Gasgeruch führt zu Räumung eines Mehrfamilienhauses

Menden. Eine beschädigte Gaskartusche führte am Montagmorgen zur Räumung eines Mehrfamilienhauses Am Papenbusch: Gegen 08.15 Uhr wurde die Feuerwehr Menden von der Kreisleitstelle aufgrund von wahrnehmbarem Gasgeruch in dem Gebäude alarmiert. Direkt nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung, sodass umgehend der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert wurde.

Aufgrund der Messergebnisse, die auf eine explosionsfähige Gaskonzentration hinwiesen, wurde das Gebäude umgehend geräumt und von den Stadtwerken stromlos geschaltet. Zudem wurde der Bereich um das Wohnhaus weiträumig abgesperrt und rund 35 Bewohner in einer angrenzenden Sporthalle betreut.

Mit Atemschutz- und Messgeräten ausgerüstete Trupps der Feuerwehr gingen anschließend in den Keller vor und konnten in einem der Räume einige Camping-Gaskartuschen auffinden, aus denen zum Teil Gas austrat. Diese wurden umgehend ins Freie gebracht, anschließend wurde der gesamte Keller ausführlich gelüftet. Nachdem abschließende Messungen keine Gaskonzentration mehr aufwiesen, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beendeten ihren Einsatz nach rund 90 Minuten.

Für Unverständnis sorgten auch bei diesem Einsatz erneut Autofahrer, die die Straßensperren umgingen und trotz Aufforderung in die Einsatzstelle einfuhren. Die Feuerwehr bittet daher ausdrücklich noch einmal darum, entsprechende Absperrungen ernst zu nehmen und zu beachten – zum Schutz der Einsatzkräfte ebenso wie zum Schutz der Autofahrer.

Bildquelle: Feuerwehr Menden

Freitagsmarkt während des Weihnachtsmarkts in der Mittelstraße

Seit Ende September findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der Frischemarkt der Hagener Wochenmarkthändler statt. Aufgrund des Hagener Weihnachtsmarkts findet der Markt für dieses Jahr letztmalig am kommenden Freitag, 10. November, auf dem Friedrich-Ebert-Platz statt. Ab 17. November bieten die Händler ihre Waren in der Mittelstraße ab Eingang Rathausgalerie bis hin zur Marienstraße, Höhe Salamander, an. Geöffnet ist der Markt wie bislang von 10 bis 18 Uhr.

Von der Fahrbahn abgekommen

Wetter (Ruhr). Am 04.11.2017, gegen 00.00 Uhr, war ein 20-jähriger
Wetteraner mit einem Pkw Renault Kangoo auf der Esborner Straße in
Richtung Wengern unterwegs. In Höhe des Hauses Nr. 313 kam das
Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab. Es prallte gegen einen
Begrenzungsstein, überschlug sich und rutschte in einen
Straßengraben. Bei dem Unfall erlitt der Fahrer, der unter Alkohol-
und Drogeneinfluss stand, leichte Verletzungen. Er wurde mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Pkw kollidiert mit Wildschwein

Gevelsberg. Am 03.11.2017, gegen 06.35 Uhr, befuhr ein
64-jähriger Ennepetaler mit einem Pkw Subaru die Asker Straße in
Richtung Hagener Straße. Plötzlich querte ein Wildschwein die
Fahrbahn. Obwohl der Subarufahrer eine Notbremsung durchführte, kam
es zu einem Zusammenstoß. Ein hinter ihm fahrender Pkw Renault eines
60-jährigen Breckerfelders konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen
und fuhr auf den abbremsenden Pkw Subaru auf. Bei dem Unfall erlitt
der Subarufahrer leichte Verletzungen. Er wurde mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das verunfallte Tier wurde
nicht aufgefunden.

Crossover-Konzert in der Markuskirche

Zu einem besonderen Konzert lädt die Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde für Sonntag, 12. November, um 17 Uhr in die Markuskirche an der Rheinstraße ein. Unter dem Motto „Ja, wir trauen uns was!“ spielt die Jugendband der Gemeinde zusammen mit den Sacretones ein Crossover-Konzert. Die Sacretones wurden im Jahr 2005 von Bandleader Frank Förster gegründet. Ziel war es, neben vor allem Kirchen- und Posaunenchören auch andere musikalische Wege in Richtung der christlichen Popmusik einzuschlagen. In dem Konzert am 12. November verbinden sich somit die Ideen zweier Formationen zu einen Grundgedanken ihrer Musik: sie soll abwechslungsreich sein und Spaß machen – die Texte sollen leicht verständlich sein aber auch zum Nachdenken anregen.

Schweigemarsch und Gedenkveranstaltung

Anlässlich der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 gibt es auch in diesem Jahr zum Auftakt der Gedenkveranstaltung der Stadt Hagen einen Schweigemarsch. Dieser beginnt am Donnerstag, 9. November, um 17.30 Uhr auf dem Adolf-Nassau-Platz und führt zunächst zur Synagoge in der Potthofstraße. Nach einer Gedenkminute geht es von dort zum Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, wo gegen 18 Uhr im Ratssaal die eigentliche Veranstaltung stattfinden wird. Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Hagen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung ruft Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Hagenerinnen und Hagener dazu auf, an dem Schweigemarsch und der sich anschließenden Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung im Ratssaal von der Gruppe Vigholin unter Leitung von Tela Zabel.

In Feuerwehrwache eingebrochen und mit Dienstwagen geflüchtet

Nach bisherigen Erkenntnissen brach ein 34-Jähriger in den frühen Morgenstunden des 06.11.2017 in die Wache der Freiwilligen Feuerwehr in der Haßleyer Straße ein. Dort durchwühlte er einen Großteil der persönlichen Spinde und diverse Schränke. Anschließend gelang es ihm, ein Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr (VW T5) zu starten. Als er das Blaulicht einschaltete, bemerkte ihn ein Feuerwehrmann auf dem Weg zur Arbeit in der nicht besetzten Feuerwehrwache und verständigte die Polizei. Der ertappte Einbrecher durchbrach mit dem Bulli ein geschlossenes Rolltor und fuhr auf die Straße. An der Straßenkreuzung zur Karl-Ernst-Osthausstraße würgte der 34-Jährige den Motor des Autos ab. Die Beamten konnten den Einbrecher aus dem Auto ziehen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Mann war betrunken (0,4 Promille) und hatte keinen Führerschein. Die Polizisten ließen eine Blutprobe entnehmen. Wie lange der Einbrecher sich in der nicht besetzten Feuerwehrwache aufhielt, ist noch unbekannt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 150.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Räuber und Diebe aktiv

Iserlohn. 28 jähriger Opfer eines Raubes Am 05.11.2017,
gegen 23:45 Uhr, wurde ein Iserlohner Opfer eines Raubes an der
Stefanstraße. In Höhe der Stadtwerke wurde er von zwei Personen
unvermittelt von hinten angegangen, in den „Schwitzkasten“ genommen
und die Täter raubten ihm die Geldbörse. Im Anschluss daran rannten
die beiden Täter in Richtung Weststraße. Täterbeschreibung: Männlich,
ca. 175 cm groß, dunkel gekleidet. Bei dem Raub wurde der Iserlohner
glücklicherweise nicht verletzt.

Pkw brennt Am 04.11.2017, gegen 08:15 Uhr, kam es vermutlich auf
Grund eines technischen Defektes zu einem Brand im Motorraum eines VW
Passat, der mit Pferdeanhänger auf dem Weg zu einem Reitplatz in
Kalthof war. Die Insassen blieben unverletzt und die Feuerwehr konnte
den Motorbrand des nicht mehr fahrtüchtigen Fahrzeugs löschen.

Dönerdieb gestellt Ein 34 jähriger Iserlohner bestellte am
05.11.2017, gegen 18:15 Uhr, vier Dönertaschen in einem Imbiss am
Bahnhof. Als ihm diese übergeben wurden, flüchtete der Täter, ohne
die erhaltene Ware zu bezahlen, fußläufig aus dem Imbiss. Nach kurzer
Verfolgung konnte der Täter gestellt werden. Was seine Motivlage zur
Flucht war, müssen die Anschlussermittlungen ergeben.

Trickdiebe erfolgreich Ein Iserlohner kam am 03.11.2017, gegen
10:50 Uhr, aus der Apotheke an der Engen Weste, als er von einem
jungen Mädchen angesprochen wurde, welches um Spenden bat. Nachdem
der 84 jährige Senior ein paar Centstücke gegeben hatte, entfernte
sich die junge Frau. Kurze Zeit später fiel ihm auf, dass die
Spendensammlerin ihm sein Scheingeld aus der Geldbörse gestohlen
hatte.

Täterbeschreibung: ca. 14 – 15 Jahre alt, dunkle schulterlange
Haare, schlanke Statur, ca. 160 – 165 cm groß, dunkle Bekleidung,
keine Brille, keine besonderen Auffälligkeiten

Sachdienliche Hinweise zu den angezeigten Straftaten nimmt die
Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) entgegen.

DLRG ermittelt in Hagen Deutsche Meister im Rettungsschwimmen

Rund 1.200 junge Athleten haben am vergangenen Wochenende in Hagen (Nordrhein-Westfalen) an den 45. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teilgenommen. Im Westfalenbad ermittelte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in fünf Altersklassen die schnellsten Retter unter ihren Mitgliedern. Die Mehrkampfwertung der Frauen in der offenen Altersklasse entschied Kerstin Lange von der DLRG Harsewinkel (Kreis Gütersloh) für sich. Bester Mehrkämpfer bei den Männern war Welt- und Europameister Danny Wieck von der DLRG Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Die DLRG Halle-Saalekreis (Sachsen-Anhalt) war der erfolgreichste der knapp 130 vertretenen Vereine. Im Wettstreit der 18 Landesverbände der größten freiwilligen Wasserrettungsorganisation der Welt ging der Titel an die DLRG Westfalen.

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Neben der Schnelligkeit beim Schwimmen kommt es für die Sportler vor allem darauf an, bestimmte Hilfsmittel zur Wasserrettung, zum Beispiel Flossen oder den Gurtretter, bestmöglich zu beherrschen. Das Wettkampfprogramm umfasst bei den Deutschen Meisterschaften verschiedene Einzel- und Staffeldisziplinen, etwa 50 Meter Retten einer Puppe oder 200 Meter Hindernisschwimmen. Gestartet wird in fünf Altersklassen.

Weitere Infos sowie alle Ergebnisse und Bilder zu den 45. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen gibt es unter dlrg.de/dm2017 .

Wildbret jetzt beim Wirtschaftsbetrieb Hagen bestellen

Winter- und Weihnachtszeit ist traditionell die Zeit für Gänsebraten, aber auch für edles Wild. Was liegt da näher, als sich und seine Lieben mit Wildbret aus dem heimischen Stadtwald zu verwöhnen? Natürlicher und ökologischer geht nicht. Der Fachleiter der Forstwirtschaft des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH), Michael Knaup, hat genau im Auge, welches Wild in welcher Stückzahl auf der 800 Hektar großen Jagdfläche geschossen werden darf. Das ist wichtig! Die Reviere sollen optimal bejagt werden. Die Freigabe zum Abschuss ist ein Bestandteil der Waldpflege. Nur so kann eine Überpopulation einzelner Wildtierarten vermieden werden und damit starke Schädigung, wie Verbiss an jungen und alten Bäumen. Bevorzugen Rehe doch die nahrhaften Knospen und Triebe von Jungpflanzen, so kommt es bei überhöhten Wildbeständen zum Rückgang der Artenvielfalt an Pflanzen- und Tierarten im Wald durch Selektion. Durch die Jagd gelingt es, den für die Naturverjüngung wichtigen Ausgleich zwischen Wald und Wild zu schaffen. Die Eigenjagdbezirke im Stadtwald werden durch Abschussvergabe und nicht durch Verpachtung bewirtschaftet.
Selbstverständlich ist nicht immer jedes Stück Wild vorrätig. Je nach Jagderfolg kann der Kunde schon jetzt bedient werden. Im Forsthaus Kurk wird eine Kundenliste angelegt. Man kann sich mit seinen Wildbret-Wünschen und einer Alternative jetzt per Mail oder telefonisch bei Michael Knaup melden. Ist das Fleisch vorrätig und konnte fünf Tage abhängen und reifen, heißt es sofort zuschlagen. Ein regelmäßiges Sortiment gibt es nur im Supermarkt, nicht in der Natur. Viele Stammkunden nehmen gleich das ganze Stück Wild und teilen es mit Freunden oder frieren für weitere Festessen ein. Das hat auch einen erheblichen Preisvorteil. Für denjenigen, bei dem das Tier nicht aus freier Wildbahn sein muss, bietet sich Wild aus Gatterhaltung an. Zwar auch aus heimischem Stadtwald, aber hier wird zugefüttert.
Jedes Wild wird fachmännisch von Forstbeamten aufgebrochen und „aus der Decke geschlagen“, so der Fachausdruck für das Häuten. Da es sich beim WBH um einen zertifizierten EU-Schlachtbetrieb handelt, ist es Voraussetzung, dass dies in einem anderen Raum stattfindet, als die anschließende Lagerung des zerwirkten Wildes bei fünf bis sieben Grad Celsius. Selbstverständlich nicht, bevor ein Veterinär zur Fleischbeschau vor Ort war und das Wildbret ohne Beanstandung für den Verkauf und den Verzehr frei gibt.

Auf frischer Tat erwischt

 

Hagen. Am Sonntagabend fiel einer Polizistin in
Wehringhausen in ihrer Freizeit ein zunächst unbekannter Mann auf,
der gegen 21.10 Uhr in der Christian-Rohlfs-Straße mit einer Kiste
Bier am Arm aus dem Garten ihrer Nachbarn kam. Sie nahm die
Verfolgung des mutmaßlichen Diebes auf und verständigte ihre
Kollegen. Im Bereich der Bachstraße konnten die Beamten einen
36-Jährigen anhalten und überprüfen. Dabei gab er an, dass er das
alkoholfreie Bier kurz zuvor in einem Kiosk gekauft habe und
lediglich durch den Garten gelaufen zu sei, um eine geeignete Stelle
zum Urinieren zu finden. Zumindest der Teil mit dem Bier war gelogen,
denn eine Nachfrage in dem Kiosk ergab, dass der Betreiber die
aufgefundene Marke nicht im Sortiment hat. Die Beamten stellten die
Kiste sicher, weitere Ermittlungen ergaben, dass sie aus einer Garage
stammte, die an den Garten angrenzt, wo der 36-Jährige zuerst bemerkt
wurde. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls ermittelt.

Diebe verstecken Wasserkästen im Gebüsch

 

Hagen. Am Samstag kam es zu einem Diebstahl in
der Preußerstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen stahlen zwei Männer
gegen 19.30 Uhr (41, 32) Wasserkästen aus dem Außenbereich eines
Getränkeunternehmens. Die Männer trugen die insgesamt neun Kisten
Sprudelwasser zunächst in ein Gebüsch und versteckten sie dort. Dabei
beobachteten sie mehrere Zeugen, welche die Polizei riefen. Die
Beamten sicherten die Personalien der Diebe, welche die Tat
abstritten, und schrieben eine Anzeige. Die Getränke wurden an das
Geschäft zurück gegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Einbrecher durchwühlen Wohnung

 

Hagen. Am Samstag verließ eine 33-jährige Frau mit ihrer
Familie gegen 17.50 Uhr die gemeinsame Wohnung in der
Dickenbruchstraße. Als sie gegen 20.00 Uhr zurückkehrte, war die
Wohnung durchwühlt. Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich während
der Abwesenheit der Familie durch das Schlafzimmerfenster Zugang in
die Wohnung verschafft. Dort durchwühlten die Täter alle Räume. Zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die
Einbrecher mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Erheblicher Widerstand nach Sachbeschädigung

 

Hagen. Am Sonntagmittag beobachtete ein Ehepaar einen etwa
50 Jahre alten Mann, der an einer Bushaltestelle in der Hermannstraße
die Glasscheiben eines Wartehäuschens beschrieb. Als sie den Mann am
Abend gegen 22.30 Uhr erneut bei seinen Schmierereien an der
Haltestelle sahen, benachrichtigten sie die Polizei. Die
hinzugerufenen Beamten trafen den mutmaßlichen Täter im Nahbereich
an. In einer Hand hielt er mehrere Stifte und einen Schraubendreher.
Der Aufforderung, die Gegenstände abzulegen, kam der Unbekannte nicht
nach. Stattdessen lief er weg und ein spurtstärkerer Polizeibeamter
konnte ihn nach wenigen Metern aus dem Gleichgewicht bringen. Trotz
seiner massiven Gegenwehr, unter anderem versuchte der 51-Jährige an
die Dienstwaffe eines Polizisten zu gelangen, konnten ihm die Beamten
Handfesseln anlegen. Dennoch trat er um sich, verletzte einen Beamten
an der Hand und fügte einem zweiten Polizisten Schürfwunden zu. Erst
mit Unterstützungskräften konnte er schließlich dem Polizeigewahrsam
zugeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Unfallsachbearbeitung sucht Zeugen

 

Hagen. Am Samstagmorgen gegen 05.30 Uhr hörte eine
Anwohnerin der Klagenfurtstraße ein lautes Scheppern von der Straße
und mit einsetzendem Tageslicht bemerkte sie einen frischen
Unfallschaden an einer Mauer. Der Geschädigte gab gegenüber den
hinzugerufenen Polizisten an, dass die Schadenshöhe an der
Vorgartenmauer bei etwa 2000 Euro liegt. Anhand von sichergestellten
Fahrzeugteilen konnte die Unfallsachbearbeitung ermitteln, dass es
sich bei dem Verursacherfahrzeug möglicherweise um einen Opel Omega
der Baureihe B handelte. Hinweise bitte an die 986 2066.

Betrunkener Mann randaliert in Krankenhaus

 

Hagen. Am Samstag erschien ein 60-jähriger Mann in einer
Klinik auf der Hospitalstraße. Er betrat unerlaubterweise mehrfach
einige Behandlungsräume und pöbelte dort herum. Der Aufforderung des
Personals, die Klinik zu verlassen, kam der 60-Jährige nur sehr
zögerlich nach. Ihm wurde ein Hausverbot erteilt. Gegen 19.00 Uhr
betrat der Mann das Krankenhaus erneut. Er pöbelte wieder herum und
störte den Dienstbetrieb. Daraufhin informierten die Pflegekräfte die
Polizei. Der offensichtlich stark alkoholisierte Randalierer verhielt
sich den Polizisten gegenüber aggressiv. Er wurde dem
Polizeigewahrsam zugeführt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen
Hausfriedensbruch.

Viel Arbeit für die Polizei am Wochenende

 

Menden. Menden Müllcontainerbrand Am Freitag
brannte gegen 23 Uhr ein Müllcontainer auf dem Parkplatz des
Freizeitzentrums Bieberkamp aus bislang unbekannter Ursache. Der
Container wurde durch die Feuerwehr Menden gelöscht.

Schamverletzer: Am Freitag, 03.11.2017 zeigte sich ein Mann einer
Joggerin auf der Straße „Am Hünenköpfchen“ in schamverletzender Weise
und wünschte ihr anschließend einen „guten Morgen“. Er wird wie folgt
beschrieben: Deutscher, 45 – 60 Jahre alt, ca. 170 – 175 cm groß,
stabilere Figur, längerer Parka, Kopfbedeckung, keine Brille. Er hat
einen auffälligen verlangsamten Gang, führt Selbstgespräche

Autoaufbruch In der Nacht vom 2. auf den 3. 11. 2017 wurde in der
Von-Ketteler-Straße ein VW Polo aufgebrochen und persönliche
Gegenstände der Geschädigten entwendet.

Räuberischer Diebstahl: In der Gaststätte in der Turmstraße kam es
am 05.11.2017 gegen 02:40 Uhr zum Diebstahl eines Handys. Die
Geschädigte bemerkte den Diebstahl und verfolgte die beiden Täter mit
einem Bekannten fußläufig in die Mendener Innenstadt. Nachdem sich
die Täter trennten, folgte die 22 jährige Geschädigte einem der Täter
alleine und wurde durch diesen so schwer verletzt, dass sich
anschließend zurück zum Tatort des Diebstahls schleppte und dort
zusammenbrach. Der Täter entkam danach unerkannt. Sie wurde stationär
im Krankenhaus aufgenommen. Der zweite, flüchtige Täter konnte durch
die Polizei im Bereich des Westwalls angetroffen werden. Der 41
jährige wurde dem Polizeigewahrsam in Iserlohn zugeführt. Die
Ermittlungen dauern an. Zeugen, insbesondere der Körperverletzung zum
Nachteil der Geschädigten, werden gebeten sich bei der Polizeiwache
Menden unter 02373-9099-0 zu melden.

 

Meldeschluss für Sportlerehrung

Das Servicezentrum Sport (SZS) weist darauf hin, dass im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs, der am 13. Januar 2018 in der Karl-Adam-Sporthalle in Vorhalle stattfindet, eine Ehrung der erfolgreichsten Hagener Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften des Jahres 2017 geplant ist. Meldungen entsprechend der Richtlinien werden noch bis zum 15. November 2017 unter Angabe des Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums und des Vereins der Aktiven sowie der erzielten Leistungen im Jahr 2017 vom SZS entgegen genommen. Daneben bietet das SZS bis zu diesem Datum, auch Vorschläge zur Ehrung der verdienstvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen postalisch an das Servicezentrum Sport, Freiheitstraße 3, 58119 Hagen, oder per Mail an servicezentrumsport@stadt-hagen.de einzusenden.

Lustiger Spielenachmittag für Kinder in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

In der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, gibt es nach den Herbstferien ein neues Angebot für Kinder im Grundschulalter. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin spielt am Freitag, 10. November, um 16 Uhr mit Kindern zwischen sechs und zehn Jahren Brettspiele in der Bücherei.

Die Kinder können alleine oder zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Geschwistern neue Gesellschaftsspiele kennenlernen, aber auch altbewährtes steht auf dem Programm. So warten Spiele wie „Jenga“, „Das verrückte Labyrinth“, „Sagaland“ ebenso auf Mitspieler wie auch neuere und vielleicht noch nicht so bekannte Spiele wie zum Beispiel „Triominos“ oder „Yahtzee“ und „Das Star Wars Labyrinth“ auf alle Spielwütigen.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin zeigt den Kindern die Spiele, erklärt neue Spielanleitungen und spielt auch mit, wenn die Kinder keinen anderen Mitspieler finden. Langeweile kann so nicht aufkommen, daher sollten die Kinder die Gelegenheit nutzen und sich rechtzeitig in der Hohenlimburger Bücherei einfinden.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos unter Telefon 02331/207-4477. Der nächste Spielenachmittag für Kinder findet am 15. Dezember statt.

In Hamburg reichten die Kräfte bei Phoenix nicht

Nachdem am siebten Spieltag das Heimspiel gegen RASTA Vechta für die Hagener ausfiel, blieben den Spielern und Trainern fünf Tage, um nach der schrecklichen Nachricht über den Tod von Headcoach „Matze“ Grothe Kräfte für das Spiel gegen die Hamburg Towers zu sammeln. In der ersten Spielhälfte gestaltete sich die Begegnung erwartungsgemäß knapp, letztlich mussten sich die Feuervögel aber 111:84 geschlagen geben.

Das Personal:

Die erste Fünf von Phoenix von Phoenix Hagen bestand am achten Spieltag aus Dominik Spohr, Alex Herrera, James Reid, Derreck Brooks und Jonas Grof. Für die Gastgeber aus der Hansestadt starteten Anthony Canty, Justin Raffington, Jonathon Williams, Gregory Mark Longins Jr und Hrvoje Kovacevic. Topwerfer der Partie auf Hagener Seite war Dominik Spohr mit 19, dicht gefolgt von Jonas Grof mit 18 Punkten. Für die Gastgeber erzielte Jonathon Williams mit 24 Zählern das beste Ergebnis der Begegnung.

Der Spielverlauf:

Für das erste Hagener Statement sorgte zügig Dominik Spohr durch einen Drei-Punkte-Wurf. Die Anfangsphase gestaltete sich aber zunehmend eng, nach vier Minuten glichen die Hamburg Towers erstmals zum 8:8 aus, daraufhin folgte ein Geben und Nehmen beider Mannschaften, das sich erst zum Ende des ersten Viertels zu Gunsten der Hagener gestaltete. Mit einem Dreier acht Sekunden vor Schluss konnte James Reid die 29:21-Führung für die Feuervögel herstellen.

Die zweite Spieleinheit eröffnete Hamburgs Anthony Canty zum 24:29. Fünf Minuten lang hielten die Feuervögel die Hansestädter noch auf Abstand, bis Hamburgs Lucas Gertz zum 35:36 traf und Coach Dietmar Günther eine Auszeit für Hagen ansetzte. Wieder war es Dominik Spohr der nach dem Timout die ersten Hagener Punkte versenkte. Bei 3:18 Minuten folgte ihm Jonas Grof, der mit einem Dreier das 35:41 herstellte und auch die Hamburger zur Zwangspause nötigte. Nach der Ansprache dauerte es noch eine Minute bis der 43:43-Ausgleich durch Hrvoje Kovacevic auf der Anzeigetafel stand. Die 46:45-Führung gelang durch einen Dreier von William Francis Darley eine Minute vor der Halbzeitsirene. Doch ein Assist von Jannik Lodders an Joel Aminu brachte die Hagener wieder in Führung (46:48), Hamburg hatte jedoch wieder eine Antwort. Bei noch guten vier Sekunden auf der Uhr und einem Spielstand von 49:48 nahm Coach Günther erneut ein Timeout, das den Halbzeitstand aber nicht mehr beeinflussen konnte.

Die erste Chance auf Punkte bekam James Reid nach etwa einer Minute durch ein Foul von Hamburgs Kovacevic. Reid verwandelte einen der beiden Freiwürfe und glich zum 49:49 aus bevor Jonathon Williams für die Hamburger mit einem Dreier antwortete (52:49). So Recht wollten die Gastgeber sich die Führung in diesem Spielabschnitt nicht abnehmen lassen: Nachdem Jonas Grof die Hagener zum 59:57 heranbrachte, war es erneut Hamburgs Topwerfer Enosch Wolf, der einen Ausgleich zu verhindern wusste (61:57 bei 5 Minuten). Bei 4:24 Minuten und einem Neun-Punkte-Rückstand (66:57) hieß es dann Timeout Hagen. Doch bis zum Ende des dritten Viertel dominierten die Hamburger, die durch einen Dreier von Anthony Canty mit einer 14-Punkte-Führung (79:65den dritten Spielabschnitt beendeten.

Den Hagener Start in die Schlussphase markierte Jasper Günther mit einem Drei-Punkte-Wurf zum 80:68, danach legten die Hamburger jedoch reichlich nach. Nach knappen fünf Minuten im vierten Viertel sorgte Williams Darley für eine 88:74-Führung für die Hansestädter, die auch eine Hagener Auszeit nicht verringern konnte. Zwei aufeinander folgende Treffer von Anthony Canty sorgten bei 3:43 Minuten für die 19-Punkte-Führung der Gastgeber zum 93:74. Die letzten Minuten gehörten dann den Gastgebern, die ihren Vorsprung bis Spielende ausbauten und die Partie 111:84 für sich entschieden.

Das Fazit:

Die Feuervögel wollten am achten Spieltag alles geben und für ihren verstorbenen Coach Matthias Grothe einen Sieg nach Hause holen. Auch wenn die Mannschaft sich diesen Wunsch nicht erfüllen konnte, stehen bei Phoenix Hagen bisher fünf Siege nur zwei Niederlagen gegenüber. Die nächste Chance auf einen Auswärtssieg bekommen die Feuervögel am 11.11. bei den Kirchheim Knights.

Phoenix-Coach Dietmar Günter:

„Die Mannschaft hat heute wirklich alles gegeben, aber irgendwann schwand einfach die Energie. Die Woche war durch die hohe Emotionalität extrem erschöpfend und als wir schwächer wurden, wurden die Hamburger im Gegenzug immer stärker und haben das Spiel aggressiv gestaltet. Es ist selbstverständlich, dass sowas zu diesem Zeitpunkt passieren konnte und es wird auch noch etwas dauern, bis sich die Lage wieder normalisieren kann.“

Die Statistik:

Hamburg Towers – Phoenix Hagen 111:84 (49:48)

Phoenix Hagen: Spohr (19) Grof (18), Reid (14), Herrera, (12), Brooks (10), Aminu (6), Günther (3), Baumann (2), Lodders, Hollersbacher.

Hamburg Towers: Williams (24), Canty (22), Wolf (17), Darley (12), Kindzeka (9), Logins (9), Raffington (4), Schmidt (4), Kamp (3), Kovacevic (3), Behr (2), Gehrtz (2).