Verkehrsunfall zwischen Bösperde und Halingen

Menden. Am Mittwochmorgen wurden der Rettungsdienst und der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache Menden sowie die Löschgruppen Bösperde und Halingen zu einem Verkehrsunfall auf der Provinzialstraße gerufen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Fahrer des allein verunfallten PKW bereits aus seinem Fahrzeug befreit und wurde von Ersthelfern versorgt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich daher auf die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Reanimation des Fahrers. Zudem wurde ein Notfallseelsorger an die Einsatzstelle gerufen.

Die Provinzialstraße zwischen Bösperde und Halingen musste für knapp eine Stunde voll gesperrt werden, Feuerwehr und Rettungsdienst Menden waren mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort.

Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Menden

Sperrung der Straße „Felsental“

Aufgrund der Erneuerung der Asphaltdecke durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) wird die Straße „Felsental “ab Dienstag, 28. November, bis voraussichtlich Anfang Dezember in zwei Bauabschnitten gesperrt. Zunächst wird die Straße ab dem Kreuzungsbereich „Baufeldstraße“ bis zur Straße „Hasenlauf“ gesperrt. Im zweiten Bauabschnitt finden die Bauarbeiten ab dem Kreuzungsbereich „Hasenlauf“ bis zur „Schultenhardtstraße“ statt. Der WBH bemüht sich, die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten und bittet für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Sperrung der Hochstraße am Wochenende

Die Hochstraße muss zwischen Bergischer Ring und Jägerstraße/Frankfurter Straße aufgrund von Bauarbeiten von Freitag, 24. November, bis Sonntag, 26. November, in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ursache für die Sperrung ist eine Sanierung der Fahrbahndecke durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH).

Die Umleitung für den Straßenverkehr über den Bergischen Ring, Märkischen Ring, die Volmestraße und Eilper Straße wird ausgeschildert. Da die Linienbusse durch die Sperrung der Hochstraße die Jägerstraße nicht befahren können, werden die Busse über die Frankfurter Straße, Eilper Straße bis zur Luisenstraße und dann weiter über die Franzstraße, Krähnockenstraße, Jägerstraße, Buntebachstraße, Franzstraße und Luisenstraße umgeleitet. Der WBH ist bemüht, die entstehenden Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten und bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Märchenoper begeistert Förderschüler

Wetter(Ruhr). Die Mädchen und Jungen waren begeistert: Für die Oberlinschüler wurde die Aufführung der Kölner Opernkiste von Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ zum besonderen Erlebnis. Das lag daran, weil die Kölner Profis „ihr“ Volmarsteiner Publikum direkt ins Geschehen einbezogen und sich mitten unter die Kinder mit teilweise schweren Behinderungen mischten.
„Aufführungen wie diese erweitern die Ausdrucks- und Teilhabe-Möglichkeiten der Schüler und sind ein Schlüssel zur Inklusion“, erklärt Lehrerin Carla Klimke. Der Hintergrund dafür ist das pädagogische Konzept der Oberlinschule: Die Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein hat sich durch kulturelle Projekte einen Namen gemacht. Finanziert werden sie durch Spenden, aber auch durch Preisgelder, die die Schule gewinnt.

Eine Sängerin und zwei Sänger der Kölner Opernkiste demonstrierten den Kindern, wie wunderbar Oper und klassische Musik miteinander harmonieren können. Seit 2011 ist das Ensemble unterwegs, um bei jungen Menschen Begeisterung für den Beruf des Opernsängers und für das klassische Musiktheater zu wecken.

Bildquelle: ESV

Schaufenster-Wettbewerb: „50 Jahre Hagener Weihnachtsmarkt“

Vom 23. November bis zum 16. Dezember 2017, also parallel zum Hagener Weihnachtsmarkt, findet in diesem Jahr der Hagener Schaufensterwettbewerb statt. Einige Händler der Innenstadt laden zu einem abwechslungsreichen Einkaufsbummel mit kreativ und außergewöhnlich gestalteten Schaufenstern ein. Das Motto lautet: „50 Jahre Hagener Weihnachtsmarkt“. Und natürlich steht die Ware wie immer im Mittelpunkt der besonderen Dekorationen.
Die teilnehmenden Schaufenster der City sprechen mit ihrem Motto einen gelungenen Jubiläumsgruß an den bei Jung und Alt beliebten Hagener Weihnachtsmarkt aus, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert!
Als Veranstalter des Schaufensterwettbewerbs fördert die HAGENagentur mit diesem besonderen Event eine Hagener Tradition und bietet dem lokalen Einzelhandel ein Forum.
Eine Fachjury wird die Schaufenster bewerten und wie in jedem Jahr stimmen auch die Besucher und Kunden der Innenstadt im Rahmen eines Publikumspreises über die Prämierung der Schaufenster ab. Dabei gibt es einen attraktiven Preis zu gewinnen.
In den teilnehmenden Geschäften sind Lebkuchenherzen mit Buchstaben aufgestellt, die alle zusammen ein Lösungswort ergeben. Dem Gewinner winkt eine Mini-Kreuzfahrt auf der AIDA! Die Preisvergabe findet am Mittwoch, 20. Dezember 2017 an der Konzertmuschel auf dem Hagener Weihnachtsmarkt statt.
Weitere Informationen zum Publikumspreis, zur Abstimmung und zum Gewinnspiel gibt es in den teilnehmenden Geschäften.
Die Stimmzettel für den Publikumspreis gibt es ebenfalls dort sowie in der HAGENinfo,Körnerstrasse 25.

Grüne wollen den Offenen Ganztag stärken

Am vergangenen Montag hat sich die grüne Fraktion intensiv mit der aktuellen Problematik der Betreuung von Schülern vor und nach der offiziellen Schulzeiten beschäftigt. „Der Offene Ganztag und die Halbtagsbetreuung sind in Hagen nicht im erforderlichen Umfang sichergestellt“ bemängelt Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer. „359 Hagener Elternpaare sind zur Zeit  in einer Notlage, weil Betreuungsplätze fehlen. Im kommenden Schuljahr muss diese Lücke endlich geschlossen werden. Eltern und gerade Mütter, die frühzeitig wieder im Beruf Fuß fassen wollen, brauchen dazu die notwendigen Rahmenbedingungen .“

Grünen-Mitglied Paul Kahrau, selbst Vater von zwei Kindern, bestätigt: „Jungen Familien fehlt Planungssicherheit, wenn nicht genügend Ganztagsplätze sichergestellt sind. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Vergabe der knappen vorhandenen Plätze oft  nach zumindest unklaren Kriterien erfolgt. Ob hier echte Bedarfsermittlung stattfindet, oder ob die Kinder nach Windhundprinzip oder Vitamin B zugelost werden, ist für die Betroffenen meist nicht nachvollziehbar.“

Die Grünen wenden sich mit einer Reihe von Fragen an die Verwaltung: Die Anzahl und Örtlichkeit der OGS und Halbtags-Plätze, eine faire Platzvergabe und der begrenzte finanzielle Spielraum stehen dabei im Mittelpunkt. Nach einer thematischen Fraktionsberatung im Januar mit Verantwortlichen der Stadt planen die Grünen dazu auch eine öffentliche Veranstaltung im ersten Quartal 2018, bei der dann auch betroffene Eltern und Lehrer zur Diskussion beitragen sollen. Fraktionssprecherin und Schulausschuss-Mitglied Nicole Pfefferer unterstreicht das Vorhaben: „Lange genug wurde inzwischen nicht konsequent gehandelt: Selbst die Grundlagen für die Planung von aktuell fehlenden, aber notwendigen Räumlichkeiten in den Schulen kann nicht überblickt werden, da der politische Wille zur Erstellung einer Schulraumübersicht weiterhin nicht vorhanden ist.“

So wenige Unfälle mit Straßenwärtern wie noch nie

Gescher/Gelsenkirchen (straßen.nrw). Das ist die gute Nachricht: In diesem Jahr hat es auf den Autobahnen, Bundes und Landesstraßen von Nordrhein-Westfalen so wenige Unfälle mit Beschäftigten des Straßenbetriebsdienstes gegeben wie noch nie in den vergangenen 20 Jahren. Bislang wurden bei drei Unfällen mit Personenschaden sechs Mitarbeiter von Straßen.NRW verletzt. Die schlechte Nachricht ist: Noch gestern (Dienstag, 21.11.) wurde ein Straßenwärter auf der A44 schwer verletzt und liegt im Krankenhaus. Statistisch gesehen leben Straßenwärter mit einem 13mal höheren Risiko, bei der Ausübung ihres Jobs ums Leben zu kommen, als andere Beschäftigte. Diese Zahlen nannte der Landesbetrieb Straßen Nordrhein-Westfalen während der traditionellen Kranzniederlassung in Gescher (Kreis Borken), bei der Abordnungen aller Autobahn- und Straßenmeistereien der tödlich verletzten Kollegen gedenken.

„Jeder Unfall ist einer zu viel. Diese traurige Statistik bestätigt uns darin nicht nachzulassen, alles dafür zu tun, jeden einzelnen Unfall zu verhindern“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst beim Besuch der Veranstaltung. Dazu gehören unter anderem technische Optimierungen und Fortbildungen.

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW, hob die internen Bemühungen des Landesbetriebes Straßenbau NRW für möglichst viel Sicherheit der Mitarbeiter auf den Straßen hervor. „Beispielsweise haben wir vor zehn Jahren als erstes Bundesland so genannte Warnschwellen vor Baustellen auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahnen ausgelegt. Damit werden die Verkehrsteilnehmer noch 100 Meter vor der Baustelle aufgerüttelt, sollten sie alle vorherigen Warnhinweise übersehen haben“, so Sauerwein-Braksiek. Etwa 8.000-mal im Jahr würden diese zwei Meter langen Schwellen ausgelegt. Mittlerweile sind sie sogar als wirkungsvolles Instrument in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen worden.

Für die Sicherheit: Moderne Technik

Straßen.NRW steht darüber hinaus regelmäßig mit den Straßenbauverwaltungen in England und den Nachbarländern Niederlande und Belgien in Kontakt, um sich zum Thema Arbeitssicherheit auszutauschen. In den vergangenen Jahren wurden die Schilder und Absperrtafeln mit moderner LED-Technik optimiert, um deren Sichtbarkeit zu verbessern. Deswegen tragen die Straßenwärter mittlerweile auch verbesserte Warnkleidung in rot und orange mit so genannten retroreflektierenden Streifen, die über die Norm hinausgehen. Die Fahrzeuge der Meistereien sind mit Schalensitzen mit integriertem Gurt und Kopfstützen ausgestattet, um Unfallfolgen zu minimieren. Die Absperrtafeln sind mit CB-Warnfunk ausgestattet, die Lkw-Fahrer warnen. Bei der Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen sitzt der Landesbetrieb mit am Tisch. Und intern ist für die Straßenwärter seit einigen Jahren ein so genannter Risikoparcours im Einsatz, der mit lebensnahen Übungen die Sensibilität der Beschäftigten schärft.

500 Unfälle

Seit 1993 kam es zu mehr als 500 Unfällen mit verletzten Straßenwärtern, so die Statistik von Straßen.NRW. 19 Beschäftigte wurden dabei tödlich verletzt. Prellungen, Frakturen und Traumata sind die häufigsten Folgen der Unfälle.

Grün- und Freizeitanlage „Bohne“ eröffnet am Wochenende

Pumptrack, Streetball und Naherholung im Grünen mitten im urbanen Wehringhausen – dieses Versprechen wird nun Realität: Denn am Samstag, 25. November, um 14 Uhr eröffnen Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Baudezernent Thomas Grothe die Grün- und Freizeitanlage „Bohne“ mit einem kleinen Fest für alle Neugierigen und Interessierten.

Pumptrack-Vorführung und Mitmachprogramm
Stadtverwaltung, Quartiersmanagement, der „Grüne Stern Wehringhausen“, das Repaircafé, der Mountainbikeverein Zee Aylienz e.V. und die Basketballer der BG Hagen laden von 14 bis circa 16 Uhr zu diversen Mitmach- und Informationsangeboten für Alt und Jung ein. Die Eröffnung des Pumptracks wird von vielen Bikern schon ungeduldig erwartet. Die Erbauer sind selbst begeisterte BMX-Fahrer und reisen eigens aus Süddeutschland an, um im Rahmen der Eröffnung eine kleine Vorführung zu geben. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihr eigenes Fahrrad (vorzugsweise ein BMX- oder Mountainbike) mitzubringen, um die Anlage unter fachkundiger Anleitung auszuprobieren. Der Pumptrack eignet sich für Kinder ab sechs Jahren und ist immer mit Helm und nach Bedarf mit weiterer Schutzausrüstung wie Knie- oder Ellbogenschoner zu benutzen.

Das Repaircafé stellt sein Angebot im Stadtteil vor und hilft bei kleinen Fahrradreparaturen vor Ort. Interessierte können, angeleitet durch die Profis der BG Hagen, das Basketballfeld nutzen. Kunstaktionen zum Mitmachen ergänzen das Programm. Das Quartiersmanagement erläutert die Maßnahmen des Förderprogramms Soziale Stadt und steht Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung. Das Rahmenprogramm der Eröffnung ist für alle Besucher kostenfrei. Für warme Getränke wird gesorgt.

Pumptrack und Streetballfeld mit modernen Böden
Das Streetballfeld ist mit zwei Basketballkörben ausgestattet und lädt zum ausgiebigen Basketballspiel auf dem rund 30 Millimeter starken, gelenkschonenden Belag ein. Dieser Belag ist übrigens der erste seiner Art in Hagen, der in öffentlichen Spielanlagen verlegt wurde. Der Standard ist üblicherweise eine wasserdurchlässige Dolomitsandfläche oder eine normale Asphaltfläche für den Breitensport.

Der Pumptrack ist der erste vollflächig asphaltierte Parcours dieser Bauweise in Deutschland. Die hügelige Landschaft ist so angelegt, dass sie mit Zweirädern oder Inlineskates durchrollt wird. Der Vortrieb wird dabei nicht durch das Trampeln der Pedale erzeugt, sondern durch gezielte Hoch- und Tiefbewegungen des Körperschwerpunktes. Die Nutzer „pumpen“ sich dadurch durch den Parcours. Innerhalb der rund 850 Quadratmeter großen und beinahe quadratischen Fläche sind unterschiedliche Fahrlinien möglich. Pumptracks eignen sich für mehr als eine Zielgruppe und sind für Kinder und Erwachsene – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener –nutzbar. Das Fahren im Pumptrack ist konditionell anspruchsvoll und kann bei geeigneter Fahrtechnik auch als Ganzkörpertraining verstanden werden. Auf der Anlage sind mehrere Fahrradständer angeordnet, um sich auch anderen Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel Tischtennisplatten zuzuwenden.

Grünfläche wird Anfang 2018 fertig
Die südwestliche Grünanlage hinter den Häusern der Wehringhauser Straße ist überwiegend durch große Rasenflächen gekennzeichnet und wird über einen barrierefreien Rundweg erschlossen, der den südwestlichen Zugang an der Wehringhauser Straße mit der nordöstlichen Freizeitanlage verbindet. Im Zuge der Umgestaltung des Bodelschwinghplatzes wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Straße „An der Beike“ noch eine zusätzliche Wegeverbindung geschaffen. Aufgrund der Witterung kann der Rasen erst im Frühjahr 2018 ausgesät werden. Die Pflanzung der Bäume, der Hecke und die Begrünung der Lärmschutzwand müssen je nach Witterung ebenfalls in das Frühjahr 2018 verschoben werden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass die fehlende Begrünung das Erscheinungsbild der Anlage beeinträchtigt. Die vorgesehenen Flächen werden bis zum Frühjahr nächsten Jahres gegen Betreten gesichert.

„Bohne“ kostet 680.000 Euro
Neben der Neugestaltung der drei Spielplätze Reh-, Pelmke- und Dömbergstraße ist die „Bohne“ nun das nächste große Bauprojekt, was das Angebot und die Qualität an Spiel- und Freizeitaktivitäten in Wehringhausen ausbaut. Ende März hat die Gestaltung des rund 13.000 Quadratmeter großen Areals, welches erst durch den Bau des ersten Bauabschnittes der Bahnhofshinterfahrung entstanden ist, begonnen. Vorangegangen war ein zweijähriger Planungs- und Abstimmungsprozess mit umfangreicher Bürgerbeteiligung. Für rund 680.000 Euro ist durch das Planungsbüro „wbp“ aus Bochum ein attraktiver Aufenthaltsbereich für Jung und Alt entstanden.

Foto: Esther Schöttke/Stadt Hagen

Streit unter Geschwistern eskaliert

Lüdenscheid. Am frühen gestrigen Abend, 21.22.2017, 18:10 Uhr, kam es im
Ahornweg in einer dortigen Wohnung zu einem heftigen Streit zwischen
einer 55 jährigen Frau und ihrem 43 jährigen Bruder. Hierbei wurde
die Frau mit einem Messer so schwer verletzt, dass zunächst
Lebensgefahr bestand und sie ins Krankenhaus verbracht werden musste.

Der 43 Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Die zuständige Richterin ordnete bei der heutigen Vorführung am
hiesigen Amtsgericht die Untersuchungshaft des Tatverdächtigen an.

Die Ermittlungen zur Motivlage, die zur gefährlichen
Körperverletzung führten, dauern an.

Mit Alkohol und Drogen auf Hagens Straßen unterwegs – Festnahme erfolgt

Am Dienstag, 21.11.2017, hielten Hagener Polizisten
gleich zwei Autofahrer an, die unter beeinflussenden Substanzen
standen. Gegen 18.00 Uhr kontrollierten die Beamten einen 32-Jährigen
in seinem Daimler auf der Straße Im Kley. Dabei nahmen sie
auffälligen Geruch wahr. Bei der anschließenden PKW-Durchsuchung
fanden die Ermittler mehrere Tütchen, bei denen es sich vermutlich um
Drogen handelte, sowie diverse Utensilien zur Marihuana-Verarbeitung,
auf. Die Polizisten nahmen den Hagener vorläufig fest und stellten
seinen Daimler für eine intensivere Durchsuchung sicher. Im
Polizeigewahrsam entnahm ihm eine Ärztin eine Blutprobe. Zur selben
Zeit bemerkte eine 20-jährige Hagenerin auf der Prioreier Straße
einen Toyota, der Schlangenlinien fuhr. Sie reagierte sofort und
wählte den Notruf. Der Fahrer (48) lenkte den PKW wenig später auf
eine Tankstelle. Dort trafen kurz darauf die Polizisten ein. Ein
Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Die Beamtem
ließen auch hier eine Blutprobe entnehmen und beschlagnahmten den
Führerschein des Hageners. Die Ermittlungen dauern an.

Brand in einem Industriebetrieb

Ennepetal. Am Dienstag wurde die Feuerwehr Ennepetal um
22:11 Uhr zu einem Betrieb in das Industriegebiet Oelkinghausen
gerufen.

Dort brannte die Abluftanlage eines Industrieofen,sowie die
darüber liegende Dachhaut auf ca. 9qm. Das Objekt war bereits geräumt
und es befand sich dort eine deutliche Rauchentwicklung.

Der Dachbereich wurde über die Drehleiter abgelöscht und mit einer
Wärmebildkamera kontrolliert.Der Ofen wurde stromlos geschaltet und
gekühlt.Der Innenbereich wurde ebenfalls mit einer Wärmebildkamera
kontrolliert und die Halle entraucht.Eingesetzt waren mehrere Trupps
unter Atemschutz.

Die Feuerwehr Ennepetal war mit 33 Einsatzkräften vor Ort,sowie
die Kreisfeuerwehrzentrale mit einem Fahrzeug,ein Rettungswagen und
ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Der Einsatz war für die Einsatzkräfte um 00:50 Uhr beendet.

Zusätzlich gesicherte Terrassentür verhindert Einbruch

Am Dienstag kehrte eine 28-jährige Hagenerin nach
zweitägiger Abwesenheit gegen 20.15 Uhr zu ihrer Wohnung in der
Straße Breitenbruch zurück. Hier stellte sie fest, dass der Griff
ihrer Terrassentür quer stand. Außerdem wies der Türrahmen außen
mehrere Hebelspuren auf. Da die Terrassentür mit einer
Zusatzsicherung versehen war, gelang es den Einbrechern nicht, in die
Wohnung einzudringen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Werkstattwagen aufgebrochen

Ein Angestellter hatte seinen Firmenwagen, einen
weißen Transporter, am Montagabend in der Gneisenaustraße abgestellt.
Das Fahrzeug wird als Werkstattwagen eingesetzt und als der Mann am
Dienstagmorgen seine Arbeit aufnehmen wollte, stellte er fest, dass
die Hecktür offen stand. Aus dem Innenraum fehlten hochwertige
Werkzeugmaschinen. Außer Bohrmaschine, Winkelschleifer und Säge
hatten der oder die Täter auch ein Baustellenradio mitgehen lassen.
Nach einer ersten Inaugenscheinnahme durch einen Polizeibeamten hatte
sich ein Unbekannter am Schloss der Tür zu schaffen gemacht. Zeugen,
die weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall geben
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Vorsicht, kumpelhafter Trickdieb

Mit einem Trickdieb bekam es am Dienstagmorgen ein
Passant in der Hagener Fußgängerzone zu tun. Gegen 09.45 Uhr stand
der 45 Jahre alte Geschädigte vor einem Geschäft am
Friedrich-Ebert-Platz, als ihm unvermittelt ein Unbekannter mehrfach
auf die Schulter klopfte. Dabei vermittelte der etwa 20 bis 25 Jahre
alte Mann den Eindruck, dass er ein Bekannter sei und er fragte, ob
alles okay sei. Danach ging die Person weiter und der 45-Jährige
schaute sofort nach, ob das Portemonnaie noch in der Hosentasche
steckte. Wenig später, als bereits kein Blickkontakt mehr bestand,
musste er feststellen, dass sein Mobiltelefon aus der
Jackenaußentasche verschwunden war. Der mutmaßliche Trickdieb ist
etwa 1,80 Meter groß, hat schwarze Haare und war bekleidet mit einem
olivfarbenen Parka, schwarzer Jeans und schwarzen, knöchelhohen
Turnschuhen.

Tragisches Ende nach medizinischem Notfall

Menden.  Am heutigen Mittwoch, gegen 07:00 Uhr, befuhr ein
81-jähriger Mendener mit seinem Pkw BMW die Provinzialstraße in
Fahrtrichtung Unna. In Höhe der Hausnummer 159 kam er nach links von
der Fahrbahn ab, stieß zunächst gegen die dortige Schutzplanke und
fuhr in den angrenzenden Graben. Der Fahrer wurde von der Feuerwehr
aus seinem Fahrzeug befreit und ins örtliche Krankenhaus verbracht.
Dort verstarb der Mann wenig später. Die Provinzialstraße war für die
Versorgung des Unfallfahrers und die Unfallaufnahme kurzzeitig
gesperrt. Die Unfallursache steht noch nicht fest, aktuell geht die
Polizei aber von einem internistischen Notfall aus.

Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Schwelm. Am Denstag, gegen 07.35 Uhr, bog eine
31-jährige Gevelsbergerin mit einem Pkw Ford Focus von der Straße
Lohmühle nach rechts auf die Hauptstraße ab. Hierbei erfasste sie ein
in Richtung Schwelm fahrendes Fahrrad eines 52-jährigen Ennepetalers.
Bei dem Zusammenstoß stürzte der Radfahrer zu Boden und verletzte
sich leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am 21.11.2017, gegen 16.40
Uhr, kam es ebenfalls beim Abbiegen zu einem Zusammenstoß. Eine
25-jährige Hagenerin bog mit einem Pkw VW Polo von der Bahnhofstraße
nach links auf die Herzogstraße ab. Hier kam es zu einem Zusammenstoß
mit einem in Richtung Hattinger Straße fahrenden Pkw Seat eines
22-jährigen Fahrers aus Reken. Bei dem Unfall erlitt der Seatfahrer
leichte Verletzungen. Er begab sich selbständig in ärztliche
Behandlung.

Mann zeigt sich Jugendlicher in schamverletzender Weise

Gevelsberg. Am Sonntag, gegen 21.45 Uhr, war eine
16-jährige Gevelsbergerin in einem Linienbus von Schwelm kommend in
Richtung Gevelsberg unterwegs. Während der Fahrt setzte sich eine
männliche Person auf einen gegenüberliegenden Sitzplatz. Sie schaute
das Mädchen ständig an und zeigte sich ihr in einer schamverletzenden
Weise. An der Bushaltestelle Kipp verließ der Mann den Bus. Die
Geschädigte verblieb aus Angst noch eine weitere Haltestelle im Bus
und begab sich zu ihrer Wohnanschrift. Sie vertraute sich ihrer
Mutter an, die ihre Tochter anschließend zur Polizeiwache brachte.
Laut Angaben der Geschädigten handelt es sich bei dem Täter um eine
etwa 35- bis 40-jährige männliche Person. Sie ist etwa 170 cm groß,
hat eine korpulente Figur, einen Dreitagebart, dunkel lackierte
Fingernägel und trug eine dunkle Trainingshose, eine dunkle
Kapuzenjacke und eine dunkle Mütze. Gegen eine tatverdächtige Person
aus Gevelsberg wird ermittelt.

Spielenachmittag in der Stadtteilbücherei Haspe

Zu einem Spielenachmittag lädt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölnerstraße 1, Groß und Klein am Dienstag, 28. November, um 16.30 Uhr ein. Die Kinder können alleine oder auch gemeinsam mit Geschwistern, Eltern oder Großeltern neuere oder unbekannte Spiele wie „Leo muss zum Friseur“ und „Cacao“ kennenlernen. Natürlich können sich die Spielewütigen auch auf Spielklassiker wie „Das verrückte Labyrinth“ und „Monopoly“ freuen. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zeigt und erklärt den Kindern die Spiele und unterstützt, wenn Mitspieler fehlen. Für einen reibungslosen Ablauf bittet die Bücherei, rechtzeitig zu erscheinen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297 oder unter hagen-medien.de.

Jubiläumslesung der Hagener Autorengruppe „LITERA“

Zum 20-jährigen Bestehen der Autorengruppe „LITERA“ findet eine Jubiläumslesung am Freitag, 24. November, um 18 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe statt.
Vor bereits 20 Jahren gründete sich die Autorengruppe unter dem Namen „Tintenfass“. Derzeit gehören rund acht Autoren „LITERA“ an. Die Gruppe veröffentlicht jährlich Anthologien der eigenen Texte – zuletzt im Frühjahr 2017 unter dem Titel „Fragmente“. Anlässlich des Jubiläums gibt es Torte und Sekt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3591.

Bahnhofsmission lädt zum Adventssingen ein

Alle Jahre wieder…: auch in diesem Jahr lädt das Team der
Bahnhofsmission Hagen wieder am Samstag vor dem 1. Advent zum
traditionellen Adventssingen in den Hagener Hauptbahnhof ein. Mit Musik
und Gesang soll Adventatmosphäre in den Bahnhof getragen werden.
Dazu ist jeder Interessierte herzlich eingeladen. Treffpunkt ist am Samstag,
2. Dezember, um 9.30 Uhr die Bahnhofsmission Hagen auf Gleis
8/10. Offiziell findet das Adventssingen dann von 10 bis 12 Uhr statt.
Selbstverständlich wird es auch in diesem Jahr wieder die leckeren Waffeln
im Bahnhof geben.

Lese- und Literaturtreff mit Franz Kafka

Um das dichterische Werk „Der Bau“ von Franz Kafka geht es am Freitag, 24. November, um 18 Uhr im Lese- und Literaturtreff der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8. Die Erzählung entstand in Kafkas letztem Lebensjahr und ist eine Art Zusammenfassung der Weisheiten seines Lebens. Im Literaturtreff wird das Werk in Teilen vorgelesen und im Anschluss besprochen. Die eineinhalbstündige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4477.

Versteigerung von Fundsachen

Viele Fundsachen im städtischen Fundbüro werden nicht abgeholt. Aus diesem Grund lädt die Stadt Hagen alle interessierten Bürger zu einer Versteigerung am Mittwoch, 22. November, um 14 Uhr in das Hofgebäude des Fachbereichs öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen, Böhmerstraße 1, ein. Versteigert werden unter anderem Fahrräder, Schirme, Uhren, Schmuck, Kleidung und Taschen. Eine Aufstellung der beim Fundbüro zur Versteigerung kommenden Fundsachen hängt an den Bekanntmachungstafeln in den Bezirksverwaltungen Boele, Hohenlimburg, Haspe sowie im Zentralen Bürgeramt aus.

A45: Vollsperrung am Sonntag zwischen Siegen-Süd und Wilnsdorf

Wilnsdorf/Netphen (straßen.nrw). Am kommenden Sonntag (26.11) wird die A45 von 10.30 bis 13 Uhr zwischen den Anschlussstellen Siegen-Süd und Wilnsdorf voll gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Der Bereich sollte aber nach Möglichkeit großräumig umfahren werden.

Grund für die Vollsperrung ist der Sprengabbruch der Nordhälfte der Talbrücke Rälsbach. Die Vollsperrung beginnt eine halbe Stunde vor dem geplanten Sprengtermin um 11 Uhr. Die Vollsperrung muss dann bis 13 Uhr aufrecht erhalten werden, damit untersucht werden kann, ob die Südhälfte der Brücke die Sprengung wie geplant schadlos überstanden hat. Danach kann der Verkehr auf der A45 wieder vierstreifig in der derzeit schon laufenden eingeengten Verkehrsführunglaufen.

Religiöser Extremismus bei Jugendlichen – Beispiel Salafismus Hagen

Was genau ist eigentlich Salafismus? Ist der Islam menschenfeindlich – oder wird er von Menschenfeinden so interpretiert? Und sind gerade Jugendliche besonders empfänglich für Extremismus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Religiös begründeter Extremismus bei Jugendlichen am Beispiel Salafismus“, zu der das Volme Kulturforum e.V. Hagen am Mittwoch, 29. November, ab 18.30 Uhr in seine Räume in der Bahnhofstraße 28 in Hagen einlädt. Referentin Sevdanur Özcan will mit Eltern, Lehrern und anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ins Gespräch kommen und gemeinsam Wege und Methoden erarbeiten, wie religiös begründetem Extremismus begegnet werden kann. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.