Wohnungsbrand in Breckerfeld – 14 Personen gerettet

Breckerfeld. (hb): Am heutigen Sonntagmorgen wurde der Freiwilligen
Feuerwehr Breckerfeld um 08:20 Uhr ein Wohnungsbrand in einem
Mehrfamilienhaus in der Köttingstraße mit Menschenleben in Gefahr
gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Zimmer einer
Erdgeschosswohnung bereits in voller Ausdehnung. Eine vierköpfige
Familie, sowie die einzige Person aus der Brandwohnung konnten sich
selbstständig in Sicherheit bringen. Mehrere Personen befanden sich
zu diesem Zeitpunkt jedoch noch in dem Gebäude. Da der Treppenraum
bereits verraucht war, war dieser als Fluchtweg unbrauchbar und sie
begaben sich auf die Balkone auf der Gebäuderückseite.
Der Einsatzleiter ließ sofort die Menschenrettung über Steckleitern
und die Drehleiter und zeitgleich eine Brandbekämpfung im
Außenangriff durchführen, um eine Ausbreitung auf darüber liegende
Wohnungen zu verhindern. Insgesamt wurden 14 Personen, darunter auch
Kleinkinder, und eine Katze aus dem Gebäude gerettet, vom
Rettungsdienst versorgt und von der Ordnungsamtsbereitschaft betreut.
Zur vorübergehenden Unterbringung der Bewohner wurde ein Bus zur
Einsatzstelle angefordert, der in der Bergstraße Aufstellung nahm.
Bis dieser vor Ort war, kümmerten sich Nachbarn um die Betroffenen,
denen für ihre Hilfsbereitschaft besonderer Dank und Anerkennung
gilt.
Insgesamt mussten 9 Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in
umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Nachdem alle Personen in Sicherheit waren, wurde die Brandbekämpfung
im Innern durchgeführt. Das Feuer war dann schnell unter Kontrolle.

Sämtliche Wohnungen sind vorübergehend nicht mehr bewohnbar, da neben
dem Brandereignis, das Gebäude durch den Energieversorger strom- und
gasfrei geschaltet wurde. Eine Familie kommt in einer Notunterkunft,
alle anderen Familien kommen bei Verwandten unter. Bürgermeister
André Dahlhaus machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und sprach
mit den Betroffenen über das weitere Vorgehen.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss aller Maßnahmen der Feuerwehr
an die Polizei übergeben, die die Brandursachenermittlung aufgenommen
hat. Die Feuerwehr kann hierüber keine Aussage treffen.

Die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld war mit allen Einheiten im
Einsatz. Unterstützung kam von der Kreisfeuerwehrzentrale sowie der
Feuerwehr Ennepetal. Diese stellte mit einem Löschzug den Grundschutz
im Stadtgebiet Breckerfeld sicher und eine weitere Drehleiter zur
Verfügung.

Verfolgungsfahrt: Offenbar alkoholisierter Autofahrer hält Polizeibeamte auf Trapp

Ein offenbar alkoholisierter Autofahrer hat in der Nacht zu
Sonntag (19. November) mehrere Beamte der Polizei Dortmund auf Trapp
gehalten. Er lieferte sich mit ihnen eine Verfolgungsfahrt, die vom
Nordmarkt bis in den Dortmunder Westen führte.

Aufgefallen war er den Beamten gegen 3.55 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt
erblickte eine Streifenwagenbesetzung ein Fahrzeug, das an der
nordwestlichen Seite des Nordmarktes ohne Beleuchtung auf dem Gehweg
fuhr. Sie konnten anschließend beobachten, wie der Motor des
Fahrzeugs abgewürgt und neu gestartet wurde. Daraufhin entdeckte der
Fahrer offenbar auch das Licht, schaltete dies ein und fuhr vom
Gehweg in Richtung Lortzingstraße. Die Beamten entschlossen sich zu
folgen und das Fahrzeug für eine Kontrolle anzuhalten.

Dabei hatten sie die Rechnung jedoch ohne den Fahrer gemacht. Denn
dieser dachte gar nicht daran und setzte – jegliche Anhaltezeichen
missachtend – seine Fahrt fort. Nach einer kurzen Rundfahrt durch die
nördliche Innenstadt ging es auf die Mallinckrodtstraße in Richtung
Westen. Mehrmals „übersah“ der Autofahrer neben den Anweisungen der
Polizei in der Folge auch Rotlicht zeigende Ampeln. Dass dabei
niemand zu Schaden kam, war lediglich dem Zufall zu verdanken.

Im Bereich Bärenbruch kam den Beamten schließlich ein weiterer
Streifenwagen zur Hilfe, der sich dem Verfolgten in den Weg stellte.
Auch dies hielt den Fahrer jedoch nicht auf: Eine Kollision mit dem
Streifenwagen riskierend, wich er diesem scharf aus und schaffte es
weiterzufahren. Das Polizeifahrzeug zwang ihn jedoch schließlich, in
die Revierstraße abzubiegen. Wo seine Fahrt endete, weil es sich um
eine Sackgasse handelt. Fahrer und Beifahrer wollten das Spielchen
nun trotzdem fortführen, stiegen aus dem Fahrzeug und liefen davon.
Das Fahrzeug endete rollend vor einem Stein, die Flucht der beiden
Insassen auf dem Boden. Denn die eingesetzten Beamten konnten sie
einholen und fixieren.

Warum all dies der eigenen Meinung nach nötig war, erfuhren die
Beamten in der Folge. Denn der 38-jährige Fahrer aus Polen gab in
seiner ersten Aussage an, ebenso wie sein 33-jähriger Beifahrer
(ebenfalls aus Polen) Alkohol getrunken zu haben. Aus Angst vor der
polizeilichen Kontrolle sei er daher weitergefahren.

Dass das nicht die beste Idee war, wird ihm wohl nun klar sein.
Beide Männer mussten anschließend den Weg zur nächstgelegenen Wache
antreten. Ein dort freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab
bei dem 38-Jährigen ein Ergebnis von mehr als zwei Promille. Eine
Blutprobe wurde angeordnet, sein Führerschein sichergestellt. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Duo entlassen.

Mehrere Verletzte und Sperrung auf der A 1

Kurz hintereinander haben sich auf der A 1 am Samstagmorgen (18.
November) zwei Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurden mehrere
Personen verletzt.

Gegen 10.55 Uhr musste eine 51-jährige Frau aus Lüdinghausen ihr
Fahrzeug auf der linken Fahrspur der A 1 in Fahrtrichtung Köln
verkehrsbedingt abbremsen. Eine 50-jährige Frau aus Bersenbrück
(Landkreis Osnabrück) bemerkte dies, konnte ihr Auto ersten
Erkenntnissen zufolge aber offenbar nicht mehr rechtzeitig abbremsen.
Zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen
kam es zum Auffahrunfall. Dabei wurden beide Fahrerinnen leicht
verletzt.

Nur 100 Meter hinter dieser Unfallstelle kam es direkt im
Anschluss zu einem weiteren Unfall. Hier war ein 19-Jähriger aus
Ratzeburg (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem linken Fahrstreifen
unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge bemerkte er den sich vor ihm
stauenden Verkehr offenbar zu spät. Trotz Abbremsens kollidierte sein
Auto zunächst leicht mit dem eines vor ihm fahrenden 20-Jährigen aus
Lotte. Dieser hatte sein Fahrzeug jedoch aufgrund des Staus bereits
stark nach links in Richtung Mittelschutzplanke bewegt, sodass der
Wagen des 19-Jährigen weiter nach vorne schoss und mit dem eines
56-jährigen Hamburgers kollidierte. Dieser wurde durch die Wucht des
Aufpralls nach rechts gedrängt, wo er noch mit dem Auto eines
50-jährigen Mannes aus Telgte zusammenstieß.

Bei dem Unfall wurden der 19-Jährige und der 56-Jährige sowie drei
Mitinsassen des 19-Jährigen (zwei junge Frauen, 17 und 19 aus
Lauenburg und Ratzeburg, sowie ein weiterer 19-Jähriger aus
Ratzeburg) verletzt. Rettungswagen brachten die vier jungen Leute in
ein Krankenhaus, wo sie zur Beobachtung verblieben. Der 56-Jährige
wollte selbständig einen Arzt aufsuchen.

Der zwischenzeitlich gelandete Rettungshubschrauber wurde nicht
benötigt und konnte ohne Patient wieder abheben.

Die Unfallstelle musste zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.
Ab ca. 12 Uhr war ein Fahrstreifen wieder befahrbar, ab ca. 12.20 Uhr
waren die Verkehrsbehinderungen aufgehoben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei beim ersten
Unfall auf ca. 6.000 Euro, beim zweiten auf ca. 17.000 Euro.

Verkehrsunfall auf der A 45: 52-Jähriger schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 45 ist am späten Samstagabend
ein 52-jähriger Mann schwer verletzt worden. Es
bestand Lebensgefahr.

Der Mann aus Bergneustadt war ersten Erkenntnissen zufolge gegen
22.55 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Frankfurt
unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hagen-Süd und
Lüdenscheid-Nord wechselte er demnach auf den rechten Fahrstreifen,
wo sein Auto mit dem eines 35-Jährigen aus Espelkamp (Kreis
Minden-Lübbecke) kollidierte. Ein nachfolgender 48-jähriger Mann aus
Geestland (Landkreis Cuxhafen) konnte einen Zusammenprall mit dem
verunfallten Auto des 52-Jährigen, das auf dem linken Fahrstreifen
zum Stehen gekommen war, nicht mehr verhindern. Der Wagen einer
18-Jährigen aus Menden wurde schließlich noch von Trümmerteilen
getroffen und dabei beschädigt.

Bei dem Unfall wurde neben dem 52-Jährigen auch der 48-Jährige
leicht verletzt, jedoch leicht. Rettungswagen brachten die Verletzten
in umliegende Krankenhäuser.

Die A 45 musste an der Unfallstelle bis ca. 0.50 Uhr komplett
gesperrt werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 55.000
Euro.

Teure Umarmung

Hagen. Am Samstag, gegen 22.30 Uhr, wurde ein 52 – jähriger
Hagener in einem Kiosk am Graf-von-Galen-Ring von einem unbekannten
Mann angerempelt und anschließend zur Entschuldigung umarmt. Hierbei
stahl dieser die Geldbörse aus der Gesäßtasche.

Zu Hause stellte der Geschädigte dann den Diebstahl fest.

Der Tatverdächtige wird als 180 cm groß, ca. 23 Jahre alt und mit
schwarzem lockigen Haar Haar beschrieben. In seiner Begleitung
befanden sich zwei gleichaltrige junge Männer. Einer mit schwarzem
und einer mit blonden Haaren.

Hagener fährt aus ungeklärter Ursache gegen Baum

Hagen. Am Samstag, gegen 14.17 Uhr, fuhr ein 76 – jähriger
Hagener mit seinem PKW in den Kreisverkehr der Badstraße. Aus noch
ungeklärter Ursache kam der Mann von der Fahrbahn ab und fuhr gegen
einen großen Baum im dortigen Grünstreifen.

Bei dem Aufprall verletzte er sich leicht an der Stirn und musste
mit einem Rettungswagen vorsorglich ins Krankenhaus. An dem PKW
entstand erheblicher Sachschaden und musste abgeschleppt werden.

Der cirka vier Meter große Baum musste von der Feuerwehr Hagen
gefällt werden.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauer an.

Sperrungen Telekom

Wetter (Ruhr). Verschiedene Sperrungen im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom  

Im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom werden folgende Arbeiten im Stadtgebiet durchgeführt:

  1. Vor dem Grundstück Ochsenkamp 9: in der Zeit vom 21.11.2017 bis zum 22.11.2017; halbseitige Sperrung der Fahrbahn; Einbahnstraßenregelung aus Richtung Vogelsanger Straße; aus Richtung Nielandstraße Zufahrt frei bis zum Grundstück Ochsenkamp 5 (Fa. Ortwein).
  2. Esborner Str. ab Einmündung Albringhauser Str. bis Schmiedestr. 86; Fahrbahneinengung in Abständen von 100 m und halbseitige Sperrung der Fahrbahn  wobei der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt wird; Baugruben jeweils von 20 m Baulänge; in der Zeit vom 21.11.2017 bis zum 22.12.2017.

 

Vollsperrung der Straße Am Brasberg

Wetter (Ruhr). Am 7.12.2017 in der Zeit von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr (Ersatztermin: 8.12.2017 in der Zeit von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr) wird ein Baukran für die Durchführung eines Dachterrassenaufbaus vor dem Grundstück Am Brasberg 80 aufgestellt. In diesem Zeitraum wird die Fahrbahn voll gesperrt. Ein Durchkommen für den Verkehr ist nicht möglich. Die Fußgänger können den gegenüberliegenden Gehweg nutzen.

VHS-Vortrag zu Pflegestufen und den neuen Pflegegraden

Am Dienstag, 21. November, findet von 18 bis 19.30 Uhr, im Rahel-Varnhagen-Kolleg (ehemalige Realschule Emst), Schwelmstück 3, ein Vortrag zum Thema Pflegestufen und neuen Pflegegrade statt. Fachanwalt Sascha Meinhardt erläutert die zu beachtenden Punkte anhand anschaulicher Beispiele. Im Rahmen des Vortrags kann jedoch keine individuelle Rechtsberatung erfolgen. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
Die Pflegeversicherung ist Bestandteil der gesetzlichen Sozialversicherung und sichert das Risiko der Pflegebedürftigkeit ab. Tritt der Versicherungsfall Pflegebedürftigkeit ein, erbringt Ihre Krankenversicherung Geld- oder Sachleistungen, um die erforderliche Pflege ganz oder teilweise zu gewährleisten. Hierzu wird der persönliche Bedarf durch den MDK, den medizinischen Dienst der Krankenkassen, ermittelt. Der MDK wird von der Krankenkasse beauftragt, wenn jemand bei der Krankenkasse einen entsprechenden Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit bzw. Antrag auf Eingruppierung in einen Pflegegrad stellt.
Rechtsanwalt Meinhardt erläutert in diesem Seminar, wie man sich und seine Angehörigen auf den Besuch des medizinischen Dienstes vorbereiten kann und worauf man achten sollte. Außerdem wird anhand von Beispielen vorgestellt, wie man sich nach der Ablehnung der Einstufung beziehungsweise Höherstufung in einen Pflegegrad wehren kann. Informationen zur Anmeldung für diesen Vortrag mit der Veranstaltungsnummer 1910 erhalten Interessierte online auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Spannende Fossilien- und Mineraliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Um den Wissensdrang von Kindern rund um das Thema Steine zu fördern, bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring letztmalig in diesem Jahr eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke für Kinder von vier bis zehn Jahren am Samstag, 25. November, von 11 bis 14 Uhr an.

Kinder sind von Steinen fasziniert, sammeln und suchen diese überall. Ob im Garten, auf der Straße, am Strand oder im Wald, Kinder nutzen Steine als ihre ersten wissenschaftlichen Untersuchungsobjekte. Die Nachwuchsforscher werden spielerisch angeregt, die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge zu untersuchen und zu verstehen. Als Andenken an ihre Forschungsreise können die Kinder Fossilien und Mineralien sammeln und mitnehmen.

Für die Kinder ist die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Das Betreten des Steinbruchs ist nur mit festem Schuhwerk und einem Helm gestattet. Die Kinder müssen einen Fahrradhelm mitbringen, Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Außerdem müssen die Teilnehmer wetterfeste Kleidung, eine Schutzbrille und einen Hammer mitbringen. Zudem sollten sie an eine Tasche oder einen Rucksack, eine Lupe und Verpflegung denken. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kinder 8 Euro und für Erwachsene 12 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177.

Schmuck-Workshop im Museum Wasserschloss Werdringen

Um Diamanten, Edelsteine und Kristalle geht es am Sonntag, 26. November, um 14 Uhr in einem Schmuck-Workshop im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle.

Wenn es funkelt und glitzert, sind oft Schätze aus der Erde wie Diamanten und Edelsteine im Spiel. Die Diplom-Geologie Antje Selter führt die Teilnehmer des Workshops zunächst in die Welt der Edelsteine und Mineralien ein und gibt zahlreiche Informationen über die Entstehung, das Vorkommen, den Aufbau und die Eigenschaften der verschiedenen Mineralien aus der Erdkruste. Zudem geht die Kursleiterin auf die gängigen Imitationen und Synthesen sowie die Pflege von Edelsteinschmuck ein. Im Anschluss stellen die Teilnehmer eigene Schmuckstücke aus Edelsteinen und Kristallen her. Dabei wird ein Stein mit Draht oder Garn umwickelt und eine farblich passende Kordel mit Verschluss hergestellt. So entsteht ein persönliches Schmuckstück für den eigenen Bedarf oder als individuelles Weihnachtsgeschenk.

Der rund dreistündige Schmuck-Workshop kostet 8 Euro zuzüglich 4 Euro an Materialkosten pro Person. Die Teilnehmer werden gebeten, eine Schere, eine Häkelnadel mit einer Stärke von 1,25 bis 1,5, eine Stopfnadel und einen schönen (Edel-)Stein mitzubringen. Wer keinen Stein hat, kann beim Workshop auch einen erhalten. Häkelkenntnisse werden vorausgesetzt. Der Schmuck-Workshop findet in Kooperation mit GeoTouring statt. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 20. bis 30. November finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

20.11.2017
Boeler Straße, Cunostraße, Jahnstraße, Lenneuferstraße

21.11.2017
Elseyer Straße, Lahmen Hasen, Alexanderstraße, Hochstraße, Alleestraße, Stadionstraße, Berchumer Straße, Schälker Landstraße

22.11.2017
Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Eppenhauser Straße, Wiesenstraße, Holthauser Straße, Im Kley, Im Weinhof, Haßleyer Straße, Kuhle Straße

23.11.2017
Berliner Allee, Hasselbach, Haldener Straße, Feithstraße, Rembergstraße, Schwelmstück, Dümpelstraße, Hohenlimburger Straße

24.11.2017
Lützowstraße, Friedensstraße, Gotenweg, Letmather Straße, Alemannenweg, Heidestraße, Flensburgstraße, Minervastraße

25.11.2017
Zur Hünenpforte, Lange Straße, Bergischer Ring, Iserlohner Straße

27.11.2017
Heubingstraße, Lindenstraße, Hestertstraße, Overbergstraße

28.11.2017
Franzstraße, Kapellenstraße, Am Quambusch, Voerder Straße, Höxter Straße, Kölner Straße, Selbecker Straße, Vorhaller Straße

29.11.2017
Büddingstraße, Harkortstraße, Wörthstraße, Buschstraße, Jägerstraße, Schillerstraße, Am Karweg, Wiener Straße

30.11.2017
Am Bügel, Sonntagstraße, Schlesierstraße, Im Lindental, Gabelsberger Straße, Enneper Straße, Osthofstraße, Eckeseyer Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Aufgrund des Umbaus des Geodatenportals sind die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sowie die möglichen mobilen Messplätze momentan leider nicht im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Feuervögel kehren mit einem Heimsieg zurück in die Normalität

Sowohl sportlich als auch menschlich bot Phoenix Hagen am Samstagabend große Emotionen. Vor der Partie erinnerten die Fans in der Arena am Ischeland mit einer ergreifenden Choreo an den am 31. Oktober verstorbenen Headcoach Matthias Grothe. Durch den überzeugenden 86:60 (54:32)-Sieg gegen die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau zogen die Feuervögel in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA an den Gästen vorbei. Die Fans belohnten die geschlossene Mannschaftsleistung und riefen das gesamte Team auf den Heuboden, wo die Spieler gemeinsam mit den 2.163 Zuschauern ihren bislang höchsten Saisonsieg feierten.

Das Personal:

Der unter der Woche erkrankte Phoenix-Kapitän Dominik Spohr war wieder fit und konnte in der gewohnten Starting Five neben Jonas Grof, James Reid, Derreck Brooks und Alex Herrera auflaufen. Für die Gäste aus Hessen begannen Chase Adams, Till-Joscha Jönke, Christian von Fintel, Josef Eichler und Paul Albrecht.

Der Spielverlauf:

Schon im ersten Viertel begann das Offensiv-Feuerwerk der Hagener. Spätestens nach zwei Dreiern von Brooks und Spohr zur 8:6-Führung (3.) waren sie im Spiel angekommen. Mit einer starken Dreierquote von 60 Prozent – wobei Reid vier von vier Distanzwürfen traf und auf insgesamt 17 Punkte kam – schraubten sie den Zwischenstand in die Höhe. Reid war es auch, der mit seinem Dreier zum 27:17 (8.) erstmals für einen zweistelligen Vorsprung sorgte. 29:21 stand nach zehn Minuten auf der Anzeigetafel.

Nach dem 35:21 (12.) von Spohr geriet die Hagener Punkte-Maschine kurzzeitig ins Stottern. Über dreieinhalb Minuten dauerte es, bis bei Joel Aminus 37:26 (16.) der Knoten platzte. Plötzlich gelang den Feuervögeln so gut wie alles. Sie trafen, wie sie wollten, nutzten ihre Hoheit unter den Körben aus und glänzten in der Defense. Nun waren es die Gäste, die über fast den gleichen Zeitraum wie zuvor die Gastgeber keinen Treffer landen konnten. Zwischenzeitlicher Höchststand: 52:27. Mit 54:32 ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Feuervögel das Spiel im Griff. Beim 67:39 (26.) durch Herrera schien schon alles klar. Erst gegen Ende des dritten Viertels und kam mit einem 11:0-Lauf bis auf 67:50 heran. Aminu mit zwei Freiwürfen und Javon Baumann per Dunking korrigierten dies auf 71:50. Mit 17:18 verlor Phoenix das Viertel nur knapp.

Schnell war klar, dass die Feuervögel nichts mehr anbrennen lassen würden. Beide Teams ließen in der Offense zunächst zwar deutlich nach. Doch gerade die Hausherren ließen es dann doch noch einmal richtig krachen. Lodders’ 80:58 (37.), nachdem er selbst den Offensiv-Rebound geholt hatte, machte endgültig den Sack zu. Phoenix erhöhte weiter auf 86:60; den Schlusspunkt setzte Topscorer Reid mit seinen Zählern 22 und 23.

Das Fazit:

Der symbolische Knall nach der Choreo für Matthias Grothe schien zu funktionieren. Die bärenstarke erste Halbzeit der Feuervögel legte den Grundstein für den dritten Heimsieg in Folge. Auch von einem etwas schwächeren dritten Viertel ließ sich niemand irritieren. Ob beim Rebound (48 zu 30) oder der Trefferquote (53 zu 31 Prozent aus dem Feld) – die Feuervögel waren schlichtweg das bessere Team. Für Phoenix Hagen ist dieser Sieg – nach zuvor zwei Niederlagen in Hamburg und Kirchheim – ein wichtiger Schritt zurück in den Alltag.

Die Trainerstimmen:

Dietmar Günther (Phoenix Hagen): „Ich bin sehr erleichtert, dass wir gewonnen haben, und dann auch noch mit diesem Statement. Nach diesen Wochen waren wir nicht mehr ganz sicher, wo wir stehen. Es war sehr wichtig, im ersten Heimspiel nach vier Wochen allen zu zeigen, dass wir den Rucksack ablegen können, zur Normalität zurückkommen und guten Basketball zeigen. Allen Spielern war es wichtig, auch Matthias etwas zu geben. James Reid hat uns durch die erste Halbzeit getragen und der Mannschaft eine gewisse Stabilität gegeben. Die Defense hat wieder funktioniert, das ist unsere Grundlage. Die Fans waren wie schon die ganze Saison über fantastisch.“

Simon Cote (HEBEISEN WHITE WINGS Hanau): „Glückwunsch an den Coach. Hagen spielt guten Teambasketball und war sehr stark. In ihrer Starting Five sind nur richtig gute Basketballer. Wir wollten ihre wichtigsten Spieler rausnehmen, das ist uns nicht gelungen. Spohr und Reid haben ein gutes erstes Viertel gespielt. Im zweiten wurde es kritisch für uns, als sie den Score in die Höhe getrieben haben. Wir hatten ein paar gute Aktionen, sind aber nicht in unseren Rhythmus gekommen. Die Hagener Defense war sehr intensiv. Zur Halbzeit waren wir schon mit 22 hinten, das war hart. Dass wir das dritte Viertel mit einem Punkt gewonnen haben, hat nichts gebracht. Es ist sehr frustrierend und enttäuschend, dass wir nicht besser gekämpft haben.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau 86:60 (54:32)

Phoenix Hagen: Reid (23/5, 7 Ass.), Herrera (14, 6 Reb.), Spohr (12/4), Brooks (11/1), Grof (7, 9 Reb., 11 Ass.), Lodders (7, 6 Reb.), Baumann (6), Aminu (4), Hollersbacher (2), Günther.

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau: Jönke (14), Choice (12/4), Adams (12/2), Albrecht (8), Brady (7, 6 Reb.), Long (4), von Fintel (3), Eichler, Nicolay, Herold.

Stationen: 15:9 (5.), 29:21 (10.), 35:26 (15.), 54:32 (20.), 65:39 (25.), 71:50 (30.), 74:56 (35.), 86:60 (40.).

Zuschauer: 2.163