesel-Fahrverbot für die Innenstadt. Umso dringender
wird es sein, sehr zeitnah zukunftsfähige Verkehrskonzepte für unsere Stadt zu
erarbeiten, zu diskutieren und dann auf den Weg zu bringen. Dabei müssen auch
alle Möglichkeiten zur Steigerung der E-Mobilität, denkbare Anpassungen im Bereich
des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie das aktuell in Arbeit befindliche
Radwegekonzept mitbedacht werden. Insgesamt ein elementar wichtiger Baustein
zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.
Intensiv gerungen wurde in den letzten zwölf Monaten auch weiterhin um die Trasse
für die Höchstspannungsleitung in Hohenlimburg. Hier hat „Amprion“ bei der Suche
nach Alternativen den Austausch mit den Bürgerinitiativen intensiviert und wird nach
abschließender Prüfung wohl im kommenden Frühjahr mit einem Vorschlag zur
künftigen Trassenführung ins weitere Verfahren gehen. Und auch das Thema
Windkraft wird im neuen Jahr erneut die Gemüter bewegen. Durch ein Moratorium,
das der Rat im Sommer verabschiedet hatte, waren die Planungen seitens der
Verwaltung für die Suche nach Standorten für neue Windkraftanlagen für ein halbes
Jahr ausgesetzt worden. Mit Spannung werden Kritiker wie Befürworter nun wieder
Richtung Düsseldorf blicken und abwarten, ob – und wenn ja welche – Regelungen
seitens der Landesregierung zum Beispiel für den Abstand von Windkraftanlagen zur
nächstgelegenen Bebauung rechtssicher festgelegt werden.
Beendet ist dagegen die im Jahreslauf mit großer Vehemenz geführte öffentliche
Diskussion um eine Erweiterung der AWO-Klinik im Deerth. Mit Mehrheit sprach sich
der Rat in seiner Sitzung Ende November gegen eine Realisierung der Pläne an
diesem Standort aus und erteilte dem Ansinnen der AWO damit eine Absage.
Während die vorgelegten Gutachten eine Klinikerweiterung durchaus positiv bewertet
hatten, verwiesen die Kritiker vor allem auf die schützenswerten Belange der Natur in
diesem Bereich.
Eine echte Enttäuschung stellte im März die Entscheidung der Landesregierung dar,
die gemeinsame Bewerbung der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Städte
Schwerte und Fröndenberg, des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sowie der
Kooperationspartner Dortmund und Bochum für die Regionale 2022/2025 nicht mit
einem Zuschlag zu honorieren. Unter dem Motto „Region im Fluss _ Mittendrin in
NRW“ war von den Partnern in kürzester Zeit ein ausgewogenes Konzept erarbeitet
worden, das die Möglichkeiten für künftige Fördermaßnahmen eröffnen sollte, um
das Ruhrtal als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum im Süden der Metropole
Ruhr weiterzuentwickeln. Ein Ziel, das es für die Beteiligten auch jenseits dieser
Absage weiter zu verfolgen gilt. Als ausgesprochen positiv hat sich in diesem
Zusammenhang die wirklich gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem RVR
dargestellt. So übernimmt der Verband die Kosten für eine neue Fuß- und
Radwegebrücke über die Volmemündung und erst vor wenigen Tagen wurde seitens
des RVR ein 20 Hektar großes Gelände von der Bahn am Hengsteyseeufer gekauft,
das zukünftig als Freizeitareal entwickelt und genutzt werden soll. Unsere
detaillierten Überlegungen für die weitere Freizeitentwicklung sowie erste Planungen
für die Beteiligung unserer Stadt an der Internationalen Gartenausstellung (IGA)
2027 unterstreichen zudem, dass es nach Jahrzehnten des Stillstandes an Harkortund
Hengsteysee absehbar eine spannende Fortentwicklung geben wird.
Was hat uns noch in den zurückliegenden Wochen und Monaten des jetzt bald
endenden Jahres 2017 bewegt? Wir haben zwei Wahlen erlebt – zum Landtag in
Düsseldorf und zum Bundestag in Berlin. Die Direktmandate für den Landtag
sicherten sich erneut die beiden SPD-Kandidaten Wolfgang Jörg und Hubertus
Kramer. Dem 19. Deutschen Bundestag gehört abermals René Röspel (SPD) an, der
das Direktmandat gewann, sowie Katrin Helling-Plahr, die über ihren Listenplatz für
die FDP an die Spree wechselte.
Wir haben viele Millionen Euro an Fördergeldern von Land und Bund in Aussicht
gestellt bekommen, die wir nun in den kommenden Jahren vor allem in unsere
Schulen und Kindergärten investieren werden – unter anderem für eine
fortschreitende Digitalisierung. Und auch für den weiteren Breitbandausbau in
unserer Stadt haben wir noch kurz vor dem Jahresende die stolze Summe von 21,4
Millionen Euro als Förderung von Bund und Land avisiert bekommen.
Wir haben auch in Hagen mit diversen stimmungsvollen Veranstaltungen den 500.
Jahrestag der Reformation begangen und wir haben Jubiläen gefeiert wie das 125-
jährige Bestehen von Haus- und Grund Hagen und Umgebung oder des DRK
Hohenlimburg, den 100. Geburtstag des Lions Clubs International, den 50. unserer
Müllverbrennungsanlage sowie unseres beliebten Weihnachtsmarktes, das
Zehnjährige des Kunst- und Atelierhauses an der Hochstraße oder das 5.
Kurzfilmfestival „Eat my shorts“. Wir haben eine faszinierende Ausstellung mit
Werken des große Schauspielers Armin Müller-Stahl im Osthaus-Museum erlebt und
hatten viel Spaß bei der Einweihung der neuen Freizeitanlage „Bohne“ nebst
Pumptrack in Wehringhausen.
Aber es galt auch Abschied zu nehmen von verdienten Frauen und Männern, die die
Geschichte unserer Stadt zum Teil über eine lange Zeit mit geprägt haben:
Magdalene Hoff, die unter anderem als Vizepräsidentin des Europäischen
Parlaments wirkte, die langjährige Bezirksvorsteherin von Hohenlimburg, Marie
Schumann, die ehemaligen Landtags- bzw. Bundestagsabgeordneten Wilfried
Kramps und Hans-Günther Toetemeyer, der ehemalige SIHK Hauptgeschäftsführer
Runar Enwald sowie die Unternehmer Erich Berlet und Carl-Jürgen Brandt.
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
soweit mein kurzer, alles andere als vollständiger Rückblick auf eine Reihe von
Entwicklungen und Entscheidungen, die uns ganz sicherlich in den zurückliegenden
knapp zwölf Monaten auf die eine oder andere Weise berührt oder bewegt haben.
Viele positive Ansätze sind darunter, die uns optimistisch in Richtung Zukunft unserer
Stadt schauen lassen. Eine Zukunft, an der wir im neuen Jahr insbesondere im
Rahmen des ISEK-Prozesses noch intensiver gemeinsam mit den Bürgerinnen und
Bürgern planen und arbeiten werden. Ich freue mich darauf!
Unsere Stadt hat großes Potential; in ihr leben und arbeiten großartige Menschen.
Diese Tatsache müssen wir uns immer wieder neu bewusst machen. Wir wissen um
unsere Stärken, sehen aber auch, wo Verbesserungen notwendig sind. Wichtig ist
und bleibt, dass wir stets eine positive Haltung gegenüber unserer Stadt an den Tag
legen und diese auch selbstbewusst vertreten. Diese Wertschätzung hat unsere
Stadt verdient.
Mir bleibt es, Ihnen allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer
Familien, Partnerinnen und Partnern, Freunde und Bekannten zu wünschen sowie
einen stimmungsvollen Übergang ins neue Jahr. Zugleich wünsche ich Ihnen und
uns allen für das vor uns liegende Jahr 2018 ganz persönlichen viel Erfolg, vor allem
aber Frieden, Gesundheit und Wohlergehen.
Hagen, im Dezember 2017
Erik O. Schulz

Stärkster Weihnachtssamstag seit der Eröffnung

45.000 Besucher am dritten Weihnachtssamstag in der Rathaus-Galerie Hagen

RGH_Weihnachtsgeschäft 2017 (1)Centermanager Christoph Höptner hat gute Nachrichten: „Das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat in den ersten zwei Wochen eher verhalten begonnen. Dies war auch geprägt durch den für den 10.12. beantragten verkaufsoffenen Sonntag für die Geschäfte in der Hagener City. Wie aus der Presse bekannt, wurde die Öffnung am Freitagnachmittag davor – trotz Einspruch der Gewerkschaft Verdi – vom Verwaltungsgericht erstmalig nicht untersagt. Werbung für den verkaufsoffenen Sonntag war dann nur noch am Samstag möglich. In Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Medien hatten wir vorgesorgt und konnten Werbung in den Tageszeitungen, im Radio und Online sehr kurzfristig noch am Freitag für Samstag buchen. Dann kam der Schnee am Samstag und Sonntag. Die dadurch verursachten Verkehrsbehinderungen bremsten den Erfolg dieser beiden wichtigen Tage.

RGH_Weihnachtsgeschäft 2017 (2)Die dritte Weihnachtswoche brachte dann aber mit 160.000 Besuchern die erhoffte Frequenzsteigerung von +3% zum Vergleichszeitraum in 2017. Am dritten Weihnachtssamstag konnten wir – basierend auf einer sehr guten Vorjahreszahl – über 10% mehr Besucher in der Rathaus-Galerie Hagen erreichen. Wir rechnen noch mit weiteren Frequenzsteigerungen und Umsatzsteigerungen in dieser vierten Weihnachtswoche. Wegen der „gefühlten Verkürzung der Adventszeit“ hoffen wir auf einen „Run“ nach Hagen und die Rathaus Galerie Hagen, dies auch an den Tagen nach Weihnachten und in der ersten Januarwoche.“

Klaus Beyer geht in Ruhestand

28 Jahre lang das Altenwohnheim Dahl geprägt

20171219_Verabschiedung Klaus Beyer
28 Jahre lang hat Klaus Beyer das Ev. Altenwohnheim Dahl mit viel
Herzblut und Engagement geleitet. Am Dienstag wurde er im Beisein
seiner Ehefrau Brigitte von Jürgen Kafczyk (links) und Pfr. Martin Wehn,
theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, in den Ruhestand
verabschiedet. Zahlreiche Wegbegleiter lobten dabei die Arbeit
vom „bekennenden Volmetaler“ Klaus Beyer.

Hagen-Dahl. Mit viel Herzblut, ungemein großem Engagement und persönlicher
Identifikation hat Klaus Beyer in den zurückliegenden 28 Jahren
das Ev. Altenwohnheim Dahl geleitet. Ende Dezember verabschiedet
sich der bekennende „Volmetaler“ in seinen wohl verdienten Ruhestand,
am Dienstag (19. Dezember) hat ihn Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer
der Diakonie Mark-Ruhr, im Beisein zahlreicher Wegbegleiter offiziell
verabschiedet. Dabei wurde einmal mehr das besonders herzliche Verhältnis deutlich,
das Klaus Beyer stets zu „seinen“ Bewohnern gepflegt hat. „Ich hatte
einen echten Traumjob inne“, betont er. „Mich hat immer die Vielseitigkeit
dieses Berufs besonders gereizt. Jeder Tag hat seinen ganz eigenen
Charakter. Ein Altenheim ist für mich wie eine kleine Stadt, bei der ich
eine Art Bürgermeister bin. So jedenfalls habe ich meine Arbeit verstanden.“
Und so war Klaus Beyer für Mitarbeiter und Bewohner jederzeit
ansprechbar und hatte stets ein offenes Ohr.

Das Altenwohnheim Dahl zeichnet sich durch seine familiäre Struktur
aus, „ich bin unseren Mitarbeitenden sehr dankbar, dass wir gemeinsam
stets das Gefühl des zu Hauses seins vermittelt haben. Unser Haus ist
absolut eingebettet in die Region. Vereine, Kirchengemeinde, Politik –
alle stehen hinter unseren Altenwohnheim Dahl“, freut sich Klaus Beyer,
der am 1. Januar 1990 seinen Dienst antrat. Zuvor hatte er 12 Jahre lang
als Jugendreferent im Kirchenkreis Dortmund-Nordwest gearbeitet.
„Während meines Studiums habe ich als Pflegehelfer gejobbt und seitdem
hat mich der Wunsch nicht los gelassen, eines Tages einmal selbst
ein Altenheim zu leiten.“ Diese verantwortungsvolle Aufgabe hatte der
Diplom-Sozialarbeiter nun 28 Jahre inne.
Was hat sich in den fast drei Jahrzehnten verändert? „Die große Nähe,
die ich noch in der 90er Jahren zu Bewohnern hatte, ist weniger geworden.
Die rechtlichen und administrativen Herausforderungen sind stetig
gewachsen. Dazu kommt, dass die Verweildauer der Bewohner in Altenheimen
grundsätzlich gesunken ist und der Grad der Pflegebedürftigkeit
im Verhältnis gestiegen ist.“ Zurückzuführen sei dies auf die gewachsenen
ambulanten Versorgungsstrukturen. „Für mich war es immer eine
Erholung, wenn ich die Bewohner besuchen konnte oder ihnen bei Festen
ganz nah sein konnte.“ Und so zeichnet sich das Altenwohnheim
Dahl nach wie vor durch sein bemerkenswertes Angebot an Veranstaltungen,
Projekten und Festen aus – die nicht zuletzt durch Klas Beyer
geprägt wurden.
Für die Menschen da zu sein und ihnen zu helfen, sei stets der Antrieb
von Klaus Beyer gewesen. „Deswegen kann ich einen Beruf in der Pflege
auch empfehlen, er prägt die Menschen für das Leben in positivem Sinne.
Jeden Tag kann man mit einem guten Gefühl nach Hause gehen,
weil man den Tag über Menschen geholfen hat. Das ist ein sehr anstrengender,
aber überaus erfüllender Job. Pflege ist ein Beruf der Zukunft,
Arbeitslosigkeit ist für examinierte Altenpfleger quasi ausgeschlossen“,
blickt er in die Zukunft. Apropos Zukunft, hierfür hat Klaus Beyer auch
schon einen konkreten Plan. Mit Beginn seines Renteneintritts am 1.
Januar wird er sich unter anderem im Senioren-Theaterensemble des
Stadttheaters Hagen engagieren. „Das war immer mein Wunsch, jetzt
habe ich die Zeit dazu.“

 

Lionsclub ist beeindruckt von Haus Berchum

 

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An der neuen Schaukel (v.l.): Hans Theodor Freiherr von Tiesenhausen, Dr. Ulrich Platte, Prof. Dr. Günter Fandel (alle drei Lionsclub), Hausleitung Petra Trostmann, Stiftungs-Vorstand Jürgen Dittrich.

Seit mehr als fünf Jahrzehnten engagiert sich der Lionsclub Hagen für das Haus Berchum der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Ihre besondere Verbundenheit zeigen die Lions durch eine jährliche Spende, aber auch durch regelmäßige persönliche Besuche in der Einrichtung für Menschen mit schweren Behinderungen – z.B. beim Sommerfest oder zur Weihnachtsfeier. „Es beeindruckt uns immer wieder, welch tolle Arbeit hier vor Ort geleistet wird“, betonten die Lionsclub-Vertreter Prof. Dr. Günter Fandel und Hans Theodor Freiherr von Tiesenhausen bei ihrem jüngsten Besuch. Sie sind bei den Lions die Paten dieses Dauer-Spendenprojektes, das im Club die längste Tradition hat. Begleitet wurden sie diesmal vom neuen Club-Präsidenten Dr. Ulrich Platte. Auch er war nach dem Rundgang in Haus Berchum überzeugt: „Man sieht, dass hier Bedarf für unsere Hilfe besteht.“

Mit der aktuellen Spende in Höhe von 1.500 Euro wurde das Schaukel-System im Werkstatt-Bereich erweitert. Schon die ersten Teile dafür waren mit Hilfe der Lions angeschafft worden. Wenn die Bewohner mit schweren Behinderungen in Ruhepausen darauf liegen und schaukeln, regt das ihre Sinne an. Außerdem bekommen sie auf der Schaukel u.a. Massagen. Viele Bewohner können nicht sprechen. Sie zeigen durch ein Lächeln, wie sie das Schaukeln genießen.

„Die langjährige Unterstützung der Lions ist etwas Besonderes“, so Stiftungs-Vorstand Jürgen Dittrich, „dafür sind wir sehr dankbar.“ Gemeinsam mit den Besuchern ließ er sich von Hausleitung Petra Trostmann die Nutzung der Schaukel erklären. Alle waren sich einig: „Die Schaukel-Erweiterung bringt den Menschen mit schweren Behinderungen viel Freude im Alltag.“

Kleine „Weihnachtsbastler“ prämiert

SONY DSCWas wäre die Weihnachtszeit ohne Weihnachtsbäume? Eben. Bereits seit zwei Wochen schmücken 16 Weihnachtsbäume, die von Kitas und Schulklassen, Gewerbetreibenden aus Alt-Wetter und dem Atelier Schlink gestaltet wurden, die untere Kaiserstraße und sorgen dort für eine schöne Vorweihnachtszeit. Nun wurden die drei am schönsten dekorierten Bäume von einer Jury aus Vertretern der Werbegemeinschaft, des Citymanagements und der Stadt Wetter (Ruhr) ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden die Schülerinnen und Schüler der 5c der Schule am See, die Kita-Kids des Fröbelhauses und des Gravemannhauses. Die Gewinner konnten sich ihre Geschenke in Höhe von 50 Euro selbst aussuchen. So gab es dann für die erfolgreichen „Weihnachtsbastler“ Gutscheine für „Amazon“, Toys `R` Us und die Bücherstube Draht. Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte sich bei den kreativen Bastlern: „Insbesondere die Besucher des Weihnachtsmarktes haben sich sehr über die geschmückten Bäume gefreut.“

Kinderunfall ging glimpflich aus

 

Hagen. Ein Kinderunfall ging am Montag noch einmal
glimpflich aus. Gegen 13.30 Uhr befuhr ein 63 Jahre alter VW-Fahrer
die Langestraße in Richtung Rehstraße. In Höhe Hausnummer 114 querte
unvermittelt ein Kind die Fahrbahn von rechts nach links und kam
dabei zwischen parkenden Fahrzeugen hervor. Der Autofahrer bremste
stark ab, konnte allerdings nicht mehr verhindern, dass ein
neunjähriges Mädchen auf die Motorhaube aufgeladen wurde und von dort
aus zurück auf die Fahrbahn stürzte. Im Anschluss lief die Schülerin
weg und kam wenig später mit Familienangehörigen zurück zur
Unfallstelle. Vorsorglich brachte ein Rettungswagen die
Leichtverletzte in Begleitung ihrer Mutter ins Krankenhaus, nach
ambulanter Behandlung konnte sie wieder nach Hause. Polizeibeamte
nahmen den Unfall auf, Zeugen werden gebeten, sich unter der 986 2066
mit der Unfallsachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Ladendiebe gingen arbeitsteilig vor

 

Hagen. Zwei Männer und eine Frau betraten am Montagabend
gegen 19.00 Uhr ein Kaufhaus an der Elberfelder Straße und gingen
zielstrebig in die Parfümerieabteilung. Dort stellten sich die beiden
Männer, 17 und 37 Jahre alt, so auf, dass ihre 37-jährige Begleiterin
vier Packungen Parfüm in ihre Tasche stecken konnte. Als das Trio
wieder in Richtung Ausgang unterwegs war, fing sie ein Ladendetektiv
ab und nahm sie mit ins Büro. Die hinzugezogenen Polizeibeamten
stellten die Personalien der Beschuldigten fest und legten eine
Anzeige vor, die Beute im Wert von 240 Euro blieb im Geschäft und der
Detektiv sprach ein Hausverbot aus.

Ladendieb flüchtet mit geklauter Jeans

 

Hagen. Am Montag begab sich ein bislang unbekannter Dieb
gegen 17.40 Uhr in ein Bekleidungsgeschäft auf der Elberfelder
Straße. Plötzlich griff er sich eine Jeans im Wert von rund 100 Euro
und rannte aus dem Geschäft. Hierbei löste das Alarmsystem am
Eingangsbereich aus. Eine 28-jährige Zeugin sah, dass der Dieb in die
Spinngasse abbog und von dort aus in unbekannte Richtung verschwand.
Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: Er ist ca. 40 Jahre alt
und 180 cm groß. Der Tatverdächtige hat eine normale Statur und
längere, wellige graue Haare. Zur Tatzeit war er mit einem
Kapuzenpulli und einer hellen Jeans bekleidet. Außerdem trug der
Ladendieb eine lilafarbene Leinentasche bei sich. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Zwiebelgeruch gegen Marihuana Geruch – Drogen im Wert von 10.000,- Euro

Da half auch eine zerschnittene Zwiebel in seinem Rucksack nichts
mehr. Bundespolizisten fanden die 200 Gramm Kokain und 350 Gramm
Marihuana trotzdem und nahmen den 15-jährigen Wuppertaler fest.

Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften den Jugendlichen
gestern Abend (18. Dezember), gegen 18:00 Uhr im Dortmunder
Hauptbahnhof.

Dabei wirkte der guineische Staatsangehörige äußerst nervös auf
die Einsatzkräfte. Auf Grund fehlender Deutschkenntnisse konnte eine
Konversation mit dem 15-Jährigen nicht stattfinden. Bei der
Durchsicht seines mitgeführten Rucksack bekamen die Einsatzkräfte
tränen in den Augen. In dem Rucksack „kullerten“ lose Zwiebelstücke
herum.

Warum stellte sich kurz darauf heraus. Neben dem Gemüse fanden die
Bundespolizisten insgesamt 350 Gramm Marihuana und 200 Gramm Kokain
in dem Rucksack. Der extreme Zwiebelgeruch sollte offensichtlich den
Geruch des Marihuanas verdecken.

Der Asylbewerber wurde daraufhin festgenommen und in das
Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen ihn
ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes ein.

Aggressiver Mann stört Verkehrskontrolle

 

Hagen. Am Montag führte die Polizei in der Bergstraße gegen
22.00 Uhr eine Verkehrskontrolle durch. Während der Überprüfung eines
Fahrzeugs näherte sich ein unbeteiligter 33-jähriger Autofahrer. Er
mischte sich in die Kontrolle ein. Da der 33-Jährige die Amtshandlung
weiter störte, erteilten ihm die Polizisten einen Platzverweis. Der
Mann verhielt sich weiterhin aggressiv und äußerte lautstark, wie die
Situation seiner Ansicht nach abzuhandeln sei. Daher sollten seine
Personalien festgestellt werden. Der Autofahrer händigte seine
Papiere jedoch nicht aus. Er wurde nun durchsucht. Hierbei schlug der
33-Jährige auf einen Polizisten ein. Bei dem anschließenden Gerangel
verletzte sich der Polizist leicht an einer Hand. Der Tatverdächtige
musste die Beamten zur Polizeiwache Innenstadt begleiten. Hier
konnten seine Personalien festgestellt werden. Den Mann erwartet nun
eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte.

Einbrecher schlagen Scheibe an Eingangstür ein

 

Hagen. Ein 67-jähriger Zeuge bemerkte am Montag gegen 10.15
Uhr, dass die Scheibe einer Seitentür zu einem Einfamilienhaus in der
Lennestraße eingeschlagen war. Bislang unbekannte Einbrecher
verschafften sich auf diesem Wege Zugang in das Haus und durchsuchten
alle Räume. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest,
was die Täter mitgehen ließen. Die Polizei fragt, wer ab Sonntag
gegen 16.00 Uhr bis Montagmorgen eine verdächtige Beobachtung gemacht
hat. Hinweise bitte an die Rufnummer 02331/986-2066.

Arbeit für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

 

Wetter (Ruhr) Am Dienstag musste die Feuerwehr Wetter
(Ruhr) zu insgesamt drei Einsätzen ausrücken. Gegen 15:00 Uhr war es
in der Columbusstraße in einer Wohnung zu einem medizinischen Notfall
gekommen. Die Bewohnerin konnte infolge eines Sturzes ihre
Wohnungstür nicht mehr selbstständig öffnen. Die Einsatzkräfte
erkundeten zuerst die örtlichen Gegebenheiten, ob eventuell ein
schadfreier Zugang über ein Fenster oder die Terrassentür möglich
sei. Leider war dieses nicht der Fall. Um dem Rettungsdienst den
Zugang zur Patientin zu ermöglichen, musste die Wohnungstür gewaltsam
geöffnet werden. Nachdem das geschehen war, konnte die Frau versorgt
und anschließend patientenschonend zum Rettungswagen getragen werden.
Die Polizei war mit einem Streifenwagen ebenfalls vor Ort. Die
Feuerwehr war an dieser Einsatzstelle ca. eineinhalb Stunden
gebunden.

Um 18:44 Uhr wurde dann die Löschgruppe Wengern zur Hilfe gerufen.
Eine aufmerksame Anwohnerin hatte im Bereich der Südstraße das
Piepsen eines Heimrauchmelders wahrgenommen, richtig gehandelt und
die Feuerwehr verständigt. Als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor
Ort eintrafen, ließ der Einsatzleiter den genauen Herkunftsort des
Warntones ermitteln. Dieser Ort konnte dann auch schnell gefunden
werden. In einer Garage in der Markstraße hatte der Heimrauchmelder
aus unbekannten Gründen den Alarm ausgelöst. Der eingesetzte Trupp
kontrollierte zur Sicherheit noch den umliegenden Bereich mit einer
Wärmebildkamera, konnte aber nichts Ungewöhnliches feststellen.
Bereits nach zwanzig Minuten konnte die Löschgruppe Wengern mit ihren
Fahrzeugen wieder einrücken.

Zur dritten Einsatzstelle an diesem Tag musste um 19:19 Uhr der
Löschzug Alt-Wetter ausrücken. In der Harkortstraße sollte sich eine
hilflose Person in einer Wohnung aufhalten und die Tür nicht selbst
öffnen können. Mittels eines Spezialwerkzeuges wurde die Wohnungstür
ohne Schaden geöffnet. Der Bewohner war glücklicherweise wohlauf. Da
er über Kopfhörer Musik hörte, hatte er das Klingeln und Klopfen an
der Tür nicht gehört. Auch dieser Einsatz konnte nach zwanzig Minuten
beendet werden.

Weihnachtsgruß von Bürgermeister Frank Hasenberg, Wetter (Ruhr)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und damit auch der Moment, an

denen kleine und große Menschen voller Freude ihre Geschenke

auspacken. Es ist schön zu wissen, dass sich die Menschen in der

Weihnachtszeit viele Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren Liebsten

eine Freude machen können.

Daher finde ich es umso schöner zu sehen, dass wir in Wetter dieses

weihnachtliche Gefühl des Miteinanders und des Kümmerns das ganze

Jahr hindurch kultivieren.

Ausdruck dieses Gefühls ist insbesondere unser kommunaler

Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter“, in dessen Rahmen wir

konkrete Maßnahmen umsetzen, um das Leben in Wetter für Menschen

mit und ohne Behinderungen noch lebenswerter zu gestalten.

In diesem Jahr konnten wir unter dem Titel „Wir haben schon viel

erreicht! Das wollen wir feiern!“ einen Zwischenbericht zum Aktionsplan

präsentieren, in dem wir auf mittlerweile fünf Jahre eines erfolgreichen

Inklusionsprozesses zurückblicken.

Eine Stadt besteht nicht nur aus Stein und Mörtel, sondern auch aus

dem Miteinander der Bürgerinnen und Bürger. Die Menschen, nicht die

Häuser sind das Fundament einer Stadt.

In diesem Sinne möchte ich all jenen Bürgerinnen und Bürgern ganz

besonders danken, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieses

menschliche Fundament stark bleibt.

Sich auf seine Mitmenschen verlassen zu können und zu wissen, das

sich jemand um einen kümmert, wenn man Hilfe benötigt oder einmal ein

offenes Ohr für ein drängendes Problem braucht, zeichnet eine

liebenswerte Stadt aus.

Der Schriftsteller Leo Tolstoi hat einmal geschrieben:

„Das Ziel des Lebens ist das Gute.“

Daran wollen wir bei uns in Wetter auch im nächsten Jahr weiter

arbeiten!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Angehörigen und Freunden

besinnliche und geruhsame Feiertage.

Das hat gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor lauter Stress und

Hektik unseren Alltag nahezu automatisch abspulen und kaum einmal

dazu kommen, eine Pause einzulegen und zur Ruhe zu kommen, eine

ganz eigene Bedeutung.

Bleiben Sie gesund, erholen Sie sich gut und kommen Sie gut ins und

durch das neue Jahr!

Ihr

Frank Hasenberg

 

Letzte LebensLange LeseLust in 2017

Zur letzten Vorlesestunde in diesem Jahr sind am Donnerstag, 21. Dezember, wieder alle interessierten Seniorinnen und Senioren in die Stadtbücherei auf der Springe eingeladen. Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Musikabteilung. Diesmal werden besinnliche und heitere Texte zur Weihnachtszeit vorgelesen.
Auch im nächsten Jahr wird die Vorlesereihe „LebensLange LeseLust“ fortgesetzt, bei der jeweils am 3. Donnerstag im Monat zwei ehrenamtliche Vorleserinnen zum Zuhören und zum Gespräch einladen. Eine Anmeldung zu diesen kostenlosen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Großes Winterferienprogramm im Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“

Mit zahlreichen lustigen Aktionen bietet der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“, In der Welle 35, ab Dienstag, 2. Januar, bis Samstag, 6. Januar, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für Kinder ab sechs Jahren.

Im neuen Jahr können alle Kinder am Dienstag, 2. Januar, von 12 Uhr bis 18 Uhr an einem Neujahrsbrunch und dem offenem Spieletreff teilnehmen. Die Kosten für den Brunch betragen 1 Euro. Bei der „Eilper Olympiade“ am Mittwoch, 3. Januar, von 12 bis 15 Uhr erwarten die Kinder lustige Spiele, Aktionen und Wettkämpfe. Weiter geht es am Donnerstag, 4. Januar, von 16 bis 20 Uhr für Kinder ab zehn Jahren mit einem Billardturnier, bei dem Pokale zu gewinnen gibt. Zu aktueller Musik und bei lustigen Diskospielen können die Kinder bei der Kinderdisko am Freitag, 5. Januar, von 14 bis 17 Uhr tanzen. Zum Ferienende geht es am Samstag, 6. Januar, zum Spielen und Toben in den Erlebnispark Gevelsberg. Die Kinder müssen hierfür Verpflegung, Wechselkleidung und Stoppersocken mitbringen. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro. Die Kinder treffen sich um 9.50 Uhr an der „Eilper Welle“ und kehren gegen 17 Uhr wieder zurück.

Da bei einigen Angeboten die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung persönlich im Büro des Kinder- und Jugendtreffs, unter Telefon 02331/72537 oder per Mail an jz-eilpe@stadt-hagen.de erforderlich. Die Teilnehmerbeiträge können auch mit Bildungs- und Teilhabegutscheine bezahlt werden. Von Montag, 25. Dezember, bis Montag, 1. Januar, bleiben der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“ und das Familienzentrum Eilpe geschlossen.

Stadtbüchereien zwischen den Jahren geschlossen

Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben vom 27. Dezember bis 30. Dezember geschlossen. Wer noch Lesestoff, Hörbücher oder Filme für die Zeit zwischen den Jahren ausleihen möchte, kann dies noch bis einschließlich 23.Dezember tun. Auch die Weihnachtsecke ist noch gut gefüllt mit Bilderbüchern, CDs und Erzählungen zur Weihnachtszeit.
Die Stadtbücherei Hagen wünscht allen Kundinnen und Kunden „Frohe Weihnachten und einen guten Übergang“ und freut sich auf ein Wiedersehen ab 2. Januar 2018.

Öffnungszeiten der HAGENinfo

Informationen rund um die Volmestadt, das touristische Angebot sowie interessante Gästeführungen und Touren gibt es bei der HAGENinfo der HAGENagentur, Körnerstraße 25, auch zwischen Weihnachten und Neujahr. Zu folgenden Öffnungszeiten sind die Mitarbeiterinnen da:

Von Mittwoch, 27. Dezember bis Freitag, 29. Dezember ist die HAGENinfo jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. Am Samstag, 30. Dezember bleibt sie aufgrund einer Inventur geschlossen.