Mehrere Einsätze für die Feuerwehr

 

Ennepetal. Am Dienstag wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu mehreren Einsätzen in Ennepetal alarmiert. Um 08:09 Uhr
zu einer Person hinter verschlossener Tür in die Fritz-Reuter-Straße.
Die Wohnungstür wurde durch die Feuerwehr geöffnet und der Patient
dem Rettungsdienst übergeben. Weiterhin wurde Feuerwehr zu zwei
Betriebsmittelspuren in der Wilhelmshöherstraße und Waldstraße
alarmiert. Die Betriebsmittelspuren wurden durch die Feuerwehr
neutralisiert. Beim Befüllen eines Öltanks in einem Wohnhaus im
Biermannweg, kam es um 20:46 Uhr zu einem Unfall. Aus nicht näher
bekannten Gründen brach die Füllleitung zum Tank und eine größere
Menge Heizöl floss in den Kellerraum. Zur Beseitigung des Heizöls war
die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen im Einsatz, mit dabei im Einsatz
war auch der Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr.

Tödlicher Unfall in Bochum

Bochum. Am heutigen Donnerstagnachmittag, gegen 16.20 Uhr,
kam es auf dem Castroper Hellweg 490 im Bochumer Stadtteil Gerthe zu
einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 59- jähriger
Unfallbeteiligter aus Waltrop tödlich verletzt worden ist. Nach
bisherigem Ermittlungsstand befuhr dieser mit seinem PKW den
Castroper Hellweg in Fahrtrichtung Castrop- Rauxel. In Höhe der
Unfallstelle stieß er beim Fahrstreifenwechsel nach rechts mit einem
neben ihm fahrenden PKW zusammen, der durch einen 46-jährigen
Bochumer geführt wurde. Durch den Zusammenstoß geriet der Waltroper
mit seinem PKW ins Schleudern und kollidierte mit der Fahrerseite
gegen einen Baum. Trotz sofortiger Reanimation der eingetroffenen
Rettungskräfte, verstarb der Fahrzeugführer noch an der Unfallstelle.
Die operative Verkehrsunfallbearbeitung des Polizeipräsidiums Bochum
übernahm die Unfallermittlungen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war
der Castroper Hellweg im Bereich der Unfallstelle für ca. zweieinhalb
Stunden gesperrt.

Gewinnerfotos für Hagener Weihnachtskarten stehen fest

Hagen. Die Gewinner des Fotowettbewerbs
für die weihnachtlichen Grußkarten aus dem Hagener
Rathaus 2017 stehen fest. Das Foto von Jil Völkel ziert die
neuen Grußkarten zu Weihnachten von Oberbürgermeister
Erik O. Schulz. Das Motiv von Matthias Böing hat es auf
die Einladung zur Weihnachtsfeier des Rates der Stadt
geschafft.
Oberbürgermeister Erik O. Schulz hatte vor rund einem
Jahr interessierte Hobbyfotografen dazu aufgerufen,
weihnachtliche oder winterliche Fotomotive mit einem
deutlichen Bezug zu Hagen im Rahmen des alljährlichen
Wettbewerbs einzusenden.

Die Fotografen mit den sechs
schönsten Motiven waren nun zu einem gemütlichen
„Dankeschön“-Kaffeetrinken mit dem Oberbürgermeister zu
Gast im Hagener Rathaus. Neben den Gewinnerfotos von
Jil Völkel und Matthias Böing haben es Thorsten
Hannemann, Gerhard Potempa, Knut Leimann und Peter
Lang mit ihren eingeschickten Fotos in die engere Auswahl
geschafft. Die Aufnahmen von Thorsten Hannemann und
Gerhard Potempa werden im nächsten Jahr die
Weihnachtskarten schmücken.

CDU Hagen zum Angriff auf den Bürgermeister von Altena

>>Zum Messerangriff auf den Bürgermeister der Stadt Altena, Dr. Andreas Hollstein, erklärt CDU-Kreisvorsitzender Christoph Purps:

„Wenn Menschen feige angegriffen werden, weil sie für ihre politische Überzeugung einer offenen Gesellschaft einstehen, dann ist das widerwärtig. Zu Recht wurde Bürgermeister Hollstein für seine humane Politik ausgezeichnet. In der Kommunalpolitik Engagierte stehen jeden Tag vor Ort für ihre Ideen und ihre Arbeit ein. Es kann nicht sein, dass diejenigen, die ihre Überzeugungen für das Allgemeinwohl vertreten nun im wahrsten Sinne des Wortes ihren Kopf dafür hinhalten müssen. Ich bin froh, dass es Andreas Hollstein schon wieder besser geht und keine bleibenden Schäden zu erwarten sind.“<<

Inklusiver Adventsmarkt in der Ev. Stiftung Volmarstein

Wetter (Ruhr). Eine ganz besondere Stimmung erwartet die Besucherinnen und Besucher des Adventsmarkts der Ev. Stiftung Volmarstein am 2. und 3. Dezember. Hinter den meisten Ständen rund um die Hartmannstraße 24 stehen Mitarbeitende der Stiftung, die sich traditionell für „ihren“ Adventsmarkt enorm engagieren. Geboten wird Handwerkliches aus allen Bereichen: Die Gärtnerei hat mit ihren Auszubildenden weihnachtliche Blumengestecke und Kränze gemacht, in der Werkstatt für behinderte Menschen wurden unter anderem Nistkästen, Holzspielzeug, Vogelhäuser und Insektenhotels gebaut und handgemachte Grußkarten gebastelt. Der Fachbereich Grafik bietet Notizblöcke, Kalender und handgefertigte Notizbücher. Beim großen Flohmarkt in der Oberlinschule findet jeder das passende Geschenk.

Die Begegnung ist das wichtigste für die Veranstalter: Bewohner und Bewohnerinnen, Angehörige, Mitarbeitende, Menschen aus Volmarstein und aus der Region kommen beim inklusiven Adventsmarkt in Volmarstein zusammen. Wie seit über 40 Jahren spielt zur Eröffnung am Samstag der Posaunenchor der Ev. Gemeinde Volmarstein. Die Hohensteiner Puppenbühne, das Akkordeonorchester, der Schülerchor der Oberlinschule und der Spielmannszug Volmarstein sorgen zusätzlich für stimmungsvolles Weihnachtsflair.

Ein echtes Highlight ist das Musical „Das 5 Sterne Hotel“, das von den Menschen, die in der  der Evangelischen Stiftung Volmarstein leben und arbeiten, aufgeführt wird. Sie haben in dieses Projekt auch in diesem Jahr wieder viel Engagement und Herzblut gesteckt. Wochenlanges Proben liegt hinter der Truppe um Gerlinde Lüling, die auch für das aufwendige Bühnenbild verantwortlich ist. Vorführungen finden an beiden Tagen um 17.00 Uhr in der Martinskirche statt.

Der Adventsmarkt hat am Samstag, 2. Dezember, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 3. Dezember, in der Zeit von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

„Wir müssen reden“: René Röspel diskutiert mit der Parteibasis

Wegen der engen Terminlage lagen zwischen der Einladung und dem Diskussionsabend in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide kaum 48 Stunden – trotzdem folgten fast siebzig Mitglieder der SPD aus Hagen und dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis dem Aufruf des heimischen Abgeordneten René Röspel, über Folgen des Scheiterns der Berliner Jamaika-Sondierungen zu diskutieren.
Röspel wollte weniger ein Votum der Parteibasis abholen als ein Stimmungsbild – entsprechend offen und kontrovers wurde über Neuwahlen, die Fortsetzung der „Groko“ oder andere Möglichkeiten diskutiert. Zur Einstimmung berichtete Röspel von den Diskussionen innerhalb seiner Fraktion, die über den sehr differenzierten Beschluss des Parteivorstands vom Montag geführt wurden: Einerseits habe das Parteipräsidium am Wahlabend zu Recht eine große Koalition ausgeschlossen,  andererseits scheue man Neuwahlen nicht. Das lasse erst einmal alles offen – Frau Merkel sei weiterhin zur Regierungsbildung verpflichtet und die SPD könne in Ruhe über weitere Optionen diskutieren.
Die zahlreichen Wortmeldungen des Abends zeigten alle Möglichkeiten auf: Neuwahlen würden den Bürgern die Gelegenheit geben, die von den schwarz-gelb-grünen Verhandlern hinterlassene Situation neu zu bewerten. Aber dass die Jamaika-Parteien für das Scheitern abgestraft werden und dann die SPD profitiert, ist für die Genossen nicht ausgemacht – viele von ihnen drückten die Befürchtung aus, dass „Neuwahlen nur den Falschen helfen“: am Ende würde von Neuwahlen nur die AfD profitieren. Sollte die SPD aber noch schlechter abschneiden, wäre von ihr nicht mehr viel übrig. Trotz dieser Bedenken erklärte eine engagierte Vertreterin der Hagener Jusos: „Wir kriechen der Union nicht hinten rein“. Und eine andere Jungsozialistin verglich: Groko sei wie Sex mit dem Ex – darauf habe sie „keinen Bock“. Die Chancen bei Neuwahlen seien dagegen nicht schlecht: Lindner haben seine Attraktivität verloren.
Deutlich meldete sich ein in den Wahlkämpfen sehr aktiver Genosse zu Wort: Sowohl die Bevölkerung noch die eigene Basis seien für einen neuen Wahlkampf nicht zu begeistern. Ein altgedienter Genosse aus Gevelsberg zog daraus den Schluss mit der Frage: „Warum denn keine Groko?“ Deutschland gehe es schließlich gut, und die SPD-Minister in den großen Koalitionen von Nahles bis Steinmeier hätten gute Arbeit und wichtige Punkte gemacht. Viele teilten die strategische Überlegung: Die Union dagegen sei geschwächt wie nie – in Sondierungsverhandlungen könne man wichtige sozialdemokratische Themen durchsetzen: Weitreichendes Entgegenkommen bei Einführung der Bürgerversicherung, eines sozialen Arbeitsmarkts und anderen wichtigen Vorhaben, um die Gesellschaft besser und gerechter zu gestalten. Wenn es dabei keine Zugeständnisse von Merkel gäbe, müsse eben neu gewählt werden.
Zwischen den beiden naheliegenden Optionen Groko oder Neuwahl ließ die Debatte Platz für andere Modelle – von der Möglichkeit einer schwarz-rot-grünen „Kenia-Koalition“ (gegebenenfalls ohne die CSU und ohne Kanzlerin Merkel) bis zur Duldung einer Minderheitsregierung – im Austausch von Argumenten über die Parteigrenzen hinweg würde sich für die Sozialdemokraten die Chance ergeben, eigene, neue Themen zu erarbeiten.
René Röspel lobte seine Genossinnen und Genossen für die „hoch disziplinierte“ Diskussionskultur des Abends.  „Respektvoll, klug und engagiert: So macht Politik Spaß!“ Er appellierte, die Diskussion in den Ortsvereinen fortzusetzen und die Ergebnisse ans Willy-Brandt-Haus in Berlin rückzukoppeln: Am Ende werde die Partei zu entscheiden haben; der Bundesparteitag in Berlin in zwei Wochen werde eine wichtige Rolle spielen.

Stiftungs-Expertinnen stoßen in der Westfalenhalle auf großes Interesse

Wetter (Ruhr). Seit zwei Jahren betreibt die Evangelische Stiftung Volmarstein das Büro für Unterstützte Kommunikation (UK). Dessen Mitarbeiterinnen Christina Panzer und Rike Bäcker haben beim bundesweit wichtigsten Kongress für dieses Fachgebiet u.a. darüber berichtet, wie sie „ihren“ speziellen Bereich in dem großen diakonischen Unternehmen aufgebaut haben. „Entscheidend ist, dass man ganz viele Kontakte in die verschiedenen Einrichtungen knüpft“,  schilderte Heilpädagogin Christina Panzer.

Rund 1000 Besucher kamen zu dem Kongress der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation in die Dortmunder Westfalenhalle – und zwar vor allem Fachleute, aber auch viele UK-Nutzer. Das Motto der Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, lautete diesmal „UK spricht viele Sprachen“.

UK bietet Menschen Hilfe zu mehr Teilhabe, die aufgrund einer Behinderung oder einer Erkrankung wie Demenz nicht oder nur eingeschränkt sprechen können. Das Spektrum der Hilfsmittel reicht von der einfachen Bildertafel, mit der Nutzer z.B. an der Laden-Theke Lebensmittel wie Eier bestellen können, bis zum komplexen Sprachcomputer, in dem wichtige Sätze einprogrammiert sind.

Das Volmarsteiner UK-Büro präsentierte sich in der Westfalenhalle als Ratgeber und Förderer in Sachen UK – und zwar nicht nur intern für Bewohner der Einrichtungen der Stiftung, sondern auch extern für den EN-Kreis und Hagen. „Wir haben viele interessante Gespräche geführt“, so das Fazit von Christina Panzer und Rike Bäcker.

Bildquelle: ESV

Schülerin bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Eine 15-jährige Schülerin zog sich am Montagnachmittag beim Zusammenstoß mit einem Auto leichte Verletzungen zu. Gegen 17.00 Uhr querte sie mit einer Freundin die Fußgängerampel an der Fehrbelliner Straße. Zeitgleich bog eine 44
Jahre alte Suzuki-Fahrerin von der Altenhagener Straße kommend ein
und erfasste das Mädchen am Knie, sodass es zu Boden stürzte. Die
Autofahrerin stoppte sofort und verständigte einen Rettungswagen, der
brachte die 15-Jährige vorsorglich zur ambulanten Behandlung ins
Krankenhaus.

Einbruch in Eilpe – Täter schlagen Scheibe ein

In der Nacht von Montag auf Dienstag brachen
Unbekannte in einen Kiosk in der Eilper Straße ein. Ersten
Ermittlungen zufolge schlugen die Täter gegen 01.00 Uhr zu. Dabei
schlugen sie eine Glasscheibe in der Eingangstür ein und kletterten
so in den Verkaufsraum. Dort durchwühlten sie den Thekenbereich und
mehrere Regale. Anschließend konnten sie unerkannt entkommen, nachdem
die Alarmanlage anschlug. Die Einbrecher stahlen zirka zwanzig
Tabakdosen im Wert von 300 Euro. An der Tür entstand ein Schaden von
zirka 400 Euro. Die Kripo begann mit der Spurensuche am Tatort.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Vandalen beschädigen Baumaschinen

Auf einem Steinbruchgelände an der Oeger Straße haben Unbekannte am vergangenen Wochenende mehrere Baumaschinen beschädigt und Farbschmierereien hinterlassen. Mitarbeiter verständigten am Montagmorgen die Polizei und die Beamten nahmen die Anzeige auf. An insgesamt fünf Fahrzeugen wurden Scheiben eingeschlagen und mehrere Tags mit weißer Farbe aufgemalt. Betroffen sind ein Bagger, ein Radlader, ein Mobillader, ein Mobilbrecher und Lkw. Der Gesamtschaden liegt im hohen vierstelligen Euro-Bereich. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) im Stadtsaal

Wetter (Ruhr). Am Samstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) ihr traditionelles Jahresfest im Stadtsaal an der Kaiserstraße. Der Abend begann für die 210 Gäste mit einem gemeinschaftlichen Abendessen. Unter den Gästen waren auch Mitglieder befreundeter Hilfsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren aus Witten und Bremen. Im Anschluss daran richtete der Bürgermeister Grußworte an die anwesenden Gäste und übernahm die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Hier sind für 25 Jahre Zugehörigkeit Ina Bosselmann und Michael Schmalenbeck (beide Löschgruppe Esborn) zu nennen. Für 40 jährige Mitgliedschaft wurden Karl-Walter Behrendts (Löschgruppe Esborn) und Ralf „Tasse“ Sturm (Löschgruppe Volmarstein) geehrt. Auf eine bereits 60 jährige Zugehörigkeit kann Klaus Gens (Löschzug Alt-Wetter) zurückblicken. Eine mit Sicherheit nicht alltägliche Leistung.

Durch den Leiter der Feuerwehr, Ralf Tonetti, wurden die nachstehenden Beförderungen/Einsetzungen durchgeführt:

Dominic Rittershaus (Löschgruppe Volmarstein) zum Brandmeister und stv. Löschgruppenführer der Löschgruppe Volmarstein und

Dirk Brüggemann (Löschzug Alt-Wetter) zum Brandinspektor und

Wolfang Schneider (Löschgruppe Esborn) zum PSU-Assistenten.

Frederik Bolte wurde aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Einsatzdienst des Löschzuges Alt-Wetter übergeben.

Eine ganz besondere Auszeichnung wurde dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Benedikt Danz zuteil: Ihm wurde durch den Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold, die höchste Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbandes, an diesem Abend verliehen. Zuvor wurde Danz als stellvertretender Leiter der Feuerwehr für weitere vier Jahre bestätigt.

Die Einsatzzahlen in diesem Jahr (bisher 270 Einsätze) sind gegenüber den vorherigen Jahren gleichbleibend. Neben vielen kleineren Einsatzstellen (z.B. Türöffnung, Tierrettung, Unterstützung des Rettungsdienstes, etc….) waren auch mehrere Zimmer- bzw. Wohnungsbrände und Technische Hilfeleistungen zu bewältigen.

Eine erfreuliche Nachricht verkündete Tonetti in seiner Ansprache. Die Mitgliederzahlen der Feuerwehr Wetter (Ruhr) bewegen sich entgegen dem allgemeinen Trend nach oben. Allein in diesem Jahr konnten 14 neue Kameradinnen und Kameraden in die Feuerwehr aufgenommen werden.

Trotz dieses positiven Trends hat auch die Feuerwehr noch einen Wunsch an den Weihnachtsmann. Sie sucht weiterhin Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wetter (Ruhr), die sich aktiv am Feuerwehrdienst (auch Kinder- bzw. Jugendfeuerwehr) engagieren möchten. Interessierte können sich an info@feuerwehrwetter.de oder 02335/840730 bzw. 02335/840221 wenden.

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, richtete Ralf Tonetti seinen Dank an einige Wetteraner Firmen, die mit einer Spende das Jahresfest unterstützt hatten. Einen besonders großen Applaus erhielt die DLRG Wetter (Ruhr). Diese übernahm bereits im zwanzigsten Jahr die Bewirtung und Bedienung der zahlreichen Gäste.

Natürlich war auch der Brandschutz für das Stadtgebiet trotz der Feier gesichert. Die Löschgruppe Volmarstein sowie eine Verstärkung der Feuerwehr Herdecke standen für den Ernstfall bereit. Dafür auch noch mal vielen Dank.

Dortmunder Weihnachtsmarkt eröffnet: Keine Feierstimmung für Gerüstbauer

Dortmund. Weihnachten und die Gerüstbauer – das gehört zusammen. Aber Weihnachtsstimmung und Gerüstbauer – das passt nicht mehr zusammen. Doch der Reihe nach: Ohne Gerüstbauer hätten die Dortmunder keine XXL-Tanne auf ihrem Weihnachtsmarkt. „Denn der zentrale ‚DO-Weihnachtsbaum‘ ist aus vielen Einzeltannen zusammengesteckt – ein ‚Tannen-Puzzle made by Gerüstbauern‘. Nur durch Gerüstbauer aus dem Revier hat Dortmund Deutschlands größten Weihnachtsbaum“, sagt Bodo Matthey von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen. Trotzdem haben die Gerüstbauer in Dortmund und im Revier in diesem Jahr wenig mit Weihnachtsstimmung am Hut. 

Der Grund: Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für das Gerüstbauer-Handwerk stehen die Beschäftigten jetzt vor einer ungewissen Zukunft. „Die Arbeitgeber haben die Tarifrunde platzen lassen und waren nicht einmal zu einer Schlichtung bereit“, kritisiert Bodo Matthey. Der IG BAU-Regionalleiter spricht von einer „Hiobsbotschaft“ kurz vor Weihnachten. „Die Baubranche brummt wie lange nicht, Fachkräfte werden gesucht. Wer da so extrem beim Lohn knausert, der handelt unverantwortlich.“ 

Rund 50 Gerüstbauer demonstrieren deshalb zum Auftakt des Weihnachtsmarkts. Mit Trillerpfeifen und Schildern fordern sie von den Arbeitgebern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Andernfalls könne es zum Streik kommen. Matthey: „Schon jetzt verdient ein Gerüstbauer während seines Berufslebens 320.000 Euro weniger als ein Maurer. Wenn Firmen im Gerüstbau künftig überhaupt noch Gesellen finden wollen, dann müssen sie jetzt kräftig beim Lohn nachlegen.“ Die IG BAU hatte ein Plus von einem Euro pro Stunde gefordert. Außerdem soll ein spezieller Mindestlohn für Facharbeiter eingeführt werden.

Ausschluss der Krawallmacher vom Fußball

Dortmund. Die Dortmunder Polizei hat am heutigen Dienstag (28. November) rückblickend das 151. Derby vom Wochenende ins Visier genommen – die Erfahrungen werden in die Planungen für das kommenden Derby mit einfließen. Mit dem Abpfiff am Samstag fiel der Startschuss zur Nachbereitung und der Anpfiff für die neue Vorbereitung.

Polizeipräsident Gregor Lange zeigte sich äußerst verärgert und entsetzt über das Verhalten von Ultras am Derbytag: „Nur dank intensiver und gewissenhafter Vorbereitung und mit aufwändigen Polizeimaßnahmen ist es wieder gelungen, ein Aufeinandertreffen gewaltbereiter Ultras im öffentlichen Raum zu verhindern. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn diese Ultra-Gruppen von BVB und S04 tatsächlich aufeinander getroffen wären. Wir hätten wahrscheinlich massive Ausschreitungen mit vielen Verletzten zu beklagen. Vor diesem Hintergrund habe ich Null Verständnis dafür, dass das Schalker Fanprojekt ausgerechnet kurz vor dieser brisanten Begegnung die Zusammenarbeit im Arbeitskreis Derby aufgekündigt hat. Das war sicher kein Beitrag zur Deeskalation.“

Am vergangenen Samstag (25. November) hatten insbesondere erneut unbelehrbare Ultras aus Gelsenkirchen das gemeinsam abgestimmte Anreisekonzept „Neue Wege“ unterlaufen. Dies war in den vergangenen Jahren immer wieder der Fall trotz der intensiven und konstruktiven Netzwerkarbeit der Vereine, DSW21, Deutschen Bahn, Fanbetreuer, der Fanprojekte, Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und Stadt Dortmund.

„Aus polizeilicher Sicht ist das Sicherheitskonzept der Dortmunder Polizei beim Derby weitestgehend aufgegangen“, so der Einsatzleiter, Leitender Polizeidirektor Dieter Keil. Das Konzept beinhaltete die strikte Trennung der Fanströme und die Umsetzung der „Neuen Wege“ um eine sichere An- und Abreise zu gewährleisten. „Alle friedlichen Fußballfans, die sich an die gemeinsam vereinbarten Absprachen gehalten haben, haben das Spiel im Stadion verfolgen können. Unsere intensive Aufklärung und der immens große Personalansatz haben dafür gesorgt, dass wir die Störer frühzeitig erkannt und isoliert haben, sowie weitere Maßnahmen treffen konnten.“

Die Dortmunder Polizei weiß um die Ärgernisse, die derartige Kontrollen und Fanmärsche nach sich ziehen. „Wir können den Konflikt nicht lösen, wir müssen Prioritäten setzen und diese lagen auf dem Aspekt der Sicherheit“, so LPD Keil weiter. „Aber wir können uns erklären und um Verständnis werben. Daher haben wir bereits im Vorfeld auf die zu erwartenden Schwierigkeiten hingewiesen. Vielleicht können Betroffene mit dieser Erklärung besser umgehen, wir hoffen auf ihr Verständnis.“

Im Rahmen des Festsetzens von 679 Schalkern an der Kuithanstraße und weiteren 53 an der Rheinischen Straße wurden 33 Eintrittskarten sichergestellt. Auch die Dortmunder Ultras haben wieder einmal einen „Scherbenhaufen“ hinterlassen: Kaum setzte sich der Fanmarsch am Fanprojekt an der Dudenstraße in Dortmund in Bewegung, glich die Straße einer mit Glasflaschen und Splittern übersäten Müllhalde. Durchfahrt hier: unmöglich! So kam es auch in diesem Bereich zu Stau, einer gesperrten Straße und Verkehrsbehinderungen stadtein- und auswärts. Zudem versuchten Dortmunder Ultras in Richtung der festgesetzten Schalker Ultras durchzubrechen. Mit einer schier unfassbaren Selbstverständlichkeit blockieren sie mit Ihrem Aufmarsch Straßenzüge und zündeten Pyrotechnik, auch gegen Polizeibeamte. Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt.

Im direkten Veranstaltungsbereich wies die Dortmunder Polizei vorab darauf hin, dass es bei zeitgleicher Anreise von Schalkern und Dortmundern zu Sperrungen auf dem Stadionvorplatz kommen kann. Fakt ist: Die Lage des Stadions und seine Infrastruktur haben sich nicht geändert, die strukturellen Gegebenheiten müssen so angenommen und Konzepte an ihnen ausgerichtet werden. Nur durch die Akzeptanz dieser gemeinsam beschlossenen Wege kann ein größtmögliches Maß an Sicherheit gewährleistet werden.

Die Vorkommnisse beim vergangenen Derby bestätigen, dass die Forderungen der Polizei an die Vereine – keine Ausgabe und kein Verkauf von Karten für Angehörige sogenannter Problemfangruppen – ein personalisiertes Ticketing und ein Voucher-System – eine merkliche Kartenreduzierung von Karten für Gästefans bei Risikospielen erfolgskritische Faktoren im Sinne der Sicherheit sind. Dieses gilt es, bei der Veranstaltungsplanung sachgerecht zu berücksichtigen.

Als Nebeneffekt könnte dann wiederum der Personalansatz der Polizei deutlich reduziert werden und die frei werdenden Kräfte in die Kriminalitätsbekämpfung investiert werden. Hierzu zählen insbesondere die Bekämpfung von Extremismus, die Abwehr terroristischer Gefahren und die Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Die Zahl der Polizeibeamten, die ganzjährig mit Fußball beschäftigt sind, beläuft sich derzeit auf 59 (ungefähre Stundenzahl aller eingesetzten Beamten in der Saison 2016/2017 in Dortmund, geteilt durch eine Jahresarbeitszeit von rund 1600 Stunden).

„Die Tatsache, dass wir die Lage polizeilich weitestgehend in den Griff bekommen haben, darf nicht verdecken, dass alle Verantwortungsträger auch abseits des Spielfelds dringend aktiv werden müssen. Die gewaltbereite Problemfanszene beider Vereine ist eine Zumutung für die fast 80.000 friedlichen Fußballfans und alle anderen Dortmunder. Vereine und der DFB müssen alles daran setzen, um identifizierte Krawallmacher und Störer vom Fußball fern zu halten“, fordert der Polizeipräsident. „Alle Verantwortlichen müssen diese Chaoten zur Rechenschaft ziehen – bis hin zu lebenslangen Stadionverboten. Wir können nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen!“

In einem Medientermin am heutigen Tag präsentiert die Polizei noch einmal einen Großteil der sichergestellten Gegenstände: 40 x Gebissschutz 188 x Masken / Vermummungsmaterial 3 Paare Quarzhandschuhe 2 Stangen / Rohre 1 Scheckkartenmesser

Keine Beute für Automatenknacker

Am Dienstag kam es zu einem Vorfall in einem Parkhaus am Märkischen Ring. Gegen 05.00 Uhr wollte ein 37-jähriger Hagener sein Fahrzeug aus dem Parkhaus abholen. Vor dem Eingangsbereich in der Springmannstraße nahm er seltsame Geräusche wahr. Diese klangen wie ein in Betrieb genommener Seitenschneider. Als er das Gebäude betrat, sah er zwei dunkel gekleidete Männer mit einer Tasche in Richtung des Ausgangs zum Märkischen Ring davonlaufen. Der Hagener rief die Polizei, als er sah, dass die Parkscheinautomaten tiefe Einschnitte auf Höhe der Schließmechanismen aufwiesen. Offenbar trennten die Täter auch die Verbindungskabel zu den Überwachungskameras ab. Die Automatenknacker konnten trotz einer raschen Gebäudeumstellung der Polizei entkommen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen vor Ort auf. Es entstand ein Schaden von zirka 1.000 Euro.

Weihnachtlicher Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Die weihnachtliche Geschichte „Besuch von einem Weihnachtsengel“ von Christine Leeson liest eine Vorlesepatin am Donnerstag, 30. November, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe allen Kindern ab drei Jahren vor.

Am Weihnachtsabend hat es endlich geschneit. Die Geschwister-Mäuse Mimi und Pippo toben ausgelassen im Schnee. Als sie einen Engel am Himmel sehen, der im Flug ins Trudeln gerät, machen die beiden Mäuse sich auf die Suche, um dem Engel zu helfen. Im Anschluss an die 45-minütige Veranstaltung können die Kinder noch Schneemänner aus Milchtüten basteln. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Geistlichen Donnerstag in der Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 30. November 2017 der Paderborner Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB in die Marienkirche in der Hagener City. Der jetzige Weihbischof und Offizial des Erzbistums Paderborn war von 2001 bis 2013 Abt der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede.  

Das Pontifikalamt mit der Predigt von Weihbischof Dominicus beginnt am 30. November um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Meßfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.  

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht die „Misa Criolla“ von Ariel Ramírez.