Verdächtiger Gegenstand: Großeinsatz an der Polizeiwache Hemer

Hemer. Am heutigen Abend, gegen 19:00 Uhr, erschien eine 31-jährige Hemeranerin auf der Polizeiwache Hemer. Sie übergab den Polizeibeamten einen verdächtigen Gegenstand. Einige Augenblicke später zeigten sich bei vier Polizeibeamten und der Dame gesundheitliche Reaktionen in Form von Juckreiz, Übelkeit und Schwindelgefühl. Bei dem Gegenstand handelte es sich um einen Briefumschlag. Dieser wurde nach draußen verbracht und die Feuerwehr verständigt. Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Gegenstand mit einer unbekannten Substanz kontaminiert war, sperrten Polizei und Feuerwehr den Bereich um die Wache großräumig ab. Die analytische Taskforce der Feuerwehr Dortmund wurde angefordert und führte Untersuchungen durch. Es konnten keine giftigen Stoffe aufgefunden werden. Was letztlich zur Verletzung der Personen führte, der genaue Geschehensablauf und die Herkunft des Briefes sind nun Gegenstand der Ermittlungen. Der Brief wurde sichergestellt. Die insgesamt fünf leicht verletzten Personen konnten nach medizinischer Versorgung noch vor Ort wieder entlassen werden.

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Gute Arbeitsmarkt-Entwicklung geht an Menschen mit Behinderung teilweise vorbei

Siebte bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung

Die siebte bundesweite „Aktionswoche für Menschen mit Behinderung“
(27.11. bis 01.12.2017) setzt erneut Zeichen für mehr Teilhabe von Behinderten
und rückt ihre Situation ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Agentur für
Arbeit Hagen wirbt bei Arbeitgebern für mehr Inklusion im Arbeitsleben und
weist auf die Beschäftigungspotenziale dieses Personenkreises hin.
„Trotz guter Arbeitsmarktlage sinkt die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung
nur geringfügig, während ihr Anteil an allen Arbeitslosen sogar steigt“,
so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Hagen. Er hebt die unterschätzten Chancen hervor, die die Beschäftigung dieses
Personenkreises angesichts des Fachkräftemangels bietet: „Wir müssen aus diesem
Potenzial schöpfen. Viele Beispiele zeigen, dass Arbeitnehmer mit
Behinderung und Arbeitgeber gleichermaßen davon profitieren können. Der technische
Fortschritt und die Digitalisierung tragen überdies dazu bei, dass viele Tätigkeiten
einfacher und behindertengerecht, zugleich aber hocheffektiv ausgeführt
werden können. Eine vernetzte und digitalisierte Arbeitswelt bietet gerade für Menschen
mit Behinderungen hervorragende Chancen.“
Im Mittelpunkt der Aktionswoche steht die Ansprache der Unternehmen durch die
Mitarbeiter im Arbeitgeber-Service. Die Fachkräfte gehen auf die Betriebe zu und
informieren konkret über geeignete Bewerber und die Hilfsmöglichkeiten durch die
Arbeitsagentur. Dabei werden auch zahlreiche Vermittlungsvorschläge unterbreitet.
Zwei besonders engagierte Unternehmen (in Hagen und Wetter) mit gelungenen,
beispielhaften Inklusionsfällen werden im Rahmen der Aktionswoche von der
Agentur für Arbeit mit speziellen Zertifikaten ausgezeichnet.

Die Broschüre „Menschen mit Behinderungen im Beruf“ und der Ratgeber
„Schwerbehinderte Menschen im Betrieb“ stehen für Arbeitgeber zur Verfügung und
können bei der Agentur für Arbeit angefordert werden.
Derzeit sind 1612 Schwerbehinderte in der Stadt Hagen und im EN-Kreis arbeitslos
gemeldet, 54 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig ist ihr Anteil an den Arbeitslosen
aber von 7,7 auf 8 Prozent gestiegen.

Brand in Wohnhaus – Mann nach Reanimation verstorben

 

Hilchenbach. Am Freitag gegen 14.15 Uhr erhielt die Polizei
durch die Kreisleitstelle der Feuerwehr Kenntnis über eine durch
Rauchqualm kontaminierte Wohnung in Hilchenbach in der
Wilhelm-Münker-Straße. Eine Person sollte sich noch in der Wohnung
befinden.

Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde aus der verrauchten Küche der
Wohnung der 49-jährige Wohnungsinhaber geborgen. Der Mann wurde
reanimiert, verstarb jedoch trotz der Wiederbelebungsmaßnahmen noch
vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Rauchentwicklung durch
auf dem Herd verbranntes Essen verursacht. Das Siegener
Kriminalkommissariat 1 hat bereits die erforderlichen Ermittlungen
zur Klärung der exakten Brandursache und Todesumstände eingeleitet.
Weitere Auskünfte können aktuell noch nicht erteilt werden. Wir
bitten um Verständnis.

Zwei 5er BMW aufgebrochen und Navis entwendet

In der Nacht zum Donnerstag schlugen bislang unbekannte Autoaufbrecher jeweils die hintere rechte Dreieckscheibe an zwei Fahrzeugen der Marke BMW ein und entwendeten die fest eingebauten Navigationssysteme. Die jeweiligen Halter der schwarzen 5er BMW hatten ihre Fahrzeuge am Abend zuvor in der Straße Zur Heimke abgestellt. In einem Fall ließen die Täter neben dem Navi auch das Sportlenkrad mitgehen. Der an beiden Autos entstandene Gesamtschaden dürfte im hohen vierstelligen Bereich liegen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Betrunkene treten gegen Autos

Am Donnerstag, 23.11.2017, hielt sich ein  47-jähriger Hagener in seiner Wohnung in der Eppenhauser Straße auf.
Gegen 23.40 Uhr vernahm er ein Klirren und Knallen auf der Straße.
Als er daraufhin aus dem Fenster blickte, sah er zwei zirka
20-jährige und offenbar alkoholisierte Männer. Diese traten mehrfach
gegen geparkte Autos. Der Zeuge rief sofort die Polizei und wies sie
auf die Randalierer hin, die in Richtung Haßleyer Straße flohen. Eine
Fahndung der Polizisten verlief erfolglos. Die Beamten stellten wenig
später fest, dass an zwei Nissan Juke und einem Renault Megane die
Außenspiegel abgetreten wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf
zirka 1.250 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter 02331 986
2066 entgegen.

Zwei Kettensägen aus Garage geklaut

Am Donnerstag bemerkte eine 51-jährige Frau gegen
15.30 Uhr, dass ein Tisch auf ihrem Grundstück in der Straße
Stückenberg verschoben war. Der Tisch steht normalerweise unter einem
Carport und befand sich nun an einer Garagenwand. Dann bemerkte die
51-Jährige, dass das Fenster oberhalb des Tisches aufgehebelt war.
Nach Erkenntnissen der Polizei begaben sich bislang unbekannte
Einbrecher in einem Zeitraum ab Mittwoch, 15.00 Uhr, bis zur
Feststellzeit auf das Grundstück. Sie schoben den sehr schweren Tisch
an die Garagenwand und verschafften sich auf diese Weise Zugang zum
höher liegenden Fenster. Die Täter hebelten das Fenster auf und
gelangten in die Garage. Hier ließen sie zwei orangefarbene
Kettensägen der Marke Stihl mitgehen. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Eine Schwerverletzte bei Unfall mit Linienbus

Am Freitag kam es im Bereich Flockenhaus und Schevener Straße zu
einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus. Die
Feuerwehr Sprockhövel wurde gegen 6.55 Uhr alarmiert. Die Fahrerin
des verunfallten PKW wurde bei dem Unfall schwer verletzt und war bei
Eintreffen der Feuerwehr in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste
unter Betreuung eines Notarztes mit hydraulischem Gerät aus Ihrem
Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde sie dem Rettungsdienst
übergeben und in ein Bochumer Krankenhaus eingeliefert. In dem stark
beschädigten Linienbus wurde neben dem Busfahrer auch 6 Fahrgäste
leicht verletzt. Der Busfahrer sowie 4 der verletzten Fahrgäste
wurden zur weiteren Untersuchung auf das Helios Klinikum in Schwelm
sowie das evangelische Krankenhaus Hattingen verteilt. Während der
Rettungsarbeiten musste die Schevener Straße durch die Polizei in
beide Richtungen gesperrt werden. Gegen 8.30 Uhr war für die
freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr der Einsatz beendet.
Ausgerückt waren 4 Fahrzeuge und 14 Kräfte.

Bildquelle: Feuerwehr Sprockhövel

Land NRW fördert den Bau von privaten Elektro-Ladestationen

Wer über die Einrichtung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge nachdenkt, kann nun Geld sparen: Denn das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem „Sofortprogramm Elektromobilität“ Privatpersonen und Unternehmen bei der Finanzierung einer Ladestation mit 50 Prozent. Das Programm richtet sich an Handwerksbetriebe, Unternehmen, freiberuflich Tätige und privat Interessierte.

Das Land übernimmt 50 Prozent der Kosten bis maximal 1.000 Euro Förderobergrenze für die Errichtung eines privat genutzten Ladepunkts. Für öffentlich zugängliche Ladepunkte können bis zu 5.000 Euro bezuschusst werden. Gefördert werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 11 und 22 Kilowatt Leistung sowie Maßnahmen zur Errichtung wie Verkabelung, Fundament, Montage und Inbetriebnahme. Voraussetzung ist der Bezug von zertifiziertem Ökostrom. In der Übergangsfrist bis Ende März 2018 bekommt man allerdings auch eine Förderung, wenn konventioneller Strom bezogen wird. Die Förderung ist dann auf 30 Prozent begrenzt. Andreas Winterkemper, Klimaschutzmanager der Stadt Hagen erklärt: „Interessierte Hagener Bürger und Unternehmen sollten unbedingt darauf achten, dass zuerst die zu fördernde Maßnahme bewilligt sein muss, bevor die Installation eines Ladepunktes beauftragt werden kann.“

Antragsvordrucke sind erhältlich bei dem Bürger- und ServiceCenter NRW unter Telefon 0211/837-1001 oder im Internet unter www.progres.nrw.de.

Wochenmarkt lockt mit kreativen Aktionen

Wetter (Ruhr). „Frisch. Regional. Herzlich:“ Drei Begriffe, die das Angebot des Wochenmarktes auf dem Bahnhofsvorplatz in Alt-Wetter auf den Punkt bringen. Zugleich sind die drei Begriffe auch Kern eines neuen Slogans, der die Vorzüge des Wochenmarktes noch stärker in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger bringen soll.

Die insgesamt 15 Stände punkten mittwochs und samstags neben frischen regionalen Produkten auch mit viel Service und einer umfangreichen Beratung. Darüber hinaus hat der Wochenmarkt aber auch eine wichtige soziale Funktion, bietet er doch zweimal pro Woche die Gelegenheit, Bekannte zu treffen und das ein oder andere gemütliche Schwätzchen zu halten. „Um den Wochenmarkt langfristig zu sichern wollen wir neben einer frischen und modernen Plakatkampagne auch monatliche Aktionen (jeweils am ersten Samstag im Monat) mit saisonalen Angeboten bieten“, erklärt Martin Pricken vom Citymanagement. Start ist am Samstag, 2. Dezember, mit einer Weihnachtsbäckerei für Kinder. Zudem soll ein Wetteraner Wochenmarkt-Kochbuch entstehen: „Hier freuen wir uns auf die leckersten Winterrezepte der Marktbesucher“, so Pricken. „Das dürfen gerne auch die alten Klassiker der Oma sein.“ Händler und Marktleiter Peter Koslitz ergänzt: „Wir wollen mit diesen Angeboten die Besonderheit des Marktes in Wetter herausstellen.“ Für Pricken ist es zudem wichtig, „dass wir mit diesen Aktionen auch die Verweildauer der Bürger auf dem Markt und anschließend in der Innenstadt verlängern.“ Für Januar ist eine Grünkohl-Verköstigung in Kooperation mit heimischen Gastronomen angedacht, zur Osterzeit eine kreative Bastelaktion für Kinder.

Die samstäglichen Aktionen werden übrigens auch vom Kunstverein „art-EN-reich“ unterstützt. „Wir ergänzen die Aktionen mit musikalischen Parts“, erklärt Künstler Friedhelm Langer und verweist auf die soziale Bindung des Marktes: „Über den Markt erreicht man Gemeinsinn.“ Auch Bürgermeister Frank Hasenberg freut sich über die Wochenmarkt-Kampagne: „Der Slogan Frisch. Regional. Herzlich trifft den Kern unseres Wochenmarktes. Wenn wir über diese besonderen Aktionen den Markt noch bekannter machen können, ist  das gut für den Markt und die Händler und nutz darüber hinaus der Belebung der Innenstadt.“

Bildquelle: Stadt Wetter (Ruhr)

 

Kartenvorverkauf für das Neujahrskonzert hat begonnen

Wetter (Ruhr). Das traditionelle Neujahrskonzert der „Junge Bläserphilharmonie NRW“ in Wetter ist seit Jahren der „musikalische Start“ ins Neue Jahr. Die mittlerweile 21. Auflage findet am 14. Januar 2018 in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums statt und verspricht erneut einen kulturellen Hochgenuss. Karten im Vorverkauf sind ab sofort erhältlich.

Am 14. Januar 2018 wird Timor Oliver Chadik als Dirigent das junge Orchester anführen. Von 2012 bis 2015 leitete er als Chefdirigent das Luftwaffenmusikkorps in Münster, im Januar 2015 übernahm Chadik die Big Band der Bundeswehr. Chadik ist regelmäßiger Gastdirigent beim Rundfunk Blasorchester Leipzig, musikalischer Leiter des renommierten Orchestervereins Hilgen und ständiger Dirigent der Jungen Bläserphilharmonie NRW.

Die Zuschauer können sich beim Neujahrskonzert auf vielfältige Klänge der Welt freuen: Die Junge Bläserphilharmonie NRW beginnt mit der „Ouverture Allemande“, die den deutschsprachigen Kulturraum erklingen lässt. Im Anschluss beschreibt der Komponist Martin Ellerby seine liebsten Plätze in Paris („Paris Sketches“). Um japanische Riten geht es in dem Stück „Les trois notes du japon“ von Toshio Mashima. Nach der Pause entführt die Junge Bläserphilharmonie die Zuschauer mit zwei Stücken von Philip Sparke nach Savannah („A Savannah Symphony) und in die schottischen Highlands. („Suite from Hymn oft he Highlands“).

Die Musikwissenschaftlerin und Journalistin Sylvia Systermans wird das Konzert mit literarischen Passagen begleiten.

Der Eintrittspreis bleibt stabil und liegt auch zum 21. Neujahrskonzert bei 13 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Schüler und Studenten. Ehrenamtskarten-Inhaber erhalten einen Rabatt von 25 Prozent. Karten im Vorverkauf liegen an folgenden Vorverkaufsstellen in Wetter (Ruhr) für alle Musikliebhaber bereit: Stadtmarketing und AVU-Treffpunkt, Sparkassenfilialen in Volmarstein, Wengern und Grundschöttel, Rathaus, Bücherstube Draht und Burghotel Volmarstein. Einlass ist um 16.45 Uhr, das Konzert beginnt um 17.30 Uhr.

In der Pause werden Getränke und kleine Leckereien von der Bäckerei & Konditorei Homann angeboten.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie bei Tina Huth im Infobüro des Stadtmarketing für Wetter e.V., Kaiserstraße 78 und telefonisch unter 02335 802092 sowie per E-Mail unter kontakt@stadtmarketing-wetter.de

 

 

Hintergrund:  

Die 1985 gegründete „Junge Bläserphilharmonie NRW“ besteht aus jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 14 und 24 Jahren; viele von ihnen erste Preisträger beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert.“ Zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Jungen Bläserphilharmonie NRW zu Probenphasen, die mit Konzerten in Deutschland und bei internationalen Anlässen abschließen. Konzertreisen führten das Orchester schon weit über die europäischen Grenzen hinweg nach Weißrussland, China, in die USA und nach Singapur. Das Repertoire des Orchesters umfasst originale und arrangierte Werke für sinfonische Blasorchester aus nahezu allen musikalischen Epochen. 1999 trat die Junge Bläserphilharmonie in den USA als einziges deutsches Orchester im musikalischen Rahmenprogramm der 9. Internationalen WASBE-Conference (World Association of Symphonic Bands and Ensembles) in San Louis auf, im Jahr 2005 erfolgte eine erneute Einladung. Im Juli 2013 wurde die Junge BläserPhilharmonie zum World Music Contest nach Kerkrade eingeladen, dem weltweiten Wettbewerb für sinfonisches Blasorchester. Dort erspielte sich das Orchester den 1. Platz in der „Festival Division.“

Bildquelle: Stadt Wetter (Ruhr)

Besondere Begegnung: „Konfis“ löchern einen BBW -Azubi

Wetter (Ruhr). Das waren spannende Begegnungen: Konfirmanden der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Buer haben das Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein besucht. In Gruppen befragten sie einzelne
Auszubildende zum Alltag im BBW, zu ihrer jeweiligen Behinderung und zu Wünschen für die Zukunft. „Viele „Konfis“ haben zum ersten Mal einen Menschen mit Behinderung persönlich getroffen“, so BBW-Seelsorgerin Nicole Stach zum besonderen Reiz dieses Besuchs.
Jan Wittmaack war einer der Auszubildenden, der die Fragen der 14-jährigen Konfirmanden in aller Offenheit beantwortete – und das überaus pfiffig und mit viel Humor. Der junge Mann sitzt aufgrund einer weitreichenden spastischen Lähmung im Elektro-Rollstuhl. Am Volmarsteiner BBW absolviert er eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Im Gespräch mit den jungen Besuchern trat er vor allem einem Vorurteil entgegen, das er im Alltag außerhalb des BBW immer wieder erlebt: „Viele Leute glauben, dass ich als Rollstuhlfahrer automatisch auch einen an der
Klatsche habe“, berichtete Jan Wittmaack überaus zugespitzt.
Solche Schilderungen beeindruckten die „Konfis“ ebenso wie ihr Besuch der BBW-
Auszubildenden in der Gärtnerei, im Elektrobereich und in der Metall-Werkstatt. Bei den
„Metallern“ legten die Jugendlichen aus Gelsenkirchen selbst Hand an: Geschicklichkeit und Geduld waren gefragt, um mit Hilfe einer Zange aus einem dünnen Bogen Blech eine dreidimensionale Elefanten-Figur zu schneiden. Die Elefanten-Figuren waren ein schönes Andenken an den Besuch in Volmarstein.
Bildquelle: ESV

„Ich werde hier total gut eingebunden“

Wer bei der Freiwilligenzentrale Hagen anruft, hat die freundliche Stimme von Illona Brezer an der Strippe. Am Empfang unterstützt die 23-Jährige, die im Rollstuhl sitzt, das Freiwilligen-Team um Leiterin Stephanie Krause. Illona Brezer absolviert an der Rathausstraße 13 ein mehrmonatiges Praktikum. Es ist wichtiger Teil ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement im Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

„Ich werde hier total gut eingebunden“, sagt die junge Frau, die aus Altena im Märkischen Kreis kommt. Ihr Einsatz wiederum sorgt für Entlastung im Alltag der Freiwilligenzentrale. „Das Praktikum ist für beide Seiten ein echter Gewinn“, betont Stephanie Krause. Kein Zweifel: So klappt Inklusion am Arbeitsplatz.

Illona Brezer gibt Auskünfte am Telefon, versorgt Besucher mit Informationen – das alles läuft über den Empfang. Im Gegenzug sammelt die junge Frau wichtige Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben: Den richtigen Ton im Gespräch zu treffen will ebenso gelernt sein wie die Sorgfalt bei der Pflege der Datenbank mit den rund 300 Angeboten der Freiwilligenzentrale – z.B. Lese-Oma, Tretroller-Reparateur oder Einkaufshilfe.

Ein Langzeit-Praktikum wie das von Illona Brezer gehört zur praxisnahen Ausbildung im Volmarsteiner Berufsbildungswerk. „Gerade solche Praktika sind für junge Leute mit Behinderung oft ein Sprungbrett auf den ersten Arbeitsmarkt“, so die Erfahrung von Uwe Schütz, in Volmarstein Ausbilder im kaufmännischen Bereich. Deshalb ist das BBW stets auf der Suche nach Firmen oder Organisationen, die Langzeitpraktika anbieten. Die heißen im Fachjargon „Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken“.

Wenn ein Betrieb erstmals einen Praktikanten aufnimmt, gibt es bei Bedarf eine Beratung und Begleitung durch Experten des Berufsbildungswerks. Da geht es auch darum, mögliche Vorbehalte zu beseitigen. Im Falle von Illona Brezer war vergleichsweise wenig Vorarbeit nötig: Die Stadt Hagen hat lediglich eine kleine Rollstuhlrampe gebaut, damit sie problemlos an ihren Schreibtisch fahren kann. Der steht leicht erhöht auf einem Podest. Seitdem ist die angehende Bürokauffrau eine zuverlässige Kraft am Empfang der Freiwilligenzentrale Hagen.

Bildquelle: ESV

Parlamentarische Staatssekretärin besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Wetter (Ruhr). „Es ist gut, dass Sie die Türen aufmachen“, betonte Gabriele Lösekrug-Möller. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales besuchte die Evangelische Stiftung Volmarstein und machte sich ein Bild von der Arbeit vor Ort. Vorstandssprecher Pfarrer Jürgen Dittrich gab einen Überblick über die Leistungsangebote des Unternehmens und berichtet über die Aufarbeitung der Misshandlung von Heimkindern im Johanna-Helenen-Heim in den 1950er und 1960er. Anschließend besichtigte die Staatssekretärin das Kinderheim Marianne-Behr-Haus. „Es ist wichtig, dass wir die Erinnerung an diese Missstände lebendig halten, um für die Zukunft draus zu lernen“, so Gabriele Lösekrug-Möller.

Die Staatssekretärin lobte die Aktionen der Ev. Stiftung Volmarstein zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), das seit Januar in Kraft ist. Das Gesetzt fordert die konsequente Umsetzung von Selbstbestimmung und die Umsetzung von Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderungen. „Im Zentralbereich in Volmarstein leben schon heute immer weniger erwachsene Menschen mit Behinderung. Längst unterstützt die Evangelische Stiftung mit ihren ambulanten Diensten mehr Menschen in der Region EN-Kreis  und Hagen als stationär auf dem Stiftungsgelände leben“, betonte Reinhard Nellen, Leiter der Ambulanten Dienste Volmarstein. „Wir unterstützen zum Beispiel mitten in Witten Menschen mit intensivsten Hilfebedarfen auch in Hausgemeinschaften oder speziellen Wohngemeinschaften – individuell bis zu 24 Stunden am Tag in eigener Wohnung. Das Angebot vernetzt je nach Notwendigkeit Assistenzleistungen, Pflege, hauswirtschaftliche Hilfen und sozialpädagogische Beratung und Unterstützung.

Zur qualifizierten Weiterentwicklung und Umsetzung des BTHG hat die Stiftung mit dem Landschaftsverband eine Zielvereinbarung unterschrieben, nach der bis zum Jahre 2023 alle stationären Angebote für erwachsene Menschen mit Behinderung im Stammgelände in Wetter-Volmarstein aufgegeben werden – zugunsten von dezentralen Unterstützungsangeboten in den Regionen. Das Leitungsteam der Ambulanten Dienste und der Jugendhilfe diskutierte angeregt mit der Politikerin. Diese zeigte sich beeindruckt. „Ich nehme viele Anregungen und Ideen mit aus Volmarstein“, so Gabriele Lösekrug-Möller.

Bildquelle: ESV

 

Brückensperrungen in Eilpe

Aufgrund von Brückenüberprüfungen durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sind die Abfahrtsrampe der Brücke „Volmetalstraße“ am Dienstag, 28. November, von 8 bis 18 Uhr und die Brücke „Eilper Straße“ über die Volme von 20 bis 24 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der WBH bemüht sich, eventuelle Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten und bittet für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht auf der A 45

Dortmund. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf der A 45 am Dienstagabend
sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zu einem flüchtigen
Lkw machen können.

Gegen 21.10 Uhr befuhr ein 53-Jähriger aus Siegen zunächst den
rechten Fahrstreifen in Richtung Frankfurt. Kurz vor der
Anschlussstelle Drolshagen wollte er einen Lkw überholen. Als er sich
gerade auf der linken Spur direkt neben dem Fahrzeug befand, zog
dieser seinen ersten Angaben zufolge offenbar nach links und drängte
den 53-Jährigen ab. Dieser wollte nach links ausweichen, geriet in
den dortigen Grünstreifen und kollidierte mit der Mittelschutzplanke.
Der Lkw fuhr anschließend wieder auf der rechten Spur und reagierte
auf keine Versuche des Siegeners, den Fahrer auf den Unfall
aufmerksam zu machen.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Können Sie weitere Angaben zu dem
Lkw – er soll einen rot-weißen Auflieger gehabt haben – und/oder
seinem Fahrer machen? Dann melden Sie sich bitte bei der
Autobahnpolizeiwache in Freudenberg unter Tel. 0231/132-4721.

Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei
auf ca. 10.000 Euro.

Siegener beleidigt Ordnungsamt – Polizeistreife vor Ort

Am Donnerstag, 23.11.2017, ahndeten Mitarbeiterinnen
des Hagener Ordnungsamts in der Marienstraße (Fußgängerzone)
Parkverstöße. Gegen 14.00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Siegener mit
seinem VW in die Marienstraße ein. Als eine Mitarbeiterin des
Ordnungsamtes den Mann aufforderte, die Fußgängerzone mit seinem Auto
zu verlassen, wollte dieser eine Parkzeit aushandeln. Die erneute
Aufforderung zum Wegfahren gefiel dem Siegener offenbar nicht. Er
beleidigte die Mitarbeiterin und spuckte vor ihr auf den Boden. In
diesem Moment erschien eine Präsenzstreife der Hagener Polizei in der
Straße. Der 27-Jährige muss jetzt mit einer Strafanzeige rechnen. Den
Verkehrsverstoß ahndete das Ordnungsamt noch vor Ort.

Kleinbrand in Neubaugebiet

Wetter (Ruhr). Zu einem Kleinbrand wurde gestern Abend
gegen 19:40 Uhr die Löschgruppe Wengern der Freiwilligen Feuerwehr
Wetter (Ruhr) alarmiert. Im Neubaugebiet an der Höltkenstraße hatte
ein Teil eines Bauzaunes Feuer gefangen. Die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte löschten unter Atemschutz das Kunststoffteil mit Wasser
aus der Schnellangriffseinrichtung ihres Löschfahrzeuges in wenigen
Minuten ab. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten sie anschließend
noch in der Nähe gelagertes Bauholz nach eventuellen Glutnestern.
Danach konnten die Feuerwehrleute, die mit zwei Fahrzeugen ca.
dreißig Minuten vor Ort waren, wieder einrücken. Die Polizei war mit
einem Streifenwagen ebenfalls an der Einsatzstelle.

Schwerer Raub in Dortmund-Kirchlinde

Dortmund. Am Donnerstagmorgen  haben zwei unbekannte Täter
versucht zwei junge Mädchen auszurauben. Ein Zeuge kam zur Hilfe.

Die 12- und 13-jährigen Mädchen waren um 7.45 Uhr auf dem
Schulweg, als sie auf der Straße Im Dorloh von einer Gruppe junger
Männer verfolgt wurden. Ein Mann trennte sich plötzlich von der
Gruppe und trat auf die Mädchen zu. In der Hand hielt er ein circa 15
bis 20 cm langes Klappmesser. Er forderte die Herausgabe der
Mobiltelefone.

Ein aufmerksamer Dortmunder beobachtete von seinem Auto aus die
Situation und stieg aus, um den Mädchen zu helfen. Der Täter bedrohte
jetzt den 46-Jährigen, schubste ihn und flüchtete letztendlich in
Richtung Schulzentrum. Zum Verbleib der restlichen Personengruppe
kann nichts gesagt werden.

Der Täter wird als circa 19 bis 20 Jahre alt beschrieben und war
ungefähr 170 cm groß. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke mit
„Amstaff“-Schriftzug und ein weißes T-Shirt. Auf der weißen
Jogginghose befand sich in Gesäßhöhe der Schriftzug „Borusse“.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen! Wer kann Hinweise zu dem Täter
geben? Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache unter Tel.
0231-132-7441!

Spiele-Nachmittag im Mehrgenerationenhaus

Am Dienstag findet wieder der beliebte Spiele-Nachmittag im Mehrgenerationenhaus des Kinderschutzbundes statt. Spaß und Freude am gemeinsamen Miteinander bei Rommé, Phase 10, Rummikub & Co. verbinden Jung und Alt. Interessierte eines jeden Alters sind herzlich willkommen. Wie jeden Dienstag gibt es Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und endet an diesem Termin um 16.00 Uhr.

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und -helfern. Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen und sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen.

Informationen im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

 

Live-Vortrag: „Das Planetarium des Eise Eisinga“

Das älteste Projektions-Planetarium steht in Jena – versteht man unter „Planetarium“ allerdings ein funktionsfähiges Modell des Sonnensystems, dann befindet sich die älteste, noch funktionierende Version in Holland: das 1781 gebaute Eisinga-Planetarium in Franeker. Die Sternwarte Hagen lädt einauf eine Reise nach Friesland. Dort kann man dieses spektakuläre Modell kennen lernen.
Referent: Erich Herms
Anschließend ist bei klarem Himmel Beobachtung mit den Teleskopen, sowie Besichtigung der Sternwarte und Begehung des Eugen-Richter-Aussichtsturmes möglich.
Samstag, 25. November 2017
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Flexibel studieren – Fürs Sommersemester 2018 an der FernUniversität einschreiben

Die FernUniversität in Hagen ist die Universität für das lebensbegleitende Lernen: Das Studium lässt sich individuell in den Alltag integrieren. 80 Prozent der Studierenden stehen bereits in einem Beruf, machen eine Ausbildung oder kümmern sich hauptverantwortlich um ihre Familie.

Die nächste Einschreibphase läuft vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018. In diesem Zeitraum nimmt das Regionalzentrum Hagen Zulassungsanträge für das Sommersemester 2018 entgegen. Das Studium selbst beginnt im April. Parallel zur Einschreibung läuft auch die Rückmeldefrist für das Sommersemester.

Für das Studienangebot sorgen die vier Fakultäten Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik, Wirtschaftswissenschaft sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Weiterbildungsangeboten. Für sie alle ist das flexible Studienkonzept der FernUniversität oft die einzige Möglichkeit zur weiteren Qualifizierung. Das Studium basiert auf dem Blended-Learning-System: der Kombination aus Studienbriefen mit digitalen Medien sowie Online-Formaten zum Lehren und Lernen.

Das Regionalzentrum Hagen erreichen Interessierte montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr an der Universitätsstraße 11, 58097 Hagen. Fragen rund ums Studium beantwortet auch das Servicezentrum der FernUniversität: +49 2331/987-2444  

Weitere Informationen: www.fernuni-hagen.de