Dieb greift Bundespolizisten an und rammt sich Nagelschere in den Hals

Dortmund/Schwalmtal. Am Samstagabend eskalierte in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof ein Routineeinsatz. Ein Ladendieb griff erst einen Bundespolizisten an
und rammte sich anschließend eine Nagelschere in den Hals. Bevor sich
der Mann schwerere Verletzungen zufügen konnte, wurde er überwältigt.

Gegen 22:30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Drogeriemarkt im
Hauptbahnhof gerufen. Zwei Männer hatten Waren gestohlen und waren
durch den Ladendetektiv beobachtet worden. Dieser führte die Männer
in das Geschäftsbüro und informierte die Bundespolizei.

Als ein Bundespolizist einen 41-jährigen Algerier durchsuchen
wollte, griff dieser ihn an und schlug ihm mit großer Wucht gegen die
Schulter. Anschließend griff er in seine Jackentasche, holte eine
Nagelschere heraus und rammte sich diese zweimal in den Hals. Bevor
er sich weitere Verletzungen zufügen konnte, überwältigten die
Einsatzkräfte den Asylbewerber und fesselten ihn.

Mit zwei Stichwunden im Hals wurde er unter Polizeibegleitung in
eine Dortmunder Klinik eingeliefert, wo der 41-Jährige zur
stationären Behandlung verblieb.

Der Ladendieb aus einer Flüchtlingsunterkunft in Schwalmtal ist
bereits wegen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstands
polizeibekannt. Nun leitete die Bundespolizei gegen ihn ein weiteres
Strafverfahren wegen Diebstahls und Widerstands ein.

Schlägerei unter Bekannten endete mit Widerstand

Am Samstagabend gegen 23.00 Uhr kam es in einer Wohnung am Wolfskuhler Weg zu einer Auseinandersetzung unter Bekannten, sieben Männer im Alter zwischen 21 und 39 Jahren hatten sich gestritten und dabei auch die Fäuste fliegen lassen. Beim Eintreffen der Polizei benötigte ein 32-Jähriger mit einer blutenden Kopfverletzung medizinische Hilfe und ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Stimmung unter den weiteren Beteiligten blieb aggressiv und so setzte die Polizei mehrere Streifenwagen und einen Diensthund ein, um die Situation zu
beruhigen. Lediglich ein 39 Jahre alter Gast beleidigte die Beamten,
schubste eine Polizistin und bespuckte sie mit Blut. Er musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen und bekommt eine Anzeige.

Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Am Samstag in der Mittagszeit sprach eine Unbekannte
Person den späteren Geschädigten in der Eickertstraße an und fragte,
ob er eine Münze wechseln könnte. Als der 81 Jahre alte Mann sein
Portemonnaie zückte, griff der Trickdieb selber zu und wühlte im
Hartgeldfach. Das untersagte ihm der 81-Jährige und die Parteien
trennten sich. Wenig später stellte der hilfsbereite Rentner fest,
dass es sich bei dem Mann um einen Trickbetrüger handelte, der
unbemerkt ca. 220 Euro aus dem Scheinfach gezogen hatte. Bei der
Anzeigenaufnahme beschrieb er den Täter als etwa 40-jährigen Mann von
nur etwa 1,55 Metern Größe mit auffällig blank geputzten Schuhen.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Fußgänger angefahren

Am Montagmorgen kam es in der Innenstadt zum
Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Pkw. Nach ersten
Ermittlungen lief gegen 09.00 Uhr eine vierköpfige Gruppe
Jugendlicher zwischen Goldberg- und Kampstraße über die Hochstraße.
Zeitgleich fuhr ein46 Jahre alter VW-Fahrer in Richtung Theater,
bremste nach eigenen Angaben ab, konnte aber dennoch den Zusammenstoß
mit dem letzten der Gruppe verhindern. Während die anderen
weiterliefen, fiel der 17-Jährige zu Boden und blieb zunächst reglos
liegen. Nach kurzer Zeit konnte er sich allerdings wieder aufrichten
und in einem nahe gelegenen Geschäft auf das Eintreffen von Polizei
und Rettungswagen warten. Mit leichten Verletzungen kam er zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Unfallsachbearbeitung
hat den Vorfall übernommen.

Rasenmäherdieb gesucht

Bereits im August entwendete ein bislang unbekannter Mann aus den Aufenthaltsräumen der Mitarbeiter einer Firma am Friedrich-Ebert-Platz einen benzinbetriebenen Rasenmäher des Herstellers Dolmar mit der Typenbezeichnung PM-410. Wenig später sah eine Kollegin des Anzeigenerstatters den mutmaßlichen Täter, als er gerade mit dem Rasenmäher in einen Bus der Hagener Straßenbahn einstieg, konnte allerdings nicht mehr hinterher. Die Überwachungskamera in dem Linienbus fertigte ein Foto von dem Mann und da seine Identität bislang nicht ermittelt werden konnte, erließ ein Richter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung. Zeugen, die weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Unbekannten oder seinem Aufenthaltsort geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

„Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen“

Drei Wochen lang war Pia Knoop (19) Praktikantin beim Hagener Personaldienstleister START. „Es hat mir sehr gut gefallen“, berichtet die junge Rollstuhlfahrerin, die im Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert.

Während ihres Praktikums lernte Pia Knoop den Alltag des Personaldienstleisters kennen. „Wegen ihrer Körperbehinderung gab es bei der Mitarbeit überhaupt keine Probleme“, betont Julia Hinterthan, Niederlassungsleiterin bei START in Hagen. Der Bürotrakt ist obendrein barrierefrei zugänglich und bietet daher beste Voraussetzungen für Praktikanten mit Behinderungen. Insgesamt betreibt das Unternehmen 28 Niederlassungen in NRW.

Pia Knoop hatte u.a. die Aufgabe, die Datenbank des Personaldienstleisters zu aktualisieren. Dafür rief sie Bewerber an und erkundigte sich, ob sie weiterhin arbeitssuchend sind. „Bei den ersten Anrufen ist man unsicher, aber das legt sich schnell“, berichtet die junge Frau. Außerdem saß sie bei Vorstellungsgesprächen mit am Tisch – eine wichtige Erfahrung für sie selbst. „Man muss in solch einer Situation nicht nervös sein“, hat sie festgestellt.

Für Auszubildende aus dem Volmarsteiner Berufsbildungswerk haben Praktika wie bei START große Bedeutung: „Unsere jungen Leute sammeln dabei wichtige praktische Erfahrungen“, sagt Ausbilder Uwe Schütz. Er weiß es zu schätzen, dass START schon mehrere Praktikanten aus Volmarstein aufgenommen hat.

Pia Knoop legt im Sommer 2019 ihre Prüfung ab. Für die Zeit danach hat sie einen großen Wunsch: „Ich möchte eine vernünftige Stelle finden.“

Bildquelle: ESV

Statt Kunden-Geschenke: Elflein Isolierbau GmbH spendet 2.000 Euro an Luthers Waschsalon

Schon im zweiten Jahr in Folge verzichtet das Hagener Unter-nehmen Isolierbau Elflein GmbH auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner und spendet stattdessen für Luthers Waschsalon. So kann sich die Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr erneut über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro freuen!

Geschäftsführer Joachim Elflein hat die Spende am Montag (18. Dezem-ber) gemeinsam mit seinem Sohn Fabian Elflein überreicht. Ilona Lad-wig-Henning, die Luthers Waschsalon leitet, zeigte sich dabei überaus dankbar für die Spendenbereitschaft. „Die Spende hilft unserer Einrich-tung, der nach wie vor hohen Nachfrage an unserem Hilfe- und Unter-stützungsangebot nachzukommen.“ Bis zu 150 Gäste kommen jeweils an den beiden Öffnungstagen zu Luthers Waschsalon, um die Angebote wie beispielsweise Duschen, Wäsche waschen oder zu frühstücken an-zunehmen. Dies gilt auch für das allgemein- und das zahnmedizinische Angebot.

Bildquelle: Diakonie Mark-Ruhr

 

A1: Rastanlagen Bruchmühle, Klosterholz und Funckenhausen wieder frei

Netphen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen hat die Rastanlagen Bruchmühle, Klosterholz und Funckenhausen an der A1 nach 1,5 Jahren Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben.

7,9 Millionen Euro wurden in die Anlagen zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und dem Autobahnkreuz Wuppteral-Nord investiert. Aus dem ursprünglich vorhandenen Rastplatz Bruchmühle in Fahrtrichtung Köln mit 26 LKW Stellplätzen wurde nun nach erfolgtem Ausbau eine Rastanlage mit 44 Lkw-Stellplätzen, zwei Busstellplätzen, 25 Stellplätzen für Pkw und zwei Stellplätzen für Menschen mit Behinderung. Für die Fahrtrichtung Bremen wurden auf den Rastplätzen Klosterholz und Funckenhausen mit vorhandenen 44 Lkw-Stellplätzen nun Parkmöglichkeiten für 64 LKW-Stellplätzen, jeweils zwei Busstellplätzen, 49 Stellplätzen für PKW und jeweils zwei Stellplätzen für Menschen mit Behinderung geschaffen. Mehrere Sitzgruppen, neue WC-Gebäude sowie eine moderne LED-Beleuchtungsanlage wurden an der Raststätte installiert.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/lkw-stellplaetze-an-autobahnen.html

Versuchter Trickdiebstahl an der Weihnachtsmarkt-Bude

Am Sonntag hielten sich drei Männer in der Nähe
einer Verkaufsbude des Weihnachtsmarktes in der Hohenzollernstraße
auf. Zwei von ihnen begaben sich gegen 20.00 Uhr zu dem Stand und
verwickelten die 70-jährige Verkäuferin in ein Gespräch. Die dritte
Person blieb in der Nähe stehen und beobachtete die Situation. Einer
der beiden Männer, die in gebrochenem Deutsch auf die Verkäuferin
einredeten, riss plötzlich mehrere Waren aus der Auslage. Hierbei
täuschte er eine körperliche und geistige Behinderung vor. Als die
70-Jährige die Verkaufsbude verließ, um die Waren wieder einzuräumen,
erschien plötzlich ein vierter Mann. Er begab sich in die
Verkaufsbude und versuchte, Geld aus der Kasse zu entwenden.
Mittlerweile waren mehrere Zeugen auf den Vorfall aufmerksam
geworden. Sie eilten der Verkäuferin zur Hilfe und hielten den Dieb
fest. Er konnte sich jedoch losreißen und flüchtete gemeinsam mit
seinen drei Mittätern in unbekannte Richtung. An den runtergerissenen
Waren entstand ein Sachschaden von rund 100 Euro. Die Männer können
wie folgt beschrieben werden: Der angeblich behinderte Täter ist ca.
30 bis 40 Jahre alt und 165 cm groß. Er hat eine stabile Figur und
war zur Tatzeit mit einer braunen Mütze und rotbraunen Jacke
bekleidet. Sei Begleiter ist ebenfalls ca. 30 bis 40 Jahre alt und
170 cm groß. Er hat eine normale Statur und trug eine grüne Mütze.
Der in der Nähe stehende Mann war auch ca. 30 bis 40 Jahre alt und
185 cm groß. Der Täter in der Verkaufsbude ist ebenfalls ca. 30 bis
40 Jahre alt. Er ist 180 cm groß und schlank. Der Mann trug zur
Tatzeit eine schwarze Mütze, eine dunkle Lederjacke und eine dunkle
Hose. Unter der Lederjacke war er mit einem grünen Pullover
bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Karriere mit Studium bei der Bundeswehr

Im Mittelpunkt der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
steht am Donnerstag, 21. Dezember 2017, das Studium bei der Bundeswehr.
Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ),
Körnerstraße 98 – 100, in Hagen statt.
An den Universitäten der Bundeswehr stehen 30 Master- und Bachelorstudiengänge
zur Auswahl. Im Rahmen der Ausbildung zum Offizier ist das Studium fester
Bestandteil. Die Bewerbungsfrist endet am 28.02.2018. Die Abschlüsse an den
Bundeswehr-Akademien sind mit denen an öffentlichen Universitäten uneingeschränkt vergleichbar und international anerkannt.
Doch nicht nur die militärische, sondern auch die zivile Karriere mit Studium ist
bei der Bundeswehr möglich. Die Laufbahnausbildungen für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst mit integriertem Ingenieurstudium oder für den nichttechnischen Verwaltungsdienst mit dualem Studium (Ziel Dipl.-Verwaltungswirt/-in), werden von Joachim Westhoff vom Karriere-Beratungsbüro der Bundeswehr Hagen vorgestellt. Fragen zu den Berufsaussichten und zum Arbeitsmarkt beantwortet Berufsberaterin Ute Wiesensee-Müller.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.