REWE ruft ja! King Prawns Garnelen 225g TK zurück

In einzelnen Proben wurden Rückstande eines Antibiotikums gefunden.

REWE ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt

ja! King Prawns Garnelen 225g TK
EAN: 4388840222964
MHD 14.04.2019 mit Los VN 786V 088

bundesweit zurück. In einzelnen Proben wurden Rückstände eines Antibiotikums gefunden.

Das Unternehmen rät vom Verzehr des oben genannten Produktes ab.

Kunden können die Ware im jeweiligen Markt zurückzugeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.

REWE hat umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich.

Digitale Stadtinformations-Anlagen für Hagen

Seit Juli dieses Jahres sind sie im Hagener Stadtbild an frequenzstarken Verkehrsknotenpunkten zu sehen: So genannte digitale Stadtinformationsanlagen (großformatige LED-Screens). Heute (29. November) gaben Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Alexander Stotz (CEO der Ströer Media Deutschland GmbH) und Thomas Lehner (Leiter der Niederlassung Wuppertal der Ströer Media GmbH) den offiziellen Startschuss für die Eigen- und Imagewerbung der Stadt Hagen auf diesen Anlagen.

Mit der Ströer Gruppe, welche die Anlagen betreibt und vermarktet, hat die Stadt Hagen einen Werbenutzungsvertrag geschlossen, der unter anderem diese Eigen- und Imagewerbung vorsieht. Die insgesamt sieben LED-Screens bieten an frequenzstarken Verkehrsknotenpunkten in der Stadt die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher dort zu erreichen, wo sie offen für Werbung sind: In der Wartesituation im Kreuzungsbereich, wo Informationen besonders aufmerksamkeitsstark wahrgenommen werden. In einer dreiminütigen Programmschleife werden auf dem lokalen Branchenfenster für die Stadt neben Werbung auch redaktionelle, lokale Inhalte wie Wetter, Stadtinformationen und Nachrichten ausgestrahlt. Die Spots besitzen eine Länge von bis zu zehn Sekunden.

Vor jeder Programmschleife stehen der Stadt Hagen zehn Sekunden für eigene Beiträge zur Verfügung. Koordiniert und betreut werden diese Beiträge von der HAGENagentur im Auftrag der Stadt Hagen. Für die inhaltliche Abstimmung wurde ein Redaktionsteam gegründet, dem Vertreter der HAGENagentur und dem Büro des Oberbürgermeisters, Pressestelle, angehören. Das Redaktionsteam legt den Schwerpunkt auf Aktivitäten bei der Vermarktung, die insbesondere imagefördernd für die Stadt auch über die Stadtgrenzen hinaus sind. Die ersten Motive machen daher auf die Weihnachtsmärkte in der City und im Freilichtmuseum aufmerksam. Darüber hinaus sollen nicht genutzte Werbezeiten gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt werden. Im Krisenfall, zum Beispiel bei einer Unwetterlage oder einer Bombenentschärfung, sollen die Bildschirme auch für Warnhinweise genutzt werden.

 

DOKOM21 schließt Unternehmen ans Glasfasernetz an

Hagen. „Wir freuen uns, dass mit der Buschmühlenstraße ein weiterer Teil des Gewerbegebietes ‚Oberes Lennetal’ mit Glasfaserkabel erschlossen ist. Im Rahmen des Breitbandausbaus im Hagener Lennetal haben wir hier in den vergangenen Monaten rund 2.000 Meter der so genannten Lichtwellenleiter in den Boden gebracht“, erläutert Thomas Hennecke, Vertriebsleiter Region Südwestfalen bei DOKOM21.
Eines der ersten Unternehmen die davon profitieren, ist die Ambrock GmbH. Mit dem Hauptsitz und dem Beschichtungswerk in Hagen sowie Niederlassungen in Dortmund, Essen, Gotha, Jena und München gehört Ambrock mit insgesamt über 280 Mitarbeitern zu den führenden mittelständischen Malerunternehmen in Deutschland. „Für uns kam der Glasfaserausbau von DOKOM21 gerade zur rechten Zeit. Denn wir sind darauf angewiesen, dass alle unsere sieben Standorte breitbandig angeschlossen sind. Wir arbeiten mit einer zentralen Cloud, in der unter anderem unsere Software liegt und auf die alle unsere Mitarbeiter zugreifen müssen“, betont Hendrik Wiemann, Geschäftsführer der Ambrock GmbH. Darüber hinaus ist das Traditionsunternehmen darauf angewiesen, große Dateien wie beispielsweise Bauzeichnungen oder Fotodokumentationen von Architekten oder Bauherren empfangen zu können. „Mit dem Anschluss unseres Beschichtungswerkes an das DOKOM21-Glasfasernetz haben sich die Prozesse wesentlich beschleunigt“, stellt Wiemann heraus und fügt hinzu: „Der Zugang zu schnellem Internet ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Gewerbegrundstücke ohne Breitbandanschluss sind im Prinzip wertlos.“
DOKOM21 hat die Glasfaserkabel mit der sogenannten „Fibre To The Building-Technik“ bis in die Unternehmen hinein verlegt. Auf dieser Basis werden sie direkt mit dem Glasfaserkabel angebunden. Damit können den Gewerbetreibenden Bandbreiten von bis zu zehn Gbit pro Sekunde im Up- und Download zur Verfügung gestellt werden.
„Die Diskussion über die Bedarfe der Wirtschaft haben dazu geführt, dass die Anbieter von Infrastruktur aktiv geworden sind, aber auch, dass so mancher Unternehmer einsieht, dass die Zukunft schneller kommt als mancher denkt. Die Aktivitäten von DOKOM21 sind neben der anderer Initiativen im Lennetal ein weiterer, wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft! Ich wünsche mir, dass die Firmen jetzt den nächsten Schritt unternehmen und ihre Chancen mit einem schnellen Internet erkennen und umsetzen“, so Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der HAGENagentur.
„Inzwischen haben wir einige Teile Hagens mit unserem Glasfasernetz erschlossen. Interessierte Unternehmen können sich gerne mit uns in Verbindung setzen“, betont Hennecke.

 

Falsche Polizisten rufen an – immer noch zahlreiche Fälle

 

Dortmund. Sie geben nicht auf. Noch immer muss die Polizei Dortmund täglich
bis zu 50 Anrufe von falschen Polizisten verzeichnen. Immer wieder
melden sich Betroffene aus Dortmund und Lünen, die Anrufe in
betrügerischer Absicht erhalten haben. Einzig positive Nachricht: Der
überwiegende Teil dieser Betroffenen handelt genau richtig!
Ignorieren, nicht auf Geldforderungen am Telefon eingehen, auflegen –
und vor allem die Polizei auch über Versuche benachrichtigen. Das ist
es, was die echte Polizei rät.

Am Telefon wissen die angeblichen Beamten stets zu berichten, dass
zum Beispiel bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit den
Personalien der Betroffenen gefunden worden sei. Der Anrufer
erkundigt sich in der Folge dann nach Vermögenswerten in der Wohnung,
nach Sicherheitsvorkehrungen und nach Kontoständen und -daten.
Erfahrungsgemäß ist es Ziel der Betrüger, die Angerufenen davon zu
überzeugen, dass sie im Visier von Einbrechern stehen. Aus diesem
Grund wird ihnen nahe gelegt, ihr gesamtes Bargeld von der Bank
abzuheben und zuhause zu deponieren, wo es sicherer sei. In einzelnen
Fällen üben die Betrüger weiteren Druck aus, indem sie schildern,
dass auch die Bank der Betroffenen mit den Verbrechern
zusammenarbeite. Oft versuchen die Täter ihre Opfer anschließend dazu
zu bringen, das abgehobene Geld – und auch zuhause aufbewahrte
Wertgegenstände – einem angeblichen Mitarbeiter der Polizei zu
übergeben. Dieser würde zu den Betroffenen nach Hause kommen.

Die Betrüger gehen bei dieser Masche geschickt vor. Teils
generieren sie durch die Nutzung von unseriösen Internetdiensten eine
beliebige Rufnummer, die denen der örtlichen Behörde entspricht. In
manchen Fällen erscheint sogar die „110“ oder die Nummer einer
Polizeidienststelle im Telefondisplay der potenziellen Opfer.

Die Polizei Dortmund möchte, dass diese Betrüger keine Opfer
finden. Deshalb warnt sie:

– Vergessen Sie niemals: Trickdiebe sind erfinderisch, wenn sie an
Ihre Wertgegenstände kommen wollen! Informieren Sie Seniorinnen
und Senioren in Ihrer Familie und besprechen Sie offen die
Maschen der Betrüger. (Bei Fragen helfen Ihnen die im
Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten der
Polizei gerne!)

– Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld
bittet! Die Polizei wird Sie nicht anrufen und nach Ihren
Vermögenswerten oder nach Kontodaten fragen!

– Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
Gesprächspartner – zum Beispiel ein angeblicher Polizist – um
Geld von Ihnen bittet!

– Sind Sie sich unsicher, ob „echte“ Polizeibeamte vor Ihnen
stehen oder Sie anrufen, ziehen Sie Nachbarn, Familienangehörige
oder direkt die Polizei (unter 110) hinzu.

– Ein Anruf bei der zentralen Vermittlung der Polizei, ob dort zum
Beispiel ein „Herr Weber“ arbeitet, reicht jedoch nicht aus.
Fragen Sie konkret nach einem Einsatz bzw. nach Ermittlungen an
Ihrer Adresse.

– Wichtiger Hinweis: Die Polizei wird Sie nie mit der Rufnummer
„110“ anrufen!

– Übergeben Sie Ihr Geld niemals an Ihnen unbekannte Personen!

– Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie einen
verdächtigen Anruf erhalten haben – egal, ob Sie den Betrug
erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls sogar Opfer
geworden sind. Und: Erstatten Sie Anzeige!

Grüne wollen mehr Kindertages-Betreuung für geflüchtete Kinder

Die Grünen Wetter setzen sich dafür ein, dass Kinder aus geflüchteten Familien möglichst früh in die Kindertagesstätten aufgenommen werden. Nun gibt es einen ersten Erfolg:

Künftig sollen in Wetter die Kinder aus geflüchteten Familien nicht mehr nur im letzten Jahr vor der Schule eine Kita besuchen können sondern in den letzten zwei Jahren. Bislang wurden in Wetter die Kinder aus geflüchteten Familien überwiegend in Spielgruppen betreut. Gemeinsam mit ihren Müttern können die Kinder dort in kleinen Gruppen an einzelnen Tagen unter pädagogischer Anleitung spielen.
„Dieses Konzept war gut für die erste Zeit, als die Familien hier ankamen“, urteilt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide. „Die Spielgruppen waren ein guter Anfang, auch mit den Müttern in Kontakt zu kommen und die Familien daran zu gewöhnen, dass bei uns auch kleine Kinder außerhalb der Familie betreut werden. Doch nach der ersten
Eingewöhnungsphase ist es enorm wichtig, dass die Kinder von den Kontakten mit Gleichaltrigen profitieren und gut deutsch lernen, bevor sie in die Schule kommen. Das ist nicht nur gut für die Kinder sondern erleichtert auch erheblich die Arbeit in der Schule. Deshalb wollen wir, dass die Kinder aus geflüchteten Familien früher in die Kindertagesstätten kommen. Ein Jahr vor der Schule reicht nicht. Deshalb sind wir froh, dass sich der Jugendhilfeausschuss unserem Anliegen insoweit angeschlossen hat, dass im nächsten Jahr geflüchtete Kinder möglichst schon mit vier Jahren aus der Spielgruppen in den Kindergarten wechseln. Und ab 2019 ist angestrebt, sie genauso früh aufzunehmen, wie deutsche Kinder auch. Eine gute Betreuung der Kinder bietet auch den Müttern mehr Möglichkeiten zur Jobsuche und zu Integrationskursen.“

Wasserbauer aus Shanghai zu Gast beim Umweltamt Hagen

Seit vielen Jahren pflegt bremenports, die Hafengesellschaft von Bremen und Bremerhaven, enge Kontakte zu den Wasserbauern der Shanghai Waterways Gesellschaft. Regelmäßig sind Wasserbau-Ingenieure aus dem „Reich der Mitte“, für die bremenports fachliche Exkursionsprogramme organisiert und begleitet, in Deutschland zu Gast. Gegenwärtig hält sich eine achtköpfige Gruppe von vorwiegend ökologisch orientierten Ingenieuren der Institute Shanghai Waterways und CCCC-SDC Green Environment für zehn Tage in Deutschland auf.
Im Rahmen des Deutschland-Aufenthaltes statteten die Fachleute nun auch dem Umweltamt der Stadt Hagen einen Besuch ab. Hierbei ging es ihnen vor allem um die gute beispielhafte Renaturierung von Innenstadtgewässern in Deutschland. Weiter standen Fragen zur Einhaltung der Europäischen Wasserrahmrichtlinie auf dem Programm; denn die chinesischen Gäste wollen die deutschen Antworten und Praktiken zur Erreichung des guten Zustandes der Gewässer kennenlernen.
Christa Stiller-Ludwig, Leiterin der Unteren Wasserbehörde, zeigte deshalb die vorbildlich ökologischen neuen Gewässerabschnitte im Innenstadtbereich der Volme und der Ennepe im Bereich der neuen Bahnhofshinterfahrung und erläuterte die fachtechnischen Fragen zum Thema.
Ökologie im Wasserbau hat in China inzwischen eine sehr hohe Priorität erhalten. Und so wollen die Wasserbauingenieur/innen aus Shanghai möglichst vielfältige Erfahrungen sammeln und mitnehmen zu Themenbereichen wie der Verbesserung der chemischen Gewässerqualität und der der Verbesserung der Ökologie eines Flusses. Vor allem aber zeigten sich die Chinesen auch interessiert an technischen Maßnahmen zur Belebung und Verbesserung eines ökologisch geschädigten Flusses, etwa eines wasserarmen und stark belasteten Gewässers; zu Bau- und Instandhaltungskosten für verschiedene Varianten der Renaturierungsmaßnahmen; zu Maßnahmen zur Verbesserung der Hydromorphologie und der naturnahen Wiederherstellung. Zudem ging es um Möglichkeiten der Erfolgskontrolle als Monitoring, den Umgang mit Querbauwerken im Gewässer sowie um Altlasten und Bodenschutz.
Das Umweltamt der Stadt Hagen begrüßt den fachlich intensiven Austausch mit den Wasserbau-Kollegen aus der chinesischen Metropole Shanghai.

Röspel: „Dieselgipfel erneuter Kniefall vor Autoherstellern“

>>Als einen „erneuten Kniefall vor den Autoherstellern“ bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel den Dieselgipfel am Dienstag in Berlin. Hagen belege inzwischen Platz 22 der am meisten durch Stickoxide belasteten Städte in Deutschland, gleichauf mit Essen und Dortmund. Der Wert liege um ein Drittel über dem zulässigen Grenzwert. „Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsbelastung“, fordert Röspel.

Das am Dienstag vereinbarte Sofortprogramm sei bei weitem nicht ausreichend. Es dürfe aber nicht sein, dass die Kosten der Luftreinhaltung auf die Städte und die Bundesländer „abgeschoben“ würden, während die Autoindustrie von den im September zugesagten 250 Millionen Euro bislang noch keinen Cent überwiesen habe. „Wenn nicht bald wirksame Maßnahmen ergriffen werden, droht auch in Hagen ein Diesel-Fahrverbot“, befürchtet Röspel. Damit würden allerdings diejenigen bestraft, die den gefälschten Abgaswerten der Autohersteller geglaubt haben. Er werde sich dafür einsetzen, dass nicht die Autofahrer, sondern die Autohersteller – wie in den USA – für die gesamten Kosten aufkommen müssen, verspricht der Abgeordnete und erinnert daran, „dass mit Verkehrsminister Dobrindt und Ernährungsminister Schmidt gleich zwei CSU-Minister deutlich gemacht haben, dass ihnen die Renditen ihrer Klientel wichtiger sind als die Gesundheit von Mensch und Natur.“<<

Rollstuhl-Basketballturnier in Volmarstein

Präzise Würfe und packende Zweikämpfe gab es beim Rollstuhl-Basketballturnier im Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu sehen. Sechs Team mit rund 40 Sportlerinnen und Sportlern spielten nach dem Modus „Jeder gegen jeden“. Am Ende gewannen die Sitting Bulls Herdecke.

Inklusive Besonderheit des Turniers: „In mehreren Teams spielten auch Akteure ohne Behinderung“, so BBW-Freizeitpädagoge Benjamin Laes, der zum Organisationsteam gehörte. Diese Sportler saßen teilweise zum ersten Mal überhaupt im Rollstuhl und erkannten schnell, wie koordinativ anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist: Schließlich geht es darum, den Rollstuhl zu steuern, dabei den Ball zu dribbeln und gleichzeitig das Spielgeschehen im Auge zu behalten.

Die Platzierungen im Überblick: 1. Sitting Bulls Herdecke, 2. Handicap-Sport Wuppertal, 3. Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg-Berge, 4. SuS  Volmarstein, 5. BBW Volmarstein, 6. Team Chance Zukunft.

Umschlag mit 1000 Euro gestohlen

 

Hagen. Eine 85 Jahre alte Frau hatte am Dienstag in der
Mittagszeit in einer Bank in der Innenstadt 1000 Euro von ihrem Konto
abgehoben und sich das Geld in einem Umschlag aushändigen lassen. Auf
ihrem Weg durch die Fußgängerzone wurde sie einmal von einer jungen
Frau auf Englisch angesprochen, als sie sich gerade die Auslagen in
einem Geschäft angeschaut hatte. Neben der Fremden befand sich ein
junger Mann und im Nachhinein wertete die 85-Jährige diese Situation
als Ablenkung, denn wenig später stellte sie fest, dass ihre
Handtasche nicht mehr verschlossen und der Umschlag verschwunden war.
Die Geschädigte erstattete eine Anzeige, eine Beschreibung der
möglichen Verdächtigen liegt nicht vor.

Unfall auf der Herdecker Straße – Zwei Leichtverletzte

 

Hagen. Bei einem Verkehrsunfall auf in Eckesey zogen sich
die beiden Fahrzeugführer am Dienstagmittag jeweils leichte
Verletzungen zu. Gegen 12.20 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter
Volkswagen-Fahrer vom Gelände einer Tankstelle nach links in Richtung
Hagen auf die Herdecker Straße. Zeitgleich befand sich eine 62 Jahre
alte Mercedes-Fahrerin auf der bevorrechtigten Straße in Richtung
Kreisel und konnte den Zusammenstoß mit dem Volkswagen trotz
Vollbremsung nicht mehr verhindern. Die Airbags lösten aus, dennoch
verletzten dich die beiden Fahrzeugführer leicht und Rettungswagen
brachten sie ins Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstanden
Sachschäden von etwa 20000 Euro, beide Autos waren nicht mehr
fahrbereit.

Kennzeichendiebstähle in Vorhalle

 

Hagen. Unbekannte entwendeten am Dienstagabend in der
Weststraße an drei Pkw die hinteren Kennzeichen. Gegen 21.30 Uhr
meldete sich der Halter eines Volkswagens bei der Polizei und gab,
dass er gegen 19.20 Uhr den Wagen in der Weststraße abgestellt hatte.
Gegen 21.10 Uhr stellte er fest, dass Diebe das hintere Kennzeichen
abgeschraubt und entwendet hatten. Wenig später bemerkte ein
Skoda-Fahrer, ebenfalls aus der Weststraße, dass auch an seinem Wagen
das hintere Nummernschild entwendet wurde. Die Tatzeiten
überschneiden sich und liegt in diesem Fall zwischen 20.00 und 21.50
Uhr. Im Zuge der Anzeigenaufnahme fuhren die Polizeibeamten die
gesamte Weststraße ab und stießen weiteren Verlauf auf einen Fiat, an
dem ebenfalls das hintere Kennzeichen fehlte. Eine ungefähre Tatzeit
konnte hier nicht ermittelt werden. Hinweise bitte an die 986 2066.

Zwei verletzten Personen – Fahrer verlor aus unklarer Ursache die Kontrolle über seinen PKW

Schwerte. Am Mittwoc fuhr gegen 12.15 Uhr ein
54 jähriger Schwerter auf der Bethunestraße und bog nach links in die
Ostenstraße ab. Dabei verlor er aus noch unklarer, vermutlich
medizinischer Ursache die Kontrolle über seinen PKW und stieß gegen
die rechte Bordsteinkante. Dort prallte er ab, geriet in den
Gegenverkehr und kollidierte mit dem Wagen einer 53 jährigen
Iserlohnerin. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall verletzt.
Der Schwerter wurde in ein Krankenhaus gebracht. An den nicht mehr
fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 20 000
Euro.

Unfall in Eilpe – Fahrradfahrer schwer verletzt

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem
Verkehrsunfall in der Eilper Straße. Nach bisherigen Ermittlungen
tastete sich eine 46-Jährige mit ihrem Kia gegen 17.00 Uhr aus einer
Ausfahrt heraus. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 22-jähriger Radfahrer
auf dem Bürgersteig entlang. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den
beiden Fahrzeugen. Der dunkel gekleidete Fahrradfahrer stürzte ohne
Helm auf die Straße und verletzte sich dabei schwer. Unmittelbar
darauf verständigte die Hagenerin Polizei und Feuerwehr.
Rettungskräfte brachten den Mann in ein Hagener Krankenhaus. Am Kia
und an dem Fahrrad entstand ein Schaden von insgesamt zirka 250 Euro.
Wie genau es zu dem Unfall kam, ermittelt jetzt das
Verkehrskommissariat.

Adventssingen im Theater Hagen

ALLE JAHRE WIEDER“

Samstag, 2., 9. und 16. Dezember 2017, jeweils 16 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé

Auch in diesem Jahr lädt das Hagener Theater an den Adventssamstagen (2., 9. und 16. Dezember) jeweils um 16 Uhr ins Theatercafé zum gemeinsamen Adventssingen ein. Ob zum Üben für das Singen unter dem heimischen Weihnachtsbaum oder einfach nur zur besinnlichen Einstimmung auf die Festtage – alle, die sich für eine kurze Stunde aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit zurückziehen wollen, sind herzlich willkommen. Für Kinder, Eltern und Großeltern und alle weiteren Interessierten gibt es bekannte Melodien zum Mitsingen, weniger bekannte Lieder zum Neu-Lernen sowie Geschichten und Gedichte rund um Advent und Weihnachten.

  • Am 2. Dezember singen und spielen Mitglieder der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores unter der Leitung von Melanie Maennl, umrahmt von Textbeiträgen von Jürgen Pottebaum.
  • Am 9. Dezember wird diese Veranstaltung musikalisch von einem Streichtrio gestaltet, bestehend aus Musikern des Philharmonischen Orchester Hagen, und Dramaturgin Corinna Jarosch steuert Geschichten zur Weihnachtszeit bei, und
  • am 16. Dezember verspricht das Ensemble des Märchens zur Weihnachtszeit „König Drosselbart“ einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Klein und Fein: Advent in Haus Buschey

Klein und fein: Der Weihnachtsmarkt in Haus Buschey war nicht riesig aber dafür sehr persönlich und liebevoll gestaltet. Es wurden Basteleien und Leckereien zum Kauf angeboten, die die Mitarbeitenden selbst gemacht haben. Ein Anbieter von selbstgeschnitzten Holzwaren sowie ein Blumenladen „Blumeneck“ aus Wetter rundeten das Angebot ab. Bei Musik vom Posaunenchor genossen Bewohner/innen, Angehörige und Bürger/innen aus der Nachbarschaft im schön geschmückten Saal die Waffeln und den selbstgemachten Kuchen. Hausleiterin Magdalena Pogorzalek: „Ich bin stolz auf mein Team, dass sie eine so schöne Adventsstimmung geschaffen haben.“

Brandschutz in der Adventszeit: Tipps für mehr Sicherheit

Jede einzelne Kerze ist ein offenes Feuer, dessen Flamme bis zu 750 Grad Celsius heiß werden kann. Defekte Lichterketten mit Glühbirnen erzeugen ebenso brandgefährliche Temperaturen um die 300 Grad Celsius. So verursachen Adventskränze, Gestecke und Weihnachtsbäume alle Jahre wieder zahlreiche Wohnungsbrände. Leichtsinn oder Unachtsamkeit können tragische Folgen haben. Um dies zu verhindern, rät der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) insbesondere in der Vorweihnachtszeit zu äußerster Achtsamkeit. Damit man den Überblick behält, haben die Brandschutz-Experten eine Checkliste zusammengestellt:

Auf Unterlage und Standort achten: Kerzen sollten grundsätzlich in entsprechenden Haltern und Adventskränze nur auf schwer entflammbaren Unterlagen aus Metall oder Keramik aufgestellt werden. Brennbare Materialien dürfen sich nicht in der Nähe befinden. So ist auch ein möglicher Luftzug zu vermeiden, der z. B. eine Gardine in die Flammen wehen könnte.

Angezündete Kerze niemals alleine lassen: Wer brennende Kerzen eine Viertelstunde unbeobachtet lässt, handelt bereits grob fahrlässig und mindert damit den Versicherungsschutz.

Kerzen und Zustand von Adventskränzen beachten: Die Brandgefahr nimmt von Tag zu Tag zu. So kommen die Flammen dem Tannengesteck durch das Abbrennen der Kerze immer näher und zum anderen werden Nadeln und Zweige mit jedem Tag trockener. Dadurch sind sie leicht entzündlich und bei Kontakt mit dem trockenen Grün kann sich in Sekundenschnelle ein Feuer ausbreiten.

Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unzugänglich aufbewahren: Feuer zieht fast jedes Kind magisch an. Die Lust am Zündeln ist einfach zu verlockend. Hierbei bringen sich Kinder oft in Gefahr, da sie diese nicht richtig einschätzen können.

Weihnachtsbaum mit Wasser versorgen: Der Baum sollte nur in einem massiven, kippsicheren Ständer befestigt werden und durch regelmäßiges Nachfüllen des Wassertanks im Fuß des Ständers vor dem Austrocknen geschützt werden.

Elektrische Lichterketten überprüfen: Defekte Birnen sollten grundsätzlich nur durch Birnen mit der gleichen Voltstärke ersetzt werden. Hierbei sind die Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise des Herstellers zu beachten. Stärkere Birnen ziehen mehr Energie – mit der Folge, dass sich die dünnen Stromkabel im Dauerbetrieb überhitzen und einen Schwelbrand auslösen können. Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) sind stromsparender, weniger brandgefährlich und sollten daher bevorzugt werden.

Dauerbelastung der Stromversorgung vermeiden: Lichterketten sind sowohl nachts als auch beim Verlassen der Wohnung grundsätzlich auszuschalten. Die Dauerbelastung kann insbesondere dann zur Überhitzung führen, wenn Lichterketten und weitere Geräte mit hohem Stromverbrauch über eine Mehrfachsteckdose mit Strom versorgt werden. Dies betrifft insbesondere Hitze und Wärme erzeugende Geräte wie Kühlschränke, Wasserkocher, Kaffeevollautomaten und Radiatoren, da Mehrfachsteckdosen in der Regel nur bis max. 3500 Watt ausgerichtet sind.

Funktionscheck bei Rauchwarnmelder durchführen: Sie sind einmal im Jahr durch Auslösen des Warnsignals zu prüfen, wobei der Alarmknopf mithilfe eines Stabes oder Besenstils betätigt wird. Die Betriebsanleitung der Hersteller ist zu beachten.

Feuerlöscher bereitstellen: Sollte sich Rauch oder ein Schwelbrand entwickeln, kann durch den Alarm des Rauchwarnmelders sofort gehandelt und mithilfe eines Feuerlöschers gezielt und wirkungsvoll in die Entstehungsphase des Brandes eingegriffen werden. Viele größere Brände können so verhindert werden.

Brandschutz-Experten fragen: Mit welchen und wie vielen Feuerlöschern sowie Rauchwarnmeldern die eigenen vier Wände optimal geschützt sind, erfährt man bei einem qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb. Sie helfen bei der Auswahl passender Geräte, weisen in deren Handhabung ein und bieten Rat und Hilfe zu allen Fragen rund um den Brandschutz. Adressen lokaler Anbieter können unter anderem im Internet unter www.bvbf.de abgerufen werden. Hier sind die Fachbetriebe nach Postleitzahlen sortiert abrufbar.

Womit 2018 zu rechnen ist: Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

Riester-Sparer und Hartz IV-Bezieher, Rentner sowie Trennungskinder: unterm Strich bringt das Jahr 2018 für fast alle mehr Geld. Und auch der Finanzminister will Steuerzahler schonen, denn die sogenannte kalte Progression wird abgeschwächt. Zudem werden Grundfreibetrag und Kinderfreibeträge erhöht. Ein Plus von zwei Euro winkt beim Kindergeld. Ferner soll das neue Tarifpartnermodell ab dem Jahreswechsel mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur betrieblichen Altersvorsorge motivieren. Wer ein neues Auto kaufen will, sollte das vor dem 1. September tun: Denn durch die neue Norm zur Abgasmessung fällt die Kfz-Steuer danach möglicherweise höher aus. Womit Verbraucher im Jahr 2018 sonst noch rechnen müssen, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/2018

Zu den Änderungen 2018 zählen weiter: das Aus für Tarifverträge unter Mindestlohn, höhere Zurechnungszeiten für künftige Bezieher einer Erwerbsminderungsrente und der Mutterschutz für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen. Aber auch Menschen mit Behinderungen haben mit dem „Budget für Arbeit“ ab dem Jahreswechsel bessere Chancen auf Teilhabe.

Für Urlauber bringt der 1. Juli 2018 einen Koffer voller Änderungen. Erfreulich, dass im neuen Pauschalreiserecht mehr Verbraucherschutz beim Buchen von Reiseleistungen in Online-Portalen und Reisebüros aufgegeben wurde. Andererseits hat es auch Verschlechterungen im Gepäck: Erst wenn der Veranstalter den Reisepreis nach der Buchung um mindestens acht Prozent anhebt, kann der Urlauber künftig noch kostenlos vom Reisevertrag zurücktreten. Bislang lag diese Grenze bei fünf Prozent.

Bei Online-Abodiensten fällt der digitale Schlagbaum: Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Sport oder Musik lassen sich ab 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Fürs Streamen ohne EU-Grenzen dürfen die Anbieter keine zusätzlichen Gebühren erheben. Da mögen Mallorca-Urlauber vielleicht verschmerzen, dass sich auf der Insel die Touristensteuer ab der Hauptsaison verdoppelt.

Neuerungen ebenfalls im Finanzsektor: etwa Echtzeitüberweisungen in der Eurozone und das Aus für Aufschläge beim Bezahlen mit Kreditkarte. Klartext ist künftig angesagt, wenn Banken Kredite mitsamt Restschuldversicherungen andienen. Und bei Kapital-Lebensversicherungen werden umfassende Informationen festgeschrieben, damit Versicherungsnehmer deren Wert realistisch einschätzen können.

Auch beim Fiskus läuft es 2018 anders: Investmentfonds werden ab Januar 2018 direkt mit 15 Prozent Körperschaftssteuer belegt, um Inhaber von in- und ausländischen Fonds steuerlich gleichzustellen. Wer Blaumann oder PC als Arbeitsmittel kauft, kann künftig 800 statt bislang 410 Euro als geringwertige Güter bei der Steuer geltend machen.

Der neue Verbraucherbauvertrag legt für angehende Bauherren ab Januar ein solides rechtliches Fundament: detaillierte Baubeschreibungen, begrenzte Abschlagszahlungen und ein Widerrufsrecht sind dabei tragende Wände für mehr Verbraucherschutz.

Lüftungsanlagen müssen ab 1. Januar 2018 sparsamer und leiser werden. Und auch energiefressende elektrische Heizlüfter und -strahler trifft der Bannstrahl: Sie dürfen nur noch in den Handel, wenn sie Mindestanforderungen an Effizienz und Stickstoffausstoß erfüllen.

Briefmarken auf der Weihnachtspost schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen

Wetter (Ruhr). Zur Adventszeit und zum Jahreswechsel werden wieder viele gute Wünsche per Post verschickt. Die gestempelten Briefmarken schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen. Sie schneiden die Marken auf Briefumschlägen bzw. Karten aus und sortieren sie nach Motiven. „Für unsere Leute ist das eine wichtige Aufgabe“, betont Margarethe Richter. Sie betreut in der Briefmarken-Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein elf Beschäftigte, die täglich mit Postwertzeichen arbeiten.

Die Behinderten-Einrichtung in Wetter freut sich, wenn Firmen, Behörden oder Privatpersonen aus dem EN-Kreis und Hagen abgestempelte Briefmarken sammeln, um sie zu spenden. Auch ausrangierte Briefmarken-Alben werden angenommen.

Die Volmarsteiner Werkstatt versendet auf Wunsch Freiumschläge. Damit können Spender Briefmarken kostenlos an die Briefmarken-Abteilung schicken. Für eine solche Absprache ist die Abteilung unter Tel. 02335 / 639-3720 erreichbar. Außerdem nehmen die AVU-Geschäftsstellen in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter Briefmarken für Volmarstein entgegen.

Wichtig: Umschläge mit aufgeklebten Briefmarken sollten komplett aufbewahrt werden, weil das Ausschneiden wichtiger Bestandteil der Arbeit der Menschen mit Behinderungen ist. Der Datenschutz ist gewährleistet. Sammler kaufen die Briefmarken der Volmarsteiner Werkstatt in bestimmten Mengen – z.B. kiloweise.

Workshop für Kinder im Wasserschloss Werdringen

Wie die Menschen in der Steinzeit gelebt und Feuer gemacht haben, können alle Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren bei einem Workshop im Wasserschloss Werdringen am Samstag, 2. Dezember, von 14 bis 17 Uhr erleben. Bei einem spannenden Programm erfahren die Kinder, wie unsere Vorfahren gelebt und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben.

Zunächst begeben sich die Kinder auf eine spannende Expedition durch das Museum. Die Führung beginnt an dem großen Mammut. Die Kinder erleben die Steinzeit von ihrer spannenden Seite und erfahren, mit welchen Waffen und Hilfsmitteln die Neandertaler Mammuts, Rentiere sowie Wollhaarnashörner gejagt haben. Zudem sehen sie, wie ein Faustkeil hergestellt wurde und können diesen sowie weitere steinzeitliche Werkzeuge ausprobieren.

Ein besonderes Erlebnis ist das Feuer schlagen. Die Kinder lernen, wie die Neandertaler mit Feuerstein und Markasit Feuer gemacht haben. Beim anschließenden Workshop stellen die Teilnehmer unter Anleitung ein Steinzeitmesser her. Für die Messerklinge aus Feuerstein muss ein passender Griff aus Holz hergestellt und angepasst werden. Am Ende des Workshops hat jedes Kind ein eigenes, selbstgemachtes Messer.

Für die Teilnahme an dem Workshop ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Das Programm inklusive der Führung und dem Workshop kostet 10 Euro pro Kind.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht werden alle Interessierten herzlich ein geladen zum Lichtpunktgottesdienst am 1. Advent Sonntag, 03. Dezember in die Kirche St. Michael, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Beginn 19.00 Uhr.
Thema: „Die adventliche Sehnsucht pflegen…“
Im Gebet, in der Stille, im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein.
Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Info rund um Geburt im Ev. Krankenhaus Haspe. Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Am Montag, 4. Dezember, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

 

ADVENTSWORKSHOPS IM JUNGEN MUSEUM

Am Samstag, den 2. Dezember werden in der Werkstatt des Jungen Museum „Bunte Weihnachtsblätter“ von 11.30 bis 13.30 Uhr gestaltet. In dem Workshop mit dem Hagener Künstler Nuri Irak wird ein Naturprodukt zum Malgrund. Es werden getrocknete, gepresste und transparent grundierte Baumblätter mit Weihnachtsmotiven bemalt und Glitzer dekoriert. Unterschiedliche Größen und Formen der Blätter geben die Möglichkeit, sich auf das zerbrechliche und leichte Material einzulassen: dabei entstehen originelle Geschenke für Weihnachten. Maximal 12 Personen können daran teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 3. Dezember findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.  Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.