Für Phoenix geht es am Sonntag nach Hamburg

Wenn es für das Team von Phoenix Hagen am Sonntag zu den Hamburg Towers geht, haben wohl alle Beteiligten schweres Gepäck zu tragen: Der Tod von Headcoach Matthias Grothe überschattete die vergangene Woche und wird auch am Sonntag in den Hinterköpfen der Spieler, Trainier und Fans sein. Doch für „Matzes“ Vertretung, Dietmar Günther, war eines direkt klar: „Am Dienstag war wirklich nicht daran zu denken, gegen Vechta anzutreten. Matthias hätte aber gewollt, dass wir am Sonntag nach Hamburg fahren und unser Bestes geben.“

Die Hamburg Towers befinden sich aktuell auf Platz vier der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA und wurden am sechsten Spieltag durch die PS Karlsruhe LIONS unsanft aus ihrer Siegesserie gerissen. Dreimal hintereinander regnete es nämlich Meisterschaftspunkte für die Nordlichter der Liga, an Spieltag vier schickten sie die NINERS Chemnitz 80:72 zurück in den Osten, am fünften Spieltag gelang ihnen ein 71:74-Auswärtssieg bei den MLP Academics Heidelberg und vor einer Woche mussten auch die Nürnberg Falcons nach einer 85:72-Niederlage die Hansestadt punktelos verlassen. Warum gegen die PS Karlsruhe LIONS an Halloween dann eine bittere 58:91-Niederlage für das Team von Headcoach Hamed Attarbashi auf dem Papier stand, begründet der Towers-Trainer wie folgt: „Karlsruhe war uns einfach in allen Belangen überlegen. Am Sonntag werden wir aber kein zweites derart schwaches Spiel abliefern.“

Eine Art Kampfansage an die Feuervögel, die wohl kaum auf eine strukturierte Trainingswoche zurückblicken können. Co-Trainer Kai Schulze erklärt: „Wir haben den Jungs erst einmal die Zeit gegeben, die sie brauchten und sind Donnerstag wieder ins Training eingestiegen.“ Eine handfeste Strategie für den Spieltag zu formulieren fällt angesichts der Umstände schwer, Schulze weiß aber: „Gegen Hamburg zu spielen ist immer hart, das Team verfügt über sehr gute und schnelle Guards, die es zu kontrollieren gilt.“

Bundestag soll sich stärker um Städte und Kreise kümmern

Der Bundestag soll einen eigenständigen kommunalpolitischen Ausschuss bekommen. Das fordert die SPD-Fraktion, wie der heimische Abgeordnete René Röspel berichtet: „Wir wollen damit erreichen, dass sich der Bund endlich ernsthaft darum kümmert, gleichwertige Lebensverhältnisse in der ganzen Republik zu schaffen, wie es das Grundgesetz vorschreibt.“ Schließlich trügen in erster Linie die Städte und Kreise die wichtigsten Zukunftsaufgaben vor der Bildung über die Infrastruktur bis zur demografischen Entwicklung.
„Nach wie vor entwickeln sich die Lebensbedingungen in Deutschland sehr unterschiedlich“, meint Röspel, „wir dürfen es nicht zulassen, wenn einzelne Regionen von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung abgehängt werden.“ Bisher wurde Kommunalpolitik nur in einem Unterausschuss des Bundestages behandelt. Dies reiche nicht mehr. Ein eigenständiger kommunalpolitischer Ausschuss, wie es ihn bis 1969 bereits gegeben hat, könne dagegen die Bedeutung und die Bedürfnisse der Kommunen deutlicher machen.

Böller geworfen und Straßennamensschild herausgerissen

Anwohner verständigten am Dienstagabend die Polizei,
weil im Bereich der Hohenlimburger Rundturnhalle mehrere Jugendliche
Böller zündeten und dabei weiterzogen in Richtung Lennepark. Dort
trafen die Beamten gegen 21.45 Uhr auf eine fünfköpfige Gruppe, von
denen einer noch ein Straßennamensschild mit sich trug. Die Beamten
konnten den Heranwachsenden nach kurzer fußläufiger Verfolgung
einholen. Das Schild „Im Klosterkamp“ hatte der 18-Jährige zuvor auf
eine Wiese geworfen und er stritt sämtliche Vorwürfe ab. Gegen ihn
legten die Polizisten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung vor.

Halloweenfeier endete im Polizeigewahrsam

Bei einer privaten Halloweenfeier in einem Mehrfamilienhaus in Altenhagen hatte einer der Gäste augenscheinlich etwas zu tief ins Glas geschaut und wurde am Dienstagabend gegen 22.00 Uhr aggressiv. Der 53-Jährige schlug um sich und beleidigte die anderen Gäste, sodass diese ihn bis zum Eintreffen der Polizei
festhielten. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der mit über
2,5 Promille erheblich alkoholisierte Mann uneinsichtig und versuchte
zu treten und zu beißen. Da er sich nicht beruhigen ließ, verbrachte
er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle.

Mit Betäubungsmitteln vor Sicherheitsdienst geflüchtet

In der Nacht zu Mittwoch befand sich eine
Polizeistreife zu Fuß auf dem Elbergelände, als plötzlich ein Mann,
verfolgt von Sicherheitskräften, vorbei lief. Die Polizisten
beteiligten sich an der fußläufigen Verfolgung und in einer Sackgasse
konnten sie gemeinsam einen 23 Jahre alten Hagener stoppen und
kontrollieren. Die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma gaben an, gegen
00.30 Uhr von Gästen auf den Mann aufmerksam gemacht worden zu sein,
weil er angeblich Drogen verkaufte. Als sie ihn ansprachen, lief er
weg und als er nun von den Polizisten durchsucht wurde, fanden die
Beamten ein Tütchen mit einem weißen Pulver. Das stellten die
Polizisten sicher, der 23-Jährige erhielt einen Platzverweis und eine
Anzeige, weitere Ermittlungen dauern an.

Aufgefundene Geldkassette stammt aus Einbruch in Schule

Am Mittwoch war ein 50-jähriger Zeuge gegen 13.00 Uhr zu einem Spaziergang auf der Straße Auf dem Blumenkampe unterwegs. Hierbei sah er, dass auf einem Rasenstück neben einer Grundschule eine Geldkassette, eine Ledertasche, ein Stoffbeutel und ein Schlüsselbund lagen. Der Zeuge ging richtigerweise davon aus, dass die Gegenstände aus einer Straftat stammten und informierte die Polizei. Deren Ermittlungen ergaben, dass eine Fensterscheibe rechts neben dem Haupteingang der Schule eingeschlagen war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich vermutlich in der Nacht zum Mittwoch auf diesem Wege Zugang in das Gebäude verschafft und die Gegenstände mitgehen lassen. Erkenntnisse zum entwendeten Inhalt der Geldkassette lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht vor. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Nächtlicher Überfall auf Taxifahrer – Räuber in Untersuchungshaft

Witten. In der Nacht auf den gestrigen 1. November kam es
in Witten zu einem Raubüberfall auf einen Taxifahrer (64).

Gegen 4.30 Uhr stieg ein Fahrgast am Rathaus in das Taxi ein und
ließ sich zur Winkelstraße fahren. Dort angekommen, würgte der Mann,
der auf der Rücksitzbank saß, den Fahrer, schlug auf ihn ein und
forderte die Herausgabe der Geldbörse. Letztlich ergriff der
Kriminelle das Portmonee des Witteners und flüchtete damit in
Richtung Innenstadt.

Der Taxifahrer, der bei dem Raubüberfall leicht verletzt worden
ist, wollte sich in ärztliche Behandlung begeben.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten der Wache Witten lösten
umgehend eine Fahndung nach dem „Taxi-Räuber“ aus. Gut für uns: Der
Mann hatte sein Handy auf der Rückbank des Pkw vergessen!

Gegen 6.30 Uhr nahmen die Polizisten einen dringend
tatverdächtigen Wittener (26), auf den die Beschreibung passt, in
einer Wohnung fest.

Noch im Verlauf des Tages wurde der polizeibekannte Mann bei
Gericht vorgeführt. Hier ordnete ein Richter die Untersuchungshaft
an.

Vorsicht Zetteltrick!

Dortmund. Beherztes Eingreifen eines Dortmunders führt zur Festnahme von zwei Trickdiebinnen. Ein Senior ist Montagmittag in Lütgendortmund durch den
sogenannten Zetteltrick offenbar von zwei Frauen bestohlen worden.
Das beherzte Eingreifen eines Dortmunders führte zur Festnahme der
verdächtigen Damen.

Gegen 11.55 Uhr sprachen die beiden Fremden den 71-jährigen
Dortmunder am Heinrich-Sondermann-Platz an und baten um eine Spende
für Kinder. Als der Dortmunder sein Portemonnaie zückte, verwickelten
die Trickdiebinnen den Mann in ein Gespräch, hielten dabei einen
Zettel über seine Geldbörse und entwendeten heimlich mehrere
Geldscheine (dreistelliger Bargeldbetrag).

Die fremden Frauen liefen gerade weiter, da fiel dem Geschädigten
auf, dass ihm sein Bargeld fehlt. Die Lage des 71-Jährigen erkannte
ein aufmerksamer 44-jähriger Dortmunder, eilte den Verdächtigen
hinterher und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest.

Polizisten fanden bei der Durchsuchung der polizeibekannten Frauen
einen dreistelligen Bargeldbetrag und beschlagnahmten diesen zur
Eigentumssicherung. Die Frauen nahmen sie vorläufig fest. Sie mussten
nach der polizeilichen Vernehmung aufgrund fehlender Haftgründe
entlassen werden.

Tipps Ihrer Polizei:

Wichtig: Trickdiebe sind erfinderisch und versuchen Sie als
„Spendensammler“, „Wasserwerker“, „falsche Kripo-Beamte“ oder
Ähnliches zu überlisten!

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Sollten Fremde Ihnen zu nahe
kommen, rufen Sie laut um Hilfe oder rufen Sie im Zweifelsfall immer
direkt die Polizei unter 110!

Die Polizei rät Kindern und Enkeln, ihre Eltern und Großeltern zu
schützen. Lassen Sie sich beraten! Die Spezialisten vom
Kriminalkommissariat Opferschutz und Prävention geben ihnen
Verhaltenshinweise. Sie erreichen die Seniorensicherheitsberater
telefonisch bei der Polizei Dortmund unter: 0231-132/7950.

Neue Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde eingeführt

nußerhalb der Mauern begegnen“
tharina Eßer als neue Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde eingeführt
Seit dem 1. Oktober gehört Pfarrerin Katharina Eßer zum Pfarrteam der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Hagen. Am Reformationstag ist sie in einem Festgottesdienst in der Johanniskirche am Hagener Markt von Superintendentin Verena Schmidt feierlich eingeführt worden. „Die Einführung von Katharina Eßer macht diesen Tag zu einem besonderen; auch wenn er das aus protestantischer Sicht längst ist“, so Verena Schmidt zu Beginn des Gottesdienstes, mit dem die Stadtkirchengemeinde zugleich den 500. Jahrestag der Reformation feierte.

Das Jubiläum stellt auch Katharina Eßer in ihrer Predigt ins Zentrum. Mit einer deutlichen Blickrichtung: „In dem großen Diskurs über Reformation, der uns schon das ganze Jahr über begleitet, dürfen wir nicht verpassen, ernst zu machen, was Reformation ist: selbst denken, selbst hinhören und selbst handeln.“ Genau dazu seien die Menschen in ihrer evangelischen Freiheit in die Pflicht genommen. Die entscheidenden Fragen auch dem 31. Oktober 2017 im Blick zu halten – das sei das Wagnis. „Bauen wir um und begegnen den Menschen außerhalb der Mauern“, so der Appell der jungen Pfarrerin, die ab Dezember gemeinsam mit ihrer Familie im Pfarrhaus an der Markuskirche leben wird. „Ich freue mich darauf, unsere neue Gemeinde mit allen Orten und Begegnungen neu zu entdecken“, sagt sie.

Die letzten fast 15 Jahre hat die fünfköpfige Familie in Hamm verbracht. Dort arbeitet Katharina Eßers Mann als Arzt und wird das auch weiterhin tun. „Wir freuen uns, dass die Familie mitten in der Gemeinde wohnen wird. Das wird der Gemeinde gut tun“, so Verena Schmidt.

Geboren wurde Katharina Eßer 1977 in Leipzig. Die besondere politische Situation der Zeit an dem Ort habe ihre Jugend und so manche Gedanken bis heute geprägt. „Musik war dabei immer eine Möglichkeit, Freiheit zu denken und zu leben“, so die Pfarrerin.

Bildinfo:
Bild 1: Am Reformationstag ist Pfarrerin Katharina Eßer (untere Reihe, 3. v. links) in einem Festgottesdienst in der Johanniskirche am Hagener Markt von Superintendentin Verena Schmidt (untere Reihe, 3. v. rechts) feierlich eingeführt worden.

Bild 2: „In dem großen Diskurs über Reformation, der uns schon das ganze Jahr über begleitet, dürfen wir nicht verpassen, ernst zu machen, was Reformation ist: selbst denken, selbst hinhören und selbst handeln“, so Katharina Eßer in ihrer Predigt.

Auffahrunfall auf der B226

Wetter (Ruhr). Am 01.11.2017, gegen 13.30 Uhr, fuhr ein
27-jähriger Hagener mit einem Pkw BMW auf der B226 in Richtung
Wetter. In Höhe einer Verkehrsampel fuhr er auf einen verkehrsbedingt
vor ihm wartenden Pkw Dacia eines 27-jährigen Witteners auf, der
durch die Wucht des Aufpralls gegen das Heck eines davor stehenden
Pkw Hyundai eines 63-jährigen Fahrers aus Emsdetten geschoben wurde.
Bei dem Zusammenstoß zogen sich die Beifahrerin in dem Pkw BMW und
der Daciafahrer leichte Verletzungen zu. Sie wurden beide von der
Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend wieder
entlassen.

Vom Bettkasten ins Gefängnis

Hagen. Wieder einmal zeigte sich der Bettkasten einer Couch
als das Standardversteck für eine gesuchte Person, die Gesamtumstände
für die Festnahme eines Pärchens aus Haspe waren dennoch eher
ungewöhnlich. Gegen 15.40 Uhr hörte der 16-Jährige Sohn am
Mittwochnachmittag verdächtige Geräusche an der Wohnungstür des
Mehrfamilienhauses und er rief die Polizei. Womöglich war er ein
wenig voreilig, denn beim Eintreffen des Streifenwagens hatte die
Leitstelle die eingesetzten Beamten bereits darüber unterrichtet,
dass gegen den Wohnungsinhaber, den 38 Jahre alten Vater des
Anrufers, ein Haftbefehl besteht. Der zeigte sich sichtlich
überrascht, weil er davon ausging, dass lediglich seine Frau gesucht
würde. Die tauchte daraufhin aus dem besagten Bettkasten auf und ihre
Überprüfung bestätigte, dass tatsächlich ein Haftbefehl gegen die
34-Jährige bestand. Das Pärchen muss ins Gefängnis, er für 80 und sie
für 60 Tage. Hinweise auf den Ursprung der verdächtigen Geräusche an
der Wohnungstür gab es keine.

Körperverletzung und Widerstand

Lüdenscheid. Am 01.11.2017, gegen 05:07 Uhr, kam es im
Bereich der Wilhelmstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen
zunächst zwei Beteiligten. Ein 23-jähriger Mann aus Lüdenscheid
schlug seinem Kontrahenten (27 Jahre aus Werdohl) unvermittelt mit
der Faust ins Gesicht. Mehrere Zeugen versuchten den alkoholisierten
Täter bis zum Eintreffen der Polizei zurückzuhalten. Der Geschädigte
erlitt Verletzungen im Gesicht und musste sich später im Krankenhaus
behandeln lassen. Der genaue Hergang sowie Hintergründe für die
Auseinandersetzung müssen von der Polizei noch ermittelt werden.

Gegen 05:30 Uhr wurde die Polizei dann zu Streitigkeiten in einer
Gaststätte in der Jockuschstraße gerufen. Hier kam ein 27-jähriger
dem Platzverweis nicht nach und musste in Gewahrsam genommen werden.
Dabei leistete er erheblich Widerstand und versuchte mehrfach sich zu
befreien und die eingesetzten Beamten zu treten. Im Polizeigewahrsam
konnte sich der alkoholisierte Mann dann beruhigen. Ihn erwartet nun
ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte.

Einbrecher unterwegs

Menden. Einbrüche angezeigt
 Clemens-Bretano-Straße Am 31.10.2017, in der Zeit von 14:00 Uhr –
20:15 Uhr, verschafften sich Unbekannte durch Aufhebeln einer
Terrassentür Zugang zu einem dortigen Wohnhaus. Die Täter
durchsuchten Räumlichkeiten und Behältnisse. Über Art und Umfang der
Beute können noch keine Angaben gemacht werden.

Mendelssohnstraße Ebenfalls am 31.10.2017, in der Zeit von 12:30
Uhr – 20:20 Uhr, verschafften sich Unbekannte durch ein auf Kipp
stehendes Fenster Zugang zu einem Haus und durchwühlten auch hier die
Räume. Über Art und Umfang der Beute können noch keine Angaben
gemacht werden.

 Kalköfenstraße Hier schlugen Unbekannte in der Nacht vom 30.10.
zum 01.11.2017 ein rückwärtiges Fenster ein und durchsuchten das
Objekt. In der Kantine und der Küche wurden die Einbrecher fündig und
stahlen Bargeld und persönliche Gegenstände.

Halinger Dorfstraße Hier versuchten unbekannte Einbrecher in der
Nacht von Dienstag zum Mittwoch (31.10./01.1102017) mit einem
unbekannten Werkzeug die Haupteingangstür zur dortigen Bäckerei zu
öffnen. Dieser Versuch schlug fehl.

Binolen Hier wurde am 31.10.2017, gegen Mittag, festgestellt, das
unbekannte Einbrecher die dortigen Lagerräume aufgebrochen hatten.
Über Art und Umfang der Beute können noch keine Angaben gemacht
werden.

In allen Fällen entstand Sachschaden. Die Polizei in Menden (Tel.:
9099-0) sucht Zeugen für die angezeigten Straftaten.

Viel Arbeit für die Polizei in Iserlohn

Iserlohn / Letmathe. Am 01.11.2017, gegen 08:30 Uhr,
erhielt die Polizei Kenntnis von einem Diebstahl aus einem
Zigarettenautomaten in der Barbarastraße. Unbekannte Täter hatten den
Automaten aufgehebelt und diverse Zigarettenpackungen entwendet.
Anschließend flüchteten sie unbemerkt. Täterhinweise liegen der
Polizei nicht vor. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren
hundert Euro. Sachdienliche Hinweise an die Polizei Iserlohn unter
02371-9199-0.

Letmathe 
Im Tatzeitraum vom 30.10.2017, 19:15 Uhr, bis 31.10.2017, 09:30
Uhr, hebelten unbekannte Täter die Tür eines Büros in der Straße
Steltenberg auf. Sie durchsuchten die Räume und entwendeten Bargeld
und Originalschlüssel. Anschließend entfernten sie sich unbemerkt. Es
entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizei in Hemer hatte einiges zu tun

Hemer. Am 31.10.2017, gegen 23:45 Uhr, wurde ein
29-jähriger Mann aus Hemer in einer Gaststätte an der Hönnetalstraße
von einem unbekannten Täter leicht verletzt. Der Mann war nach einem
Gespräch mit einer Angestellten auf den Geschädigten zugegangen und
schlug ihm unvermittelt in den Nacken. Anschließend verließ der Täter
die Örtlichkeit. Eine Beschreibung liegt der Polizei nicht vor. Die
Ermittlungen dauern noch an. Sachdienliche Hinweise an die Polizei
Hemer unter 02372-9099-0.

Nach Streit im Gewahrsam In der Wohnung eines 51-jährigen
Hemeraners im Ortsteil Westig kam es am 01.11.2017, gegen 19:00 Uhr,
zu einem lautstarken Streit zwischen den Bewohnern. Zeugen
informierten daraufhin die Polizei. Weil niemand öffnete, wurde die
Tür durch die eingesetzten Beamten geöffnet. Der Mann zeigte sich
gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und uneinsichtig. Bei der
Durchsuchung der Wohnung konnten dann ein Schlagring, Messer und
Langwaffen aufgefunden werden. Der 51-jährige wurde in Gewahrsam
genommen und zur Polizeiwache Iserlohn verbracht. Die Waffen wurden
sichergestellt. Den Hemeraner erwartet nun ein Strafverfahren wegen
Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen dauern noch an.

Der Arbeitsmarkt im Oktober 2017

„Die sehr gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an. Durch die kräftige Herbstbelebung sinken Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Oktober stärker als üblich. Das dynamische Beschäftigungswachstum setzt sich fort, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern nimmt erneut zu.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im Oktober: -60.000 auf 2.389.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -151.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Infolge der starken Herbstbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen von September auf Oktober um 60.000 auf 2.389.000 gesunken. Der Rückgang fiel kräftiger aus als üblich. Deshalb hat die Arbeitslosigkeit auch bereinigt um die saisonalen Einflüsse abgenommen und zwar um 11.000 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr waren 151.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 11.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Oktober 2017 auf 3.367.000 Personen. Das waren 129.000 weniger als vor einem Jahr. Damit ist sie im Vorjahresvergleich weniger stark zurückgegangen als die Arbeitslosigkeit. Das liegt daran, dass mehr – insbesondre geflüchtete – Menschen gefördert wurden als im Vorjahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im September auf 1,52 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,5 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im September saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 41.000 gestiegen. Mit 44,65 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 655.000 höher aus. Der Anstieg geht allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Juli auf August saisonbereinigt um 74.000 zugenommen. Insgesamt waren im August nach hochgerechneten Angaben 32,40 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 746.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt auf anhaltend hohem Niveau weiter an. Im Oktober waren 780.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 88.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 8.000 erhöht. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im Oktober 2017 um 1 Punkt auf 245 Punkte. Der Vorjahresabstand fällt mit einem Plus von 23 Punkten weiterhin sehr deutlich aus.

Geldleistungen

Insgesamt 663.000 Personen erhielten im Oktober 2017 Arbeitslosengeld, 42.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Oktober bei 4.300.000. Gegenüber Oktober 2016 war dies ein geringfügiger Rückgang von 3.000 Personen. 7,9 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.