Hagen freut sich auf einen sicheren Jubiläums-Weihnachtsmarkt 2017

In diesem Jahr feiert der Hagener Weihnachtsmarkt seinen 50. Geburtstag. In all diesen Jahren gab es mit Ausnahme eines schweren Sturms in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts keine nennenswerten Schadensfälle zu beklagen. Aber die allgemeine weltpolitische Entwicklung macht auch vor den Toren der Volmestadt nicht halt. Das Innenministerium des Landes NRW hat bereits im August dieses Jahres verfügt, dass für alle Großveranstaltungen im Land, die im öffentlichen Raum stattfinden, Sicherheitskonzepte erstellt werden müssen. Dazu zählen ausdrücklich auch die Weihnachtsmärkte.

Vor diesem Hintergrund haben die Veranstalter des Weihnachtsmarktes ein Sicherheitskonzept für den diesjährigen Markt erstellt. Dieses wurde intensiv mit den Sicherheits- und Ordnungsbehörden der Stadt und der Polizei erörtert und im Anschluss gemeinsam fixiert. Auf einer Pressekonferenz stellten Dirk Wagner als Veranstalter des Hagener Weihnachtsmarktes, die Polizei sowie die Feuerwehr und der Fachbereich für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Hagen das miteinander abgestimmte Sicherheitskonzept für den Hagener Jubiläumsweihnachtsmarkt vor.

Grundsätzlich zeigten sich alle für Sicherheit und Ordnung in der Stadt verantwortlichen Kräfte überzeugt davon, dass Jedermann völlig unbesorgt den Weihnachtsmarkt in

Hagen besuchen kann. Es gab und gibt keinerlei Anzeichen für eine besondere Bedrohungslage. Trotzdem greift das auf Weisung der Landesbehörden erstellte Sicherheitskonzept konkrete potentielle Gefährdungslagen auf.

Ein wesentliches Element des Konzeptes ist die Einrichtung von dauerhaften Sperrmaßnahmen auf den Einfahrtswegen zum Weihnachtsmarkt. Dort werden insgesamt 20 Wassertanks aufgestellt, die Anschläge wie in Berlin oder Barcelona verhindern sollen. Diese 1.000 Liter-Tanks werden weihnachtlich dekoriert, um den schöne vorweihnachtlichen Gesamteindruck der Hagener Innenstadt nicht zu stören. Durch die für die Dauer des Weihnachtsmarktes eingerichteten Sperren ist eine Belieferung des innerstädtischen Facheinzelhandels in der Zeit vom 22. November bis zum 27. Dezember nur noch aus zwei Richtungen möglich – nämlich entweder aus südlicher Richtung kommend über die Kampstraße oder aus nordöstlicher Richtung kommend über die Badstraße am Stadtfenster vorbei. Die Anfahrt aller Standorte in der Innenstadt für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge ist dabei jederzeit gewährleistet.

Neben diesen Absperrmaßnahmen geht das Sicherheitskonzept auch auf andere etwaige Gefährdungslagen ein. Unter anderem seinen hier folgende Aspekte genannt:

  • Fluchtwege / Notausgänge / Rettungsgassen
  • Sicherheitsbeleuchtung
  • Externe und interne Kommunikation
  • Sicherheitsdurchsagen / Räumungen / Evakuierungen z.B. bei Unwetterwarnungen
    • Ordnungs- und Sicherheitsdienst
    • Zufahrts-, Aufstell- und Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge
    • Jugendschutz

     

    Erstmals werden in diesem Jahr an allen Ständen auf dem Weihnachtsmarkt Informationszettel ausliegen, in denen auf mögliche Gefährdungslagen sowie Fluchtwege hingewiesen wird.

    Die Veranstalter sind genauso wie die Sicherheits- und Ordnungsbehörden zuversichtlich, dass der Hagener Weihnachtsmarkt wie in allen Jahren vorher seinem Leitsatz „Der familienfreundliche Weihnachtsmarkt in Südwestfalen“ gerecht werden wird und keine Störungen eintreten. Deshalb sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, sich wie in den 50 Jahren zuvor in aller Entspanntheit und vorweihnachtlicher Vorfreude von den zahlreichen Angeboten des Weihnachtsmarktes verwöhnen zu lassen.

VIDEO | 50 Jahre Hagener Weihnachtsmarkt: Sicherheit für ungetrübte Besucherfreude

Bei 50 Jahre Hagener Weihnachtsmarkt sollen sich die Besucherinnen und Besucher aus der Region voll und ganz im Glanz dessen wohlfühlen, was die Organisatoren vorbereitet haben und vom 23. November bis 23. Dezember 2017 bieten. Um das Thema Sicherheit hat sich schon seit vielen Wochen ein Arbeitskreis gebildet damit alle unbeschwert durch den Hagener Weihnachtsmarkt schlendern können und die Zeit genießen können.

Das neue Sicherheitskonzept zum Hagener Weihnachtsmarkt aus der Sicht des Ordnungsamtes. (Aufzeichnung aus der Pressekonferenz).

BBW holt Platz zwei bei Verleihung der Medien-Awards

Wetter (Ruhr).  Ein toller Erfolg: Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein belegte bei der Verleihung der Druck- und Medien-Awards Platz zwei. Bei diesem wichtigsten Wettbewerb der deutschen Druckwirtschaft hatte sich das BBW in der Kategorie „Sozial engagiertes Druckunternehmen des Jahres“ beworben. Die Awards wurden bei einer Gala in Berlin verliehen.

„Für uns war das ein tolles Erlebnis“, meinten Ausbildungsleiter Alfons Schach und Ausbilder Jürgen Betz. Gemeinsam mit den beiden Auszubildenden Meggi Yuen und Antonio Groß waren sie in die Hauptstadt gefahren, um an der glamourösen Veranstaltung teilzunehmen.

Beworben hat sich das BBW gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern: dem Verband  Druck + Medien (VDM) Nord-West und dem Essener Unternehmen Druckpartner. Hinter der Dreier-Bewerbung steckt eine besondere Kooperation: Das BBW bildet junge Menschen mit Behinderungen aus, um sie mit Hilfe des VDM und dessen Mitglieds-Firmen in Arbeit zu bringen.

Volmarstein ist das einzige Berufsbildungswerk in NRW, das Jugendlichen mit Behinderungen eine Ausbildung im Bereich Druck und Medien anbietet. Trotz praxisnaher Ausbildung: Für die Azubis sind Praktikumsplätze in externen Betrieben enorm wichtig. Daher ist der Verband Druck + Medien ein bedeutender Partner. Einige der 700 Mitglieds-Firmen – u.a. Verlage, Zeitungshäuser, Druckereien und Werbeagenturen in NRW – sind potenzielle Anbieter von Praktikums-Platzen.

Seit einiger Zeit wirbt das BBW bei den Verbands-Firmen um Praktika für „seine“ Azubis. Dafür haben die Volmarsteiner Azubis die Kampagne  „Ichbinwiedu“ ausgetüftelt. Die Jugendlichen entwarfen und produzierten Flyer und Plakate.

Das Unternehmen Druckpartner ist ein Paradebeispiel für die gelungene Kooperation zwischen BBW, VDM und einem Unternehmen: So hat Druckpartner eine ehemalige die BBW-Auszubildende übernommen. Sie hatte während ihrer Ausbildung in dem Betrieb ein Langzeit-Praktikum absolviert. Weil sie voll überzeugte, bekam sie bei Druckpartner eine „richtige“ Stelle.

Bildquelle: ESV

Karnevalisten feiern Sessionseröffnung im Rathaus an der Volme

Die fünfte Jahreszeit steht in den Startlöchern: Am Samstag, 11. November, laden Oberbürgermeister Erik O. Schulz und das Festkomitee Hagener Karneval die heimischen Närrinnen und Narren zur traditionellen Sessionseröffnung ins Rathaus an der Volme ein. Einlass dort ist ab 9 Uhr; das närrische Programm selbst startet um 9.45 Uhr.
Nach dem Aufmarsch der Protagonisten der ablaufenden Session und der damit verbundenen Danksagung für ihren großartigen Einsatz im Dienst des närrischen Treibens in der Volmestadt, heißt es pünktlich um 11.11 Uhr, „Bühne frei!“ für das neue Prinzenpaar Olaf I. und Anja II. Ihren ersten offiziellen Auftritt haben im Anschluss daran auch die weiteren Symbolfiguren des Hagener Karnevals.
Umrahmt wird die Sessionseröffnung wie immer von einem bunten und abwechslungsreichen Programm mit viel Musik und Tanz. Der Eintritt für alle Hagener Karnevalsfreunde ist natürlich frei.

Außergewöhnlicher Unfall am Mühlen Center

Herdecke. Ein außergewöhnlicher Unfall ereignete sich heute um 13 Uhr auf der Auffahrt zum Mühlen Center (Einkaufszentrum) an der Mühlenstraße. Eine 61- jährige VW Fahrerin aus Herdecke kollidierte bei der Auffahrt mit der mittigen Auffahrtbegrenzung. Das Fahrzeug riss sich die komplette Ölwanne ab und das Öl lief die Auffahrt hinunter. Der VW Polo blieb auf der baulichen Auffahrtbegrenzung stecken. Herabfahrende PKW Fahrer fuhren trotz sichtbarer Öl-Verunreinigung durch das ausgetretene Öl und führten somit eine Schadenausbreitung durch. Die Ölspur zog sich von der Auffahrtrampe nun bis zur Mühlenstraße.

Die alarmierte Polizei und Feuerwehr sperrten zunächst die Auffahrt zum Parkdeck. Die Fahrzeuge vom Parkdeck konnten über die entgegengesetzte Spur herunter fahren. Danach streute die Feuerwehr die massive Ölspur mit Bindemittel ab. Eine Kehrmaschine der TBH nahm das kontaminierte Bindemittel wieder auf.

Die Rampe des Mühlen Centers konnte aufgrund des Fahrbahnbelages nicht hundertprozentig gereinigt werden. Hierfür wird nun eine Spezialreinigungsfirma vom Eigentümer beauftragt. Die Auffahrt zum Parkdeck bleibt somit weiterhin gesperrt.

„Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Auffahrtrampe nur mit Fahrzeugen bis 2,50 Tonnen befahren werden darf“, so der Einsatzleiter. Daher konnte kein Großfahrzeug die Rampe befahren. Ein Abschleppwagen schleppte das Unfallfahrzeug unten auf der Mühlenstraße ab. Die Feuerwehr unterstützte die Bergung des Fahrzeuges.

Ein Löschzug der Feuerwehr war bereits um 9:46 Uhr Im AWO Bildungszentrum im Einsatz. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage einen Feueralarm gemeldet. Beim Eintreffen wurde durch den Einsatzleiter festgestellt, dass sich im Haus A ein massiven Wasserrohrbruch ereignet hat. Das Wasser lief massiv ins Erdgeschoss und regelrecht durch einen Brandmelder hindurch. Der Brandeinsatz wurde abgebrochen. Die Feuerwehr leistete mit der Übergabe einer Flutbox (Tauchpumpe für hilfeersuchende Bürger) der Provinzial erste Hilfestellungen.

Bildquelle: Christian Arndt, Feuerwehr

Raub in der Trinkerszene

Am Montagabend kam es in der Trinkerszene zu einem
Raub. Gegen 18.10 Uhr hatte ein 36 Jahre alter Mann einen 58-Jährigen
im Bereich der Springe gegen eine Wand gedrückt, mit Schlägen bedroht
und die Herausgabe von Geld gefordert. Der Geschädigte gab einen
niedrigen zweistelligen Betrag raus und der Täter entfernte sich. Ein
unbeteiligter Zeuge hatte den Vorfall gesehen und die Polizei
benachrichtigt. Die konnte aufgrund der Hinweise und der Beschreibung
den mutmaßlichen Täter im Nahbereich antreffen und überprüfen. Dabei
hatte er das zuvor erbeutete Geld in der Hand und versuchte es, bei
der Ansprache durch die Beamten heimlich zu Boden fallen zu lassen.
Weiterhin hatte der 36-Jährige eine Jeans mitsamt Etikett in seinem
Rucksack, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Diebstahl
stammt. Opfer und Täter waren jeweils erheblich alkoholisiert, die
Polizisten nahmen den 36-Jährigen vorläufig fest, weitere
Ermittlungen dauern an.

Trickdiebstahl in Altenhagen – Sachbearbeitung bittet um Hinweise

Bereits am vergangenen Dienstag (31.10.17) zeigte
ein Anwohner der Hermannstraße einen Diebstahl an, der sich schon am
Mittwoch der Vorwoche (25.10.) ereignet hatte. Der 83 Jahre alte
Geschädigte hatte sich zu einen Mittagsschlaf hingelegt, als es gegen
14.50 Uhr an der Etagentür seiner Wohnung klingelte. Ein junger Mann
stand in der Tür und gab an, Fragen im Zusammenhang „mit dem Wohnen
älterer Menschen“ zu haben. Der 83-Jährige trug noch seinen
Schafanzug, bat den Unbekannten herein und ging kurz ins Schafzimmer,
um sich anzuziehen. Als er zurückkam, war der Mann verschwunden und
erst eine Woche später bemerkte er, dass sein Laptop ebenfalls
verschwunden war. Der mutmaßliche Dieb ist etwa 17 Jahre alt,
schlank, hat dunkle Haare und war dunkel gekleidet. Zeugen, die
weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall haben, melden
sich bitte unter der 986 2066.

Kioskangestellte vertreibt Räuber

Am frühen Montagmorgen verjagte eine couragierte
Angestellte in Altenhagen einen mutmaßlichen Räuber. Gegen 05.50 Uhr
betrat ein Unbekannter einen Kiosk an der Altenhagener Straße. Der
Mann ging hinter die Theke, hob einen Hammer hoch und forderte von
der 35 Jahre alten Mitarbeiterin das Geld aus der Kasse. Die Frau
griff schnell zu einem Tierabwehrspray, sprühte dem Räuber ins
Gesicht und der flüchtete ohne Beute in Richtung Hermannstraße.
Gegenüber der alarmierten Polizei beschrieb sie den Täter als etwa 23
Jahre alten Mann, ca. 1,80 Meter groß, schwarze Haare und schwarzer
Bart, dunkel bekleidet, lediglich an der Kapuze seiner Jacke befand
sich eine heller Fellbesatz. Eine Zeugin war auf den Überfall
aufmerksam geworden und bestätigte die Beschreibung. Die erste
Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg, weiterführende Hinweise
bitte an die 986 2066.

Toyota von Autohausgelände gestohlen

Am Montag, 06.11.2017, rief der Verkaufsleiter eines
Autohauses in der Feldmühlenstraße die Polizei. Zwischen Samstag- und
Montagmittag stahlen unbekannte einen grauen Toyota Avensis Combi vom
Außenbereich des Autohauses. Das Fahrzeug stand zwischen anderen
Gebrauchtwagen. Wie die Autoknacker den Toyota öffneten und ihn
abtransportierten, ist noch völlig unklar. Die Beamten veranlassten
eine Fahndung nach dem gestohlenen Auto. Zeugenhinweise nimmt die
Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Jägermeisterflasche durch Fenster geworfen – Mutmaßliche Täter gestellt

Am Dienstag, 07.11.2017, rief der Hausmeister eines
Gebäudes in der Hagener Straße die Polizei. Gegen 04.30 Uhr hörten er
und seine Frau einen Knall. Auf der Straße konnten sie zwei Personen
erkennen, die eine Flasche auf das Gebäude warfen. Der 47-jährige
Hagener rief die Polizei und lief auf die Straße. Dort konnte er nur
eine zerbrochene Fensterscheibe auffinden. Diese hatten die
Randalierer allem Anschein nach mit einer Schnapsflasche eingeworfen.
Die gerufenen Polizisten griffen wenige Minuten später zwei
alkoholisierte 22-jährige Männer auf der menschenleeren Hagener
Straße auf. Die Schnapsflasche stellten die Beamten zur
Spurensicherung sicher. Ob es sich bei den jungen Männern um die
Täter handelt, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Bürger gestalten den Streifenwandkalender der Sparkasse

Im Frühjahr rief die Sparkasse zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb zur Gestaltung des Streifenwandkalenders auf.
Gesucht wurden jahreszeitliche Motive aus Hagen und Herdecke.
Jeder hatte die Möglichkeit, bis zum 30.06.2017 sein Lieblingsfoto von einem Stadtteil, Landschaft oder Gebäude einzureichen. Eine vierköpfige Jury wählte aus den vielen tollen Einsendungen 12 Bilder aus.
Alle Einreicher der ausgewählten Bilder kamen zu einem gemütlichen Kaffeetrinken ins Sparkassen-Karree. Sparkassenmitarbeiterin Sabine Hiby präsentierte die Siegerfotos
und bedankte sich für die Teilnahme.
Jeder „Hobbyfotograf“ erhielt ein Sachgeschenk und einen Streifenwandkalender. Der
Hauptgewinner wurde per Los ermittel – er darf sich über einen 100-Euro- Gutschein von Saturn freuen.
Ab dem 15. November 2017 liegen die Kalender in den Sparkassen-Geschäftsstellen in Hagen und Herdecke aus

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 12. November findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „EMIL SCHUMACHER – PASTORALE“ statt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil der Gemälde. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seh-Erfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität

Meinerzhagen. Am gestrigen Mittag , 06.11.2017, gelang den Rauschgiftermittlern der Polizei im Bereich Meinerzhagen Grotmicke ein Fahndungserfolg. Nach Hinweisen der Bevölkerung auf eine mögliche Rauschgiftplantage flüchtete bei Eintreffen der Ermittler eine männliche Person in das betreffende Haus und verschloss die Tür. Die Polizei verschaffte sich Zutritt und konnte einen 38 Jahre alten Litauer antreffen und vorläufig festnehmen. Dieser gab an, lediglich Renovierungsarbeiten durchzuführen. Im Gebäude wurden nicht unerhebliche Mengen an Haschisch und Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Des Weiteren wurde eine Plantage mit professioneller Absauganlage vorgefunden. Die Ermittlungen dauern an. Durch den Haftrichter wurde Haftbefehl gegen den Litauer erlassen.

Unfall in Vorhalle

Am Montag, 06.11.2017, kam es zu einem Unfall in Vorhalle. Gegen 14.30 Uhr fuhr dort ein 28-jähriger Mann aus Wetter mit seinem VW die Weststraße entlang. An der Ophauser Straße bog er nach links ab. Nach bisherigen Ermittlungen übersah er dabei einen 52-jährigen Opel-Fahrer, der die Weststraße geradeaus befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, durch dessen Wucht der Opel auf die Seite gehoben wurde. Beide Autofahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte brauchten den 28-Jährigen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von zirka 10.000 Euro. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

Sankt Martin beim Vorlesespaß

Am Donnerstag, 9. November, können es sich alle Kinder ab drei Jahren um 16 Uhr wieder beim Vorlesespaß auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei auf der Springe gemütlich machen. Die beliebte Martinslegende wird diesmal von einer Vorlesepatin erzählt und stimmungsvolle Bilder zusammen mit den Kindern betrachtet. Wer im Anschluss Lust hat, kann noch ein Sternen-Teelicht basteln. Die Teilnahme an der 45-minütigen Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter  Telefon 02331-2073591 oder online unter www.hagen-medien.de.

Sitztanz für Senioren – Neuer AWO-Kurs in Altenhagen

Sitztanz macht Spaß, weckt Lebensfreude und aktiviert nicht nur Körper, sondern auch Geist. Und neben dem vielseitigen sportlichen Aspekt, kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Für alle Senioren, die Spaß an gemeinsamer Bewegung zu Musik haben, findet ab Donnerstag, 9. November 2017, jetzt der neue Kurs „Sitztanz für Senioren“ in der AWO-Begegnungsstätte Altenhagen, Alexanderstraße 31, 58097 Hagen, statt. Von 10 bis 10.45 Uhr heißt es dann für die Dauer von sechs Wochen, immer unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen und unter der Leitung von Tanzpädagogin Larissa Homischin, gemeinsam Spaß an Bewegung zu haben.

Die Kosten für den Kurs betragen 18 Euro. Die Anmeldung erfolgt zum Start des Kurses vor Ort.

Nachts im Museum: Das Mammut im Licht einer Taschenlampe erleben

Eine exklusive Taschenlampenführung für Familien bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 11. November, um 18 Uhr, wenn das Museum geschlossen wird, an. Was vielleicht schon tagsüber ein bisschen bedrohlich wirkt, wie das riesige Mammut oder der Dinosaurier mit seinen spitzen Zähnen, ist bei Dunkelheit im Schein einer Taschenlampe auf einmal ganz schön unheimlich.

Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die anderen Objekte, wie die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel aus der Steinzeit und der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter entfalten im Licht einer Taschenlampe eine ganz neue Wirkung.

Die Führung geht durch das gesamte Haus und bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte, von den ältesten Funden von Leben im südwestfälischen Raum über die Tiere und Menschen der Steinzeit bis hin zur Zeit der Burgen und Ritter. Auch wer das Museum schon einmal besucht hat, wird erleben, dass sich die Objekte im Schein einer Taschenlampe in einem anderen Licht zeigen.

Die Taschenlampenführung richtet sich an Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern. Da die Teilnehmerzahl zu diesem außergewöhnlichen Ereignis begrenzt ist, sollten sich alle Interessierten schnell unter Telefon 02331/207-2740 anmelden. Taschenlampen müssen nicht mitgebracht werden. Sie stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Die Taschenlampenführung dauert etwa eine Stunde kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 €, jeweils zuzüglich des Museumseintritts von 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder. Die Familienkarte kostet 9 €.

Foto: Matthias Andres

Ambulanter Hospizdienst DA-SEIN lädt zum Erinnerungsgottesdienst ein

Hagen. Mit einem Erinnerungsgottesdienst den Verstorbenen gedenken: dazu lädt der ambulante Hospizdienst DA-SEIN am Mittwoch, 8. November, ein.
„In diesem Rahmen gedenken wir der Menschen, von denen wir uns im zurückliegenden Jahr verabschieden mussten“, so die Organisatoren der Diakonie Mark-Ruhr.
Der Gottesdienst findet um 17.30 Uhr in der Johanniskirche Hagen statt.
Im Anschluss hieran wird ein gemeinsames Kaffee-/ Teetrinken angeboten.

ADAC Stauprognose – Wenig Verkehr auf den Straßen

München. Weder Reiseverkehr noch Baustellen behindern an diesem Wochenende den Verkehrsfluss auf Deutschlands Autobahnen. Lediglich plötzlich auftretende Nebelfelder, überfrierende Nässe oder Schnee können die Fahrt erschweren. Wichtig: Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winter- oder Ganzjahresreifen fährt, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg beziehungsweise 80 Euro und einen Punkt bei konkreter Gefährdung des Verkehrs.

Die Baustellenstrecken in Deutschland:

- A 1 Köln - Dortmund und Osnabrück - Bremen 
- A 2 Magdeburg - Berliner Ring 
- A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln 
- A 5 Basel - Karlsruhe und Frankfurt - Kassel 
- A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn 
- A 7 Ulm - Würzburg und Hannover - Hamburg - Flensburg 
- A 8 Stuttgart - Ulm 
- A 9 Halle/Leipzig - Berlin 
- A 20 Rostock - Stettin 
- A 24 Pritzwalk - Berliner Ring 
- A 31 Gronau - Oberhausen 
- A 45 Hagen - Gießen 
- A 61 Koblenz - Mönchengladbach 
- A 93 Rosenheim - Kiefersfelden 
- A 96 Lindau - München 
- A 99 Münchner Ostumgehung

Autofahrer im Raum Bonn müssen aufgrund der Weltklimakonferenz, die von 6. bis 17. November stattfindet, mit viel Verkehr rechnen. In der Innenstadt werden zeitweise Straßen gesperrt, Parkplätze dürften knapp werden. Zu dem Treffen werden 20.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet