Marita Schulz hat Hospizdienst DA-SEIN geprägt

Hagen. Dass der ambulante Hospizdienst DA-SEIN der Diakonie MarkRuhr
Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet und so ein Leben
in Gemeinschaft und Geborgenheit sowie in Würde bis zuletzt ermöglicht,
ist auch ein Verdienst von Marita Schulz. „Sie hat das Angebot der
Diakonie Mark-Ruhr vor elf Jahren entscheidend gestaltet und bis heute
geprägt. Für ihren Einsatz möchten wir uns bedanken“, betont Pfr. Martin
Wehn, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr. Am Dienstag, 12. Dezember,
wurde sie mit einem Gottesdienst in der Hagener Markuskirche
und einem anschließenden Empfang in den wohl verdienten Ruhestand
verabschiedet.
Das Themenfeld der Hospizarbeit hat mich seinerzeit sehr interessiert,
ich habe verschiedene Veranstaltungen in diesem Zusammenhang besucht“
erinnert sich Marita Schulz. „Als dann die Diakonie Mark-Ruhr vor
gut elf Jahren den ambulanten Hospizdienst DA-SEIN gegründet hat und
ich angesprochen wurde, ob ich mir ein Engagement vorstellen könne,
habe ich mich zunächst ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagiert.“
Aus zunächst zwei Jahren ehrenamtlichen Engagements entwickelte sich
dann die hauptberufliche Beschäftigung als Koordinatorin.
60 Ehrenamtliche zählt DA-SEIN aktuell, 100 Begleitungen hat es in diesem
Jahr bislang gegeben. „Sie haben es immer wieder geschafft, Menschen
zu motivieren, sich ehrenamtlich in der Hospizarbeit zu engagieren.
Der ambulante Hospizdienst leistet in unserer Region eine wichtige
Arbeit und ist für die Zukunft gut aufgestellt“, lobte Regina Mehring, Geschäftsführerin
der Ev. Pflegedienste. Worte der Anerkennung fanden
ebenso Kollegen, Wegbegleiter und das Team der Ehrenamtlichen.
Marita Schulz ist gelernte examinierte Kinderkrankenschwester und hat
zuvor im Allgemeinen Krankenhaus auf der Entbindungsstation gearbeitet.
Die Gegensätze, die die beiden Berufe auf den ersten Blick implizieren,
entkräftet Marita Schulz. „Es gibt tatsächlich Parallelen! Insbesondere wenn es um das Thema Begleitung, Vertrauen und zur Seite stehen
geht. Viele Menschen empfinden eine Form spirituellen Friedens nach
der Geburt, aber auch bei einem gut begleiteten Abschiednehmen.“
Die Entwicklung in der Hospizarbeit bewertet Marita Schulz positiv. „Ich
habe den Eindruck, dass der Begriff Hospiz ein stückweit seinen Schrecken
verloren hat. Er steht heute dafür, Lebensqualität und -zeit zu geben
und nicht Leiden zu verlängern. Das hängt mit einer mittlerweile guten
palliativen Versorgung zusammen.“ So würden immer mehr Menschen
die Möglichkeit bekommen, in der Phase des Sterbens begleitet
zu wer-den. Ob ambulant, im Altenheim oder im stationären Hospiz – die
Netzwerke arbeiten intensiver zusammen. Entwicklungspotenzial gibt es
indes noch mit Blick auf die Palliativmedizin in der ambulanten hospizlichen
Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Pflegediensten.“ Dass
es ab März 2018 ein stationäres Hospiz in Hagen gibt, befürwortet Marita
Schulz sehr, denn dies ist durchaus mit dem ambulanten Hospizdienst
DA-SEIN in Verbindung zu bringen. „Die Verbindung besteht darin, dass
der Stiftungsgründer Klaus Korte in der Begleitung von DA-SEIN war. Bei
meinem Erstbesuch war seine Einstiegsfrage: ‚Warum gibt es in Hagen
kein stationäres Hospiz?‘ Wir haben ihn dann gemeinsam mit unseren
Ehrenamtlichen in den eigenen vier Wänden unterstützt. Noch bevor
Klaus Korte ins stationäre Hospiz in Letmathe ging, hat er sein Testament
zu Gunsten der Hospizarbeit in Hagen bestimmt. Über viele gemeinsame
Gespräche hin hat sich dann die Stiftung entwickelt und gegründet.“

Für viele Menschen ist das Thema Sterben oder Tod ein Tabu-Thema.
Doch Marita Schulz hat sich in ihrer Arbeit täglich damit auseinandergesetzt.
„Auch in der Kinderkrankenpflege wurde ich mit dem Thema Tod
konfrontiert und habe damals die Bedeutung von Begleitung bewusst
wahrgenommen. Den Menschen etwas zurückzugeben, ihm zu helfen
und ihn zu stützen war und ist mein Antrieb. Aber auch persönlich habe
ich den Blick auf das Leben verändert: es kommt auf besondere Momente
an, die einem Kraft geben und die man genießen muss.“
Und was hat sich Marita Schulz für ihren Ruhestand vorgenommen?
„Zunächst möchte ich erst einmal eine Pause einlegen und dann hoffe
ich, dass ich lange gesund bleibe und viel reisen kann und so viel von
der Welt erleben. Mein Traum ist es, zum Machu Pichu in Peru zu wandern.“

Kurze Unachtsamkeit verursachte 2.200 Euro Schaden

Dortmund/Hagen/Bochum/Essen/Recklinghausen/Gelsenkirchen. Nur wenige Sekunden war ein 51-jähriger Dortmunder gestern Morgen (12. Dezember) unaufmerksam. Dies bestrafte ein Taschendieb sofort, stahl ihm die Tasche und fügte ihm so einen Schaden von mehr als 2.000 Euro zu.

Der Dortmunder hielt sich am frühen Morgen (06:30 Uhr) auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hautbahnhof auf. Im Glauben, es würde sich sonst niemand auf dort aufhalten, stellte er seine Tasche auf einer Bank ab und ließ sie dort kurz unbeobachtet stehen.

Dies nutzte sofort ein Taschendieb aus und entwendete unbemerkt das Eigentum des 51-Jährigen. Weil sich in der Tasche neben einem Notebook, einem iPad zwei Smartphones noch weitere wertvolle Unterlagen befunden haben sollen, erklärte der Dortmunder, dass ihm ein Gesamtschaden von 2.200 Euro entstanden sei.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Taschendiebstahls ein und warnt vor den dreisten Tricks der Taschendiebe.

Gerade in der Weihnachtszeit nutzen die dreisten „Langfinger“ den Trubel in den Bahnhöfen und Zügen für ihre kriminellen Taten aus.

Deshalb gibt die Bundespolizei Tipps und Verhaltensregeln, wie Sie sich vor Taschendieben schützen können!

- Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: 
     Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher 
     nach der Beute.
   - Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in 
     verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst
     dicht am Körper.
- Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der 
     Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
- Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen 
     Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
- Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb 
     oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah. 
     Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden 
     (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an 
     Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

Neues Buch präsentiert 111 Stücke aus dem Stadtmuseum Hagen

111 Exponate, 111 spannende Geschichten aus der Hagener Stadtgeschichte: In dem neu erschienenen Buch „Hagener Stücke. 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ werfen die Autoren Dr. Ralf Blank und Dietmar Freiesleben vom Fachbereich Kultur der Stadt Hagen mit zahlreichen Bildern und im Großformat einen Blick in die Hagener Vergangenheit.

Von den Anfängen der Stadtgeschichte bis Heute
Die vorgestellten Exponate beginnen bei den historischen Anfängen der Stadt und erzählen Geschichten von den Menschen, ihrem Alltag und ihren Spuren sowie von Orten und Ereignissen. Spannende Hintergrundinformationen bringen neue Erkenntnisse rund um die Hagener Geschichte ans Licht: Nur wenige wissen, dass die Pickelhaube 1842 in Haspe entworfen wurde oder dass ein Drahtzieher aus Hohenlimburg an der Entwicklung einer Sicherheitsgrubenlampe in Preußen 1817 maßgeblich beteiligt war. Unter den gezeigten Hagener Stücken befinden sich auch der „Eiserne Schmied“, der prunkvolle Hammer mit dem 1899, 1962 und 2001 die Grundsteine von drei Hagener Rathäusern gelegt wurden sowie die Schreibmaschine des Hagener Dichters Ernst Meister. Einige der Exponate erzählen auch bedrückende Geschichten wie der Kleiderbügel aus dem 1867 gegründeten jüdischen Kaufhaus Jakob Löwenstein. Er ist das einzige bekannte materielle Zeugnis des Modehauses. Andere Stücke im Band vermitteln frühe Industrie- und Verkehrsgeschichte wie eine Schiene der Harkortschen Kohlenbahn in Haspe.

Der Band als Vorbote für das neue Stadtmuseum
Das Buch enthält auch eine Einleitung zur Museumsgeschichte. Seit 2016 laufen die Planungen für die Wiedereröffnung des Stadtmuseums im geschichtsträchtigen Kreis- und Landgerichtsgebäude am Museumsplatz. Anfang 2021 zum 275-jährigen Stadtjubiläum wird sich das Geschichtsmuseum neben den beiden Kunstmuseen als Teil eines kompletten Museumsquartiers im Herzen der Stadt präsentieren. Die im Band vorgestellten Objekte machen bereits jetzt neugierig auf die neue Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und zeigen, wie bedeutend und vielfältig die Hagener Museumsbestände sind.

Von der Idee über die Recherche bis hin zur Redaktion
Die Idee zum Buch ist 2016, als das neue Zentraldepot des Stadtmuseums eingerichtet wurde, entstanden. Die Sichtung von zehntausenden Objekten zeigte, wie groß der Bestand an aussagekräftigen Exponaten ist. Dr. Ralf Blank und Dietmar Freiesleben wählten 111 aus, um dem Buch einen griffigen und besonders einprägsamen Titel zu geben. Bei den zum Teil sehr arbeitsintensiven Recherchen erhielten die Autoren Unterstützung: So steuerten Dr. Birgit Schulte, Dr. Stephanie Marra, Dr. Tayfun Belgin, Holger Flick (M.A.), Andreas Korthals (M.A.), Dr. Claus Peter, Ronald Petz, André Streich und Thomas Walter Beiträge zum Buch hinzu. Für die fotografischen Arbeiten richtete sich die Hagener Fotografin Heike Wippermann im Zentraldepot ein kleines Fotostudio ein. Zudem finden sich im Buch weitere Abbildungen, die illustrierend in die Artikel eingebunden sind. Die redaktionelle Arbeit erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Klartext Verlag. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich und kostet 24,95 Euro. Für weitere Informationen steht Interessierten Dietmar Freiesleben unter Telefon 02331/207-3603 oder per E-Mail unter dietmar.freiesleben@stadt-hagen.de zur Verfügung.

„Natürlich werde ich weiter Musik machen“

Manfred Kamp freut sich am Ende seines Berufslebens auf mehr Raum für die eigene Musik. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Hagen und Kantor der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde wird sich Manfred Kamp mit einem Freitagskonzert, 15. Dezember, um 18 Uhr in der Hagener Johanniskirche in den Ruhestand verabschieden. Auf dem Programm steht weihnachtliche Chor- und Orgelmusik, unter anderem „Angels`Carols“ von John Rutter. Im Interview blickt Manfred Kamp zurück und in die Zukunft.

  1. Wie fühlt es sich an, am Ende des Berufslebens zu stehen? Es fühlt sich schon merkwürdig an, jetzt einfach aufzuhören. Natürlich bin ich wehmütig, denn ich hatte hier eine sehr gute, erfüllte Zeit. Dass künftig allerdings die ganze Organisation rund um Konzerte und Auftritte wegfällt, dass mehr Raum sein wird für die Musik – darauf freue ich mich. Und darauf, dass ich den Kopf frei haben werde, um neue Wege zu finden.
  2. Was an Ihrer Arbeit in Hagen würden Sie besonders hervorheben? Mit meinem beruflichen Engagement habe ich in dieser Stadt eine lange Tradition fortsetzen dürfen. Schon seit den 50er Jahren wurden in Hagen immer große und anspruchsvolle Konzerte angeboten. Über die Fortsetzung dieser Arbeit ist ein großes Netzwerk entstanden und auch Freundschaften zu vielen Musikern. Die Kooperation mit Chören, Orchestern und Solisten hat immer sehr viel Spaß gemacht und ein breites und tolles Angebot ermöglicht. Die Johanniskantorei hat fantastisch gearbeitet und ist oft über sich hinausgewachsen. Hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit mit dem Forum Vocale Arnsberg. Seit 2004 haben wir im Grunde jedes Jahr ein großes Werk gemeinsam aufgeführt. Das hat uns als Kantorei sehr beflügelt. Darüber hinaus ist so eine Freundschaft zwischen zwei Chören auf ökumenischer Ebene entstanden.
  3. Wie geht es denn musikalisch weiter für Sie? Natürlich werde ich weiter Musik machen. Und dabei wird meine persönliche Musik wieder mehr in den Fokus rücken. Ob ich weiterhin einen Chor leiten werde und mich bei Projekten oder in der Ensemble-Arbeit engagiere – das weiß ich noch nicht. Genau weiß ich allerdings, dass ich wieder mehr Konzerte besuchen werden. Das Ruhrgebiet liefert da ein reiches Angebot. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, einen meiner Söhne, der Berufsmusiker ist, in Zukunft intensiver zu begleiten.

Mit Manfred Kamp sprach Kristina Hußmann.

Vechta-Nachholspiel

Für Phoenix Hagen stehen in den nächsten fünf Tagen zwei Heimspiele an. Bevor am Samstag regulär die MLP Academics Heidelberg am Ischeland zu Gast sind (19.30 Uhr), wird am Donnerstag um 20 Uhr die ausgefallene Partie gegen RASTA Vechta nachgeholt.

Die Favoritenrolle müssen die Feuervögel am Donnerstagabend den Gästen aus Vechta zugestehen. Das Team von Trainergespann Douglas Spradley und Pedro Calles steht aktuell auf Tabellenplatz zwei hinter den Crailsheim Merlins. Durch einen Sieg gegen Phoenix würden die Rastas genau wie die Merlins zwölf Siege und eine Niederlage verbuchen. Doch auch für Phoenix Hagen geht es am Donnerstagabend punktetechnisch um einiges: Könnten sie von bisher acht auf neun Siege erhöhen, würden die Feuervögel sich punktgleich zu den Hamburg Towers und den PS Karlsruhe LIONS in das direkte Verfolgerfeld der beiden Spitzenreiter aus Crailsheim und Vechta einreihen.

Vechta-Topwerfer sind in dieser Saison vor allem Seth Hinrichs mit durchschnittlich 13.8 Punkten (6.2 Reb.) pro Spiel und Jannik Freese mit 14.7 Punkten (5.2 Reb.). Ex-Phoenix-Akteur Jeremy Dunbar verbucht bisher 5.3 Punkte, 1.8 Assists und 1.7 Rebounds.

Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze: „Bei uns sind soweit alle fit und wir freuen uns auf Vechta. Das Team von ist auf allen Positionen gut aufgestellt und hat eine tiefe Bank. Wir müssen unseren offensiven Rhythmus finden, da gegen Vechta 70 Punkte mit einer guten Defensive nicht ausreichen werden.“

Weihnachten steht vor der Tür

Iserlohn.  Innerhalb der letzten Woche wurde an einem Haus
an der Märkischen Straße die dortige Weihnachtsdekoration (Holzstern
und Holztannenbaum) geklaut.

Taschendiebe auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs Auf Grund erneuter
Anzeigen wegen Geldbörsendiebstahls weist die Polizei erneut auf
Taschendiebe auf dem Weihnachtsmarkt Iserlohn hin. Seien Sie bitte
wachsam, achten sie auf ihre Geldbörse und weitere Wertgegenstände,
verschließen sie ihre Handtasche und rufen sie bei verdächtigen
Personen die Polizei unter der Notrufnummer 110 an.

Münzboxen geknackt Am 11.12.2017, in der Zeit von 21:00 Uhr –
21:07 Uhr, entwendeten aus zwei Münzboxen der Waschanlage an der
Barstraße das darin befindliche Bargeld. Die Täter zerstörten die
Münzboxen mit einem spitzen Gegenstand. Es entstand erheblicher
Sachschaden.

Die Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) fragt nun: Wer kann
Hinweise zu den Dieben geben?

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich gestern (12. Dezember) die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter des Fachbereichs Personal und Organisation, und Stefan Arnold vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Verabschiedet wurden Horst Voßhall (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung),     Monika Zips (Gebäudewirtschaft), Michael Reffelmann (Theater Hagen), Elfi Ratajczszak (Gebäudewirtschaft), Birgit Rose-Walz (Fachbereich Jugend und Soziales), Jörg Reinshagen (Fachbereich Jugend und Soziales), Vera Zakrzewicz, Lothar Klemm (Theater Hagen), Sieglinde Wiemann (Gebäudewirtschaft), Rafika Herzi (Gebäudewirtschaft), Jürgen Weiß (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Marion Schwill-Höbig (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Annette Hölmer (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Johanna Kurek, Erika Renzing (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Klaus Spallek (Theater Hagen), Manfred Becker (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Bernd Heinrich (Umweltamt), Alfons Sosna (Gebäudewirtschaft), Petra Eickhoff (Fachbereich Finanzen und Controlling), Gabriele Kotysch (Rechtsamt), Werner Neuhaus (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Harald Lücke (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster) und Horst-Dieter Flüshöh (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Dirk Löser (Gebäudewirtschaft), Jolanthe Potulski (Gebäudewirtschaft), Barbara Majewski (Fachbereich Bildung), Marita Steffes (Fachbereich Bildung), Sabine David (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Gerd Meierbarthold (HABIT), Brigitte Joseph (Zentrale Dienste), Heike Schulze (Fachbereich Jugend und Soziales), Annette Nicolas (Fachbereich Bildung), Susanne Schardt (Fachbereich Jugend und Soziales) und Jörg Schmidts (Fachbereich Jugend und Soziales).

Bereits sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte Werner Stapel (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen).

Zivilstreife nimmt Gesuchten auf Weihnachtsmarkt fest

 

Hagen. Eine Zivilstreife traf am Dienstagnachmittag auf dem
Hagener Weihnachtsmarkt auf einen alten Bekannten. Gegen den 30 Jahre
alten Hagener bestanden zwei Haftbefehle über insgesamt 160 Tage, die
das Gericht wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und eines
Drogendeliktes erlassen hatte. Da der junge Mann die ersatzweise zu
zahlende Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro nicht zahlen konnte, nahmen
die Beamten den Gesuchten fest und brachten ihn ins die
Justizvollzugsanstalt.

Brandanschlag in Kamen – Fahndungsaufruf!

Am Freitag, 1. Dezember 2017, kam es gegen 0.25 Uhr zu einer
schweren Brandstiftung in Bergkamen. In dem Mehrfamilienhaus in der
Straße In der Schlenke befanden sich zum Zeitpunkt des Brandanschlags
30 Personen. Aktuell wird wegen 30-fachen versuchten Mordes
ermittelt.

Die unbekannten Täter nutzten einen 10-Liter-Kanister, um
Brandbeschleuniger am Tatort auszuschütten. Es ist davon auszugehen,
dass der oder die Täter den Kanister zuvor an einer Tankstelle
befüllt haben.

Wer kann Hinweise zu den Tätern geben? Ein Fahndungsplakat mit
Bildern des Kanisters ist beigefügt.

Bitte melden Sie sich direkt bei der Mordkommission unter
0231-132-7613 oder -7113! Außerhalb der Geschäftszeiten (montags bis
freitags, 7 bis 16 Uhr) wählen Sie bitte folgende Nummer der
Kriminalwache Dortmund: 0231-132-7999.

Erneut gezielter Schlag gegen Drogenhändler

Dortmund. Durch mehrere Hinweise von Zeugen konnten Zivilfahnder der Dortmunder Polizei, gestern Nachmittag, 12. Dezember 2017, in Dortmund im Umfeld des Merkursportplatzes / Schumannstraße mehrere mutmaßliche Drogenhändler festnehmen.

Die konkreten Hinweise bezogen sich auf ein Personentrio, das sich auf dem Sportplatz mit dem Verkauf von Drogen verdingen würde. Die zivilen Einsatzkräfte nahmen daraufhin das Gelände in ihren Fokus. Hierbei konnten die Beamtinnen und Beamte tatsächlich ein verdächtiges Trio beobachten. Wiederholt betraten Personen aus dieser Gruppe ein Haus in der Rückertstraße und verließen diese Adresse wenig später.

Bei der anschließenden Kontrolle und vorläufigen Festnahme des Hauptverdächtigen, einem 28-Jährigen aus Dortmund, wurden 30 Tütchen (vermutlich) mit Marihuana sichergestellt. Die beiden mutmaßlichen Komplizen führten Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe mit sich. Bei der Durchsuchung der betroffenen Wohnung in der Rückertstraße fanden die Ermittler weiteres Marihuana und Bargeld. Unter dem Strich konnten 57 „Verkaufseinheiten“ Marihuana und über Tausend Euro Bargeld sichergestellt werden. Neben Verpackungsmaterialien für die „Ware“ fanden die Einsatzkräfte noch Feinwaagen, Baseballschläger und eine Softair-Waffe in der Wohnung.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder entlassen. Auf sie könnte jetzt ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Drogenhandel zukommen.

Die Polizei Dortmund wird bei der Bekämpfung der Straßenkriminalität „am Ball“ bleiben. Wir sind für jeden Hinweis dankbar, denn jeder Zeuge hilft dabei, die Nordstadt nachhaltig sicherer zu machen. Bei verdächtigen Beobachtungen rufen Sie bitte den kostenlosen Notruf der Polizei 110!

Porsche prallt auf Wildschwein – Fahrer verletzt

Am Mittwoch, 13.12.2017, kam es zu einem Unfall mit einem
Verletzten 44-Jährigen. Gegen 03.15 Uhr fuhr der Gevelsberger die
Hohenlimburger Straße in Richtung Innenstadt hinab. Als plötzlich ein
Wildschwein auf Höhe der Einmündung Herbecker Weg aus der Dunkelheit
auf die Straße lief, konnte der Fahrer nicht mehr bremsen. Durch den
Aufprall wurde der Porsche stark beschädigt und der Fahrer leicht
verletzt. Es entstand ein Schaden von zirka 40.000 Euro. Der
Gevelsberger rief die Polizei und musste seinen Porsche nach dem
Unfall abschleppen lassen. Das Verkehrskommissariat nahm die
Ermittlungen auf.

Einbruch in der Zehlendorfer Straße

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem Einbruch in
ein Mehrfamilienhaus. Vermutlich schlugen die Täter zwischen 14:30
Uhr und 22:00 Uhr zu. Als die 53-jährige Mieterin in ihre Wohnung
zurückkehrte, fiel zunächst keine Besonderheit auf. Erst im
Schlafzimmer bemerkte sie, dass das Glas der Terrassentür ein Loch
aufwies und diese einen Spalt breit geöffnet war. Wenig später
stellte sich heraus, dass es sich um einen Einbruch handelte. Die
Täter stahlen nach ersten Ermittlungen Bargeld und Schmuck im Wert
von zirka 500 Euro. Auch gesammeltes Münzgeld aus einer Vase ließen
die Einbrecher nicht unberührt und nahmen es mit. Die Kripo übernahm
die Ermittlungen vor Ort.

Ladendiebe gingen professionell vor

 

Hagen. Obwohl sie recht professionell vorgingen, konnten
Ladendetektive in einem Bekleidungsgeschäft in der Hagener
Fußgängerzone zwei Ladendiebe festhalten. Die beiden 21 und 24 Jahre
alten Männer hatten am Dienstagnachmittag je einen Pullover aus den
Auslagen genommen und waren damit durch den Laden gelaufen. Nachdem
sie sich unbeobachtet fühlten, gingen sie in Umkleidekabinen und
entfernten die elektronisch gesicherten Preisschilder. Dazu führten
sie Rasierklingen mit, die sie zum Durchtrennen der Vorrichtungen
nutzten. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne die Detektive
gemacht, die zu Dritt die Diebe stellen konnten. Während sich der
Ältere halbwegs einsichtig zeigte und nach Durchsuchung und
Personalienüberprüfung einem Platzverweis der hinzugezogenen
Polizeibeamten nachkam, blieb der 21-Jährige aggressiv und bekam
prompt die Quittung, er verbrachte die kommenden Stunden im
Polizeigewahrsam. Die Waren blieben im Geschäft, gegen die beiden
Ladendiebe legten die Polizisten eine Anzeige vor.

Tannenbaumdiebe

 

Hagen.  Eine größere Menge Tannenbäume erbeuteten Unbekannte
in der Nacht von Montag auf Dienstag vom Gelände eines Baumarktes an
der Schwerter Straße. Eine Mitarbeiterin stellte am Dienstagmorgen
fest, dass der Zaun, dessen Elemente mit Ketten verbunden waren,
nicht mehr in den vorgegebenen Bodenverankerungen stand. Der Bestand
der Bäume schien deutlich geschrumpft und eine erste Inventur
bestätigte, dass Diebe in der zurückliegenden Nacht insgesamt 24
Weihnachtsbäume im Gesamtwert von ca. 620 Euro geklaut hatten.
Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder dem
Abtransport der Beute gemacht haben, melden sich bitte unter der 986
2066.

Jahresabschluss im Emster Kulturhof – Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Für die Freunde der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem dortigen Kulturprogramm ist die Darbietung des Dortmunder Schauspielers Carsten Bülow bereits eine liebgewonnene Tradition. Schon im siebten Jahr in Folge gibt Bülow zum Jahresabschluss im Kulturhof eine szenische Lesung nach der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Für den hauptamtlichen Mitarbeiter der Emster AWO, Sven Söhnchen, kann es keinen schöneren Abschluss im Dezember geben. „Wer einmal diese ergreifende Vorstellung miterlebt hat, der kennt den Geist der Weihnacht und ist für die kommenden Festtage bestens gerüstet“, ist sich Söhnchen über den Zauber von Bülows Darbietung sicher.

In der bekannten Geschichte geht es um den geizigen und unbelehrbaren Ebeneezer Scrooge, der nur an sich selbst und die Macht des Geldes glaubt. Er ist von sich überzeugt und lässt keine andere Meinung gelten. In der Weihnachtszeit wird er von Geistern heimgesucht und beginnt sein Leben zu ändern.

Man möchte sich in der heutigen Zeit wünschen, dass es für viele Menschen die Möglichkeit gibt, zu einem gerechteren Leben zu finden. Um hierfür eine Grundlage zu schaffen, aber sich auch bei den Freunden, Besuchern und Nachbarn zu bedanken und den Kulturhof erstmals im neuen Licht zu präsentieren lädt die Kulturhof-Mannschaft der Emster AWO zu dieser besonderen Veranstaltung ein. Aber Achtung: nur 99 Personen finden in der gemütlichen Begegnungsstätte Platz.

Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Szenische Lesung mit Carsten Bülow

Sa., 16.12.2017

19:30 h

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Eintritt 5,00 Euro

Bildquelle: Kuturhof Emst

ZEHN BEETHOVEN-VIOLINSONATEN

Im Rahmen der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM erlebt das Publikum am kommenden Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr, noch einmal das betörende Spiel der Violinistin Anna Kritsina in Begleitung des Pianisten Professor Burkhard Schaeffer.
Die Violinistin Anna Kritsina und der Pianist Burkhard Schaeffer treten seit 2014 regelmäßig gemeinsam auf. Für das Emil Schumacher Museum stellen sich die beiden Künstler an zwei Abenden einer besonderen musikalischen Herausforderung: der Interpretation aller zehn Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven. Das erste Konzert fand bereits vor einer Woche statt. Beide Abende können selbstverständlich getrennt besucht werden. Die Violinsonaten gelten nach wie vor als Höhepunkte der Violinliteratur und künstlerische Meilensteine, spiegeln sie doch das gesamte Spektrum der ungeheuren Schöpfungskraft Beethovens wider.
Die Zuhörer erwartet eine spannende Reise durch Leben und Schaffen eines der bedeutendsten Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. Überquellende Lebensfreude, grenzenloser Optimismus und Schaffenskraft des jungen Beethoven, die in den frühen Sonaten mitreißen, weichen in den späteren Werken mitunter Verzweiflung, Wut und Demut. Die letzte Sonate begeistert wiederum durch ihren harmonischen und ausgeglichenen Charakter.

Mit der Reihe Klassik & Jazz im ESM setzt das Emil Schumacher Museum bereits seit fünf Jahren einen eigenen musikalischen Akzent im Veranstaltungskalender der Region. Veranstaltet wird die Reihe durch den Förderverein Emil Schumacher Museum e.V mit Unterstützung durch den Kulturverein Westfalen e.V. Spielort ist das Auditorium des Emil Schumacher Museums oder das Foyer des Kunstquartiers.

Über den nachstehenden Link erhalten Sie ein freigegebenes Foto der Künstler (300 ppi): www.dropbox.com/s/9ukmviuy5vh4foh/Anna_Burkhard.jpg?dl=0
Wer: Anna Kritsina (Violine) und Burkhard Schaeffer (Klavier)
Was: Ludwig van Beethoven
Beethoven-Violinsonaten
Wann: Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr 
Wo: Auditorium des Emil Schumacher Museums, Hagen
Eintritt:  € 15,- Vorverkauf in der Buchhandlung am Rathaus, Mariengasse 5, 58095 Hagen, T +49 2331 326 89
€ 18,- Abendkasse
Über diesen Link finden Sie eine Übersicht das gesamten Veranstaltungsprogramms.

Spendenfest und geführte Besichtigungen im Tierheim der Stadt Hagen

Weihnachten auch für Heimtiere – unter diesem Motto findet am Samstag, 16. Dezember, im Tierheim der Stadt Hagen, Hasselstraße 15, das Fest „Päckchen für ein armes Pfötchen“ des Tierschutzvereins Hagen und Umgebung e.V. sowie die Jubiläumsfeier „Fünf Jahre Neubau Tierheim der Stadt Hagen“ statt. Anlässlich der Veranstaltung sind an diesem Tag keine Vermittlungen möglich.

Die Besucher können an diesem Tag Geschenke und Spenden für die Tiere mitbringen. Zudem gibt es ab 12 Uhr Führungen durch das Tierheim und über das Gelände. Dabei können die Besucher das Kleintierhaus, den Hundeplatz und das Gelände für Nutztiere besichtigen und die Arbeit im Tierheim kennenlernen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Wintermärchen in der Stadtbücherei

Unbekannte und bekannte Winter- und Weihnachtsmärchen liest die Vorlesepatin allen Kindern ab fünf Jahren bei der Vorlesestunde „Märchen und Geschichten aus aller Welt“ am Samstag, 16. Dezember, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe vor. Im Anschluss können alle Kinder eigene Engelssäckchen basteln. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Romantischer Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen

An über 30 Ständen erwartet die Besucher des traditionellen Weihnachtsmarkts im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 16. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 11 bis 18 Uhr ein vielfältiges Angebot an hölzernen und kunstgewerblichen Produkten. Zudem erhalten alle Besucher im Museum Wasserschloss Werdringen freien Eintritt.

Der Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen zieht aufgrund seiner besonderen Atmosphäre und dem nicht-konventionellen Angebot Besucher aus der ganzen Region an. Mit Weihnachtsmusik im Schlosshof und einer großen Auswahl an wärmenden Getränken sowie süßen und deftigen Speisen wird der Weihnachtsmarkt zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Auch das Museum ist mit Attraktionen wie der lebensechten Nachbildung des Mammuts und der imposanten Ritterfigur für Kinder und Erwachsene sehenswert. An den Weihnachtsmarkttagen liest zudem ein Vorleser für Kinder ab fünf Jahren eine weihnachtliche Geschichte. Das Museum ist am Samstag, 16. Dezember, von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Wasserschloss Werdringen erreichen Besucher am besten über die Autobahn 1, Ausfahrt Hagen-West. Da am Wasserschloss nur begrenzt Parkmöglichkeiten vorhanden sind, wird die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen. Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt und zum Museum ist kostenlos.

Foto: Holger Flick