Aktion gegen Einbrecher – auch viel „Beifang“

Wer einmal Opfer eines Wohnungseinbruchsdiebstahls
wurde, weiß wie belastend so ein Vorfall sein kann. Um das
Sicherheitsgefühl zu stärken und den Tätern einen Riegel
vorzuschieben, führt die Hagener Polizei seit Jahren gezielte
Kontrollen im Stadtgebiet durch. Dabei wird sie regelmäßig von
Beamten der Bereitschaftspolizei unterstützt. Am Dienstag waren rund
70 Polizistinnen und Polizisten unterwegs, kontrollierten zahlreiche
Fahrzeuge und Personen und fassten die Ergebnisse zur weiteren
Auswertung zusammen. Im Zuge einer Kontrolle am Volmeabstieg kam
heraus, dass gegen einen Fahrzeuginsassen ein Haftbefehl wegen
Diebstahls vorlag. Der 45-Jährige konnte einen geforderten Betrag von
1500 Euro nicht bezahlen und muss nun für 60 Tage ins Gefängnis.
Gegen einen 32-jährigen Mann legten Polizisten eine Anzeige vor, er
konsumierte im Bahnhofsbereich Marihuana und hatte noch mehr Drogen
in der Tasche. Eine 30-jährige Autofahrerin hielt sich illegal in der
Bundesrepublik auf, hier übernimmt das Ausländeramt die Ermittlungen.
Weitere Auswertungen dauern an.

Handgranatenattrappe sorgte für Polizeieinsatz im Hörsaal der TU Dortmund

Dortmund. Der Fund einer Handgranatenattrappe in einem Hörsaal der
Technischen Universität Dortmund, Emil-Figge-Straße, sorgte am
heutigen Vormittag  gegen 11.50 Uhr für einen Einsatz
der Polizei Dortmund.

Als die ersten Einsatzkräfte der Polizei vor dem Hörsaalgebäude
eintrafen, hatte der Sicherheitsdienst der Universität bereits den
Hörsaal geräumt. Im Hörsaal wurden die Beamten zu der
Handgranatenattrappe, die zwischen zwei Tischen eingeklemmt lag,
geführt. Die Granate konnte durch die Einsatzkräfte schnell als
unscharfe Übungshandgranate identifiziert werden.

Den ersten Ermittlungen zur Folge wurde ein Pförtner von einem
Zeugen auf die Attrappe aufmerksam gemacht. Dieser sorgte dann
umgehend dafür, dass das Gebäude geräumt wurde.

Die Ermittlungen hinsichtlich eines Tatverdächtigen dauern an.

Weitere Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können,
melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter der
Rufnummer 0231 132 7441.

Verkehrsunfall auf der A1 bei Hagen

Dortmund. Am gestrigen Montagmittag  hat sich eine 23-Jährige
bei einem Verkehrsunfall auf der A1 in Höhe Hagen leicht verletzt.
Sie prallte mit ihrem Kleinwagen auf das Heck eines Sattelzugs.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr die junge Frau aus Hagen gegen
13.35 Uhr auf der Autobahn in Richtung Köln. Kurz vor der
Anschlussstelle Hagen-West wechselte sie vom mittleren auf den
rechten Fahrstreifen. Dabei übersah sie augenscheinlich einen stark
abbremsenden Lkw. Mit hoher Geschwindigkeit prallte der Kleinwagen
der 23-Jährigen auf den Anhänger des vorausfahrenden Sattelzugs.
Anschließend löste sich der Anhänger vom Gespann und rollte auf der
abschüssigen Autobahn einige Meter zurück. Er stieß gegen einen
weiteren Lkw und kam schließlich zum Stehen.

Die 23-Jährige wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Ein
Rettungswagen fuhr sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf
rund 18.000 Euro.

Orthopädischen Klinik Volmarstein eröffnet Komfortstation

Hochwertig eingerichtete Ein- und Zweibett-Zimmer, moderne Bäder, komfortable Möbel, ein Lounge-Bereich und ein besonderer Service – die Orthopädische Klinik Volmarstein hat eine neue Komfort-Station eröffnet. „Zur schnellen Genesung trägt neben exzellenter Medizin und Pflege auch das Umfeld bei“, betont Bereichsleiter Matthias Mund. Daher ist die Komfort-Station auch nur ein Schritt bei der Modernisierung der Fachklinik. Nach dem Umbau und der Verschönerung des Ambulanzbereichs, der Station 7, der Cafeteria und der Komfort-Station werden jetzt nach und nach die anderen Stationen renoviert und verschönert.

Die neue Komfort-Station kommt bei den Patientinnen und Patienten sehr gut an. „Das ist schon ein Top-Niveau hier“ meint Achim Liedtke. Der IT-Mann mit Knie-Problemen genießt die Technik, die direkt am Patientenbett zur Verfügung steht. An einem kleinen Bildschirm mit Touch-Screen kann er Fernsehen, Musik hören und sein Handy aufladen. Einen großen Fernseher gibt es natürlich auch. Das Badezimmer ist großzügig und modern eingerichtet. WLAN, Sky-Sender und ein Balkon mit Ausblick machen den Aufenthalt angenehm. Hinzu kommen eine besondere Speisenauswahl und Serviceleistungen wie Handtücher, Bademantel, Zeitungen, Getränke und Snacks. Im Lounge-Bereich gibt es frischen Kuchen, Zeitschriften und Kaffeespezialitäten. Die Unterbringung auf der Komfort-Station ist ein Wahlleistungsangebot, das jeder in Anspruch nehmen kann. Die Kosten übernimmt die Privatversicherung oder der Patient selbst. „Ich bin nicht privat versichert“, berichtet Achim Liedtke, „aber den Luxus gönne ich mir für die paar Tage hier.“

Neben Bereichsleitung und Architekt waren technische Leitung, Stationsleitung und Pflegedienstleitung bei sämtlichen Entscheidungen eingebunden. „Architekturbüros bedenken viel. Aber sie kennen die internen Arbeitsabläufe natürlich nicht so gut“, stellt Matthias Mund fest.

Grüne Hagen diskutieren die bundespolitische Entwicklung

Zu ihrer Jahreshauptversammlung am 23.11. um 19 Uhr laden Die GRÜNEN auch interessierte Bürger*innen ein. Neben Jahresbericht und Nachwahlen zum Vorstand steht im Saal des Hagener Kreisverbandes an der Goldbergstraße 17 auch die aktuelle bundespolitische Entwicklung auf der Tagesordnung.
„Eigentlich sollte die Versammlung den Hagener Delegierten für den Bundesparteitag von B’90/DIE GRÜNEN ein klares Votum für oder gegen Koalitionsverhandlungen geben“, erklärt Kreisverbandssprecher Rolf L. Willaredt. „Nun sind die Sondierungsgespräche aus zwei Gründen geplatzt. Die CSU als Regionalpartei dominierte zum Thema Zuwanderung vor dem Hintergrund interner Personalschwierigkeiten nicht nur Merkels CDU. Und die FDP hat sich nun
unter rein strategischen Überlegungen der Regierungsverantwortung entzogen. Wir wollen bei der Jahreshauptversammlung die Lage diskutieren und neu bewerten.“
Daneben steht eine Nachwahl zum Vorstand an. Dazu Sprecherin Christa Stiller-Ludwig: „Karin Köppen übernimmt wie vereinbart das Ratsmandat von Ruth Sauerwein nach der Hälfte der Wahlperiode. Wir danken Karin für ihre engagierte Arbeit im Vorstand und auch für ihren Einsatz um unsere Beteiligung am Klarsichtkino. Ihre Position als Beisitzerin im Vorstand werden wir
nun mit einer anderen kompetenten Frau neu besetzen.“

Runder Tisch präsentiert und feiert Zwischenbericht zum Aktionsplan

Wetter (Ruhr). „Wir haben schon viel erreicht! Das wollen wir feiern!“ Unter diesem Motto laden die Stadt Wetter (Ruhr), das Frauenheim Wengern und die Ev. Stiftung Volmarstein ein zum Runden Tisch zur UN-Behindertenrechtskonvention am Mittwoch, 29. November, um 18 Uhr in den Stadtsaal an der Kaiserstraße 120. In lockerem Rahmen wird der Zwischenbericht 2017 des kommunalen Aktionsplans „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ vorgestellt. Neben vielen Infos in Form von Film-, Bild- und Wortbeiträgen gibt es unterhaltsame Musik und leckere Verpflegung. Von 2012 bis 2013 haben engagierte Bürgerinnen und Bürger mit viel Leidenschaft und Fachkompetenz Ideen geliefert und Ziele formuliert, die Antworten auf die Frage liefern: Wie kann Wetter noch lebenswerter werden?

Der 2013 vorgelegte Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ beschreibt auf 184 Seiten konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter. Der aktuelle Zwischenbericht 2017 verdeutlicht, welche dieser Maßnahmen bereits umgesetzt wurden  und was die beteiligten Akteure noch gemeinsam umsetzen wollen. Interessierte Mitbürger sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans zu informieren.

 

Politiker schlüpft in Lehrer-Rolle

Wetter (Ruhr). Ungewöhnlicher Unterrichts-Besuch am Werner-Richard-Berufskolleg: Bodo Middeldorf, Landtagsabgeordneter aus dem EN-Kreis, schlüpfte an der Schule der Evangelischen Stiftung Volmarstein für eine Stunde in die Rolle des Lehrers. Natürlich ging’s in der Klasse um aktuelle Politik. Die Schüler mit Behinderungen beteiligten sich engagiert.

Gleich zu Beginn sprach der FDP-Politiker über die gescheiterten Sondierungsgespräche zu einer Jamaika-Koalition in Berlin. „Das Thema wird uns in den nächsten Tagen intensiv beschäftigten“, prophezeite Bodo Middeldorf, der gelernter Diplom-Volkswirt ist.  Seine Partei hatte die Jamaika-Verhandlungen beendet. Middeldorfs Einschätzung dazu: „Ich muss mir davon selbst erst noch ein genaues Bild machen.“

Während „seiner“ Schulstunde diskutierte der Abgeordnete aus dem Düsseldorfer Landtag mit den Schülern über das politische System Deutschlands: Wie kann man mitwirken? Wer entscheidet was? Bei den Schülern stießen diese Themen auf Interesse. Politik, das wurde deutlich, verfolgen sie durchaus in ihrem Alltag.

Der Unterrichts-Besuch fand anlässlich der NRW-weiten Tage der Freien Schulen statt. Dabei laden private Schulen Politiker des Landtags ein, eine Schulstunde zu gestalten. Ziel ist es, den Schülern die Arbeit der Landtagsabgeordneten näher zu bringen

Werkzeug aus Container entwendet

Am Montag erschien ein 44-jähriger Bauarbeiter gegen
07.30 Uhr auf seiner Arbeitsstelle im Zedernweg. Hier stellte er
fest, dass ein Container aufgehebelt war. Bislang unbekannte
Einbrecher hatten sich im Verlaufe des Wochenendes auf diese Weise
Zugang in den Container verschafft und mehrere Baumaschinen sowie
Werkzeuge entwendet. Die Gesamtschadenshöhe stand zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Fahrzeugteilediebstahl in Hohenlimburg – Täter wurden gestört

Als Mitarbeiter einer Gärtnerei am Montagmorgen ihre
Arbeit in Hohenlimburg aufnehmen wollten, mussten sie feststellen,
dass zwei Lieferwagen von Unbekannten beschädigt wurden.
Offensichtlich wollten der oder die Täter die Katalysatoren von zwei
Sprintern auf dem Gelände an der Elseyer Straße entwenden. Dazu
hatten sie die Auspuffanlagen der beiden Fahrzeuge demontiert und
einen Katalysator bereits ausgebaut. Allerdings ließen sie ihre Beute
zurück, als sie möglicherweise gestört wurden. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der
02331-986 2066.

Pkw von Regionalbahn erfasst – Autofahrer schwerstverletzt

Beim Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem
Regionalexpress wurde am Dienstagmorgen in Hagen ein Autofahrer
schwerstverletzt. Gegen 07.30 Uhr kam es auf der Osemundstraße in
Fahrtrichtung Breckerfeld im Bereich des Bahnübergangs
verkehrsbedingt zu einem Rückstau. Ein 47 Jahre alter Subaru-Fahrer
hielt nicht vor dem beschrankten Bahnübergang an, sondern kam erst
auf dem Gleis zu stehen. Dort wurde der Wagen von dem Regionalexpress
Lüdenscheid – Dortmund im Heckbereich erfasst und von den Gleisen
geschleudert. Der Fahrer musste von den Rettungskräften aus dem Pkw
befreit und bis zum Eintreffen eines Rettungshubschraubers
medizinisch versorgt werden. Er trug lebensgefährliche Verletzungen
davon und wurde zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik
geflogen. Im Zug wurde kam niemand zu Schaden. Für die Dauer der
Unfallaufnahme wurde sowohl die Osemundstraße in beide
Fahrtrichtungen als auch der Bahnverkehr komplett gesperrt. Der Pkw
wurde vollständig zerstört und musste abgeschleppt werden, der Zug
konnte eigenständig weiterfahren.

UPDATE|Raub auf Schuhgeschäft-Ermittlungen zum Fluchtfahrzeug

Iserlohn. Bei dem von den Tätern benutzten Motorrad soll es sich um eine
Ducati wie hier abgebildet handeln. Wer kann Angaben zu diesem
Fahrzeug machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Iserlohn unter
02371/9199-5122 oder 9199-0 entgegen.

Iserlohn. Am gestrigen Montag, 13.11.2017, gegen 15:30 Uhr, betraten zwei Männer ein Schuhgeschäft an der Scherlingstraße/ Ecke Ahornstraße. Die Täter gingen auf den Thekenbereich zu und forderten unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe der Kasseneinnahmen. Der 86 jährige Geschädigte händigte das Geld an die beiden mit Helmen bekleideten Männer aus und diese verließen das Geschäft und flüchteten mit einem dunklen, lauten Krad in unbekannte Richtung.

Der Geschädigte wurde bei dem Raubüberfall glücklicherweise nicht verletzt.

Beide Personen waren bei der Tat mit einem Helm maskiert. Ein Helm weiß, ein Helm schwarz.

Die Personen konnte er wie folgt beschreiben: – Männlich – Gesprochene Worte in akzentfreiem deutsch – 1. Person: klein und korpulent, Fahrer des Fahrzeuges, bekleidet mit einer Bomberjacke – 2. Person: ca. 1,80 m groß, führte einen hellen Stoffbeutel mit sich

Sachdienliche Hinweise zu den beiden Räubern auf dem Motorrad nimmt die Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0 oder 5122) entgegen.

Verdächtiges Ansprechen von Kindern

Ennepe-Ruhr-Kreis. Zurzeit häufen sich die Hinweise, dass
in Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises Kinder von Erwachsenen
angesprochen worden sein sollen. Tatsächlich wurde die Polizei
gestern (20.11.) in Gevelsberg über einen Fall in Kenntnis gesetzt,
bei dem ein Mann ein Mädchen angesprochen und dieses in ein Fahrzeug
zu zerren versucht haben soll. Das Mädchen ist sofort zur Schule
zurück gelaufen und hat die Schulleiterin darüber informiert. Von
hier wurden dann Mutter und Polizei informiert. Das Mädchen hat genau
richtig reagiert. Die Reaktionen der Schulleitung in diesen Fällen
die Polizei zu informieren, war dabei ebenfalls richtig. Im Beisein
der Polizei hat sich der Sachverhalt später so herausgestellt, dass
das Kind vermutlich nur angesprochen worden ist. Selbst der Inhalt
dieses Gesprächs ist nicht bekannt. Der Sachverhalt hat jedoch in den
sozialen Netzwerken eine Eigendynamik angenommen und Falschmeldungen
haben teilweise für einen Panikzustand gesorgt. So haben gestern
seitens der Polizei auch keine Gespräche mit Schulen oder Kitas
stattgefunden, wo darum gebeten wurde, dass Eltern ihre Kinder
abholen sollen. Um Falschmeldungen und Gerüchten vorzubeugen, sollte
man folgendes beachten: Das bloße Ansprechen von Kindern stellt für
sich gesehen noch keine Straftat dar. Gleichwohl kommt es immer
wieder zu Situationen, in denen nicht klar ist, was mit dem
Ansprechen bezweckt wird. Daher nimmt die Polizei jeden dieser
Hinweise sehr ernst. Die tatsächliche Gefahr für Kinder, Opfer eines
fremden Gewalttäters zu werden, ist sehr gering. Dennoch verbreiten
sich solche Vorkommnisse sehr schnell und verängstigen Eltern und
Kinder gleichermaßen.  Um dem entgegen zu wirken sollten sie folgende
Punkte beachten:

– Streuen Sie keine ungesicherten Informationen, besonders nicht
über die sozialen Medien. Diese verselbständigen sich und führen
eher dazu Eltern und Kinder zu verängstigen!
– Wenden Sie sich an die Polizei und melden die verdächtige
Feststellungen unter der 110!

BMW ausgeräumt

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Unbekannte in Haspe einen Pkw erheblich beschädigt. Der Geschädigte hatte seinen Firmenwagen, einen 3er BMW, in der Kornstraße geparkt. Am Montagvormittag musste der 39 Jahre alte Nutzer dann feststellen, dass Lenkrad und Navigationssystem entwendet wurden. Hinweise bitte an die Polizei unter der 986 2066.

Graffiti an Schulgebäude

Der Hausmeister der Förderschule an der Kapellenstraße verständigte am Montagmorgen die Polizei, Unbekannte hatten mehrere Wände mit schwarzer Sprühfarbe beschmiert. Die Tatzeit umfasst das zurückliegende Wochenende, die Kosten für die Beseitigung der Schmierereien dürften etliche hundert Euro betragen. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986
2066.

Sparkasse HagenHerdecke ehrt Jubilare und „Neurentner“

Am vergangenen Wochenende fand die feierliche Ehrung der
Jubilare und die Verabschiedung der „Neurentner“ des Jahres
2017 der Sparkasse HagenHerdecke statt.
Die Vorstände Frank Walter und Klaus Oberliesen sowie Frank
Mohrherr, stellvertretendes Vorstandsmitglied, gratulierten vier
Mitarbeitern zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum, insgesamt
25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten auf eine 25-
jährige Zugehörigkeit zur Sparkasse zurückblicken. Aus dem
aktiven Dienst in den Ruhestand wechselten in diesem Jahr
acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sparkasse HagenHerdecke
sagt allen ein herzliches „Dankeschön“!

50-Jahre Kulturgemeinschaft Eppenhausen

 Starkes kulturelles und soziales Engagement gewürdigt. Am Samstag feierte die Kulturgemeinschaft Eppenhausen mit ihren Mitgliedern das 50-jährige Jubiläum in der Grundschule Boloh. Ralf Quardt lobte als Bezirksbürgermeister für Hagen-Mitte das langjährige rege kulturelle Engagement der Vereine und Institutionen. im Stadtteil Eppenhausen. Dies ist zum einen ein Spiegelbild einer gelebten lebendigen Kulturgemeinschaft und zum anderen ein Beweis für nachhaltige Stadtteilentwicklung durch bürgerschaftliches Engagement vor Ort. Die Kulturgemeinschaft Eppenhausen veranstaltet traditionell am 1. Mai ein großes Fest für alle Bürgerinnen und Bürger. Zudem hat die Kulturgemeinschaft Eppenhausen vor 10 Jahren das alljährliche Stadtteilfest in Eppenhausen mit initiiert und beteiligt sich seitdem mit kulturellen Angeboten daran. Durch gute Kooperationen der Mitglieder werden auch vielfältige Stadtteilaktivitäten für alle Generationen gemeinsam gefördert und unterstützt. Paul Baumann, Vorsitzender vom MGV 1846 Rheingold-Eppenhausen, dankte allen Ehrenamtlichen und stellte in einer eindrucksvollen Chronik das kulturelle Gemeinschaftsleben in Eppenhausen heraus. Zugleich warb er für eine weitere gemeinsame Förderung des kulturellen Miteinanders durch Veranstaltungen und persönliche Begegnungen. Sinnstiftend hat sich das gemeinschaftliche Motto bewährt „Da geht was – in Eppenhausen“. Daraus sei im Jahr 2009 auch durch vorbildliches Engagement von Vertretern der Kulturgemeinschaft Eppenhausen und engagierten Familien und Einzelpersonen in der Grundschule Boloh das Stadtteilforum Eppenhausen als eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein gegründet worden. Durch gemeinsames Bestreben ist die Grundschule Boloh vor allem auch als Fest- und Versammlungsstätte für die Vereine und Institutionen der Kulturgemeinschaft Eppenhausen gesichert worden. Im Jubiläumsjahr feierten die Mitglieder der Kulturgemeinschaft Eppenhausen vereint: Rad-Sport-Club Hagen von 1965 e.V., MGV 1846 Rheingold Hagen-Eppenhausen, Karnevalsgesellschaft Witt-Schwatt Peaperstatt, Spielmannszug Altenhagen 1893 e.V., Freiwillige Feuerwehr Eppenhausen, Ev. Dreifaltigkeits- Gemeinde, Grundschule Boloh, Spielvereinigung Hagen 1911 e.V. und Stadtteilforum Eppenhausen e.V..

 

 

Münzner und Weustermann sichern sich DM-Titel

(ktr) Den Ausgang der deutschen Einzelmeisterschaften im Federfußball in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle in Hagen hätte so sicher kaum jemand vorausgesagt. Bei den Herren siegte überraschend Philipp Münzner vom TV Lipperode vor Noah Wilke vom Cronenberger BC und Christopher Zentarra vom FFC Hagen, während bei den Damen Abonnementsiegerin Sarah Rüsseler vom FFC Hagen im Finale von Silke Weustermann vom Cronenberger BC ausgebremst wurde. Bronze holte hier Franziska Oberlies von Gastgeber Flying Feet Haspe.

Dass Titelverteidiger Torben Nass von Flying Feet Haspe diesmal nichts mit der Medaillenvergabe zu tun haben würde, zeichnete sich schon früh ab. Aufgrund muskulärer Probleme konnte der amtierende Europameister nicht schmettern, was ihm in Anschluss an die Vorrunde im Viertelfinale mit 8:21, 25:27 gegen Noah Wilke straucheln ließ. In der anschließenden Platzierungsrunde siegte der Nationalspieler zunächst 22:20, 21:6 über Christian Weustermann vom Cronenberger BC und im Spiel um Platz 5 mit 21:17, 19:21, 21:16 gegen Philipp Graefenstein vom TV Lipperode.

Philip Kühne von Flying Feet Haspe, der im Vorfeld zum Favoritenkreis zählte, stieß zumindest bis ins Halbfinale vor. Doch massive Knieprobleme sorgten in der Runde der letzten vier dafür, dass sich der WM-Dritte im Doppel fast komplett widerstandslos Noah Wilke vom Cronenberger BC mit 14:21, 4:21 geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz 3 trat der Nationalspieler dann gar nicht mehr an. Dadurch bekam Christopher Zentarra die Bronzemedaille kampflos zugesprochen.

„Es ging einfach nicht mehr“, wollte Philip Kühne sein lädiertes Knie nicht weiter belasten. Entsprechend vermochte sich Christopher Zentarra auch nur bedingt über das Edelmetall freuen, zumal der Ranglistenerste noch immer enttäuscht darüber war, im Halbfinale gegen Philipp Münzner mit 12:21, 20:21 verloren zu haben.

Der Lippstädter, der 2014 erstmals deutscher Einzelmeister werden konnte, schien im Endspiel nach dem 18:21 im ersten Satz gegen Noah Wilke auf der Verliererstraße zu sein. Mit eisernem Willen und einer Reihe von exzellenten Angaben konnte Münzner die Wende erkämpfen und sich die folgenden beiden Sätze deutlich mit 21:12 und 21:13 sichern und damit seinen zweiten Einzeltitel.

Im Spiel um Platz 9 behauptete sich Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe mit 21:7, 21:14 gegen Florian Krick vom FFC Hagen, während Thore Riepe von Flying Feet Haspe nach der abschließenden 21:15, 8:21, 17:21 Niederlage gegen Robert Dienemann vom Cronenberger BC Platz 14 belegte. Rang 15 ging nach einem 14:21, 21:19, 21:18 über Raphael Gardemann von der TG Münster an Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen.

Bei den Damen endete eine grandiose Siegesserie. Nach sieben DM-Titeln in Folge musste sich Sarah Rüsseler vom FFC Hagen diesmal mit Platz 2 bescheiden.

„Ich habe mir heute irgendwie selber im Weg gestanden“, haderte die Titelverteidigerin nach dem 17:21, 19:21 gegen Rekordnationalspielerin Silke Weustermann vom Cronenberger BC in erster Linie mit sich selber. Zumal Rüsseler zu viele vermeintliche leichte Fehler unterliefen. Und so wurde WM-Teilnehmerin Weustermann erstmals seit 2009 wieder nationale Titelträgerin.

Derweil holte sich Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe im kleinen Finale im vereinsinternen Duell gegen die deutsche A-Jugendmeisterin Adrienn Turi durch ein deutliches 21:8, 21:2 die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz setzte sich Nationalspielerin Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe 21:12, 18:21, 21:10 gegen Kathrin Schlomm vom FFC Hagen durch. Deren Vereinskollegin Carolin Hildebrand kam bei ihrer ersten DM-Teilnahme auf Rang 11.

Erfahrungsaustausch zu weiblichem Nachwuchs in technischen Berufen

Neue Wege, um mehr weiblichen Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen, präsentierten am 16.11.2017 das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH und der Unternehmensverein Technikförderung Südwestfalen mit den zdi Netzwerken technik_mark und Ennepe-Ruhr beim „MINT-Fachforum“. Die Veranstaltung bei der BURG F.W. Lüling KG in Hagen sollte Unternehmen aktivieren, offensive Nachwuchswerbung zu betreiben und hierbei besonders Mädchen und junge Frauen anzusprechen, die in technischen, naturwissenschaftlichen und IT-Berufen noch immer unterrepräsentiert sind.

Christoph Brünger, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) für Standortpolitik zuständig und im Vorstand des Vereins Technikförderung Südwestfalen, unterstrich in seiner Eröffnung die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort, die der weiblichen MINT- Nachwuchsförderung deutlich mehr Gewicht verleihe. Es sei schon jetzt zu beobachten, dass die Unternehmen zunehmend aktiv um Mädchen und Frauen für diesen Bereich werben.

Achim Lüling, Geschäftsführer der BURG F.W. Lüling KG, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Unternehmenskultur. Herzstück bei Burg Lüling sei eine „werteorientierte Führung“. In einer sehr flachen Hierarchie könnten sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal einbringen, was gerade auch für die Nachwuchskräfte einen hohen Stellenwert habe.

Mit ihrem Impulsvortrag ging Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule Ruhr West, dem Vorurteil nach, Frauen seien für naturwissenschaftliche und technische Berufe nicht geeignet. So gäbe es vor allem drei Gründe, weshalb selbst Schülerinnen, die mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer an der Schule erfolgreich absolvieren, den Unternehmen auf dem Weg zum Beruf verloren gehen: „Neben den noch immer vorhandenen gesellschaftlichen Rollenerwartungen, sind das Image der Berufe und das betriebliche Umfeld – oder bei Studentinnen das Umfeld der Hochschule – verantwortlich.“

Welche Möglichkeiten Unternehmen haben, weibliche Talente zu finden, zu entwickeln und für sich zu nutzen, präsentierten anschließend die Unternehmen Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG (Herdecke), C.D. Wälzholz KG (Hagen), Sudhaus GmbH & Co. KG (Iserlohn), und GLORIA Haus- u. Gartengeräte GmbH (Witten). Ergänzt wurden diese Beispiele durch Unterrichtserfahrungen des Fichte-Gymnasiums in Hagen, präsentiert von der Mathematik- und Physiklehrerin Lisa Lücking.

Ein Schlüsselfaktor bei der Förderung weiblicher MINT-Nachwuchskräfte sei das Betriebsklima, so die Beteiligten. Eine offene Unternehmenskultur und eine aktive Ansprache von Mädchen, z.B. auf regionalen Ausbildungsmessen, dem Tec Day oder durch den Einsatz weiblicher Ausbildungsbotschafter, seien hilfreich, um das falsche Image von Männer- und Frauenberufen aufzubrechen. Es müssten alle Hürden beseitigt werden, die Mädchen davon abhielten, einen MINT-Beruf zu ergreifen.

 

„Wir sind mit dem Thema noch lange nicht am Ende, das braucht Zeit und einen langen Atem. Wir müssen gerade auch die Unternehmen erreichen, die heute nicht hier sind“, so das Fazit von Bettina Schneider, Mitinitiatorin des MINT-Fachforums und Leiterin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf der agentur mark.

Für das nächste Jahr ist eine regionale MINT-Kampagne mit und für Unternehmen angedacht, bei der das Elternhaus ebenso in den Blick genommen wird, wie Schule, Hochschule und die regionale Wirtschaft.

 

Die agentur mark GmbH unterstützt mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) des Ennepe-Ruhr-Kreises (Süd), des Märkischen Kreises und der Stadt Hagen bei der Umsetzung einer frauenfördernden und familienfreundlichen Personalpolitik. Denn wollen sich Unternehmen heute attraktiv für Fachkräfte präsentieren, müssen sie dem Wandel der Geschlechterrollen Rechnung tragen: Immer mehr gut ausgebildete (junge) Frauen planen ihre Karrieren und setzen hierbei auch auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die entsprechenden Rahmenbedingungen in den Unternehmen.

 

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Wuppertaler Stadtwerke starten ersten Blockchain

Wuppertal. Als weltweit erster kommunaler Energieversorger haben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) heute einen Blockchain-basierten Handelsplatz für Ökostrom in Betrieb genommen. Auf dem Handelsplatz „Tal.Markt“ können Kunden ihren Strom bei lokalen Ökostromanbietern erwerben und ihren Energiemix selbst zusammenstellen. Jede Transaktion wird über die Blockchaintechnologie fälschungssicher ausgeführt. So wird sichergestellt, dass keine Kilowattstunde Solar- oder Windstrom doppelt verkauft werden kann. Die Wuppertaler Stadtwerke sind Betreiber der Handelsplattform und übernehmen die energiewirtschaftliche Abwicklung. Umgesetzt wird das Projekt mit der international führenden Schweizer Energiehändlerin Axpo. Axpo entwickelt neben dem Konzept auch die IT-technische Infrastruktur und betreibt diese für die WSW.

„Das Konzept hat die Kraft, den Stromvertrieb zu revolutionieren“, ist sich WSW-Vorstandsvorsitzender Andreas Feicht sicher. Erstmals sei es möglich, dass Kunden eigenständig und mit echtem Herkunftsnachweis ihre Stromerzeuger auswählen könnten. Bedeutend sei das neue Konzept aber insbesondere auch für die Zukunft der Erneuerbaren-Branche.

„Schon bis zum Jahr 2020 werden deutschlandweit über 5000 Windräder aus der EEG-Förderung laufen“, so Feicht. Die nach der Förderung zu erzielenden Vermarktungserlöse an der Strombörse reichen aus heutiger Sicht nicht aus, die Betriebs- und Wartungskosten zu decken. Die Windräder würden in der Folge stillgelegt und demontiert werden. Nicht nur aus Feichts Sicht eine Vernichtung volkswirtschaftlichen Vermögens.

„Über unser Modell eröffnen wir Windmüllern und Solaranlagenbetreibern die Möglichkeit, ihre Anlagen direkt beim Endkunden zu vermarkten und so kostendeckende Erlöse zu erzielen“, erläutert der Energiemanager. Für nicht weniger bedeutend hält Feicht die Chance für Investoren, Windkraftanlagen oder Solarparks über das Modell auch ganz ohne Förderung zu realisieren, indem sie bilaterale Verträge mit Endkunden abschließen.

Christoph Sutter, Leiter Division Neue Energien bei Axpo, erläutert: „Der deutsche Markt eignet sich für dieses Projekt besonders gut, weil die Strommarktliberalisierung in Deutschland schon weit fortgeschritten ist. Mit der aktuellen Plattform starten wir die Reise: Stromkonsumenten werden sich in Zukunft als Energiepartner auf Augenhöhe mit den Stromversorgern etablieren. Die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit den WSW fließen in die Weiterentwicklung der Plattform ein. Die Plattform hat das Potenzial, ein führender Marktplatz für personalisierte erneuerbare Energie in Europa zu werden.“

Konkret funktioniert das Blockchain-Modell über die Internetadresse www.wsw-talmarkt.de, auf der Betreiber von Solarstrom-, Windkraft- und anderen regenerativen Anlagen ihren Strom anbieten und Verbraucher diesen kaufen können. „Ökostrom direkt vom Erzeuger“, erläutert WSW-Vertriebsleiter Andreas Brinkmann in Analogie zum Hofladen eines Biobauern. „Im ersten Schritt begrenzen wir die Energieproduzenten ganz bewusst auf Wuppertal und das Bergische Land. Bergischer Strom für Wuppertaler Kunden“, so Brinkmann weiter.

Die Technologie mache eine Erweiterung des Angebots jedoch einfach. „Mit ‚Tal.Markt‘ ist für uns eine neue Marktrolle verbunden“, erklärt Andreas Brinkmann. „Wir sind das Bindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten und kümmern uns um die energiewirtschaftliche Abwicklung des Handels, die Abrechnung und stehen für die Ausfalllieferung gerade.“ Daher sind die WSW sowohl für die Anbieter, als auch für die Käufer Vertragspartner.

Zu den Stromanbietern auf Tal.Markt gehören die Wuppertaler Firma Jenniges mit einer großen Solaranlage und der Verein Regen e. V., Betreiber des ersten Wuppertaler Windrads. Auch zwei große private Photovoltaik-Anlagen sind dabei. Damit die potentiellen Stromkäufer mehr Auswahl haben, bieten die WSW in der Pilotphase auch Strom aus eigenen regenerativen Anlagen an, nämlich aus zwei Blockheizkraftwerken sowie aus einer Wasserturbine an der Herbringhauser Talsperre.

Fußgänger in Eckesey angefahren

Heute kam es zu einem Unfall auf der Eckeseyer Straße. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 05.30 Uhr ein 59-jähriger Hagener mit seinem VW Fuhrparkstraße in Richtung Eckeseyer Straße. Dort bog er nach links in Richtung Innenstadt ab und übersah auf der Fußgängerfurt einen 49-Jährigen. Es kam zum
Zusammenstoß, bei dem sich der Mann schwer verletzte. Rettungskräfte
brachten den Fußgänger in ein Hagener Krankenhaus. Für die Zeit der
Unfallaufnahme leiteten die Beamten den Verkehr ab. Am VW entstand
kein Schaden. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun, wie es zum
Unfall kam.

UPDATE|Bus ausgebrannt-niemand verletzt

Werne. Am heutigen Morgen gegen 06.25 Uhr hörte die Fahrerin eines Busses einen Knall im hinteren Bereich des Fahrzeugs. Sie fuhr auf der Lünener Straße in Richtung Lünen und befand sich in Höhe der Langernstraße. Als sie ausstieg, sah sie, dass aus dem Motorraum Flammen schlugen. Kurze Zeit später brannte der Bus in voller Ausdehnung und komplett aus.

Durch die Hitzeentwicklung wurde der Fahrstreifen in Richtung Lünen beschädigt. Ebenfalls wurden die Rollläden eines angrenzenden Hauses, sowie vereinzelte Scheiben durch die Hitze beschädigt. Die Fahrerin befand sich zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Fahrzeug und konnte sich rechtzeitig retten. Verletzt wurde niemand.

Nachdem der Brand durch die Feuerwehr gelöscht war, musste der Asphalt sich zunächst abkühlen. Die Fahrbahn wurde daher komplett gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet. Unglücklicherweise rutschte auf der Ausweichstrecke, der Varnhöveler Straße ein LKW in den Graben, wodurch weitere Behinderungen entstanden. Während der Bergung des LKW durch einen Kranwagen musste die Varnhöveler Straße ebenfalls zeitweise gesperrt werden.

An der Lünener Straße wurde im weiteren Verlauf eine Baustellenampel aufgestellt, der beschädigte Bereich der Fahrbahn wurde gesperrt. Durch eine Firma wurde die Fahrbahn von Betriebsstoffen und Löschresten gereinigt. Die Fahrbahn wird im Laufe der nächsten Tage wieder hergestellt.

Der ausgebrannte Bus wurde mit einem Kran auf einen Tieflader verladen und abtransportiert. Nach ersten Erkenntnissen scheint die Brandursache ein technischer Defekt zu sein.

Der geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 250000EUR.

Gegen 13.00 Uhr wurde die Straße wieder freigegeben.

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Am heutigen Morgen brannte auf der Lünener Straße, Höhe Jagdhaus Langern, gegen 6.25 Uhr ein Bus aus.
Die Fahrerin, die allein mit dem Bus unterwegs war, hörte einen
lauten Knall, stieg aus und bemerkte das Feuer. Der Bus brannte
vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung wurden ein Wohnhaus und
der Straßenbelag in Mitleidenschaft gezogen. Bis zur Einrichtung
einer Baustellenampel durch Straßen NRW, die den Verkehr dann
einspurig passieren lassen wird, bleibt die Lünener Straße gesperrt.

Der Sachschaden wird derzeit auf über 100 000 Euro geschätzt. Es
wird nachberichtet.

Angestellter bekommt Reizgas ins Gesicht gesprüht

Ennepetal. Am Montag, gegen 20.30 Uhr, hielten sich
zwei männliche Personen in einem Lebensmittelmarkt an der Kölner
Straße auf. Sie füllten ihren Einkaufswagen voll mit Waren und
beabsichtigten, ohne zu bezahlen, das Geschäft zu verlassen. Ein
Angestellter sprach die beiden Personen an. Daraufhin drehte sich
einer von ihnen um und sprühte ihm ein Reizgas ins Gesicht.
Anschließend ließen die beiden Täter den vollen Einkaufswagen im
Geschäft zurück und flüchteten ohne Beute in eine nicht bekannte
Richtung. Bei dem Angriff zog sich der Angestellte eine leichte
Gesichtsverletzung zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein
Krankenhaus gebracht. Laut seiner Angaben sind die beiden Täter etwa
35 Jahre alt, ca. 180 cm groß und haben dunkle Haare.

2. UPDATE | Verkehrsunfall auf der A 44 – Arbeiter angefahren – Sperrung

Zum Unfallzeitpunkt gegen 10 Uhr war auf dem linken Fahrstreifen
in Richtung Dortmund etwa auf Höhe der Raststätte „Am Haarstrang“
eine Einsatzstelle der Autobahnmeisterei eingerichtet. Dazu war der
linke Fahrstreifen eingezogen. Ein 23-jähriger Paderborner fuhr dort
mit seinem Auto und schaffte es offenbar aus bislang ungeklärter
Ursache nicht mehr, nach rechts zu wechseln. Trotz Bremsmanövers
konnte er einen Zusammenprall mit dem Sicherungsanhänger an der
Arbeitsstelle nicht mehr verhindern. Dieser wurde durch die Wucht des
Aufpralls zur Seite bewegt und traf einen 36-jährigen Arbeiter aus
Bergkamen, der sich gerade neben dem Anhänger aufhielt. Der Mann
wurde in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert.

Ein Rettungswagen brachte den schwerverletzten 36-Jährigen in ein
Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt bei dem Unfall leichte
Verletzungen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 23.000
Euro.

Die Sperrungen an der Unfallstelle waren gegen 12.10 Uhr komplett
aufgehoben.

 

 

 

Wie bereits gemeldet, hat sich
auf der A 44 am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet.

Der Unfall passierte gegen 10 Uhr. Ersten Erkenntnissen zufolge
wurde der betroffene Arbeiter nicht schwerstverletzt und es besteht
keine Lebensgefahr. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Der Rettungshubschrauber konnte ohne Patient wieder starten.

Die Sperrung der Fahrtrichtung Kassel ist mittlerweile wieder
aufgehoben. In Fahrtrichtung Dortmund bleibt ein Fahrstreifen derzeit
gesperrt.

 

Dortmund. Auf der A 44 ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen  nach ersten Erkenntnissen ein Arbeiter angefahren worden.
Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Dortmund auf Höhe der
Raststätte „Am Haarstrang“.

Ersten Erkenntnissen zufolge prallte ein Fahrzeug aus bislang
ungeklärter Ursache in ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei. Dabei
wurde offenbar ein Arbeiter erfasst und verletzt.

Ein Rettungshubschrauber musste an der Unfallstelle landen. Dafür
musste die Autobahn zunächst in beide Fahrtrichtungen gesperrt
werden. Die Sperrung dauert derzeit noch an. Der Verkehr in
Fahrtrichtung Dortmund wird an der Raststätte abgeleitet.

Strohschein & Söhnchen lesen – Nonnweiler musiziert

Über die Liebe und wie sie sich entwickeln kann … Das alte Sprichwort besagt, dass man sich immer zweimal im Leben sieht. So geht es auch den Protagonisten in der Literatur, die sich nach über 25 Jahren einer kurzen Liebesgeschichte zufällig wiedertreffen. Wie begegnet man sich und was machen eigentlich die Erinnerungen mit einem? Dieser Frage gehen das ehemalige Hagener Prinzenpaar Silke Strohschein und Sven Söhnchen am WeltAIDStag, Fr. 01.12.2017, ab 19:30 h im Emster Kulturhof nach. Die rührende Liebesgeschichte wird dabei musikalisch begleitet vom Hagener Gitarrenvirtuosen Björn Nonnweiler.

Als Silke III. und Sven I. haben Strohschein und Söhnchen bereits 2007/2008 einen Großteil ihres karnevalistischen Engagements mit der Tätigkeit der AIDS-Hilfe verbunden. Die Hälfte der jecken Einnahmen ist damals an die Arbeit der Hagener Aids-Hilfe gegangen. Mit Freude wird dort auch noch der damalige Orden vorgezeigt, in dem wohl, weiterhin einmalig im närrischen Brauchtum, die Aidsschleife zentraler Bestandteil ist. Diese Unterstützung soll auch weiterhin Bestand haben. Daher gehen die drei Hagener gerne, ohne Gage, auf die Bühne vom Emster AWO-Kulturhof und geben ein kulturelles Erlebnis zu Gunsten der AIDS-Arbeit in Hagen. Der Eintritt kostet 10 Euro, die komplett an die AH weitergeleitet werden.

Musikalische Lesung

Silke Strohschein & Sven Söhnchen lesen

Björn Nonnweiler musiziert

Über die Liebe

Fr., 01.12.2017              19:00 h  Einlass           19:30 h Beginn

AWO-Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

„Star Wars reads day“ 

Um die Helden der „Star Wars“-Saga geht es beim bundesweiten „Star Wars reads Day“ für alle Kinder von sechs bis zehn Jahren am Freitag, 24. November, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8.
Die Kinder erwartet ein intergalaktisches Abenteuer in den unendlichen Weiten des „Star Wars“-Universums. Es gibt verschiedene „Jedi“- und „Padawan“-Prüfungen. Die Kinder können verschiedene Rätsel lösen, Bilder zum Thema malen sowie basteln und an verschiedenen Spielen teilnehmen. Wer alle Prüfungen bestanden hat, wird zum „Yedi“-Meister ernannt. Die Kinder können gerne verkleidet kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477 oder persönlich in der Bücherei.

Warm ums Herz – Wie kommt man gesund durch den Winter?

Am kommenden Donnerstag, 23.11.2017, ist das Gesundheitszentrum Badstraße zum Thema „Warm ums Herze – Wie kommt man gesund durch den Winter“ zu Gast im Sparkassen-Karree.

Die nasskalte Jahreszeit stellt für das Immunsystem eine besondere Herausforderung dar. Im Herbst und Winter fällt es oft schwer, sich für sportliche Aktivitäten zu motivieren. Die Weihnachtszeit mit ihren kulinarischen Verlockungen macht es auch nicht einfacher. In dem Vortrag führt Prof. Roman Leischik aus, wie man mit Hilfe von Bewegung, gesund und ohne zunehmen durch Herbst und Winter kommt.
Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei!

Bildquelle: Sparkasse HagenHerdecke

Die Ev. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde lädt ein

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres regt die Paul-Gerhardt-Gemeinde das Fernweh an. Obwohl, so weit ist es gar nicht, will man die Stätten der Reformation in Mitteldeutschland und nebenbei noch sehr sehenswerte Städtchen erreichen. Reisebilder einer Reformationstour aus dem Jahr 2015 bilden die Grundlage für einen Besuch in acht Stätten der Reformationsgeschichte: Eisleben, Erfurt, Rom, Wittenberg, Eisenach, Coburg, Schmalkalden und Torgau. Das ist die durchaus subjektive und erweiterbare Reiseroute, auf die Pfr. Maruschke die Zuhörenden entführen wird. Vergnüglich wird es, wenn Martin und seine Frau Käthe (Uta Jakob-Friedrich und Christoph Nensa) mit einem Augenzwinkern berichten, was ihnen dort alles passiert ist. Dr. Norbert Friedrich schließlich ordnet die persönlichen Eindrücke in den historischen Rahmen der Reformationsgeschichte ein. Nach etwa neunzig Minuten können die Zuhörenden dann ihre ganz persönlichen Reisepläne schmieden.

Die Veranstaltung findet am 22. November 2018 um 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche, Overbergstr. 83, statt.

 

A43/A44: Geänderte Verkehrsführung im Kreuz Bochum/Witten

Bochum/Essen (straßen.nrw). Von Mittwoch (22.11.) bis zum 22. Dezember erneuert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die Hauptfahrbahnen der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Bochum/Witten und der B226 (Wittener Straße) in Bochum in beiden Fahrtrichtungen. Der Verkehr wird dann in beide Fahrtrichtungen über die Parallelfahrbahnen geführt. Der Verkehr von der A43 aus Münster nach Bochum wird mit Rotem Punkt umgeleitet. Die Arbeiten sind notwendig, um ab Frühjahr 2018 das erste Teilstück der A448 zwischen dem Autobahnkreuz Bochum/Witten und der neuen Anschlussstelle Bochum-Altenbochum (Markstraße) freizugeben.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a44/querspange-bochum.html (Neubau der A448 in Bochum)

„Hagen örtlich“

Zu dem Vortrag „Die AFA in Hagen während des Zweiten Weltkrieges und in der frühen Nachkriegszeit“ mit Dr. Ralf Blank lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit der Stadtbücherei Hagen am Donnerstag, 30. November, um 18 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.

Die Akkumulatoren Fabrik AG (AFA) zählte im „Dritten Reich“ zu den wichtigsten Rüstungslieferanten. Batterieanlagen wurden für alle denkbaren Verwendungszwecke – vor allem für Flugzeuge, U-Boote und Torpedos sowie für Raketen und andere Flugkörper – benötigt. Im Zweiten Weltkrieg produzierte die AFA in ihren Werken in Hagen, Hannover, Wien und Posen. Das Hagener Werk war das Entwicklungszentrum des Unternehmens. Bereits im Mai und Juni 1945 stellte die AFA ihre Produktion um. In den fünfziger Jahren zählte das Unternehmen zu den Motoren des „Wirtschaftswunders“. Der mit zahlreichen Abbildungen versehene Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens zwischen 1933 und 1955.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Die VHS bittet um eine rechtzeitige Anmeldung. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1002 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 26. November findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Peter Brüning – Das Potential des Informel“ statt. Mitte der 1950er-Jahre trat Peter Brüning (1929-1970), viel jünger als alle anderen, in den Kreis der aufstrebenden Maler im Nachkriegsdeutschland. Er war Gründungsmitglied der Gruppe 53, dem rheinischen Pendant zum jungen westen, und einer der herausragenden Repräsentanten der lyrischen Abstraktion. Die Ausstellung hat ihren Schwerpunkt auf dem Informel und bietet darüber hinaus erstmals nach einem Jahrzehnt die Chance, das facettenreiche Werk Brünings in einer Retrospektive neu zu entdecken.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Schoßkinder in der Stadtbücherei

Unter dem Motto „Laterne! Laterne!“ treffen sich am Dienstag, 21. November, um 10 Uhr und noch einmal um 16 Uhr die Schoßkinder in der Stadtbücherei auf der Springe.
„Laterne“-Lieder kennen viele Kinder. Jährlich singen sie diese zum Martinstag. Aber warum feiert man eigentlich diesen mit einem Laternenumzug und wer ist der Heilige Sankt Martin gewesen? Passend zur Jahreszeit hören die Geschichte vom Sankt Martin, singen Martins-Lieder, reimen und sehen passende Bilder zur Geschichte.
Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und für Kinder ab dem Krabbelalter geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.