Feuerwehr muss zwei vollgelaufene Keller auspumpen

Sprockhövel. Am Donnerstag wurde die Feuerwehr gleich zu
zwei unter Wasser stehenden Kellergeschossen gerufen. Verantwortlich
war vermutlich die andauernde Schneeschmelze mit zusätzlich
auftretenden Regenfällen.

Deshalb mussten die Einsatzkräfte gegen 7:30 Uhr zur Löhener
Straße ausrücken. Hier stand das Kellergeschoss circa 20 cm unter
Wasser. Die Einsatzmaßnahmen der neun ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte
endeten nach rund zwei Stunden.

Ein weiterer Keller stand gegen 18 Uhr in der Hölterstraße unter
Wasser. Auch hier wurde das zu 60 cm überflutete Untergeschoss mit
Tauchpumpen entwässert. Durch Mitarbeiter der Stadt wurde zusätzlich
das Kanalsystem der betroffenen Straße kontrolliert. Nach zweieinhalb
Stunden war dieser Einsatz für die 13 ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte
abgeschlossen.

Einbrecher entwenden Schmuck und Bargeld

Bislang unbekannte Einbrecher hebelten am Donnerstag
in den Nachmittagsstunden die Eingangstür einer Wohnung in der
Feithstraße auf und durchwühlten alle Räume. Die 84-jährige
Geschädigte hatte ihre Wohnung um 13.30 Uhr verlassen und kehrte
gegen 17.00 Uhr zu sich nach Hause zurück. Hierbei bemerkte sie, dass
ihre Wohnungstür offen stand und informierte die Polizei. Die
Einbrecher ließen Schmuck und einen dreistelligen Bargeldbetrag
mitgehen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Radfahrer angefahren

Am Donnerstagmorgen befuhr ein 47 Jahre alter Mercedes-Fahrer die Straße Röhrenspring und stoppte nach eigenen Angaben an der Einmündung zur bevorrechtigten Bandstahlstraße. Als er wieder anfuhr um nach links abzubiegen, kollidierte er mit einem Radfahrer. Der 26 Jahre alte Radler kam zu Fall und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus. Der bevorrechtigte Radfahrer war auf
der Bandstahlstraße unterwegs in Richtung Industriestraße, er trug
zur Unfallzeit einen Helm und hatte die Beleuchtung an seinem Rad
eingeschaltet.

Verkehrsunfallflucht – Sachbearbeitung sucht Zeugen

Eine 54 Jahre alte Frau hatte am Donnerstagnachmittag gegen 16.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Karl-Ernst-Osthaus-Straße abgestellt und ein paar Besorgungen in dem Geschäft erledigt. Als sie nur zehn Minuten später
zu ihrem schwarzen Golf zurückkam, war der Wagen im Frontbereich
stark beschädigt. Der Unfallverursacher hatte sich entfernt, ohne
eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Einbruch in Kiosk – Zeuge lag im Laden auf der Lauer

Nach zwei Einbrüchen in seinen Kiosk an der Eilper Straße hatte der Inhaber Vorkehrungen getroffen, die am Freitagmorgen zu zwei Festnahmen führten. Jeweils in der 48. und der 49. Kalenderwoche schlugen Unbekannte eine Scheibe des Geschäfts im Bereich des Eilper Einkaufzentrums ein und entwendeten vorrangig
Zigaretten. Nach der zweiten Tat am vergangenen Freitag hatte ein
Bekannter des Betreibers die Nachtwache übernommen und sich im Laden
auf die Lauer gelegt. Gegen 02.50 Uhr bemerkte der 56 Jahre alte
Wachposten, dass eine Peron von den Schaufensterscheiben auf und ab
ging, und dann mit einem Hammer ein Loch in die Verglasung schlug.
Der Unbekannte kletterte in den Laden und lief dem Wachposten in die
Arme, der ihm einen Sprühstrahl mit seinem Reizgasgerät verpasste.
Daraufhin schubste der Einbrecher den Zeugen zur Seite und flüchtete
nach draußen. Der Zeuge nahm noch die Verfolgung auf, allerdings
konnte der Täter über den Parkplatz in Richtung Hasselstraße
entkommen. Die inzwischen alarmierten Polizeibeamten konnten im
Nahbereich einen 20-Jährigen antreffen, von dem ein starker
Reizgasgeruch ausging. Die Beschreibung des Zeugen traf auf ihn zu
und er wurde festgenommen. Gleiches widerfuhr einem 27-Jährigen, der
möglicherweise das Fluchtfahrzeug fuhr. Er machte bei seiner
Überprüfung auf der Eilper Straße widersprüchliche Angaben und wurde
ebenfalls vorläufig festgenommen. Die Kripo hat die Vernehmungen
übernommen, weitere Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Einfamilienhaus

Als ein 45-jähriger Hagener am Donnerstag um 18.20 Uhr zu seinem Haus in der Straße Am Waldesrand zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung. Bislang unbekannte Einbrecher hatten in der Zeit von 17.20 Uhr bis zur Rückkehr des 45-Jährigen zunächst vergeblich versucht, die Terrassentür aufzuhebeln. Dann schlugen die Täter das Schlafzimmerfenster ein und verschafften sich auf diesem
Wege Zugang in das Gebäude. Hier durchwühlten sie alle Schränke und
Schubladen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest,
was die Einbrecher mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Überfall auf Restaurant

Kamen. Am Donnerstag haben drei Unbekannte
ein Restaurant in der Bergstraße in Heeren-Werve überfallen. Zu der
Zeit befanden sich der Eigentümer und drei Angestellte in der
Gaststätte. Gegen 21.30 Uhr rissen drei Männer die Eingangstür auf
und stürmten in das Lokal. Während einer, mit einem Messer bewaffnet
an der Tür stehen blieb, gingen die zwei anderen zum Kassenbereich.
Einer der Täter bedrohte den Inhaber mit einer Pistole und forderte
ihn auf, das Geld aus der Kasse auszuhändigen. Der zweite Mann hatte
eine Plastiktüte in den Händen, in die die Beute gelegt werden
sollte. Nachdem sie das Geld hatten, verließen die Drei das Gebäude
und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Täter werden wie
folgt beschrieben, alle drei männlich und der Erscheinung nach
zwischen 18 und 25 Jahre. Der erste Mann war etwa 1,80m groß und
hatte eine schlanke Statur. Er war komplett in schwarz gekleidet und
hatte eine schwarze Skimaske über dem Kopf. Er bedrohte den Inhaber
mit einer schwarzen, länglichen Pistole. Der zweite Mann war
ebenfalls etwa 1,80m groß und schlank. Auch er war komplett schwarz
gekleidet mit einer schwarzen Skimaske über dem Kopf. Er hatte eine
Plastiktüte in der Hand, in der die Beute abtransportiert wurde. Der
dritte Mann blieb an der Eingangstür stehen. Er war mit etwa 1,70m
etwas kleiner und dünn. Er war bekleidet mit einem schwarzen
Kapuzenpulli, Jogginghose und hatte ein tarnfarbenes Tuch vor dem
Gesicht. Bewaffnet war er mit einem Messer, das aussah wie ein kurzer
Krummsäbel. Gesprochen hat nur der Täter mit der Pistole, nach
Zeugenangaben sprach er in akzentfreiem Deutsch. Wer hat etwas
Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter
der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.

Raub auf Tankstelle in Schwerte

Schwerte. Am Donnerstag betrat um 20.02 Uhr
ein unbekannter, maskierte Mann einen Tankstellenshop an der
Reichshofstraße. Unter Vorhalt eines Messers forderte er den 18
jährigen Angestellten auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter griff in
die Kasse, entnahm daraus die Geldscheine und flüchtete in unbekannte
Richtung.

Der Geschädigte erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus
gebracht werden.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 180 cm groß, kräftige
Figur. Er war mit schwarzer Hose, schwarzer Lederjacke, dunklen
Schuhen und grauen Handschuhen bekleidet. Mit einer Kapuze und einem
dunkelblauen Schal hatte er sich maskiert. Er bedrohte den
Angestellten mit einem Klappmesser und sprach akzentfreies Deutsch.

Wer kann weitere Angaben zum Raub oder dem möglichen Täter machen?
Hinweise bitte an die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304
921 3320 oder 921 0.

Große Geschenke dank Job für die Mama

Die alleinerziehende Marie-Kristin Kühn kann ihrer Tochter nun zu Weihnachten mehr Wünsche erfüllen.

 
Weihnachten im Hause Kühn steht in diesem Jahr unter einem besonders guten Stern: Mama Marie-Kristin hat am 1. Oktober eine Stelle als Bürokraft gefunden. Mit ihrem Gehalt und dem Einstiegsgeld vom Jobcenter kann sie ihrer vierjährigen Tochter endlich größere Wünsche erfüllen. Vorher, mit dem Arbeitslosengeld II, musste die Alleinerziehende genau schauen, was sie sich leisten konnte.
 
Über die Aktion „Jobs für Eltern“ war Marie-Kristin Kühn im September erstmals zu ihrem jetzigen Arbeitgeber, der 2015 gegründeten Firma HagenRail, gekommen. Das Hagener Jobcenter hatte – dieses Jahr speziell auch für Alleinerziehende – Vorstellungsgespräche direkt in Betrieben organisiert. Jens Schweda, kaufmännischer Verantwortlicher beim jungen Bahndienstleister „HagenRail“, ist begeistert von diesem Service und seiner Kollegin: „Das war sehr praktisch, dass uns das Jobcenter zwei vorausgewählte Damen vorgestellt hat. Wir haben uns dann am selben Nachmittag für Frau Kühn entschieden – und sind mit ihr sehr zufrieden.“ Gerade für kleine Unternehmen sei es schwierig, sich durch Berge von Bewerbungen zu arbeiten, „die dann manchmal auch einen falschen Eindruck vermitteln“, weiß Schweda.
 
Für Marie-Kristin Kühn war der sogenannte Bewerbershuttle zum Arbeitgeber der Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. „Als Alleinerziehende hat man es bei Bewerbungen schwer. Da kommen nur Absagen.“ Obwohl der Kindergartenplatz ihrer Tochter sicher sei, hätten offenbar viele Arbeitgeber die Sorge gehabt, sie würde häufiger fehlen, vermutet die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. „Für uns wäre das kein Problem, wenn Frau Kühn mal nicht kommen könnte. Wir machen hier ja keine Notoperationen“, scherzt Jens Schweda. Ganz gezielt hätte sich HagenRail für eine Alleinerziehende entschieden: „Aus sozialen Gründen, weil diese Mütter es sowieso schon schwerer haben.“ Und so sind vor Weihnachten alle Beteiligten glücklich. Und die Tochter von Marie-Kristin Kühn kann sich an Heiligabend über ihr neues Puppenhaus freuen.
 
Info: Das Einstiegsgeld (ESG) ist eine finanzielle Leistung des Jobcenters, die den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben erleichtert und an den Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin ausgezahlt wird.
 
Im Jobcenter Hagen werden durchschnittlich etwa 2100 Alleinerziehende pro Monat betreut, davon etwa 94 Prozent Mütter. Rund 630 der Alleinerziehenden haben ein Erwerbseinkommen, über die Hälfte davon einen Minijob. Rund 1400 AEZ sind arbeitsuchend, mehr als 300 sind langzeitarbeitslos (länger als zwei Jahre).
 

Fußgänger angefahren

Hagen. Das sprichwörtliche Glück im Unglück hatte ein junger Mann am
Donnerstagabend beim Zusammenstoß mit einem Auto. Gegen 17.30 Uhr bog
eine 63 Jahre alte Toyota-Fahrerin von der Schwerter Straße nach
links in die Denkmalstraße ein. Zeitgleich querte ein 23 Jahre alter
Fußgänger die Denkmalstraße bei „grün“ und sah den Bus, den er noch
erreichen wollte. Er lief los und wurde im nächsten Augenblick von
dem Pkw erfasst, aufgeladen und flog in die Windschutzscheibe. Der
Aufprall war so heftig, dass er auf der Beifahrerseite ein Loch in
die Scheibe schlug. Dennoch verletzte sich der junge Mann nur leicht
und ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich zur Untersuchung ins
Krankenhaus.

Auf Vechta folgt Heidelberg

Keine 48 Stunden nach dem Topspiel gegen RASTA Vechta geht es für die Feuervögel am Samstag, 16. Dezember,  gegen die MLP Academics Heidelberg weiter. Sprungball ist um 19 Uhr in der Arena am Ischeland. Gleichzeitig ist die Partie auch der letzte Auftritt von Dietmar Günther als Interims-Headcoach von Phoenix Hagen. Wir sagen an dieser Stelle schon einmal: Danke für deinen unbeschreiblichen Einsatz für Phoenix Hagen.

Das Team aus Heidelberg verbucht bislang keine allzu gute Auswärtsbilanz: In nur zwei von sechs Auswärtsspielen konnten sie einen Sieg mit nach Hause bringen. Zuletzt gelang ein Heimsieg gegen das TEAM EHINGEN Urspring: Insgesamt holten sie Academics sogar schon sechs Heimsiege aus sieben Heimspielen und stehen damit aktuell auf Tabellenplatz sieben. Topwerfer der Heidelberger ist Shyron Ely mit durchschnittlich 14.7 Punkten, 3.2 Assists und 3.5 Rebounds. Ihm folgen Evan McCaughey mit 11.8 Punkten und Niklas Würzner mit 10.4 Punkten pro Spiel. So wünschen sich die Gäste, dass der „Auswärtsknoten“ endlich platzt und ein Sieg in Hagen gelingt.

Für den letzten Auftritt des Trainergespanns Dietmar Günther und Kai Schulze haben sich aber auch die Feuervögel einen Sieg in den Kopf gesetzt. Nach der 83:95-Heimniederlage gegen RASTA Vechta am Donnerstag, wünscht man sich in Hagen einen Heimsieg als Abschiedsgeschenk für Dietmar Günther.

Joggerinnen von Fuchs attackiert

 

Siegen. Am Donnerstagabend wurden in Siegen-Geisweid im
Bereich der Sohlbacher Straße zwei Joggerinnen von einem Fuchs auf
offener Straße attackiert. Eine der beiden Frauen – eine 45-jährige
Siegenerin – trug dabei Bisswunden im Arm- und Beinbereich davon. Die
Verletzte musste anschließend ein Krankenhaus aufsuchen. Die wegen
des Vorfalls alarmierte Polizei informierte wegen des beißwütigen und
anschließend flüchtigen Fuchses den zuständigen
Jagdaufsichtsberechtigten.

Verwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen

Wetter (Ruhr). Die Dienststellen der Stadtverwaltung Wetter (Ruhr) sind in der Zeit vom 27. bis einschließlich 30. Dezember geschlossen.

Als Notfall ist nur die Ausstellung vorläufiger Reisedokumente möglich. Hier muss ein Nachweis über die Dringlichkeit der Reise mitgebracht werden. Alle anderen Dienstleistungen werden in dieser Zeit nicht angeboten.

Für Notfälle ist ein Mitarbeiter des Bürgerbüros, jeweils von 10 bis 12 Uhr, erreichbar.

Am 27. Dezember unter der Mobilnummer 01575 9184316

Am 28. Dezember unter der Mobilnummer 01512 2280426

Am 29. Dezember unter der Mobilnummer 01512 2280426

Am 30. Dezember unter der Mobilnummer 01575 9184316

Das städtische Sport- und Freizeitbad in Oberwengern hat zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

Türkisch-deutsche Vorlesestunde

Zu der türkisch-deutschen Vorlesestunde mit der Geschichte von Lars dem kleinen Eisbären lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Montag, 18. Dezember, um 16.30 Uhr alle Kinder ein.

Die Geschichte „Kleiner Eisbär: Wohin fährst Du, Lars?“ von Hans de Beer handelt von dem Eisbärjungen Lars, der ganz alleine auf einer abgebrochenen Scholle im Meer treibt. Schließlich landet er in Afrika. Zwar ist dort alles ganz aufregend und spannend, doch der kleine Eisbär vermisst seine kalte, weiße Heimat. Zum Glück helfen ihm seine neuen Freunde, zurück nach Hause zu finden.

Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Weihnachtskonzert zugunsten der Alzheimer-Demenz Selbsthilfegruppe Hagen e.V.

Die Sprache geht – die Musik bleibt. Sie weckt Erinnerungen, stiftet Gemeinschaft und sorgt für vielfältige freudige Emotionen, die auch bei dementen Menschen noch sehr gut vorhanden sind. Das Philharmonische Orchester Hagen veranstaltet daher am 21. Dezember 2017 um 17 Uhr im Rathaus (Ratssaal) ein Weihnachtskonzert zugunsten der Alzheimer-Demenz Selbsthilfegruppe Hagen e.V., bei dem u.a. bekannte Weihnachtslieder auch mitgesungen werden können.

Donnerstag, 21. Dezember 2017 – 17 Uhr – Rathaus (Ratssaal)

Für den kostenfreien Besuch dieses Konzertes sind noch Anmeldungen für die an Alzheimer/Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörige möglich. Anmeldung bei Claudine Scharfenberg unter Tel: 02331-2046758, c.scharfenberg@kkh-hagen.de

Kriegsweihnacht im Bunker

An diesem Samstag taucht der Bunker in die Stimmung der Kriegsweihnacht ein. Aus dem Äther des Volksempfängers erklingt die alte Radiosendung „Heimat Deine Sterne“, die versuchte, die Menschen im Krieg Ihre Not und Angst vergessen zu lassen. Mit den alten weihnachtlichen Klängen können Sie ab 14h das Museum allein erkunden oder auch an einer Führung um 16h teilnehmen.

Um 19h findet das letzte Mal in diesem Jahr dann die Simulation von Fliegeralarm im Bombenhagel statt.

 

Datum: 16.12.17

Uhrzeit: 14-20.30h

Tickets unter: www.bunker-hagen.de oder an der Museumskasse im Cafe, dass ab 14h ebenfalls geöffnet ist.

Eintritt: 9,50€ incl Führung oder 5€ ohne

Weihnachtsbasteln in der Stadtteilbücherei Haspe

Zu einer weihnachtlichen Bastelstunde lädt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Dienstag, 19. Dezember, um 16 Uhr alle Kinder ab fünf Jahren ein. Mit Hilfe einer ehrenamtlichen Bastelfee der Bücherei basteln die Kinder Engel aus Tonpapier. Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung liegt bei 1 Euro. Eine Anmeldung ist entweder in der Bücherei oder unter Telefon 02331/207-4297 erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hagen-medien.de.

Piraten freuen sich über Erfolg: grünes Licht für S-Bahn-Halt Witten- Universität

 

Witten. Der Verkehrsausschuss hat am Donnerstag einstimmig einem Antrag der
Piratenfraktion zugestimmt. Die Verwaltung hat somit den Auftrag erhalten, die
Planung eines neuen S-Bahn-Halts „Witten-Universität“ auf der Strecke
Dortmund-Witten-Hagen voranzutreiben. Damit wird sicher gestellt, dass die
Chance genutzt wird, die die „Stationsoffensive“ der Deutschen Bahn eröffnet
hatte. Im Rahmen dieser wurde eine Liste neu zu schaffender Bahnhöfe
präsentiert, die die besten Chancen auf eine Umsetzung haben – darunter der
Halt an der Pferdebachstraße.

„Wir sind zuversichtlich, dass der neue S-Bahn-Halt nun Wirklichkeit wird. Bei
Politik und Verwaltung stehen jetzt jedenfalls alle Signale auf grün! Für uns
Piraten ist es aus ökologischen und sozialen Gründen ein wichtiges Ziel, dass
Bus und Bahn qualitativ besser werden und somit weniger Menschen auf ein Auto
angewiesen sind. Der neue Bahnhof bedeutet eine deutliche qualitative
Steigerung, denn für über 20.000 Menschen verkürzt sich der Weg zur nächsten
S-Bahn-Station!“, so Björn Frauendienst, sachkundiger Bürger der
Piratenfraktion im Verkehrsausschuss.

Die Darstellung der SPD-Fraktion, dass der Antrag der Piraten nur eine alte
SPD-Idee aufgreifen würde[1], weisen die Piraten entschieden zurück. Der S-
Bahn-Halt an dieser Stelle war zwar auch bereits vor über 20 Jahren in der
Diskussion, allerdings hat sich seitdem viel geändert und das damalige
Vorhaben war schon lange eingeschlafen. Damals sollte der Bahnübergang auf
Kosten der Stadt entfernt und untertunnelt werden, wie Stadtbaurat
Rommelfanger im Verkehrsausschuss zu berichten wusste. Dies machte das
Vorhaben auch wegen der damals fehlenden Unterstützung durch die Deutsche Bahn
für die Stadt völlig unwirtschaftlich.

„Wir freuen uns über die Unterstützung der Wittener GroKo für unseren Antrag.
Eine rund 20 Jahre alte Planung in irgend einer Schublade der Verwaltung und
eine Idee des Altbürgermeisters aus dem letzten Jahrtausend führen eben nicht
dazu, dass Witten tatsächlich auch einen neuen S-Bahn-Halt bekommt. Ohne
Piraten wäre das Thema jetzt nicht in Bewegung geraten.“, so Stefan
Borggraefe, Wittener Ratsmitglied und Vorsitzender der Piratenpartei Ennepe-
Ruhr.

Wichtig für die Piraten war auch die Forderung nach einem Park+Ride- und einem
Bike+Ride-Konzept für den reibungslosen Wechsel der Verkehrsmittel als
perspektivisches Ziel. Weiterhin sollte nach dem Willen der Piraten ein
Fahrradverleih-System geprüft werden, welches vor allem im universitären
Umfeld viel Sinn ergibt. Dieser Punkt des Piraten-Antrags wurde leider
überraschend durch einen Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
vom Beschluss ausgenommen.

„Ausgerechnet die Grünen machen sich gegen einen Absatz des Antrages stark,
der ökologische Verkehrsmittel gestärkt hätte. Das nehmen wir zur Kenntnis,
nachvollziehen können wir es nicht.“, so Stefan Borggraefe.

Die Piraten werden die weitere Planung weiter eng begleiten, sicherstellen,
dass sie nicht wieder einschläft und dafür sorgen, dass die Menschen in der
Stadt gut mit einbezogen werden.

„Trotz des unnötigen politischen Geplänkels, überwiegt vor allem die Freude
über den Erfolg! Der neue S-Bahn-Halt wird auch bei der Universität, dem
evangelischen Krankenhaus und tausenden Anwohnern für viel Freude sorgen.“, so
Roland Löpke, Fraktionsvorsitzender der Piraten.