Wege in Ausbildung für geflüchtete Menschen

Wege in Ausbildung für geflüchtete Menschen hat die KAUSA Servicestelle Hagen in der letzten Woche präsentiert. Beispiele aus zwei Hagener Unternehmen gaben Einblick in die betriebliche Praxis und waren die Grundlage für einen Austausch der Teilnehmer.

Ziel der Veranstaltung war es, Erfahrungen von Betrieben zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung auszutauschen. Konkret ging es darum, die Möglichkeiten für Unternehmen und Geflüchteten zum gegenseitigen Kennenlernen z.B. über Praktika zu erörtern, Hürden abzubauen und Unterstützungsmaßnahmen für beide Seiten zu präsentieren. Praktika, so ein Fazit der Veranstaltung, zeigen, wo die Interessen und Stärken der einzelnen Bewerber liegen und stellen erste Arbeitsproben dar. Sie ermöglichen eine intensivere Kontaktaufnahme zwischen Geflüchtetem und Betrieb.

KFZ-Meister Martin Steffen, Carworks KFZ-Meisterwerkstatt, ist davon überzeugt, dass Praktika ein optimaler Einstieg in die Ausbildung und damit in die Arbeitswelt sein können. Für die Unternehmen biete sich dadurch die Chance, aktiv potenzielle Nachwuchskräfte zu fördern. Neben der Sprachbarriere könne besonders der kulturelle Hintergrund des Praktikanten bzw. Auszubildenden eine Herausforderung sein: „Es hat eine Weile gedauert, bis mir klar war, dass bestimmte Verhaltensweisen im Arbeitsalltag einfach daher kommen, dass Geflüchtete gewisse Regeln, von denen wir meinen, dass sie allgemeingültig sind, nicht kennen oder anders auslegen. Es ist so: ‚Andere Länder, andere Sitten‘.“

Ähnliche Erfahrungen schilderte auch Melanie Ott, Leiterin des McDonalds Restaurants in der Hagener Innenstadt. Im Hinblick darauf, wie Geflüchtete an die duale Ausbildung herangeführt werden können, empfahl sie den anderen Unternehmen: „Man sollte den Mut haben es auszuprobieren. Man hat, außer der Zeit, die man investiert, nicht viel zu verlieren.“

Veranstalter war die KAUSA Servicestelle Hagen der agentur mark GmbH. Ziel ist es, die Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Hagen zu verbessern und strukturelle Benachteiligungen abzubauen. Der Name „KAUSA“ steht für Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration. Die KAUSA Servicestellen werden als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Bildquelle: agentur mark GmbH

 

 

Offener Brief an die Medien: Realistisch über Hagen-Wehringhausen berichten!

In der letzten Zeit wird durch die Medien, in Zeitungen und im Fernsehen, vermehrt über die Herausforderungen im Zusammenhang mit Stadtsauberkeit, Sicherheit, Zuwanderung im Stadtteil berichtet, die vermeintlich durch Zuwanderung entstehen. Diese sollen angegangen werden. Zuständig sind die Bürger und Initiativen, doch für bestimmte Themen sollte der Stadtteil sich bei der Politik und der Verwaltung weiter stark machen.

Trotz der Herausforderungen sollten die guten und lebenswerten Seiten des Stadtteils, die das Engagement der Initiativen hier binden, in der Öffentlichkeit mindestens ebenso bekannt sein wie seine „Schwächen“. Darum geht es in dem Anschreiben, welches zusammen mit dem Wehringhauser Journalist Jan Eckhoff entstanden ist. Der Wunsch nach einer positiveren Außenwahrnehmung war auch ein bestimmendes Themenfeld auf der letzten Stadtteilkonferenz der Sozialen Stadt, in deren Folge unter anderem auch der Wehringhausen-Codex entstanden ist., der als Leitbild und Wertekanon zu verstehen ist.( https://wehringhausen.org/).

>>Der Hagener Stadtteil Wehringhausen erfährt aktuell eine breite mediale Aufmerksamkeit: Kleinere Beiträge im Regionalprogramm zeigen die schönen Seiten unseres Viertels, weisen auf die bewegte jüngere Geschichte und popkulturelle Bedeutung des Quartiers zwischen Goldberg und Ennepe hin. Doch insbesondere in den vergangenen Wochen und Monaten macht sich eine gewisse Unruhe breit: In Zeitungsartikeln wird von einem drohenden „Kippen“ des Stadtteils berichtet. Ein auf einem privaten Fernsehsender ausgestrahlter Beitrag stilisiert Wehringhausen gar zu einem „neuen Duisburg – Marxloh“ hoch. Verwackelte Kamerafahrten und untragbare Behauptungen, beispielsweise man könne sich als Frau am Nachmittag nicht mehr auf die Straße trauen, werden unreflektiert gesendet.

Befeuert werden diese Diskussionen von Facebook Gruppen, in denen sich einige Einwohner gegenseitig in Frustration und Fremdenangst bestätigen und eine bei der Boulevardpresse willkommene „Lobbyarbeit“ leisten, an deren Ende es nur noch Verlierer geben kann: Denn nicht nur der Zusammenhalt im Stadtteil, auch die Außenwirkung im restlichen Hagen und weit darüber hinaus leiden massiv.

Die Herausforderungen, vor denen der Stadtteil steht, wollen wir nicht negieren. Die Stadtsauberkeit und die Integration von Zugewanderten sollten verbessert werden, dennoch leben wir gerne in Wehringhausen und engagieren uns in und für unseren Stadtteil und glauben, dass die positiven Seiten die Schwierigkeiten bei weitem überwiegen.

Wehringhausen liegt in unmittelbarer Nähe zum ausgedehnten Stadtwald und bietet neben dichter Urbanität die fußläufige Möglichkeit zur Naherholung. Die Nahversorgung ist durch die inhabergeführten Geschäfte im Quartier und die fußläufige Erreichbarkeit der Hagener Innenstadt samt Hauptbahnhof gesichert. Wehringhausen ist ein Stadtteil der kurzen Wege und dadurch auch der guten Kontakte. Liebenswert macht den Stadtteil daher nicht nur seine gründerzeitliche Bebauung, die zum typischen Flair beiträgt, sondern auch die regelmäßigen und teils täglichen Begegnung der Menschen. Sie bieten die Chance zum Dialog über Gutes und über Herausforderungen und ermöglicht gemeinsames Engagement. Es gibt viel zu tun, doch es gibt genug Menschen, die in unserem Viertel mit anpacken und Wehringhausen besonders Lebens- und Liebenswert machen wollen.

Ehrenamtliche – privat und spontan oder organisiert in Vereinen – arbeiten Hand in Hand mit professionellen Einrichtungen, sozialen Trägern, der Stadtverwaltung, Händlerinnen und Händlern sowie Kulturschaffenden. Wir reden miteinander, wir sitzen zusammen und wir schaffen stetig und bestimmt eine Realität, die weit von dem abweicht, was manche Medien in Wehringhausen offenbar gerne sehen möchten.

Wir wünschen uns in diesem Sinne eine differenziertere Berichterstattung, die z.B. auch die bürgerschaftlich und städtisch initiierten Initiativen thematisiert. Für diese Sichtweise unseres Quartieres stehen WIR, die hier leben, den Stadtteil aktiv und öffentlich prägen und uns selbstbewusst engagieren um uns und anderen ein liebenswertes Quartier zu schaffen, das Anerkennung und Beachtung verdient hat:

 Initiative L(i)ebenswertes Wehringhausen (Street Art, Urban Art, Stadtsauberkeit)
 Händlergemeinschaft „Wir in Wehringhausen“ (Veranstaltet u.a. die „Nacht der langen Tische“
und andere „Umsonst und draußen“ – Aktionen
 Die Initiatoren des Garagenrock – Festivals (Musik Umsonst und draußen im Garagenhof)
 Die Initiatoren des Wehringhauser Schnurlosfestivals (akkubetriebenes Musikfestival auf dem
Goldberg)
 Die Organisatoren des „Tags der offenen Hinterhöfe“ (u.a. grüner Stern Wehringhausen e.V.)
 Der grüne Stern Wehringhausen (Repair Cafe, Projekte mit Zuwanderern, Straßenkunst, etc.)
 Das Kulturzentrum Pelmke (Musik, Kultur, Programmkino, Veranstalter Stadtteilfest, etc.)
 Evangelische Pauluskirchengemeinde (Gospelfestival, Nachbarschaftstreffen, Konzerte,…)
 Katholische Kirchengemeinde St. Michael (Soziale Projekte, Kirche in anderem Licht,
Kulturangebot, Sommerfest, Trödelmarkt)
 Die Falken (Jugendprojekte und Projekte mit Zuwanderern)
 Das Paulazzo (Jugendeinrichtung der evang. Kirche, Zuwandererprojekte, u.v.am.)
 Der Lenkungskreis der Sozialen Stadt Wehringhausen (bestehend aus Vertretern diverser
Einrichtungen, Vereinen und Bürger)
 Initiative „Kunst vor Ort“ (u.a. Kunstprojekte mit Kindern aus Südosteuropa)
 Die Initiatoren und Unterzeichner des Wehringhausen – Codex
 Das Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Wehringhausen (Fördermittel für Ehrenamt,
Stadtumbau, Vernetzung der Initiativen, Kommunikation zwischen Verwaltung und Stadtteil)
 Das Projekt „Soziallotsen“ des Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
 Erzählcafe „Altes Backhaus“ e.V.
 Das Projekt „NRW hält zusammen“ (Integrationsprojekt für Zuwanderer aus Südosteuropa)
 Förderverein der Wildgehege im Wehringhauser Bachtal e.V.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme, die im Rahmen einer Berichterstattung ein umfassendes und realistisches Bild von Wehringhausen zeichnen möchte und bieten Ihnen gerne Pressegespräche an.
Für eine Kontaktaufnahme stehen wir jeweils gern zur Verfügung. Das Quartiersmanagement der sozialen Stadt vermittelt gerne die Kontakte zu den oben genannten Initiativen im Stadtteil Wehringhausen und gibt erste Auskünfte.

i.A.
Quartiersmanagement Wehringhausen
Lange Straße 22, 58089 Hagen
Telefon: (02331) 3 73 5266
team@qm-wehringhausen.de<<

Rückruf Simply Sunny Feigen

Seevetal. Die Kavo Produktions GmbH ruft den Artikel Simply Sunny Feigen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) Juli 2018, Charge 39677, zurück. Im Rahmen einer Stichprobe wurde der Schimmelpilz Ochratoxin A nachgewiesen. Weitere Artikel und weitere MHDs sind nicht betroffen. Kunden, die das entsprechende Produkt mit der oben aufgeführten Charge bei Penny gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück geben. Verbraucherfragen beantwortet der Kundenservice der Kavo Produktions GmbH unter der mail Adresse kundenfragen@kavo-produktion.de

Zum Tode von Carl-Jürgen Brandt

Hagen (ots) – Carl-Jürgen Brandt, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH + KG, ist am vergangenen Wochenende im Alter von 71 Jahren verstorben. Nach dem Tod seiner Mutter Betty Brandt, übernahm Carl-Jürgen Brandt 1984 als 38-Jähriger die Verantwortung für das Familienunternehmen. Mehr als 30 Jahre lang lenkte er die Geschicke des Familienbetriebs. Das teilt das Unternehmen mit.

 

„Carl-Jürgen Brandt steckte seine ganze Leidenschaft und Kraft in die erfolgreiche Weiterentwicklung des Familienunternehmens. Durch sein unermüdliches Engagement, seine geschäftlichen Ideen und seinen wirtschaftlichen Weitblick hat er die Firma, die sein Vater 1912 gründete, zu einer erfolgreichen Unternehmensgruppe weitergeführt.

Heute wird das Unternehmen, das rund 950 Mitarbeiter an vier deutschen Standorten beschäftigt, in dritter Generation von den Söhnen Carl-Heinz und Christoph Brandt mit zwei weiteren Fremdgeschäftsführern geführt“, so eine Unternehmenssprecherin.

Busse der Hagener Straßenbahn rollen wieder

Hagen. Nachdem am Vormittag zunächst der Hagener Busverkehr eingestellt wurde, heißt es jetzt: „Die Busse rollen wieder.“ Allerdings witterungsbedingt nur eingeschränkt. Teilweise haben die Busse keine Chance gegen die Straßenverhältnisse und auch durch andere Verkehrsteilnehmer kommt es zu Verkehrsbehinderungen im Hagener Stadtgebiet. Ratsam ist es also, sich unter http://www.strassenbahn-hagen.de zu informieren.

Drei E-Bikes gewonnen

Gewinnüberreichung in der Rathaus Galerie Hagen. Im Oktober und November 2017 hingen drei E-Bikes an der Decke über dem Brunnen in der großen, zentralen Rotunde der Rathaus Galerie Hagen.

„Gibt`s hier jetzt auch schon Fahrräder?“ fragten sich viele Besucher. Die drei Räder waren aber nicht zu kaufen, sondern nur zu gewinnen im Rahmen des Treue-Gewinnspiels, das vom 23. Oktober bis zum 25. November im Shopping-Center durchgeführt wurde. Um teilnehmen zu können, musste man im Aktionszeitraum in fünf unterschiedlichen Shops für mindestens 10 Euro einkaufen. Der Gesamteinsatz lag damit bei 50 Euro. Da die drei E-Bikes einen Wert von jeweils 1.900 Euro hatten, war der Anreiz für eine Teilnahme groß. Über 1.200 Besucher machten beim Gewinnspiel mit.

Aus diesem großen Topf wurden nun drei Glückliche gezogen: Sabine Duchscherer aus Breckerfeld, Kerstin Kremer aus Gevelsberg und Helmut Reineke aus Hagen. Bei der Gewinnüberreichung durch den Centermanager Christoph Höptner war die Freude der Gewinner merklich groß, die Vorfreude auf die nächste Fahrradsaison wird sicherlich noch größer sein.

Bildquelle: RATHAUS GALERIE Hagen – Home of Saturn

 

Betrunkener hatte sich festgefahren

Mit einem aggressiven Betrunkenen bekamen es  Polizeibeamte am Samstagabend zu tun. Der Mann war mit seinem Opel  auf eine Wiese an der Eilper Straße gefahren und in der aufgeweichten  Erde steckengeblieben. Nach eigenen Angaben wollte der 27-Jährige
eigentlich auf den Parkplatz des Kaufparks, war jedoch zu früh
abgebogen und über einen schmalen Fußweg auf die Wiese hinter dem
dortigen Schuhgeschäft geraten. Als ihn die Polizisten gegen 18.00
Uhr an seiner Anschrift antrafen, war er kurz zuvor betrunken dort
angekommen. Er beleidigte die Beamten, lehnte einen Alkoholtest ab
und musste schließlich mit zur Blutprobe. Nach seinen Angaben war er
erst nach dem Vorfall in einer Kneipe und hatte dort Alkohol
getrunken. Zeugen, die den Vorfall auf der Wiese beobachtet haben,
werden gebeten, sich unter der 986 2066 mit der Polizei in Verbindung
zu setzen.

Randalierer beschimpft Wachpersonal

Am Sonntagmorgen verständigte ein Wachmann die  Polizei, als er einen Betrunkenen erwischte, der in der  Hohenzollernstraße randalierte. Der 26 Jahre alte Mann hatte gegen  05.30 Uhr gegen eine Vase am Hagener Friedenszeichen getreten und
diese dadurch zerstört. Als ihn der Mitarbeiter eines  Sicherheitsdienstes, zuständig für den Weihnachtsmarkt, ansprach,  beleidigte er diesen und setzte auch im Beisein der alarmierten  Polizei seine Schimpftiraden fort. Ein Alkoholtest ergab bei dem
Randalierer einen Wert von 1,7 Promille. Die Polizisten legten eine
Anzeige gegen ihn vor und erteilten ihm einen Platzverweis.

Einbrecher dringen abends in Wohnung ein

Als eine 50-jährige Hagenerin am Freitag gegen 22.45  Uhr zu ihrer Wohnung in der Gneisenaustraße zurückkehrte, erlebte sie  eine böse Überraschung. Bislang unbekannte Einbrecher hatten die  Abwesenheit der 50-Jährigen und ihrer Familie genutzt und waren in  den Abendstunden durch ein Schlafzimmerfenster in die Wohnung
eingebrochen. Hierzu hatten die Täter den Rollladen des
Schlafzimmerfensters nach oben gedrückt und sich durch das auf Kipp
stehende Fenster Zugang in die Wohnung verschafft. Nach einer ersten
Bestandsaufnahme ließen die Einbrecher zwei Tablets, mehrere Uhren,
eine Spielekonsole, Schmuck und Bargeld mitgehen. Die Höhe des
Gesamtschadens stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht
fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Randalierer landete im Polizeigewahrsam

Am Samstagmorgen gegen 06.30 Uhr verständigten
Anwohner die Polizei, weil augenscheinlich ein junger Mann in der
Voerderstraße die Einrichtung seines Zimmers zerlegte. Beim
Eintreffen der Polizei hörten die Beamten das laute Geschrei und
Gepolter und der 20 Jahre alte Mann, der bereits sein Bettgestell
zertrümmert hatte, machte sich gerade an einem Fensterflügel zu
schaffen. Er stand deutlich unter dem Einfluss alkoholischer
Getränke, war durchgehend aggressiv und unkooperativ, beleidigte die
Polizisten und versuchte sie anzugreifen. Daraufhin legten ihm die
Beamten Handfesseln an und transportierten ihn ins Polizeigewahrsam.
Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen, ihn erwartet nun eine
Anzeige wegen Sachbeschädigung und Widerstand, die Ermittlungen
dauern an.

Winterdienst an deutschen Flughäfen auf Hochtouren – alle Kräfte in vollem Einsatz

Berlin. Die deutschen Flughäfen sind auch in diesem Winter für den Schneefall bestens vorbereitet. Für die Enteisung der Flugbetriebsflächen stehen die bestmögliche Ausstattung von Geräten und zusätzliches Personal zur Verfügung. Dadurch sollen witterungsbedingte Einschränkungen des Flugbetriebs weitestgehend minimiert werden.

Die Wintersaison verlangt den deutschen Flughäfen Höchstleistungen ab. Flexible und umfassende Einsatzpläne für Personal, Technik und Winterdienstfahrzeuge sind erforderlich. Etwa zwanzig Minuten werden durchschnittlich für die Räumung einer Start- und Landebahn benötigt. Dafür steht rund um die Uhr das Personal für den Wintereinsatz bereit. Durch Sonderschichten und 24-Stunden-Bereitschaftsdienste geben die deutschen Flughäfen ihr Bestmögliches, um das Rollfeld von Schnee und Eis zu befreien. „Die Flughäfen unternehmen beachtliche Anstrengungen beim Winterdienst. Alle Kräfte und Einsatzfahrzeuge werden deutlich aufgestockt, um die Beeinträchtigungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten.“, kommentiert Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. An den Flughäfen stehen über 1.100 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz bereit – davon ca. 100 Streufahrzeuge, 250 Schneepflüge und 300 Kehr-Blas-Geräte. Bei der Enteisung denken die Flughäfen auch an die Umwelt. Es werden biologisch abbaubare Enteisungs- und Streumittel eingesetzt. Neben der Enteisung der Flugbetriebsflächen muss auch die Flugzeugenteisung vorgenommen werden. Schon ab Temperaturen von +5°C kann es erforderlich sein, spezifische Bereiche der Flugzeuge mit Enteisungsmitteln zu behandeln. Die Sicherheit für die Passagiere und das Personal steht im Vordergrund. Demnach ist auch das gesamte Enteisungsprozedere an klare internationale Regeln, hohe Anforderungen an die Durchführung sowie eine präzise Kommunikation zwischen Cockpit und Enteisungsverantwortlichen gebunden.

„Auch bei der Enteisung hat der Sicherheitsstandard Priorität. Daher investieren die Flughäfen jährlich mehrere Millionen Euro in neue, moderne Geräte und deren Instandhaltung.“, so Beisel.

Trotz aller Anstrengungen kann es zu witterungsbedingten Verspätungen und Flugausfällen kommen. Für diese Beeinträchtigungen werden die Reisenden um Verständnis gebeten. Die Flughäfen setzen alle Bemühungen ein, um negative Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu vermeiden. Dazu stehen die Flughäfen sowohl mit der Flugsicherung als auch mit den Fluggesellschaften in engem Kontakt, um durch Witterung bedingte Einschränkungen abzuschätzen und frühzeitig die Abfertigungsprozesse dahingehend anzupassen.

Es wird empfohlen, dass sich die Passagiere vor Antritt ihrer Reise zu möglichen Einschränkungen im Flugverkehr informieren.

Weiterführende Informationen zum Thema Winterdienst an den deutschen Flughäfen erhalten Sie unter www.adv.aero.

Teilweise Sperrungen der Gehwege in verschiedenen Straßen im Stadtgebiet

Wetter (Ruhr). Im Zuge eine Kabelschachtinspektion wird in der Zeit vom 18.12.2017 bis zum 22.12.2017 für jeweils eine Stunde im angegebenen Zeitraum der Gehweg in folgenden Straßen teilweise gesperrt:

  1. vor dem Grundstück Gustav-Vorsteher-Str. 1 im Kurvenbereich
  2. vor dem Grundstück Kaiserstr. 97
  3. vor dem Grundstück Märkische Str. 12 Ecke Theodor-Heuss-Straße
  4. vor dem Grundstück Königstr. 67 Ecke Poststraße
  5. vor dem Grundstück Hochstr. 14 Ecke Theodor-Heuss-Straße.

 

Fahrbahneinengung und teilweise Sperrung des Gehweges in der Höltkenstraße 

Wegen Tief- und Rohrbauarbeiten an Versorgungsleitungen wird in der Zeit bis zum 31.01.2018 (witterungsbedingt) in der Höltkenstraße vor der Haus-Nr. 69 die Fahrbahn eingeengt und der Gehweg teilweise gesperrt.

Halbseitige Sperrung der Fahrbahn in der Straße Altenhofer Weg  

Im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom wird in der Zeit vom 11.12.2017 bis zum 18.12.2017 abwechselnd vor und gegenüber dem Grundstück Altenhofer Weg 20 die Fahrbahn halbseitig gesperrt.

Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren“ vom 23. bis einschließlich 30. Dezember 2017 geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen. Ab Dienstag, 2. Januar 2018, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert, da die Rathäuser I und II sowie weitere Außenstellen bis auf einzelne Ausnahmen nicht beheizt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen zwischen den Feiertagen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Am 27. und 28. Dezember sind die Annahme von Sterbefallanzeigen und die Erteilung von vorläufigen Bestattungsgenehmigungen jeweils von 8 bis 11 Uhr in den Räumlichkeiten des Standesamtes (Rathaus I (Bauteil B), Rathausstraße 11, 58095 Hagen)  möglich. Darüber hinaus hält die Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-2200 für den Aufgabenbereich „Bürgeramt“ (fehlende Reisedokumente) in dringenden Fällen eine Rufbereitschaft vor, die am 27., 28. und 29. Dezember jeweils von 11 bis 12 Uhr erreichbar ist.
Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien haben zwischen den Feiertagen ebenfalls geschlossen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt.

Autofahrer schwer verletzt

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Autofahrer auf der Delsterner Straße schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen war der 21 Jahre alte Mercedes-Fahrer um 23.00 Uhr unterwegs in Richtung Hagen, als nach seinen Angaben unvermittelt ein Pkw von links aus einer Ausfahrt herauskam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte nach rechts, geriet über die Gegenfahrbahn, schrammte an einem Hauseingang sowie an einer Mauer vorbei und verlor die Kontrolle über den Wagen. Nachdem er auf der Gegenfahrbahn bis zur Einmündung der Straße „Im Hamperbach“ driftete, schleuderte er wieder über die Delsterner Straße zurück und kam in der Böschung hinter der Bushaltestelle zu stehen. Die Airbags hatten in dem Wagen ausgelöst, dennoch zog sich der 21-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er nach erster medizinischer Versorgung stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Gesamtlänge der Unfallstelle erstreckt sich über 150 Meter. Über den einbiegenden Pkw vermochte der Fahrer lediglich zu sagen, dass es sich um einen Kleinwagen gehandelt haben soll. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Bereich komplett gesperrt werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der 986 2066 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Bildquelle: Polizei Hagen

Pkw Brand und Geldkassette aus Stromverteiler geklaut

Altena. Nachrodt-Wiblingwerde Pkw ausgebrannt Am  09.12.2017, gegen 08:08 Uhr, befuhr ein Pkw Fahrer mit seinem Nissan  die Kolpingstraße in Nachrodt-Wiblingwerde, als er plötzlich Rauch  aus seinem Motorraum aufsteigen sah. Er lenkte sein Fahrzeug nach  rechts aus den Fahrbahnrand und der Motorraum fing Feuer. Die
hinzugezogene Feuerwehr konnte den Pkw löschen. Es entstand  Totalschaden. Der 68 jährige Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Altena Hermann-Voß-Straße In der Nacht vom 07.12. zum 08.12.2017
brachen Unbekannte zunächst einen zusätzlichen eisernen
Sicherungskranz und im Anschluss das Schloss des
Stromversorgerkastens an dem Wohnmobilplatz an der Sauerlandhalle
auf. Danach entwendeten sie die innenliegende Geldkassette. Es
entstand Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei in Altena
(Tel.: 9199-0) entgegen.

Unfallflüchtiger verliert Außenspiegel

Iserlohn/Letmathe.  In der Nacht vom 07.12.2017, 18:00 Uhr – 08.12.2017, 08:55 Uhr,
wurde ein an der Düsingstraße, Höhe 57, abgestellter grauer Peugeot
nicht unerheblich beschädigt. Der Verursacher hatte sich von der
Unfallstelle entfernt, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Bei
der Verkehrsunfallflucht verlor der Unfallflüchtige seinen
Außenspiegel, so dass die Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-09) nach
einem VW Golf III -alle Karosserieformen: Limousine, Kombi, Cabrio
-oder Vento mit vermutl. Erstzulassung 1998/1999 in der Farbe
„blau/lila“ sucht.

Wer kann Hinweise zu solch einem beschädigten Fahrzeug machen?

Geburtstag für das Repair-Café in Hagen-Wehringhausen

Das Repair-Café in der Lange Str. 65 in Hagen feiert am kommenden Samstag, den 16.12.17, von 15-19 Uhr seinen ersten Geburtstag.

Vor einem Jahr erfreuten man sich gemeinsam mit vielen Besuchern an den beiden Eröffnungstagen, dies will man nun wiederholen.
Mit Gebäck und Heißgetränken, sowie Live Musik bekannter Musiker aus Hagen, will man das Revue-passieren lassen was in diesem Jahr alles geschehen ist und einen schönen Nachmittag verbringen. 
 

Seit der Eröffnung hatte das Repair-Café über 1.500 Besucher und hunderte denen man helfen konnten beim reparieren. 

Das Team freut sich auf 2018 und dankt allen die ihm geholfen haben dies zu ermöglichen. (Ehrenamtlichen und Spendern)

 
Es sind alle herzlich eingeladen.

Hoher Schaden: Gartenhaus in Hagen-Vorhalle ausgebrannt

 

Hagen. Am frühen Abend des 2 Advent kam es in Hagen
Vorhalle zu einem Brand eines Gartenhauses. Im Bereich der
Volmarsteiner Straße hatten Zeugen in der Vorbeifahrt deutlichen
Feuerschein wahrgenommen und sich dem Feuer genähert. Vor Ort
stellten die Zeugen dann fest, dass ein Gartenhaus in voller
Ausdehnung brannte und informierten die Feuerwehr. Die Polizei
schätzt den entstandenen Schaden derzeit auf einen fünfstelligen
Eurobetrag. Die Kriminalpolizei ist eingeschaltet, da die
Brandursache bislang noch nicht geklärt werden konnte. Die Polizei
bittet eventuelle Zeugen sich unter der Rufnummer 02331 986 2066 zu
melden. (tr)

Schwerer Verkehrsunfall in Holthausen

 

Hagen. Am Sonntag Abend gegen 19:00 Uhr kam es
in der Ortslage Hagen Holthausen zu einem schweren Verkehrsunfall mit
drei Verletzten. Ein 73 jähriger Mann aus Hemer befuhr mit seiner 72
jährigen Ehefrau mit einem Opel Corsa die Straße Zur Hünenpforte aus
Richtung der Autobahnauffahrt Hagen Süd kommend. Unterhalb des
Pendlerparkplatzes am Schützenheim kam der 73 Jährige zunächst nach
rechts von der Fahrbahn ab, drehte sich dann mit seinem Fahrzeug und
kollidierte frontal mit dem entgegen kommenden PKW eines 48 jährigen
Mannes aus Hagen. Dieser war mit seinem weißen Renault Twingo in
Richtung der Autobahnauffahrten unterwegs. Durch die Kollision wurden
alle drei Fahrzeuginsassen so schwer verletzt, dass sie zunächst vor
Ort durch Rettungskräfte versorgt werden mussten und dann in
umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Die beiden beteiligten
Fahrzeuge wurden zunächst sichergestellt. Die genaue Unfallursache
muss nun durch das Verkehrskommissariat der Hagener Polizei geklärt
werden. Die Unfallstelle musste für die Zeit der Unfallaufnahme
komplett gesperrt werden. (tr)