Phoenix Hagen: Das Westfalen-Derby in Paderborn steht an

„Die Jungs brennen darauf, das letzte Viertel aus der Partie gegen Nürnberg wieder gut zu machen“, weiß Phoenix Co-Trainer Kai Schulze. Nach der bitteren und unnötigen Niederlage gegen den Nürnberg Falcons BC am vergangenen Wochenende ist das Team von Phoenix Hagen nun hochmotiviert und möchte sich am Samstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, bei den Uni Baskets Paderborn rehabilitieren.

 

Die Jungs aus Ostwestfalen befinden sich vor dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz 11, während die Feuervögel mit noch einem Spiel weniger auf Platz 6 verweilen. Für die Gastgeber lief es zuletzt auswärts gegen Kirchheim und Karlsruhe nicht rund, weshalb auf Paderborner Seite mit ebenso großem Siegeswillen wie bei den Hagenern gerechnet werden kann. Das Team von Phoenix Hagen bleibt auch am 13. Spieltag frei von größeren Verletzungen und wird am Samstag mit dem vollständigen Kader anreisen.

In Paderborn muss man auf die längerfristig ausfallenden Akteure Dominik Wolf und Ivan Buntic verzichten, dafür feiert Neuzugang Ethan O´Day gegen Hagen Premiere im Trikot der Uni Baskets.  Top-Performer der Paderborner ist US-Point-Guard Devonte Devon Brown mit durchschnittlich 12.1 Punkten und 5.7 Rebounds. Mit jeweils 10.8 und 10.4 Punkten sind ihm Center Morgan Grim und Guard Maximilian Kuhle aber dicht auf den Fersen.

 Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze: „Die Paderborner sind ein Team, das man nicht heiß laufen lassen darf. Morgen Grim ist immer wieder für Highlights zu haben und Maximilian Kuhle ist sehr stark auf der Position eins. Mit O´Day haben sie zudem einen guten Amerikaner nachverpflichtet. Aber auch unsere Jungs sind fit und brennen darauf, die Heimniederlage gegen Nürnberg wieder gut zu machen.“

Weihnachts-Scheck für den Kinderhospizdienst Sternentreppe

Der gemeinsame Arbeitgeberservice (AGS) der Agentur für Arbeit und des
Jobcenters Hagen hat mit seiner schon traditionellen Weihnachtsaktion
wieder einiges „locker gemacht“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
haben in den letzten Wochen wieder ordentlich gespendet.
„Das zusätzliche und freiwillige Engagement der Kolleginnen und Kollegen war
wieder ein voller Erfolg. Wir möchten mit dem gesammelten Geld gerne die tolle
und wichtige Arbeit des Kinderhospizdienstes Sternentreppe vom Caritasverband
Hagen unterstützen“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Arbeitsagentur Hagen, der zusammen mit Holger Schmitz,
Bereichsleiter des Jobcenters Hagen und mehreren Kolleginnen vom AGS
einen Scheck in Höhe von 1450 Euro an Koordinatorin Barbara Drepper
übergab. „Wir sagen herzlichen Dank für die Unterstützung“, betont Drepper. „Die Geldspende kommt unserer Arbeit für Familien mit Kindern mit schwerwiegenden
Krankheiten unmittelbar zugute.“
Der Kinderhospizdienst Sternentreppe unterstützt und begleitet Kinder, die lebensverkürzend erkrankt sind, und deren Familien. Das Ziel ist, die Familien in
dieser schwierigen Situation zu stärken, gemeinsam zu Hause leben zu können
und die Lebensqualität weitestgehend zu fördern. Dies reicht von Entlastung der
Familien durch konkrete, lebenspraktische Unterstützung im Alltag, Zuhören
und Betreuung von Geschwisterkindern, Begleitung bei Arztbesuchen oder
Behördengängen über Vermittlung von fachlicher Hilfe und Freizeitgestaltung
bis hin zur überbrückungsweisen Versorgung mit Medikamenten. Das Engagement
der Helfer ist ehrenamtlich, die Begleitung und Unterstützung betroffener
Familien dabei immer kostenfrei. Um dies leisten zu können, ist der Kinderhospizdienst
Sternentreppe auf finanzielle Unterstützung angewiesen. DieArbeit wird teilweise finanziert durch die Krankenkassen, ansonsten durch Spenden.

Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen

 

Hagen. Die Hagener Polizei will Einbrechern mit
Großkontrollen auf die Spur kommen. Am Donnerstag (07.12.2017)
besetzten 64 Beamtinnen und Beamten bei einem Großeinsatz mehrere
Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden leider auch die
Einbrecher wieder aktiver. Erfahrungsgemäß steigen in den Herbst- und
Wintermonaten die Einbruchszahlen.

Die Hagener Polizei nimmt das Problem sehr ernst. Erster
Kriminalhauptkommissar Peter Carl leitet das Kommissariat 13 und hat
sich intensiv mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. „Wir wollen
das Übel bei der Wurzel packen“, so Carl. „Wir erhöhen den
Fahndungsdruck. Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu
einem Einbruch haben.“

Daher besetzten 64 Polizistinnen und Polizisten heute (07.12.2017)
bis in die Abendstunden mehrere Autobahnabfahrten und durchstreiften
verschiedene Stadtteile. Die Fahnder überprüften hierbei rund 300
Personen und 241 Fahrzeuge. Erster Kriminalhauptkommissar Peter Carl:
„Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in Hagen jederzeit in eine
Kontrolle geraten zu können. Wir wollen Einbrecher erkennen und
festnehmen.“

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei können Einbrechern das
Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in
seinem Wohnumfeld sofort die 110 anrufen. Alle Hinweise können
wertvoll sein.

„Darüber hinaus“, betont Peter Carl, „kann jeder zur Reduzierung
der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus
gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“
Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten
Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter
der Rufnummer 02331/986-1535.

Stimmungsvoll, musikalisch und kreativ – Weihnachtszeit in der Rathaus Galerie Hagen

Die Weihnachtszeit ist immer eine besonders schöne Zeit – auch in der Rathaus Galerie Hagen. Denn die festliche Atmosphäre des Shopping-Centers mit tausenden Weihnachtskugeln und noch mehr Lichtern bringt Groß und Klein in festliche Stimmung. Kinder und gerne auch Erwachsene können hier aber noch mehr erleben, denn bis zum 23. Dezember 2017 wird täglich ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm auf der großen Brunnenbühne in der zentralen Rotunde im Erdgeschoss geboten.

Montags von 13 Uhr bis 17 Uhr warten der Weihnachtsmann und sein Engel darauf, zusammen mit jedem, der möchte, fotografiert zu werden. An allen Dienstagen ist hier von 14 Uhr bis 16 Uhr Harfen-Musik live zu sehen und zu hören. Mittwochs werden von 14 Uhr bis 18 Uhr zusammen mit kleinen und großen Besuchern Plätzchen gebacken und weihnachtlich dekoriert, donnerstags werden Geschenke weihnachtlich verpackt. An jedem Freitag ist von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr das Kasperle-Theater auf zu erleben. An den Samstagen, jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr, schminkt die Eiskönigin Kindermärchen in die Gesichter der Kinder.

Das Highlight des Weihnachtsprogramms in der Rathaus Galerie Hagen findet am Samstag, 9. Dezember ab 13 Uhr statt: Das Team des Centermanagements, stilecht verkleidet als Nikolaus und Engel, verteilt Weckmänner und Clementinen an alle Besucher des Centers.

Damit das Weihnachts-Shopping in diesem Jahr entspannt möglich ist, sind an jedem Freitag und Samstag die Geschäfte des Centers eine Stunde länger, also bis 21 Uhr, geöffnet.

10.000 Euro für Ersthelfer im Ehrenamt

Weihnachtsspende 2017 HagenHagen/Herdecke. Die Sparkasse setzt auch in diesem Jahr ihre Tradition fort, zu Weihnachten keine Kundengeschenke zu machen, sondern stattdessen gemeinnützig orientierte Einrichtungen zu unterstützen.
In diesem Jahr profitieren insgesamt sieben Organisationen, bei denen sich ehrenamtlich Tätige als Ersthelfer engagieren.

Im einzelnen sind dies:
– das DRK Hagen e. V.
– der Malteser Hilfsdienst e. V.
– die Johanniter Unfallhilfe e. V.
– die THW Helfervereinigung e. V.
– und der Stadtfeuerwehrverband Hagen e. V.
– das DRK Herdecke e. V. und
– die Freiwillige Feuerwehr Herdecke e. V.

Weihnachtsspende 2017 HerdeckeDer Vorstandsvorsitzende der Sparkasse HagenHerdecke, Frank Walter, übergab heute den symbolischen Scheck an die fünf Hagener Empfänger, bereits gestern an die beiden Herdecker Institutionen. Er stellte dabei insbesondere heraus, dass viele Aufgaben, die von den Bürgerinnen und Bürgern teils als selbstverständlich angesehen werden, nur erfüllt werden können, weil sich hier die ehrenamtlichen Hilfskräfte teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens einbringen. Diesen Menschen gilt ganz besonderer Dank und höchste Anerkennung, was die Sparkasse mit ihrer Spende unterstreichen möchte.

Mietspiegel 2017 der Stadt Hagen ab sofort erhältlich

Der Hagener Mietspiegel 2017 ist erschienen. Erstellt wird er inzwischen seit über 35 Jahren und hat im Laufe der Zeit sowohl bei Wohnungssuchenden, Mietern und Vermietern als auch in der Rechtsprechung stark an Akzeptanz gewonnen. Für die Neuerstellung wurden im Januar dieses Jahres rund 5.100 Mietdaten von Mietern und Vermietern per Fragebogen erhoben. Die gute Rücklaufquote von über 30 Prozent war die Grundlage für eine qualifizierte Mietdatenauswertung.

Gegenüber den Mietangaben im Mietspiegel 2015 sind die Nettomieten um 3 bis 6 % gestiegen. In der Baujahresklasse 1949 bis 1977 befindet sich rund 65 % des Hagener Wohnungsbestandes mit unterschiedlicher Gebäude- und Wohnungsausstattung. Die im Mietspiegel beschriebene Standardwohnung (mittlere Wohnlage, kein Balkon, Standardausstattung) dieser Baujahresklasse weist im Mietspiegel 2017 eine durchschnittliche Nettomiete von 4,90 €/m² auf.
Die durchschnittliche Nettomiete aller für den Mietspiegel verwendeten rund 2.750 Wohnungsmieten (ohne Neubauten) beträgt ohne Normierung auf eine Standardwohnung rund 5,15 €/m² Wohnfläche.
Ab 2010 wurde im Stadtgebiet Hagen wieder vermehrt gebaut. Neubaumieten für Wohnungen mit Balkon und Aufzug in mittleren Wohnlagen liegen durchschnittlich bei rund 9,00 €/m² Wohnfläche.
Die auf eine Standardwohnung normierten Bestandsmieten, die seit 2013 nicht verändert wurden, liegen im Mittel rund 4 % unter den im Mietspiegel 2017 veröffentlichten Nettomieten. Für die Mietspiegelerstellung können nur Nettomieten verwendet werden, die in den vergangenen vier Jahren neu begründet wurden (Neuvermietung) oder angepasst worden sind (Mieterhöhung).

In dem Mietspiegel 2017 sind Nettomieten von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, Garagen- und Stellplatzmieten als auch durchschnittliche Betriebs- und Heizkosten (Abrechnungsjahre 2015 und 2016) veröffentlicht. Die wesentlichen Einflussgrößen auf die Nettomiete (unter anderem Ausstattung, Wohnlage, Wohnfläche) werden mit prozentualen Zu- und Abschlägen angegeben. Die Nettomieten wurden auf der Grundlage einer Mietdatenerhebung vom Januar 2017 durch Regressionsberechnungen vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hagen ermittelt. Die Darstellung erfolgt in Tabellenform. Die leichte Anwendung wird an einer Beispielrechnung im Mietspiegel erläutert. Der Mietspiegel ist rückwirkend ab dem 01.11.2017 gültig und kann für die nächsten zwei Jahre als Orientierungshilfe verwendet werden.

Der Mietspiegel 2017 wurde unter Beteiligung der Stadt Hagen, der Interessenvertreter der Vermieter und Mieter und von Wohnungsbaugesellschaften vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hagen erarbeitet und von der Stadt Hagen anerkannt.

Unter www.gutachterausschuss.hagen.de ist der qualifizierte Mietspiegel 2017 unter der Rubrik „Produkte – Mietspiegel“ gebührenfrei als Download erhältlich. Er kann auch als Broschüre ab Januar 2018 bei den Bürgerämtern oder den Interessensverbänden gegen eine Gebühr von 10 € erworben werden.

55 Personen hat das Jobcenter Hagen zu Amazon vermittelt

Zur besseren Vernetzung der Beschäftigten aus Hagen gibt es nun einen Stammtisch.

 
JCDer Bewerber-Service des Hagener Jobcenters ist für seine lösungsorientierten Ideen bekannt. Das jüngste Beispiel: Ein Stammtisch für Amazon-Beschäftigte in Dortmund, die in Hagen wohnen und keine Möglichkeit haben, den Arbeitsplatz zu erreichen. „Manche wohnen in Außenbezirken, wo morgens und abends keine Busse fahren. Wenn die Leute dann keinen Führerschein und kein Auto haben, kommen sie nicht zum Job“, weiß Britta Moranz vom Bewerber-Service. Bislang hat noch das Jobcenter die Beförderung der 25 Kundinnen und Kunden organisiert und finanziert. „Wir haben Kleinbusse gechartert, die die Beschäftigten in ihren Stadtteilen einsammeln. Morgens zur Frühschicht und abends zur Spätschicht werden sie nach Dortmund gebracht. Nach Feierabend geht die Fahrt zurück“, erläutert Teamleiterin Karin Schellenberg. Doch nach drei Monaten läuft die Förderung für diese Mobilitätshilfe aus. Und was dann?
 
Damit die Neu-Beschäftigten die außerhalb gelegene Arbeitsstätte in Dortmund weiterhin pünktlich erreichen, unterstützt das Jobcenter sie dabei, Fahrgemeinschaften zu gründen. Denn von den insgesamt 55 vom Jobcenter vermittelten Personen hat die Mehrheit ein Auto – einige davon wurden auch vom Jobcenter bezuschusst. Vermittlerin Rosemarie Wrede erklärt, wie die Vernetzung läuft: „Wir haben alle 55 zu einem Stammtisch eingeladen. Die in der Frühschicht arbeiten nachmittags, die Spätschicht vormittags. Dort konnten Beschäftigte ohne Auto und mit Auto sich kennenlernen und klären, ob sie zusammen fahren können.“ Das Angebot wurde gut angenommen. Direkt beim ersten Stammtisch am Dienstag, 5. Dezember, fanden sich drei Fahrgemeinschaften. Vielleicht, so die Hoffnung der Vermittlungsfachkräfte, gibt es noch andere motorisierte Personen in Hagen, die bei Amazon in Dortmund arbeiten und Fahrgemeinschaften gründen möchten. „Wer ein Auto hat und jemanden nach Dortmund mitnehmen kann, soll sich bitte bei uns melden. Wir geben die Kontaktdaten dann gern weiter“, wirbt Britta Moranz.
 
Andrea Gebhardt, Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen, freut sich über den Erfolg des ersten Stammtischs: „Es ist schön zu sehen, dass wir durch eine kleine Hilfestellung dazu beitragen können, dass die nicht-motorisierten Amazon-Beschäftigten aus Hagen auch weiterhin gut und sicher zur Arbeit kommen.“
 
Britta Moranz vom Bewerber-Service ist unter Telefon 02331/36758-713 zu erreichen, Rosemarie Wrede unter 02331/36758-603.
 
 

 

Der Integrationsrat in Hagen sucht engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Im Rahmen des Neujahrsempfangs am 3. Februar 2018 möchte der Integrationsrat der Stadt Hagen erneut engagierte Menschen auszeichnen, die sich um Integration verdient gemacht haben.

Als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit sollen diese mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 250 Euro ausgezeichnet werden. Für diesen Preis können Einzelpersonen oder Gruppen und Institutionen mit einer kurzen Begründung vorgeschlagen werden. Nicht berücksichtigt werden Eigenbewerbungen. Die potentiellen Preisträger müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Vorschläge können bis zum 5. Januar 2018 schriftlich bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates (Kommunales Integrationszentrum, Faten Alzahr, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, E-Mail Faten.alzahr@stadt-hagen.de) eingereicht werden.

Feierliche Einbürgerung im Rathaus an der Volme

Hagen. 53 Frauen, Männer und Kinder aus
16 Ländern haben im Rahmen einer stimmungsvollen
Einbürgerungsfeier im Rathaus an der Volme gemeinsam
das Bekenntnis zur deutschen Verfassung gesprochen.
Thomas Huyeng, Dezernent für Recht, Öffentliche
Sicherheit und Ordnung, sowie Thomas Lichtenberg,
stellvertretender Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit,
Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen,
überreichten ihnen im Anschluss feierlich die
Einbürgerungsurkunden sowie eine druckfrische Ausgabe
des deutschen Grundgesetzes. Der Erhalt der
Einbürgerungsurkunden ist für die Neubürger der
Höhepunkt eines oft langen Gedanken- und
Verwaltungsprozesses. Mit musikalischen Klängen am
Klavier umrahmte Peter Held (Max-Reger-Musikschule) die
festliche Veranstaltung.

(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Zugunglück in Meerbusch – Unfallursache noch unklar

 

Meerbusch, Düsseldorf. Nach dem Zugunglück am 5. Dezember
2017 in Meerbusch nahm die Bundespolizei noch in der selben Nacht
unverzüglich die Ermittlungen auf. Es wurde eine besondere
Aufbauorganisation mit mehreren Einsatzabschnitten gebildet. Die
Gleise wurden gesperrt, Beweismittel gesichert und eine
Presseanlaufstelle eingerichtet. Sowohl an der Bahnstrecke, den
Schienenfahrzeugen als auch in den beteiligten Stellwerken wurden
Spuren und Beweise gesichert. Nach der – zunächst erforderlichen –
Erdung, der bei dem Unfall beschädigten Oberleitung, konnte die
Rettung der über 180 Passagiere des Personenzuges erfolgen. Mehr als
50 Personen wurden verletzt, einzelne von ihnen schwer. An dem
Einsatz waren unter anderem die Bundes- und die Landespolizei, das
Technische Hilfswerk, die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, der
Malteser Hilfsdienst und der Katastrophenschutz beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen werden sich unter anderem auf die Frage
konzentrieren, warum neben dem Güterzug auch der Personenzug in den
betreffenden Streckenabschnitt einfahren konnte. Gegenstand der
Untersuchungen werden dabei auch die Leit- und Sicherungstechnik
sowie das Verhalten der Mitarbeiter in den Stellwerken und der
Triebfahrzeugführer sein. Die Auswertung, der an der Unfallstelle
gesicherten Spuren und Beweise, insbesondere der Aufzeichnungen über
den betrieblichen Ablauf, der elektronischen „Fahrtenschreiber“ sowie
des Funkverkehrs zwischen den Fahrzeugen und den Stellwerken dauert
an.

Die Staatsanwaltschaft und die Bundespolizei ermitteln mit
Hochdruck und bitten um Verständnis, dass weitere Erklärungen vor
einer vollständigen Auswertung der übergebenen und angeforderten
Beweismittel nicht in Aussicht gestellt werden können.

„Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung. Zudem danke
ich allen Einsatzkräften und Helfern, die diesen schwierigen Einsatz
schnell, eng abgestimmt und – bei aller Tragik – im Ergebnis gut
bewältigt haben“ so Wolfgang Wurm, Präsident der für
Nordrhein-Westfalen zuständigen Bundespolizeibehörde.

Unseriöse Anrufe – Polizei Dortmund warnt ausdrücklich vor mutmaßlicher Betrugsmasche!

Im Verlauf des heutigen Nachmittags registrierte
die Polizei Dortmund vermehrt Anrufe von besorgten Bürgern, die
mysteriöse Anrufe von angeblichen Telekommunikationsmitarbeitern
erhielten.

Die unseriösen Anrufer gaben sich unter anderem als Mitarbeiter
der Firma „Unitymedia“ aus und eröffneten die Gespräche mit
angeblichen Störungen im Telefon,- bzw Datennetz. Im Verlaufe des
Telefonats versuchten die „Kundenbetreuer“ dann die IBAN Nummern,
sprich Kontoverbindungsdaten, der oder des Angerufenen in Erfahrung
zu bringen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang telefonisch niemals Konto,-
oder sonstige Daten von sich preiszugeben.

Notieren sich gegebenenfalls die angezeigte Telefonnummer, beenden
Sie das Gespräch und wenden Sie sich an ihre Polizei unter dem Notruf
110.

Fahndung nach Großeinsatz in Arnsberg-Herdringen

Arnsberg. An diesem Donnerstag, um 07.21 Uhr wurde Mitarbeitern einer Firma von einem 41-jährigen Tatverdächtigen ein Video über einen Messengerdienst übersandt. In dem Film sind u. a. Gasflaschen im Firmengebäude zu sehen. Aufgrund ergänzender Aussagen des 41-jährigen konnte eine bevorstehende Entzündung oder Explosion nicht ausgeschlossen werden. Um Gefahren für Unbeteiligte zu unterbinden, wurden Teile des Gewerbegebietes durch die Polizei gesperrt und nach Abstimmung mit Fachleuten wurde der potenzielle Gefahrenbereich geräumt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden verständigt und für den Notfall bereit gehalten. Das Betreten des Gebäudes wurde von Spezialkräften vorbereitet. Nach Sprengung eines Rolltores wurde das Gebäude durchsucht und wird zurzeit noch durch Spezialkräfte überprüft. Der 41-jährige Tatverdächtige konnte nicht aufgefunden werden. Zu dem 41-jährigen Tatverdächtigen bestand während des Einsatzes kein Kontakt. Kontaktaufnahmen seitens der Polizei verliefen erfolglos. Der Aufenthaltsort des 41-jährigen ist nicht bekannt. Neben den Maßnahmen im Industriegebiet wurde parallel nach ihm und einem weißen VW Bulli, HSK-HD 221, creme-weiße Felgen gefahndet. Die Polizei bittet um Unterstützung bei der Suche nach dem Mann bzw. dem o. a. Fahrzeug. Gesucht wird der 41-jährige Günter Rogoll, ca. 170 cm groß, ca. 70 kg, schlanke Figur, komplett abrasierte Haare, kein Bart, keine Tattoos, kein Piercing, benutzt Brille nur zum Lesen, am Hinterkopf zwei Knubbel, trägt vermutlich einen dunkelgrauen zu großen Lodenmantel und einen Trachten-/Cowboyhut. Er könnte auf der Suche nach einer Unterkunft (Hotel, Pension) sein. Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt die Polizei in Arnsberg, Telefon 02932/90203211 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen (CL).

EWG Hagen machte Kindern und Senioren zu Nikolaus eine Freude

 

„Wir rufen laut `Herein´ – Da tritt er auch schon ein!“, sangen die Kinder der Oberlinschule in der Aula zur Begrüßung des Nikolauses. Erschöpft von der langen Reise aus dem hohen Norden nahm der Mann mit dem prächtigen roten Mantel Platz in seinem Sessel und begrüßte die jubelnde Schar. Natürlich brachte er auch in diesem Jahr wieder viele gute Gaben. Seine Begleiter von der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft Hagen (EWG) halfen ihm, den voll beladenen Wagen mit zu den staunenden Förderschülern in die Aula zu ziehen.

„Wir machen unseren Geschäftspartnern keine Weihnachtsgeschenke, sondern verwenden das Geld lieber für die Kinder in Volmarstein“, erklärt Heinz Schmidt. Die Vorstandsmitglieder der EWG Hagen -Dietmar Klinker, Heinz Schmidt sowie Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Paar- sind den Kindern der Volmarsteiner Förderschule seit über 10 Jahren treu verbunden. Sie kommen jedes Jahr gerne mit Geschenkesäcken voll mit  Buntstiften, Kuscheltieren und Süßigkeiten sowie einer großzügigen Geldspende für die Schule zu Besuch.

Fast 1000 Stutenkerle hatten die Adventsboten außerdem in ihrem Gepäck. Neben den Kindern wurden auch die Bewohner in den Einrichtungen der Behinderten- und Seniorenhilfe der  Ev. Stiftung Volmarstein mit dem leckeren Gebäck bedacht.

Schlägerei am Vormittag

 

Hagen. Gegen 10.30 Uhr ging ein 39 Jahre alter Mann durch
die Straße Am Hauptbahnhof und passierte eine Gruppe von drei
Männern. Offensichtlich suchten sie Streit und der Wortführer ging
mit den Worten „Was guckst du so“ auf den späteren Geschädigten zu.
Unvermittelt attackierte der Unbekannte den Passanten, brachte ihn zu
Boden und alle drei schlugen und traten mehrfach auf ihn ein. Eine
Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei alarmiert. Zu
diesem Zeitpunkt hatten die Täter bereits wieder von ihrem Opfer
abgelassen und waren in Richtung Altenhagen davongelaufen. Eine
weiterführende Beschreibung der Schläger konnte nicht ermittelt
werden. Der 39-Jährige benötigte keine sofortige medizinische
Versorgung und wollte gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen. Hinweise
bitte an die 986 2066.

Ladendieb klaute literweise Magenbitter

 

Hagen.  Ein 30 Jahre alter Mann zahlte am Mittwochmorgen um
07.10 Uhr zwei Brötchen an der Kasse eines Supermarktes an der Eilper
Straße. Eine Mitarbeiterin hatte allerdings beobachtet, dass der
Kunde in der Spirituosenabteilung mehrere Flaschen in seinen Rucksack
gesteckt hatte und informierte den Filialleiter. Gemeinsam baten sie
den mutmaßlichen Dieb ins Büro und informierten die Polizei.
Insgesamt fünf Einliterflaschen eines Magenbitters hatte der Mann
eingesteckt, die Ware blieb im Geschäft und gegen den
polizeibekannten 30-Jährigen legten die Beamten eine erneute Anzeige
vor.

Wohnungseinbruch in Altenhagen

 

Hagen. Der Hausverwalter eines Mehrfamilienhauses aus der
Düppelstraße hatte am Mittwoch gegen 11.00 Uhr die
Renovierungsarbeiten in einer leerstehenden Wohnung unterbrochen und
die Etagentür hinter sich verschlossen. Als er gegen 18.00 Uhr wieder
an dem Objekt vorbeikam, war die Tür eingetreten und der Zeuge rief
die Polizei. Erst im Nachhinein fiel ihm auf, dass der oder die Täter
seinen Akkubohrer und eine Tauchkreissäge hatten mitgehen lassen.
Weiterführende Hinweise bitte an die 986 2066.

Unbekannte randalieren in Turnhalle

 

Hagen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben
Unbekannte in der Turnhalle an der Berghofstraße einen größeren
Schaden angerichtet. Die Hausmeisterin öffnete am frühen Morgen gegen
05.45 Uhr die abgeschlossene Haupteingangstür und stellte sofort
fest, dass Einbrecher in der Halle gewütet hatten. Sämtliche Türen
waren entweder gewaltsam oder mit Schlüsseln aus einem
Schlüsselkasten geöffnet worden, alle Schränke aufgebrochen. Ob etwas
entwendet wurde, steht noch nicht fest, der angerichtete Schaden
scheint allerdings in der vierstelligen Eurobereich zu gehen.
Aufbruchspuren konnten im Rahmen der Spurensicherung nicht
festgestellt werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im
Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Ennepetal

 

Ennepetal. Zu einem Brandeinsatz in der Hülsenbecke wurde
die Feuerwehr Ennepetal am Mittwoch den 06.12.2017 um 23:00 Uhr
alarmiert. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde in der Wohnung
Brandgeruch wahrgenommen. Bei der Erkundung wurde festgestellt das
ein Kabelbrand hinter einem Badezimmerschrank stattfand. Der Schrank
wurde demontiert und nach draußen gebracht. Im Einsatz war das HLF
und die DLK der Feuerwehr Ennepetal. Der Einsatz endete um 23:54 Uhr.
Am Donnerstag den 07.12.2017 um 00:06 Uhr, wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu einem Brandmeldealarm zu dem Dormaplatz alarmiert. In
einer dortigen Firma hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort
konnte festgestellt werden, das eine Maschine gebrannt hatte. Ein
Mitabreiter hatte bereits die Maschine selber gelöscht und der
Angriffstrupp kontrollierte den betroffenen Bereich mit einer
Wärmebildkamera. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug,
eine Drehleiter und ein Rettungswagen der Hauptwache. Die Löschgruppe
Voerde und Oberbauer waren ebenfalls mit einem Löschfahrzeug vor Ort.
Der Einsatz endete um 00:41 Uhr. Um 05:53 Uhr wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu einer Tragehilfe in die Hembecker Talstraße alarmiert.
der Einsatz endete um 06:19 Uhr.

 

Dinosaurierprogramm im Museum Wasserschloss Werdringen

Das Leben der Dinosaurier steht bei dem Kinderprogramm am Samstag, 9. Dezember, um 14 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle für Kinder zwischen sechs und elf Jahren im Mittelpunkt. Dabei erstellen die Teilnehmer Fossilienabgüsse und spielen ein spannendes Spiel zum Thema.

Was suchen Dinosaurier unter dem Nadelbaum? Dieser und weiteren spannenden Fragen rund um Dinosaurier gehen die Kinder nach. Bei dem Programm erfahren sie, wie Fossilien entstehen und wie sich das Leben im Wasser, an Land und in der Luft entwickelt hat. Im Anschluss erstellen die Kinder zwei Abgüsse von einer Dinokralle, einem Haizahn oder einem Ammonit, die sie mit nach Hause nehmen können. Außerdem gibt es noch ein spannendes Spiel mit Steinen und Fossilien.

Damit die Kinder sich in einer kurzen Pause ausreichend stärken können, sollten sie einen kleinen Snack mitbringen. Das dreistündige Programm inklusive Spiel und Workshop kostet 10 Euro pro Kind. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

Foto: Matthias Andres

Weihnachtliche „Texte & Töne“

Eine lockere Mischung aus weihnachtlicher Literatur und Musik gibt es bereits zum elften Mal beim „Texte & Töne“ am Sonntag, 10. Dezember, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe. Neben dem Franz-Lehár-Ensemble ist als besonderer Gast das Hagener A-cappella-Ensemble „gib8!“ dabei, die mit einem Dreiklang aus Literatur, Salonmusik und swingendem Chorgesang für Stimmung sorgen.

 

Winterliche Literatur beim Lesetreff „60plus“

Um das Thema „Winterfreuden“ geht es am Montag, um 15.30 Uhr im Lesetreff „60plus“ in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölnerstraße 1. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem Stück selbstgebackenen Kuchen werfen die Mitarbeiter des Lesetreffs zusammen mit interessierten Senioren einen Blick auf winterliche Geschichten sowie Gedichte von Christian Morgenstern, Theodor Fontane, Georg Trakl und Joachim Ringelnatz. Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297.