Zombie-Walk: Bundespolizei sperrt temporär Zugang zum Essener Hauptbahnhof

Essen. Anlässlich des Zombie-Walks 2017 in Essen waren
am Dienstag Einsatzkräfte der Bundespolizei im und rund um
den Essener Hauptbahnhof im Einsatz.

Bereits während der Veranstaltung wurden größere Männergruppen im
Bereich des Essener Hauptbahnhofs festgestellt. Diese gerieten
untereinander aber auch mit unbeteiligten Reisenden, immer wieder in
Streitigkeiten, welche einen Einsatz von Bundespolizisten notwendig
machten.

Auf Grund eines erhöhten Reisendenaufkommens wurde daher der
Hauptbahnhof, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und
Ordnung, erst geräumt und anschließend abgesperrt. Reisende konnten
über den Ost- und Westeingang weiterhin ihre Züge erreichen.

Gegen 23:00 Uhr wurden alle Sperrungen aufgehoben und der Zugang
zum Essener Hauptbahnhof wurde nicht mehr beschränkt.

Die Bundespolizei leitete bis 23:30 Uhr mehrere Strafverfahren
wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen
gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Für den Rest der Nacht wird die Bundespolizei auch weiterhin mit
Einsatzkräften am Essener Hauptbahnhof Präsenz zeigen.

NOCH PLÄTZE FREI! – KUNSTTREFF IM KUNSTQUARTIER

Am Donnerstag, den 9. November findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“. Bestimmend für das Wesen und die Entwicklung der spanischen Kunst wurde die Vielfalt ihrer Überlieferungen. Auch der spanische Künstler ANDRÉS GARCÍA IBÁŇEZ lässt sich bei seinen Werken stark von seiner Umgebung, seiner Liebe zu seiner Heimat und deren Geschichte inspirieren. Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet regelmäßig einmal bis zweimal im Monat am Donnerstag im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 5. November, findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.  Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HERBSTFERIEN-WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM

Am Donnerstag, den 2. November findet von 11.30 bis 12.15 Uhr ein Workshop mit Joachim Hecker im Jungen Museum statt. Können Bilder leben? Und können sie sich sogar bewegen? In seinem neuen Buch «Das Raumschiff der kleinen Forscher» hat der Hagener Autor Joachim Hecker ein Experiment dazu, in dem er Kunst und Wissenschaft zusammenbringt. Dafür hat ihm der britische Künstler Patrick Hughes aus London ein Bild geschickt, das ganz einfach aufgebaut ist, aber ganz raffiniert funktioniert. Die Hälfte des Kunstwerkes passiert nämlich in unserem Kopf! Der Künstler ist in Hagen übrigens gut bekannt, denn Patrick Hughes hatte einmal eine Ausstellung im Osthaus Museum. Und Joachim Hecker hat alle seine sechs Bücher für kleine und große Kinder in Hagen geschrieben. Gemeinsam wird ein dreidimensionales Kunstwerk gebastelt. Und wer nicht aufhören kann, baut noch den sagenhaften „Ames-Raum“, in dem Kleine ganz groß und Große ganz klein werden.
An dem Workshop können maximal 20 Personen teilnehmen; geeignet ist der Kurs für neugierige Menschen ab 8 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.
Am Samstag, den 4. November bietet Nuri Irak von 14 bis 17 Uhr den Workshop „COOLBOOKS“ an. Alte Bücher bieten aus künstlerischer Sicht erstaunliche und ungeahnte Möglichkeiten. Aus Büchern werden im Workshop skulpturale Kunstwerke entstehen. Unter Anleitung von Nuri Irak können die TeilnehmerInnen mithilfe verschiedener Techniken unterschiedlich starken Büchern auf den Leib rücken. Durch Falten, Schneiden oder Kleben wird den kunterbunten Büchern neues Leben eingehaucht Maximal 12 Personen können an dem Workshop teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 7 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Anmeldung erforderlich unter: 02331-207 2740.

Phoenix Hagen trauert um Headcoach Matthias Grothe

Matthias Grothe, Cheftrainer von Phoenix Hagen, ist nach schwerer Krankheit am Dienstagmorgen, 31. Oktober, im Alter von 39 Jahren verstorben. Wir sind geschockt und in tiefer, ehrlicher Trauer. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden. Matze, du fehlst uns schon jetzt! Die für Dienstag angesetzte Partie von Phoenix Hagen gegen RASTA Vechta findet nicht statt. Für alle anderen Begegnungen des 7. Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA ist eine Schweigeminute geplant.

Matthias Grothe ist eine Ikone im Hagener Basketball. Von 1998 bis 2002 bestritt er 116 Bundesligaspiele für Brandt Hagen. Seit der Gründung 2004 war er für Phoenix Hagen am Ball, 2009 gelang ihm als Kapitän der Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer letzten Saison im Oberhaus beendete er mit dem Klassenerhalt seine Profikarriere. Sein Trikot hängt seitdem unter dem Hallendach, die Nummer 9 wird nicht mehr vergeben. Als Jugendkoordinator und Headcoach des JBBL-Teams schaffte er die Strukturen für die erfolgreiche Jugendarbeit von Phoenix Hagen.

Im Februar dieses Jahres wurde Grothe als Headcoach der ProA-Mannschaft präsentiert. Er stellte ein Team rund um die Hagener Jungs Dominik Spohr, Jonas Grof, Jasper Günther und Marco Hollersbacher zusammen. Da sich sein Gesundheitsbild verschlechterte, konnte er die Leitung des Trainings im Sommer jedoch nicht aufnehmen. Dietmar Günther sprang ein, unterstützt von den Co-Trainern Kai Schulze und Alex Nolte. Bis zuletzt kämpfte Matthias Grothe mit voller Unterstützung von Phoenix Hagen für seine Rückkehr.

Patrick Seidel, Geschäftsführer von Phoenix Hagen: „Mit großer Bestürzung mussten wir die Nachricht entgegennehmen, dass Matthias seinen letzten Kampf leider nicht gewonnen hat. Uns fehlen die Worte. Wahrscheinlich kann es die passenden auch nicht geben, die diesen Verlust und unsere Gefühle angemessen ausdrücken. Matthias wird uns vor allem als herausragender Mensch in unserer Mitte fehlen. Keiner wird ihn je ersetzen können. Als Menschen haben wir auch entschieden, dass wir in dieser Situation das Spiel gegen Vechta nicht stattfinden lassen können. Unser aufrichtiger Dank dafür gilt der 2. Basketball-Bundesliga und RASTA Vechta. Über die nächsten Schritte wird Phoenix Hagen demnächst informieren.“

Matthias Grothe am Dienstag Morgen verstorben

Der Headcoach von Phoenix Hagen, Matthias Grothe, ist am Dienstag Morgen nach langer schwerer Krankheit verstorben. Das hat der Verein am Vormittag über die Sozialen Netzwerke bekannt gegeben. Viele Fans hatte bis zuletzt auf eine Genesung und auf das Comeback von Matthias Grothe in den Sport gehofft.

„Wir sind sprachlos und mit unseren Gedanken bei Matzes Familie und Freunden“, schreibt der Verein.

Matthias Grothes Tod hat auch Auswirkungen auf den aktuellen Spielplan: „Aus diesem Grund wird die Begegnung zwischen Phoenix Hagen und Rasta Vechta heute ausfallen“, teilt der Verein weiter mit.

 

Infoveranstaltung zur Wohnraum-Anpassung

Die Ausstattung vieler Wohnungen wird den Bedürfnissen des Alters oder einer Behinderung nicht gerecht. Mängel und Sicherheitsrisiken in der Wohnung werden häufig zum ausschlaggebenden Faktor für den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim. Aus Sicht der Mitarbeiter der Wohnberatung der Stadt Hagen muss das nicht sein. Daher bietet diese am Dienstag, 7. November, von 16 bis 17.30 Uhr im Sozialen Rathaus, Berliner Platz 22, Raum D.336, eine kostenlose Infoveranstaltung zur Wohnraumanpassung an.
Die Wohnberatung der Stadt Hagen hat zum Ziel, älteren und behinderten Menschen so lange es geht, ein selbständiges Wohnen in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Dieses Ziel kann häufig durch einen Wohnungsumbau erreicht werden, bei dem eine ungünstig ausgestattete Wohnung den Bedürfnissen der Bewohner angepasst wird. Manchmal reicht es aber auch aus, die Möbel zu erneuern oder umzustellen.
Ruth Schultheis von der Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen stellt anhand von Beispielen mögliche Lösungen vor. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch.