Erfolg gegen überörtlich agierende Einbrecherbande

Der Polizei Hagen ist ein weiterer Ermittlungserfolg
gegen eine überörtlich agierende Einbrecherbande gelungen. Bereits
seit Mitte 2015 hatte die Staatsanwaltschaft Hagen und die Hagener
Polizei eine überörtlich agierende Einbrecherbande im Visier, welche
vornehmlich Einbrüche in Tankstellen und Kioske mit Zielrichtung
Zigaretten verübten. Die hierzu bei der Kriminalpolizei in Hagen
eingesetzte Ermittlungskommission „SERTAR“ nahm im Juli 2015 die
Ermittlungen dazu auf.

Der Gruppierung werden mindesten 46 Taten seit 2014 bis 2016 in
Hagen und den umliegenden Behörden zugeordnet. Bei den Einbrüchen in
Hagen, Lünen, Dinslaken, Dortmund, Iserlohn Wetter, Herne, Herscheid,
Hattingen, Wuppertal, Kreuztal und Altena wurden Zigaretten in einem
Gesamtbeutewert von rund  250.000 EUR  erbeutet. Es konnten insgesamt
15 Tatverdächtige dieser Gruppierung ermittelt werden.

Gegen 8 flüchtige Täter konnten internationale Haftbefehle erwirkt
werden, wobei sechs Täter bereits festgenommen und rechtskräftig zu
Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt werden konnten. Zwei der Täter
werden per Haftbefehl noch wegen anderer Delikte gesucht. Ein Täter
sitzt bereits wegen anderer Delikte in Haft und wartet auf seinen
Prozess.

Vermeintliche Teppichreiniger festgenommen

Iserlohn. Am 14. November wurde eine 85-jährige
Iserlohnerin von angeblichen Teppichreinigern aufgesucht. Nach einem
Gespräch nahmen die beiden Männer schließlich mehrere Teppiche mit.
Einen Tag später erschienen sie erneut am Wohnort der Dame und
forderten eine Anzahlung in vierstelliger Höhe. Die Frau sprach mit
Angehörigen über den Vorfall, die sofort stutzig wurden. Gemeinsam
informierte man die Polizei und wartete das Erscheinen der beiden
Tatverdächtigen am Folgetag ab. Die Täter wurden festgenommen. Bei
den Männern handelt es sich um einen 19-Jährigen aus Herne und einen
22-Jährigen aus Gelsenkirchen.

Die weiteren Ermittlungen führten bislang zu drei weiteren Taten.
Alle Betrogenen erhielten ihre Teppiche zurück. Geld hatte bislang
niemand gezahlt. Wie sich weiter herausstellte, lagerten die Männer
die in Verwahrung genommenen Teppiche in einer Garage in
Recklinghausen. Dort fanden Polizeibeamte weitere Teppiche.

Bei der Kundenakquise gingen die Täter durchaus professionell vor.
So verteilten sie zum Beispiel Flyer in mehreren Lokalzeitungen im
Märkischen Kreis. Keinesfalls professionell war hingegen die
eigentliche Reinigung. Die Teppiche gingen teilweise sogar beschädigt
zurück an die Kunden.

Die Polizei ermittelt nun in zunächst drei Fällen wegen Betruges.
Es ist wahrscheinlich, dass weitere Bürgerinnen und Bürger Opfer
dieser Masche geworden sind. Hinweise zu weiteren Taten nimmt die
Polizei Iserlohn unter 02371/9199-5119 oder 9199-0 entgegen.

Einbruch in Schule

Am Donnerstag nutzten Unbekannte einen Elternabend
aus, um in eine Schule an der Schillerstraße zu gelangen. Gegen 18.15
Uhr hatte eine Lehrerin für die Sprechstunde den geladenen
Personenkreis hereingelassen und in den Klassenraum geführt. Nach und
nach gingen einzelne Personen wieder heraus und hinter ihnen schloss
sich die Eingangstür. Offensichtlich nutzten bislang unbekannte
Personen die günstige Gelegenheit und es gelang ihnen,
hereinzukommen, bevor die Tür verriegelte. Als die Lehrerin gegen
19.00 Uhr eine Abschlussrunde durch das Schulgebäude machte, bemerkte
sie zwei eingetretene Türen, die zu Büroräumen führten. Die Schränke
waren durchwühlt, Angaben zu entwendeten Gegenständen konnten jedoch
nicht erlangt werden. Die Kripo sicherte Spuren am Tatort, Hinweise
bitte an die 986 2066.

Einbrecher schlagen Terrassentür ein

Am Donnerstag verließ ein 31-jähriger Hagener gegen
12.45 Uhr seine Wohnung in der Oeger Straße. Bei seiner Rückkehr
gegen 22.40 Uhr stellte er fest, dass die Terrassentür eingeschlagen
war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich während der
Abwesenheit des 31-Jährigen auf diesem Wege Zugang in die Wohnung
verschafft und einen Bargeldbetrag in dreistelliger Höhe vom
Wohnzimmertisch mitgehen lassen. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Widerstand – Randalierer in Boele

Am Freitag, 17.11.2017, kam es zu einem Widerstand
gegen Polizeibeamte. Gegen 04.00 Uhr rief ein Anwohner im Bereich der
Kirchstraße in Hagen-Boele die Polizei. Ein unbekannter Mann trat
mehrfach gegen diverse Stromverteilerkästen. Die eingesetzten Beamten
fanden den 27-Jährigen schnell auf. Als der Hagener den Streifenwagen
sah, versuchte er sich zunächst in seinem Auto zu verstecken. Der
aggressive Hagener ließ sich nicht beruhigen, sodass die Beamten ihn
in Gewahrsam nehmen mussten. Dabei hielt der Alkoholisierte sich an
der B-Säule des PKW fest. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray
konnte der Randalierer zunächst in das Gewahrsam und anschließend in
ein Krankenhaus gebracht werden. Die eingesetzten Beamten verletzte
er dabei nicht. Ob ein Schaden an den Verteilerkästen entstand, wird
noch geprüft. Die Polizisten legten eine Anzeige vor.

Fahrzeug am Kuhlerkamp aufgebrochen

Einen erheblichen Schaden richteten Diebe beim
gezielten Aufbruch eines BMWs am Kuhlerkamp an. Der Benutzer des
schwarzen Kombi-Modells hatte den Firmenwagen am Donnerstag in der
Dorotheenstraße abgestellt und zuletzt gegen 22.45 Uhr unbeschädigt
gesehen, als er mit seinem Hund eine abendliche Runde drehte. Am
Freitagmorgen gegen 07.00 Uhr musste er dann feststellen, dass
Unbekannte eine Seitenscheibe eingeschlagen und aus dem Innenraum das
werksseitig verbaute Navigationssystem entwendet hatten. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Mitglieder unterstützen einstimmig Neuausrichtung des Wetteraner Stadtmarketings

Wetter (Ruhr). Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung des Stadtmarketing-Vereins in den Räumen des Kolping-Bildungszentrums an der Bachstraße wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Neben Markus Drüke als Vorsitzender wurden damit auch Bettina Sommerbauer als stellv. Vorsitzende und Rainer Zimmermann als 2. Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt.

Zuvor hatten Geschäftsführer Dirk Tänzler und Birgit Bönninger die Gäste begrüßt und den Stadtmarketing-Mitgliedern die Arbeit des Kolping-Bildungszentrums in den Bereichen berufliche Erstausbildung, Berufsvorbereitung und berufliche Qualifizierung vorgestellt.

Dann stand das Konzept zur Neustrukturierung des Stadtmarketings auf der Tagesordnung. Elke Frauns vom „büro frauns“ stellte den Mitgliedern das von ihr entwickelte Konzept vor. Standort stärken, Identifikation schaffen, Attraktivität und Lebensqualität steigern, Strahlkraft entwickeln, Synergien schaffen – das sind die grundsätzlichen Ziele für eine Neustrukturierung des Stadtmarketings in Wetter.

Um dieses professionalisierte Stadtmarketing umzusetzen, sieht das Konzept die Weiterentwicklung des bestehenden Vereins für Stadtmarketing vor. Kern des neuen Konzeptes ist es, den bestehenden Verein weiter zu entwickeln und dabei die Professionalität und das Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Dazu gehört, neben der bereits vorhandenen Stelle im Stadtmarketing-Büro, die Berufung eines hauptamtlichen Leiters der Geschäftsstelle und einer halben Sachbearbeiter-Stelle.

„Die Mitglieder unterstützten in einer regen Diskussion das gemeinsame Vorhaben von Unternehmen, Handel, Gastronomie und Politik, das Stadtmarketing in Wetter (Ruhr) auf neue Füße zu stellen durch einstimmige Beschlüsse zur neuen Satzung und zur neuen Beitragsordnung des Stadtmarketing für Wetter e.V.“, brachte es Markus Drüke auf den Punkt.

Zuwanderung aus Südosteuropa – wieder ausländerrechtliche Kontrolle

Am Donnerstag (16. November) haben Mitarbeiter der Ausländerbehörde, des Stadtordnungsdienstes, der Polizei, des Jobcenters, der Bauaufsicht und der Wohnungsaufsicht insgesamt zehn Häuser mit 222 gemeldeten Personen in verschiedenen Ortsteilen ausländer- und melderechtlich kontrolliert.
Die Ausländerbehörde stellte sechs Ausweisdokumente sicher, da die angetroffenen Hausbewohner nicht gemeldet sind. Bei 16 nicht mehr dort wohnhaften Personen lag keine ordnungsgemäße Abmeldung vor. Das Jobcenter wird in diesen sowie in einigen anderen Fällen Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen.
Darüber hinaus stellte die Polizei zwei Strafanzeigen, konnte einen Beobachtungs- und Feststellungbericht sowie eine Aufenthaltsermittlung durchführen und hat zwei Personen zur Personenfeststellung festgenommen. Vorgefundene Müllproblematiken werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Seit Ende 2015 wurden nunmehr 49 Kontrollen durchgeführt und dabei 400 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 11.155 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.031 abgemeldet und 579 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

A1/A45: Nächtliche Sperrung im Kreuz Westhofen

Hamm (straßen.nrw). Dienstagnacht (21.11.) wird im Autobahnkreuz Westhofen in der Zeit von 20 bis 5 Uhr die Verbindung von der A1 aus Bremen kommend auf die A45 nach Frankfurt gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Dortmund-Süd umgeleitet.

In der Nacht wird die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm einen Fahrbahnschaden sanieren. Straßen.NRW investiert hier 30.000 Euro aus Bundesmitteln.

A46: Sperrung in der Anschlussstelle Hemer

Iserlohn/Hamm (straßen.nrw). Am Dienstag (21.11.) wird in der Zeit von 18 bis um 6 Uhr die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm in der A46-Anschlussstelle Hemer die Auffahrt von der B7, Mendener Landstraße auf die A46 in Fahrtrichtung Hagen sperren. Im Anfangsbereich der Autobahn muss ein Fahrbahnschaden beseitigt werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Iserlohn-Seilersee umgeleitet. Straßen.NRW investiert hier 40.000 Euro aus Bundesmitteln.

Motorradfahrer von Auto erfasst und schwer verletzt

Dortmund. Ein Motorradfahrer ist gestern Morgen (16.11.) von einem Auto auf
der Semerteichstraße in Dortmund erfasst und schwer verletzt worden.

Um 9.27 Uhr staute es sich verkehrsbedingt auf der
Semerteichstraße in Richtung Norden. Dies wollte ein 65-jähriger
Dortmunder umfahren und bog zum Wenden mit seinem VW Pheaton in eine
Grundstückseinfahrt ab. Kurz darauf steuerte ein 29-jähriger
Motorradfahrer mit seiner Maschine ebenfalls an dem Stau vorbei und
kollidierte plötzlich, aus noch ungeklärter Ursache, mit dem VW.
Hierbei stürzte der 29-jährige Bochumer von seinem Zweirad, prallte
noch gegen eine am Fußgängerweg angebrachte Metallstange und blieb
dann schwer verletzt am Boden liegen. Sein Motorrad rutschte in ein
angrenzendes Gebüsch.

Ein Rettungswagen fuhr den Schwerverletzten sofort in ein
Krankenhaus. Er schwebte, nach jetzigem Kenntnisstand, nicht in
Lebensgefahr. Der VW-Fahrer blieb unverletzt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von über 7000 Euro. Es
kam an der Stelle zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen.

15 weitere Kitas in Hagen werden „Sprach-Kitas“

„Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – Unter diesem Programmtitel stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit den Familien in Kitas. Die Stadtverwaltung Hagen hat sich als Träger von verschiedenen Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit anderen freien Trägern im Stadtgebiet seit 2016 zu zwei trägerübergreifenden Verbünden für sprachliche Bildung zusammengeschlossen. Zunächst startete 2016 der erste Verbund mit 13 Einrichtungen. In diesem Jahr wurden nun weitere Gelder des Bundes bereitgestellt, so dass ein weiterer Verbund mit 15 Einrichtungen an den Start gehen konnte.

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ richtet sich hauptsächlich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Die Sprach-Kitas der beiden Verbünde, zu denen die Stadtverwaltung gehört, liegen in den Stadtteilen Mitte, Wehringhausen, Eilpe, Haspe, Altenhagen, Boele/Helfe und Hohenlimburg. Diese Einrichtungen kennen und erleben täglich die unterschiedlichen und vielfältigen Bedürfnisse der Kinder sowie derer Familien und nehmen ihren Bildungsauftrag engagiert wahr. Dafür benötigen sie zusätzliche fachliche Unterstützung. Mit dem besonderen sprachlichen Förderbedarf entstehen neue finanzielle und personelle Herausforderungen. Von Januar 2016 bis Dezember 2020 stellt der Bund insgesamt 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Damit können bundesweit bis zu 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Die 15 Kitas des neuen Verbundes in Hagen erhalten jeweils eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung. Diese unterstützt die jeweiligen Teams bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und bei der Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Stadt Hagen stellt als Träger insgesamt eine zusätzliche Fachberatung zur Begleitung, Unterstützung und Qualifizierung der Einrichtungen beider Verbünde.

Die neuen Sprachfachkräfte nehmen an trägerübergreifenden Qualifizierungen innerhalb ihres Verbundes teil. Die Teams der beteiligten Kitas setzen sich regelmäßig fachlich mit alltagsintegrierter Sprachbildung auseinander und entwickeln die Qualität ihrer Kita fortlaufend weiter. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Trägern entstehen neue Kooperationen und ein Netzwerk an Unterstützung, das den Kindern und ihren Familien zugute kommt.

Pkw erfasst Schüler

Ennepetal. Am 16.11.2017, gegen 07.45 Uhr, erfasste eine
49-jährige Gevelsbergerin mit einem Pkw Skoda Fabia auf der
Rüggeberger Straße in Richtung Deterberger Straße einen 8-jährigen
Schüler, der hinter einem haltenden Fahrzeug auf die Fahrbahn lief.
Bei dem Unfall erlitt das Kind schwere Verletzungen. Es wurde mit
einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht. Die Erziehungsberechtigten wurden verständigt.

Polizei ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht

Dortmund. Wegen einer Verkehrsunfallflucht im Autobahnkreuz Unna-Ost am
Dienstagnachmittag (14.11.) ermittelt nun die Polizei. Im Bereich der
Verbindung von der Bundesstraße 233 und der Autobahn 44 (A 44) hatte
ein Mann die Kontrolle über seinen Wagen verloren, Auslöser war
offenbar aber das Verhalten eines anderen Autofahrers.

Um 17 Uhr befuhr der 22-jährige Mann aus Holzwickede mit seinem
schwarzen Mercedes (CE 220) die Tangente im Kreuz Unna-Ost und fuhr
von der B 233 Richtung A 44. Er war gerade auf der linken Fahrspur
unterwegs und überholte einen silbergrauen Peugeot (206) rechts neben
ihm, als dieser plötzlich ausscherte und auf seine Fahrbahn geriet.
Um einen Verkehrsunfall zu vermeiden, wich der 22-Jährige dem
unbekannten Wagen aus und verlor hierdurch aber die Kontrolle über
sein Fahrzeug. Mit seinem Mercedes prallte er in die angrenzenden
Schutzplanken, verletzte sich aber mit viel Glück – nach jetzigem
Erkenntnisstand – nicht.

Es entstand ein Gesamtsachschaden von über 6000 Euro. Es kam zu
keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Polizei sucht nun jedoch den Fahrzeugführer oder die
Fahrzeugführerin des silbergrauen Peugeots, der sich vom Unfallort
entfernte, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern.

Hinweisgeber oder Unfallbeteiligten melden sich bitte telefonisch
auf der Autobahnpolizeiwache in Kamen unter: 0231-132-4521.

Hinweis: Das Foto darf, im Zusammenhang mit dem Inhalt der
Pressemeldung Nummer 1244, veröffentlicht werden.

Frau auf Rollator von Krankentransport erfasst

 

Hagen.Am Donnerstag kam es zu einem Unfall in
der Badstraße. Gegen 10.00 Uhr brachten zwei Mitarbeiter eines
Krankentransportunternehmens einen Patienten in seine Wohnung.
Anschließend stiegen sie wieder in das Fahrzeug und setzten zurück,
um weiterzufahren. Dabei übersah der 51-jährige Fahrer nach
bisherigen Ermittlungen eine 81-jährige Hagenerin. Diese saß hinter
dem Transportwagen auf ihrem Rollator. Durch den Aufprall stürzte sie
und verletzte sich leicht. Der Fahrer rief die Feuerwehr, welche die
Frau in ein Krankenhaus brachte. Es entstand ein Gesamtschaden von
zirka 500 Euro. Die Polizei fertigte eine Unfallanzeige. Wie genau es
zum Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

Ausbildungsmarktbilanz 2016/17 für die Stadt Hagen

Angebot und Nachfrage steigen deutlich – trotzdem weiterhin großes Ungleichgewicht
auf dem Ausbildungsmarkt

Am Ende des Ausbildungsjahres ziehen die Arbeitsagentur Hagen und ihre
Partner Bilanz. „Die Zahl der uns gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen
ist deutlich gestiegen – die der Bewerberinnen und Bewerber aber auch.
Hier haben sich unsere verstärkten Aktivitäten bemerkbar gemacht, sowohl
bei der Bewerbergewinnung in den Schulen, als auch bei der Überzeugungsarbeit
in den Betrieben, in Ausbildung zu investieren“, resümiert Marcus Weichert,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, die
Entwicklung. „Damit haben sich sowohl Angebot als auch Nachfrage auf dem
Ausbildungsmarkt in der Volmestadt ganz anders als im letzten Jahr positiv
entwickelt. Die Stellen-zu-Bewerber-Relation hat sich spürbar verbessert.
Trotzdem bleiben große Ungleichgewichte auf dem Markt bestehen. Nach wie
vor ist das Hauptproblem, dass es insgesamt immer noch viel zu wenige
Ausbildungsstellen gibt.“
Trotz der gestiegenen Zahl der gemeldeten Lehrstellen war die Ausbildungsbeteiligung
bei den Betrieben in Hagen rückläufig: So nahm zum einen der Anteil an
ausbildenden Betrieben weiter ab (jetzt 22,3 Prozent), zum anderen auch die Ausbildungsquote in den Unternehmen, also der Anteil der Teilnehmer in Aus- und
Weiterbildung an allen Beschäftigten (aktuell 5,4 Prozent). Beide Werte liegen im
Landesdurchschnitt. In Hagen standen für jeden Bewerber statistisch 0,54 Stellen
zur Verfügung (Vorjahr 0,47).
Die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt ist in der Stadt Hagen und im EnnepeRuhr-Kreis weiterhin sehr unterschiedlich. Die Zahl der gemeldeten betrieblichen
Ausbildungsstellen stieg in Hagen deutlich um 254 oder 29,0 Prozent auf 1129. Im
EN-Kreis war es hingegen ein leichter Rückgang um 60 oder 3,3 Prozent auf 1785.
Allerdings standen im Kreis für jeden Bewerber sogar 0,83 Stellen zur Verfügung.

Ende September waren in Hagen noch 69 und damit 22 Stellen mehr unbesetzt als
2016. Stellen im Verkauf, in der Nahrungsmittelbranche und im Handwerk können
sofort noch vermittelt werden. Ein Ausbildungsbeginn ist jetzt noch möglich. Auch
hier ist die Entwicklung in den Regionen unterschiedlich stark ausgeprägt. Im
Ennepe-Ruhr-Kreis sind sogar 95 Ausbildungsstellen unbesetzt.
In Hagen nahmen bis zum Ende des Beratungsjahres 2186 Bewerber die Berufsberatung
in Anspruch. Damit stieg ihre Zahl im Vergleich zu 2016 um 6,3 Prozent
oder 130. Rund 18 Prozent der Bewerber haben einen Hauptschulabschluss, 31
Prozent verfügen über den Realschulabschluss und 45 Prozent über Fachhochschul-
oder Hochschulreife. Der Trend zu höheren Schulabschlüssen hat sich fortgesetzt.
Die Gesamtzahl der Bewerber stieg in Hagen etwas stärker als im EnnepeRuhr-Kreis
(5,1 Prozent).
Die Zahl der unversorgten jungen Menschen ist in Hagen mit 138 um 16 Prozent
höher als im Vorjahr (im EN-Kreis mit 106 nahezu unverändert). Vier Fünftel von
ihnen verfügen mindestens über den mittleren Bildungsabschluss. Viele wurden
leider erst nach den Sommerferien aktiv. Damit ist es noch nicht zu spät für einen
Ausbildungsstart, aber bestimmte Berufswünsche sind damit in diesem Jahr nicht
mehr zu realisieren.
„Die Unternehmen müssen sich und ihr Angebot attraktiv präsentieren und sich um
die gewünschten zukünftigen Fachkräfte bemühen“, so Weichert weiter. „Dabei ist
es unerlässlich, auch vermeintlich schwächeren Bewerbern eine Chance zu geben.
Die Arbeitsagentur bietet dabei wirksame Unterstützung. Bei Anlaufschwierigkeiten
oder Problemen in der Berufsschule kann mit ausbildungsbegleitenden Hilfen
(„abH“) und der „assistierten Ausbildung“ Unterstützung angeboten werden, um die
Ausbildung zum erfolgreichen Abschluss zu führen.“
Den Jugendlichen empfehlen die Ausbildungsmarktpartner eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Interessen. Berufswünsche sollten
über einen längeren Zeitraum wachsen und durch Praktika auf die Probe gestellt
werden.
Betriebe, die jetzt noch oder wieder einen Azubi suchen, sollten ihre freie Ausbildungsstelle umgehend der Agentur für Arbeit melden, um im Endspurt die Stelle
noch besetzen zu können. Auch Schülerinnen und Schüler sollten frühzeitig die
Weichen für die Berufswahl stellen. Derzeit laufen in einigen Branchen bereits die
Auswahlverfahren für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2018.

Das Resümee der Ausbildungsmarktpartner für die Region
Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis:
 Michaela Trzecinski, Prokuristin der agentur mark: „Sehr erfreulich ist
zu sehen, dass vor allem in der Stadt Hagen doch erhebliche Zuwächse
beim Angebot der betrieblichen Ausbildungsplätze zu verzeichnen sind. Auf
der anderen Seite wird sich die agentur mark, im Rahmen des Landesvorhabens
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ gemeinsam mit der regionalen
Verantwortungsgemeinschaft, weiter bemühen, am Übergang Schule – Beruf
frühzeitig das Interesse der Jugendlichen für eine duale Ausbildung zu
wecken. Dieses Interesse auch bis zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages
aufrecht zu erhalten, ist die nächste Herausforderung. Dazu erweitern
wir für 2018 unter anderem das Portal http://www.berufsfelderkundung-haen.de
um längerfristige Praktikumsangebote und planen vor allem, kleine
Betriebe bei der Entwicklung von Strategien zur Akquise von Auszubildenden
zu unterstützen.“
 Dr. Michael Plohmann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft
Hagen: „Das Handwerk in der Region Hagen hat die Notwendigkeit rechtzeitiger
Fachkräftesicherung erkannt und seine Ausbildungsleistung entsprechend
dem allgemein feststellbaren Trend nochmals erhöht. So sind bei
der Kreishandwerkerschaft Stand Ende Oktober 489 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse in dreizehn Gewerken registriert gegenüber 465 zum
gleichen Vorjahreszeitpunkt. Allerdings stoßen die Ausbildungsbetriebe bei
den Ausbildungsplatzsuchenden oftmals auf bereits getroffene Berufswahlentscheidungen und Festlegungen, die eine Offenheit und Flexibilität bei der
Ausbildungsplatzauswahl von vornherein vereiteln. Leider können sich daher
einige Handwerksberufe vor Ausbildungsanfragen kaum retten, während
andere Hände ringend junge Leute für ihre Ausbildungsplätze suchen.
Information tut Not und bietet auch denjenigen Einstiegschancen, die beim
ersten Bewerbungsversuch erfolglos bleiben. Hilfreiche Beratung gibt es bei
Innungen, Handwerkskammern und den Berufsberatern der Agentur für
Arbeit.“

 Dr. Bettina Schwegmann, Geschäftsführerin des Märkischen Arbeitgeberverbandes:
„Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Hagen und im
Ennepe-Ruhr-Kreis war aus Sicht des Märkischen Arbeitgeberverbandes im
Berichtsjahr 2016/2017 weiterhin angespannt. So hat die Zahl der gemeldeten
Bewerber im Vergleich zum Vorjahr um 258 auf 4.835 zugenommen
(Gesamtbezirk). Ein Anstieg, den der erfreuliche Zuwachs bei den gemeldeten
Berufsausbildungsstellen um 244 nicht ganz ausgleichen konnte. Positiv
ist für mich auf jeden Fall die Steigerung bei den betrieblichen Ausbildungsplätzen
um 194 zusätzliche Stellen. Sie belegt die Ausbildungsbereitschaft
der Unternehmen und zeigt, dass das Potenzial für mehr betriebliche Ausbildung
in der Region durchaus vorhanden ist.“

Märchen und Geschichten aus aller Welt

Das Märchen „Frau Holle“ von den Gebrüdern Grimm liest die Vorlesepatin allen Kindern ab fünf Jahren bei der Vorlesestunde „Märchen und Geschichten aus aller Welt“ am Samstag, 18. November, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe vor. In der Geschichte bevorzugt eine Witwe ihre faule Tochter. Dabei beachtet sie ihre fleißige Stieftochter nicht, sondern lässt diese für sie Hausarbeiten erledigen. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.